Colombia
Minca

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23 travelers at this place:

  • Day111

    Eigentlich hatten wir ja genug vom Dschungel. Aber aufgrund diverser Empfehlungen und gestützt von eigenen Recherchen, wollten wir dann doch noch einen kurzen Abstecher nach Minca machen. Etwas abgelegen und mitten im Dschungel - so abgelegen, dass meine Tasche zum ersten Mal auf den Rücken musste und ich ausnahmsweise weniger nach Ibiza und mehr nach Backpacker aussah -, beziehen wir ein äusserst romantisches Bungalow. Ein übergrosser Ameisenhaufen wäre allerdings eine gleichermassen korrekte Beschreibung. Zusammengefasst also ein romantischer Ameisenhaufen, der auch sonst von allerlei Getier frequentiert wird. Die Geckos im Bad fanden wir ja ganz süss, die braunen Brummkäfer im Bett weniger. Aber so ist das eben im Dschungel. Wir schlafen in der Folge eher mittelmässig, was das zweifelsfrei beste und üppigste Frühstück in hundert Tagen aber locker (bzw. lecker) wieder wett macht. Auch sonst ganz nette Gastgeber hier. Dennoch freuen wir uns beide auch wieder auf die Tage, an denen unsere Körper nicht von immerneuen Stichen übersät aufschwellen und der immerwährende Juckreiz letztlich ein Ende findet. Das von mir gewünschte und von Lea dankenswerterweise mitgebrachte Tübli Fenistil neigt sich nämlich bereits wieder dem Ende zu. Die von Sue gewünschte übergrosse Tafel Ovischoggi ist hingegen schon lange weg. Ich sah davon natürlich kein einziges Stück. War ja klar.

    Nachdem ich Sue daraufhin eröffne, dass ihr somit auch kein Fenistil mehr zustünde, reagierte sie ähnlich einem Junkie, dem der unmittelbare und unfreiwillige Entzug droht. Mit einer Hand das Bein wundkratzend poltert sie etwas von Trennung oder Toten, so genau habe ich das nicht verstanden. Grosszügig wie ich bin, gewähre ich ihr also noch eine letzte Fingerspitze des kühlenden Gels, bevor ich es an einem sicheren Ort verwahre. Für knapp zwei Minuten. Bevor die bereits brenzlige Situation mit dem fortwährend fluchenden Junkie vollends eskaliert, überlasse ich ihr eben auch noch mein Fenistil. Und so haben dank meinem vernünftigen Handeln einmal mehr alle überlebt. Ausser die Ovischoggi. RIP.

    Die beiden Tage hier verbringen wir mit kurzen Hikes bzw. ausgedehnten Spaziergängen im strömenden Regen, wobei jedes erreichte Ziel noch eine kleine Enttäuschung für uns parat hielt. Die Brauerei neben der besuchten Kaffee-Farm war geschlossen, worauf es kein lange ersehntes Happy-Tucan-Bier gab und die mehrstufigen Wasserfälle von Ponzo Azul mit sonst kristallklaren Badebuchten erstrahlten aufgrund der starken Regenfälle in schlammigem braun. Wir hatten trotzdem unseren Spass hier. Wohl nicht zuletzt wegen der Tüte mit saurem Gummizeugs, die ich als Belohnung für die tapferen Regenwanderungen für uns bereit hielt. Die haben wir dann zur Abwechslung fair geteilt. Geht doch. Zumindest wenn ich die Verteilung kontrolliere.

    Unser nächstes Ziel werden wir ab Cartagena mit dem Speed-Boat erreichen. Wlan/Empfang erwarten wir nicht, es soll ja auch ein entspannter fünftägiger Kurzurlaub werden. Wir sind dann also Mal weg ...
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  • Day369

    Minca, Columbia

    May 17 in Colombia

    We had our first major oops of the trip. At the end of a five hour bus ride Andreas shook me awake and said, “Whitney, where’s your passport...” it turns out we left my passport at our previous hostel! They always make a copy of your passport when you arrive. The receptionist never handed it back and we got distracted. Luckily two girls from the hostel happened to be heading our way later that night and they got it back to us. Hooray, crisis averted!

    In the mountain town of Minca, electricity only works about 50% of the time. There is not much to do but hike. We hiked three hours in the mud to the famous Casa Elemento. Once there we enjoyed the sounds of the jungle while sipping Columbian coffee. I braved the giant hammocks that jutted out over the valley. We were feeling lazy so we opted to take moto-taxis on the way down. This turned out the be a crazy adventure in itself as it had been raining all day and it was muddy and slippery. We put our trust in our drivers and made it down alive!
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  • Day309

    Santa Marta - Minca

    July 27, 2017 in Colombia

    Santa Marta is onze uitvalbasis geworden voor een paar uitstapjes hier in de omgeving. Het stadje zelf heeft geen enorme bezienswaardigheden, maar tot onze verbazing is het centrum 's avonds erg gezellig. We beginnen met een zonsondergang in de haven (niet de meest romantische plek, maar toch) en vanaf hier gaan we op zoek naar een eettentje. Er zijn vele kleine straatjes met leuke verlichting en er is keuze genoeg om te eten. Na een budget verstandige burrito lopen we nog even naar het centrale plein en stoppen we bij een groepje jongens die aan het breakdancen zijn. Voor hun is dit slechts oefenen maar voor ons ziet het er super professioneel uit. We eten een verkoelend yoghurtijsje en terug op het plein begint een stelletje en een zangeres boxen klaar te zetten. Wat volgt is een tango show in een mooie setting midden op het plein, waar ook de lokale dorpsgek een dansje probeert te wagen.

    Vanaf Santa Marta vertrekken we eerst naar Minca wat bekend staat om de enorme biodiversiteit. Zo zijn er ruim 350 vogelsoorten te vinden en dus kunnen deze natuurnerds het niet laten om een vogelspottour te boeken. Dit doen we op de tweede dag en de eerste dag lopen we eerst naar een waterval om hier iets wat af te koelen. Het plan was om een volledig rondje te lopen de berg op, maar aangezien het hier bijna 30 graden is en we nu al bijna 2 liter zweet op de berg hebben achtergelaten, springen we achterop de motortaxi die ons via de andere kant bovenop de berg brengt. Hier zit namelijk Casa Elemento waar je van een prachtig uitzicht kan genieten, evenals een zwembad en hangmatten. Na een lange, hobbelige, modderige rit naar boven zijn helaas ook de wolken op komen zetten en is er niets meer van het uitzicht te zien... We lopen dan ook op tijd weer terug naar beneden en als we eenmaal onder de bewolking lopen is de lucht al meer opgeklaard en kunnen we toch nog wat van het uitzicht genieten tijdens de 2,5 uur durende loop.

    De volgende dag staan we vroeg op om met 'Joe' vogels te gaan spotten. Nu zijn wij ondertussen natuurlijk al wat lastig en verwend publiek, maar toen Joe eenmaal de het welbekende logo van het Van der Valk concern in zijn vizier had, waren we één en al oog. Met de verrekijkers op zak lopen we door de koffievelden en al schuilend achter de koffiestruiken kunnen we toch mooi de toekan nog even zien en voor ons is de tour wel geslaagd. Echter duurt de tour nog ruim een uur en zonder ontbijt en koffie op de vroege ochtend is het lastig om onze aandacht vast te houden. Braaf volgen we Joe, maar stiekem zitten we al met ons hoofd bij onze volgende bestemming; Tyrona Park.
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  • Day375

    Minca, Colombia

    June 10 in Colombia

    6. - 10. Juni 2018

    Das kleine Dörfchen Minca empfängt uns mit angenehmen Temperaturen. Es liegt im nördlichsten Kaffeeanbaugebiet von Kolumbien und eignet sich gut zum Wandern. So wandern wir zu den Wasserfällen Pozo Azul, wo wir ein erfrischendes Bad nehmen.
    Den Aufstieg der langen Rundwanderung am nächsten Tag kürzen wir mit Mototaxis ab. Dazu schwingen wir uns je auf ein wartendes (bemanntes) Motorrad und rasen die Schotterstrasse hinauf. Danach gehts zwischen Kaffeeplantagen und an abgelegenen Fincas vorbei durch die schöne Waldlandschaft. Als plötzlich Regen einsetzt, suchen wir Zuflucht bei einem kleinen Häuschen. Die hier wohnhafte, etwas demente, Mamá Tila ist etwas überrascht über unseren unverhofften Besuch. Wir bieten ihr von unserem Schweizer Zopf an und werden von ihr mit süssem Kaffee und Bananen verköstigt. Wir erfahren einiges über das eher einsame Leben hier draussen. Den Tag schliessen wir mit einem Irish Stew ab und lauschen den Geschichten von Niall, der zu Zeiten von FARC und Paramilitär von Irland hierhin ausgewandert ist.

    Mit einer Übernachtung nahe dem Flughafen von Santa Marta verabschieden wir uns von der Karibikküste und freuen uns auf Medellin.

    Memories: Bei der französischen Panadería gibts feines Pan de Chocolate und im Mini-Mercado finden wir Zopf und Bananenbrot mit Dörrfrüchten; VivaAir ist die Billigfluglinie von Kolumbien, wer wie wir und viele andere Touristen den Boardingpass nicht vorgängig ausdruckt, bezahlt horrende 10$ pro Person beim Check-in;
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  • Day137

    Minca

    May 13, 2017 in Colombia

    Mittags machen wir uns mit dem Collectivo von Santa Marta auf nach Minca. Es geht für uns wieder in den Regenwald. Im Gegensatz zum Nationalpark Tayrona ist es hier aber etwas kühler, bei gleichbleibender Luftfeuchtigkeit.
    In Minca angekommen erklimmen wir mit unseren schweren Rucksäcken einen kleinen Berg zu unserem Hostel, dem Casa Colibri. Dieses Hostel wird von einer französisch-kolumbianischen Familie geführt, die uns sehr herzlich begrüßt, sodass wir uns gleich heimisch fühlen. Es gibt hier ein schönes offenes Wohnzimmer, in dem sich zeigt, dass das Hostel den Namen zurecht trägt. Man kann nämlich perfekt die kleinen Kolibris, die es hier überall gibt, beobachten. Außerdem bietet das Hostel eine offene Küche mit super Ausblick.
    Unseren ersten Nachmittag beginnen wir direkt mit einer kleinen Wanderung zu einem Wasserfall in der Nähe, der sich Pozo Azul nennt. Dieser Wasserfall soll zwar recht klein sein, aber schönes blaues Wasser haben. Zu unserem Pech hat es aber die letzten Tage nicht gerade wenig geregnet, weshalb das Wasser nicht blau sondern braun ist. Ist aber nicht allzu schlimm. Der Wasserfall bietet trotzdem eine gute Abkühlung nach der Wanderung und wir finden einen neuen Freund in Form eines Straßenhundes, der uns gar nicht mehr gehen lassen will.
    Auf dem Weg zurück nach Minca sehen wir endlich einen Tukan (nicht wie schon häufiger nur als Umriss am Himmel oder weit entfernt in einem Baum, sondern direkt vor uns). Allein dafür hat sich unser Trip nach Minca schon gelohnt.
    Für den nächsten Morgen haben wir eine weitere Wanderung zu einem Wasserfall geplant. Zur Cascada Marinka. Gerade als wir starten wollen, macht uns jedoch das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Es fängt an zu regnen als würde gleich die Welt untergehen. Also beschließen wir spontan eine Planänderung und hauen uns in die Hängematten im offenen Wohnzimmer. Gegen Mittag hört es wieder auf zu regnen und wir können unsere Wanderung doch noch machen. Dieser Wasserfall ist etwas schöner als der vom Tag zuvor und wir wagen uns sogar direkt darunter.
    An unserem letzten Tag im kleinen Minca beschließen wir eine längere Wanderung nach Los Pinos zu machen. In unserer ersten Etappe führt uns der Weg stetig bergauf zum Hostel Casa Elemento. Ab etwa der Hälfte des Weges werden wir von 2 Hunden begleitet, die zwar immer müder wirken je weiter wir laufen, uns aber dennoch nicht von der Seite weichen. Im Casa Elemento angekommen, verschnaufen wir in einer der riesigen Hängematten und genießen den Ausblick auf Minca, Santa Marta und sogar aufs Meer. Als sich der Ausblick immer weiter verflüchtigt und wir irgendwann in einer Wolke verschwinden machen wir uns auf zur zweiten Etappe der Wanderung. Wir wollen den Ausblick von Los Pinos bewundern. Leider hat sich die Wolke bis dahin noch immer nicht verzogen, sodass wir durch eine unheimlich neblige Landschaft wandern. Zum Glück lichtet sich das Ganze weiter unten wieder.
    Zurück gehen wir einen anderen Weg als hin. Laut Karte sollte dieser Weg etwa genauso lang sein wie der nach oben. Dem war leider nicht so, aber trotzdem kommen wir nach insgesamt 28 gewanderten Kilometern wieder in Minca an und haben uns ein leckeres Abendessen redlich verdient.
    Am nächsten Tag geht es leider schon wieder zurück nach Santa Marta und von dort mit dem Nachtbus weiter nach Bogotà.
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  • Day52

    Minca, Kolumbien

    January 11 in Colombia

    Nach all der Sonne und Hitze brauchen wir dringend eine Auszeit: Endlich mal Kunst und Kultur! Okay, das gibt es zugegebenermaßen beides in Minca nicht wirklich, dafür aber eins im Überfluss: Kaffee!
    Im Ort angekommen, schlagen wir die Rundfahrt-Angebote der etwa 14 jährigen Motorradfahrer ohne Helm zunächst aus und wandern auf eigene Faust zu einer Reihe nahegelegener Wasserfälle und stürzen uns todesmutig in die Fluten.
    Aus Zeitdruck (und Neugier) schwingen wir uns anschließend doch auf die Motorräder - Fabi und Leo teilen sich wegen akuten Fahrermangels den Soziusplatz hinter dem (gottseidank schlanken) Fahrer. Ohne Helm, dafür mit umso mehr Speed geht es die abenteuerlich ausgefahrene Piste hoch zur Kaffee-Plantage La Victoria. Die Führung soll zwar direkt starten, aber für ein oder zwei oder fünf Tassen Kaffee recht die Zeit wohl doch! So mit Kaffee abgefüllt, haben wir keine Aufmerksamkeitsprobleme und hüpfen fröhlich durch die Plantage, während wir über den Herstellungsprozess und die unterschiedliche Röstungsarten aufgeklärt werden.
    Weitere 3 Tassen Kaffee später geht es weiter Richtung Aussichtspunkt Los Piños (die Pinien). Wie Sie sehen, sehen Sie nichts - das triffts wohl am besten. Und dann beginnt es mal wieder zu regnen! Fabi beschützt den gerade gekauften Kaffee wie seinen Erstgeborenen mit seinem neuen Hut. Den anschließenden Abstieg bewältigen wir dann wie Niki Lauda damals bei der Tour de France - Bestzeit durch Ideallinie und clevere Boxenstopp-Strategie auf der Veranda gastfreundlicher Einheimischer! Vorbei geht's an einem zweiten Wasserfall und dann auch schon zurück nach Santa Marta...
    Zurück im Hostel kommen uns die Betten sehr kurz vor und wir stellen fest, dass wir im Laufe des Tages mindestens 5 Zentimeter gewachsen sein müssen - Kaffee-Doping und gutes Gießen wirken Wunder!
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  • Day256

    Minca

    July 5, 2017 in Colombia

    Nach etwa fünf Stunden Busfahrt erreiche ich das kleine Örtchen Minca im Küstengebirge. Dort erwarten mich etwas kühlere Temperaturen (aber immer noch tropisch heiß) und mindestens einmal Tag ein schöner Regenschauer, so auch als ich ankomme. Aber naja was soll’s, Regenschutz auf den Rucksack und auf geht’s zum Hostel, welches 300 Stufen über dem Örtchen liegt. Und ich habe mich schon gefragt, warum mir kein Motortaxi angeboten wird, als ich nach dem Weg zum Hostel frage :D. Nein, da muss man alleine durch. Aber der Anstieg lohnt sich sowas von! Ein Hostel mitten in der Natur im Baumhausstil mit traumhafter Aussicht, super leckerem Essen, Hängematten und einer mega relaxten Atmosphäre.

    Zusammen mit Maria aus Kolumbien verbringe ich den Großteil meiner Zeit in Minca. Am Morgen nehmen wir an einer Yoga-Stunde unter freiem Himmel teil, danach wandern wir zusammen zu einem Wasserfall, fahren für einen Tag am Strand nach Taganga, und haben interessante Gespräche, soweit es mein Spanisch eben zulässt 😊.

    Herausforderungen: Nicht loslachen, wenn man am Strand als Anti-Fischliebhaberin nach der Speisekarte fragt und die Frau einem dann stolz eine Platte mit mindestens 6 rohen glitschigen Fischen vor die Nase hält :D.
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  • Day317

    Minca

    July 16, 2017 in Colombia

    Nahe Santa Marta kann man das Bergdorf Minca finden. In einem Tal gelegen mit Blick zur Küste, kann man hier einige Wanderungen machen. Zu sehen gibt es den lokalen Dschungel und Wasserfälle.
    Die Regenzeit erwischt und so wurde es eine ziemlich nasse Angelegenheit. Ich hatte zum Glück noch ein Regenplastiküberwurf von den Iguazú Fällen, der zumindest den Rucksack und die Kamera trocken hielt. Der Brite, mit dem ich unterwegs war, war bis auf die Unterwäsche durchnässt, nahm das aber sportlich.Read more

  • Day22

    Minca

    November 17, 2017 in Colombia

    Gegen Ende der Reise haben wir uns für eine Tour entschieden, weil wir keine Lust mehr hatten was zu organisieren. Wir wurden also am Hostel abgeholt und fuhren mit zwei Amerikanern und einem Holländer im Geländewagen hoch in die Berge nach Minca. Da es die ganze Nacht geregnet hatte, war die "Straße" in einem noch schlechterem Zustand als sonst. Immer wieder fuhren wir an Erdrutschen vorbei und mussten zwischendurch noch einen Freund des Fahrers aus dem Schlamm ziehen. Ohne den Geländewagen und unseren guten Fahrer hätten wir es nie zur Kaffeefarm geschafft.

    Zwar hatten wir schon in Salento eine Kaffeefarm besucht, fanden es aber so interessant und für 3,50 € leistbar, dass wir noch mal mitmachten. Diesmal ging es auch weniger um den Anbau selbst als um den Verarbeitungsprozess nach der Ernte. Wir waren in der ersten automatisierten Produktion gelandet, also vor vielen Jahren müssen sie die ersten gewesen sein. Die Fabrik (in einem derart einfachen Zustand) wird quasi wie eine Mühle vom vorbei fließenden Bach angetrieben.

    Danach fuhren wir die "Straße" wieder zurück und stoppten um zu einem Wasserfall zu laufen. Wie immer über Stock und vor allem Steine, nur diesmal in Flip Flops bzw. barfuß. Im Regen sah der Wasserfall natürlich nicht so spektakulär aus und baden wollte auch keiner. Also zurück zum Auto und von da ging es schon zum Mittagessen und zurück nach Santa Marta, wo wir pünktlich um vier ankamen.
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  • Day152

    Minca

    March 2 in Colombia

    idyllisches Dörfli ide Berge wos am Obig zum Glück bizli chüeler isch... defür hend üs döt d'Mugge gfresse... aber mir hend chöne relaxe und churzi Tageswanderige zu verschiedenste Wasserfäll unterneh... als Vorbereitig uf di bevorstehendi 4-Tagestour zude Lost City...

You might also know this place by the following names:

Minca

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