Georgia
David Gareja

Discover travel destinations of travelers writing a travel journal on FindPenguins.

13 travelers at this place:

  • Day3

    Kloster David Gareji- Grenzerfahrung

    June 9, 2019 in Georgia ⋅ ☀️ 27 °C

    Nach einer mehr als zweistündigen Anfahrt erreichen wir unser Ziel. Kilometerweit schleicht der Bus über
    eine unbefestigte Sandpiste zu diesem berühmten Weltkulturerbe Kloster David Garetschi. Luftlinie ist es ca. 50 km vom Hotel entfernt. Es sind Höhlen in den Felsen hinein geschlagen. Früher haben darin die Mönche gelebt. Jetzt gibt es immer noch Mönche im Kloster.

    Frank steigt mit anderen Cachern den Berg hinauf direkt bis zur Grenze. Bei dieser Hitze keine leichte Tour.
    Die Grenze wird streng bewacht von georgischen und aserbaidschanischen Soldaten.
    Deshalb konnten sie nicht an den Geocache heran, der aserbaidschanische Soldat ließ sie nicht.
    Da es hier oben einmalige Höhlen gibt mit Wandmalereien, welche auf der aserbaidschanischen Seite liegen, gibt es zur Zeit Auseinandersetzungen. Diese sind in der Vergangenheit problemlos zu erreichen gewesen. Seit ungefähr 6 Wochen wird nun neu gestritten, wie diese Sehenswürdigkeiten behandelt werden sollen.
    Aserbaidschan besteht auf seinem Recht, und niemand darf im Moment die Grenze übertreten, obwohl keine Touristen von dieser Seite auf den Berg herauf kommen können.
    Unser Guide erklärte den georgischen Soldaten Geocaching.
    Sie suchten sogar mit nach der Dose, unter der strengen Aufsicht der Aserbaidschaner mit ihren Maschinengewehren im Anschlag. Immerhin ein aserbaidschanischer Cache konnte hier oben geloggt werden, da das Final auf georgischer Seite liegt.
    Read more

  • Day81

    Von der Toskana in die Steppe

    December 15, 2019 in Georgia ⋅ ⛅ 7 °C

    Die Nacht verläuft sehr ruhig und am Morgen blitzt die Sonne durch die Äste in der Umgebung und die Antike Stadtmauer erstrahlt neben unserem Parkplatz.
    Während Kathi noch Startschwierigkeiten hat, erkundet Maurice den Friedhof. Dieser ist zwar eher vernachlässigt, hat aber besonderen Charme durch die langgestreckte Anordnung entlang der Stadtmauer und eines Weges, der auf dem Bergkamm weithin bis zu einer Kirche reicht, umgeben von Bäumen und durchwuchert von allerlei Grünzeug. Die entfernte Kirche mutet in der Sonne im Stil und der Lage an, als sei sie in der Toskana oder Umbrien gelegen. Die Sonne und die milden Temperaturen wirken so frühlingshaft und wir fühlen uns an die Stimmung vom Osterpilgern in Italien erinnert.
    Wir fahren ein Stück in das Städtchen hinein, und flanieren nun durch die Gässchen. Die Häuser und Gassen sind von einem Mix aus georgischen und italienischem Stil geprägt, der auch im Reiseführer angepriesen wird. Dazu noch die gut erhaltene Stadtmauer, auf der wir etwas laufen können. Herrlich, Maurice geht das Herz auf! Nach einiger Zeit brechen wir dann auf Richtung Süden, wir wollen möglichst noch zum Höhlenkloster David Gareja an der Grenze zu Aserbaidschan.
    Die Gegend wird zunehmend karger und nach einiger Zeit befinden wir uns in der Steppe.
    So eine Landschaft kennen wir beide noch nicht.
    Fasziniert schauen wir, und bei aller Kargheit ist es doch auch schön. Und fruchtbar ist der Boden wohl auch, im Norden der Steppe erstrecken sich kilometerlang Anbaugebiete, wir glauben es sind Obstbäume.
    Es geht trotz schlechter Straßenverhältnisse erstaunlich gut voran und wir sind schon um 15 Uhr da. Wir können also die zwei zugänglichen Klöster (der Rest ist durch Erdbeben beschädigt und dadurch zu gefährlich bzw. nicht touristisch erschlossen) der insgesamt ehemals 13 Stück heute noch besichtigen, das entspannt unseren Zeitplan, am nächsten Abend geht ja unser Zug von Tiflis nach Baku.
    Wir wollen erst zum etwas abgelegenen Kloster Udabno laufen, gut 30 Minuten steil durch die Hügel. Dabei kommen wir leicht oberhalb des anderen Klosters Lavra vorbei und haben einem tollen Blick! Viele Bereiche sind nicht zugänglich, was der Anlage sicherlich gut tut.
    Auf dem Pfad kommen wir auch an einem Soldaten vorbei. Wir wissen, dass der Komplex der 13 Klöster auch mit auf dem Territorium von Aserbaidschan liegt, aber im Zuge der Besichtigung frei zugänglich sein soll. Also grüßen wir freundlich und gehen weiter. Weiter oberhalb ist die Quelle des Klosters und am Weg ein weiterer Soldat, wir grüßen wieder freundlich, er grüßt zurück. Als wir den Pfad weiter wollen, hält er uns auf und bekommt immerhin auf Englisch "Closed" zustande. Wir versuchen zu erfahren, warum und ob wir morgen hinkommen, aber es scheint eher nicht danach auszusehen.
    Wir kehren enttäuscht um, Udabno sollte noch spektakulärer sein als Lavra, aber wir werden es wohl nicht sehen können.
    Wir gehen durch den öffentlichen Teil von Lavra, schön können sich die Mönche es sich immer machen! Tolle Orte an oft einsamen aber wunderschönen Stellen.
    Am Parkplatz erfahren wir noch, dass die Nicht-Zugänglichkeit von Udabno wohl etwas mit der Grenzpolizei zutun hat.
    Wir beschließen, heute noch wieder näher nach Tiflis zu fahren, da es auch noch früher und heller als erwartet ist. Bei der unklaren Situation mit der Grenzpolizei wollen wir auch keine Missverständnisse riskieren, wenn wir dort in der Steppe (weithin sichtbar) übernachten.
    Als wir wieder Internetempfang haben, recherchiert Kathi die Gründe, warum wir nicht durchgelassen worden sind.
    Seit April 2019 gibt es immer wieder Streitigkeiten zwischen beiden Seiten, die dazu geführt haben, dass seit Juli 2019 die Grenze wirklich dicht ist.
    Leider sind diese Streitigkeiten von recht lächerlichem Gehabe geprägt. Es geht um einen Streit über den Stellplatz von Ikonen und eine gut gemeinte Äußerungen des Präsidenten beim Klosterbesuch, die eigentlich Richtung Offenheit und Zusammenarbeit ging, aber als Beleidigung auf der anderen Seite empfunden wurde.
    Wir suchen in der Stadt Rustawi einen potentiellen Platz für die Nacht. Doch schon lange bevor die Stadt richtig losgeht zeigen sich Fabriken, dreckige Landschaft und Smog. Alles entwickelt sich zur schlimmsten Industriezone auf unserer bisherigen Reise. Wir passieren zudem ein Gefängnis, was die Stimmung in dieser Gegend einfach noch toppt. Hier wollen wir nicht bleiben, bis Tiflis ist es nicht mehr weit und auch wenn es dunkel wird, haben wir unser Hostel in der Hauptstadt als sicheren Anlaufpunkt.
    Dort zurück gekehrt entdecken wir, dass Sarah und Grant wahrhaftig noch da sind. Wir verbringen den Abend gemütlich und freuen uns auf den "Urlaub" in Baku.
    Read more

  • Day12

    David Gareja

    June 30, 2019 in Georgia ⋅ ⛅ 22 °C

    Wir haben einen Tagesausflug zum ältesten Kloster Georgiens, David Gareja, gemacht. Auch wenn es nur 66 km von Tbilissi entfernt liegt, hat die Fahrt 3 Stunden gedauert. Es gibt eine David Gareja Line, die einen mit Zwischenstop dort aus Tbilissi hinbringt. Die Straße ist am Ende so schlecht, dass die Mashrutka max. 10 km/h fährt. Vor Ort kann man sich das Kloster aus dem 6. Jahrhundert angucken, dann gibt es einen Rundweg, der direkt an der Grenze zu Azerbaidschan vorbeiführt (laut google maps liegt der letzte Zipfel der Route sogar schon in Azerbaidschan). Leider waren die Udabno Klöster mit den Fresken nicht zugänglich, da diese auch in Azerbaidschan liegen und aus irgendeinem Grund Grenzpolizisten herumliefen und man nicht passieren durfte. Aber die Aussicht und die Landschaft sowie auch das Hauptkloster sind interessant. Dafür lohnt es sich schon.Read more

You might also know this place by the following names:

David Gareja

Join us:

FindPenguins for iOS FindPenguins for Android

Sign up now