Greece
Alonnisos

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11 travelers at this place

  • Sep27

    2. Insel-Pausentag

    September 27, 2020 in Greece ⋅ ☀️ 23 °C

    Der heutige Tag beginnt mit einem opulenteren Frühstück als sonst nebst Kerzen, Musik und einer kleinen Bescherung. Es ist Claudias Geburtstag. Nach dem Frühstück machen wir uns im Ort auf die Suche nach einem Bootsverleih, um die Idee einer wasserseitigen Inselerkundung in die Tat umzusetzen. Schnell ist ein Verleiher gefunden und etwas Proviant eingepackt. Wir werden noch in die Handhabung des kleinen Motorbootes eingewiesen, dann dürfen wir das Hafenbecken verlassen. Wir haben viel Spaß mit unserem kleinen Flitzer und freuen uns über die neue Perspektive. Nach kurzer küstennaher Eingewöhnung steuern wir die unbewohnte Insel Persitera an. In einer herrlichen kleinen Bucht mit kristallklarem Wasser werfen wir den Anker und verlassen das Boot. Wir baden, schwimmen zur Insel, fotografieren, filmen und freuen uns an diesem schönen Fleckchen Erde. An der Küste Peristeras entlang cruisen wir weiter, ankern in einer weiteren Bucht, um ein weiteres Mal ins Wasser zu hüpfen und unsere mitgebrachten Leckereien zu verspeisen. Man kann es wahrlich schlechter haben...! Die Fahrt führt uns noch an einem alten Schiffswrack vorbei, dann wird es auch schon Zeit, Kurs auf den Heimathafen zu nehmen. Überraschend plötzlich ist es schon Nachmittag, die letzten Stunden sind wie im Flug vergangen (obwohl wir doch mit einem Boot unterwegs sind...). Für den Rückweg wählen wir die Küste von Alonnisos und können noch einige wunderschöne Eindrücke sammeln. Gegen 17 Uhr endet unser Ausflug im Hafenbecken von Patitiri, er hat sich mehr als gelohnt! Auch heute gehen wir auswärts essen, zu unserer Freude und Erleichterung erwischen wir ein besseres Restaurant als gestern.Read more

  • Sep25

    Ankunft auf Alonnisos

    September 25, 2020 in Greece ⋅ ☀️ 26 °C

    Was für ein Luxus: Heiko wählt die Ziffer 0 an unserem Zimmertelefon, bittet um Frühstück und wenige Minuten später werden zwei große Papiertüten und die von uns gewünschten Heißgetränke geliefert. Das Essen im Speisesaal ist angesichts der derzeitigen Corona-Lage nicht vorgesehen. Wir plündern unsere Tüten und stärken uns, anschließend packen wir unsere sieben Sachen und checken aus. Zu unserer Freude stehen unsere Fahrräder noch dort, wo wir sie gestern abgestellt haben und darauf warten, beladen zu werden. Um halb drei besteigen wir den "Flying Dolphin", eine Hochgeschwindigkeitsfähre, die uns in drei Stunden auf die Insel Alonnisos bringen wird. Die Fahrt ist zwar zwei Stunden kürzer als mit der normalen Fähre, dafür allerdings auch deutlich unangenehmer. Eng und sehr laut ist es, zudem bekommt man leider von der Fahrt durch die schöne Inselwelt so gut wir nichts mit. Lediglich durch die extrem schmutzigen, kleinen Fenster ist es möglich, etwas von der Umgebung zu erahnen. So freuen wir uns sehr, als wir im Hafen von Patitiri auf Alonnisos ankommen und wieder frische Luft atmen können. Sofort geht es wieder steil bergauf für uns, als wir die Richtung zum Campingplatz einschlagen. Die Enttäuschung ist groß, als wir dann bei Ankunft am selbigen vor verschlossenem Tor stehen. Ist die Idee von ein paar entspannten Inseltagen auf einem netten Platz am Meer also geplatzt? Wohl oder übel rollen wir den Berg wieder runter zum Hafen, um auf der anderen Seite wieder hinauf zu fahren. Aber auch hier bleiben wir erfolglos, von den im Internet angepriesenen günstigen Zimmern können wir leider keines ergattern. "End of season" heißt es oder eine Nacht ist zu wenig. Okay, also erneut abwärts zurück nach Patitiri. Inzwischen ist es schon recht spät und eine Lösung muss her. Wir fragen in einem Hotel direkt am Hafen an und dürfen hier für 60 Euro pro Nacht einchecken. Es läuft also nicht ganz so, wie wir uns das vorgestellt haben, aber immerhin haben wir einen Balkon mit Meerblick. Morgen planen wir, was wir aus der Situation machen, für heute ist Feierabend.Read more

  • Sep28

    3. Insel-Pausentag

    September 28, 2020 in Greece ⋅ ☀️ 24 °C

    Heute Vormittag lassen wir es gemütlich angehen. Es ist schon fast Mittag, als wir unser Hotel verlassen. Unser heutiges Ziel ist die alte Chóra, der ursprüngliche Inselhauptort. Neben der steil ansteigenden Asphaltstraße führen auch mehrere alte Eselspfade hinauf in den Ort, einem solchen folgen wir. Überall auf dem Pfad und am Wegesrand raschelt es, verursacht werden die Gräusche von zahlreichen kleinen Echsen, die hier unterwegs sind. 0ben angekommen bietet sich eine tolle Aussicht, aber auch von dem idyllischen Bergdörfchen selbst sind wir sehr angetan. Unser Reiseführer bescheinigt dem Ort, der für Autos nicht befahrbar ist, den Charakter eines Freilichtmuseums und das können wir bestätigen. Wir streifen durch die engen, verwinkelten Gassen mit den vielen Treppen, unterbrochen nur von einem plötzlich einsetzendem kurzen, aber heftigen Regenschauer. Wir kehren schließlich noch im Café Hayiáti ein, wo wir bei köstlichem Kaffee nebst Baklava und Galaktoboúreko auf der Terrasse einen herrlichen Berg- und Meerblick genießen. Vor unserem Abstieg setzt erneut recht starker Regen, diesmal begleitet von Gewitter, ein. Gemeinsam mit zwei Feuerwehrmännern sitzen wir den Regen unter einem großen Vordach aus. Nachdem wir im Dorf schon mehr Katzen als Menschen getroffen haben, gesellt sich hier noch ein besonders anhängliches Exemplar zu uns und verbringt die Zeit schnurrend auf Heikos Schoß. Bald ist es wieder trocken und wir machen uns auf den Rückweg. Auch hier begegnen uns immer wieder Katzen, eine Mutter mit vier noch sehr kleinen Jungen begleitet uns sogar ein Stück des Weges. Mit Einbruch der Dunkelheit erreichen wir Patitiri und unser Hotel, wo wir uns statt einem griechischen Tavernenessen am heutigen Abend mal mit einem Salat aus eigenem Bestand begnügen.Read more

  • Sep26

    1. Insel-Pausentag

    September 26, 2020 in Greece ⋅ ⛅ 25 °C

    Bei Obst und Joghurt zum Frühstück beschließen wir, unser Zimmer noch für eine weitere Nacht zu buchen und voraussichtlich mit der morgigen Fähre weiterzuziehen. Den heutigen Tag verbringen wir zur Abwechslung mal auf unterschiedliche Art und Weise. Heiko unternimmt eine Wanderung über die Insel und übt sich u.a. als Naturfotograf und -filmer, ist Greifvögeln und Echsen auf der Spur. Claudia macht sich indes einen ruhigen in Patitiri , die Zeit wird für Wäsche waschen und sehr viel Lesen am hotelnahen Strand genutzt. Am Abend gehen wir (dann wieder gemeinsam) essen, wobei die Wahl des Restaurants sich leider als der berühmte "Griff ins Klo" herausstellt. Das Personal ist zwar sehr nett, das Essen aber fast ungenießbar, schade...! Zurück im Hotel brüten wir zum Abschluss des Tages dann noch über der weiteren Reiseplanung. Es fällt die Entscheidung, dass wir die morgige Fähre nicht nehmen, sondern unseren Aufenthalt auf der Insel um zwei weitere Tage zu verlängern.Read more

  • Day42

    Freunde treffen auf Peristeria

    May 26, 2019 in Greece ⋅ ☀️ 21 °C

    Am Sonntagmorgen stieg ich in Skopelos viele, viele Stufen empor und fand das nettes kleine Café "Thalassos" mit Blumen und einer tollen Aussicht. Bei der netten Wirtin bestellte ich "Ellinokos Kaffes, parakalo" und bekam zum Kaffee ein Glas Wasser und ein Stück Kuchen dazu. Zu dem Rot der Blumen, dem Blau des Meeres, dem Grün der Feigenbäume und dem Weiß der Hauswände passte das Gelb eines frischgepressten Orangensaftes hervorragend. Hmm, was ging es mir hier gut. Mit einer Engländerin schwatzte ich noch ein wenig, bevor ich durch die verwinkelten Gassen wieder zum Hafen hinab stieg.
    Nachdem ich die Wasservorräte aufgefüllt hatte, legte ich ab. Ich nutzte den Düseneffekt zwischen Skopelos und einer vorgelagerten Insel, um nach Osten zu kreuzen. Diesmal war die Strömung mit mir und es ging flott voran. Draußen war dann weniger Wind, aber es reichte, um langsam auf die Insel Peristeria, südöstlich von Allonisos zuzusegeln. Dort hatte ich mich mit der Crew der "Patagon" verabredet. Als ich am Abend in die Bucht einlief, lagen da die "Patagon" und ein weitetes Boot vor Anker. Nach der freudigen Begrüßung von Sabine und Michael ging es an die Ankerplatzsuche. Der Boden war voller Seegraswurzeln, ich hätte aber lieber Sand in nicht allzu großer Tiefe und außerdem musste ich den Schwoijkreis der beiden anderen Boote beachten. Zwei vergebliche Ankerversuche und eine Stunde später hatte ich dann endlich die Mistral in Richtung auf den Strand verankert und mit Heckanker ausgerichtet. Ich gab Michael, der mir mit dem Dinghy assistiert hatte, das in Skopelos gekauften Gemüse mit und machte mich erst einmal frisch. Ein leckeres Abendessen und nette Gespräche bis tief in die Nacht gab es dann an Bord der "Patagon". Beim Rudern zur Mistral in tiefer Dunkelheit leuchtete das Wasser an den Paddeln. War das ein schöner Anblick.
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  • Day5

    Insel Psathoura

    July 28, 2020 in Greece ⋅ ☀️ 26 °C

    Die nördlichste der Sporaden lockte, die Insel Psanthoura. Gegen 14 Uhr fiel der Anker auf einem Sandfleck. Mit Flossen und wasserdichtem Sack schwamm ich an Land. Ist das toll hier!
    Kristallklares Wasser in der Lagune zwischen schwarzen Lavablöcken.
    An Land trockene Stachelbüsche, dazwischen blühende Blumen.
    Wandern konnte man nicht weit, nur die kleinen Sandflecken hoch zum fotografieren.
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  • Day46

    Überraschungsbesuch

    May 30, 2019 in Greece ⋅ ☀️ 26 °C

    So langsam muss ich mich jetzt wohl auf den Weg nach Volos machen. Ab 7.Juni hab ich da einen Bojenplatz für die Mistral.
    Morgens weht hier meist Westwind, der ab 11 Uhr einschläft. Am Nachmittag ab 15 Uhr kommt dann ein schwacher Südostwind. Ich segelte also früh um 9 Uhr los auf Amwindkurs nach Allonisos. Das ging recht flott bis zur Landabdeckung/Windschatten der Insel. Da ich gern noch die blaue Grotte sehen wollte, motorte ich an der zerklüfteten Küste von Allonisos entlang nach Südwesten.
    Tatsächlich sind da zwei große Löcher im Fels unten am Wasser. Aber wo ankern? Eine kleine Bucht in der Nähe war zu klein, direkt vor den Höhlen war das Wasser zu tief. Schade, also weiter über das glatte Wasser. Nur wohin? Mittlerweile hatte ich Lust auf eine Mittagspause.
    Am "Goldenen Horn" ( Kap Ag. Grigorius) vorbei. In Höhe Steni Vala kam leichter Wind auf - von vorn. Ich setzte Segel, kreuzte weiter nach Südwesten bis der Wind wieder einschlief. Da war ich grad auf Höhe der "Rote Felsen Bucht" und fuhr kurzentschlossen hinein. Mittagspause/Siesta nach einen langen Bad im kühlen Wasser. Ich lag grad trocknend auf meinem Bett, da hörte ich meinen Namen. Dicht hinter meinem Heck fuhr die Patagon vorbei und Sabine rief mich. Schnell was übergeworfen, die beiden begrüßt und das Dinghy ins Wasser. Sie ankerten, Michael holte mein Dinghy schwimmend ab, dann kam der Überraschungsbesuch an Bord. Sie hatten die Mistral schon von weitem an der Windfahne erkannt. Das war schön, Sabine und Michael wieder zu sehen.
    Um 15 Uhr kam Wind auf und wir fuhren wieder verschiedene Kurse. Ich hatte Skopelos wegen Einkauf und Tanken im Sinn, kam aber nur bis Höhe Patitiri. Nach den Schauergeschichten, die man von da hört und liest (der Schwell soll grausam sein) bog ich lieber nach Votsi ein. Ein fast geschlossener Naturhafen. Ich fand darin einen sandigen Fleck, wo sich der Anker gut eingrub und machte das Boot mit Heckanker und Landleine fest.
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  • Day43

    Rote-Felsen-Bucht auf Allonisos

    May 27, 2019 in Greece ⋅ ☀️ 21 °C

    Als ich beim Morgenrot mal aus dem Luk schaute war es noch sehr ruhig draußen. Ich legte mich wieder hin und verschlief so die Abfahrt der "Patagon". Schade, ich hätte Euch gern noch hinterhergewunken. Ich las bis zum Mittag, dann ruderte ich zu beiden Stränden und wanderte zu den Häusern durch Olivenhaine, über Steine und durch Gebüsch.
    Danach hatte ich Lust zu segeln und legte ab. Ich wollte mit dem Südwestwind südöstlich um Peristeria rum zu der nördlich gelegenen Insel Panagia. Aber von Westen kam trübes Wetter. Ich hatte auch den Eindrück, es hätte gedonnert. Über Skopelos schoben sich weiße Wolken und als ich die nördlichen Inseln der Sporaden im Blick hatte, hingen auch da Wolken. In meiner griechischen Seekarte sind Skizzen von Inseln mit verschiedenen Wolken und die, die ich da sah verhießen Starkwind. Im Hinterkopf hatte ich auch die Warnung vor Squalls, die bei trübem Wetter aus Westen kommen können. Und wirklich frischte der Wind auf. Nö, bei Unwetter will ich nicht da draußen hin. Ich drehte um, nahm die Segel runter und motorte zurück. In Höhe meiner Bucht Peristeria war der Trubel dann vorbei und der Wind drehte auf Ostnordost. Nun konnte ich sogar mit Schmetterling weitersegeln und nahm Kurs auf Allonisos. An der Südostseite der Insel gibt es mehrere schöne Buchten. Als ich an einer von roten Felsen gesäumten Bucht vorbei segelte, gefiel mir der Anblick.
    Motor an, Segel runter und hinein nach Kokkinokastro. Der Anker fiel auf 6m Wassertiefe und grub sich in den feinen Sandboden. Abendessen gemacht und danach eine Ruderpartie im Abendlicht um die roten Felsen und eine Wanderung den Berg hinauf.
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  • Day44

    Géraka, kleiner Fischerhafen

    May 28, 2019 in Greece ⋅ ☀️ 23 °C

    Von der Rote-Felsen-Bucht wollte ich nach Norden segeln in Richtung Panagia. Aber der Wind kam erst gegen 15 Uhr. Mit dem leichten Südwest segelte ich zwischen Allonisos jnd Panagia entlang. Im Norden von Allonisos liegen ein paar Felsen im Wasser, Nes Moulés. Das Wasser dazwischen ist tief genug, um hindurch zu segeln. Panagia war so spät nicht mehr zu erreichen und ivh wählte den kleinen Fischerhafen Géraka zum Übernachten. Es war sehr ruhig hier hinter der Mole. Ein einsamer Fischer saß in seinem Boot und sortierte Netze. Ich fragte mit Gesten und "Kakimera", ob und wo ich anlegen könnte. Er wie mich zum äußeren Ende der Mole, wo Autoreifen als Fender hingen. Da diese gern schwarze Streifen am Boot hinterlassen, kam mein Fenderbrett zum Einsatz.
    Abends kamen mehrere Boote rein und luden Netze auf. Ich fragte einen jüngeren Fischer nach Fisch. "Morgen um 9 Uhr" war seine Antwort. Kalinichta.
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  • Day10

    Kokkino Kastro auf Alonnisos

    July 22, 2019 in Greece ⋅ ⛅ 28 °C

    Unser neuer Plan sah vor nach Alonnisos zu segeln, danach langsam den Rückweg anzutreten. Mit allen drei Segeln und zunehmendem Wind segelten wir zwischen den kleinen Inseln hindurch und bis in Höhe Votsi, dann drehte der Wind und wir fuhren zum Ankern in die schöne Bucht Kokkinokastro. Diesmal ließ ich den Anker schon beim Vorwärtsfahren fallen und grub ihn mit Vorwärtsfahrt auch ein, dann schwang das Schiff rum und wir lagen gut. Die Bucht gefiel allen und so blieben wir hier.Read more

You might also know this place by the following names:

Dimos Alonnisos, Alonnisos, Αλοννήσου

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