Chile
Laguna Las Tres Pascualas

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3 travelers at this place:

  • Day19

    Chilenische Kultur

    October 23, 2016 in Chile

    Freitagabend war ich auf einem Konzert einer chilenischen Band, Congreso. Die Band existiert schon seit über 40 Jahren und ist ziemlich bekannt hier in Chile. Es ist ein klasse Mix aus dem lateinamerikanischen Rhythmus und Jazz sowie Rock. Die Band hat das Teatro ganz schön eingeheizt, war eine super Erfahrung und eine sehr gute Einführung in die chilenische Musik.
    Am Wochenende steht immer der Einkauf auf dem Markt an. Es gibt wahnsinnig viele Früchte, die man in Europa nicht kennt. Sehr lecker ist zum Beispiel die Chirimoya, eine Frucht aus den Anden. Sie ist wahnsinnig süß, man muss sie schälen und sollte die Kerne nicht essen. Die chilenische Kokosnuss ist auch sehr gut, man muss beim Öffnen nur auf seine Finger aufpassen. Gestern fand ich auf dem Markt kleine Gurken, die aber wie eine Honigmelone schmecken. Ich habe auch eine sehr spezielle Art von Pilzen probiert, es blieb dann auch nur beim Probieren. Im Mund fühlt es sich an wie ein kleiner Schwamm, der bei jedem Biss eine glitschige Substanz abgibt und sehr nach Erde schmeckt.
    Leider habe ich auch schon die chilenischen Süßigkeiten entdeckt. Manjar, auch bekannt als dulce de leche, das ganz ähnlich wie Karamel schmeckt und etwas zähflüssiger ist, ist mein absoluter Favorit. Im Supermarkt kann man sogar einen 1 Liter Topf kaufen. Moni, stell dir vor, hier verkaufen sie auf der Straße Churros mit Manjar!!!!
    Gestern gab es als Nachspeise Erdbeeren mit Manjar. Nachdem keinen Erdbeeren mehr da waren, mussten die Löffelbiskuits herhalten 😃
    Leider lässt sich auch pur sehr gut essen...
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  • Day7

    Die ersten Regentropfen in Chile...

    October 11, 2016 in Chile

    ..nicht, dass sie sich von den Regentropfen in Deutschland unterscheiden würden, aber Regen ist immer schlecht, wenn man eine Stadt erkunden möchte.
    Ich habe es gerade einmal zum Supermarkt geschafft, der keine 100 Meter vom Hauseingang entfernt ist und bin pitschnass.

    Heute hätte ich eigentlich meinen Arbeitsplatz kennen lernen sollen, doch da das Semester heute auch wieder begonnen hat, herrscht Chaos an der Fakultät. Somit wurde es auf übermorgen vertagt, alles kein Problem, willkommen in Lateinamerika!

    Einen kleinen Nachtrag von gestern habe ich noch. Wir spazierten an der Küste entlang zu zwei Höhlen, die miteinander verbunden sind. Gemeinsam mit Mati (dem Kleinpudel) kletterte ich die Küste hinab und konnte somit die zwei Höhlen genauer ansehen. Viel Zeit blieb mir nicht, da die Flut sehr schnell kam und die Wellen nicht zu unterschätzen sind.
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  • Day21

    Bewegende und prägende Momente

    October 25, 2016 in Chile

    Seit 2011 ist mein Papa "Patenonkel" eines chilenischen Jungens, der kurz nach dem schweren Erdbeben 2010 Diabetes bekam. Er und seine Familie verloren im März 2010 alles und mit alles, meine ich auch tatsächlich alles. Ihr Haus verschwand im Erdboden, da die Erde drei Meter weit Aufriss und das Haus quasi einsog. Da das Gesundheitssystem hier in Chile nicht so ist wie wir es aus Europa kennen, können sich nicht alle Familien das teure Insulin und die dazugehörigen Pens, sowie das Blutzuckermessgerät leisten. Als Papa letztes Jahr im März hier in Concepción war, besuchte er die Familie die ihn sehr herzlich empfing und ihn zu sich nach Hause einlud. Er erzählte mir damals, wie toll es war, sie endlich kennenzulernen, die wir bisher nur per Briefe und Fotos kannten. Natürlich möchte ich sie während meinem Aufenthalt auch kennenlernen - und nun lernten auch wir uns kennen.

    Am Dienstag wollte ich nach der Arbeit eigentlich nur kurz noch zum Einkaufen gehen, plötzlich erreichte mich eine Nachricht aus der Diabetes Corporation, Alexis, mittlerweile 12 Jahre alt und seine Familie sind gerade hier und haben erfahren, dass ich in Concepción bin und sie treffen möchte. Keine 5 Minuten später lernten wir uns alle vor dem Supermarkt kennen, kauften Empanadas und fuhren zu ihnen nach Hause. Nun habe ich diesen herzlichen Empfang der Familie auch erleben dürfen, ein Moment, den ich nicht vergessen werde. Stolz zeigte mir Alexis Papa, was er wieder aufgebaut hatte nach dem Erdbeben und welch schwere Zeit sie hatten. Ohne Haus auf der Straße lebend, die Wasserleitungen in diesem Viertel funktionierten lange Zeit nicht mehr. Das Wichtigste, erzählte er mir und fing dabei an zu weinen, ist dass der Familie nichts zugestoßen ist und sie alle glücklich sind. Er arbeitet viel, um seinen Kindern auch mal eine PlayStation leisten zu können. Es gibt keinen einzigen Tag im Jahr, an dem er nicht lacht und genau das möchte er auch seinen Kindern vermitteln - da wischte ich mir dann auch die Tränen aus den Augenwinkeln.
    Wir aßen gemeinsam, spielten Fußball, erzählten viel und lachten den ganzen Nachmittag und Abend.

    Dieser Erfahrung hat mich sehr geprägt und mir gezeigt, dass man alles im Leben schätzen soll, was man hat, die kleinen, sowie die größeren Dinge. Am meisten aber die Familie und Freunde, die einen durch das Leben begleiten.

    Ich bin sehr dankbar, dass ich diese Familie mit einem unendlich großen Herz kennenlernen durfte.

    - Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.
    Antoine de Saint-Exupéry
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  • Day81

    Frohe Weihnachten und...

    December 24, 2016 in Chile

    ... schöne Festtage euch allen!

    Ich habe Weihnachten mit meiner chilenischen Familie verbracht und mich sehr wohl gefühlt. Wir haben alle gemeinsam zu Abend gegessen, Geschenke ausgepackt und viel gelacht.

    ....aber meine Familie, in der Ferne, hat mir natürlich gefehlt. Eine kurze Unterhaltung auf Skype ersetzt keine warme Umarmung und ein Bussi zu Weihnachten. Der Geruch eines echten Tannenbaumes fehlte auch ein wenig...
    Diesmal auch kein leckerer Plätzchenteller von den Pretschuhs...(hebt zwei Kaffeeplätzchen für mich auf...😂)

    Das größte aller Geschenke an diesem Weihnachtsabend war zu bemerken, wie wichtig mir meine eigene Familie ist...

    ...Absence makes the heart grow fonder...💟
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  • Day83

    Concepcion

    January 23, 2017 in Chile

    Auf dem Weg nach Santiago haben wir noch für zwei Nächte in Concepcion gehalten. Auch diese Stadt, die eine der größten Chiles ist, wurden von Pedro de Valdivia gegründet, wobei sie nach mehrfacher Zerstörung durch Naturkatastrophen zwischenzeitlich verlegt wurde. Diese Verlegung geschah „von Menschenhand“. Im Gegensatz dazu, wurde die Stadt auch einmal durch die Natur selbst verlegt. Bei dem großen Erdbeben von 2010, bei dem mehr als 500 Menschen ums Leben kam, konnte im Nachhinein mit GPS-Technologie festgestellt werden, dass sich die gesamte Stadt um 3 Meter bewegt hatte.

    Obwohl Concepcion als eine der Universitätsstädte Chiles gilt, gab es für uns nur wenig Einladendes. Die Straßen waren die meiste Zeit menschenleer und die Geschäfte geschlossen oder aufgegeben. Auch von der Musikkultur der Stadt, die Heimat zahlreicher Rockbands sein soll, bekamen wir nicht viel mit. Die Straßen hatten sogar etwas trauriges.

    Ich habe vor gut zwei Jahren einen Bericht über Detroit im Fernsehen gesehen. Nach dem Zusammenbruch der Autoindustrie der USA, schoss die Arbeitslosenquote von „Motorcity“ in die Höhe und die Stadt zerfällt seither. In Conception fiel mir das, auch wenn es anderes aussah, als die Bilder in der Dokumentation, wieder ein.

    Untergekommen sind wir in einem kleinen, im Internet nur als „mäßig rezensierten, Hostal ohne Fenster. Wir haben uns notgedrungen hierfür entscheiden müssen, weil wir, trotz erwähnter Größe der Stadt, kein anderes finden konnten. Wir verbrachten den Tag, den wir zur Verfügung hatten damit, zu einer kleineren Handwerksaustellung zu gehen, auf der verschiedene Nationen Süd- und Mittelamerikas vertreten waren. Hier konnten wir auch eine Kleinigkeit essen und in einem nahegelegenen Einkaufzentrum stöbern. Dort gab es auch eine Spielhalle mit ganz unterhaltsamen Light-Gun-Spielen. Auch der Hauptplatz mit der futuristischen Kirche war wirklich schön.

    Alles in allem aber, können wir nicht empfehlen hierher zu kommen. Immerhin aber, hatte ich etwas Zeit mir Gedanken über Chile zu machen. Ich muss sagen, dass mir Perú und Bolvien fast etwas mehr Spaß gemacht haben.

    Chile ist sehr in der „westlichen Moderne“ angekommen. Die Menschen fahren SUVs, halten sich an die Verkersregeln, das Wasser aus der Leitung ist trinkbar. Die Mittelklasse ist breit, überall Smartphones… Fastfood, und zwar die besonders fettigen Varianten, sind Verkauftsschlager. Ich war ja noch nie in den USA, hatte aber immerwieder das Gefühl, dass es sich dort stellenweise so anfühlen muss.

    Das ist eine harte Kritk und ich tue Chile unrecht, wenn ich den Eintrag mit ihr beende, denn das Land bietet jedem Reisenden wirklich viel. Von Wüsten, über Küsten, über Vulkangebirge bis hin zu Seenlanschaften haben wir alles gesehen. Wir durften in Städten feiern, durch Canyons laufen und auf Berge klettern. Viele Erfahrungen, habe ich hier zum ersten Mal gesammelt und ich möchte sie nicht missen. Außderdem haben wir nur einen winzigen Teil des Landes gesehen. Im so beliebten, umschwärmten Patagonien waren wir nur kurz und nur in der ganz nördlichen Spitze. Insofern ist es wohl zu früh für ein objektives Urteil. Und ein letzter Halt steht uns ja noch bevor...
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  • Day35

    schlaflose Nacht

    November 8, 2016 in Chile

    01.55 Uhr Ortszeit Chile, mein Bett wackelt, ich werde aus dem Schlaf gerissen und spüre mein Herz bis zum Hals klopfen. Erdbeben.
    Kurz darauf: meine Gastmutter und Gastschwester rufen nach mir, ich brauche erstmal kurz Zeit, um aufzustehen und zu antworten.

    02.21 - gerade eben, Nachbeben.

    Alle Hunde aus der Nachbarschaft bellen, ihnen ist die Lage auch nicht ganz geheuer.

    Ein Erdbeben muss man miterlebt haben, um nachvollziehen zu können, dass man doch ein bisschen Angst bekommt.

    Ich bin jetzt erstmal wach 😀
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  • Day90

    feliz año nuevo...

    January 2, 2017 in Chile

    ... wünsche ich euch allen! Ich hoffe ihr habt alle einen schönen Silvesterabend gehabt und seid gut ins neue Jahr gekommen.

    Das neue Jahr beginnt für mich mit meiner ersten langen Reise in den Süden, zum Lago Llanquihue, gemeinsam mit meiner chilenischen Familie.

    Dort werde ich ein wenig bleiben, bis ich dann am 19.01 meinen Papa in Concepción vom Flughafen abholen und gemeinsam mit ihm den Süden Chiles erkunden werde.Read more

  • Day13

    Newsupdate

    October 17, 2016 in Chile

    Schlechte Nachricht: Leider habe ich mein Handy nicht wiederbeleben können. Ich werde schauen, ob ich hier einen Laden finde, der mir helfen kann.

    Gute Nachricht: habe ein Ersatz-Handy mit einer chilenischen Nummer und bin wieder erreichbar.

    Allerdings habe ich keine einzige Handynummer mehr. Deshalb bitte ich euch, schickt mir doch per Facebook oder E-Mail eure Handynummern zu.

    Danke!!!

  • Day14

    Concepción

    August 31, 2016 in Chile

    Die Fahrt von Santiago nach Concepción dauerte gut sechs Stunden. Unterwegs konnten wir beobachten, wie sich allmählich die Landschaft veränderte. Wo oben im Norden noch sandiges und trockenes Wüstengebiet war, zeigte sich die Umgebung bereits ab La Serena viel grüner und mit Büschen und einzelnen Bäumen. Nun nahm die Menge an Bäumen zu. Seit wir in Deutschland nach Mexiko abgeflogen waren, hatten wir keine Wälder mehr gesehen, die uns mit Laub- und Nadelhölzern so sehr an das nördliche Europa erinnerten.

    Concepción erschien uns als eher kleine Stadt. Sie zählt aber fast das Doppelte an Einwohner im Vergleich zu Bern.

    Wir gönnten einander das erste Mal auf unserer langen Reise ein paar Stunden für sich alleine.
    So besuchte Stuwi einen kleinen Park, der lebensgrosse Dinosaurierfiguren ausgestellt hatte, sowie das naturhistorische Museum.

    Und ich begab mich auf die Suche eines Gartens, der in meiner App 'Maps.me' als Sehenswürdigkeit angepriesen wurde. Ich landete auf dem Campus einer weiteren Universität.

    Sowieso leben in Concepción sehr viele junge Menschen. Die Stadt ist als Universitäts-Stadt bekannt. Die Universitäten sind die Hauptbesichtigungspunkte für Besucher in Concepción.
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