Sonntag in San Telmo
18 января, Аргентина ⋅ ☀️ 27 °C
Sonntags geht man nach San Telmo, das älteste Viertel in BA!
Hier ist auf der Plaza Dorrego Antikmarkt und sämtliche Nebenstraßen sind voll mit Marktständen: Feria de San Telmo Sehr (!) kreativ, sehr viel hübsche, selbstgemachte Sachen vom Schmuck über Matetassen, selbstgehäckelte, gestrickte und genähte Kleidung bis hin zu Kleidung für den Hund. Stellenweise ist es sehr voll! Auf der Plaza Dorrego wird in einer Ecke Tango getanzt, abends, wenn die Stände weg sind, trifft man sich zum Tango tanzen, einfach so. Wir schauen in der Casa Ezeiza vorbei, ein historisches Herrenhaus aus dem 19. Jahrhundert. Heute gibt’s Antikes und kleine Läden und ein Café und es ist ebenso voll wie auf dem Markt… da muss mal ein wunderbares Haus gewesen sein! Durch die Markthalle, auch sehr hübsch, laufen wir durch, auch hier ist es voll, aber eine sehr nette Stimmung.
Wir machen Pause, essen Shawarma und sitzen mit spätem Cappuccino (italienische Art… mit Schokoladestücken…?!) in eine Bar, schauen den abendlichen Tangotänzern zu und einer Gruppe Candombe-Trommlern, die mit lautem Getrommel und Tänzern durch die Straßen zieht. Wir brauchen ewig mit dem Bus nach Hause, die fahren sonntags nicht so oft...
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Wen es noch interessiert:
Mafalda
Ist mir in den neunzigern das erste Mal begegnet, als mir meine Spanischlehrerin einen Mafalda-Comic mitbrachte. Und auch in Cusco in der Spanischschule war Mafalda Thema. Und hier in Argentinien ist sie überall!
Erschaffen wurde sie 1964 vom argentinischen Zeichner Quino (Joaquín Salvador Lavado). Mafalda ist ein sechsjähriges Mädchen aus der Mittelschicht, das:
• Die Welt der Erwachsenen mit messerscharfer Logik hinterfragt.
• Sich leidenschaftlich für den Weltfrieden und die Menschenrechte einsetzt.
• Eine tiefe Abneigung gegen Suppe hat (was oft als Metapher für Autorität und Diktatur verstanden wird).
Obwohl die Comics in den 60er und 70er Jahren entstanden, sind sie in Argentinien (und weltweit) immer noch extrem aktuell. In einer Stadt wie Buenos Aires, die stolz auf ihre intellektuelle Neugier und ihre Diskussionskultur ist, verkörpert Mafalda den Geist des kritischen Denkens.
Sifones
(das Bild mit den Flaschen)
haben in Argentinien eine enorme kulturelle Bedeutung Verwendung: Sie wurden früher (und teilweise heute noch) zur Aufbewahrung und zum Servieren von kohlensäurehaltigem Wasser (Sodawasser) genutzt. In Argentinien ist es Tradition, Wein mit einem Schuss Soda aus diesen Siphons zu mischen.
Das Design: Die Flaschen bestehen aus dickem, meist farbigem Glas (Blau, Grün, Türkis oder Transparent), um dem hohen Druck der Kohlensäure standzuhalten. Der Kopf besteht aus Metall (meist Blei-Zinn-Legierungen oder heute Kunststoff) mit einem Hebelmechanismus.
Der "Sifón"-Lieferant: In Argentinien gab es früher den "Sodero", einen Lieferanten, der wöchentlich die leeren Flaschen gegen volle austauschte – ein Beruf, den es in einigen Vierteln von Buenos Aires sogar heute noch gibt.
Passend zu Mafalda:
In den Mafalda-Comics tauchen diese Siphons auch immer wieder auf dem Esstisch auf, da sie in den 1960er Jahren in jedem argentinischen Haushalt der Mittelschicht zur Grundausstattung gehörten.
Die Trommelgruppen (Candombe)
Candombe ist ein Rhythmus mit tiefen afrikanischen Wurzeln, der für die Identität des Viertels San Telmo von zentraler Bedeutung ist.
• Die Trommeln: Es werden drei verschiedene Arten von Holztrommeln verwendet – die kleine, hochtonige Chico, die mittlere Repique und die große, tiefe Piano. Die Trommler tragen sie oft mit einem Gurt über der Schulter und spielen mit einer Hand und einem Holzschlägel.
• Kulturelles Erbe: Candombe wurde von der UNESCO zum immateriellen Kulturerbe der Menschheit erklärt. Er ist Ausdruck von Gemeinschaft und Widerstandskraft.
• Der Umzug: Es ist Tradition, dass diese Gruppen (Comparsas) am späten Sonntagnachmittag und Abend durch die Straßen Defensa und die umliegenden Gassen ziehen, oft begleitet von Tänzern.Читать далее
Samstag in BA
17 января, Аргентина ⋅ ☀️ 29 °C
Wir treffen uns morgens mit Francesco und Paula im Café Tortoni. Francesco und Caterina aus Italien haben wir in Magnystau (Kasachstan) kennengelernt und sie haben unseren usbekischen Teppich freundlicherweise mit nach Italien genommen! Das Tortoni ist das älteste, noch bestehende Café in ganz Argentinien. Es wurde 1858 von einem französischen Einwanderer gegründet und befindet sich an der prachtvollen Avenida de Mayo. Intérieur im Stil der Belle Époque. Als wir rauskommen, gibt’s eine lange Schlange, fast 39.000 Google Bewertungen!
Wir laufen gmeinsam zum Plaz de Mayo bis zur Casa Rosada, Sitz des argentinischen Präsedenten und berühmt für die Reden, die Eva Perón von dessen Balkon aus hielt!
Francesco und Paula müssen zum Flughafen. Wir schauen uns die Kathedrale an, die sich auch am Platz befindet.
Danach machen wir eine kleine Wanderung (die Wege sind weit hier!) bis zur Reserva Ecológica de Buenos Aires - ein riesiges Naturschutzgebiet (ca. 350 Hektar), das direkt an den Stadtteil Puerto Madero und das Ufer des Río de la Plata grenzt.
Hier ist es sehr grün, es gibt es Lagunen, Waldstücke und Schilflandschaften, ein Rückzugsort für viele Tiere. Wir erschrecken und sind völlig verdutzt, als es neben uns raschelt und ein Schwarz-weißer Teju wegläuft… eine Echse, die bis 1,40 groß werden kann. Fürs Foto zu schnell… wir laufen eine Runde, teils mit freien Blick über den gigantischen Río de la Plata, der hier so breit ist, dass er wie ein Meer wirkt. auf der andere Seite Uruguay!
Jürgen findet den Geocache und legt endlich den Travelbug rein, den wir seit Neuseeland mit uns herumtragen Wir erholen uns im Schatten (heute ist es heiß!) und danach gibt’s erstmal Eis, denn das ist hier besonders gut, manche sagen sogar besser als in Italien!
Facts: Die eingewanderten Italiener haben ihre Rezepte mitgebracht, die Heladeros haben sie jahrelang verfeinert, Milchprodukte in Argentinien sind qualitativ besonders hochwertig und cremig und das Helado Artesanal viel dichter als bei uns! Von Dulche de Lecche (Karamellcreme) gibt es oft viele verschiedene Sorten… und - besonders cool - man kauft Eis im Kilo!
Zu Hause freuen wir uns über die Klimaanlage, telefonieren mit der Family und planen die Maisause und unsere weitere Reise…Читать далее
Friedhof, Museen & Hafen
16 января, Аргентина ⋅ ☀️ 26 °C
Jürgen bäckt heute Morgen frische Brötchen und ihm ist heute eher nach relaxen und bleibt zuhause. Nach dem leckeren Frühstück besuche ich den Cementerio de la Recoleta und schaue mir dann das MALBA, Museo de Arte Latinoamericano an. Zu jedem Bild gibt’s einen QR Code mit Infos, wild gemischt und interessant! Frida Kahlo und Diego Rivera sind auch zu sehen und als temporäre Ausstellung gibt es Brazil PopArt!
Auf dem Weg zum Puerto Madero mache ich kurz Stop zuhause und genieße dann den Sonnenuntergang am Wasser! In den alten Ziegelsteingebäuden gibt es viele Restaurants und Bars und man kann an den Hafenbecken langspazieren… schöne Abendstimmung mit Musik und Tango-Tänzern, sogar auf der bekannten Brücke Puente de la Mujer!Читать далее
Cementerio de la Recoleta
16 января, Аргентина ⋅ ☀️ 27 °C
Weltbekannt, 1822 gegründet und sehr hübsch.
Die überirdischen Mausoleen, die wie kleine Paläste in einer Miniaturstadt aussehen, wurden teils von weltweit bekannten Bildhauern erbaut. Hier ist die argentinische Elite des 19. und 20. Jahrhunderts begraben, auch Eva Perón („Evita“), Familiengrab der Familie Duarte. Um ihr Grab ist viel los, es ist das meistbesuchte, aber weiter hinten ist es leer… schön zum Durchschlendern. Man hat fast den Eindruck, dass die Mausoleen sich gegenseitig ‚überbieten‘. Auf jeden Fall gibt es Tausende tolle Details und viele kreative Varianten!Читать далее

ПутешественникSo einen Friedhof kenne ich von Cuba, immer sehr interessant
Palermo ist doch in Sizilien!
15 января, Аргентина ⋅ ⛅ 32 °C
Ja , aber auch ein Stadtteil von Buenos Aires! Und zwar so groß, dass er nochmal unterteilt ist in Palermo Soho, Palermo Hollywood, Palermo Chico und die Parks: Bosques de Palermo.
Wir fangen in Soho an, schön bunt, viel Grafitti und vor allem sehr grün! Es gibt viele PlatananAlleen und man kommt sich fast vor wie in Südeuropa. Auf jeden Fall toll, denn Schatten ist bei den sommerlichen Temperaturen sehr angenehm! Stopp im Park und dann
laufen wir bis zum Distrito Arcos. In einem alten Eisenbahnviadukt wurden Geschäfte errichtet, wie ein OpenAir Shoppingzentrum. Auch hübsch. Dann kaufen wir bei La Sangucheria ein leckeres Riesensandwich, das wir gemeinsam im nächsten Park essen, dem Ecoparque: Das ist der ehemalige Zoo. 2016 wurde beschlossen, den traditionellen Zoo zu schließen, da die Haltung exotischer Tiere in Gefangenschaft inmitten der Stadt nicht mehr als zeitgemäß galt. Das Ziel des neuen Ecoparque ist es, ein "Portal zur argentinischen Biodiversität" zu sein, lehrreich und für alle zugänglich (kein Eintritt). Der Park dient nun als Zentrum für die Rehabilitation verletzter Wildtiere und bietet interaktive Stationen, die über Umweltschutz und die lokale Flora informieren.
Die alten Pavillons (spätes 19. und frühens 20. Jahrhundert) stehen unter Denkmalschutz und die Tiere laufen frei herum (Maras, Wasserschweine, Pfauen, Bieber, Enten, Nur eine Giraffe und ein paar Tapire sind noch vom Zoo übrig und leben hinter Gittern.) Hier sind Sommerferien und es ist viel los!
Wir laufen zurück, holen unsere Wäsche ab und Jürgens neue Brille!
*Achja: die Nationalblume Argentiniens
heißt Ceibo - eine rote Blüte des Baumes!
Die Blüte ist tief in der argentinischen Folklore verwurzelt. Die bekannteste Legende besagt, dass die Blume aus dem Opfer der jungen Indigenen Anahí entstand.
Laut der Erzählung wurde Anahí von spanischen Eroberern gefangen genommen. Als sie hingerichtet werden sollte, indem man sie an einen Baum band und verbrannte, verwandelte sich der Baum am nächsten Morgen auf magische Weise: Er war nicht verkohlt, sondern mit wunderschönen, blutroten Blüten übersät – ein Symbol für ihren Mut und Widerstand.Читать далее
Recoleta und so
14 января, Аргентина ⋅ ☀️ 31 °C
Als erstes gehen wir Wäsche wegbringen und dann… zum Optiker. Jürgens Brille ist am Bügel gebrochen und der patagonische Wind hat dann auch noch das Scharnier zerlegt. Netter Optiker, Brille kann am nächsten Tag abgeholt werden, top! Wir laufen weiter durch den Stadtteil Recoleta und stoppen bei El Ateneo - einer Buchhandlung, die einst ein Theater war! Was für eine coole Idee und soo hübsch! Das Gebäude wurde 1919 ursprünglich als Theater „Grand Splendid“ eröffnet. Später diente es als Kino, bevor es im Jahr 2000 liebevoll restauriert und in die heutige Buchhandlung umgewandelt wurde. Die Decke ist mit Fresken des Künstlers Nazareno Orlandi bemalt. Die vergoldeten Schnitzereien, die roten Samtvorhänge auf der Bühne und die ursprünglichen Theaterlogen sind bis heute erhalten geblieben.
In den ehemaligen Logen kann man sitzen und lesen und die Bühne selbst beherbergt ein Café.
Wir schlendern weiter, vorbei an Theatern, tollen alten Häusern, an Tango Theatern und an dem Obelisk, der mitten in der breitesten Straße der Welt steht - 16 Spuren gibt es hier. Wir schauen noch die Galerias Pacifico an, ein Einkaufszentrum im alten Stil, Deckenmalereien und exquisite Läden. Danach brauchen wir erst mal Stärkung im Café um die Ecke!
Danach stöbern wir noch in ein paar Second Hand Läden, kaufen Gemüse und Obst und haben abends plattgelatschge Füße 👣Читать далее
Juhuuuu… Buenos Aires!
13 января, Аргентина ⋅ ☀️ 26 °C
Pünktlich zum Sonnenaufgang landen wir in Buenos Aires! Nach 4 Wochen Camping bei nicht so hohen Temperaturen freuen wir uns total auf Sommer und Wärme (gleicher Breitengrad wie Casablanca oder Zypern, hier ist Hochsommer!), die Stadt und vor allem auch auf ein Bett und das kleine Appartement, in dem wir wohnen!
Wir fahren mit dem Bus, können morgens um 8 schon in die Wohnung. Die liegt in Recoleta, einem sehr hübschen Staftteil, auch oft als Paris von Südamerika bezeichnet. Der bekannte Cementerio de la Recoleta, einer der angeblich schönsten Friedhöfe der Welt, ist direkt vor unserer Haustür! Hier liegt auch Eva Perón - Evita- begraben.
Luis, der Vermieter, kommt vorbei, er hat früher selber in der Wohnung gewohnt, das merkt man, denn der Altbau ist gut in Schuss, alles funktioniert, geschmackvoll eingerichtet und hat viele kleine nette alte Details… sehr hübsch, wir fühlen uns gleich wohl!
Wir stürmen den Supermarkt um die Ecke, frühstücken und schlafen erst mal, denn unsere Nacht war kurz!
Dann verbringen wir 3 Stunden online mit unsern Kindern♥️♥️♥️ kochen und sitzen abends mit Vino auf dem Balkon!Читать далее
Chau Patagonia!
12 января, Аргентина ⋅ 🌬 17 °C
Nachdem wir mehrfach gefragt wurden: wir haben El Chaltén/Argentinien einen Tag vor den schrecklichen Waldbränden verlassen. Wir waren dort ja 2 Tage wandern, schlimm zu hören, wieviel dort jetzt verbrennt. Und der Patagonische Wind ist so stark, das muss schwer sein, dagegen anzukämpfen 😢
Die Feuer in El Chaltén sind gelöscht, aktuell brennt es sehr viel weiter im Norden…
Wir packen unsere Sachen zusammen, und müssen uns wieder auf unsere backpacks reduzieren! das Zelt und die meiste Ausstattung kauft der Hostelbesitzer für einen guten Preis, den Rest lassen wir zwei Radfahrern da, die gerade Richtung Norden starten…
Frühstück und Mittagessen, dazwischen Mathilda schmusen (unsere CampingplatzKatze), Patenschulen to-dos und lesen und dann geht’s zum Bus!
Chile ausreisen, Argentinien einreisen… überall nicht viel los! Wir fahren nach Rio Gallegos, am Flughafen sind wir um 20 Uhr, unser Flug geht um 2.05 Uhr und das ist auch der einzige Flug! Menschen gibt es hier fast keine, wir wiegen unser Gepäck, weil wir nur 15 kg haben für den Flug… passt alles, also warten! Fühlt sich an wie während COVID - menschenleer.
Gegen Mitternacht wird es deutlich voller, das einzige Restaurant macht auf, wir können endlich etwas trinken und warten und warten, denn der Flug hat Verspätung. Um 3.30 Uhr gehts endlich los. 💤Читать далее
Find penguins 🐧🐧🐧
11 января, Чили ⋅ 🌬 11 °C
Heute machen wir einen Bootsausflug zur Isla Magdalena durch die Magellanstraße.
Wir wollen Pinguine sehen!
Und fahren zur größten Kolonie in Chile.
Schon auf der Hinfahrt sehen wir im Wasser eine Gruppe chilenische Delfine (die sind schwarz weiß!), Albatrosse, Pinguin und Seelöwen…
Die Insel ist recht karg, es gibt außer Pinguinen nur Möven, eine Kolonie Cormorane, ein paar andere Vögel und einen Leuchtturm.
Wir laufen zum Leuchtturm hoch, überall Pinguine mit Küken, sie sitzen vor ihren Höhlen, watscheln rum, putzen sich, werden gefüttert und sind total niedlich!
Die Möven haben auch Junge, genau wie bei den Pinguinen bleibt ein Elternteil immer beim Nachwuchs.
Wieder am Hafen angekommen, beschließen wir nach 4 Wochen Camping mal wieder essen zu gehen.
Es gibt Löcher lokales Essen:
Chupe de centolla - Chupe de centolla mit chilenischem Salat und Garrón de Cordero (Lammhaxe) mit Gorgonzola Kartoffeln.
Dazu Calafate Sour! (Calafate sind regionale süß-säuerliche Beeren) alles super lecker, besonders Chupe de centolla!!!
Hier noch ein paar Fakten
Der Magellan-Pinguin:
1. Aussehen und Merkmale
• Größe: Sie werden etwa 60 bis 75 cm groß und wiegen zwischen 3,5 und 5 kg.
• Erkennungsmerkmal: Charakteristisch sind die zwei schwarzen Streifen zwischen Kopf und Brust (andere verwandte Arten wie der Humboldt-Pinguin haben nur einen Streifen). Zudem haben sie einen rosa Fleck ohne Federn über dem Auge, der ihnen hilft, ihre Körpertemperatur zu regulieren.
2. Lebensweise in Patagonien
• Höhlenbrüter: Im Gegensatz zu den Antarktis-Pinguinen bauen Magellan-Pinguine ihre Nester in unterirdischen Höhlen oder unter Büschen, um sich vor dem starken patagonischen Wind und Raubvögeln zu schützen.
• Saisonalität: Sie sind Zugvögel. Sie treffen Ende September/Oktober in den Kolonien um Punta Arenas ein, um zu brüten. Im März/April verlassen sie die Region wieder und ziehen Richtung Norden bis nach Brasilien.
• Paartreue: Sie sind extrem treue Tiere und kehren jedes Jahr zum selben Partner und oft sogar in dieselbe Nesthöhle zurück.
• Nahrung: Sie ernähren sich hauptsächlich von kleinen Fischen (wie Sardellen), Tintenfischen und Krill.
• Feinde: Im Wasser sind es Seeleoparden und Orcas. An Land stellen Raubmöwen (Skua) und Füchse eine Gefahr für die Eier und Küken dar.Читать далее
Ruta 9 Sur bis zum Ende
10 января, Чили ⋅ ☁️ 9 °C
Zu dem südlichsten Punkt unserer gesamten Reise laufen wir zu Fuß… Antarktis war uns doch zu kalt!
Wir fahren auf der Ruta 9 bis zu ihrem Ende. Es wird flach, grüner, waldiger und überall Lupinen in allen Farben… Schööön!
Wir kommen vorbei am Hito Centro Geográfico de Chile - der exakte Mittelpunkt Chiles (wenn man das chilenische Antarktis-Territorium mit einrechnet).
Ein Stück später kommen wir an dem Punkt vorbei, an dem zwischen 1826 und 1830 die Landbasis der britischen hydrographischen Expedition befand.
Es war genau diese Expedition, die den Grundstein für die zweite Reise der HMS Beagle legte, an der später auch der junge Charles Darwin teilnahm.
Irgendwann hört die Straße nach mehreren Ankündigungen auf, irgendwo südlich von Punta Arenas am Strand der Magellanstrasse.
Von dort aus laufen wir zum südlichsten Leuchtturm in Südamerika (Festland) - Faro San Isidro. Der Weg, hin und zurück 11 km, führt größtenteils am Starnd lang. Direkt hinterm Strand dichter Wald. Es ist ganz schön anstrengend so weit über Kieselsteine zu laufen! Am Leuchtturm angekommen, gibt’s eine, wenn auch wolkenverhangene, Aussicht auf die Magellanstrasse, das andere Ufer und beim Blick nach Süden immer noch schneebedeckte Berge. Von hier aus kann man zum Ende des Kontinents, dem südlichsten Punkt auf dem amerikanischen Festland (Cruz de los Mares am Cabo Froward) wandern. Dafür braucht man mehrere Tage, recht gefährlich, weil man Moore und Flüsse queren muss… uns reicht der Spaziergang zurück, denn es nieselt und wird wieder windiger…
Wieder zuhause, räumen wir das Auto aus, putzen es wenigstens außen grob und dann wird es abgeholt, um mit dem Schiff zurückgebracht zu werden!
Fast 4 Wochen Patagonien, Camping sind vorüber. Trotz teilweise schlechten Stassen, kein Steinschlag 👌 Alles Gut! Etwas wehmütig schauen wir zu wie ein fremder Mann mit unserem liebgewonnen Auto davon fährt 😢
Wir sitzen in unserer kleinen Hütte, die Katze Mathilda leistet uns Gesellschaft, wir kochen, betütteln die Katze…Читать далее
Auf dem Weg zum Südpol
9 января, Чили ⋅ ⛅ 11 °C
Wir nutzen die nette Küche, es gibt Pfannkuchen zum Frühstück und dann starten wir weiter durch die chilenische Pampas nach Süden…
Es wird flacher, wir lassen die hohen Berge am Horizont hinter uns, immer noch Nandus, Guankos und ein weißes Lama auf dem Weg… ein paar Lagunen mit vereinzelten Flamingos und… wir haben uns informiert: Es gibt Bemühungen das
Problem mit den Guanakos und den Zäunen zu beheben. Stacheldraht soll durch Draht ersetzt werden, Höhe der Zäune wird reduziert auf 1.20m oder der Draht wird ganz entfernt, zB. In Naturparks (haben wir auch bemerkt). Es setzen sich verschieden Naturschutzorganisationwn dafür ein. Die Zäune gehören zu großen Estancias, die teils die Wanderrouten der Guankos durchtrennen, anderes Problem, die Drähte sind (im hier langen) Winter durch Schnee verdeckt und die eh schon geschwächten Tiere (vom Wandern und Winter) bleiben dann leicht hängen, obwohl sie sehr gute Springer sind… Guanakos sind hier im Süden übrigens auch nicht vom Aussterben bedroht, stehen aber unter Schutz.
In Punta Arenas suchen wir einen Campingplatz… und landen quasi im Garten eines sehr privaten Hostels… als einziges Zelt!
Wir essen, spazieren durch die Stadt, schauen den Friedhof an, der sehr bekannt ist und den enormen Reichtum und die multikulturelle Geschichte der Stadt während ihrer Blütezeit widerspiegelt. Das Markenzeichen des Friedhofs sind die über 600 sorgfältig in Kugel- und Zylinderform geschnittenen Alleen aus Zypressen.
Punta Arenas galt um die Jahrhundertwende (1900) tatsächlich als eine der reichsten Städte Chiles und sogar der Welt. Dieser enorme Wohlstand ist heute noch im Stadtbild sichtbar, insbesondere in der prächtigen Architektur des Zentrums.
Der Reichtum der Stadt basierte im Wesentlichen auf drei Säulen:
1. Die Schafzucht (Das „Weiße Gold“): Ende des 19. Jahrhunderts wurde Wolle zu einem extrem wertvollen Exportgut. Riesige Ländereien in Patagonien und Feuerland wurden für die Schafzucht genutzt. Wenige einflussreiche Familien kontrollierten dieses Geschäft. (Die indigene Bevölkerung wurde von ihrem Land vertrieben wurden, um Platz für die riesigen Schafweiden zu schaffen).
2. Handel und Schifffahrt: Vor der Eröffnung des Panamakanals (1914) war die Magellanstraße der wichtigste Seeweg zwischen dem Atlantik und dem Pazifik. Fast jedes Schiff musste hier Halt machen, was Punta Arenas zu einem florierenden Handelszentrum machte.
3. Goldrausch: Ein kurzer, aber intensiver Goldrausch in der Region lockte zudem Glückssucher und Kapital an.
Wir laufen zum Plaza de Armas, sitzen neben der Magellan Statue in der Sonne und laufen dann die Strandpromenade entlang mit Blick auf die Estrecho de Magallanes - die Magellanstraße:
1520 von Ferdinand Magellan während seiner Weltumsegelung entdeckt. Bevor der Panamakanal (erst 1914) gebaut wurde, war sie die wichtigste – wenn auch gefährlichste – Route für Schiffe, die zwischen den Ozeanen wechselten. die den Atlantischen und den Pazifischen Ozean verbindet.
An der Promenade ist viel los ( hier ist Sommer und Ferien), am Sandstrand sind auch einige Menschen im Wasser!
Wir sitzen in der Sonne, schauen dem Treiben zu und nach dem Spaziergang gibt’s Abendessen.Читать далее
Wieder Puerto Natales
8 января, Чили ⋅ ⛅ 16 °C
Nachdem es morgens nieselt, gibt es Kaffee im Zelt und wir lesen bis mittags, weil es gerade bei uns beiden so spannend ist! Mittags scheint wieder die Sonne! Wir kochen noch etwas im Quincho, und fahren dann nach Puerto Natales zurück, wieder vorbei an Guanakos und Nandus und checken auf dem selben Campingplatz ein, auf dem wir ein paar Tage vorher schon waren… Nachdem wir unsere Vorräte im Supermarkt aufgefüllt haben, kochen wir um 18 Uhr Mittagessen in der netten Campingplatz Küche… wir waschen, lesen und schwupp ist Abend!Читать далее
Hoch zu den Torres
7 января, Чили ⋅ ☁️ 10 °C
Wir wandern heute zum Mirador Base Torres. Wir gehen es gemütlich an, denn es ist ja so lange hell und wir haben auch noch ein Stück Anfahrt vor uns.
Der Weg führt am Info Center im Tal lang und schlängelt sich dann den Berg hoch in ein hübsches Tal hoch - Valle Ascencio. Nach fast 400 m bergauf geht es größtenteils durch Wald, immer hoch und runter. Es gibt ein Refugio unterwegs, hier kann man essen und auch übernachten. Irgendwann wird es steil und irgendwann sind wir über der Baumgrenze. Es wird felsig, wir kraxeln über Geröll und weil wirklich viel los ist, gibt es Stau. Die hochgehen haben Vorfahrt! Nach mehr als 1200 Höhenmetern sind wir oben! Die drei Türme wirken riesig, der See liegt türkisfarben und ruhig vor ihnen! Es ist viel los, alle machen Selfies und Erinnerungsfotos… wir essen unsere Sandwichs, genießen die Pause und den Ausblick und auch bergab gibt es Stau und im Obern Teil mit viel Fels und Geröll kommen wir nur langsam voran… danach verläuft sich alles ein wenig… wir trinken eine Cola für 5 Euro im Refugio auf der Hälfte der Strecke und laufen zum Auto… schön, aber für unsern Geschmack zu voll.
Den Plan nach Puerto Natales zurück zufahren verwerfen wir, denn es ist schon 19 Uhr und so landen wir wieder auf unserem kleinen, netten und unaufgeregten Campingplatz vom Vorabend.
22,6 km, 1270 HöhenmeterЧитать далее
Laguna Azul & Torres del Paine
6 января, Чили ⋅ ☁️ 11 °C
Wir fahren weiter bis zum Laguna Azul, dort ist ein Campingplatz im Nationalpark. Der Weg führt vorbei am östliche Teil des Paine Massivs, wir sehen die Cuernos noch lange und irgendwann tauchen die drei Torres auf!
Wir stoppen oft, essen am Wasserfall bauen unser Zelt an einer fast märchenhaften Stelle am Lago Azul auf, mit Blick auf die Torres del Paine. Cool!
Es ist sonnig mit Wolken und den ganzen Tag ändert sich das Wolkenbild um die Berge… wir spazieren am See lang, das Ufer ist komplett weiß, überall blühende Margariten, Wiesenblumen und Gräser, wir setzen uns in die Sonne, genießen den Blick…
Zurück auf dem Campingplatz setzen wir uns ins Hauptgebäude, hier kann man kochen, essen und das kleine hübsche Haus ist zum See hin komplett verglast - auch hier ein fetter Ausblick! Wir wurschteln vor uns hin, lesen, Patenschulen,… essen zu Abend und staunen immer wieder über die Aussicht!
Entstehung des Massivs:
1. Die Magma-Intrusion (vor ca. 12,5 Millionen Jahren)
Anders als die meisten Berge der Anden sind die Torres nicht durch die Faltung der Erdkruste entstanden. Stattdessen stieg heißes, flüssiges Magma aus dem Erdinneren auf.
• Der "Lakkolith": Das Magma drang in bestehende Schichten aus dunklem Sedimentgestein (Schiefer und Sandstein) ein, durchbrach diese aber nicht wie ein Vulkan.
• Abkühlung: Unter der Oberfläche kühlte das Magma langsam ab und erstarrte zu hartem, hellem Granit. Man kann sich das wie eine riesige Granitblase vorstellen, die unter einer Decke aus dunklem Sedimentgestein gefangen war.
2. Hebung und Erosion
Durch tektonische Bewegungen wurde dieser gesamte Block (der helle Granitkern und die dunkle Sedimenthülle) nach oben gedrückt. Sobald das Gestein die Erdoberfläche erreichte, begannen Wind, Wasser und vor allem Gletscher, das weichere, dunkle Sedimentgestein abzutragen.
3. Der "Schliff" durch die Eiszeiten
Die charakteristische, nadelartige Form der Türme (Torres) und Hörner (Cuernos) verdanken wir den gewaltigen Gletschern der letzten Eiszeiten.
• Die Torres: Hier wurde das dunkle Sedimentgestein fast vollständig weggefräst, sodass nur die harten, senkrechten Granitsäulen stehen blieben.
• Die Cuernos (Hörner): Hier kann man die Entstehungsgeschichte heute noch wie an einer Torte ablesen: Die Spitzen sind schwarz (altes Sedimentgestein), während der Mittelteil hell leuchtet (der jüngere Granit).
BbЧитать далее
Alles anders & Cuernos del Paine
5 января, Чили ⋅ 🌬 14 °C
Wir stehen um 5 Uhr auf, wir wollen wandern, ändern dann aber spontan unsere Pläne für die nächsten Tage, weil der Himmel wolkenverhangen ist und wir alles ein paar Tage hin und herschieben.
Also erstmal doch in Ruhe frühstücken…
Dann fahren wir Richtung Nationalpark,
Am Lago El Toro entlang, das Paine Massiv rückt immer näher!
immer wieder tolle Aussichtspunkte, der Wind wird stärker und die Wolken reißen auf. Und wieder türkise Seen, Berge… immer etwas anders und immer wirklich hübsch!
Der Zeltplatz im Park hat noch freie Plätze, wir checken ein und essen zu Mittag. Direkt am Campingplatz gibt’s einen tollen Ausblick auf das komplette Massiv Paine!
Das besteht aus einer Gruppe von Bergen, die unabhängig von den eigentlichen Anden entstanden ist. Das Massiv besteht hauptsächlich aus hellem Granit und dunklerem Sedimentgestein, was zu den charakteristischen Farbunterschieden an den Spitzen führt.
Die bekanntesten Formationen innerhalb dieses Massivs sind:
• Las Torres (Die Türme): Die drei markanten Granitnadeln, die dem Park seinen Namen geben.
• Cuernos del Paine (Die Hörner): Die berühmten zweifarbigen Gipfel (dunkle "Kappen" auf hellem Granit).
• Paine Grande: Mit ca. 2.884 Metern der höchste Gipfel des Massivs
Von Zeltplatz aus, der direkt am Lago Pehoé liegt hat man einen wunderbaren Blick auf die Cuernos del Paine und den Paine Grande.
Wir fahren ein Stück weiter zu Bootsanlegestelle, Tickets muss man online kaufen, aber nirgends Netz und auf dem Campingplatz kostet eine Stunde 10 €. Patagonien ist teuer und für Touris noch mehr als für Chilenen.
Boot aber ausverkauft und so teuer (50€/p), dass wir den Plan verwerfen 🤷♀️. Gerne wären wir zum Glacier Grey gelaufen, aber wir haben jetzt ja auch schon einige Gletscher gesehen…
wir spazieren noch zum Salto Grande (Wasserfall), hier stützt der Rio Paine in den Lago Pehoé, vor einem spektakulären Hintergrund…
Der Wasserfall ist nur ca. 10–15 Meter hoch, aber die Wassermenge und der Druck, mit dem der Rio Paine durch eine schmale Felsrinne gepresst wird riesig!
Das Wasser leuchtet in einem intensiven, milchigen Türkisblau – ein Ergebnis des „Gletschermehls“ (fein gemahlenes Gestein), das von den schmelzenden Gletschern in die Seen getragen wird.
Der Bereich um den Salto Grande ist für extrem starke Windböen bekannt. Es ist nicht ungewöhnlich, dass Gischt vom Wasserfall hunderte Meter weit getragen wird. das merken wir beim laufen, es ist nicht einfach vorwärts zu kommen und wir beschließen nicht weiter zu laufen. Auf dem Campingplatz ist es windgeschützter und wir planen den nächsten Tag beim Kaffee, sitzen in der Sonne, beobachten die Caracaras, die auch windstille Plätze gesucht haben, einer der beiden liegt wie eine Ente im Tiefen Gras und schläft. Lustige Vögel! Nicht scheu, fressen alles, klauen sich auch gerne bei Touris das eine oder andere und - und das sieht echt komisch aus - sie leben viel auf dem Boden! Bäume gibt es wenige und es ist einfach windig… Raubvögel auf dem Bden watschelnd… die sind cool.
Abends laufen wir zum Aussichtspunkt am See, fliegen fast weg, aber der Ausblick ist einfach sooo schön!
Noch mehr Infos:
Die Cuernos del Paine (die „Hörner von Paine“) sind wohl das markanteste Wahrzeichen des Nationalparks und geologisch sogar noch spektakulärer als die berühmten „Torres“ (Türme).
Ihr besonderes Aussehen – die dunklen Spitzen auf dem hellen Gesteinskörper – macht sie zu einem Paradebeispiel für die geologischen Prozesse in dieser Region.
Warum sehen sie so aus? (Der „Schichtkuchen“-Effekt)
Der optische Kontrast entsteht durch zwei völlig unterschiedliche Gesteinsarten:
1. Die dunkle Kappe (Sedimentgestein): Die schwarzen Spitzen bestehen aus Schiefer- und Sandstein (der sogenannten Cerro-Toro-Formation). Dieses Gestein ist etwa 100 Millionen Jahre alt und entstand am Boden eines antiken Meeres.
2. Der helle Mittelteil (Granit): Der massiv wirkende, grau-weiße Körper unter den Spitzen besteht aus hartem Granit. Dieser ist mit ca. 12 Millionen Jahren viel jünger. Er drang als flüssiges Magma in das dunkle Gestein ein, kühlte unterirdisch ab und wurde später durch die Hebung der Erdkruste nach oben gedrückt.
Die Formgebung durch Gletscher
Ihre charakteristische Hornform erhielten sie während der letzten Eiszeiten. Gewaltige Gletscher umflossen das Massiv und frästen die Täler (wie das Valle del Francés) tief ein. Dabei wurde das weichere dunkle Gestein an den Seiten fast vollständig abgetragen, sodass nur auf den höchsten Punkten Reste der ursprünglichen „Decke“ übrig blieben.
Die drei Hauptgipfel der Cuernos:
• Cuerno Este (Osthorn): ca. 2.200 m
• Cuerno Principal (Haupthorn): ca. 2.600 m (der höchste und auffälligste)
• Cuerno Norte (Nordhorn): ca. 2.400 m
Beste Aussichtspunkte:
• Nordenskjöld-See: Vom Ufer dieses Sees aus hat man den klassischen Panoramablick auf die Cuernos, deren Farben sich je nach Sonnenstand dramatisch verändern.Читать далее
Zurück nach Chile!
4 января, Аргентина ⋅ 🌬 22 °C
Wir fahren weiter durch das riesige Flusstal des Rio Santa Cruz, wieder die Ruta Nacional 40 lang, stoppen an ein paar Aussichtspunkten, an denen auch Condore die Aussicht genießen und ihre Kreise ziehen… wir sehen wieder viele Guanakos, leider auch streckenweise viele Tote… plattgefahren am Straßenrand, teils liegen Gerippe im Gras oder sie hängen tot - und das ist das fieseste - in den Zäunen, die hier überall an den Straßen sind. In Panik wollen sie über den Zaun, bleiben im Stacheldraht hängen, kommen nicht mehr los. So hängen die Tiere am Straßenrand im Zaun in verschiedenen Status der Verwesung. Nicht schön. 😢
Wir sehen noch lange auf die Bergketten vom Lago Viedma, die am Horizont immer kleiner werden, überall flach und Steppe, aber bald erscheint die nächste Kette am Horizont… das Paine Massiv! Wir fahren durch nicht endende gelbe Felder, so hübsch, stellenweise blüht es auch weiß, das sieht komisch aus, weil wie Neuschnee, der aber gar nicht ins Bild mit den vielen Blumen passt.
Wir fahren heute wieder nach Chile. Wir essen die restlichen frischen Sachen, denn die darf man nicht nach Chile einführen, wird kontrolliert, teils recht streng: kein Obst, Gemüse, frische tierische Produkte.
Ausreise aus Argentinien an der Grenzstation Río Don Guillermo, eine Mini Grenze, nach einer halben Stunde sind wir durch Ausreise und Zoll.
In Chile dauert es ähnlich lang und unser Auto wird durchgeschaut, weil es aber in unserer Essenskisste leer aussieht und wir aufgelistet haben, was wir dabei haben, werden wir schnell abgefertigt.
Wir trinken noch einen Kaffee direkt an der Grenze, wollen einkaufen, aber es gibt nur einen MiniMarket mit Tütensuppen und Keksen. Wir brauchen aber Proviant für die nächsten Tage Nationalpark und tanken müssen wir auch - Planänderung und uns bleibt nichts anderes, als doch nach Puerto Natales zu fahren, denn es gibt sonst nichts weit und breit.
Dort suchen wir einen Campingplatz, tanken, kaufen ein…Читать далее
Perito Moreno 🧊
3 января, Аргентина ⋅ ⛅ 14 °C
Endlich… DER Gletscher!
An der Kante bis zu 70 m hoch, 30 km lang,… ein Riiiiese! Fakten ganz unten!!!
Schon bei der Anfahrt kommen uns auf dem Wasser des verzweigten Lago Argentino vereinzelt Eisberge entgegen geschwommen! Irgendwann kann man ihn sehen, wir parken und laufen über die Stege am Ufer entlang, nett gemacht, es gibt viele Aussichtsplattformen und weil wir relativ früh sind, ist noch nicht so viel los! Wir gucken und hören, denn der Gletscher quietscht, kracht, poltert - es hört sich manchmal an, als würde er implodieren. Oft sieht man nichts, weil es im Inneren rumpelt und manchmal sieht man Eis abbrechen und ins Wasser stürzen, aber der Ton kommt erst ein paar Sekunden später bei uns an! Gigantisch hier! Irgendwann fahren auch Boote, sogar Kayaks! Da die Plattformen wirklich nah am Eis sind und die Boote teuer, entscheiden wir uns dagegen… je mehr die Sonne rauskommt, desto öfter kracht Eis ins Wasser… und auch das tote Eis, das schon im Wasser schwimmt, bricht immer mal wieder, große Stücke drehen sich, tauchen unter und kommen wieder hoch… ein Kondor kommt vorbei, andere kreisen hoch oben im Himmel. Es wird voller, windiger und zieht zu.
Ein Chimango (Falkenart) sitzt hinter den Menschen, die Sandwichs essen, putzt sich in aller Ruhe und wartet auf die Gelegenheit, Essen zu stibitzen (Überall stehen Schilder, Wildtiere nicht zu füttern)…
Obwohl nur ein Haufen Eis, gibt es viel zu gucken, das Licht wechselt ständig und wir bleiben viel länger als gedacht. Wir laufen fast 7 km, obwohl alles gar nicht so groß wirkt.
Zurück nach El Calafate sind es 80 km, wir sind halb verhungert und kochen, Siesta, kein Strom, deswegen auch kein Internet… schon manchmal etwas nervig mit wenig und wackeligem Internet! Also Lesen, footprints gehen offline, die beiden Katzen kommen vorbei und holen sich ihre Schmuseeinheit ab…
Hier noch ein paar beeindruckende Fakten:
1. Gigantische Ausmaße
• Fläche: Mit etwa 254 km^2 ist der Gletscher größer als die gesamte Stadt Buenos Aires oder die Stadt Frankfurt am Main.
• Länge: Er erstreckt sich über eine Länge von ca. 30 Kilometern.
• Höhe: Die sichtbare Eiswand über dem Wasser des Lago Argentino ist etwa 60 bis 70 Meter hoch. Das ist vergleichbar mit einem 20-stöckigen Gebäude.
• Tiefe: Unter der Wasseroberfläche verbirgt sich noch viel mehr – dort ist das Eis bis zu 170 Meter tief.
2. Ein dynamisches Phänomen
• Bewegung: Im Gegensatz zu den meisten Gletschern weltweit, die aufgrund des Klimawandels schrumpfen, gilt der Perito Moreno als stabil. Er befindet sich in einem Gleichgewicht aus Schneezuwachs in den Anden und dem Kalben (Abbrechen von Eis) an der Front.
• Geschwindigkeit: Er ist einer der aktivsten Gletscher der Welt. Er bewegt sich in der Mitte täglich um etwa 2 Meter vorwärts.
3. Das Spektakel der "Ruptura"
Ein seltenes Naturereignis tritt ein, wenn der Gletscher gegen die gegenüberliegende Halbinsel stößt und den See (Lago Argentino) in zwei Teile trennt.
• Der Wasserspiegel im abgeschnittenen Arm (Brazo Rico) steigt durch den Druck enorm an (manchmal bis zu 30 Meter über normal).
• Schließlich bricht die Eisbarriere unter dem enormen Wasserdruck spektakulär zusammen. Dieses Ereignis findet unregelmäßig alle paar Jahre statt.
4. Trinkwasserspeicher
• Der Perito Moreno ist Teil des Campo de Hielo Patagónico Sur (Südliches Patagonisches Eisfeld). Dies ist nach der Antarktis und Grönland die drittgrößte zusammenhängende Eismasse der Erde und damit eines der wichtigsten Süßwasserreservoirs unseres Planeten.
5. Namensgebung
• Der Gletscher wurde nach Francisco Pascasio Moreno (bekannt als "Perito" Moreno, was "Experte" bedeutet) benannt. Er war ein argentinischer Entdecker und Geograf, der im 19. Jahrhundert die Region erforschte und maßgeblich dazu beitrug, die Grenzen Argentiniens zu sichern.
Wusstest du, dass man das Eis des Gletschers sogar hören kann? Durch die ständige Bewegung knackt und kracht es im Inneren des Gletschers ununterbrochen, was oft wie ferne Donnerschläge klingtЧитать далее

ПутешественникWas waren das wieder für tolle Bilder. Dir Landschaft ist schon einzigartig. Aber das Highlight waren natürlich die Gletscher 👍👍👍
Weiter bis El Calafate
2 января, Аргентина ⋅ ⛅ 18 °C
In El Chaltén tanken wir, denn es kommt so schnell kein Ort mehr (1.415 Ars = 82 ct/l) und blicken nochmal zurück auf das Bergpanorama, heute zwar mit Wolken, aber echt beeindruckend! Viele hübsche Spitzen komprimiert… das Bild taucht noch eine Weile im Rückspiegel auf, bis wir den Lago Viedma verlassen. Es geht entlang von türkisen Flüssen durch trockene Steppe und irgendwann kommen wir zum Lago Argentino und fahren bis El Calafate.
Wir bringen die Wäsche zur Wäscherei, gehen in den Supermarkt und fahren zum Campingplatz direkt am See. Es gibt spätes Mittagessen, Kaffee im Campingplatz-Café und einen kleinen Abendspaziergang am Ufer…Читать далее
2dayhike 🥾🥾Cerro Torre
1 января, Аргентина ⋅ ☀️ 10 °C
Ein frohes Neues euch allen❤️!
Wir laufen die Verbindungsstrecke zum Weg, der zur Laguna Torre führt, durch hübschen Wald, vorbei an der Laguna Madre y Hija (Mutter und Tochter) und stoßen nach 8km auf den Hauptweg. Es geht durch Wald ein bisschen auf und ab und der Cerro Torre und der riesige Gletscher leuchten uns schon von weitem entgegen… wow!
Eisschollen schwimmen auf dem See und das bei 700m Höhe. Vom Breitengrad sind wird aber nur auf der Höhe von Köln - Wahnsinn!!
An der Lagune ist es windig und soo kalt, gut, dass das Stück, das wir auf der Moräne laufen, so kurz ist, man kann fast nicht aufrecht gehen. Jürgen hilft sogar einer Frau, die hinter einem dicken Felsen Schutz gesucht hat…
Der Weg zurück ist hübsch, aber hört nicht auf! Es geht durchs Flusstal, immer wieder hoch und runter und auch hier viel gekraxel über Schotter und Felsen. Als wir beim Zelt sind, haben wir 22 km hinter uns!Читать далее
2dayhike 🥾🥾Fitz Roy
31 декабря 2025 г., Аргентина ⋅ ⛅ 10 °C
Heute gehen wir wandern und verbringen den Silvesterabend in den Bergen!
Wir haben Zelt, Isomatten und Schlafsäcke mit und natürlich Essen. Ansonsten haben wir an allem gespart, weil unsere Ausstattung recht sperrig ist… Jeder zufällig gleichviel 14,6 kg (genau wie beim Start der Reise!). Um 9 Uhr geht’s los, bergauf aber ok, ein wunderbarer Blick aufs Flusstal (Las Vueltas River), immer wieder Bäume und irgendwann sind wir oben und vor uns ragt der Fitz Roy. Wir machen eine Pause an der Laguna Capri, schauen den Wasserfall an, den viele übersehen, weil er ein wenig abseits liegt und laufen in einem hübschen Flusstal durch Wälder bis zum Zeltplatz. Der liegt unter Bäumen, gut geschützt vorm Wind! Zeltplatz heißt. 4 Plumpsklos und sonst Natur. Wasser gibt’s direkt vom Gletscher Rio Blanco um die Ecke. Wir bauen das Zelt auf, faulenzen in der Sonne ( die ist ganz schön stark hier oben, aber im Schatten ist es dafür echt kalt! 🤷♀️) und am Spätnachmittag steigen wir hoch zur Laguna de los Tres. Die meisten Besucher sind jetzt auf dem Heimweg und es ist deutlich ruhiger als nachmittags. 450 m Höhenunterschied, der Weg ist extrem steil und führt fast ausschließlich über loses Geröll und Steinstufen. Aber die Aussicht auf den Fitz Roy ist toll. Wir bleiben, gucken und genießen den Ausblick. Um ca 21 Uhr sind wir beim Zelt und gehen früh schlafen, weil es echt kalt wird und der nächste Tag anstrengend wird. Da Nationalpark, darf man kein Feuer machen und auch nicht laut sein… ein paar Argentinier sind um 0.00 Uhr kurz zu hören, das ist alles.
16,5 km
Lustigerweise höre ich abends einen Poscast über Charles Darwin. Er war
mit auf der Expedition auf dem Schiff HMS Beagle, Robert FitzRoy war der Kapitän. Er leitete die Expedition (1831–1836) und kartografierte große Teile der patagonischen Küste und den Fluss Santa Cruz. Er leistete damit einen enormen Beitrag zur Vermessung der Region.
Die einheimischen Tehuelche-Indianer nannten den Berg Chaltén (was "rauchender Berg" bedeutet.
Erst 1877 wurde der Berg von dem Geograf Francisco "Perito" Moreno (jaaa, wie der berühmte Gletscher!) "Mount Fitz Roy“ genannt.
Moreno wählte diesen Namen aus zwei Gründen:
• Ehrung: Er wollte die Verdienste von Kapitän FitzRoy würdigen, der die Wasserwege Patagoniens so präzise kartografiert hatte, dass Morenos eigene Expeditionen darauf aufbauen konnten.
• Verwechslung vermeiden: Die einheimischen Tehuelche-Indianer nannten den Berg Chaltén (was "rauchender Berg" bedeutet). Moreno wollte einen Namen vergeben, der weniger nach einem Vulkan klang.
Es gibt heute eine starke Bewegung, den ursprünglichen Namen Chaltén wieder primär zu verwenden und Argentinien wird der Berg in offiziellen Karten oft als Cerro Chaltén geführt.
Auch die Argentinier, die wir am Zeltplatz treffen, wollen ihn lieber beim ursprünglichen Namen nennen!
Und das Dorf am Fuße des Berges wurde 1985 gegründet und erhielt konsequenterweise den Namen El Chaltén. Soviel für die, die es genau wissen möchten!
Und nochwas: einer der technisch schwierigsten Berge der Welt,… werden. Da hoch möchte! Und das Wetter in Patagonien ist zudem besonders wechselhaft!Читать далее
El Chaltén
30 декабря 2025 г., Аргентина ⋅ ☀️ 15 °C
Nach einer stürmischen Nacht und einer Vorhersage mit viel Regen und noch mehr Wind sind wir erstaunt, dass der Himmel morgens blau ist… in den Bergen hängen die Wolken, es windet viel, es nieselt ein wenig waagerecht gleichzeitig zur Sonne, aber die Sonne setzt sich durch - nur der Wind (bis 60kmh) bleibt und legt sich erst nachmittags…
Wir frühstücken, organisieren ein bisschen und beschließen heute hier im Ort zu bleiben. Liegen im der Sonne, Lesen, Kaffee mit lecker Kuchen, Supermarkt und ich kaufe mir neue Schuhe. Ich hatte gehofft, die alten halten noch, sind aber gerissen und durchgelatscht, eher wie barfußSchuhe 😂 Läden sind hier in Pragonien generell eher dünn gesät, aber El Caltén ist ein Outdoor-Mekka… also los.
Abends kochen für den nächsten Tag und sind immer noch erstaunt, wie lange es hier hell ist…Читать далее
Ruta Nacional 40
29 декабря 2025 г., Аргентина ⋅ 🌬 21 °C
Heute fahren wir viel, immer die Route 40 und das Zelt ist erst um nach 22 Uhr aufgebaut! Gut, dass es hier so lange hell ist!
Wir fahren nach dem Frühstück los, zum Patagonia Park Argentina und dem Sendero Tierra de Colores. Das ist ein kleiner Rundweg durch farbige Hügel, die in Schattierungen von Ocker, Rot, Gelb und Rosa leuchten,entstanden durch Wind und Wasser mit bizarren Formen und Texturen durch die Oxidation verschiedener Mineralien über Jahrmillionen hinweg.
Es gibt viele dicke Heuschrecken, die alle recht unbeholfen rumhüpfen und wir sehen eine Herde Guanacos mit Jungtieren und ein paar Männchen, die an uns vorbei galoppieren und streiten - Frühjahr!
Wir fahren weiter durch nicht endende Steppe, trocken, auch hier viele Guanacos am Straßenrand, einzelne und Herden. Die Landschaft ist trotz der Kargheit sehr hübsch, immer mal wieder Gebirgszüge und Flusstäler, irgendwann tauchen am Horizont wieder die schneebedeckten Anden auf. Autos trifft man wenige, die Straße ist größtenteils asphaltiert, teils aber mit riesigen Löchern, schnell fahren geht nur stellenweise.
Picknick am Fluss und tanken in Governance Gregores, dem einzigen Ort unterwegs, sonst gibt es nur vereinzelt Estancias.
Nach Governance Gregores folgt eine ewig lange Schotterpiste, die nicht enden will. Irgendwann sehen wir den Fitz Roy und eine imposante Gebirgskette und kommen am Lago Viedma an - wow! Die Abendstimmung und die Wolken wirken dramatisch… die wildcamping-Spots, die wir anpeilen sind alle nichts (viel zu windig) und wir fahren die letzten Kilometer ( auf geteerter Straße, juhu) nach El Chaltén… wir schauen diverse Campingplätze an und es ist klar, hier wird jeder Platz genutzt - eine große Holzterasse, an dem wirklich Zelt an Zelt steht, schmuddelige Gartenecken… wir landen letztendlich auf einem großen und gut ausgestatteten Campingplatz (riesige Gemeinschaftsküche, überall Steckdosen zum Aufladen, genügend Duschen, Toiletten ok… bauen das Zelt auf, essen schnell noch was und fallen ins Bett - begleitet vom Rauschen des Windes.Читать далее
Bye bye Carretera Austral - Argentina!
28 декабря 2025 г., Аргентина ⋅ 🌬 21 °C
Heute fahren wir bis nach Argentinien… die Strecke bis El Chaltén ist lange und wir haben sie in 2 Tage aufgeteilt…
Wir fahren wieder ein Stück zurück und verlassen dann die Carretera Austral Richtung Grenzübergang Chile Chico.
(Wir fahren die Carretera nicht bis zum Ende…) Ab Aldana fahren wir über die 265 - diese führt am Ostufer des Lago General Carrera lang (der See heißt dann auf der argentinischen Seite Lago Buenos Aires). Erst ist die Landschaft grün und irgendwann wird das Ufer steinig und steil… Es folgen Kurven, hoch und runter, mit und ohne Leitplanken, es geht steil bergab Richtung Wasser… und was immer bleibt ist die Aussicht: Unendliches Blau, Berge, Inseln und unsere Sprachlosigkeit! Wir stoppen immer wieder, irgendwann ändert sich die Landschaft, ein Stop an der Laguna Verde und irgendwann kommt die Grenze! Ausreise Chile, Einreise und Zoll Argentinien. Wir hatten viel gehört, über Stau an der Grenze und Lebensmittel, die man nicht einführen darf… Es ist nix los und keiner will irgendetwas von dem wissen, was wir über die Grenze fahren…
Argentinien!
Wir kehren den Anden den Rücken zu, die Landschaft ist auf einmal ganz flach, auch die Ufer des Sees ( ja, immer noch derselbe!!!) ist nicht wiederzuerkennen, auch die Ufer sind flach! Schon fast ein wenig langweilig na ch der spektakulären Landschaft der letzten Tage.
Jetzt das Übliche: Geld abheben, esim haben wir schon, einkaufen: Supermarkt, Bäcker und Gemüseladen und dann checken wir auf dem Zeltplatz ein… schrottig, aber herzlich.
Kaffee, lesen, argentinischen Birnencidre mit Baguette zum diner… Tag vorbei!Читать далее
Wandern mit Eisbaden
27 декабря 2025 г., Чили ⋅ ☀️ 17 °C
Wir wandern heute. Zuerst geht’s denn Berg hoch, überall blüht es, schöne Landschaft, grüne Wiesen, sieht ein bisschen aus wie in den Allen! je höher wir kommen, desto schöner wird der Blick! Gefühlt ist hier überall immer ein schneebedeckter Berg und irgendein türkisfarbenes oder tiefblaues Wasser, in dem Fall der Rio und später der Lago Cochrane. Er wird vom Gletscherwasser gespeist (460 m tief) und ist bekannt für sein klares Wasser… türkis, dunkelblau und trinkbar! Wir laufen einen Bogen und dann vor zum Aussichtspunkt auf den See - die Stelle, an der der Rio entspringt und aus dem See fließt! Wir finden eine schöne Stelle, füllen unsere Flaschen auf und das Wasser sieht so verlockend aus, wir baden, aber nur kurz (ca. 5-6 Grad) im Fluss und liegen dann in der Sonne zu trocknen!Читать далее

ПутешественникEs ist schon eine tolle Gegend mit einer Landschaft die sehr abwechslungsreich ist !!
Carr. Austral - 11
26 декабря 2025 г., Чили ⋅ ☁️ 14 °C
Heute fahren wir bis Cochrane. Die 120 km im bis dorthin sind fast ausschließlich Schotterpiste und auch mal Baustelle zwischendurch, es dauert also - was nicht wirklich schlimm ist, denn die Landschaft ist spektakulär und wir machen viele Stops, bis wir am Spätnachmittag am Campingplatz ankommen! Der Campingplatz ist direkt am Fluss und im Nationalpark Patagonia.Читать далее







































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































ПутешественникSo schöne Bilder, da will ich jetzt bitte sofort hin!
Путешественник
😂
Путешественник
Schöne Innenhöfe