Colombia
Minca

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37 travelers at this place:

  • Day18

    Ab in den Dschungel!

    January 13 in Colombia ⋅ 🌙 23 °C

    Genug gefaulenzt. Genug Strand. Erstmal.

    Es soll hier Faultiere geben. Ich hoffe, ich bekomme einen zu sehen. Das wär doch absolut genial, oder?

    Aber erstmal von Anfang an. Ich bin nun in Minca, eigentlich garnicht so weit weg von Santa Marta, einer Stadt an der Karibikküste, aber dennoch von Dschungel des Sierra Nevada Gebirges umgeben. Es ist wunderschön hier. Mein Hostel liegt, wie soll es anders sein, ein wenig außerhalb. Aber diesmal nicht so weit, dass man ein Taxi oder ähnliches braucht. Ich konnte das Stück von der Straße mit meinem Backpack in 15 Minuten laufen, bergauf. In die Stadt ist es also nicht weit.
    Und wir haben einen Pool, sind direkt an einem Fluss und hier sind die Wanderausgangspunkte.

    Da ich, als ich ankam, noch nicht einchecken konnte, wollte ich auch ein wenig die Gegend erkunden. Da ich morgen eine Minca-Tour zu den Kakao- und Kaffeeplantagen und -Fabriken mache, wollte ich unbedingt dennoch zur Casa Elemento (Das ist das berühmteste Hostel hier, mit riesigen Hängematten, mein Hostel ist aber quasi das "Schesterhostel"). Aufjedenfall wäre es an die 6h deine Wanderung gewesen um hin und zurück zu kommen. Da wär der Aufenthalt dort noch garnicht eingerechnet gewesen. Ich wär also gegen 12.00 erst los, dann müsste ich im Dunkeln zurückwandern. Außerdem höre ich ja jetzt auf meinen Körper, vor allem meinen Fuß und der hat gesagt: Sei Faul, nimm ein Mototaxi. Das tat ich. Mein Pomuskel und das Steißbein danken mir - Nicht! Es ging ca 1.5 h über krasse "Straßen", also durch Bach, Stock, Steine, Löcher, bis wir endlich an der Casa Elemento ankamen. Aber all dieser Schmerz war schnell vergessen: der Ausblick war genial!! Und die
    Hängematten ebenso! Nach einer Weile in der Hängematte und einigen Fotos, wanderte ich ne halbe Stunde tief in den Urwald hinein. Ok, es war nicht tief, aber es ging tief runter und ich war mittendrin. Und dort gab es noch eine dieser Hängematten. Ich genoss die Ruhe um mich herum, lag einfach darin. Und dann ließ ich natürlich Fotos machen. Und machte selbst welche.
    Irgendwann wanderte ich wieder nach oben. Da mein linker Fuß komische Zuckungen hatte, trank ich ne Cola und aß dort eine Kleinigkeit zu Mittag.
    Danach sollte es weitergehen: Wie mit dem Taxifahrer besprochen, wartete er auf mich und fuhr mich dann noch weiter hinauf zu einem Aussichtspunkt. An manchen zu steilen Stellen, die mir persönlich zu heikel waren, weil wir in Matsch oder Sand rutschten, stieg ich ab und ließ ihn dort warten. So konnte ich auch ein wenig meinen Po entspannen.
    Nach dem Aussichtspunkt wollte er mich noch zu einem Wasserfall führen, diesen lehnte ich allerdings ab, da ich weder Badesachen dabei hatte, noch Lust hatte deswegen Eintritt zu bezahlen. Außerdem war es dort sehr voll, wie man auf dem Weg, der hinein in den Wald führt gesehen hat.

    Also ging es zurück. Froh endlich angekommen zu sein, checkte ich ein und gönnte mir unten am Pool ein Bier. Ein Hoch darauf, dass meine Bauchschmerzen nicht mehr da sind!

    Anschließend, ich bin selbst erstaunt, dass ich soviel vorplane, aber ich habe meinen Flug nach San Andres und zurück nach Cartagena gebucht. In Cartagena habe ich dann nochmal einen Tag, bevor ich nach Bogota fliege. Und dann geht's auch schon nachhause.
    Diesmal musste ich planen, weil sonst die Flüge zu teuer geworden wären. Und selbst wenn ich gerne noch La Guajira und Sapzurro und noch etliche andere Dinge sehen möchte, brauche ich auch Entspannung, schließlich habe ich dann lange Zeit keinen Urlaub mehr. Und so kann ich argumentieren, warum Alex unbedingt mit mir nach Kolumbien muss.

    Aber jetzt will ich erstmal Faultiere sehen.

    Die heißen auf Spanisch übrigens Lazybones, laut Google Übersetzer, aber ehrlich gesagt, trau ich mich nicht das Wort vor den Einheimischen auszusprechen, weil ich nichtmal weiß, wie man es ausspricht. Aber ich will sie sehen.

    Kurzer Nachtrag: ich war gerade Essen und es beschert einem ja doch ein mulmiges Gefühl, wenn man den unbeleuchteten Weg nachts alleine beschreiten muss. Nicht wegen den Menschen, mein Bauchgefühl sagt mir, dass ich hier sicher bin. NEIN, wegen den Tieren: Riesenheuschrecken, Spinnen, Schlangen. Aber wozu hat man ne Taschenlampe (außer um Moskitos anzulocken)? Aufjedenfall habe ich dann die Sterne entdeckt, als das Blätterdach etwas Lichter war, und was soll ich sagen. Ich bin begeistert: Noch nie habe ich so viele große, helle Sterne in so einem klaren Himmel gesehen. Da ist nichtmal Polens Ostseeküste was dagegen. Oder Kambodschas Koh Rong Samloem, wobei das dort auch geil war, muss ich zugeben. Aber nicht so.

    Gute Nacht!
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  • Day19

    Minca Tour

    January 14 in Colombia ⋅ 🌙 23 °C

    Heute war ich den ganzen Tag unterwegs. Ich bin um 8.30 Uhr aus dem Haus, weil es hieß, dass ich um 9 Uhr unten sein muss, die Tour sollte anfangen. Ich bin etwas früher los, um Wäsche abzugeben.

    Ich wartete, wartete.. wartete. Es kam keiner. Um kurz vor 9 kamen zwei aus dem Hostel angehetzt. Wir fragten mal nach. Die Tour beginnt erst um 9.40 Uhr. Wir fragten nochmal nach was wir brauchen: Schwimmsachen, wir wandern bis zu einem Wasserfall.
    Dies löste bei uns allen ein großes Fragezeichen aus. Zumal ich am Tag zuvor gefragt hatte, ob wir große Wanderungen machen würden bei der Tour. Es hieß man würde ein wenig auf der Kaffeeplantage rumlaufen, den Rest mit dem Jeep machen. Von einem Wasserfall war nie die Rede gewesen.
    Doof. Wir sind also zurück, Sachen geholt. Dann hätten wir sogar noch Zeit zum frühstücken. Vor 10 gehts dann eh nicht los.

    Es stellte sich heraus, dass die ganze Tour von 9 bis 16 Uhr (bzw. In unserem Fall 10 bis 17 Uhr) nur reine Wanderung sein sollte. Mit meinem Fuß natürlich super. Erstmal machten wir uns auf den Weg zur Kaffeplantage. Wir waren mit viel zu vielen Menschen in der Gruppe. Man hat kaum etwas mitbekommen, schade. Uns wurden die Bohnen gezeigt und gesagt, dass die die Qualitativ besten seien in Kolumbien. Die besten werden auch exportiert. Außerdem werden diese in Minca per Hand gepflückt, nicht wie in vielen anderen Orten maschinell.

    Später konnte man dann auch einen Kaffee probieren, da ich keinen trinke, ließ ich dies sein. Auf dem Weg zurück, Richtung Wasserfall hielten wir kurz um Wasser zu kaufen. Bei dieser Gelegenheit fragte eine Frau aus der Gruppe, ob es denn keine andere Möglichkeit gäbe, statt dem Wandern. Sie meinte sie könne ihr ein Motorrad organisieren zu einem anderen Wasserfall und dass dieses sie dann zum Mittagessen wieder zur Gruppe bringen würde.
    Dies fanden wir, ich und die beiden aus meinem Hostel (übrigens auch aus Deutschland), auch interessant, da jeder etwas am Fuß hatte: Biggi vermutlich einen gebrochenen Zehen, ihr Freund Patrick hatte einen Schnitt am Fuß und ich eben meine tollen Bänder.
    So entschieden wir uns mitzufahren. Für uns ging es zum Marinaka Wasserfall, wo wir dennoch eine ganz schöne, vorallem aber steile Wanderung hinlegen mussten, um anzukommen. Wir hätten uns abkühlen können, aber ich hatte keine Lust später nass herumzufahren und mich dann evtl. wegen des Fahrtwindes zu erkälten. Dann lieber das Treiben von außen betrachten.

    Später fuhren wir auf Wunsch der Frau hoch zur Casa Elemento. Heute war dort viel weniger los und wir könnten uns entspannt in die Hängemattenschaukel legen. Dort haben wir uns ausgeruht, denn auch Motorrad fahren ist anstrengend, ob mans glaubt oder nicht. Mein Po tut jetzt, Stunden später immernoch weh.

    Danach ging es zum Mittagessen zum Haus des Touchefs. Auf dem halben Weg runter war uns der Sprit ausgegangen und wir haben etwas aus einem anderen Motorrad in das meines Fahrers geleert, später getankt um kurz darauf durch den Urwald auf den dünnsten Trampelpfaden mit dem Motorrad zu fahren. Das hatte ich garnicht erwartet. Wir schlängelten uns zwischen Felsen durch, nah am Abgrund. Dennoch: Tolle Erfahrung.
    Nach dem Mittagessen erzählte man uns etwas über Bambus, zeigte viele Bambuskonstruktionen und auch das Selbstgebaute Haus, in dem wir uns befanden.

    Später wurde Kakao gezeigt. Dazu wurde die Frucht erst aufgeschnitten, dann durfte sich jeder eine Bohne, die von einer Art Fruchtfleisch umgeben war nehmen und daran im Mund saugen. Lecker! Den Kern spuckte man aus, dies war die eigentliche Bohne, welche zum Trocknen und Fermentieren in eine Schale gelegt wurde.
    Gleichzeitig wurde uns heiße Schokolade ausgeteilt und erzählt wie gesund Kakao eigentlich ist. Dass es viele Antioxidatien hat, präventiv gegen Grauen Star wirkt (am besten in Kombination mit Marihuana), auch bei Verdauungsproblemen helfen soll. Aber man darf den Kakao eigentlich garnicht mit Milch mischen, dadurch verliert er seine Wirkung.
    Die Bohnen werden 10 min in der Pfanne geröstet, bevor sie gemahlen werden. Später wird das Pulver mit Wasser übergossen. Ca. 30 Bohnen geben eine kleine Kanne. Je mehr Bohnen man nimmt, desto cremiger wird das Ganze.

    Wir durften auch nur von dem Pulver probieren, zusammen mit Zuckerrohr. Super Lecker! Als es an die 2. Runde ging, bekam ich nichts mehr ab, weil uns ein Tukan unterbrochen hatte. Toll. Doofer Tukan.

    Danach war dir Tour zu Ende. Man konnte selbst hergestellte Produkte aus Kakao kaufen, wie Gesichtsmasken, Likör oder auch einfach nur die Bohnen. Der Erlös geht an Schüler, die das hergestellt haben und verkaufen dürfen.

    Später liefen wir die 3 km wieder zurück zum Hostel, wo ich mich an einer Dusche erfreute und mit den anderen noch 2-3 Bier trank. Und nun liege ich im Bett und warte auf Schlaf.
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  • Day20

    Mein letzter Tag im Dschungel

    January 15 in Colombia ⋅ 🌙 24 °C

    Ich habe eine Nacht verlängert, einfach um noch ein wenig dieser atemberaubenden Natur um mich zu haben. Dadurch musste ich aber das Dorm wechseln. Und mal wieder hatte ich kein Glück: Versprochen wurde mir ein 4er Dorm. Bekommen habe ich ein Hochbett"zimmer" in Größe einer Abstellkammer, nach Feuchtigkeit riechend. Auch ein Bad ist nicht vorhanden. Aber eine Nacht werde ich durchhalten.

    Morgen geht es dann auch weiter nach Cartagena. Dort habe ich mir ein sehr ruhiges, modernes und anonymes Hostel ausgesucht, weil ich sowieso nur eine Nacht da bin, vielleicht kann ich auch ein paar Sachen dort lagern, für die Zeit in der ich in San Andres bin.

    Heute bin ich hauptsächlich ein wenig durch die Straßen geschlendert. Außerdem habe ich meine Wäsche geholt und dem Jungen, der alles gemacht hat 3000 pesos (umgerechnet 90cent) trinkgeld gegeben. Er hat es kaum glauben können und sich so darüber gefreut, dass es mich umso mehr gefreut hat. Dann habe ich gechillt. Dazu habe ich die Hängematte unten am Fluss genutzt. Später bin ich sogar in den Pool gesprungen. Aber es war so kalt. Wirklich extrem kalt, sodass ich gleich wieder raus bin, geduscht und mich umgezogen habe.

    Dann lag ich wieder in der Hängematte, diesmal am Pool. Und habe gelesen. Außerdem habe ich 83 Mückenstiche und meine Haut schält sich. Ätzend.
    Und jetzt sitze ich mit einem Bier an der Bar und werde bald etwas essen gehen, bevor ich dann in meiner Abstellkammer schlafen gehe.
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  • Day111

    Wenn der kalte Entzug droht

    May 7, 2018 in Colombia ⋅

    Eigentlich hatten wir ja genug vom Dschungel. Aber aufgrund diverser Empfehlungen und gestützt von eigenen Recherchen, wollten wir dann doch noch einen kurzen Abstecher nach Minca machen. Etwas abgelegen und mitten im Dschungel - so abgelegen, dass meine Tasche zum ersten Mal auf den Rücken musste und ich ausnahmsweise weniger nach Ibiza und mehr nach Backpacker aussah -, beziehen wir ein äusserst romantisches Bungalow. Ein übergrosser Ameisenhaufen wäre allerdings eine gleichermassen korrekte Beschreibung. Zusammengefasst also ein romantischer Ameisenhaufen, der auch sonst von allerlei Getier frequentiert wird. Die Geckos im Bad fanden wir ja ganz süss, die braunen Brummkäfer im Bett weniger. Aber so ist das eben im Dschungel. Wir schlafen in der Folge eher mittelmässig, was das zweifelsfrei beste und üppigste Frühstück in hundert Tagen aber locker (bzw. lecker) wieder wett macht. Auch sonst ganz nette Gastgeber hier. Dennoch freuen wir uns beide auch wieder auf die Tage, an denen unsere Körper nicht von immerneuen Stichen übersät aufschwellen und der immerwährende Juckreiz letztlich ein Ende findet. Das von mir gewünschte und von Lea dankenswerterweise mitgebrachte Tübli Fenistil neigt sich nämlich bereits wieder dem Ende zu. Die von Sue gewünschte übergrosse Tafel Ovischoggi ist hingegen schon lange weg. Ich sah davon natürlich kein einziges Stück. War ja klar.

    Nachdem ich Sue daraufhin eröffne, dass ihr somit auch kein Fenistil mehr zustünde, reagierte sie ähnlich einem Junkie, dem der unmittelbare und unfreiwillige Entzug droht. Mit einer Hand das Bein wundkratzend poltert sie etwas von Trennung oder Toten, so genau habe ich das nicht verstanden. Grosszügig wie ich bin, gewähre ich ihr also noch eine letzte Fingerspitze des kühlenden Gels, bevor ich es an einem sicheren Ort verwahre. Für knapp zwei Minuten. Bevor die bereits brenzlige Situation mit dem fortwährend fluchenden Junkie vollends eskaliert, überlasse ich ihr eben auch noch mein Fenistil. Und so haben dank meinem vernünftigen Handeln einmal mehr alle überlebt. Ausser die Ovischoggi. RIP.

    Die beiden Tage hier verbringen wir mit kurzen Hikes bzw. ausgedehnten Spaziergängen im strömenden Regen, wobei jedes erreichte Ziel noch eine kleine Enttäuschung für uns parat hielt. Die Brauerei neben der besuchten Kaffee-Farm war geschlossen, worauf es kein lange ersehntes Happy-Tucan-Bier gab und die mehrstufigen Wasserfälle von Ponzo Azul mit sonst kristallklaren Badebuchten erstrahlten aufgrund der starken Regenfälle in schlammigem braun. Wir hatten trotzdem unseren Spass hier. Wohl nicht zuletzt wegen der Tüte mit saurem Gummizeugs, die ich als Belohnung für die tapferen Regenwanderungen für uns bereit hielt. Die haben wir dann zur Abwechslung fair geteilt. Geht doch. Zumindest wenn ich die Verteilung kontrolliere.

    Unser nächstes Ziel werden wir ab Cartagena mit dem Speed-Boat erreichen. Wlan/Empfang erwarten wir nicht, es soll ja auch ein entspannter fünftägiger Kurzurlaub werden. Wir sind dann also Mal weg ...
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  • Day309

    Santa Marta - Minca

    July 27, 2017 in Colombia ⋅

    Santa Marta is onze uitvalbasis geworden voor een paar uitstapjes hier in de omgeving. Het stadje zelf heeft geen enorme bezienswaardigheden, maar tot onze verbazing is het centrum 's avonds erg gezellig. We beginnen met een zonsondergang in de haven (niet de meest romantische plek, maar toch) en vanaf hier gaan we op zoek naar een eettentje. Er zijn vele kleine straatjes met leuke verlichting en er is keuze genoeg om te eten. Na een budget verstandige burrito lopen we nog even naar het centrale plein en stoppen we bij een groepje jongens die aan het breakdancen zijn. Voor hun is dit slechts oefenen maar voor ons ziet het er super professioneel uit. We eten een verkoelend yoghurtijsje en terug op het plein begint een stelletje en een zangeres boxen klaar te zetten. Wat volgt is een tango show in een mooie setting midden op het plein, waar ook de lokale dorpsgek een dansje probeert te wagen.

    Vanaf Santa Marta vertrekken we eerst naar Minca wat bekend staat om de enorme biodiversiteit. Zo zijn er ruim 350 vogelsoorten te vinden en dus kunnen deze natuurnerds het niet laten om een vogelspottour te boeken. Dit doen we op de tweede dag en de eerste dag lopen we eerst naar een waterval om hier iets wat af te koelen. Het plan was om een volledig rondje te lopen de berg op, maar aangezien het hier bijna 30 graden is en we nu al bijna 2 liter zweet op de berg hebben achtergelaten, springen we achterop de motortaxi die ons via de andere kant bovenop de berg brengt. Hier zit namelijk Casa Elemento waar je van een prachtig uitzicht kan genieten, evenals een zwembad en hangmatten. Na een lange, hobbelige, modderige rit naar boven zijn helaas ook de wolken op komen zetten en is er niets meer van het uitzicht te zien... We lopen dan ook op tijd weer terug naar beneden en als we eenmaal onder de bewolking lopen is de lucht al meer opgeklaard en kunnen we toch nog wat van het uitzicht genieten tijdens de 2,5 uur durende loop.

    De volgende dag staan we vroeg op om met 'Joe' vogels te gaan spotten. Nu zijn wij ondertussen natuurlijk al wat lastig en verwend publiek, maar toen Joe eenmaal de het welbekende logo van het Van der Valk concern in zijn vizier had, waren we één en al oog. Met de verrekijkers op zak lopen we door de koffievelden en al schuilend achter de koffiestruiken kunnen we toch mooi de toekan nog even zien en voor ons is de tour wel geslaagd. Echter duurt de tour nog ruim een uur en zonder ontbijt en koffie op de vroege ochtend is het lastig om onze aandacht vast te houden. Braaf volgen we Joe, maar stiekem zitten we al met ons hoofd bij onze volgende bestemming; Tyrona Park.
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  • Day369

    Minca, Columbia

    May 17, 2018 in Colombia ⋅ ⛅ 33 °C

    We had our first major oops of the trip. At the end of a five hour bus ride Andreas shook me awake and said, “Whitney, where’s your passport...” it turns out we left my passport at our previous hostel! They always make a copy of your passport when you arrive but the receptionist never handed it back and we got distracted. Luckily two girls from the hostel happened to be heading our way later that night and they got it back to us. Hooray, crisis averted!

    In the mountain town of Minca, electricity only works about 50% of the time. There is not much to do but hike. We hiked three hours in the mud to the famous Casa Elemento. Once there we enjoyed the sounds of the jungle while sipping Columbian coffee. I braved the giant hammocks that jutted out over the valley. We were feeling lazy so we opted to take moto-taxis on the way down. This turned out the be a crazy adventure in itself as it had been raining all day and it was muddy and slippery. We put our trust in our drivers and made it down alive!
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  • Day137

    Minca

    May 13, 2017 in Colombia ⋅

    Mittags machen wir uns mit dem Collectivo von Santa Marta auf nach Minca. Es geht für uns wieder in den Regenwald. Im Gegensatz zum Nationalpark Tayrona ist es hier aber etwas kühler, bei gleichbleibender Luftfeuchtigkeit.
    In Minca angekommen erklimmen wir mit unseren schweren Rucksäcken einen kleinen Berg zu unserem Hostel, dem Casa Colibri. Dieses Hostel wird von einer französisch-kolumbianischen Familie geführt, die uns sehr herzlich begrüßt, sodass wir uns gleich heimisch fühlen. Es gibt hier ein schönes offenes Wohnzimmer, in dem sich zeigt, dass das Hostel den Namen zurecht trägt. Man kann nämlich perfekt die kleinen Kolibris, die es hier überall gibt, beobachten. Außerdem bietet das Hostel eine offene Küche mit super Ausblick.
    Unseren ersten Nachmittag beginnen wir direkt mit einer kleinen Wanderung zu einem Wasserfall in der Nähe, der sich Pozo Azul nennt. Dieser Wasserfall soll zwar recht klein sein, aber schönes blaues Wasser haben. Zu unserem Pech hat es aber die letzten Tage nicht gerade wenig geregnet, weshalb das Wasser nicht blau sondern braun ist. Ist aber nicht allzu schlimm. Der Wasserfall bietet trotzdem eine gute Abkühlung nach der Wanderung und wir finden einen neuen Freund in Form eines Straßenhundes, der uns gar nicht mehr gehen lassen will.
    Auf dem Weg zurück nach Minca sehen wir endlich einen Tukan (nicht wie schon häufiger nur als Umriss am Himmel oder weit entfernt in einem Baum, sondern direkt vor uns). Allein dafür hat sich unser Trip nach Minca schon gelohnt.
    Für den nächsten Morgen haben wir eine weitere Wanderung zu einem Wasserfall geplant. Zur Cascada Marinka. Gerade als wir starten wollen, macht uns jedoch das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Es fängt an zu regnen als würde gleich die Welt untergehen. Also beschließen wir spontan eine Planänderung und hauen uns in die Hängematten im offenen Wohnzimmer. Gegen Mittag hört es wieder auf zu regnen und wir können unsere Wanderung doch noch machen. Dieser Wasserfall ist etwas schöner als der vom Tag zuvor und wir wagen uns sogar direkt darunter.
    An unserem letzten Tag im kleinen Minca beschließen wir eine längere Wanderung nach Los Pinos zu machen. In unserer ersten Etappe führt uns der Weg stetig bergauf zum Hostel Casa Elemento. Ab etwa der Hälfte des Weges werden wir von 2 Hunden begleitet, die zwar immer müder wirken je weiter wir laufen, uns aber dennoch nicht von der Seite weichen. Im Casa Elemento angekommen, verschnaufen wir in einer der riesigen Hängematten und genießen den Ausblick auf Minca, Santa Marta und sogar aufs Meer. Als sich der Ausblick immer weiter verflüchtigt und wir irgendwann in einer Wolke verschwinden machen wir uns auf zur zweiten Etappe der Wanderung. Wir wollen den Ausblick von Los Pinos bewundern. Leider hat sich die Wolke bis dahin noch immer nicht verzogen, sodass wir durch eine unheimlich neblige Landschaft wandern. Zum Glück lichtet sich das Ganze weiter unten wieder.
    Zurück gehen wir einen anderen Weg als hin. Laut Karte sollte dieser Weg etwa genauso lang sein wie der nach oben. Dem war leider nicht so, aber trotzdem kommen wir nach insgesamt 28 gewanderten Kilometern wieder in Minca an und haben uns ein leckeres Abendessen redlich verdient.
    Am nächsten Tag geht es leider schon wieder zurück nach Santa Marta und von dort mit dem Nachtbus weiter nach Bogotà.
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  • Day52

    Minca, Kolumbien

    January 11, 2018 in Colombia ⋅

    Nach all der Sonne und Hitze brauchen wir dringend eine Auszeit: Endlich mal Kunst und Kultur! Okay, das gibt es zugegebenermaßen beides in Minca nicht wirklich, dafür aber eins im Überfluss: Kaffee!
    Im Ort angekommen, schlagen wir die Rundfahrt-Angebote der etwa 14 jährigen Motorradfahrer ohne Helm zunächst aus und wandern auf eigene Faust zu einer Reihe nahegelegener Wasserfälle und stürzen uns todesmutig in die Fluten.
    Aus Zeitdruck (und Neugier) schwingen wir uns anschließend doch auf die Motorräder - Fabi und Leo teilen sich wegen akuten Fahrermangels den Soziusplatz hinter dem (gottseidank schlanken) Fahrer. Ohne Helm, dafür mit umso mehr Speed geht es die abenteuerlich ausgefahrene Piste hoch zur Kaffee-Plantage La Victoria. Die Führung soll zwar direkt starten, aber für ein oder zwei oder fünf Tassen Kaffee recht die Zeit wohl doch! So mit Kaffee abgefüllt, haben wir keine Aufmerksamkeitsprobleme und hüpfen fröhlich durch die Plantage, während wir über den Herstellungsprozess und die unterschiedliche Röstungsarten aufgeklärt werden.
    Weitere 3 Tassen Kaffee später geht es weiter Richtung Aussichtspunkt Los Piños (die Pinien). Wie Sie sehen, sehen Sie nichts - das triffts wohl am besten. Und dann beginnt es mal wieder zu regnen! Fabi beschützt den gerade gekauften Kaffee wie seinen Erstgeborenen mit seinem neuen Hut. Den anschließenden Abstieg bewältigen wir dann wie Niki Lauda damals bei der Tour de France - Bestzeit durch Ideallinie und clevere Boxenstopp-Strategie auf der Veranda gastfreundlicher Einheimischer! Vorbei geht's an einem zweiten Wasserfall und dann auch schon zurück nach Santa Marta...
    Zurück im Hostel kommen uns die Betten sehr kurz vor und wir stellen fest, dass wir im Laufe des Tages mindestens 5 Zentimeter gewachsen sein müssen - Kaffee-Doping und gutes Gießen wirken Wunder!
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  • Day375

    Minca, Colombia

    June 10, 2018 in Colombia ⋅ ☁️ 27 °C

    6. - 10. Juni 2018

    Das kleine Dörfchen Minca empfängt uns mit angenehmen Temperaturen. Es liegt im nördlichsten Kaffeeanbaugebiet von Kolumbien und eignet sich gut zum Wandern. So wandern wir zu den Wasserfällen Pozo Azul, wo wir ein erfrischendes Bad nehmen.
    Den Aufstieg der langen Rundwanderung am nächsten Tag kürzen wir mit Mototaxis ab. Dazu schwingen wir uns je auf ein wartendes (bemanntes) Motorrad und rasen die Schotterstrasse hinauf. Danach gehts zwischen Kaffeeplantagen und an abgelegenen Fincas vorbei durch die schöne Waldlandschaft. Als plötzlich Regen einsetzt, suchen wir Zuflucht bei einem kleinen Häuschen. Die hier wohnhafte, etwas demente, Mamá Tila ist etwas überrascht über unseren unverhofften Besuch. Wir bieten ihr von unserem Schweizer Zopf an und werden von ihr mit süssem Kaffee und Bananen verköstigt. Wir erfahren einiges über das eher einsame Leben hier draussen. Den Tag schliessen wir mit einem Irish Stew ab und lauschen den Geschichten von Niall, der zu Zeiten von FARC und Paramilitär von Irland hierhin ausgewandert ist.

    Mit einer Übernachtung nahe dem Flughafen von Santa Marta verabschieden wir uns von der Karibikküste und freuen uns auf Medellin.

    Memories: Bei der französischen Panadería gibts feines Pan de Chocolate und im Mini-Mercado finden wir Zopf und Bananenbrot mit Dörrfrüchten; VivaAir ist die Billigfluglinie von Kolumbien, wer wie wir und viele andere Touristen den Boardingpass nicht vorgängig ausdruckt, bezahlt horrende 10$ pro Person beim Check-in.
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  • Day49

    Minca

    June 24, 2018 in Colombia ⋅ 🌧 24 °C

    Minca war mein letzter „Footprint“ in Kolumbien und damit auch der letzte Ort innerhalb meiner Südamerikareise, den ich besuchte. Ich hätte mir keinen schöneren Ort als Abschluss aussuchen können. Minca vereinte noch einmal so vieles, was ich auf dieser Reise erlebte: Wandern, unbeschreibliche Natur, Tropen, neue Freunde und Dinge, die ich zum ersten Mal ausprobierte.

    Am Freitagmorgen ging es mit einem Collectivo von Santa Marta (nicht wirklich schön und daher keinen Eintrag wert) Richtung Minca. Dort angekommen musste ich erst einmal die 250 Stufen zum Hostel erklimmen. Eine schweißtreibende Angelegenheit bei tropischen Temperaturen. Oben angekommen gab es erst einmal frisches Quellwasser und Mittagessen. Das Essen in der Casa Loma ist wirklich eine Erwähnung wert. Es gibt ausschließlich vegetarische, köstliche Gerichte und ich hatte mal wieder das Gefühl gesund zu essen. Beim Mittag habe ich auch gleich meine Begleitung für die nächsten zwei Tage kennengelernt. So machten wir uns nach dem Essen auf zu den Wasserfällen Pozo Azul. Dabei wurden wir von einem solch starken tropischen Regenschauer überrascht, dass Baden eigentlich überflüssig war. Nichtsdestotrotz wollten wir, wie unzählige anderen Touristen, einen Sprung ins kühle Nass wagen. Die Mengen haben uns ein wenig abgeschreckt und so sind wir zu fünft ein wenig weiter gewandert bzw. geklettert und habe keine 300m weiter eine viel schönere Stelle zum Baden gefunden - ganz für uns allein und mit riesigem Wasserfall. Das Wasser war herrlich frisch und wir konnten sogar unter dem Wasserfall schwimmen. Den Rest des Tages ließen wir bei ein paar Bier, Gesellschaftsspielen und vielen Gesprächen ausklingen (Internet gab es nicht, was mir sehr gefiel) . Dabei konnten wir einen der für mich schönsten Sonnenuntergänge beobachten. Der Himmel sah einfach nur aus als hätte er Feuer gefangen. Bei Nacht kamen noch etliche Glühwürmchen zum Vorschein und der Abend war perfekt. Fast perfekt, denn voller jugendlicher Leichtsinn habe ich anstelle eines Bettes eine Hängematte gebucht. Ich wollte eben etwas Neues ausprobieren! Ausgestattet war die Hängematte mit einem Laken und einem Moskitonetz. Soweit, sogut. Nachdem ich es endlich in die Hängematte schaffte, habe ich mich wie in einem Kokon eingerollt und die Augen zugemacht. Am nächsten Morgen wachte ich leider nicht als strahlender Schmetterling auf, sondern eher als geräderte Raupe. Heißt für mich nächstes Mal wieder ein Bett, denn es war doch kalt und unbequem für eine ganze Nacht.

    Der Morgen hielt jedoch auch puren Sonnenschein bereit und so konnte ich von meiner Unterkunft aus bis nach Santa Marta und sogar auf den Ozean schauen. Ich beschloss eine Wanderung zur Casa Elemento zu unternehmen, die über die größte Hängematte der Welt verfügt. Auf dem Weg dorthin machte ich Halt bei den Cascadas Marinka. Auch schön, aber noch viel touristischer als Pozo Azul und das Wasser sehr dreckig. Höchster Punkt meiner Wanderung war die Aussicht in Los Piños, nur leider konnte man durch den zeitweiligen Nebel nichts sehen.
    An der Casa Elemento kam ich dann völlig fertig und verschwitzt an (ich glaube soviel habe ich noch nie geschwitzt, es lief einfach nur), jedoch pünktlich zum Spiel Deutschland gegen Schweden. Da traf ich dann auch meine Mitreisenden von gestern wieder, die die drei Stunden Wanderung innerhalb von 30 Minuten mithilfe eines Motortaxis bewältigten. Die Hängematte war echt riesig und so hatten bis zu 10 Personen gemütlich Platz. Der Ausblick war zudem fantastisch - einmal über den ganzen Regenwald. Nachdem wir unsere Fotos schossen und ein wenig die Seele baumeln ließen, ging es wieder zurück zur Casa Loma und für mich dann auch nach Santa Marta und von dort heim nach knapp zwei Monaten.

    Freude und Leid liegen hier sehr nah beieinander. Ich freue mich riesig auf daheim und alles bzw. alle die mich dort erwarten, dennoch wäre ich zu gerne noch länger geblieben. Südamerika war einfach zu gut zu mir!
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You might also know this place by the following names:

Minca

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