Germany
Saxony

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Top 10 Travel Destinations Saxony
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Travelers at this place
    • Day9

      Ein Abstecher in die Schweiz

      October 4, 2019 in Germany ⋅ ⛅ 11 °C

      "Ordentlich aufessen, dann gibt es morgen schönes Wetter". Mit diesem Spruch bin ich aufgewachsen - und sowas wirst du nicht mehr los.

      Die angekündigte Regenfront von Westen hat unerwartet ein wenig Verspätung. Ich beschließe also den Tag im Nationalpark sächsische Schweiz zu verbringen. Das dortige Elbgebirge zieht sich weit nach Böhmen hinein und ist zu großen Teilen aus Sandstein.

      Mit vollem Magen (meiner Erfahrung nach, gilt das mit dem Aufessen inklusive Frühstück) setze ich mich morgens in die S-Bahn. Damit und mit einem Bus bist du in einer knappen Stunde oben, bei der Haltestelle "Bastei".

      Von hier geht ein bequemer Fußweg noch leicht bergauf (ca. 3 Höhenmeter) bis zur ersten Aussichtsplattform. Der Ausblick ist echt großartig. Der Sandstein ist im Laufe der Zeit an vielen Stellen ausgewaschen und bildet schroffe, steil abfallende Säulen.

      Auf einer dieser Säulen wurde mal eine Burg gebaut - die Bastei. Sie wurde mit dem "Festland" durch eine hölzerne Brücke verbunden. Diese wurde später als Steinbrücke ausgebaut. Andernfalls wär ich da sicher nicht drüber gegangen. Und wer mich erlebt hat, wie ich indonesische Hangebrücken überquere, der weiß, dass ich bei wackeligen Brücken meine gute Kinderstube vergesse.

      Zurück zu Lück: Die Basteibrücke und die Reste der Bastei inmitten der zerklüfteten Felsen sind DIE Attraktion dieses Teils des Nationalparks. Und ich - ich bleibe entspannt.

      Ich klapperte alle ohne ❤ klopfen erreichbaren Aussichtspunkte ab. Dann machte ich mich auf der gegenüber liegenden Seite an den Abstieg.
      Im Ort Rathen ging's auf die Fähre.

      Zum Abschluss bekommt man vom anderen Elbufer einen wunderbaren Blick auf die steil aufragenden Felsen.

      Und weil ich auch das Frühstück so tapfer gemeistert hatte, schien erstmals seit Tagen die Sonne durch ein großes Wolkenloch.

      Von Rathen aus brachte mich die S-Bahn wieder nach Dresden. Wer übrigens wandertechnisch eine etwas anspruchsvollere Variante sucht, macht die Tour in umgekehrter Richtung. Dann hat man rund 200 Höhenmeter vor und nicht hinter sich.

      Meine Hochachtung, dass du bis hierher durchgehalten hast 💪
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      Abschließend muss ich noch sagen, dass meine Vorbereitung für diese Reise einen großen Vorteil hatte: Er heißt Andreas 😂. Einen Ossi als Kollegen zu haben und den so nebenbei zu fragen "was sollte man in der Nähe von Dresden unbedingt gesehen haben?" führt dich zu "Die Bastei gefällt dir sicher". Dr. Google liefert das erste Bild und du weißt im selben Augenblick "Das kenn ich aus Dokumentationen. Das wollte ich immer schon live sehen". Gesagt - getan.
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      Traveler

      Ich bin stolz auf Dich😉

      10/6/19Reply
      Traveler

      Mini-chinesische Mauer in der Schweiz ??

      12/15/19Reply
       
    • Day4

      Gas + Food Stop

      October 14, 2019 in Germany ⋅ ⛅ 21 °C

      Fuel for the car and us! Short stop before crossing the border to Poland!!

      Ravintoa autolle ja kuskeille! Lyhyt pysähys ennen rajan ylitystä Puolaan!!

      Un poco de gasoil para el coche y comida para nosotros! Breve parada antes de cruzar la frontera hasta Polonia.Read more

    • Day255

      Freunde treffen

      June 27, 2020 in Germany ⋅ ☀️ 24 °C

      Wir fahren nach Ottenhein in der Sächsischen Oberlausitz und treffen dort unsere Freunde, die hier Urlaub machen. Die Freude ist groß, wir haben uns ja schon soooooo lange nicht mehr gesehen. Es wird viel gequatscht, gespielt, gegrillt und selbstverständlich auch gecacht. Wir haben super viel Spass miteinander und hoffen, bis zu unserem nächsten Treffen vergeht nicht wieder eine so lange Zeit.Read more

      Traveler

      ´Dem stimmen wir zu es war wunderbar ! und das nächste Treffen ist ja nicht so lange hin. Wir freuen uns schon drauf.Bis dahin euch viel Spass

      7/1/20Reply
      Traveler

      😄

      7/8/20Reply
       
    • May21

      Mit Blablacar nach Dresden

      May 21, 2021 in Germany ⋅ ☁️ 16 °C

      Am Dienstag durfte ich noch einen sehr schönen Abend verbringen - bis kurz vor 1 tratschte ich mit Vroni & Konstantin meinen beiden zuvorkommenden Gastgebern, die mich letztlich sogar in ihrem Bett schlafen haben lassen 🙏
      Als ich ihnen erzählte nach Dresden trampen zu wollen, meinten sie ich solle doch Blablacar nutzen - eine App für Mitfahrgelegenheiten, die ich bislang noch nicht kannte. Und tatsächlich fuhr am Mittwoch jemand von Regensburg nach Dresden und würde auch in Marktredwitz einen Stopp machen.

      So befand ich mich am Mittwoch nach einem gemeinsamen Mittagessen und einem kurzen Abstecher mit Konstantin beim hiesigen Wertstoffhof um 15 Uhr am Aldi-Parkplatz und wartete auf meine Mitfahrgelegenheit.

      Peter, ein Mitte 50-jähriger Historiker aus dem Karwendel pendelt alle drei Wochen zwischen Mittenwald nach Radebeul (bei Dresden). An sich wollte er in Marktredwitz nicht stehen bleiben, aber die App habe ihm da ein Schnippchen geschlagen. Glücklicherweise hat er sich darauf eingelassen.
      Es war eine interessante Autofahrt, die dann mit einem zweistündigen Stau noch etwas zäh wurde. Dennoch war's spannend, konnte ich doch gleich einiges an historischem Wissen über Dresden, das Umland und die DDR erfahren 😊 im Gegenzug konnte ich ihm ein bisschen mit einem psychologischen Fachwissen weiterhelfen.
      So hab ich auf einmal in viereinhalb Stunden 220 Kilometer zurückgelegt und das für einen Unkostenbeitrag von € 10,-.

      Seit Mittwoch Abend verbringe ich nun meine Zeit in Dresden in einem Airbnb an einem Studentenwohnheim, wo ich eine eigene Wohnung mal nur für mich hab 🤗

      Ich finde es ja am schönsten eine Stadt mit dem Rad kennenzulernen und in Dresden gibt's fast an jeder Straße einen Fahrbahnstreifen für Radfahrer und das nutzen auch jede Menge Menschen 🙃 und so hab ich mich am Mittwoch schlau gemacht und da das Ausborgen auch gleich relativ viel kostet, hab ich mir über eBay um € 20,- ein gebrauchtes Rad besorgt - wie ihr ja auch am Foto seht 😄 Ein 1-Gang-Rad und nach 25 Jahren wieder einmal eins mit Rücktritt-Bremse!

      Mit dem Rad war ich die letzten Tage dann auch schon viel unterwegs - immer wieder durchquere ich dabei die Dresdner Altstadt mit seinen riesigen und sehr schönen Barockbauten, wie der Frauenkirche, dem Zwinger oder der Semper-Oper. Viele Gebäude wurden am Ende des zweiten Weltkriegs durch einen Bombenangriff der Alliierten zerstört und mussten wieder neu aufgebaut werden.

      Die Stadt an der Elbe ist unfassbar grün. Die Auen entlang der Elbe, der Große Garten mit Barockschloss mittendrin und am nordöstlichen Stadtrand mit der Dresdner Heide ein riesiges Waldgebiet, dem ich heut mit meinem Rad einen Besuch abgestattet hab. Ich hab ja in der Altstadt bei den Pflastersteinen schon Angst davor, dass es die Reifen nicht überleben und dann fahr' ich heute über Wurzelwege als wär's ein Mountainbike 😆 naja noch fährts und ich freu' mich drüber, solange es das tut und sonst geh' ich halt wieder 😏

      Heut Vormittag war ich in der Galerie der alten Meister, wo riesige Gemälde von Rembrandt, Rubens, Michelangelo undundund ausgestellt sind. Morgen geht's noch in das Museum "Die Welt der DDR" und die zahlreichen Graffitis in der Neustadt werd' ich auch noch bestaunen.
      Und zwischendurch genieße ich es zu wissen, wo ich bis Sonntag früh schlafe, jederzeit und überall essen zu bekommen und das ich nur mit einem ganz, ganz leichten und kleinen Rucksack unterwegs bin und ja gönn' mir gerade viel Pause.

      Am Sonntag möchte ich dann ins Elbsandsteingebirge radeln. Ich freu' mich schon auf die Sandsteinfelsen. 😍
      Und ich glaub', dann wird's wieder Zeit ein bisschen herumzuwandern.
      Aber bis dahin leg' ich die Füße hoch und lass' es mir gut gehen.

      Ich wünsch euch allen ein schönes Pfingstwochenende!

      Lasst es euch gut gehen,
      Bernhard
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      Traveler

      Kette solltest minimal spannen 😂👌 stark berndi. cooles Radl hast da. freu mich schon auf die nächsten Bilder. bei dir ist ja einiges los.

      5/21/21Reply
      Traveler

      haha ja stimmt - jetzt seh' ich's auch! 😃Das Rad hat einfach seine Besonderheiten, wie das es beispielsweise scheppert, wenn ich nicht in die Pedale trete. Da brauch' ich auch keine Klingel und werd' gut gehört 😂

      5/21/21Reply
      Traveler

      Blablacar ist super, damit bin ich auch schon mal von Linz nach Albanien ;-) Find ich gut, dass du’s dir auch immer wieder gut gehen lässt und nicht nur Strapazen auf dich nimmst. Du sollst die Reise ja auch genießen!

      5/25/21Reply
      Traveler

      ah.. war das bei dir eh auch Blablacar! Ja hat schon gut getan, einfach mal weniger unterwegs zu sein und ein paar Tage an einem fixen Ort zu sein.

      5/26/21Reply
       
    • May26

      Die Tafelberge der sächsischen Schweiz

      May 26, 2021 in Germany ⋅ ☁️ 13 °C

      Am Sonntag bin ich dann also wieder weiter gezogen. Dieses Mal mit meinem Rad - entlang der Elbe flussaufwärts nach Pirna und dann weiter nach Stadt Wehlen in der sächsischen Schweiz. Es war sehr angenehm den Rucksack nicht auf den eigenen Schultern transportieren zu müssen, auch wenn es fraglich bleibt, wie lange diese Konstruktion gut gehen wird 😄

      In der Stadt Wehlen hab ich zunächst einen kurzen Regenschauer abgewartet, ehe ich entlang des Malerwegs, einem Weitwanderweg durch das Elbsandsteingebirge der sächsischen Schweiz, zum wohl berühmtesten Fotomotiv der Gegend - der Basteibrücke - gewandert bin. Und auch ich konnte nicht widerstehen dieses schöne Bauwerk und Gebilde mit meiner Kamera festzuhalten.
      Ich wanderte schließlich etwas mehr abseits von den touristischen Pfaden durch kleine Schluchten und passierte ein paar nette Dörfer bis ich dann in Hohnstein mein Zelt aufschlug.

      Tags darauf ging es dann zu den Schrammsteinen und hier hatte ich vor erstmals das "Boofen" auszuprobieren. Kathrin, meine Radverkäuferin in Dresden, hat mir davon erzählt und ich war vollauf begeistert. Es gibt im Nationalpark der sächsischen Schweiz 57 Bofen, das sind Felsüberhänge, wo darunter im Freien übernachtet werden darf 😍

      In meiner ersten Nacht teilte ich mir eine Bofe mit zwei Kletterern aus Berlin und so erfuhr ich etwas über die Besonderheiten des Kletterns in diesem Gebiet. Die wunderbaren Felsformationen aus Sandstein sind teilweise so sensibel, dass bereits der alleinige Kontakt der Hände mit dem Fels einen Abrieb verursacht. Dementsprechend vorsichtig muss man beim Klettern sein und so streng sind auch die Regeln des sächsischen Kletterns (u.a keine Verwendung von Magnesium, keine Klemmkeile oder Friends).

      Am Dienstag war das Wetter sehr launisch - dreimal zogen Regen- und Hagelschauer vorüber - wie wunderbar, dass ich immer zur rechten Zeit einen Felsüberhang finden konnte und somit völlig trocken blieb. Der Wochentag und das wechselhafte Wetter hatten auch seine schönen Seiten - so war auf der Schrammsteinaussicht, wo sich sonst die Menschenmengen nur so drängeln, kaum was los. Nur zwei Jungs aus Rheinland-Pfalz hab ich getroffen, beide sind leider patschnass vom Gewitter gewesen. Einer von ihnen Hobbyfotograf nutzte zuvor auch noch den Regen, um schöne Fotos zu schießen. Die zwei sind gerade mit ihren Fahrrädern durch die sächsische Schweiz unterwegs und ihre Unterkunft besteht derzeit aus einer Plane, die sie über ihre beiden Räder spannen - so einfach kann's gehen👍

      Nach einer netten Unterhaltung und der wunderschönen Aussicht ging's auf die Suche nach einer Quelle um meine Wasservorräte aufzufüllen und dann zur nächsten Bofe 🤗
      Hier treffe ich auf Feli. Sie studiert in Dresden Lehramt (Kunst, Latein und Religion), war mit dem Rad schon in Rom und genießt gerade ein paar Tage beim Bofen und herumwandern in den Wäldern.
      Wir sprechen über Gott und die Welt und das tatsächlich 😏 - spannend war vor allem die Frage, inwiefern Glaube und Kirche zusammenhängen und ob Glaube die Kirche eigentlich braucht?

      Von Feli erfahre ich auch, dass das Bofen in den letzten zwei, drei Jahren verboten war, da massive Trockenheit und hohe Waldbrandgefahr bestand. Das wurde auch sehr streng kontrolliert mittels Hubschrauber und Wärmebildkameras. Die Folgen der Trockenheit sieht man auch am massiven Fichtensterben. Heuer fließt glücklicherweise wieder Wasser in den Quellen und das Bofen ist auch wieder möglich.

      Heute bin ich dann über die Steige "wilde Hölle" und der "heiligen Stiege" indas kleine Dörfchen Schmilka und dann entlang der Elbe und vorbei an der Festung Königstein zum Rauenstein gewandert. Hier lieg' ich gerade unter der nächsten Bofe. 🤗 Ich könnt mich da wirklich dran gewöhnen 😅

      Morgen geht's aber dann zurück nach Pirna - dort verbringe ich noch eine Nacht und ab Freitag bin ich dann wieder Richtung Norden unterwegs 🙃
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      Traveler

      Tolle Bilder und Erlebnisse 👍🏻

      5/26/21Reply
      Traveler

      Cool dort muss ich auch mal schlafen 😋

      5/26/21Reply
      Traveler

      wenn mans sich genau überlegt, ist es eigentlich unglaublich was du alles erlebst auf dieser Reise...

      5/26/21Reply
      Traveler

      ja... das ist wirklich wahr... 🙏

      5/26/21Reply
      9 more comments
       
    • Day3

      weiter nach Dresden

      July 10, 2021 in Germany ⋅ ⛅ 22 °C

      Ein sonniger Morgen begrüsste uns, so konnten wir draussen Frühstücken!
      Zügig fuhren wir auf den Campingplatz Möckritz in Dresden und kauften sofort Tickets für den Bus.
      Stundenlang bummelten wir durch die Stadt - von Corona keine Spur. Apéro und Kaffe durften nicht fehlen. Strassenkünstler erfreuten das Publikum, besonders zwei Sängeringen erfüllten mit ihren starken Sopranstimmen den grossen Platz.
      Ein leckeres Abendessen bei "va piano" rundete den Ausflug ab.
      Vor dem WoMo genossen wir noch ein paar Momente bei einem Glas Clevner.
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      Traveler

      Das gseht nach dem Intensivräge richtig gmüetlich us und tuet de Seel und de Stimmig guet. :-)

      7/10/21Reply
      Traveler

      Geniesst es👍😎

      7/10/21Reply
      Traveler

      ou so schöni Stadt!!!! Da bin i vor 100 Jahr au mol xsi!!!

      7/19/21Reply
       
    • Day6

      Spannende Fahrt nach Bautzen

      July 13, 2021 in Germany ⋅ ⛅ 24 °C

      Warum spannend ? Du wirst es erfahren.
      Im Löwen haben wir gut geschlafen und ein grosszügiges Frühstück erhalten. All unsere Taschen waren bereit zum verladen, als uns Torsten - der Kellner von gestern - fragte, ob er uns begleiten dürfe. Es wurde eine abwechslungsreiche und eben spannende Fahrt auf engen, zum Teil steilen und vom Regen ausgewaschenen Wegen. Gegen Mittag erreichten wir Göda und genossen Topfenstrudel und Kaffee. Er war ein guter Reiseleiter und wusste viel über seine Heimat zu erzählen.
      Ein besonderer Moment war, als wir Kühe sahen. Nein, nicht nur ein paar! Wir fuhren am wohl grössten Milchbetrieb entlang. In den modernen Freilaufställen und Weiden werden etwa 2'000 Miilchkühe gehalten.
      Auf einem schmalen Weg, der Spree entlang, pedalten wir schliesslich um Bautzen herum zum Campingplatz. Hier verabschiedeten wir uns von Torsten, der nun alleine nach Hause radeln musste.
      "vielen Dank für diese aussergewöhnliche Tour !!"
      Wir hingegen stellten ruck-zuck unser Zelt auf und genossen danach ein Bad im Stausee. Das war herrlich erfrischend, war es doch den ganzen Tag über sonnig und um die 30 Grad heiss.
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      Traveler

      oh cool, händ ihr mit em Torsten chöne zäme fahre, isch sicher spannend gsi was er euch alles hät chöne erzähle. Söttigi Begägnige sind immer u spannend und interessant.

      7/13/21Reply
      JULI

      Bei uns gibt es ein Sprichwort, d. h. Wer eine Reise tut, der kann auch was erleben!!! Weiter so eine schöne Tour, wir lesen gerne.

      7/14/21Reply
       
    • Day39

      K R O M L A U

      June 18, 2022 in Germany ⋅ ⛅ 33 °C

      Après avoir posé Morad dans son train, je me remet en route en direction de Kromlau, un petit patelin vers Cottbus, tellement proche de la frontière avec la Pologne que même les noms des villes sont écrits en allemand et en polak juste en dessous ~
      Je me rend au fameux parc des rhododendrons et je découvre avec merveille le fameux pont, avec autours de lui des blocs de pierres qui ressortent de l'eau
      Comme c'était la fin de la journée tout se reflétait dans l'eau, c'était OUF

      Comme il fait genre 40° j'ai trop besoin d'un lac, j'en ai rêvé toute la journée. Je trouve un lac avec une plage trop calée avec des petites cabanes de genre 2m2, pile ma taille debout ! Je pique une tête direct ! Puis je constate que je suis pas la seule a vouloir camper la donc je monte la tente avant de me mettre bien dans la cabane ; je me fait a graille le reste des spatzel d'hier soir, je me fais un thé.. Une meuf trop sympa vient me parler, ça faisait un bail qu'elle attendait que sa fille sorte de l'eau (elle voulait attraper les petits poissons) du coup elle devait se faire chier la pauvre, elle me dit qu'elle veut passer la nuit ici pour photographier le pont au lever du soleil, donc je la verrai peut-être demain

      Cet endroit est super apaisant, je me pose sur le rebord de la cabane, au bord du sable, y a le bruit lointain de la musique d'un club, le croissement des grenouilles, les voisins sont très calmes, je me fait une lampe cosy avec la frontale dans le chapeau de paille, il fait super bon, j'apprécie le répis de la fraîcheur du soir entre deux journées d'une chaleur écrasante (mais kiffante !)
      Il y a définitivement un air de vacances très agréable qui plane ici ~
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      Traveler

      Très belle photo

      6/20/22Reply
      Traveler

      Très belle prose...

      6/20/22Reply
      Traveler

      ça m'inspire les endroits comme ça

      6/20/22Reply
      4 more comments
       
    • Day6

      Dresden

      September 12, 2022 in Germany ⋅ ⛅ 18 °C

      Da hat August der II echt was aus dem Boden gestampft. Die im Februar 1945 zerbomte Stadt, die mit viel Geduld, Geld und Schweiß wieder zu einer absoluten Schönheit wurde, ist wirklich eine Perle und Landeshauptstadt des Freistaates Sachsen.
      Bild 2: Die Kathedrale Sanctissimae Trinitatis oder einfach Katholische Hofkirche wurde unter Friedrich August 2. von Sachsen von Geatano Chiaveri 1739 bis 1755 anfangs unter strikter Geheimhaltung erbaut. Denn es gab in Europa keine andere Stadt zur damaligen Zeit, wo zwei repräsentative Kirchen der großen Konfessionen auf so engem Raum das Stadtbild prägten. Der Wiederaufbau nach der Bomben 1945 dauerte bis 1965, nich heute kann man die Spuren an den unterschiedlichen Steinfärbungen erkennen.
      Das dritte Bild zeigt die Semperoper, benannt nach ihrem Architekten Gottfried Semper. Bis zum heutige Aussehen hat dieses Theater einiges mitgemacht: von erstem Bau 1838-1841 als Hoftheater, einer völligen Zerstörung durch einen Brand 1869, eine als Bretterbude bezeichneten Interimsbau, den zweiten Aufbau von 1871-1878 nach Pläne Gottfried Sempers (zu dieser Zeit durfte er Sachen aufgrund einer Beteiligung bei den Maiauständen nicht betreten, baute in der Zwischenzeit in Wien das Burgtheater und gab die Leitung der Baustelle in Dresden seinem Sohn Manfred Semper in die Hand), die zweite Zerstörung in der Bombennacht auf Dresden am 13. Februar 1945 durch einen Brand und zuletzt den Wiederaufbau und Anbau mit Fertigstellung 1985.
      Bild 4: Der Dresdner Zwinger wurde von 1709 bis 1728 auf Wunsch des Friedrich August 1. als Orangerie, Garten und Festareal nach Vorbildern aus ganz Europa erbaut. Als Zwinger wurde er bezeichnet, da er sich zwischen der innern und äußeren Festungsmauer befand. Eigentlich hätte der Zwinger nur ein kleiner Teil einer der größten Schlossanlagen Europas werden sollen, nach dem Tod von August dem Starken ließ man davon aber ab und mit der Sempergallerie wurde der zuvor unbebaute Teil zur Elbe hin (hier sollte das Schloss weiterführen) über 100 Jahre später zusammengeschlossen. Auch dieses Gebäude trug 1945 schwere Schäden davon, die Renovierung dauerte bis 1963, ab 1951 war er für für Öffentlichkeit teilweise wieder zugänglich. Heute dient er hauptsächlich als Museum, hin und wieder auch als Musik- und Tanzveranstaltungsraum.
      Am fünften Bild sieht man den Fürstenzug, das für mich beeindruckendste Kunstwerk. Auf deiner Länge von 102m und ca 23.000 Fliesen aus Meißner Porzellan kann man insgesamt 94 Personen und 44 Pferde bestaunen, 34 Männer entstammen dem Fürstenhaus Wettin und waren in der Zeit von 1127-1873 Markgrafen, Herzoge, Kurfürsten oder Könige. Das Kunstwerk wurde 1904-1907 neu gearbeitet und ersetzte damit das 30 Jahre zuvor erschaffene Wandbild von Wilhelm Walter aus einer Putzkratztechnik, die leider nicht witterungsbeständig war. Die Bombennacht überlebt es erstaunlicherweise gut, lediglich 221 Fliesen musste man danach austauschen.
      Am sechsten Bild sieht man uns und Nils mit leckerem Schokoladeneis, den Stallhof Dresden bewundern. Als eines der wenigen erhaltenen Gebäude aus der Renaissanceepoche sieht man hier den Hof, der als Schauplatz für Turniere, Hetzjagden und Ringestechen erbaut wurde. 1591 ließ Kurfürst Christian 1. ihn fertigstellen, 1945 musste er nach der Zerstörung wieder komplett aufgebaut werden.
      Bild 7+8: Die Dresdner Frauenkirche wurde 1726 bis 1743 im Stil des Dresdner Barocks erbaut. Auch diese Kirche überlebte die Bombennacht von 13. auf den 14. Februar 1945 nicht. In der DDR blieb die Kirche als Ruine erhalten, denn dafür wurde kein Geld ausgegeben, und diente als Mahnmal gegen Krieg und Zerstörung. Erst 1993 begann man mit der Entrümpelung und ein Jahr später mit dem Wiederaufbau, welcher 2005 abgeschlossen werden konnte. Heute ist die Kirche innen in wunderschönen hellen Farben gehalten, ohne zu viel Prunk und Gold.

      Wir haben selten so viele monumentale Bauwerke auf einem Fleck gesehen und trotzdem so viel Grünfläche und Möglichkeiten sich am Wasser auszuruhen, zu spielen oder was auch immer.
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      Traveler

      Da bin ich auch bald wieder.... Alles Liebe

      9/20/22Reply
       
    • Day4

      Dresden

      July 4, 2020 in Germany ⋅ ⛅ 25 °C

      Die Weiterfahrt nach Dresden verlief ohne Stau. Zunächst durch hügeliges Agrarland, dann auf der Autobahn A4.
      Wir fanden den Campingplatz Mockritz sofort und konnten uns eine Parzelle aussuchen. Nach dem Mittagessen fuhren wir mit dem Bus zu Hauptbahnhof und erkundeten den Weg zum Gleis 12, wo wir am Montag mit Velos und Gepäck einsteigen werden. Dann spazierten wir durch einen Teil der Stadt. Dabei landeten wir inmitten hunderter Motorrädern, direkt vor der Semperoper. Die Fahrer protestierten gegen ein geplantes Fahrverbot an Wochenenden.
      Natürlich gibt es noch viel mehr von der Stadt zu sehen, dies werden wir nach unserer Radtour tun.
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      Traveler

      Wow, ja de heti sau gnosse. Rriiierssiigg

      7/5/20Reply
       

    You might also know this place by the following names:

    Saxony, Sachsen, Saxe, Sassonia, 작센 자유주, Sassen

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