Colombia
Santa Marta

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109 travelers at this place:

  • Day372

    Tayrona National Park was the final destination of our trip and it did not disappoint. This park is on the north coast of Columbia and is replete with monkeys, birds, and iguanas. After provisioning in the nearby city of Santa Marta, Whit and I travelled by bus to the park's entrance and hiked for about an hour to our first campsite. Here, we discovered that the promised kitchen facilities were nothing more than a spot to make your own fire and a few dirty old pots; lucky we only took cookable food with us... After a few failed attempts and some support from a local (it was already going when he helped) we managed to cook our dinner the old fashioned way. The following day we walked for about an hour to the most popular campsite in the park which sits right on the beach. Here we slept in hammocks on a mini peninsula jutting out from the beach. At high tide, this crag briefly became a tiny island as water swallowed the spit of sand connecting it to the main campsite. While it took some time to get comfortable, it was a fantastic spot to sleep. You'll be happy to know that we didn't attempt to cook dinner that night, instead we decided to buy it from the campsite resturant like every other normal person. From here we hiked to a beachfront campsite toward the entrance of the campsite and, because we are masochists, attempted to cook dinner with similar 'kitchen facilities'. It didn't go well but I guess it's all part of the experience.Read more

  • Day107

    Nachdem unser Lieblingsmensch Lea sich nach zwei Tagen wieder auf den Heimweg gemacht hat - zumindest hat sie das gesagt - machen wir uns auf den Weg nach Mendihuaca - was wie sich herausstellt ein Fluss und gar kein Dorf ist - und lernen dort endlich die überaus entzückende und energiegeladene Monica kennen, ihres Zeichens aktuelle Freundin meines kleinen Bruders Tobi und somit Familie in Spe. Moni betreibt ein Hostel samt Surf-Schule am Ende des Tayrona Nationalparks. Auch wenn ich mit Kahlkopf und Wampe wenig mit einem stereotypischen Surfer-Boy gemein habe, lassen wir uns unter Ausschluss der Öffentlichkeit - wer geht schon um 08:00 zum Strand? - von Moni in die Basics des Surfens einführen. Kurze Materialkunde, das Meer und die Natur lesen, eindehnen, schnelles Paddeln im seichten Wasser ohne vom Brett zu fallen und last but not least blitzschnelles Aufstehen. So weit so gut, das scheint machbar. Wobei, aufstehen ohne Kaffee oder Coca-Tee war noch nie meine Stärke und auf dem Surfboard haben kompaktere Menschen eindeutig einen Vorteil. Dieser entpuppt sich beim „Einwassern“ allerdings als rigoroses Handycap. Hat man aufgrund der vorherrschenden Wellenbrechungslinien und Impact-Zone die richtige Stelle seitlich des White-Waters lokalisiert, wird mit dem Board über Kopf ins Meer und durch die einfallenden Wellen gestampft. Kurz bevor man den Boden unter den Füssen verliert, schwingt man sich aufs Board und paddelt mit aller Kraft und bis zur totalen Erschöpfung. Also etwa zwölf Sekunden. Im besten Fall hat man zu diesem Zeitpunkt die Spülmaschinen-Todeszone bereits hinter sich. Bei Sue war das nicht immer so. Arme Sue. Wobei ich fand, sie sah auch mit sandig-zerzausten Haaren noch zum Anbeissen aus.

    Dem aufmerksamen Leser - und Kurt - ist sicherlich bereits bildlich klar geworden, dass einem teutonischen Brocken wie mir diese erste Phase weit weniger Mühe bereitet, als den kürzeren Menschen unter uns. So bewirkt mein erstes beherztes und äusserst selbstbewusstes Einwassern denn auch eine Mischung aus Gelächter und Staunen. Mein zügiges und zielgerichtetes Marschieren und Wellenbrechen zeichnete eine eindrückliche Schneise ins Meer, wie man dies sonst nur von modernen und unkaputtbaren Containerschiffen kennt. Ich werte die Reaktionen trotz einer gewissen Verunsicherung aufgrund des Lachens - die ich mir natürlich nicht anmerken lasse - schlussendlich als Sieg. Keiner ist schneller im Wasser als ich. Yay! Es sollte aber der letzte Punkt bleiben, den ich an diesem Tag erzielen werde. Zwar erwischt man ab und zu eine der deutlich grösser als erwarteten Wellen und in einem Fall könnte man mit ein wenig Fantasie sogar von „Stehen“ sprechen, aber in den meisten Fällen wird man nach einigen Versuchen dank Strömung und Wellen samt Brett wieder an den Strand gespült. Das Lycra nicht selten bis über die Nippel hochgekrempelt und die zerkratzte und sandige Wampe wenig vorteilhaft entblösst. Trotz einigen spassigen Body- und Knee-Boarding Sequenzen, die allerdings gleich eindrucksvoll wie eben erwähnt enden, packt uns das oft gehörte Surf-Fieber noch nicht so richtig. Nachdem sich Sue dann auch noch schmerzhaft das Knie verdreht und eine neue Art des „Rückwärts-Surfens“ erfindet und ich mir den Fuss an ein paar schroffen Steinen aufschlage, legen wir die Pro-Surfer Karriere nach insgesamt vier kräftezehrenden Stunden vorerst auf Eis. Vorerst. Wir (und mein Ego) sind ja noch ein paar Tage hier.

    In jedem Fall steht uns Moni und ihr Team ja auch noch zur Seite. Sowohl die Tage wie auch die Abende haben einen hohen Unterhaltungsfaktor in diesem ziemlich einfachen aber sehr gemütlichen Hostel. Da hat der Tobi ein wirklich cooles Girl gefunden, die in Wirklichkeit noch viel hübscher und aufgestellter ist, als dies Fotos bereits vermuten liessen. Sue ergänzt, dass Moni der Typ Frau ist, der zwar mega hübsch ist, aber mit dem man (bzw. Frau) auch mega gerne zusammen ist. Keine Ahnung was sie damit meint, ist wohl so ein Mädchen-Ding. Erfreut ob dieser gross-brüderlichen sowie unverständlich-weiblichen Zustimmung, wusste sich dann auch der liebe Tobi nicht mehr mit Komplimenten per WhatsApp zurückzuhalten. Sue sähe einfach fantastisch aus und sei ja wirklich parat, auch mit Kniebinde. Äh, absolut. Finde ich natürlich auch! Und ich wäre ja fit wie noch nie und hätte fast ein Sixpack. Hm, ok, „fast“ lässt natürlich einigen Spielraum und kann durchaus Ausdruck für diese über Facetime scheinbar visuell ansprechend wirkende Anordnung von Fettröllchen sein. Aufgestellt hat uns das Feedback nach der immer noch sicht- und spürbaren Galapagos-Völlerei natürlich schon. Und so gab es zum Lunch neben den geplanten Früchten prompt noch Grilliertes mit Frittiertem am Strand. Danke Tobi. Wir verbringen also einen ganzen Lazaret-Tag am Strand und tun nichts. Gar nichts. Nicht so die mit Moskitos identisch überflüssigen Sand-Fliegen. Die können gar nicht aufhören mit ihrem verdammten Getue. Gut möglich, dass Hämorrhoiden bald auf Platz drei zurückfallen. Aber noch ist das letzte Fläschli Anti-Brumm nicht leer und der Krieg somit noch nicht verloren. Noch.

    Nach einem heissen Hiking- und Beach-Day im Nationalpark - dessen Strände übrigens ganz ohne die primitiven Sand-Fliegen auskommen, was den hohen Eintrittspreis zumindest teilweise rechtfertigt - bleiben uns noch anderthalb Tage in Moni‘s Surf-House. Und natürlich mussten wir nochmal aufs Board. Dieses wie ein Wal an den Strand gespült werden kann es ja nicht gewesen sein. Nach ein paar weiteren lächerlichen Versuchen und etwa zwei Liter Meerwasser in den Lungen war es dann so weit. Wir stehen tatsächlich auf dem Board, im Wasser, getrieben von einer Welle. Was wie surfen aussieht (schau Fotos), fühlt sich auch wie surfen an. Irgendwie schon geil. Jeweils nur für ein paar Sekunden, aber das Gefühl macht durchaus Lust auf mehr. Surf-Mama und Schwägerin in Spe Moni gefiel es auch. Hat sie uns ja auch schön beigebracht. Aber auch mit diesem kleinen Achtungserfolg sind sich die schöne und oft sandig-zerzauste Sue und ich ziemlich sicher, dass wir keine Pro-Surfer werden. Wie damals beim Eisklettern in Adelboden. Irgendwie schon cool aber ein Fieber bricht nicht aus. Bezüglich der äusserst schwachen Aufwand/Ertrags-Bilanz, wurde ich denn auch ständig an „Powder-Gögi“ aus unserer Jugend erinnert. Schon damals konnte ich nicht wirklich nachvollziehen, wie man mit Snowboard im Tiefschnee neunzig Minuten den Berg hinauf oder einen Grat entlang laufen kann, nur um vier Sekunden und zwei gefahrene Bogen später, wieder auf der Piste neben mir zu stehen. Das „Powder-Feeling“ sei einfach „unbeschreiblich und jeden Aufwand wert“. Die Kaugummi-Buebe aus Medellin würden dem ziemlich sicher zustimmen. Ich für meinen Teil habs früher schon nicht verstanden und ordne Surfen irgendwie an ähnlicher Stelle ein. Trotzdem, eines der Poser-Pics hänge ich mir ziemlich sicher ins neue Büro. Irgendwann.
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  • Day111

    Eigentlich hatten wir ja genug vom Dschungel. Aber aufgrund diverser Empfehlungen und gestützt von eigenen Recherchen, wollten wir dann doch noch einen kurzen Abstecher nach Minca machen. Etwas abgelegen und mitten im Dschungel - so abgelegen, dass meine Tasche zum ersten Mal auf den Rücken musste und ich ausnahmsweise weniger nach Ibiza und mehr nach Backpacker aussah -, beziehen wir ein äusserst romantisches Bungalow. Ein übergrosser Ameisenhaufen wäre allerdings eine gleichermassen korrekte Beschreibung. Zusammengefasst also ein romantischer Ameisenhaufen, der auch sonst von allerlei Getier frequentiert wird. Die Geckos im Bad fanden wir ja ganz süss, die braunen Brummkäfer im Bett weniger. Aber so ist das eben im Dschungel. Wir schlafen in der Folge eher mittelmässig, was das zweifelsfrei beste und üppigste Frühstück in hundert Tagen aber locker (bzw. lecker) wieder wett macht. Auch sonst ganz nette Gastgeber hier. Dennoch freuen wir uns beide auch wieder auf die Tage, an denen unsere Körper nicht von immerneuen Stichen übersät aufschwellen und der immerwährende Juckreiz letztlich ein Ende findet. Das von mir gewünschte und von Lea dankenswerterweise mitgebrachte Tübli Fenistil neigt sich nämlich bereits wieder dem Ende zu. Die von Sue gewünschte übergrosse Tafel Ovischoggi ist hingegen schon lange weg. Ich sah davon natürlich kein einziges Stück. War ja klar.

    Nachdem ich Sue daraufhin eröffne, dass ihr somit auch kein Fenistil mehr zustünde, reagierte sie ähnlich einem Junkie, dem der unmittelbare und unfreiwillige Entzug droht. Mit einer Hand das Bein wundkratzend poltert sie etwas von Trennung oder Toten, so genau habe ich das nicht verstanden. Grosszügig wie ich bin, gewähre ich ihr also noch eine letzte Fingerspitze des kühlenden Gels, bevor ich es an einem sicheren Ort verwahre. Für knapp zwei Minuten. Bevor die bereits brenzlige Situation mit dem fortwährend fluchenden Junkie vollends eskaliert, überlasse ich ihr eben auch noch mein Fenistil. Und so haben dank meinem vernünftigen Handeln einmal mehr alle überlebt. Ausser die Ovischoggi. RIP.

    Die beiden Tage hier verbringen wir mit kurzen Hikes bzw. ausgedehnten Spaziergängen im strömenden Regen, wobei jedes erreichte Ziel noch eine kleine Enttäuschung für uns parat hielt. Die Brauerei neben der besuchten Kaffee-Farm war geschlossen, worauf es kein lange ersehntes Happy-Tucan-Bier gab und die mehrstufigen Wasserfälle von Ponzo Azul mit sonst kristallklaren Badebuchten erstrahlten aufgrund der starken Regenfälle in schlammigem braun. Wir hatten trotzdem unseren Spass hier. Wohl nicht zuletzt wegen der Tüte mit saurem Gummizeugs, die ich als Belohnung für die tapferen Regenwanderungen für uns bereit hielt. Die haben wir dann zur Abwechslung fair geteilt. Geht doch. Zumindest wenn ich die Verteilung kontrolliere.

    Unser nächstes Ziel werden wir ab Cartagena mit dem Speed-Boat erreichen. Wlan/Empfang erwarten wir nicht, es soll ja auch ein entspannter fünftägiger Kurzurlaub werden. Wir sind dann also Mal weg ...
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  • Day157

    Urlaub unter Palmen

    April 15 in Colombia

    Allen Widrigkeiten zum Trotz sind wir nun hier an der Karibikküste von Kolumbien angekommen. Der Platz oder sollte ich sagen der Palmen Strand liegt neben einem überteuertem Nationalpark in dem es wohl das gleiche geboten gibt wie hier auch, karibische Küste, Palmen und Strand. Als einziges Manko haben wir an diesem Küstenabschnitt das Problem mit einer sehr gefährlichen Unterströmung gepaart mit Kreuzströmungen was das Baden im Meer nicht zulässt. Als alternative aber werden wir wohl in der kommenden Woche einen Surf Kurs belegen denn mit Brett ist das ganze dann nicht so gefährlich und man kann ins Wasser. Wir sind hier in guter Gesellschaft von einem älterem australischem Ehepaar die auch Südamerika bereisten und nun nach Mexiko verschiffen Anfang der kommenden Woche. Auch ihr Fahrzeug ist etwas neues es ist ein klein Laster mit Koffer und Hubdach( hab ich noch nicht gesehen), die zwei waren auch schon in Afrika und Europa unterwegs, haben sie erzählt aber damals mit einem T2.
    Vielleicht sollte ich auch auf die wohl größte Gefahr hier hinweisen, fallende Kokosnüsse. Wie der ein oder andere vielleicht weiß ist dies hier in Kolumbien gefährlichste was nach dem Fall von Pablo Escobar auf einen zukommen kann. Nein natürlich muss man vorsichtig sein und uns kommt das Land allem Anschein nach sicherer vor als den Kolumbianern selbst.
    Des weitern gibt es zu berichten.
    Nach dem wir nun eine Anzahlung für unsere Stoßdämpfer geleistet haben, werden diese hoffentlich auch Morgen von Seikel verschickt, so das wir dann in zwei Wochen das Auto in einen Container packen und nach Panama Verschiffen können. In der Zwischenzeit werden wir hier ausharren und glücklicherweise ist dieser Ort doch ganz angenehm dafür. ( gäb auch schlechter Orte an dem man fest sitzen würde eine Autobahn Tankstelle zum Beispiel) unsere Tagesaufgaben versuchen wir professionell zu meistern wobei Dolly schon ganz schön gestresst war vom gestrigen Einkauf. Das Angeln am Strand ist noch nicht vollständig ausgereift da ich mit einer gebrochenen Rutenspitze kämpfe und die Brandung doch ziemlich stark ist, auch sollte man festhalten das eine'Karpfen-Rute nicht optimal für das Brandungsangeln ist.
    Für die Koch begeisterten vielleicht noch kurz ein Tutorial für das herstellen von Kokosmilch. Man nehme eine Alte ( auf manchen Polynesischen Inseln auch als Kokosnüsse für die Schweine bekannt) Kokosnuss die frisch von der Palme gewedelt wurde. Diese wird dann geschält mit Hilfe einer Machete oder Axt oder beidem. Wen man dann an der eigentlichen Nuss angekommen ist beginnt die Arbeit erst richtig. Das Kokos Wasser kann man Trinken, was uns interessiert ist das Fleisch welches gerieben werden muss um so feiner um so besser. Das geriebene Fruchtfleisch wird in einem Gefäß mit heißem Wasser übergossen und stetig verrührt bis nach ungefähr 10 Minuten dann das Fett gelöst ist und wir damit beginnen die Raspeln aus der Flüssigkeit zu filtrieren. Nun kann oder sollte je nach verwendeter Wassermenge die Kokosmilch noch etwas eingekocht werden, und fertig ist die selbst gemachte Kokosmilch und neben bei Beschäftigung gehabt und Geld gespart.
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  • Day158

    Das Leben am Strand

    April 16 in Colombia

    Nach dem wir uns entschlossen haben hier am Strand-Campingplatz unsere Wartezeit zu verbringen fahren wir etwas runter. Ja zum Teil soweit das wir nach dem Aufstehen schon wieder so fertig sind das wir den ganzen Tag faulenzen. Doch heute war ein erfolgreicher Tag es galt die Hintern Bremsbeläge zu checken ( hab ich sind in Ordnung).Dolly hatte sich vorgenommen unser Bettzeug zu waschen und auch das wurde erfolgreich noch for 11.30 Uhr erledigt. Gut dann stellte sich die Frage was nun mit dem Rest vom Tag. Die Antwort war schnell gefunden, kurz zur ansässigen Surf Schule geschlendert. Der Plan war für den morgigen Tag mal zwei Unterrichtsstunden aus zumachen was leider nicht klappte. Nein der Unterricht fand dann gleich am Nachmittag statt. Also machten wir uns bereit einfach in eine Badeshort/ Bikini geschlüpft und zur Palm-Hütte gewatschelt. Erst unterhielt sich Dolly mit einer Volontäre aus Deutschland die mit einem weitern Jungen auch aus Deutschland in der Hütte chillten. Die Surf Lehrerin kam und stellte uns dann anfänglich erst einmal Fragen wie könnt ihr schwimmen? Ja , macht ihr regelmäßig Sport? Nein (den Autofahren gehört nicht dazu, auch wenn es Motorsport heißt) die Frage nach denn Krankheiten von denen sie wissen müsste war dann auch mit einem Nein Beantwortet. Ja und dann gings los. Also mit Surfboards in Richtung des Flusses nach anfänglichen Übungen am Strand und dem vorgehenden Dehnen und die Beobachtung des Meeres wo die Großen Wellen brechen und wo der Chanel ist der dich leichter raus bringt. Ab in den Fluss Paddeln, Gleichgewicht halten, auf dem Board aufstehen lernen. Das alles machten wir in diesem Badewannen warmem Fluss um uns aufs Meer vorzubereiten. Neben her stellte ich fest das in dem Fluss auch Krebse Leben ( einer hat mich in den großen Zeh gezwickt ) doch mir wurde mitgeteilt das diese Krebse keine Menschen fressen und sicher auch nicht so große. Gut nach diversen versuchen auf Brett zu kommen hat es dann tatsächlich das ein oder andere mal geklappt. Gut soweit dann ging es ins Meer. Man sollte dazu sagen das heute ein guter Surf Tag ist,denn es sind gut Wellen, vielleicht nicht unbedingt für Anfänger aber gut sind sie alle mal. Den Anfang machte ich denn Dolly wollte noch mal im Ruhigen Fluss üben. Ein weite Stück rein laufen über Wellen springen und das Brett immer über dem Kopf halten war die Aufgabe bis sie dann schrie “ aufs Brett und Paddeln“ zack waren wir in der richtigen Position, dachte ich und wurde vom Brett gespült , im Kampf mit Welle und Brett ist es dann passiert! Die einzige ganz gut sitzende Badehose ist mir dann im Schritt aufgerissen. Tja das ist blöd aber da wir eh schon vor den Wellen waren gings mit denen auch wieder Richtung Land auch wenn es doch Sportlich frisch im Schritt war. Mein Glück nur das Dolly dann auch einen Versuch gestartet hat, so konnte ich mir Überlegen wie ich das Problem etwas unsichtbar mache, (man hat ja eh nur alles gesehen wenn ich nicht auf dem Brett lag) die nächsten zwei Versuche waren ähnlich anstrengen und maximal von dem Erfolg gekrönt das ich die Wellen mehr oder weniger auf dem Brett liegend geritten habe mit dem Versuch aufzustehen. Leider ging mir dann auch beim Dritten Versuch die Kraft aus, so das wir dann Schluss machten. Den Abend mit einem Bier gekrönt ist die Überlegung da wann wir wieder aufs Waser gehen.Read more

  • Day152

    Weiter des Weges

    April 10 in Colombia

    Nach dem wir nun 4 Tage in Medellín verbracht haben ging es weiter immer der Nase nach. Na ja eher in Richtung eines Dorfes am See Guatape ein weit verzweigter See mit Ausläufern die an Schären erinnern. Leider empfing ums der See mit Nebel und schlechten Unterkunft Möglichkeiten. Wir fanden dann 30 Km weiter einen Campingplatz der von der Beschreibenden her eher an einen Party Platz erinnerte. Da wir etwas später als gewohnt ankamen war es dunkel und der Platz auch. Von der befürchteten Lautstärke keine Spur und weit und breit auch kein anderer Camper da. Den einzigen Kontakt den wir an diesem Abend noch hatten (abgesehen vom Platzwart) war eine junge pechschwarz Hündin die sich doch sehr wohl in unserer Gesellschaft gefühlt hat(lag vielleicht auch daran das wir sie gefüttert haben). Am nächsten morgen waren es dann schon zwei Hunde und das ausgestorbene Gebäude vom Vorabend entpuppte sich als Restaurant in dem bereits das Feuer geschürt wurde für die mittags Gäste. Den See links liegen gelassen ging es weiter über die Berge in grober Richtung, Richtung Bogota. Der Weg in dieser Richtung führte uns wieder einmal durch atemberaubende Naturlandschaften erst auf Asphalt dann kam kaputter Asphalt und dann meine lieblings Strecken Feldwege mit ausgewaschenen steilen Abschnitten und immer wieder unterbrochen von 20- 30 cm tiefem Schlamm der durch den LKW Verkehr auf den 1 Spurigen- Strassen dann auch mal am Unterboden geschliffen hat. Die Strecke waren lächerliche 160 km lang was uns aber dann gute 6 Stunden Genuss und Freude verschafften bis wir wieder in die Zivilisation kamen. Der Bus sah dank des Schlamms dann auch wieder aus wie ein Offroad Vehikel der besten Sorte ( ja wir waren vorsichtig den der hintere Stoßdämpfer ist ja nicht mehr ganz so tau frisch wie er sollte). Mal kurz abgeschwiffen, nach unserem Tag in einer großen Werkstatt( Namen werden nicht genannt, ich weiß ihn auch nicht mehr) in der wir Ölfilter, Luftfilter und Öl Wechsel gemacht bekommen hatten( ich habe die Jungs auch schön Kontrolliert und ihnen geholfen beim Ölfilter wechseln sonst wären wir wohl noch dort) und der Versuch gestartet wurde meine Stoßdämpfer zu tauschen. Nach dem die Herren und Damen sehr bemüht waren und ich mehrmals wiederholte das die Dinger für 3,2 Tonnen ausgelegt sein müssen brachten sie zweimal zwar originale Austausch Teile von VW ( auch deutsche Hersteller) doch diese waren jedes mal mal um 4 cm zu kurz. Gut nur das einer der erfahreneren Mechaniker dass das so nicht geht. Halb unverrichteter Dinge gings dann in ein Hostel ( naja nicht rein ausser zum Duschen und für Toilette es war mitten in der Stadt) und wir bezogen den Parkplatz vor dem Haus. Medellin konnte nicht mit Kulturgütern glänzen aber das ein oder andere Museum wie auch die Graffiti Führung durch Independence 1(Cumuna 13) waren sehr interessant und unterhaltsam. Um etwas ins Detail zu gehen, ein Museum das viel von einem einzigen kolumbianischem Künstler ausstellt und dessen Bronze Figuren den Platz vor dem Museum zieren( ich glaube der kannte den Elm er hat nämlich eine dicke Hand ausgestellt aus Bronze, und generell mochte er wohl rund formen sehr gern. Das Moderne Kunst Museum war auch nicht schlecht aber abgefahren besonders der Typ im Klavier ( ja er stand im Klavier und hat es rum geschoben). Die Führung durch Comuna 13 ( einst das gefährlichste Viertel von Medellin, regiert von Griellias und militanten Gruppen)
    Aber zurück zum Punkt, weiter ins Land. Nach unserm Feldweg Erlebnis haben wir an einer Fernverkehrs Strasse geschlafen bei einem kleinem Restaurant. Der Weg führte uns zurück der Strasse von der wir kamen zum Canyon del C war schön aber halt ein Canyon. Wieder zurück den Weg und weiter zum nächsten Nachtlager einer Großen Tankstelle mit freien Duschen und Toiletten. Die Nacht war sehr heiß und Feucht von den Klimatischen Bedingungen her ( heißt frisch geduscht und gleich wieder verschwitzt) die Nacht rum gekriegt und gefrühstückt weiter. Zwischenziel war Mompax die wohl heißeste Stadt in Kolumbien ( schätze wir haben einen guten Tag erwischt so heiß wars garnicht). Herier hatten wir ein gutes Mittagessen direkt am Fluß ( für mich gabs Kalbszunge mit Sauce was wirklich sehr lecker war) die Möglichkeiten zu übernachten waren nicht Überzeugung so machten wir uns auf den Geruch der Karibischen Küste in der Nase wieder auf den Weg. Es war nicht nur dieser Geruch den wir in der Nase hatten um so weiter wir Richtung Meer kamen desto öfters hatten wir wieder den Geruch von Müll in der Nase, leider. Die Möglichkeiten sicherer zu Schlafen waren Rar, unserer erstes Ziel war ein Truckstop an dem nicht viel los war. Nichts kann man nicht sagen den die Nutten standen sich die Füße platt gelegentlich unterbrochen von einem Truck Stop. Das war nicht ganz das was ein sicherer Übernachtungsplatz mit sich bringen sollte. Also weiter ich möchte nicht lügen es war nun schon fast acht und stock finster. Aber wir hatten Glück gleich ein halber Kilometer weiter ein Truckstop mit Hotel und Sicherheitsmann auf dem Parkplatz. Das Zimmer war günstig und gut. Nach einer Nacht mit Klimaanlage fuhren wir weiter an die Küste und dachten uns mal schnell bei dem Seikel Partner vorbei geschaut um die 50 % Vorkasse für die Teile zu bezahlen. Ja Nein der Herr ist anscheinend grad in China blöd. Die Stadt nicht sehr einladen ließ uns dann die dringende Bus Reinigung von aussen in einer Waschbox durchführen. Hier viel uns dann auch auf das wohl an diesem vermeintlich sicherem Truckstop so ein Vogel unsere mehr oder weniger einzigen Souvenirs vom Auto gekratzt hat, unsere Ländersticker am Bus waren leider alle Weg darunter auch Stücke die es nur in den Ländern gab, somit muss Wohl eine neuen Reise durch die Länder geführt werden.
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  • Day13

    Tayrona Nationalpark

    May 19 in Colombia

    Den Nationalpark Tayrona habe ich im Rahmen eines Tagesausflugs von Palomino aus besucht (geht auch genauso von Santa Marta aus). Der Eintritt ist mit rund 15€ recht hoch angesetzt, aber es handelt sich eben auch um eines der berühmtesten Naturgebiete in Kolumbien. Da ich aufgrund der Erkältung nicht ganz so fit war, entschied ich mich einen Teil des Weges mit einem Collectivo zurückzulegen. Von dort gab es die Option per Pferd oder zu Fuß an die traumhaften Strände zu gelangen. Da die Pferde doch recht klapprig und ungesund aussahen, entschied ich mich für den Weg direkt durch den Dschungel. Eine gute Idee, denn so habe ich wirklich viel gesehen und die Pferde wurden zudem so schlecht behandelt, dass ich diese Art von Tourismus nicht unterstützen mag.

    Auf meiner Dschungeltour habe ich die einzigartige Flora und Fauna Kolumbiens dann bestaunen können. Highlight für mich waren dabei die vielen kleinen Affen, die sich kurz blicken ließen.
    Endlich an einem der Strände angekommen, ging es für mich geradewegs und zum ersten Mal auf dieser Reise im Ozean baden. Ein herrliches Gefühl und so erfrischend bei der tropischen Hitze! Obwohl die Sonne es nicht durch die dichte Wolkendecke schaffte, bot der Strand „Piscina“ einen traumhaften Anblick. Vorteil an der Regenzeit sind dann eben auch die wenigen Touristen.
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  • Day195

    Schaukeln im Wind

    May 20 in Colombia

    Der zweitägige Ausflug in den Tayrona-Nationalpark begann anstrengend. Bereits am Eingang war plötzlich Janis Smartphone verschwunden. Trotz Hilfe des Busfahrers, der Parkwächter und der sehr hilfsbereiten Polizei, die uns ihr Internet zur Verfügung stellte, konnte das Gerät nicht aufgespürt werden (Danke Zwei-Faktor-Authentifizierung). Nach einer kurzen Trauerminute gingen wir los in den Park.

    Ein 15'000 Hektar grosser Nationalpark mit tropischem Regenwald mit Kokospalmen direkt am Meer. Vom Eingang wandern wir etwa zwei Stunden nach Cabo San Juan: ein paradiesischer Ort, wo wir im karibischen Meer baden und in Hängematten übernachten würden. Diese lagen überdacht direkt auf einem Felsen in der Brandung und boten einen tollen 360°-Ausblick. Richtig entspannt war die Nacht zwar wegen des Winds, der hohen Feuchtigkeit und des längeren Weges zur Toilette zwar nicht (siehe Foto). Aber das Erlebnis war auf jeden Fall einmalig.

    Den Rückweg meisterten wir auf den Rücken von Pferden. Da wir beide das letzte Mal als Kind auf einem Gaul gesessen sind, waren wir entsprechend unbeholfen und wohl die langsamsten Reiter überhaupt. Rund eineinhalb Stunden und zwei wunde Hintern später kamen wir aber heil beim Eingang an.
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  • Day167

    Und wir warten

    April 25 in Colombia

    Die Zeit vergeht die Palmen stehen immer noch da wo sie waren und wir warten. Zeitweilig hatten wir drei Nachbarn Kanadier mit zwei Kindern und ein Berner Ehepaar und ein Japaner. Auch ein Deutscher Backpacker aus Bamberg ist in der Nähe. Wir entspannen soviel das der Tag im Stuhl oder der Hängematte fast kein Ende findet. Unser Highlight ist das Einkaufen fahren in die nächste Stadt. Wir gehen in der nahe gelegenen Flussmündung baden, surfen und entspannen und wir warten. Die Nachbarschaft hat sich auch gewechselt der Japaner, dann die Schweizer dann die Kanadier sind abgereist dafür kam eine belgisch Familie mit zwei kleinen Mädchen. Die Kanadischen Kinder vorallem der kleine Sohn hatte des öfteren vorbeigeschaut ( ab morgens um 6 bis er in Bett musste) zum Schluss hab ich ihm dann noch Bagamon beigebracht (auch weil Dolly jetzt immer öfter mal gewinnt). Die Kleine der Kanadier hat uns dann auch noch biel Spass im Einhornland gewunschen dann waren sie Weg. Mit unseren Belgischen Nachbarn (mit französischem Kennzeichen) haben wir auch schon Handel betrieben es gab Globuli gegen Verbandsmaterial.
    Doch der Silberstreif am Horizont hat verkündet die Teile sollen Morgen ankommen was eine Wucht wäre dann könnten wir sie am Freitag einbauen lassen und mit Glück nächste Woche das Auto in richtung Panama verschiffen.
    Zwischendurch waren wir aber auch in dem kleinen Fischerdorf bei dem Bamberger der mit dem Seitenschiff über die Karibik hier her kam und nun bei Athur wohnt( EIN EINHEIMISCHER DER DEUTSCH LERNT). Es war ein sehr netter Abend am Strand mit spanischer/deutscher Unterhaltung dazu Mango und Bananenchips mit heißer Schokolade (sein Haus ist direkt am Strand nur etwa 5m von der Brandung entfernt wenn überhaupt).
    Aber wir freuen uns auch schon wieder auf neue Abenteuer.
    Ein weiteres Highlight war der Musikvideodreh einer kolumbianischen Geigenspielender Sängerin mit Truppe, was auch sehr nett anzusehen war. Das Surfen macht mehr oder weniger Fortschritte und wir sind immer noch auf den grossen Softboards unterwegs aber mühsam ernährt sich das Cocos Squirl. ( Kokos-Eichhörnchen)
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  • Day197

    Die älteste spanische Siedlung Kolumbiens ist eine gute Homebase für viele nahgelegene Ausflugsziele. Minca, Tayrona und viele schöne Sandstrände können in kurzer Zeit erreicht werden.

    Unser Hostel vermietet nur zwei Zimmer, so dass schnell eine familiäre Stimmung entstand. So verbrachten wir abends die Zeit mit unserem Gastgeber Santiago und Lili auf dem Balkon und genossen das karibische Wetter bei zahlreichen Margaritas.

    Die Anzeige wegen des gestohlenen Smartphones forderte uns einiges an Geduld ab. Ganz im Stil von Asterix und Obelix mit Passierschein A38 wurden wir zuerst von Polizeiposten zu Polizeiposten geschickt. Die dritte Station war dann zwar die richtige. Allerdings wurde uns – um 3 Uhr nachmittags – mitgeteilt, dass pro Tag nur 40 Anzeigen entgegengenommen werden und das Kontingent bereits ausgeschöpft sei. Wir sollten es am nächsten Morgen nochmals versuchen, unbedingt schon eine halbe Stunde vor Türöffnung um 7:30. Janis stand also um halb 8 auf der Matte und konnte schliesslich um 9:30 in die Polizeistation. Gut eine Stunde später, die wegen striktem Geräteverbot eher länger vorkam, war dann endlich seine Nummer am Zug und es ging in eines der drei Büros. Wie sich herausstellte, sollten nur die Personalien aufgenommen werden. Darauf ging es zurück ins Wartezimmer, um laut Kommissar nochmals etwa eine halbe Stunde zu warten. Eine Stunde später allerdings kam der Kommissar aus seinem Büro und teilte alles Wartenden mit, dass in 20 Minuten die Mittagspause anfange und sie deshalb keine neuen Anzeigen mehr aufnehmen würden. Man solle um 14 Uhr wiederkommen. Glücklicherweise war Janis dann am Nachmittag gleich am Zug und hielt wiederum knapp eine Stunde (!) später endlich die Anzeige in den Händen.

    Unser argentinischer Gastgeber lud uns dann zu einem Freund ein, der in einem Nobelhotel in Rodadero, nahe Santa Marta, arbeitet. Wir genossen den Rest vom Tag am Pool mit Drinks und Snacks.

    Insgesamt hat Santa Marta – ausser den Bars und Restaurants in unserem Quartier – zwar nicht besonders viel zu bieten, dennoch hatten wir nicht zuletzt wegen Santiago eine sehr gute Zeit und konnten uns für unser letztes Land Kuba vorbereiten.
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You might also know this place by the following names:

Santa Marta, سانتا مارتا, Горад Санта-Марта, Санта Марта, সানতা মারতা, Sankta-Marta, סנטה מרתה, サンタ・マルタ, სანტა-მარტა, 산타마르타, Санта-Марта, ซานตามาร์ตา, 圣玛尔塔

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