Germany
Kirnitzschtalstraße

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  • May26

    Die Tafelberge der sächsischen Schweiz

    May 26 in Germany ⋅ ☁️ 13 °C

    Am Sonntag bin ich dann also wieder weiter gezogen. Dieses Mal mit meinem Rad - entlang der Elbe flussaufwärts nach Pirna und dann weiter nach Stadt Wehlen in der sächsischen Schweiz. Es war sehr angenehm den Rucksack nicht auf den eigenen Schultern transportieren zu müssen, auch wenn es fraglich bleibt, wie lange diese Konstruktion gut gehen wird 😄

    In der Stadt Wehlen hab ich zunächst einen kurzen Regenschauer abgewartet, ehe ich entlang des Malerwegs, einem Weitwanderweg durch das Elbsandsteingebirge der sächsischen Schweiz, zum wohl berühmtesten Fotomotiv der Gegend - der Basteibrücke - gewandert bin. Und auch ich konnte nicht widerstehen dieses schöne Bauwerk und Gebilde mit meiner Kamera festzuhalten.
    Ich wanderte schließlich etwas mehr abseits von den touristischen Pfaden durch kleine Schluchten und passierte ein paar nette Dörfer bis ich dann in Hohnstein mein Zelt aufschlug.

    Tags darauf ging es dann zu den Schrammsteinen und hier hatte ich vor erstmals das "Boofen" auszuprobieren. Kathrin, meine Radverkäuferin in Dresden, hat mir davon erzählt und ich war vollauf begeistert. Es gibt im Nationalpark der sächsischen Schweiz 57 Bofen, das sind Felsüberhänge, wo darunter im Freien übernachtet werden darf 😍

    In meiner ersten Nacht teilte ich mir eine Bofe mit zwei Kletterern aus Berlin und so erfuhr ich etwas über die Besonderheiten des Kletterns in diesem Gebiet. Die wunderbaren Felsformationen aus Sandstein sind teilweise so sensibel, dass bereits der alleinige Kontakt der Hände mit dem Fels einen Abrieb verursacht. Dementsprechend vorsichtig muss man beim Klettern sein und so streng sind auch die Regeln des sächsischen Kletterns (u.a keine Verwendung von Magnesium, keine Klemmkeile oder Friends).

    Am Dienstag war das Wetter sehr launisch - dreimal zogen Regen- und Hagelschauer vorüber - wie wunderbar, dass ich immer zur rechten Zeit einen Felsüberhang finden konnte und somit völlig trocken blieb. Der Wochentag und das wechselhafte Wetter hatten auch seine schönen Seiten - so war auf der Schrammsteinaussicht, wo sich sonst die Menschenmengen nur so drängeln, kaum was los. Nur zwei Jungs aus Rheinland-Pfalz hab ich getroffen, beide sind leider patschnass vom Gewitter gewesen. Einer von ihnen Hobbyfotograf nutzte zuvor auch noch den Regen, um schöne Fotos zu schießen. Die zwei sind gerade mit ihren Fahrrädern durch die sächsische Schweiz unterwegs und ihre Unterkunft besteht derzeit aus einer Plane, die sie über ihre beiden Räder spannen - so einfach kann's gehen👍

    Nach einer netten Unterhaltung und der wunderschönen Aussicht ging's auf die Suche nach einer Quelle um meine Wasservorräte aufzufüllen und dann zur nächsten Bofe 🤗
    Hier treffe ich auf Feli. Sie studiert in Dresden Lehramt (Kunst, Latein und Religion), war mit dem Rad schon in Rom und genießt gerade ein paar Tage beim Bofen und herumwandern in den Wäldern.
    Wir sprechen über Gott und die Welt und das tatsächlich 😏 - spannend war vor allem die Frage, inwiefern Glaube und Kirche zusammenhängen und ob Glaube die Kirche eigentlich braucht?

    Von Feli erfahre ich auch, dass das Bofen in den letzten zwei, drei Jahren verboten war, da massive Trockenheit und hohe Waldbrandgefahr bestand. Das wurde auch sehr streng kontrolliert mittels Hubschrauber und Wärmebildkameras. Die Folgen der Trockenheit sieht man auch am massiven Fichtensterben. Heuer fließt glücklicherweise wieder Wasser in den Quellen und das Bofen ist auch wieder möglich.

    Heute bin ich dann über die Steige "wilde Hölle" und der "heiligen Stiege" indas kleine Dörfchen Schmilka und dann entlang der Elbe und vorbei an der Festung Königstein zum Rauenstein gewandert. Hier lieg' ich gerade unter der nächsten Bofe. 🤗 Ich könnt mich da wirklich dran gewöhnen 😅

    Morgen geht's aber dann zurück nach Pirna - dort verbringe ich noch eine Nacht und ab Freitag bin ich dann wieder Richtung Norden unterwegs 🙃
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    Georg Braun

    Tolle Bilder und Erlebnisse 👍🏻

    5/26/21Reply
    Niki HK

    Cool dort muss ich auch mal schlafen 😋

    5/26/21Reply
    Daniel Birbaumer

    wenn mans sich genau überlegt, ist es eigentlich unglaublich was du alles erlebst auf dieser Reise...

    5/26/21Reply
    Bernhard Grießler

    ja... das ist wirklich wahr... 🙏

    5/26/21Reply
    9 more comments
     
  • Day5

    Wanderung 1 - Schrammsteine

    September 17 in Germany ⋅ ☁️ 14 °C

    Heute war ein Wandertag. Die erste Tour führte uns auf die Schrammsteine. Auf gut 420 Metern Höhen sind die Sandsteine touristisch erfasst. Also so ungefähr. Über Metall Leitern und Treppen und teilweise nur fussbreite Felsendurchlässe sind wir bis ganz nach oben gewandert/ geklettert.
    Der Ausblick hat aber für alle Strapazen entlohnt.

    Gesamtzeit: 2:56 Stunden, 6,68 km und 275 Höhenmeter.
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  • Jul31

    Tag 7 Schrammsteine und drumherum

    July 31, 2020 in Germany ⋅ ☀️ 23 °C

    Nur der frühe Vogel fängt den Wurm, nach diesem Motto früh aufgestanden (wir waren eh wach) und relativ früh losgekommen, sodass wir einen super Parkplatz im Schatten direkt an der Elbe zwischen Bad Schandau und Schmilka bekommen haben.
    Von da aus gleich mal 150 Höhenmeter die „gute Bier Wände“ ( geiler Name, oder?) hoch, weiter über den Elbleitenweg, über die vordere Promenade und dann besonders spaßig, den Wildschützenstieg (nur Leitern und stiegen) hoch zur Schrammsteinaussicht, kannten wir zwar schon vom letzten Jahr, aber trotzdem immer wieder lohnenswert 🤗.
    Weiter geht es über den Gratweg (der Name ist Programm) bis zur Breite-Kluft-Wand mit phänomenaler Aussicht, dann abgebogen zum Vagabund Lehnhorn, was sich aber als Sackgasse herausgestellt hat und dann über einen spektakulären Abstieg (das haben wir auch nicht besser gewusst) runter auf einen Waldpfad, der uns dann am Wilder Grund Turm und der Affenwand über den Sandlochweg wieder in Richtung Elbleitenweg unten herum um die Schrammsteine zum Ausgangspunkt zurück geführt hat, dann noch die 150 Meter wieder zum Auto runtersteigen und der Tag ist mit 12,5 Km, 510 Hm und gut 5 Std mehr als gut ausgefüllt.👍🏻
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  • Day4

    Kletterfelsen Falkenstein

    June 14 in Germany ⋅ ☀️ 17 °C

    Verrückte Welt: gestern am Kältehöhepunkt mit 12 Grad, heute Dauer Sonnenschein bei warmen Temperaturen um die 22 Grad!

    Ein gigantischer Ausflug bei perfektem Wetter!

    Nach einem ausgiebigen Frühstück starteten wir zur Schrammsteinaussicht. Mit dem Upi fanden wir auch gleich unseren Wunsch Parkplatz "Oberer Liebenweg" (für's Navi: Bad Schandau, Liebenweg 9") in der Nähe von Ostrau. Hier konnte man kostenlos parken und hatte einen bequemen Einstieg zur Schrammsteinaussicht.

    Zunächst nahm ich dieses Mal den auf der rechten Seite liegenden Falkenstein näher in Augenschein. Man konnte bequem dahin laufen und ihn fast komplett umrunden. An diesem großen gigantischen Sandstein versuchten Kletterer die richtige Aufstiegsspur zu finden. Habe einen der Kletterer mal gefragt was ihn bewegt, sich freiwillig so eine Tortur anzutun. Die Antwort lautete "Adrenalin".

    Rund um den Felsen fand sich ein sandiger Untergrund.
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  • Day142

    Auf dem Gipfel, oder am Abgrund?

    June 6, 2020 in Germany ⋅ ☁️ 13 °C

    Sehr früh habe ich mich heute morgen auf eine anstrengende Wanderung durch die Schrammberge zur Schrammsteinaussicht gemacht. War ungefähr acht Stunden lang, unterwegs mit z.T. aufregenden Anstiegen mit Leitern und anderen Hilfsmitteln. Da hatte ich auch Zeit beim Laufen etwas zu philosophieren. Ich denke so gut wie jetzt ging es mir selten. Ich habe die Möglichkeit zu machen was mir gefällt, und ich nutze das auch. So eine Tour wie heute werde ich aber in 5-10 Jahren wohl nicht mehr machen können. Also nutze ich die Zeit solange es geht. Das Wetter wurde heute Abend noch recht schön und ich habe den Sonnenuntergang an der Elbe genossen. Kulinarisch ist die Gegend hier nicht bemerkenswert. Deftige Hausmannskost mit phantasievollen Namen wie Karpatenschnitzel.Read more

  • Day4

    Treppenaufgang zur Schrammsteinaussicht

    June 14 in Germany ⋅ ☀️ 19 °C

    Der Wildschützensteig führte uns über diverse Eisentreppenstufen nach oben in Richtung der Schrammsteinaussicht.

    Obwohl die Treppen steil nach oben führten, war das Ganze machbar. Stellenweise führte der Wanderweg durch enge Steinwege.Read more

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Kirnitzschtalstraße, Kirnitzschtalstrasse