Guatemala
El Paredón Buena Vista

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13 travelers at this place

  • Day68

    Das Meer ruft!

    February 24 in Guatemala ⋅ ☀️ 31 °C

    Hohe Wellen, Sonne pur und eine entspannte Surferstimmung empfingen uns am Pazifik. Wir gaben uns schnell der Stimmung hin und ließen die Seele baumeln. Geweckt vom Meeresrauschen,  sprang ich jeden Morgen vorm Frühstück in die Wellen und ließ anschließend den Tag gemeinsam mit Helene ruhig angehen. Einige Stunden später war es schon nicht mehr so einfach zum Wasser zu gelangen, da man sich am heißen, schwarzen Sand schnell die Füße verbrannte. Ohne Flip Flops oder mit einem sagenhaften Sprint hatte man keine Chance. Wir fanden schnell unseren Platz unter einem Pavillon in zwei Hängematten und standen nur auf, um zu essen oder uns im Wasser abzukühlen. Der Blick war oft aufs Meer gerichtet, wo die Surfer eine Welle nach der anderen nahmen. An einem Vormittag machten wir einen Ausflug mit einem Boot durch die nahegelegenen Mangrovenwälder, um Meeresschildkröten anzuschauen. Während wir gespannt auf den Beginn der Tour warteten, musste ich zweimal gucken, als plötzlich eine Bekannte aus Rostock in der Tür stand. So klein ist die Welt! Zusammen stiegen wir an Board und hielten Ausschau nach den Schildkröten. Sobald der Motor ausgestellt war, tauchten sie neugierig neben dem Boot auf, um Luft zu holen. Anschließend machten wir an einem Salzfeld halt und ließen uns die Salzgewinnung erklären. Nach sechs entspannten Tagen am Meer war es schließlich Zeit zurück nach Antigua zu fahren.Read more

  • Day12

    Welcome to Paredon Surf-Spot

    December 22, 2019 in Guatemala ⋅ ⛅ 31 °C

    T: Wie kommt man am besten von Guatemala City an die Pazifik-Küste? Richtig! Mit einem Uber-Taxi. 😂
    Da der preisliche Unterschied zu den Shuttle-Bussen relativ gering war und wir schon eine mehr als abenteuerliche Busfahrt hinter uns hatten, haben wir uns für die bequeme Variante entschieden. Nach 2,5h Fahrt waren wir dann endlich am Ziel: El Paredon.
    Während es im gerade mal 100km entfernten Guatemala City mit 12-15°C nachts durchaus kalt werden konnte, schlug einem hier beim Öffnen der Autotür erstmal eine ordentliche Hitzewelle mit gefühlten 110% Luftfeuchtigkeit ins Gesicht. 😜

    Bilder sagen bekanntlich mehr als tausend Worte, deswegen muss man zum landschaftlichen Eindruck nicht viel sagen.
    Die Wellen sind gigantisch hier und das Gefühl abends beim Sonnenuntergang im ungewöhnlich warmen Meer (!) zu stehen, die Wellen (ohne Brett) zu reiten und den Wasservögeln bei ihrem Flug entgegnen der untergehenden Sonne, nur wenige Zentimeter über der Wasseroberfläche, zuzusehen, lässt sich nur schwer in Worte fassen.

    Zu dem Örtchen selber gibt es nicht viel zu sagen. Hier gibt es nur ein paar Unterkünfte, 2-3 Restaurants und ein paar kleine Läden mit dem Nötigsten. Ein Laden hatte zum Glück Sim-Karten auf Lager. Wifi gibt es hier nämlich nicht. Warmes Wasser im Hostel übrigens auch nicht 😜

    Und auch sonst muss man für diese tolle, natürliche Kulisse einiges an Verzicht hinnehmen. Mehr dazu dann im nächsten Footprint 👋
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  • Day13

    Wo Licht ist, ist auch Gecko

    December 23, 2019 in Guatemala ⋅ 🌙 24 °C

    T: Es ist gerade mal 3 Tage her, dass ich meinen Backpack durchgeschaut und mir dabei überlegt habe, was ich doch alles umsonst mitgeschleppt habe. Mückenschutzmittel, Moskitonetz und einen gegen Ungeziefer imprägnierten Schlafsack? So ein Quatsch dachte ich mir. Als würden wir ins Hinterland reisen. 😜

    Als wir gestern am Surf-Spot El Paredon angekommen waren, wurde mir aber schnell klar, dass Vorsicht doch besser als Nachsicht ist.
    Hier kreucht und fleucht so ziemlich alles in der Gegend rum, was man sich vorstellen kann.
    Aus dem Auto ausgestiegen sah ich, wie unter dem Dach des daneben stehenden Hauses ein ca. 30cm langer Schwanz verschwand. Ich habe keine Ahnung, was davor noch dran hing. Vielleicht auch besser so. 😂

    Gestern Abend war dann auch schon die erste nette Wanze in meiner Haarbürste und ich hatte lediglich Glück, dass ich vor Benutzung noch ein Auge drauf geworfen habe.
    Gerade eben zur Tür rein gekommen, begrüßte mich auch schon mein neuer Mitbewohner... ein Gecko 🦎 neben dem Nachttisch. Ich nenne ich einfallsreich "Gecki".
    Als ich ihn fotografieren wollte, ist er leider hinter meinem dem Bett verschwunden. 🙄
    Da legt man das Moskitonetz doch gleich mal ne Ecke stammer um die Bettmatratze und nimmt sich alles, was man in der Nacht gebrauchen könnte, mit unter das Netz, damit man bloß nicht noch mal aufstehen muss. Schade, dass ich keine Bettpfanne eingepackt habe. 😂

    So wandeln sich also Tag für Tag die Ansprüche. Während ich mich vor einer Woche noch darüber aufgeregt habe, dass ich mir mit kaltem Wasser die Zahnzwischenräume mit der Munddusche reinigen musste (warmes Wasser ist hier alles andere als Standard) bin ich heute schon froh, wenn bei der täglichen Zahnroutine kein Tier durch mein Waschbecken kriecht. Back to the roots würde ich mal sagen. 😂

    Während ich hier schreibe, kriecht ein "Schatten" im Dämmerlicht an der Wand entlang. Bleibt mir heute eigentlich nur noch eins zu sagen: Gute Nacht, Gecki 👋😂
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  • Day213

    Von Fireballs und anderen Kugeln

    August 17, 2018 in Guatemala ⋅ ☀️ 32 °C

    Der Pool vom The Driftwood Surfers, von dem Immi so geschwärmt hat, ist schnell gefunden. Gibt ja auch nur einen hier. Und da José Andres aus Guatemala City eben erst Geburtstag hatte, gibts gleich mal eine Runde Fireballs. Sue hasst diese Zimt-Whiskey-Shots. Ich finde sie ganz ok. Wobei, nein, wie Laura und Lasse find ich die Dinger sogar richtig geil. Die nächste Runde geht auf mich! Ich brauche also nicht lange, um zu verstehen, was dem Immi hier so gefallen hat. Neben der Pool-Bar sind es die Leute, das Essen und allerlei drum herum. So entwickelt sich im Laufe der kurzen drei Tage zwischen Gary - einem Engländer wohl so Mitte vierzig, der schon länger hier fest sitzt und sich sein Bett und Essen mit ein paar Stunden körperlicher Arbeit pro Tag verdient - und mir gar eine richtige Bromance. Neben dem Gesamtsieg der Quiz-Night gipfelt unsere Blitz-Freundschaft im Gewinn des Extra-Shots für die wildeste angedeutete Sexstellung. Jup, wir gewannen dank einer Double-Penetration-Performance auf dem Billard-Tisch, bei der mir Gary über mir kniend mit einem Billard-Queue und einem "who's your daddy?" einheizt, während ich auf dem Rücken liegend die rote Drei als eine Art Liebeskugel zwischen meinen Lippen balanciere. Leider gibt es davon keine Fotos. Hoffentlich. Oder Sue?

    Für den Rest des Abends bringt uns in der Folge auch niemand mehr weg vom Billard-Tisch. Also spielerisch, das mit der erotischen Performance war kein Vor- sondern eher ein kurzes Zwischenspiel. Ähnlich der Unschlagbarkeit von Fönz und mir am Töggeli-Kasten oder beim Kubb - dieses Vikingerschach, bei dem man mit Stöcken um sich wirft -, bleiben Gary und ich - die zwei ältesten Hasen in diesem Hühnerstall - trotz fortgeschrittener Volltrunkenheit unbesiegbar. Zumindest an dem Abend. Sonst ist ja eher Tischtennis mein Ding. Ausser Kurt ist dabei, dann ist Verlieren mein Ding. Doch auch ohne Kurt scheint Tischtennis nicht mehr so mein Ding zu sein. Hier an der Pazifik-Küste macht mich nämlich ein kleines albanisch-stämmiges Mädchen ohne zu zögern und mit gelangweiltem Bitch-Face 21:11 fertig. Unser Altersunterschied hatte in etwa das gleiche Verhältnis. Zum Glück habe ich mich schon vor dem Start deutlich gegen die Hausregel ausgesprochen, womit ich zur Strafe nicht nackt um den Pool rennen muss, sondern die Schmach mit einem Jägermeister und einem kurzen aber respektvollen Doppeladler bereinigen kann. Kurt macht den ja auch gerne. Trotzdem Kacke. Zum Glück ist Gary da, um mich nach einer siegreichen Runde Beach-Volley an der Bar wieder aufzumuntern. Bromance eben.
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  • Day60

    Leaving Antigua, finally!

    June 23, 2018 in Guatemala ⋅ ☀️ 31 °C

    Antigua is a cool place, a bit expensive, but nice. After three weeks, I was ready to leave!
    The plan was to head to The Driftwood Surfer in El Paredon, and that’s what we did!!we booked a shuttle, but it was over sold, so 3 of us ended up in a car. Legroom for days, pretty happy about that. Although, the car needs it’s front breaks looking at, they were dodgy!
    Got to the beach and went out body surfing. Nice.
    The hostel is pretty much in the middle of nowhere, right on the beach. They do a family style dinner in the evening, it’s all you can eat, so suits me! The beach is like a big long version of Perran Sands. A beach break with tonnes of rips and okay surf.
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  • Day16

    Einsamer Ozean

    October 30, 2018 in Guatemala ⋅ ⛅ 27 °C

    Hello oder besser Hola.
    Vom Lake Atitlan zurück in Antigua fing Dienstags direkt mein einwöchiger Sprachkurs an. Als ich angekommen bin in Guatemala, dachte ich ein Sprachkurs hat mehrere Vorteile: klar man lernt die Sprache und hoffentlich auch viele neue Leute kennen. Dem ist allerdings nicht so. Also das mit den Leute kennen lernen. Denn es gibt keine Kurse, nur Privatunterricht.
    Trotzdem entschied ich mich für 20 Privatstunde, dass mit dem Leute kennen lernen hatte ja bisher auch ohne Kurs geklappt. Julie, die mich auch schon zum See begleitet hatte, machte genau an den selben Tagen Sprachkurs wie ich und so entschlossen wir uns gemeinsam ein Hostel zu suchen. Unser Hostel war wahrscheinlich das modernste der ganzen Stadt. Es hatte erst frisch eröffnet und glich eher einem 4 Sterne Hotel als einer Jugendherberge.
    Wie die 5 Tage Sprachkurs waren? Super anstrengend. Anfangs fiel mir das Lernen nicht schwer, doch schon am 3 Tag war ich völlig ausgepowert. Privatunterricht fordert eben dauerhafte Aufmerksamkeit, nicht wie in einem Kurs, indem man sich mal eben eine kleine Auszeit nehmen kann und abschalten kann. Am 4 und 5 Tag reduzierte ich dann auf 3,5 statt 4 Stunden. Einfache Fragen stellen und ähnliches kann ich jetzt halbwegs, doch die Antworten die einem die Einheimischen dann in einem übertriebenen Tempo geben verstehe ich so garnicht. Naja auch egal, dann halt nochmal auf Englisch fragen.
    Nach der Sprachkurs Woche trennte ich mich dann wieder von Julie und machte mich alleine auf den Weg zum Ozean...El Paredón. Die Fahrt hierher war wie jede andere Fahrt in diesem Land ein Abenteuer.
    Nachdem wir über eine Stunde durch Antigua sämtliche Hostels abgeklappert hatten ging’s dann endlich Richtung Meer.
    Auf der Hauptstraße gabs den selben Spaß wie immer hier zu sehen: Menschen sitzen mit bis zu 10 Leuten auf der Ladefläche von Pickups, andere nehmen schonmal ihr Gepäck vom Dach ihres Busses während dieser die schlecht geteerten Straßen entlang saust. Bilder, die man wirklich nicht jeden Tag zusehen bekommt. Doch das “Highlight” der Reise war die ungefähr 20 km lange einzige Straße die nach El Paredón führt,denn diese war weder geteert noch eine Schotterstraße. Sie bestand einfach nur aus Sand. Eine solche Hubbelstrecke, so dachte ich könnten vllt Geländewagen passieren, doch hier ist scheinbar alles möglich. Unser Bus brauchte allerdings eine geschlagene Stunde für die letzten 20 km.
    Angekommen erwartete mich ein unglaublich verrücktes Hostel: Direkt am Strand, Pool, Pool-bar, Billardtisch, Volleyballfeld, jeder Menge Hängematten, die im Schatten der Palmen hängen, Tischtenniplatte.
    Das einzige Problem war oder ist, dass ich der mit Abstand Jüngste auf dem Gelände bin. Keiner der auch nur ansatzweise in meinem Alter ist. Dementsprechend schwer fand ich es mich hier zu integrieren und heute am letzten Tag meines Aufenthaltes am Strand muss ich sagen ,dass dies wohl meine einsamsten 3 Tage meine Reise bis jetzt sind.
    Nichtsdestotrotz hatte ich meinen Spaß...etwas surfen probiert, jegliche Aktivitäten die oben aufgezählt wurden mitgemacht und in der Zwischenzeit ein Buch über den Hamburger Abstieg gelesen.
    Morgens um viertel vor 6 kann man zum Strand gehen und den Schildkröten, beim schlüpfen zusehen. Da diese vom Aussterben bedroht sind, sammeln die Einheimischen die Eier und bringen sie in eine geschützte Hütte am Strand. (So sind sie sicher vor Vögeln und und Menschen)
    Jeden Morgen kann man den Neugeborenen dann bei den ersten Schwimmzügen im Wasser zusehen. Da nur jede 1000ste Schildkröte das Erwachenenalter erreicht, hat man ein seltsames Gefühl, wenn man die niedlichen Tierchen dem Ozean überlässt. Einige werden von den Wellen mehrmals wieder an Land gespült und man kann schon beobachten wie die kleinen Tierchen die Kraft ausgeht...
    Morgen fahre ich zurück nach Antigua um eventuell etwas Halloween zu feiern. Dann hab ich auch endlich wieder ein Hostel mit WLAN. So ganz ohne WLAN ist es eben auch schwierig seine Reise weiter zu planen. Und das sollte ich so langsam mal tun...vllt noch 1 Woche in Guatemala, dann maximal eine Woche in Belize und dann? Kolumbien? México? Bolivien? El Salvador? Nach Hause?
    Ich hab keine Ahnung...zu viele Möglichkeiten.
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  • Day24

    Back in El Paredon

    January 3 in Guatemala ⋅ ☁️ 28 °C

    T: Nach der Kälte und den Strapazen des Vulkanaufstiegs hatten wir das dringende Bedürfnis nach Wärme und Erholung. Leider passte die Wettervorhersage und die weite Reise zum Río Dulce überhaupt nicht dazu, weshalb wir uns relativ kurzfristig dazu entschlossen, nochmal nach El Paredon zurück zu kehren. 4 Tage 32°C am Tag und 24°C in der Nacht bei 25°C Wassertemperatur im Meer und dabei einfach den ganzen Tag nichts tun. Das erschien uns perfekt. 😎

    In El Paredon angekommen geschah dann das, womit ich auf unserer Reise schon gerechnet hatte, aber nicht damit, dass es direkt in den ersten paar Wochen geschehen würde: unsere Buchung kam nicht im Hotel an und alle Zimmer waren bereits belegt. 🤔

    Wie wir von Gary (Koch, Besitzer und Verwalter des Anwesens) erfuhren, ging es bereits 3 anderen vor uns auch so. Vielleicht war mal wieder das Internet in Paredon für paar Tage ausgefallen 😅
    Da Gary aber der Kategorie "bunter Hund" angehört, war es für ihn kein Problem, ein anderes Zimmer in dem Örtchen für uns zu finden. Dort angekommen waren wir erstmal ziemlich skeptisch, da es in unserem Bungalow genau eine Sache gab: ein Bett. Und das war's.
    Kein Bad, kein Moskitonetz, kein Schrank, kein Tisch, kein gar nichts. Nichtmal eine Tür gab es in dem Bungalow. 😳
    Dafür aber ein schönes Meeresrauschen. Leicht gestresst wollte ich erstmal im Meer zur Ruhe kommen. Also Badehose an und dann ab zum Meer. Aber was macht man mit seinem Koffer und damit mit all seinem Hab und Gut auf der Reise, wenn man keine Tür hat?
    Uns blieb keine Wahl... einfach mal stehen lassen und in Richtung Meer gehen. Mal sehen was geschieht... 😜

    Nach 1h "Wellenspringen" und ein paar Cuba Libres sah die Welt dann schon wieder anders aus. Zurück im "Zimmer" und alles Gepäck noch vollständig an Ort und Stelle, schlich so langsam die paredonsche Gelassenheit in uns hinein 😎

    Dieser Ort bringt einen wirklich verdammt schnell auf das Wesentliche runter und wir hatten eine wunderbare Zeit am schwarzen Pazifikstrand. Ich glaube schneller kann man sich nirgends erholen 😊
    Nach 4 entspannten Tagen ging es dann für einen kurzen Zwischenstopp wieder nach Guatemala City um von dort die Reise zum Río Dulce zu beginnen...
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You might also know this place by the following names:

El Paredón Buena Vista, El Paredon Buena Vista

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