• Fritz Locher
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St. Martin

Inselferien in der Karibik Read more
  • Trip start
    February 6, 2024

    Abreise

    February 6, 2024 in Switzerland ⋅ ⛅ 3 °C

    Es ist viel zu warm für die Jahreszeit und nicht wirklich nötig, der Kälte zu entfliehen. Diese Reise ist aber schon seit Langem gebucht - inklusive Sitzplatz im Flugzeug. Ich weiss also für einmal, dass ich heute Abend in Montréal sein werde. Also natürlich nur insofern, als dass der Flug durchgeführt wird. Aber das wird er ja bei der Swiss eigentlich immer... (Doch dazu später mehr)
    Der Flug startet pünktlich in Zürich und verläuft ereignislos. Ich esse gut, und sehe mir ein paar Filme an. Zum Lesen der zahlreichen Bücher, welche mich auf der Reise begleiten, komme ich erst gar nicht. Dafür ist der Flug zu kurz... Nach einem kleinen Snack setzt das Flugzeug auch schon zur Landung in Kanada an.
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  • Ankunft

    Feb 6–7, 2024 in Canada ⋅ ☀️ 0 °C

    Montréal ist nur ein kurzer Zwischenhalt auf meiner Reise in die Karibik. Daher checke ich in einem Hotel in der Nähe des Flughafens ein. Ein Shuttlebus bringt mich nach wenigen Fahrminuten zum Holiday Inn. Bevor ich kurz am Kopfkissen horche, gönne ich mir eine Poutine, was ausgesprochen wie der Name des russischen Präsidenten tönt, mit diesem aber rein gar nichts zu tun hat. Vielmehr bedeutet dieses Gericht ja Unordnung oder Durcheinander. Und so sehen die Pommes und Käsestückchen, welche an einer Bratensauce serviert werden, auch auch. Das Gericht ist aber sehr schmackhaft. Ich werde es bei nächster Gelegenheit gerne wieder ordern.Read more

  • Weiterreise

    February 7, 2024 in Canada ⋅ ⛅ -9 °C

    In aller Herrgottsfrühe, also für kanadische Verhältnisse - in mir wirkt ja noch die europäische Zeit, geht's um vier Uhr (zuhause ist es bereits 10) mit dem Bus wieder in Richtung Flughafen YUL. Übrigens beginnen sämtliche Flughafencodes in Kanada mit dem Buchstaben Y. Soweit ich weiss, ist es eine weltweite Einzigartigkeit, dass sämtliche dreistelligen Flughafencodes eines Landes mit dem selben Buchstaben beginnen.
    Mein anvisiertes Ziel ist die karibische Insel St. Martin, welche aus zwei Teilen - einem französischen und einem holländischen - besteht. Zuvor versuche ich aber noch verzweifelt, etwas mit meinem neu eingerichteten Google Pay zu bezahlen. Bislang hat das noch nirgends geklappt. Angeblich soll dies sehr einfach sein. Mobiltelefon zücken, Bildschirm aktivieren bzw. bei grösseren Beträgen die Sperre aufheben und schon sollte es beim Zahlungsgerät beep machen. Tut es aber nicht. Dank Google finde ich einen Tipp, ich solle doch bei den NFC-Einstellungen von SIM zu HCE wechseln. Nach dem Wechsel will ich nicht noch einmal einen Verkäufer behelligen und begebe mich zu einem Automaten, in welchem sich leckere Kuchenstücke befinden. Eigentlich will ich ja gar keinen Kuchen. Aber ich will endlich wissen, ob und wie ich mit meinem Mobiltelefon direkt bezahlen kann. Wenig später beept mein Telefon und der Automat überlässt mir ein Stück eines bunten Kuchens - den ich ja eigentlich gar nicht wollte. Happy über meinen ersten Google Pay Kauf komme ich gerade rechtzeitig zum Gate zurück und darf in den Airbus A321 neo der Air Transat einsteigen. Zuvor muss ich aber noch mein Handgepäck abgeben. Ich habe leider übersehen, dass der Koffer mit den Rädern (angeblich) zu gross für die Kabine ist. So bleibt das Gepäckfach über mir halt leer. Regeln sind Regeln. Ich bin selber schuld, dass ich nicht darauf geachtet habe.
    Pünktlich steuert der Pilot wenig später das Flugzeug zum Enteisen auf eine dafür geeignete Parkfläche und kurz darauf geht es auch schon los. Karibik, ich komme.
    Gerne würde ich hier auch schreiben, dass dieser Flug ereignislos verstrichen ist. Das ist er zwar auch; zumindest für die meisten anderen Passagiere. Aber, wie meine Eltern in jungen Jahren zu sagen pflegten: "Wir sind nicht die anderen!" Zu dieser Geschichte nur so viel: Nach dem Aussteigen darf ich auf einem Wheelchair (Rollstuhl tönt irgendwie unangenehmer...) Platz nehmen und werde an den anderen Passagieren vorbei zur Immigration in einer behelfsmässigen Baracke geschoben. Nach dem Sturm Irma ist das neue Flughafengebäude nämlich noch immer nicht fertig erstellt - zumindest nicht die Ankunftshalle.
    Nachdem ich auch wieder im Besitz meiner Gepäckstücke bin, werde ich zu einem wartenden Taxi geschoben. Dieses fährt mich über holprige Strassen in "mein" Resort im französischen Teil der Insel.
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  • Ankunft auf St. Martin

    February 7, 2024 in Saint Martin ⋅ 🌬 28 °C

    Die Fahrt zum Grand Case Beach Cub ist nach ungefähr einer halben Stunde vorbei. Von der Insellandschaft bekomme ich nicht viel mit. Das Geholpere bringt meinen Magen erneut in helle Aufregung und ich hoffe, dass ich das Wenige, was ich noch in mir vermute, behalten kann. So erstaunt es vermutlich auch nicht weiter, dass ich den verbleibenden Rest des Tages liegend im gemütlichen Zimmer verbringe.Read more

  • Einkauf

    February 8, 2024 in Saint Martin ⋅ 🌧 21 °C

    Heute regnet es den ganzen Tag, welchen ich lesend im Zimmer verbringe. Abends bewaffne ich mich mit einem Regenschim und kaufe im nahe gelegenen Dörfchen etwas Verpflegung ein. Normalerweise gönne ich mir ja ein Zimmer mit Frühstück. Diesmal aber nicht. Dafür ist das Zimmer ja auch mit einer kleinen Küche ausgestattet. Diese benutze ich heute aber nicht, weil ich mir eine Pizza Jambon über die Gasse genehmige. Hier scheitert der Versuch, mit dem Telefon zu bezahlen aber. Deshalb wechseln kurz darauf, mit ein paar entschuldigenden Worten, ein paar Euros den Besitzer. Dieses Mal liegt es nicht an meinem Gerät.Read more

  • Sonniges Resort

    February 9, 2024 in Saint Martin ⋅ ☀️ 25 °C

    Die Regenwolken haben sich verzogen und die Insel lässt sich von der Sonne bescheinen. Ich lese zwar immer noch viel; heute aber draussen auf dem Liegestuhl und lasse auch mich etwas bescheinen. Zwischendurch beglücke ich das Meer mit meiner Anwesenheit. Ein wunderschöner Sonnenuntergang beschliesst den Tag.Read more

  • Strandtag

    February 10, 2024 in Saint Martin ⋅ 🌬 25 °C

    "Was gibt es zu erzählen?" Steht hier, in diesem Feld, als Platzhalter. Für einmal gibt es nicht wirklich viel zu erzählen. Ich lasse für einmal die vier Bilder für diesen Tag sprechen...

  • Karneval

    February 11, 2024 in Saint Martin ⋅ 🌬 25 °C

    Am Sonntag soll im Nachbarort Marigot der Karneval statt finden. So zumindest versprechen es die Reiseführer.
    Marigot ist übrigens der Hauptort des französischen Teils der Insel und hat etwa 5700Einwohnende. Um von Grand Case, meinem aktuellen Aufenthaltsort, nach Marigot zu kommen, kann man einen Bus nehmen. Dieser halte beim Restaurant Ocean 82. Von einer Bushaltestelle ist vor dem besagten Restaurant weit und breit nichts zu sehen. Trotzdem warte ich. Ich warte rund 20Minuten. Zahlreiche Fahrzeuge fahren in diesem Zeitraum an mir vorbei. Aber nichts sieht einem öffentlichen Bus auch nur im Entferntesten ähnlich. OK, der Minibus, welcher sich kurze Zeit später als Verbindung zwischen den beiden Orten herausstellt, auch nicht. Das muss er eigentlich ja auch nicht. Hauptsache, er bringt mich zum Karneval. Dies teile ich dem Chauffeur auch mit. Kurz bevor er mit seinem Fahrzeug Marigot wieder verlässt, fragt er mich, ob ich nicht nach Marigot wolle. Er verlasse den Ort gleich wieder und ich hätte noch nicht gesagt, wo ich aussteigen wolle.... Sogleich hält er an und ich verlasse den Bus. So ein Karneval muss ja auffallen und es kann nicht schwierig sein, diesen zu finden. Auf einen Tipp oder einen Fingerdeut in eine Richtung warte ich allerdings vergebens...
    Manchmal findet man etwas, ohne danach gesucht zu haben. Diesmal ist es eine französische Bäckerei, bei welcher ich ein feines Brot erstehe. Das Frühstück für die nächsten Tage ist schon mal gesichert. Ich schlendere weiter durch den Küstenort. Vorbei an einer Kirche, in welcher gerade eine katholische Messe zelebriert wird. Das nehme ich aufgrund des schönen Gesangs, welcher auch draussen problemlos zu hören ist, jedenfalls an. Wie ich dann um die Ecke biege, sehe ich emsiges Treiben. Eine Tribüne ist bereits aufgestellt. Eine Jury - das dies eine solche ist, vernehme ich aber erst später - hat darauf bereits Platz genommen. Schräg gegenüber verkabeln Leute vom iotv noch immer ihre Aufnahmestandorte. Ich gehe davon aus, dass der Karnevalsumzug hier in gut einer Stunde vorbei kommt - weiss zu diesem Zeitpunkt aber noch nicht, dass es weitere drei Stunden sein werden... Karibisches Flair eben...
    Der Umzug entpuppt sich dann auch nicht als Umzug. Zumindest nicht als das, was ich mir unter einem Umzug vorstelle. Vielmehr sind es einzelne Tanzvorstellungen von Einzelpersonen und Gruppen, welche ihre Choreografien mit lauter Musik aus der Konserve vor der Jurytribüne darbieten und dafür benotet werden. Zwischen den einzelnen Gruppen fahren Sattelmotorfahrzeuge mit riesigen Soundanlagen vorbei. Die extremen Bässe lassen dazu meine Eingeweide zu Techno und anderen Geräuschen Samba - oder was auch immer - tanzen.
    Ohne zu wissen, wie die einzelnen Darbietungen bewertet werden, entferne ich mich von der Veranstaltung und gehe zu Fuss zum nahe gelegenen Fort auf dem kleinen Hügel.
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  • Aussicht vom Fort

    February 11, 2024 in Saint Martin ⋅ 🌬 26 °C

    Das Fort Louis ist im 18. Jahrhundert vom damaligen König Louis XVI von Frankreich zur Verteidigung von Marigot und dessen Lagerhäusern erbaut worden. Heute sind davon lediglich noch ein paar Mauern übrig. Der Hügel erlaubt aber einen wunderbaren Blick über die Bucht, in welcher Marigot liegt.
    In diesem Ort gibt es eine offizielle Bushaltestelle. Ein Bus will gleich los fahren, wie ich dort eintreffe. Ich habe Glück, dass ich ihn noch erwische und so kann ich ohne Wartezeit nach Grand Case zurück fahren. An einer mir bekannten Abzweigung lasse ich den Chauffeur anhalten und lasse mir bei Cinthya's noch ein paar von ihren köstlichen Grilladen schmecken. Der Rauch von der Grillstelle ist übrigens jeweils schon den ganzen Tag über auch aus der Ferne zu erkennen.
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  • Mietauto

    February 12, 2024 in Saint Martin ⋅ ☀️ 26 °C

    Für heute habe ich mir ein Auto kommen lassen. Wegen der engen Strässchen habe ich mich für einen kleinen Flitzer entschieden. Bei uns ist das Fahrzeug als Nissan Micra bekannt. Hier heisst er March. Nach kurzer Fahrzeit weist ein Schild auf einen Aussichtspunkt hin. Ich halte an und lasse diesen auf mich wirken.Read more

  • Parrots ville

    February 12, 2024 in Saint Martin ⋅ ☀️ 26 °C

    In der Nähe von Philipsburg gibt es einen Papageienpark. Dieser ist mein nächstes Ziel. Ich bezahle den Eintritt und begebe mich in die Schleuse. Mir wird erklärt, was sogleich passieren wird und was ich darf, bzw. besser sein lasse. Dann wird mir ein Kunststoffbecher mit einem daran befestigten Holzgriff in die Hand gedrückt. Mit weiteren Besuchern lasse ich die zweite Schleusentüre - Schleusengitter trifft es eher - hinter mir. Sogleich landen die bunten Vögel auf unseren Bechern und beginnen die dargebotenen Körner aufzupicken. Ich merke, dass "mein" Besucher sehr wählerisch ist - mit seinem Kopf beseitigt er nämlich die beigen Kügelchen, um sich dann an den Sonnenblumenkernen gütlich zu tun. Geschickt öffnet er diese mit seinem Schnabel und lässt die Schalen in meinem Becher zurück. Für die restlichen Körnchen interessiert er sich nicht. Wie ich später feststelle, auch seine "Kollegen" nicht. Inzwischen habe ich nämlich nur noch von den beigen Kügelchen und werde auch nicht mehr angeflogen. Die Papageien sind ja nicht dumm und wissen, dass, wenn neue Besucher aus der Schleuse strömen, deren Schälchen noch viele feine Sonnenblumenkernen aufweisen und können die anderen getrost bei Seite lassen.
    Auch wenn ich mir ein paar Gedanken zur Haltung dieser schlauen Vögel mache, muss ich den Betreibern zugute halten, dass die Papageien zumindest etwas herumfliegen können und es ihnen wegen den Besuchenden auch nicht langweilig werden dürfte. Besonders für die Kinder ist es ein spezielles Erlebnis, den bunten Tieren so nah sein zu dürfen. Einige lassen sich sogar anfassen. Dies herauszufinden ist aber mit der Gefahr, mit eine scharfen Schnabel engere Bekanntschaft zu machen, verknüpft.
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  • Philipsburg

    February 12, 2024 in Sint Maarten ⋅ ☀️ 27 °C

    Nun steht der Besuch der Hauptstadt des holländischen Teils an. An der Marina liegen auch zwei Ozeanriesen, welche nichts Gutes erahnen lassen. Ich ziehe beim menschlichen Ticketautomaten einen Parkschein und ergattere mir wenig später einen der raren Parkplätze. Zu Fuss schlendere ich durch die Strassen des Städtchens und erwarte, zig Kreuzfahrern zu begegnen. Aber nein, nur wenige bummeln durch die Gassen, was mich natürlich freut.
    Bei Luciano gönne ich mir eine handgemachte Glace. Falls ich je wieder einmal hier sein sollte, werde ich mich diesem lukullischen Genuss erneut hingeben.
    Zum Teil sind auch hier noch die Wunden, welche der Sturm Irma hinterlassen hat, zu sehen. Aber eine Bar zeugt auch vom Willen, dass es weiter gehen muss. Sie wurde komplett mit Schwemmgut erstellt. Deren Betreiber danken auf einem Schild, dass die Insel weiterhin besucht wird.
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  • Maho beach

    February 12, 2024 in Saint Martin ⋅ ☀️ 27 °C

    Dieser Strand ist weltberühmt und darf natürlich auf keinen Fall fehlen. Bekannt ist er vor allem wegen der wagemutigen Personen, welche sich in den Abgasstrahl der startenden Flugzeuge stellen und versuchen, dem Rückstoss entgegen zu halten. Da die Insel inzwischen nicht mehr von einem Jumbojet angeflogen wird, ist die Herausforderung nicht mehr ganz so gross. Trotzdem: Um eine neue Frisur zu erhalten, reicht es allemal.
    Ich sehe dem Treiben ein paar Mal zu und gönne mir dann in der Sunsetbar einen feinen Drink - virgin natürlich, ich bin ja mit dem Auto da... ;-)
    Ich habe im Anschluss auch noch versucht, das Davidsloch zu finden. Gefunden habe ich aber nur einen Wegweiser zu eben diesem. Das Loch selbst finde ich nicht. Ebenso wenig frei zugängliche Badestrände. Jene, welche ich anfahren will, sind alles andere als frei zugänglich.
    Nach der Inselrundfahrt kann ich mein Fahrzeug schliesslich unbeschädigt dem Vermieter wieder zukommen lassen.
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  • L'Auberge Gourmande

    February 13, 2024 in Saint Martin ⋅ 🌙 27 °C

    Nach dem heutigen Strandtag mache ich mich auf den Weg in den Ort. Heute soll hier Karneval sein. Die Strasse sei gesperrt und man könne durch Marktstände flanieren. Dazu gebe es karibische Musik.
    Erste Paare kommen mir bereits auf dem Hinweg, welchen ich am frühen Abend unter meine Füsse nehme, entgegen und lösen bei mir ein seltsames Gefühl aus. Ist das Fest schon vorüber? Oder ist es schlecht? Je näher ich dem Dörfchen komme, umso mehr Leute hat es auf der Strasse. Doch nach wie vor drängen sich dazwischen auch viele Fahrzeuge. Von Ständen ist ebenfalls weit und breit nichts zu sehen. So begebe ich mich in das eingangs erwähnte Lokal. Es scheint gut gebucht zu sein. Die Servicefachkraft am Eingang schickt mich weg. Der Patron, welcher gleich dahinter steht, bekommt dies aber mit und weist mich an einen leeren Tisch. Er versucht noch, mir seine Spezialitäten - Froschschenkel und Schnecken - schmackhaft zu machen. Ich bleibe aber bei meinen Pasteten und bin wenig später sicher, dass ich meine Wahl nicht bereuen muss.
    Das Dessert wird mir dann auf dem Nachhauseweg aus einem alten Renault Estafette, welcher erstaunlich gut im Schuss scheint, gereicht: Eine extrem leckere Crêpe!
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  • Rückflug nach Montréal

    February 14, 2024 in Saint Martin ⋅ ☀️ 27 °C

    Und schon heisst es wieder Abschied nehmen. Meine Tage auf Sint Maarten sind vorbei. Das Taxi ist auf 10:15h bestellt. Vorher mache ich aber noch ein paar Züge im morgendlichen Meer, bevor ich meinen Kühlschrank leer esse und mich für die Rückreise bereit mache. Das Taxi, ein luxuriöser Minivan der Marke Honda, teile ich mit zwei netten Damen aus Kanada. Sie wollen den Tag in Marigot verbringen, was auf dem Weg zum Flughafen liegt. Sie verlassen mich in der Marina von Marigot und begleichen gleich die ganze Fahrt. Ich könne dem Driver ja dann noch ein Trinkgeld geben. Ich bedanke mich bei den Kanadierinnen ganz herzlich und finde mich kurze Zeit später in einer stehenden Kolonne im Dorfkern Marigots wieder. Ich habe genügend Zeit für die Fahrt eingeplant und so kommt es auf ein paar Minuten mehr oder weniger auch nicht an.
    Beim Flughafen werde ich nicht, wie ich eigentlich erwarte, zu den provisorische Baracken, sondern in den neu erstellten Abflugsterminal gebracht. Die Gepäcketikette kann ich dort selber ausdrucken. Trotzdem muss ich mich dann noch bei einem Schalter melden und kann den Koffer nicht einfach auf ein Band stellen. Da bräuchte es diesen Automaten auch nicht - denke ich mir. Eine Zeitersparnis gibt es jedenfalls nicht.
    Bei der anschliessenden Sicherheitskontrolle kann auch keine Zeit gespart werden. Zwar sind Geräte der neusten Generation vorhanden. Trotzdem geht es nur schleichend voran. Aber, wie gesagt, ich habe ja Zeit....
    Endlich bei der (automatisierten) Passkontrolle angekommen, geht es aber wieder zügig weiter.
    Dann darf diesmal der selbe Handgepäckkoffer mit in die Kabine. Er findet auch problemlos Platz in der dafür vorgesehenen Ablage. Problemlos verläuft dieser Flug - nicht nur für die anderen Passagiere - und kommt pünktlich in Montréal an.
    Kurze Zeit später finde ich mich am Abfahrtort des Hotelshuttlebusses wieder und kann gerade noch einsteigen.
    Als Vorspeise gönne ich mir im Hotel wieder die feine Poutine und danach einen ebenso feinen Burger. Die Fritten lasse ich dabei aber weg...
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  • Zusätzlicher Tag in Kanada

    February 15, 2024 in Canada ⋅ ⛅ -5 °C

    Die Nächte sind für mich in dieser Zeitzone jeweils früh zu Ende. Dann lese ich halt etwas. Das, was ich jetzt zu lesen bekomme, erstaunt mich aber schon etwas. Eine Mail kündigt mir an, dass mein Flug gestrichen ist und ich auf den Flug vom Folgetag umgebucht worden bin. Cool, dann kann ich einen Tag länger in Kanada verweile. Sooo coool, um nicht zu sagen: arschkalt! Die Temperaturen sind nämlich im Minusbereich und meine Garderobe auf Sommer eingestellt. Mal sehen, was der Tag so bringt.Read more

  • Basilika Notre Dame

    February 15, 2024 in Canada ⋅ ☁️ -3 °C

    Während der Stadtbesichtigung, über welche ich mich im nächsten Post noch etwas auslasse, wird mir etwas kalt. Daher begebe ich mich ins Innere der Basilika Notre-Dame. Ich bin zwar etwas erstaunt, dass ich für das Betreten eines Gotteshauses Eintritt bezahlen muss. Dabei können die 16C$ nicht in bar entrichtet werden. Der Bezahlvorgang geht mit einem Lesegerät über die Bühne, welches an eine Glasscheibe - welche vermutlich wegen Coronavorschriften die Besuchenden von den Kassierenden trennt - gehalten wird.
    Kurz darauf ergötze ich mich an der reichhaltigen religiösen Kunst und an der schieren Grösse des Gotteshauses. Dieses bietet übrigens bis zu 10'000Personen Platz. Zudem finden zahlreiche Konzerte statt.
    Inzwischen bin ich wieder etwas aufgewärmt und nehme die nächste Etappe an der Kälte unter die Füsse.
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  • Sight seeing

    February 15, 2024 in Canada ⋅ ☁️ -3 °C

    Dank dem gestrichenen Flug habe ich nun Zeit, nach Downtown zu fahren. Mit ein paar Schichten Sommerkleidern versuche ich der hiesigen Kälte zu trotzen und lasse mich mit dem Hotelshuttlebus zum Flughafen fahren. Während der kurzen Fahrt komme ich mit dem italo-kanadischen Chauffeur ins Gespräch. Er prophezeit mir, dass ich mir die Fahrt nach Downtown eigentlich sparen könnte. Dort gebe es nichts Sehenswertes. Er selbst warte nur noch auf seine Pension. Dann werde er der frankophonen Stadt Montréal den Rücken zukehren...
    Im Flughafengebäude versuche ich dann bei einem Automaten ein Ticket für den Bus der Linie 747 zu erstehen und werde von Leuten aus dem asiatische Raum - vermutlich aus der Region Indien oder Bangladesch - angesprochen. Sie würden jetzt abreisen und ihr Ticket sei noch bis morgen gültig. Ich nehme das Geschenk gerne entgegen und bin gespannt, ob es vom Lesegerät im Bus akzeptiert werden wird.
    Der Bus steht schon bereit. Der Automat leuchtet bei der Präsentation des Tickets kurz grün auf und die gut 30minütige Fahrt kann los gehen.
    Glücklicherweise gibt es beim Bummel durch Downtown bzw. die Altstadt auch offene Markthallen und Malls, wo ich mich zwischendurch etwas aufwärmen kann. Handschuhe, Mützen oder auch nur ein Oberteil mit langen Ärmeln wären jetzt echt nicht schlecht. Aber eben.
    Bevor ich mich wieder auf den Rückweg in Richtung Flughafen mache, kehre ich bei Wienstein & Cavino's ein und lasse mich mit einem feinen Abendessen verwöhnen.
    Am Schluss des Tages muss ich dem italo-kanadischen Chauffeur Recht geben. So wirklich Sehenswertes habe ich auf der kurzen Stippvisite nicht gesehen. Auch wenn mich die Kathedrale beeindruckt hat.
    Aber es ist immer besser, sich selber davon zu überzeugen.
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  • Ganz letzter Tag

    February 16, 2024 in Canada ⋅ ☁️ -5 °C

    Während der Nacht hat Frau Holle etwas gearbeitet. Es hat zwar nicht viel Schnee gegeben. Trotzdem ist die Gegend rund um den Flughafen wieder etwas weisser als am Vorabend. Nach dem sehr späten Frühstück mache ich mich bereit und lasse mich erneut zum Flughafen bringen. Ich will meinen Koffer aufgeben und werde abgewiesen. Es sehe zwar nicht schlecht aus für mich, aber momentan sei es nicht sicher, dass ich heute noch nachhause fliegen könne. Ich solle doch in gut einer Stunde wieder kommen, dann wisse man mehr....
    Während der Wartezeit widme ich mich meinem Lesestoff und beginne bereits zu überlegen, was ich tun werde, wenn ich erneut nicht zurück fliegen kann. Schliesslich klappt es dann doch. Die Sicherheitskontrolle liegt sehr schnell hinter mir. Anstehen muss hier niemand lange. Auch der Airbus A330 der Swiss mit der Kennung HB-JHH steht schon bereit. Auf das Boarding muss ich nicht mehr lange warten und schon bald hebe ich ab in Richtung Heimat.
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  • Rückflug

    February 16, 2024 in Switzerland ⋅ ☁️ 11 °C

    Nach einem relativ kurzen Rückflug landen wir pünktlich in Zürich. Der Andrang auf die automatische Passkontrolle ist schon etwas grösser. Aber warten muss ich trotzdem nicht lange, bis ich an der Reihe bin. Dann, ich komme gerade zum Gepäckband, kommt mir auch schon mein Koffer entgegen. Er wurde wohl als letzter eingeladen und fand daher als erster den Weg aus dem Gepäckraum...
    Mit dem Zug fahre ich zurück ins Gantrischgebiet und die Heimat hat mich - gefühlt viel zu schnell - wieder. Aber so ist das halt.
    Schön war's trotzdem und ich habe Sonne, Strand und Meer sowie die Inselrundfahrt sehr genossen.
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    Trip end
    February 16, 2024