Life in Freedom
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  • Day57

    Stöllet - Västra Ämtervik

    June 24, 2019 in Sweden ⋅ ☁️ 20 °C

    Nachdem wir heute den Campingplatz verlassen haben, sind wir noch eine ganze Weile an dem wunderschönen Fluss entlang gegahren. Dirk hat jeden Baumarkt, Möbelladen, Gardinenfachhandel nach Material für den zu bauenden Mückenschutz durchkämmt. Moskitonetz und Garn hat er als Meterware im Gardinenfachhandel bekommen. Zwei Fliegenschutztüren mit Magneten zum Schließen hat er bei COOP gefunden.
    Außerdem hat Dirk dann bei COOP noch das restliche Bargeld in Bier getauscht.
    Beim ersten Einkaufsversuch war der Einkaufswagen schon fast mit Bier gefüllt, als Dirk dringend aufs Klo musste. Also hat er den Einkaufswagen stehen lassen und ist raus zum Wohnmobil aufs Klo. Als er dann zum Einkaufswagen zurückkehrte, lag auf dem Bier sein Handy. Noch nicht vermisst und doch wiedergefunden.
    Tina waren die Einkaufspausen ganz recht, da Sie sich irgendwie krank fühlte, was sich zum Abend zum Glück wieder gegeben hatte.
    Der Stellplatz war wieder ein öffentlicher Badeplatz, allerdings mit einem Schild "Camping förbjuden".
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  • Day56

    Stöllet Bjoerkebo Camping

    June 23, 2019 in Sweden ⋅ ☁️ 17 °C

    Die Wäsche kam gestern noch in die Waschmaschine und über Nacht auf die Wäschespinne und war, als wir gefrühstückt hatten, bereits recht trocken, trotzdem hatten wir noch keine Lust weiter zu fahren.
    Tina hat Bücher getauscht und eins direkt durchgelesen und Dirk hat die Bergeösen angebaut. Da er keine Flex auftreiben konnte, hat er jetzt einfach eine Bergeöse mit drei und eine mit zwei Schrauben angebaut. Da wir davon ausgehen sie nicht zu brauchen, jetzt wo wir eine haben, wird's erstmal ausreichen.

    Der Campingplatz war sehr schön, keine Parzellen, bewirtschaftet von einer sehr netten und hilfsbereiten, deutschen Familie, es gab sehr leckere selbstgebackene Torten und sehr viele Mücken.
    Dirk ist trotzdem nicht zum Lesen gekommen. Findpenguin, Text und Fotos, Post von der Stadt, wegen Erfassung der versiegelten Grundstücksfläche und eine Abuchung von fast 30.000 € vom Girokonto durch das Finanzamt erforderten sein Handeln.
    Außerdem hat er erfolglos versucht rauszufinden ob wir uns hier oder in Norwegen eine Moskitoschutztür nachrüsten lassen können.
    Als wir vor ca. 4 Wochen nach Schweden eingereist sind, hatten wir 200 € Bargeld geholt. Jetzt haben wir noch 160 € davon über und der Campingplatzbesitzer wollte auch lieber kein Bargeld. Er meinte, wenn er größere Summen Bargeld zur Bank bringen will, muss er es vorher anmelden. Und tatsächlich gibt es Geschäfte, in denen es nicht mehr möglich ist bar zu bezahlen.
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  • Day55

    Leksand - Stöllett

    June 22, 2019 in Sweden ⋅ ⛅ 17 °C

    Nach dem Trubel von gestern, sind wir heute ganz entspannt am großen Siljan-See entlang gefahren. Die Landschaft war recht bergig, es gab Skigebiete und neben der Straße immerwieder Lupinien. Ziel war ein Campingplatz mit Waschmaschine.Read more

  • Day54

    Leksand Mittsommerfest

    June 21, 2019 in Sweden ⋅ ⛅ 19 °C

    Der Morgen fing gut an. Wir lagen noch im Bett als Tina scherzt, da kommt die Kassiererin um die Parkgebühren einzutreiben. Und tatsächlich klopft Sie auch beim deutschen Wohnmobil, direkt neben uns, in dem auch ein älteres Ehepaar unterwegs war.
    Wir konnten beobachten, dass die Verständigung nicht so einfach lief und Dirk durfte aufstehen (weil Tina war noch nicht ausgehfertig) und nachsehen was los ist.
    Tatsächlich waren wir die beiden letzten Wohnmobile, die noch auf dem Parkplatz standen, die Schwedischen waren alle schon weg. Jedenfalls hat uns die nette Dame vom Amt, von der Gemeinde Leksand, darauf hingewiesen, dass auf dem Schild steht, dass heute! hier das Parken für Wohnmobile verboten ist. Wenn wir keinen (sehr teuren) Strafzettel haben wollen, sollten wir besser bis spätesten 15 Uhr den Platz verlassen.
    Wir sind dann auch gleich los, da wir am Tag zuvor am Hafen Wohnmobile stehen sahen und jetzt hofften dort vielleicht noch einen Platz zu bekommen. Check! Schöner Platz direkt am Hafen mit einem Schild "Camping verboten". Wir haben diesmal lieber gleich die schwedischen Wohnmobilisten gefragt was das bedeutet und die haben uns erklärt, Camping ist hier verboten, aber Parken nicht und sie parken nur über eine Nacht oder auch ich zwei 😉.
    Dirk hat den ganzen Tag geschrieben und Fotos gesichert und ausgesucht. Tina ist in der Stadt spazieren gewesen und hat nach dem Programm gesucht.
    Was Tina rausbekommen hat, war, es sollten geschmückte Boote den See entlang kommen, gegenüber vom Hafen anlegen und die Besatzung würde dann über eine Brücke, als Umzug zum Festplatz marschieren. Und Tina wurde gewarnt, die Brücke wird voll.
    Wir könnten die Brücke aus dem Wohnmobil gut sehen und Dirk sagte, wenn 10 Leute auf der Brücke sind, dann gehen wir langsam los.
    Als dann die ersten Leute auf der Brücke waren, haben wir uns fertig gemacht und sind los. Als wir dann wieder zur Brücke geschaut haben, war die Brücke bereits ziemlich voll, ähnlich wie auf der Nord-Süd-Brücke, beim Feuerwerk, zum Peiner Freischießen.
    Wir sind also noch auf die Brücke und ganz so eng war's irgendwie doch nicht, es sind sogar noch Autos gefahren. Das ganze Fest über wurden die Straßen nicht gesperrt, die Autos sind einfach langsam gefahren und irgendwie ging alles ohne Stress, obwohl da lustige Fahrzeuge mit zum Teil ohrenbetäubendem Lärm dabei waren.
    Irgendwann kamen dann auch die Boote....drei an der Zahl. Okay. Und dann kam der Umzug mit den Leuten aus den Booten. War auch überschaubar, aber die Menschen auf der Brücke und am Wegesrand haben sich in den Umzug eingereiht und so wurde es schon eine ordentliche Menge auf dem Weg zum Festplatz.
    Tina hatte den Festplatz tagsüber ja schon besichtigt, es gab 3 Süßigkeitsbuden, einen Kaffeestand und eine Imbisbude.
    Als wir jetzt den Festplatz erreichten, der wie ein natürliches Amphitheater geformt ist, waren wir doch beeindruckt.
    Da waren bestimmt 3 bis 4 Tausend Menschen versammelt, um gemeinsam zu feiern. Im Amphitheater wurde musiziert, es gab Volkstanz und es wurde noch ein Mittsommerfestbaum aufgestellt. Danach wurde gesungen und mit bestimmt tausend Leuten um den Baum getanzt. Sehr Emotional. Parallel sind am Festplatz vorbei die Poser mit ihren coolen Kisten und lauter Musik und besoffenen Insassen (unter dem Augen der Polizei) gecruist.
    Am Ende sind dann Alle gegangen, vermutlich um irgendwo privat weiter zu feiern.
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  • Day53

    Stora Skedvi - Leksand

    June 20, 2019 in Sweden ⋅ ⛅ 20 °C

    Die Nacht war ziemlich warm und die kräftig scheinende Sonne hatte es leicht, uns noch vor dem Frühstück ins Wasser zu locken.
    Nach dem Frühstück hat Dirk erstmal wieder etwas gebastelt. Das Ablagenetz wurde im Bad angebaut. Der Toiletteneimer wurde gegen verrutschen gesichert. Haken für Wäscheleine ins Fahrerhaus und für Ladungssicherung an den Ablagefächern angeschraubt. Außerdem waren die beiden Gasflaschen ja etwas großzügig befüllt, sodass die Flaschen nochmal getauscht wurden.
    Unser Gasverbrauch liegt, NUR FÜR KOCHEN, bei knapp 100 g pro Tag bzw. fast 3 Kg pro Monat. Morgens wird ca. 1 l Kaffe gekocht, Brötchen werden aufgebacken und abends wird gekocht. Ob der unerwartet hohe Verbrauch mit den massiven Töpfen, die wir aktuell benutzen, zusammenhängt? Vielleicht liegt es auch am fehlenden Windschutz.
    Am Nachmittag sind wir dann nach Leksand gefahren, wo angeblich eins der größten Mittsommerfeste stattfindet. Wir haben einen kostenlosen Wohnmobilstellplatz mitten in der Stadt genau gegenüber vom Festplatz gefunden. Es gab an der Zufahrt zum Parkplatz zwar ein Schild, aber nur auf schwedisch und irgendwie hat es uns auch nicht wirklich interessiert. Außerdem standen dort auch noch andere Wohnmobile.
    Da wir zeitig den Stellplatz erreicht hatten sind wir noch in die Stadt gegangen und haben versucht zu erfahren, was wann so abgehen wird. Bei der Gelegenheit haben wir das erste Mal richtigen Alkohol (2 Flaschen Wein) eingekauft. Und wir haben gesehen, wie die Feuerwehr den Mittsommerfestbaum aufgestellt hat. Vielleicht haben dabei fast 100 Leute zugeschaut und zwei Musiker haben für die musikalische Unterhaltung gesorgt.
    Wir haben schon gedacht: wenn 100 Leute beim Baumaufstellen dabei sind.....na das wird ja ein megagroßes Event werden.
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  • Day52

    Norrsundet - Sotra Skedvi

    June 19, 2019 in Sweden ⋅ ⛅ 21 °C

    Trotzdem wir nicht auf dem Strand standen, hatten wir doch eine tolle Aussicht.
    Die vielen Mücken und der steinige Strand haben jedoch nicht zum Baden eingeladen. Tatsächlich kann Dirk auf so einem Untergrund gar nicht mehr gehen. Selbst zum Baden gehen braucht er fast den Kinderstrand sonst kommt er ohne Verletzung weder ins Wasser noch wieder raus.
    In manchen Dingen sind die Schweden auch komisch. Z.B. stehen immer mal wieder herrenlose Autos im Wald, oder liegen im Graben. Angeblich ist bei diesen Fahrzeugen nicht geklärt, wer für die Beseitigung zuständig ist und dann bleiben sie halt wo sie sind.
    Unterwegs haben wir heute einen Campingladen gefunden und gleich noch ein Ablagenetz fürs Bad und ein Moskitonetz fürs Schiebefenster in der Schiebetür gekauft.
    Ende der Fahrt war heute eine Badestelle mit Steg an einem kleinen See (klein ist trotzdem fast so groß wie das Steinhuder Meer).
    An den Badestellen ist man sehr selten wirklich allein. Bis in den Abend kommen immerwieder Einheimische mit ihren Familien zum Baden und verschwinden dann wieder. Nachts sind wir aber häufig allein dort.
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  • Day51

    Grislehamn - Norrsundet

    June 18, 2019 in Sweden ⋅ ⛅ 20 °C

    Morgens hat Dirk noch versucht, das Gas aus der 2,8 Kg Flasche in die 1,8 Kg Gasflasche umzufüllen, jedoch mit mäßigem Erfolg. Vermutlich ist der Unterschied zwischen den Flaschen zu gering, jedenfalls war nach 1 Stunde nur ca. 1.2 kg umgefüllt, mit dem Ergebnis, dass wir jetzt zwei halbvolle Gasflaschen mit deutschem System haben.
    Schlechte Vorrausetzungen zum Flaschentausch in Schweden. Versuch macht klug, also zum Dachdeckerbedarfsgeschäft, welches auch Gasflaschen füllt, gefahren und nachgefragt. Und siehe da, nach anfänglichen kleinen Unsicherheiten, bezüglich der Anschlüsse wurden beide Flaschen gefüllt. Die Füllmenge haben Dirk und die nette Schwedin gemeinsam festgelegt. Der Füllstand wurde mit Waage festgestellt.
    Unser heutiger Stellplatz ist wieder an der Ostsee. Diesmal an einem ca. 3km langen schmalen Waldweg. Laut Park4night kann man auf den steinigen Strand fahren, das haben wir uns aber doch nicht getraut.
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  • Day50

    Grislehamn

    June 17, 2019 in Sweden ⋅ ⛅ 18 °C

    Heute sind wir einfach mal geblieben. So einen schönen Platz gibt es nicht jeden Tag. Außerdem musste Dirk das neue Equipment zur Körperpflege ausprobieren, mit ganz ansehbarem Erfolg.

  • Day49

    Roserbergs - Grislehamn

    June 16, 2019 in Sweden ⋅ ☀️ 18 °C

    Heute ist Sonntag und da wir gestern keine Lust mehr hatten auch noch Lebensmittel einzukaufen, mussten wir dies heute erledigen. Ist zwar nicht so einfach wie in Dänemark, wo die Läden oft 7 Tage 24 h offen haben , aber auch kein Problem.
    Gleich im ersten kleinen Ort, in einem kleinen fast Tante Emma Laden, eingekauft.
    Da es keine Aufbackbrötchen gab, wollte Dirk nach ca. einer Stunde Fahrt, in einem anderen Laden einkaufen, doch die VISAKarte war nicht zu finden. Nach ca. 20 Minuten alle Taschen und Schränke durchsuchen (nein, die Powerbank haben wir bei der Gelegenheit nicht gefunden) und drei vergeblichen Versuchen, in dem vorherigen Laden anzurufen, haben wir beschlossen, zurück zu fahren. Als Dirk die Fahrertür schließen will, entdeckt er die Karte auf dem Fach in der Tür oben aufliegend. Die Karte ist aus der Hosentasche gefallen. Dass die Karte nicht gut in einer Badeshort aufgehoben ist war ja vorher klar...warum sie trotzdem in der Tasche gelandet ist, ist weniger verständlich. Wieviel Glück wir wieder hatten, die Karte noch rechtzeitig, bevor sie ganz rausgefallen ist, zu entdecken....unser Schutzengel ist mal wieder sehr fleißig 😇.
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  • Day48

    Stockholm - Roserbergs

    June 15, 2019 in Sweden ⋅ ☀️ 22 °C

    Nachdem Tina gestern auf der Schiffsfahrt gestürzt ist - ihr ist zum Glück nichts passiert - mussten wir heute schoppen, da die Kamera Totalschaden hat, die sie während des Sturzes in der Hand hatte. Wo wir gerade dabei waren, haben wir gleich noch ein paar andere wichtige Dinge eingekauft wie: Stativplatte (zu Hause vergessen 🙄), Powerbank (finden wir in dem großen Sprinter nicht wieder 🤔), Langhaarschneider (Dirk wollte im Urlaub eigentlich jedes mal zum Friseur gehen, aber bei fast 90 € für Haarschnitt und Bart trimmen.....😭).
    Das Shoppen war erstaunlicher Weise entspannter als die Sightseeingtage.
    Nach der Shoopingtour haben wir erstmal eine Entsorgungsstation angefahren, nach sechs Tagen war nicht mehr viel Reserve. Auch unsere Batterien waren fast leer, da wir im Schatten eines Baumes standen und die Solarzellen deshalb nicht effektiv arbeiten konnten.
    Am späten Nachmittag haben wir dann Stockholm verlassen und einen ruhigen Parkplatz mit Badestelle und Dusche (war leider abgestellt) , an einem kleinen See angefahren.
    An dem See haben noch ein paar junge Leute bis spät in die helle Nacht abgehangen. Die waren zum Teil mit A-Treckern da.
    Ein A-Traktor hat höchstens zwei Sitze, Anhängerkupplung, ein rotes Dreieck hinten dran und darf maximal 30 km/h fahren. Die Schweden dürfen ab 16 damit "rumheizen". Auf jeden Fall geiler als eine Mofa 😁.
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