Denmark
Dueodde

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18 travelers at this place

  • Day69

    Tag 6 von Årsdale -> Dueodde

    September 11 in Denmark ⋅ ⛅ 15 °C

    Der Weg starte heute hinter Årsdale erstmal mit mehr klettern als wandern über riesige Geröllfelder. Auch wenn die Küste hier flach ist, ist es noch sehr felsig.
    Kurz vor Nexö haben wir unsere erste Pause gemacht. Auf einer schmalen Landzunge zwischen Ostsee und einem kleinen See, der aus einem Steinbruch entstanden ist.
    Der Weg durch Nexö war so ziemlich das häßlichste Stück auf der Wanderung. Erst immer an der Hauptstraße entlang und dann durch den Industriehafen und Gewerbegebiet.
    Hinter Nexö wurde es dann wieder schön. Der Weg führt durch ein Vogelschutzgebiet und da war richtig was los. Dieses Hochmoor ist ein wichtiger Futterplatz für Zugvögel auf dem Weg in den Süden.
    Nach vielen kleinen Badebuchten auf unserem Weg sind wir dann über den richtig tollen langen Sandstrand von Balka spaziert. Richtig feiner weißer Sand und die Schaukeln am Strand riefen Pause.
    Snogebæk hat uns sehr gut gefallen. Kleines süßes Städtchen, Cafés, Restaurants, kleine Boutiquen und Galerien.
    Hier haben wir uns das erste Eis der Woche gegönnt. Dänisches Softeis mit Topping 😋 bevor wir über den langen Strand an der westlichen Südspitze getrappt sind. Der Weg aus Snogebæk bis zum Strand war etwas anstrengend. Schnurgerade Straße von fast zwei Kilometern durch ein Ferienhausgebiet.
    Der Strand hat dann entschädigt. Das sieht so toll aus, fast wie in der Karibik, nur die Palmen fehlen.
    Laufen am Strand kostet ganz schön Kraft, wenn der Sand lose ist.
    Beenden mussten wir unsere Wanderung heute allerdings auf Grund des Busfahrplans. Wir wären gerne noch fünf Kilometer weitergelaufen, dann wären wir aber nicht zum Auto zurückgekommen.
    Zum Dinner sind wir nochmal nach Gudhjem gefahren.
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  • Day3

    3. Zeltplatzsuche

    August 30 in Denmark ⋅ ⛅ 17 °C

    Und es wurde immer dunkler und dunkler... und ohne Stirnlampe auch nicht so clever! Aber die Abendstimmung war einfach gigantisch...tolle Wolken, tolles Licht und ganz viele Zuggänse...der Strand war leer. Perfekter Abend... aber da war ja noch das Schlafplatzproblem. Es wurden am Ende 43km und ich lag im Zelt auf meiner Isomatte zwischen Kiefern, allein und der Mond, der ins Zelt leuchtete (hatte anfangs gedacht, es käme noch jemand mit Stirnlampe 😆) !Read more

  • Day70

    Tag 7 von Dueodde -> Arnager

    September 12 in Denmark ⋅ ☀️ 18 °C

    Was für ein Tag.
    Uns hat natürlich ganz heftig der Ehrgeiz gepackt, das Ziel zu erreichen. Da unsere Fähre am Sonntag um 17:00 Uhr geht, wollten wir uns für den Sonntag max. 10 km aufheben. Laut Beschreibung auf den Infoseiten wäre die geplante Strecke für den heutigen Tag ca. 23 Kilometer lang gewesen.
    Wir sind in Dueodde gestartet und der Weg führt hier erstmal im Zickzack durch ein wunderschönes Waldgebiet mit einigen Ferienhäusern. Für jemanden ohne App Navigation ist dieses Stück schwierig, weil es keine Markierung des Weges gibt. Erst nach etlichen Kilometern haben wir unser weißes Männchen auf orangen Hintergrund das erste Mal gesehen.
    Dann gab es erstmal etwas Kultur/ Geschichte/ Wissen auf dem Weg. Dieser führt an der alten Wassermühle am Slusegård aus dem 19. Jahrhundert vorbei. Kurz zuvor trifft man auf das „dänische Greenwich“ 😉. Bornholm ist geographischer Knotenpunkt. Hier schneiden sich der 55. nördliche Breitengrad und 15. östliche Längengrad. Wir haben natürlich genau auf diesem Punkt gestanden. Die Mitteleuropäische Zeit wird vom 15.östlichen Längengrad berechnet. Heißt auf Bornholm gehen die Uhren am genauesten. Hier steht die Sonne um 12 Uhr am höchsten und genau im Süden (Sommerzeit mal außer acht gelassen).
    Im kleinen Hafen von Østre Sømarken haben wir ein ausgiebiges Päuschen gemacht, bevor uns der Weg dann über ein militärisches Übungsgelände führte. Ist der rote Ball unten, darf man das Gebiet betreten. Der Weg war hier sehr gut markiert, Anfangs auch recht schön über die Dünen, später dann nur Schotterstraße oder Asphalt, was dann nervig wird und es waren auch immer mal wieder Schüsse zu hören 🤔, irgendwie unentspannt. Kurz nachdem wir das Gebiet endlich verlassen hatten, haben wir den Hafen von Boderne erreicht.
    Hier haben wir schon festgestellt, dass die angegebenen Kilometer nicht passen. Wir hatten bereits knapp 17 Kilometer auf der Uhr und es hätten nur 13 sein sollen. Bis zu unserem Zielort Arnager waren nochmal 9,5 Kilometer angegeben. Daraus wurden am Ende dann 13.
    Wir hatten uns beide Anfangs gefreut, endlich mal einen letzten Bus zu haben, der nicht schon um 17:00 Uhr fährt, sondern heute 18:45 Uhr. Wir wollten in Arnager nochmal auf den tollen Steg, der zum Hafen führt, Sonne genießen und Fotos ohne Regen machen. Wir hatten dort am ersten Morgen nach der Ankunft der Fähre gefrühstückt, allerdings bei grauem Himmel und leichtem Nieselregen.
    Wir haben die Bushaltestelle 13 Minuten vor Abfahrt erreicht und wären keinen Meter weiter gelaufen. 30 Kilometer hatten wir auf der Uhr und wir waren einfach nur platt. Die letzten Kilometer waren nochmal richtig schwer. Am Strand ist es zwar schön, laufen im losen Sand aber sehr kräftezehrend. Teilweise war dieser auch so schmal, dass man den richtigen Moment abpassen musste, wenn die Wellen wegliefen, um trockenen Fußes diesen Abschnitt zu passieren. Streckenweise war es ein Strand aus Geröll und Kies.
    Wir hatten uns bewusst für den Weg am Strand entschieden, da die alternative kilometerlang auf dem Radweg neben der Hauptstraße bedeutet hätte.
    Heute haben wir uns wirklich gequält 😫. Und uns ein wenig über uns selbst geärgert, denn genau das wollten wir doch nicht. Scheiß Ehrgeiz!
    Der Bus hat uns am Parkplatz Dueodde Strand abgesetzt und wir sind gleich ins Steakhaus gegenüber der Bushaltestelle eingefallen. Nicht das tollste Ambiente, sehr touristisch, sehr voll, sehr laut.
    Das war uns alles egal. Das Essen war lecker (vielleicht sinken da auch die Ansprüche nach 30 Kilometern).
    Vor zweiundzwanzig Uhr lagen wir beide geduscht im Bett und waren uns ziemlich sicher, das die restlichen zehn Kilometer bis Rønne keiner von uns läuft... es tat einfach alles weh und wir haben uns wie 90zig jährige bewegt.
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Dueodde

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