• CP on tour
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Nord-Italien+Toskana, Fj. 2024

Wir wollen versuchen viel ruhiger zu reisen, möglichst nicht nur eine Nacht bleiben, eher 2 oder gar 3? Baca lagi
  • Permulaan perjalanan
    18 April 2024

    Lindau

    18–23 Apr 2024, Jerman ⋅ ☁️ 6 °C

    Uff, wir sitzen endlich wieder in unserem WoMo und freuen uns riesig! Heute (23.04.) auf den Tag ein halbes Jahr ist es her, seit wir aus Skandinavien zurückgekehrt sind. Viel, leider sehr viel ist passiert seitdem. So sind wir jetzt fast 4 Wochen später gestartet als geplant und müssen spätestens in den ersten Juni-Tagen wieder zurück sein. Daher haben wir dieses Mal als Ziel „nur“ Nord- bis Mitte-Italien im Sinn, das ist nicht so weit.

    Ich hatte am Wochenende noch ein 2tägiges Treffen mit Freundinnen in Ravensburg und Lindau. So sind wir schon am Donnerstag Richtung Lindau gestartet. Peter hat das Wochenende am Bodensee (Park-Camping Lindau) verbracht und wollte einfach nur „Wellen zählen“. Leider wurde es für ihn nicht ganz so gemütlich wie erhofft. Schon kurz vor Lindau hatte ich rechts vorne am WoMo ein Klappern registriert. Es stellte sich heraus, dass die Seitenschürze vor dem rechten Vorderreifen lose ist. Peter konnte sie zwischenzeitlich mit Panzerband fixieren.

    Nachdem er mich am Freitagmittag in Ravensburg abgesetzt und den CP in Lindau wieder erreicht hatte, musste er nach einem 1. Platzieren des WoMos dieses noch einmal umsetzen und stellte dabei auch noch fest, dass eine der 4 Stützen zum waagrechten Ausbalancieren des WoMos nicht mehr einzufahren war. Unser WoMo war also gar nicht mehr zu bewegen. Zwar konnte er letztlich die Stütze nach einem halben Tag unter dem WoMo manuell einfahren, aber wir haben gestern einen weiteren halben Tag in einer Werkstatt im 30 km entfernten Friedrichshafen verbracht, ohne dass das Problem gelöst werden konnte. Also haben wir uns Kunststoff-Auffahrkeile gekauft, was deutlich mühsamer ist, aber immerhin unsere Beweglichkeit sicherstellt.

    Ach, und haben wir schon das Wetter erwähnt? Regen, Schneeregen, tiefe Wolken und Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt bei seltenen sonnigen Momenten haben uns bisher begleitet. Unser Start dieser Tour hätte durchaus besser laufen können🥴. Aber dieser Platz hier ist wunderschön, dass ist selbst bei schlechtem Wetter unverkennbar. Wir wollen wieder kommen.

    Von meinem Wochenende mit meinen Mädels u.a. auf Lindau hänge ich noch ein paar Fotos an. Lindau ist eine sehr hübsche Stadt auf einer Insel im Osten des Bodensees mit vielen historischen Gebäuden und einem atemberaubenden Blick auf die Berge. Besondere Schmuckstücke der Stadt sind der Rathaus-Komplex mit Altem und Neuem Rathaus und der idyllische Hafen.
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  • Kurzes Intermezzo: Vaduz/Liechtenstein

    23 April 2024, Liechtenstein ⋅ 🌫 4 °C

    Am nächsten Morgen fahren weiter Richtung Vaduz, Hauptstadt von Liechtenstein. Liechtenstein kennen wir beide gar nicht und sind neugierig: Fürstentum. Viertkleinstes Land Europas und sechstkleinstes Land der Welt. Ausdehnung nur ca. 12x24 km, ca. 40.000 Einwohner, davon ca. 4.500 in der Hauptstadt. Die Regierung besteht aus 5 Mitgliedern, der Landtag hat 25 Parlamentsabgeordnete. Liechtenstein ist weltweiter Spitzenreiter beim Pro-Kopf(!)-Brutto-Nationalprodukt mit 180.000 USD(!). Und dennoch: 2 Grad mittags um 12.30 Uhr und Regen, obendrein mit stärkeren Schauern. Naßkalt. Wind. In dem Café, welches wir uns ausgesucht haben, gibt es nur Thekenverkauf. Der Gastraum ist gar nicht erst geöffnet und die Theke ist mittags fast leer gekauft. Auch kaum eine Menschenseele in der Fußgängerzone. Eher Tristesse als Begeisterung. Der Charme des „Städtles“ hält sich für uns in Grenzen. Nur in eine Richtung sieht man in der Ferne schneebedeckte Berge bis ins Tal von der Sonne angestrahlt unter den Wolken hervorschauen. Die Wolken hängen direkt über uns und sehr tief. Nach einer Stunde Sightseeing und reichlich durchnäßt entscheiden wir uns so lange weiterzufahren, bis das Wetter entweder signifikant besser ist oder wir todmüde sind. Wir nehmen die letzten Toasts und Kaffeestückchen (beides immerhin sehr lecker) von der Theke, essen im WoMo und fahren weiter.

    3 Stunden später sind wir am Luganer See. Trotz unserer Ankunft erst kurz vor Schließung der Rezeption (TCS Camping Lugano in Agno): Wir bekommen einen Stellplatz mit Seeblick bei immerhin noch 14 Grad um 18.00 Uhr und mit der Aussicht auf 14 Sonnenstunden am Folgetag. Das ist doch mal eine Ansage😉!

    Infos zum Kunstprojekt „Verkehrsschilder der Gerechtigkeit“: https://verkehrsschilder-der-gerechtigkeit.de/s…
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  • Lugano

    24 April 2024, Switzerland ⋅ ☀️ 13 °C

    Der nächste Morgen: Sonne, blauer Himmel, ein paar Cumuluswolken, Rasenmähergeräusch. Wir fühlen uns schlagartig wie im Sommer zuhause. Die Temperaturen steigen auf immerhin 15-16 Grad, nur der Wind ist noch kalt: Trödel-Morgen, Haushaltstag.

    Nachmittags fahren wir mit dem Zug ca. 15 Min. nach Lugano: Außerhalb der Altstadt dominiert eine Architektur mit 6-8stöckigen Hochhäusern. Und was für eine hübsche Altstadt, zudem direkt am Luganer See! Lugano ist die größte Stadt des Tessins in der italienischen Schweiz. Wir sind ein bisschen überwältigt, wie sehr wir gefühlt plötzlich in Italien sind, obwohl es noch zur Schweiz gehört. Das fängt an mit dem Fahrverhalten, aber auch die Architektur, die Auslagen in den Lebensmittel-Läden…. . Und wir haben Sonne, wenn man auch die Winterjacke noch gut gebrauchen kann. Wir schlendern durch die Gassen der sehr steilen Altstadt, setzen uns in ein Café und genießen einfach nur. Auf dem Rückweg kaufen wir frische Nudeln und Toasts als Vorspeise für unser Abendessen, die überzogen sind mit einer Art Sülze. Sehr, sehr lecker!
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  • Bergamo

    25 April 2024, Itali ⋅ ⛅ 12 °C

    Für den nächsten Tag ist die Idee, übers Wochenende an den Lago Maggiore zu fahren, aber dort sind am Donnerstag für Sonntag im Süden bis zu 89 Liter Regen pro m2 (!!!) innerhalb eines Tages angekündigt, auch im Norden des Sees sind es noch 50 Liter/m2. Das ist uns zu suspekt. Wir entscheiden uns für die entgegengesetzte Richtung. In Como am Comer See finden wir leider keinen Stellplatz und die nahegelegenen Campingplätze klingen so garnicht reizvoll (Durchgangsstraße/ Bahnstrecke). Wir fahren weiter Richtung Bergamo und finden dort einen sehr zentralen und großen Stellplatz (Area Soste Campe Bergamo Centro) unterhalb der Città Alta, so dass wir dort alles zu Fuß erreichen können.

    Bergamo kennen die meisten von uns wahrscheinlich nur von grauseligen Bildern zu Beginn der Corona-Pandemie. Es ist jedoch eine sehr hübsche mittelalterliche Universitätsstadt mit der sog. Oberstadt Città Alta aus dem 16. Jahrhundert, die man entweder durch die Seilbahn (Funicolare San Vigilio) oder über einen steilen Treppenweg erreicht. Wir haben die Treppe genommen. Leider haben wir den wichtigsten italienischen Feiertag erwischt, so dass es sehr voll ist. Wir weichen zunehmend auf ruhigere Seitenstraßen aus. Die Città Alta ist von kopfsteingepflasterten Straßen geprägt, die von venezianischen Mauern umgeben sind, die seit 2017 Unesco-Weltkulturerbe sind. Innerhalb dieser befinden sich u.a. die romanische Basilika Santa Maria Maggiore, die später barock ausgestaltet wurde und sehr prachtvoll ist. Bergamo liegt nordöstlich von Mailand und gehört zur Lombardei.
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  • Iseo

    26 April 2024, Itali ⋅ ☁️ 9 °C

    Wir wünschen uns ein ruhiges Wochenende, fahren zu dem kleineren Lago d` Iseo und finden dort trotz bevorstehendem Wochenende im 1. Anlauf einen Wohlfühlplatz unter Bäumen auf einem kleinen, deutsch-italienisch geführten CP in unmittelbarer Ortsnähe von Iseo (Camping Punta d`Oro), auch Freitagnachmittags sogar mit Seeblick😄. Der Ort ist recht nett mit einer langen Uferpromenade, zahlreichen kleinen Einzelhandelsgeschäften und vielen Restaurants. Er liegt landschaftlich reizvoll zwischen den Hügeln der letzten Ausläufer der Alpen und einem Weinanbaugebiet im Süden des Sees. Wir lassen es ganz ruhig angehen.Baca lagi

  • Parma

    28 April 2024, Itali ⋅ ☁️ 21 °C

    Nach 2 Nächten wollen wir weiter gen Süden ins Warme und machen einen etwas größeren Sprung von 120 km. Parma ist eines der kulturellen Highlights der italienischen Region Emilia-Romagna. Es hat einen wunderschönen romanischen Altstadtkern und ist Uni-Stadt. Und Parma und das Parma Food Valley wurden 2015 von der UNESCO zur „Creative City of Gastronomy" ernannt, weil 30% der Bevölkerung in nachhaltiger Lebensmittelproduktion oder in nachhaltiger Gastronomie arbeiten. Von hier kommen neben Barilla-Nudeln und Mutti-Tomatenkonserven insbesondere auch Parmesankäse und Parma-Schinken. Wir entscheiden uns für die Besichtigung einer Parmesan-Herstellung und besuchen einen kleinen Biohof, der sogar eigene Kühe hat, während die nicht biologischen Betriebe die Milch eher von Zulieferern einkaufen.

    Parmesan gibt es nur in der Gegend um Parma, weil es nur dort bestimmte Bakterien gibt, die den Gräsern, die die Kühe fressen, den markanten Geschmack geben, was dann wiederum den typischen Geschmack des Parmesan mitbestimmt. So ist die Herstellung von Parmesan nur dort möglich. Weitere Infos zur Herstellung gibt es hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Parmesan

    Unser Stellplatz Area Sosta Camping Parma ist nur ca. 3,6 km vom Zentrum entfernt, so dass wir das Stadtzentrum mit dem Bus sehr gut erreichen können.
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  • Lucca

    30 Apr–2 Mei 2024, Itali ⋅ ☁️ 19 °C

    Wir fahren weiter Richtung Lucca. Beeindruckend, wie plötzlich doch recht hohe Berge auf dem Weg zur Küste vor uns auftauchen, die Apuanischen Alpen, die gleich mehrere Gipfel von 1800-1950m Höhe haben. Wir überqueren die Grenze von Ligurien in die Toskana. Damit sind wir erst einmal angekommen im T-Shirt- und Kurze-Hosen-Wetter😄. Wow!

    Hier finden wir einen Wiesen-Stellplatz, von dem aus wir in die Stadt laufen können (Al Bersaglio2-Lucca) und unser Blick aus dem WoMo geht sogar nur ins Grüne!

    Lucca ist ein sehr hübsches Städtchen in den Hügeln der Toskana, welches vor allem bekannt ist für seine ca. 4 km lange Stadtmauer aus der Renaissance, die das historische Stadtzentrum mit seinen kopfsteingepflasterten Gassen umgibt. Auch Kirchenornamente in einem ganz besonderen Stil zeichnen das Städtchen aus. Und dann wäre da noch der Piazza dell' Anfiteatro, der auf den Überresten eines antiken römischen Amphitheaters errichtet wurde. Die Häuser, die heute den Platz säumen, bewahren immer noch die elliptische Form des einstigen Amphitheaters. Aber es gibt auch unzählige kleine, idyllische Plätze. Und uns fällt auf: Dieses Städtchen ist voll mit Restaurants, die auch tatsächlich sehr gut besucht sind. Aber vielleicht sind es nicht nur für uns die beiden ersten Sommertage des Jahres mit 26 Grad! Gerne wären wir noch 1-2 weitere Nächte geblieben, aber die Wettervorhersage für die nächsten beiden Tage zusammen kündigt 50 l/m2 an Regen an. Non ci piace. Wir fahren weiter.
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  • Volterra

    1–3 Mei 2024, Itali ⋅ ☁️ 14 °C

    Die Vorhersagen machen Hoffnung auf besseres Wetter in Volterra, die sich aber leider nicht erfüllt. Schon kurz nach unserer Ankunft in der Mittagszeit bildet sich um unser WoMo eine kleine Seenplatte, der Nachteil von Wiesenplätzen. Wir verlassen unser rollendes Mini-Zuhause am Mittwoch nicht, haben aber, wenn die Wolken im Tal mal Pause machen, einen grandiosen Blick vom Stellplatz aus. Am Donnerstag erwischen wir 2 kleine Regenpausen von ca. 60-90 Min., in denen wir ins 1,5 km entfernte Zentrum laufen.

    Die mittelalterliche Stadt mit einer Stadtmauer aus der Zeit der Etrusker liegt auf einem 550m hohen Hügel, was sowohl von unserem Standort als auch von unterwegs wunderbare Ausblicke gewährt. Das Rathaus aus dem 13. Jahrhundert mit seinen zahlreichen Wappen der Familien aus Volterra gilt als das älteste der Toskana. Die Piazza Grande dieses Städtchens fungierte als Sitz der „Volturi“ in den Twilight-Filmen, wenn auch die Dreharbeiten eher in Montepulciano stattfanden. Es gibt viele kleine recht hübsche Einzelhandelsgeschäfte in der Altstadt, aber der nächste Regen treibt uns wieder heim, wo wir ordentlich durchnäßt ankommen.

    Es gäbe hier viel zu erkunden, aber 8-14 Grad sind schon nicht prickelnd. Wir überlegen sogar 450 km weiterzufahren an die Amalfi-Küste, geben aber der Toskana noch mal eine Chance.
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  • Irgendwo in Chianti

    4 Mei 2024, Itali ⋅ ☁️ 17 °C

    Meine Wetter-App weist 20 Toskana-Orte auf, die wir während des Regens am Vortrag eingegeben haben, um zu schauen, wo es die nächsten 2 Tage am Wärmsten werden soll. Nur Florenz läßt uns hoffen, dass wir an beiden Tagen vielleicht auf 20 Grad kommen. Wir würden halt so gerne viel mehr draußen sitzen! - Also ab nach Florenz. Das hatte eigentlich gar keine Prio, da wir da schon mal waren. Aber der 1. CP hat schon gar keinen richtigen Zugang für größere WoMos oder wir finden den im Freitagmittag-Verkehr nicht, der 2. CP ist um 13.30 Uhr schon voll. Weitere CP im Zentrum haben unsere Apps nicht zu bieten. Und nun? Zufällig entdecke ich einen CP 25 km entfernt irgendwo in Chianti zwischen 2 Orten, die keiner kennt, der aber toll aussieht. Einfacher Platz, viel Natur, toller Blick (Camping Panorama del Chianti zwischen Marcialla und Fiano). Chianti ist eine Hügelkette in der Toskana mit Anbau des gleichnamigen Weins. Das Wetter ist uns langsam egal. Also wieder raus auf´ s Land. Und der Betreiber gibt uns für abends einen Restaurant-Tipp für eine 1,5 km entfernte Taverne ( Taverna del Fiorentino, Marcialla). Wir googeln. Klingt ziemlich gut. Es lohnt sich wahrlich! Wir gönnen uns beide Vor-, Haupt- und Nachspeise. Es ist purer Genuss bei schöner Atmosphäre und einem tollen Preis-Leistungsverhältnis, wie wir finden. Da nehmen wir die Toskana sogar mit Winterjacken in Kauf!

    Der folgende Vormittag ist bedeckt. Ab 14.00 soll es auch Sonne geben. Peter sitzt schon länger in der Winterjacke draußen, aber immerhin sitzt er draußen. Ich schnappe mir Fleecejacke und Cam und laufe einfach mal los, hatte ich doch bei der Anfahrt gesehen, wie zauberhaft schön es hier ist. Von der windigen Höhe unseres CP gehe ich erst die Hochebene entlang, dann geht es steil runter in ein Tal. Und oh Wunder, die Sonne kommt raus und es wird geradezu heiß. Der Weg führt steil rauf und runter an den Talseiten, 17 Grad Gefälle hier, 19 Grad Steigung dort. Sonne und Wolken wechseln sich ab. Jacke aus, Jacke an. Aber es ist so schön hier! Nach 3 1/2 Std., 16.000 Schritten und etlichen Fotos komme ich unversehrt (!) und zufrieden wieder bei Peter auf dem CP an. Und sogar Peter hat eine Weile nur im T-Shirt draußen gesessen. Geht doch😉!
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  • Siena

    6 Mei 2024, Itali ⋅ ☁️ 16 °C

    Unser nächstes Ziel ist Siena (Camping Colleverde). Wir buchen am Vortag eine Stadtführung. Das erweist sich als eine gute Entscheidung.

    Die Führung beginnt an der Basilika San Dominico. Diese steht in enger Verbindung mit der Heiligen Katharina von Siena, die im 14. Jahrhundert ihr Leben schon ab frühester Jugend in den Dienst ihrer Mitmenschen stellte, durch ihr lebenslanges Engagement in der damaligen Zeit für eine Frau eine völlig unübliche Machtfülle erreichte und sogar als Beraterin des damaligen Papstes fungierte.

    Weitere Punkte der Stadtführung sind den Fotos zu entnehmen.

    Zum Schluss führt uns der Weg zum Dom von Siena, der als einer der schönsten Kathedralen Europas gilt. Der Baubeginn war im 13. Jht. Das Kircheninnere wird vom Kontrast des weißen und schwarzen Marmors bestimmt, der u.a. auch auf das Stadtwappen von Siena verweist. Der Dom weist einige besondere Schmuckstücke auf, so den Piccolomini-Altar, die gleichnamige Bibliothek und die Kanzel. Die marmorne Kanzel, eines der bedeutendsten Werke der Bildhauerkunst des Mittelalters, schuf Niccolò Pisano mit Hilfe seines Sohnes Giovanni und des Arnolfo di Cambio in den Jahren 1266–1268. Die Fassade der Kathedrale aus weißem Marmor gilt als Meisterwerk italienischer Baukunst. Der untere Teil ist romanisch, der obere Teil rein gotisch mit dem dreispitzigen, reichlich verzierten Bereich.

    Nach 2 Std. machen wir eine kleine Pause, ehe wir uns dann ein Plätzchen für ein kleines Abendessen suchen und uns in der Dämmerung zu Fuß auf den 3 km langen Heimweg machen, nachdem der letzte Bus unserer Linie gerade zuvor ohne uns gefahren war 🤷‍♀️ .

    Am Dienstag haben wir noch einmal einen Regentag, hoffentlich den Letzten b.a.w. Wir halten Waschtag.
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  • San Gimignano

    8–10 Mei 2024, Itali ⋅ ☁️ 17 °C

    Markenzeichen des Städtchens San Gimignano ist neben der fast schon obligatorischen Stadtmauer die mittelalterliche „Skyline“ aus zahlreichen (13, 14 oder gar 15??) sog. Geschlechtertürmen der Adelsgeschlechter des Mittelalters, von denen es früher sogar mal 72 gab. Solche Türme ermöglichten es insbes. vom 11.-13. Jrhd. reichen und einflussreichen städtischen Familien beim Hausbau sowohl Wohn- als auch Verteidigungszwecke zu erfüllen. Sie waren eine Art Statussymbol nach dem Motto: Je höher der Turm, umso höher das Ansehen insbes. der Adelsgeschlechter. Im 16. Jhrd. wurde jedoch entschieden, keine weiteren Häuser im Zentrum zu bauen. Und - irgendwie ahnt man es schon - natürlich ist San Gimignano seit 1990 auch UNESCO Weltkulturerbe-Stätte.

    Wir haben die Info, dass es nach dem Verschwinden der Tagestouristen am frühen Abend viel entspannter wird. Wir starten erst am späten Nachmittag vom 2 km entfernten, wunderschön gelegenen CP (Boschetto di Piemma) und schlendern einfach nur durch das Städtchen. Vor dem Restaurant & Bistro Livier stehen hübsche Tische, es wirkt sehr einladend. Wir bleiben fürs Abendessen und bereuen es mal wieder so garnicht😋. Danach fotografiere ich noch ein bisschen in der Dämmerung, während es Peter eher heimzieht.

    Auch am nächsten Tag bevorzugt Peter die Ruhe und Schönheit unseres Stellplatzes, der mit der Schönste unserer bisherigen Tour ist. Ich laufe noch den 8,8 km langen Rundweg um das Städtchen und erklimme den höchsten Turm der Stadt, den Torre Grossa, und schaue mir somit das Städtchen auch noch einmal von oben an.

    Und nicht nur, dass wir inzwischen schon mehrfach abends noch ein Gläschen Wein vor dem WoMo getrunken haben, nun können wir auch erstmals draußen frühstücken!!! Solches Wetter gefällt uns😉!
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  • Weiter Richtung Caldana

    13–17 Mei 2024, Itali ⋅ ⛅ 18 °C

    Wir fahren mit ein paar Fotostops über Nebenstraßen weiter Richtung Süden und überlegen am frühen Nachmittag in Pienza zu bleiben, was wir bisher so gar nicht auf dem Schirm hatten. Es sieht mit seiner Architektur und der Lage auf einem Berggipfel einfach höchst majestätisch aus. Aber es ist Freitagnachmittag und als wir uns nähern, realisieren wir, dass es völlig überfüllt ist. Letztlich starten wir 150 km durch in die Nähe von Caldana, einem 1000 Seelen-Bergdorf nördlich von Grosseto in der Maremma, einer sumpfigen Küstenregion. Dort haben wir am Sonntag eine Verabredung mit Familienmitgliedern, aber für WoMos ist der kleine Ort zu eng und auch die Anfahrt recht steil. Nur 4 km weiter gibt es den wunderschönen Agricampeggio Santa Clorinda mit sehr netten Betreibern. Einen wunderbaren Bio-Wein von den umliegenden Weinbergen gibt es hier sogar auch zu kaufen. Wir sind dort fast alleine. Und es ist so unglaublich ruhig. Vogelgezwitscher ungetrübt, höchstens mal ab und an unterbrochen von ein bisschen Hundegebell in der Ferne und in der Dämmerung abgelöst vom Zirpen der Zikaden. Kein Straßenlärm, keine Sirenen von Rettungsfahrzeugen. Einfach Ruhe pur. Es tut soooo gut! Und das Wetter ist super: 20-26 Grad, ein Traum! Wir lassen es übers Wochenende ganz ruhig angehen und bleiben sogar mal 4 Nächte. Kleiner Nachteil: bis zum nächsten Supermarkt müssen wir 25 km radeln. Zwar gibt es selten Radwege, aber hier ist jede Straße Nebenstraße. Das passt.

    Unser Familientreffen ist sehr herzlich, mega lecker und die Gegend haben wir auch unbedingt in unser Herz geschlossen. Vielleicht kommen wir hier wieder vorbei, wenn wir mal weiter in den Süden wollen.
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  • Elba l.

    16–20 Mei 2024, Itali ⋅ ☁️ 19 °C

    Peter möchte in Piombino etwas fürs WoMo erledigen. Wir nutzen die Gelegenheit, uns am Hafen nach Fähren Richtung Elba zu erkundigen. Nur 10 Min. später finden wir uns auf einer bereits fahrenden Fähre wieder. Nirgends ist eine Schlange, wir rauschen einfach durch. Auf dem von uns ins Auge gefassten CP (Village Rosselba di Palme) bekommen wir einen Platz für 4 Nächte.

    Elba ist größte Insel des Toskanischen Archipels und drittgrößte Insel Italiens. 1814 kam Napoleon für 10 Monate hierher ins Exil. Seine Stadtresidenz war in Portoferraio. Etwas außerhalb hatte er auch noch einen Landsitz. - Elba ist nur 10 km vom Festland entfernt und bekannt u.a. für seine Mineralien, insbes. Eisen, die vor allem im Osten der Insel abgebaut wurden. Der Bergbau war immer fest mit der Inselgeschichte verbunden, bis die letzten Bergwerke in den 80er Jahren mit Aufkommen des Tourismus geschlossen wurden.

    Am ersten Tag ist die Idee, sich den Nachbarort des CP anzuschauen. Das ist eher enttäuschend. In Bagnaia sieht es ein bisschen trist aus, wir sind allerdings in der Mittagszeit dort. Die Attraktion des Ortes ist wohl seit 50 Jahren eine deutsche Segelschule und der Blick auf die Hauptstadt der Insel, Portoferraio. Öffentliche Verkehrsmittel auch von unserem nur 2 km entfernten CP ins Inselzentrum gibt es nur im 2-3 Stunden-Takt. Peter hat die gute Idee,, dass wir uns für 2 Tage ein Fiat 500 Cabrio mieten, welches am späten Vormittag des Folgetages sogar bis zum CP gebracht wird.

    Zunächst wollen wir auf den Monte Caponne (1019m), den höchsten Berg der Insel, fahren. Es gibt eine Stehgondel für 2 Personen, wenn man nicht zu kräftig ist. Ein sehr besonderes Erlebnis. Es hat etwas von einem Käfig. 60 Jahre ist die Seilbahn alt, aber immerhin vor 20 Jahren schon mal saniert. Beruhigend. Das Wetter ist wechselhaft und pünktlich während unserer Auffahrt auf den Berg zieht es zu. Als wir unterhalb des Gipfels ankommen, kommen dicke Wolken mit uns an und zu allem Überfluss beginnt es auch noch zu regnen. Ich bin noch zuversichtlich und steige über sehr unwegsames Gelände die letzten Meter ganz auf den Gipfel, weil es bestimmt schnell wieder heller wird. Wird es aber nicht. Nach einer 3/4 Std. kehre ich zurück zu Peter, der mit kurzen Hosen, T-Shirt und nur einer so garnicht wärmenden Regenjacke völlig durchgefroren ist. Schnell fahren wir wieder ab. Im Auto heizen wir uns erst einmal kräftig ein. Wir beschließen, nun die Westseite der Küste auf der Küstenstraße abzufahren, die wirklich wunderschön ist. Allerdings regnet es noch weiter, unser Bedürfnis auszusteigen hält sich in Grenzen. Die Orte sind ganz hübsch, aber winzig. Da es abgekühlt hat, beschließen wir den Umweg über unseren CP zu nehmen, uns wärmer anzuziehen und fahren abends in die Hauptstadt zum Abendessen im Hafen von Portoferreio.
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  • Elba II.

    17 Mei 2024, Itali ⋅ ☀️ 20 °C

    An dem 2. Tag mit unserem süßen Fiat 500, den wir schnell ins Herz geschlossen haben, fahren wir erst einmal in die Residenz von Napoleon während seines Exils in den Jahren 1814/15. Der französische Kaiser und General hielt sich damals 10 Monate auf der Insel auf. Die Villa dei Mulini befindet sich weit oben in Portoferraios Altstadt, fast genau in der Mitte zwischen den Festungen Forte Falcone und Forte Stella. Zu dem Namen kam es, weil hier vor Napoleons Ankunft einige Windmühlen (mulino) standen. - Als normaler Mensch denkt man sich, dass es sich dort schon recht gut aushalten ließ😉.

    Danach entscheiden wir uns für den Osten der Insel, in dem wir noch gar nicht waren und der früher besonders für den Abbau der Mineralien stand. Wir machen Zwischenstopps in Porto Azzuro und Rio Marina, treffen auf Reste der Bergbau-Ära, essen hier ein Eis, trinken dort einen Kaffee und fahren auf der sehr schönen küstennahen Straße Richtung Cavo, dem Ort der Insel, der dem Festland am nächsten liegt. Zurück nehmen wir dann die Strecke im Innern der Insel, die uns auch nach Rio dell´Elba führt. Dort würde ich gerne auch etwas vom Ortsinneren des Bergdorfes sehen, während Peter eher dazu neigt, direkt weiter zu fahren. Kompromiss: Lass uns durch den Ort fahren. Großer Fehler😂! Wir hatten nicht für möglich gehalten, dass es in so einer Altstadt selbst für einen Fiat 500 eng werden könnte. Plötzlich ist es für den Rückwärtsgang zu steil, wenden geht gleich gar nicht und vor uns ist ein Schild, welches ein Durchqueren eines Tores nur für Fahrzeuge von max. 1,8 m Breite erlaubt. - Letztlich ging es dann gerade so, aber einen kleinen Schreck haben wir schon bekommen! - Zum Abendessen fahren noch in den Ort Capoliveri mit einer kleinen Altstadt, die mehr oder weniger aus 2 kleinen Straßen besteht. Wir sind begeistert von dem Blick eines der ersten Restaurants, googeln kurz mal die Qualität und entscheiden uns wenig später für das Restaurant mit dem spektakulären Blick!

    Auch wenn unser Besuch auf dem Monte Caponne ein bisschen suboptimal war, fanden wir unseren Elba-Besuch insgesamt wunderschön und haben ihn keine Sekunde bereut! Wir kommen gerne wieder!
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  • Cascate del Mulino, Saturnia

    19–20 Mei 2024, Itali ⋅ ☁️ 13 °C

    Die Cascate del Mulino sind Wasserfälle, die seit 3000 Jahren existieren und Wasser aus den Saturnia Quellen in natürliche Thermalfelder fließen lassen. Das über Felsen fließende Wasser bietet einen einzigartigen und atemberaubenden Anblick. Die gesundheitsfördernden Eigenschaften des Thermalwassers sind vielfältig und wirken sich positiv auf das Herz-Kreislauf-System, die Muskeln und die Knochen aus. Und ganz besonders: Die Thermalfelder sind das gesamte Jahr über für Besucher kostenlos und rund um die Uhr zugänglich. Das Wasser hat eine konstante Temperatur von 37,5 °C, was wohl vulkanische Ursachen hat, sodass man auch im Winter problemlos darin baden kann. Es ist stark schwefelhaltig.Baca lagi

  • Pitigliano ❤️

    19–20 Mei 2024, Itali ⋅ ☀️ 19 °C

    Nicht weit von Saturnia liegt Pitigliano. Es gilt als eines der schönsten Städtchen der Toskana. Der Ort wird von den Anwohnern mit viel Liebe zum Detail gestaltet. Erstaunlich, dass er als Geheimtipp gilt und wohl eher unbekannt ist. Ich habe versucht, euch mit meinen Fotos einen kleinen Gruß aus den Gassen dieses hübschen Städtchens zu schicken.

    Pitigliano wurde vor 3500 Jahren von den Etruskern auf einen ca. 300 m hoch gelegenen Tuffsteinfelsen gebaut, der zudem von tiefen Schluchten umgeben ist. Das gibt dem Ort ein besonders spektakuläres Erscheinungsbild. - Und Pitigliano gilt aufgrund seiner auch jüdischen Geschichte als das Toskanische Jerusalem. Bereits 1556 hat der damalige Regent Niccolo IV. seinem damaligen Medikus, der Jude war, aus Dankbarkeit Land geschenkt, damit dieser einen Friedhof für die jüdische Gemeinschaft einrichten konnte. 1598 folgte die erste Synagoge in Pitigliano. Aufgrund dieser Historie waren die Juden hier insgesamt immer deutlich besser und mit mehr Freiheiten integriert als in anderen Regionen Europas.

    Dennoch gab es insbes. im 17. Jahrhundert auch hier Judenverfolgung. Daran erinnert ein süßes Gebäck, das Sfratto dei goym (= Rauswurf durch die Nichtjuden), welches den Knüppeln der damaligen Beamten nachgebildet ist, mit denen die Juden in einem Ghetto zusammengetrieben wurden. Dieses Gebäck ist aber etwas gewöhnungsbedürftig🤷‍♀️.

    Unser SP Pitigliano ist ein Bus- und Wohnmobil-Stellplatz ohne Strom in einem Wohngebiet außerhalb der Altstadt, wahrlich keine Schönheit, aber zu Fuß nur 20 Min. von der Altstadt entfernt.
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  • Regenstopp in Florenz

    21–23 Mei 2024, Itali ⋅ ☀️ 22 °C

    Es soll die nächsten 36 Std. 30-35 l/m2 regnen. Wir wünschen uns dafür einen Ort mit gesicherter Stromversorgung, gutem Internet und der Gewähr, auch bei Regen das WoMo verlassen zu können, ohne durch eine Seenlandschaft waten zu müssen, Büro- und Erledigungstag halt. Wir fahren weiter nach Florenz auf einen CP, den wir schon kennen (Hu-Camping).

    Mittags klart es überraschend auf, die Sonne kommt raus. Wir entschließen uns kurzerhand doch nach Florenz zu fahren. Den Sightseeing-Grundkurs hatten wir allerdings früher schon mal. Wir bummeln nur ganz gemütlich ein bisschen durch die Gassen, trinken hier einen Kaffee, essen dort ein Eis und später eine Kleinigkeit zum Abendessen. Leider erst auf unserem weiteren Weg durch die Stadt entdecken wir Nuti, ein Restaurant nicht weit vom Dom, in dem es handgemachte frische Nudeln gibt. Das kommt auf die Bucket-List fürs nächste Mal. Aber uns ist derzeit nicht nach Großstadt. Am nächsten Morgen fahren wir weiter.
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  • Garda-See

    23–25 Mei 2024, Itali ⋅ 🌩️ 20 °C

    Der Gardasee empfängt uns mit dem Starkregen, der uns in Florenz 24 Std. zuvor überraschend erspart geblieben ist. Vom letzten Mal kennen wir einen CP (Camping Tiglio) mit einer langen Reihe von Uferplätzen, die alle reserviert sein sollen, aber nach ein bisschen Hin und Her bekommen wir doch genau den Platz, den wir beim letzten Besuch auch schon hatten, mit einer fantastischen Sicht auf das gegenüberliegende Ufer. Ganz großes Kino😉! - Am Folgetag machen wir bei strömendem Regen Einkaufstag auf 2 Weingütern und auch bei einem Hersteller von frischen Nudeln (http://pastificioremelli.it). Abends klart es dann doch auf, es gibt die gerade erworbenen Köstlichkeiten aus Teig direkt vor unserm WoMo am Ufer des Sees. Es ist einfach so schön hier!Baca lagi

  • Ritten

    24 Mei 2024, Itali ⋅ ☁️ 10 °C

    Ritten nördlich von Bozen auf der West-Seite der Brenner-Autobahn kennen wir schon aus unserer Vor-WoMo-Zeit. Es liegt auf einem Hochplateau mit einem atemberaubenden Blick auf die Dolomiten, insbesondere vom Ansitz Kematen aus, wo man wunderbar in der Sonne auf der Terrasse Kaffee trinken kann. In Ritten gibt es zudem inzwischen einen sehr schönen CP (Schartner Alm) mit einem ausgezeichneten Restaurant und einer nicht minder guten Pizzeria. Die Mischung von einem super Restaurant mit einem Campingplatz reizt uns. Aber erst einmal ist der kleine CP abseits des Ortes sehr schön gelegen, mit einem kleinen Naturteich gestaltet und bietet einen sensationellen Blick, wenn die Wolken mal weg sind. Die neuen Sanitäranlagen erinnern eher an ein gehobenes Hotel als an einen CP. Am ersten Abend probieren wir das Restaurant Feines Eck´l aus und sind begeistert. Natürlich ist es auch preislich gehobener als ein normales CP-Restaurant, aber es ist mega-feines Essen und wir finden, dass das Preis-Leistungsverhältnis passt. - Am 2. Abend probieren wir auch die Pizzeria, in der es ausschließlich Pizza gibt. Aber auch das war die leckerste Pizza seit langem.

    Aber wir befinden uns auf 1300m Höhe, nur mit Mühe erreicht das Thermometer mittags 12 Grad, nachts sinken die Temperaturen bis auf 6 Grad. Es regnet viel, die Wolken hängen tief, aber das saftige Grün entschädigt.

    Ich nutze eine Regenlücke für eine kleine Wanderung von 1,5 -2 Std. um unseren Standort und genieße die Landschaft, die Ruhe, die Landluft. Ich komme an einem Bauernhof vorbei, an dem die Kühe noch einen Innen- und Außenbereich haben, die Hühner nehmen direkt meine Verfolgung auf, als ich sie passiere und auch ansonsten gibt’s jede Menge gefiederte Freunde. Hübsch ist es dort.

    Am 2. Abend kommen wir in der Pizzeria mit einem jungen Pärchen aus NRW ins Gespräch, die wir am Abend zuvor schon in dem Restaurant gesehen haben, letztlich setzen wir uns zusammen vor unser WoMo und plaudern dort tatsächlich bei 9 Grad bis Mitternacht🥶.
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  • Seiser Alm

    26 Mei 2024, Itali ⋅ ☁️ 14 °C

    Wir wechseln auf die andere Seite der Brenner Autobahn und fahren auf gleicher Höhe auf die Ostseite des Tals. Das bedeutet allerdings, dass wir erst die kurvenreiche Schlängelstraße runter ins Tal müssen, um dann auf der anderen Seite eine ebensolche wieder hochzufahren nach Völs am Schlern (CP Seiser Alm.) Auf diese Weise haben wir 30km Strecke. Obwohl wir bereits um 12.00 Uhr da sind, bekommen wir nur noch einen SP vor dem CP, aber wir können uns den CP immerhin mal anschauen. Er ist von der Anlage wirklich wunderschön. Aufgelockert stehen viele Tannen zwischen den einzelnen Plätzen, was dem terrassenförmig angelegten Areal eine ganz besondere Atmosphäre mit Blick auf die gegenüberliegenden Wiesen gibt. Die Plätze sind zudem sehr großzügig bemessen. Direkt über dem Platz thront das gewaltige Schlern-Massiv. Gerne kommen wir wieder, dann mit Reservierung.

    Am Nachmittag fahren wir mit einer Gondel auf die Seiser Alm. „Die Seiser Alm hat eine Größe von 56 km², befindet sich auf einer Höhe von 1680 m bis 2350 m, und ist eines der größten geschlossenen Hochplateaus in den Alpen“ (Wikipedia). Meine Family war hier zum Ski fahren, als wir Jugendliche waren. Aber ich war noch nie im Sommer hier. Wir entschließen uns zu einer kleinen Wanderung über das Plateau. Es gibt einen Rundweg, für den wir mit zahlreichen Fotostops und einer kleinen Teepause etwas mehr als 2 Std. brauchen. Wir sind beide völlig begeistert von der Schönheit der Landschaft, wenn man das Hoteldorf, was sich dort oben inzwischen entwickelt hat, mal hinter sich gelassen hat.

    Am nächsten Morgen ist für weitere 1 1/2 Tage wieder mal ordentlich Regen angekündigt, den wir nicht auf dem SP aushalten wollen, obwohl klar ist, dass wir ihm nirgends entkommen. Wir fahren weiter.
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  • Exkurs: Ausstellung „Zauber der Arktis“

    27 Mei 2024, Austria ⋅ ☁️ 21 °C

    Es gibt noch ein kleines Save the Date:

    Zauber der Arktis, Ausstellung vom 11.06.-08.09.2024 mit Fotografien von mir von meinen Grönland- und Skandinavien-Reisen nördlich des Polarkreises im Restaurant Ratsstube in der Offenbacher Str. 11, 63128 Dietzenbach.

    Am 06.09.2024 um 19.00 Uhr findet eine Finissage statt mit einem 3-Gänge-Menü sowie mit einer amerikanischen Versteigerung eines meiner Werke für einen wohltätigen Zweck. Der Bürgermeister wird anwesend sein. Tischreservierungen sind für den 06.09.2024 um 19.00 Uhr bereits möglich unter https://ratsstube-dietzenbach.de/reservierung/

    Ich freue mich auf euch!
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  • Scheffau und Heimfahrt

    28–30 Mei 2024, Austria ⋅ ☁️ 12 °C

    Wir gönnen uns noch einen 2-tägigen Zwischenstopp in Scheffau am Wilden Kaiser. Diesen CP kennen wir vom Skifahren. Leider regnet es fast durchgehend, nur ein ca. 2-stündiger Spaziergang gelingt uns zwischen diversen Regengüssen. Aber ich muss mich um die Ausstellungsvorbereitung kümmern und nutze die Zeit im WoMo. Abends essen wir in der Biker-Ranch am CP Kaiser-Camp sehr lecker.

    Auf dem folgenden Heimweg machen wir noch einen Übernachtungsstop bei Freunden in Roth, die ich viele Jahre nicht gesehen habe. Eine ganz, ganz große Freude nach so langer Zeit. Und wir werden köstlich bewirtet!

    Nach genau 6 Wochen sind wir jetzt wohlbehalten wieder zurück in heimischen Gefilden.

    Wie geht es weiter? Leider können wir erst Mitte September wieder starten. Nord-Spanien und Portugal sind die Idee. Mal schauen, was bis dahin ist. Vielleicht sehen wir uns im Herbst hier wieder?

    Ganz liebe Grüße an euch alle von uns beiden🙋‍♀️🙋‍♂️.
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    Tamat perjalanan
    30 Mei 2024