• Hase und Ritter on tour

Adria & Balkan 2025

Endlich gehts wieder los, mit dem Auto gen Süden - wir sind gespannt, was uns erwartet... Read more
  • Monastero di Santa Maria in Valle

    October 24 in Italy ⋅ ⛅ 15 °C

    Unser erstes Ziel in Cividale ist das Kloster Santa Maria. Der Oratorio di Santa Maria in Valle stammt aus dem 8. Jahrhundert und war möglicherweise eine langobardische Pfalzkapelle; er wird deshalb auch Tempietto longobardo genannt.

    Der Tempietto Longobardo ist der Höhepunkt des Rundgangs, vorher muss man aber natürlich durch das ganze Kloster durch.

    Der Tempietto longobardo ist Bestandteil des langobardischen UNESCO-Welterbes.

    Der Bau an sich, die Stuckornamentik sowie die Heiligenfiguren sind langobardisch. Über die Bedeutung der Figuren streiten sich die Gelehrten. Inwiefern auch die Fresken aus der langobardischen Zeit stammen, konnten wir nicht eruieren. Ein eindrucksvoller Ort, der sehr, sehr viele Fragen offenlässt, und den wir mutterseelenalleine besuchen…
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  • Basilika Santa Maria Assunta

    October 24 in Italy ⋅ ☀️ 16 °C

    Eigentlich wollten wir uns ja auch noch das Museo Cristiano anschauen, in dem sich neben dem Domschatz auch ein Langobarden-Thron und das Callixtus-Taufbecken - Calixtus war bis 762 Patriarch von Aquileia - befinden. Das Museo hat aber Mittagspause bis um 15 Uhr. 😳

    Aber wenn wir schon mal da sind dann schauen wir uns natürlich auch den Dom von Cividale an, die Basilika Santa Maria Assunta.

    Die Kirche wurde im 15. und 16. Jahrhundert statt der nach einem Erdbeben eingestürzten, früheren Kathedrale des Patriarchats von Aquileia erbaut.
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  • Foodprint

    October 24 in Italy ⋅ ☀️ 17 °C

    Unser heutiges Mittagessen ist definitiv einen Foodprint wert. 😋
    Wir stöbern ein bisschen durch Cividale, die eine Hälfte hat nix zu essen („no cucina“ verstehen wir…), die andere Hälfte macht uns nicht an. Schließlich landen wir im Al Campanile und essen uns durch friaulische Köstlichkeiten: gegrillter Schinken aus San Daniele und Frico, eine Art gebackener Käse 😋, dazu lokaler Weißwein. Zum Nachtisch gibt’s Gubana, eine Art Nuss-Hefezopf in Kugelform, das ist so lecker, dass wir gleich noch einen zum Mitnehmen kaufen. Rundherum satt und zufrieden verlassen wir Cividale wieder….Read more

  • Palmanova

    October 24 in Italy ⋅ ☀️ 18 °C

    Auf dem Rückweg nach Grado gehen wir noch einkaufen für die nächsten Tage und machen dann einen Abstecher nach Palmanova.

    Palmanova wurde am Ende des 16. Jahrhunderts als Planstadt angelegt, und ihr sternförmiger Grundriss hat sich bis heute erhalten. Sie war als Festungsstadt der Republik Venedig zum Schutz vor den Türken angelegt. Die äußeren drei Festungsringe wurden von innen nach außen angelegt und bilden ein regelmäßiges Neuneck. Palmanova wurde 2017 als UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen.

    Wir schlendern ein bisschen über den völlig überdimensionierten Marktplatz - angelegt als Exerzierplatz -, fahren durch eins der Stadttore wieder raus und bummeln ein bisschen an der äußeren Festungsanlage entlang. Die Wege sind durch das gestrige Unwetter alle noch überschwemmt, deswegen kommen wir leider nicht sehr weit.

    Seinen besonderen Reiz entfaltet die Stadt vermutlich so richtig nur aus der Vogelperspektive.
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  • Grado

    October 24 in Italy ⋅ ☀️ 16 °C

    Eigentlich haben wir nach dem ganzen Tagesprogramm ja schon genug für heute, aber wenn wir schon mal da sind, müssen wir uns ja unbedingt noch Grado anschauen. Die Stadtbesichtigung stand ja eigentlich für gestern auf dem Plan, ist dann aber im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser gefallen.

    Die Insel von Grado liegt am Rande der Lagune von Grado. Die Stadt wurde vermutlich im 2. Jahrhundert v. Chr. als Seehafen der Stadt Aquileia gegründet. Ab dem 4. Jahrhundert wurden die ersten christlichen Kirchen in Grado errichtet.

    Als erstes schauen wir uns Santa Maria delle Grazie an. Die Kirche wurde in mehreren Phasen seit dem 4. Jahrhundert erbaut und im 6. Jahrhundert umgebaut. Die Barockisierung wurde im 20. Jahrhundert entfernt.

    Der achteckige Bau des Baptisteriums stammt vermutlich aus der zweiten Hälfte des 5. Jahrhunderts.

    Sant’Eufemia ist die ehemalige Kathedralkirche des Patriarchen von Grado. Auch Sant’Eufemia wurde in mehreren Phasen seit dem 4. Jahrhundert erbaut und im 6. Jahrhundert umgebaut. Auch hier wurde die Barockisierung im 20. Jahrhundert entfernt. In Sant’Eufemia findet gerade eine Messe statt - eine sehr besondere Atmosphäre - also genießen wir still von ganz hinten.

    Pünktlich zum Sonnenuntergang erreichen wir die Promenade am Meer. Was für ein Timing…
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  • Porto Fluviale in Aquileia

    October 25 in Italy ⋅ ☁️ 14 °C

    Heute morgen stellen wir uns den Herausforderungen des Wiederauscheckens im Aparthotel Tiziano - wo zum Geier muss der Müllbeutel hin?🤔 - und verlassen Grado und die schöne Lagune wieder.

    Da uns der Weg zwangsläufig nochmal durch Aquileia führt, halten wir noch mal am „Kanal“. Die Gründung Aquileias erfolgte im Rahmen der Römisch-gallischen Kriege. Über ein Kanalnetz war Aquileia an die Adria angebunden, und somit seinerzeit der wichtigste Binnenhafen der Region, der Außenhafen war Grado. Ein Teil des Binnenhafens wurde ausgegraben und man kann herrlich an den alten Steinen entlangflanieren.Read more

  • Palù di Livenza

    October 25 in Italy ⋅ ⛅ 15 °C

    Eigentlich ist es heute gar nicht so weit bis zu unserem nächsten Quartier in der Nähe von Padua. Also genug Zeit für den einen oder anderen Abstecher, schließlich ist der Weg das Ziel.

    Des Hasen geliebter Ritter ist manchmal ein klitzekleines bisschen verrückt 🤷‍♀️, und so steuern wir den Palù di Livenza an. Unter der Bezeichnung Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen führt die UNESCO 111 Fundstellen prähistorischer Pfahlbauten in der Schweiz (56), in Italien (19), Deutschland (18), Frankreich (11), Österreich (5) und Slowenien (2) als Weltkulturerbe. Die 111 Fundstellen befinden sich teils unter Wasser, teils an See- oder Flussufern oder in Feuchtgebieten. Sie repräsentieren Überreste prähistorischer Pfahlbausiedlungen aus einem Zeitraum von 5000 bis 500 v. Chr.

    Der Palù di Livenza ist eine dieser Fundstellen, die in der feuchten und sumpfigen Gegend im Tal des Flusses Livenza liegt. Eine der ältesten und am besten datierbaren.

    Wir kreisen das Areal systematisch ein. Und wie sie sehen, sehen sie nix! Ausser hübscher Gegend…. 🤷‍♀️

    Das Besucherzentrum zur archäologischen Stätte befindet sich noch im Bau (vermutlich kann man sich hier in ein paar Jahren umfassend informieren lassen). Der archäologische Rundweg steht komplett unter Wasser, die Informationstafeln befinden sich selbst auf dem Weg zur archäologischen Hinterlassenschaft…🤷‍♀️.

    Zumindest finden wir ein hübsches Plätzchen in der Sonne für unsere mittägliche Brotzeit…
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  • La Pieve San Pietro di Feletto

    October 25 in Italy ⋅ ☀️ 15 °C

    Im Anschluss cruisen wir ein bisschen durch die Weinberge des Proseccogebiets und steuern dabei die antike Kirche La Pieve San Pietro di Feletto an. Die Kirche wurde um das Jahr 1000 herum gebaut und innen wie außen mit wunderschönen Fresken ausgestattet. Normalerweise ist die Kirche wohl nicht oder nur erratisch zugänglich, aber wir haben Glück, dieses Kleinod steht offen, weil der Blumenschmuck gerade getauscht wird (dass man eigentlich nicht fotografieren darf, haben wir erst beim Rausgehen gesehen - dafür war aber auch die Beleuchtung nicht eingeschaltet).Read more

  • Portego Mio

    October 25 in Italy ⋅ ☁️ 19 °C

    Am Nachmittag erreichen wir unser nächstes und höchstwahrscheinlich letztes Quartier für diese Reise, die hübsche Ferienwohnung Portego Mio im Umland von Padua.

    Wir richten uns häuslich ein und werden auch sofort als potentielle Katzenkuschler von den hier wohnenden Haustigern akzeptiert. Wir kochen uns abends noch eine Kleinigkeit und zum Ende des Tages kommt noch das zweite Kuschelmonster vorbei… 😻Read more

  • Vicenza

    October 26 in Italy ⋅ ☁️ 17 °C

    Heute am Sonntag geht es für uns nach Vicenza (zusammen mit halb Italien auf Sonntagsausflug).

    Die Ursprünge der Stadt Vicenza reichen bis 600 v. Chr. zurück. In römischer Zeit hatte die Stadt als Station auf der wichtigen Straße von Mediolanum (Mailand) nach Aquileia eine gewisse Bedeutung. Römische Hinterlassenschaften sind allerdings kaum erhalten.

    Die Stadt weist eine große Zahl von Palazzi aus dem 15. bis 18. Jahrhundert auf, von denen die bekanntesten von Andrea Palladio stammen. Andrea Palladio war der bedeutendste Architekt der Renaissance in Oberitalien. Im Jahr 1994 trug die UNESCO Vicenza als „die Stadt des Palladio“ in die Liste des UNESCO-Welterbes ein.
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  • Teatro Olimpico

    October 26 in Italy ⋅ ☁️ 17 °C

    Der Höhepunkt und eine der Glanzleistungen Palladios ist aber das Teatro Olimpico. Es ist eines der ersten freistehenden Theatergebäude, das seit dem Ende der Antike in Europa errichtet wurde, und soll das älteste überdachte überhaupt sein.

    Die Bühnenwand gibt durch drei Portale den Blick auf eine Kulissenstadt – ein idealisiertes Theben – frei. Um die Illusion von Tiefe zu verstärken, steigt der Bühnenboden an und die Häuser sind perspektivisch verkleinert. Die Szenerie wirkt, bei einer tatsächlichen Tiefe von nur 12 Metern, um ein vielfaches tiefer. Eigentlich wurde die Kulissenstadt für die Aufführung von „König Ödipus“ erstellt, verblieb aber nach der Aufführung zur Eröffnung des Theaters im Jahre 1585 stehen und dient seither für alle Vorstellungen als Bühnenbild.

    Wir kraxeln die steilen Holzstufen immer höher und sitzen sprachlos und staunend in den Rängen dieses tollen Bauwerks.
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  • Piazza dei Signori

    October 26 in Italy ⋅ ⛅ 17 °C

    Während wir Ausschau nach etwas feinem zu essen halten, landen wir auf dem Herzstück Vicenzas. Im sonntäglichen Trubel lacht uns eine Prosciutteria e Pinseria an, bei der wir einige Zeit auf einen Tisch warten müssen.
    Und das hat sich gelohnt, „House Pinse“ mit Burata und Prosciutto di San Daniele - eine neue kulinarische Entdeckung 😋!
    Dazu dieser herrliche Platz mit der Basilica Palladiana, dem Palazzo del Monte di Pietà, den berühmten Säulen, und und und - ohne Worte, wir sind einfach nur hin und weg 🤩.
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  • „Seetag“ in Portego Mio

    October 27 in Italy ⋅ ☀️ 16 °C

    Die letzten Tage hier stehen unter dem Motto alles kann, nix muss. Nur in Padua steht noch das eine oder andere auf unserer „Must See“-Liste. Eigentlich wollten wir heute schon mal den Botanischen Garten von Padua anschauen, um kurz vorm losfahren festzustellen, dass der - genau so wie die anderen Wunschziele - heute, am Montag geschlossen hat.

    Spontan beschließen wir also heute einfach mal einen „Seetag“ zu machen, also schlicht nix. Wir gehen im Nachbarort einkaufen - schon die riesige Auswahl an verschiedenen Mozzarella überfordert uns, und fahren dann zurück in unsere gemütliche Ferienwohnung.

    Als wir zurückkommen, ist der Strom weg…
    Dank Gasherd geht Mittagessen kochen trotzdem, was wir sogar draußen in der Sonne genießen können.

    Ohne Strom aber mit Gas funktioniert dann auch der lokale Espressokocher ganz ausgezeichnet… 😋 - die Essenz von Kaffee. Nach ein paar Stunden ist der Strom wieder da, digital detox beendet, die Footprints von gestern müssen noch abgearbeitet werden.

    Essen, spielen, lesen, heimische Katzen kuscheln - so ein fauler Tag tut auch mal gut…
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  • San Michele

    October 28 in Italy ⋅ ☀️ 12 °C

    Nach unserem gestrigen Nixtun muss heute natürlich wieder ein bisschen Kultur sein. Wenn man schon vor den Toren Paduas ist, muss man natürlich auch hin… 😊

    Wir starten heute früher als sonst, die meisten Museen haben Mittagspause. Unser erstes Ziel des Tages ist das Oratorio di San Michele, das im 14. Jahrhundert mit Fresken von Jacopo da Verona ausgeschmückt wurde.Read more

  • Orto Botanico

    October 28 in Italy ⋅ ☀️ 13 °C

    Unser nächstes Ziel des Tages ist der Orto Botanico, der botanische Garten von Padua. Er wurde 1545 als weltweit erster botanischer Garten angelegt. Seither dient er der Anzucht von (Heil-)Pflanzen und der wissenschaftlichen Forschung für die Lehrenden und Studierenden der Universität. Er wurde 1997 in die Liste der UNESCO-Welterbe aufgenommen.

    Der Botanische Garten von Padua wurde vom Senat der Republik Venedig gegründet. Die eigentliche Funktion war die Anzucht von Heilpflanzen und die Bereitstellung von Anschauungsmaterial zur Ausbildung der Studenten.

    Die Pflanzensammlungen wurden kontinuierlich erweitert mit Arten aus der ganzen Welt, besonders solchen, mit denen Venedig Handel trieb. Dadurch erhielt Padua die Hauptrolle bei der Einführung und dem Studium von exotischen Pflanzen. 1565 wurde hier erstmals in Europa ein Flieder gezüchtet, 1568 erstmals in Europa Sonnenblumen. Auch die erste Kartoffel in Europa wurde hier gezüchtet.

    Ein schöner Ort, der auch mit der Herbstfärbung schön zur Geltung kommt an einem sonnigen Oktobertag.
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  • Il Santo

    October 28 in Italy ⋅ ⛅ 15 °C

    Auf der Suche nach einem Plätzchen für die Mittagspause kommen wir an Il Santo vorbei, der Basilika des Heiligen Antonius, und der Hase muss natürlich hinein, in eins der meistbesuchten Heiligtümer Italiens (obwohl wir schon mal drin waren).

    Die Basilika gehört zu den weltweit acht internationalen Heiligtümern und wurde zwischen 1232 und etwa 1310 mit romanischen wie gotischen Stilelementen errichtet, um das Grab des heiligen Antonius von Padua aufzunehmen.

    Eine prächtige Kirche voller Fresken und Schnickschnack, aber irgendwie ohne Seele.
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  • Padua

    October 28 in Italy

    Wir waren schon mal in Padua vor ziemlich genau 19 Jahren, im September 2006, auf unserer „was soll ich in Südamerika, ich war noch nie in Italien“-Reise. Und nachdem wir uns auf jener Reise in Venedig verlobt hatten (https://findpenguins.com/2ujdynopd0vpi/footprin…), haben wir uns hier in Padua überlegt, wie wir diese Neuigkeiten mit unserer Familie teilen. Hier irgendwo am Prato haben wir gesessen, und Postkarten geschrieben an all die Lieben daheim, mit verliebten und verlobten Grüßen (https://findpenguins.com/haseundritterontour/fo…) - lang ist’s her… 🥰

    Und so schwelgen wir hier und heute in Erinnerungen, suchen uns noch ein feines Mittagessen neapolitanischer Art (auch wenn die frittierte Pizza schon etwas komisch ist) und schlendern dann noch ein bißchen mit Muße bei schönstem Sonnenschein durch Padua.
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  • Und noch ein "Seetag"

    October 29 in Italy ⋅ ☁️ 14 °C

    Wir sind tatsächlich ein bißchen reisemüde nach 3 1/2 Wochen Rundreise. Auch wenn wir in dieser Ecke Italiens schon mal waren, so gäbe es hier auf jeden Fall noch genug zu entdecken. Aber uns fehlt tatsächlich die Energie uns nochmal so richtig aufzuraffen. Eine palladianische Villa hier in der Nähe würde uns noch reizen, wir haben sie auf dem Rückweg von Vicenza schon gesehen, aber sie ist für individuelle Besichtigungen leider nicht zugänglich.

    Also gönnen wir uns noch einen 2. Seetag auf Portego Mio. Seit wir verstanden haben wie die Heizung funktioniert (unsere erste Erfahrung mit der Steuerung einer Wärmepumpe) ist es hier auch schön muckelig in unserer Ferienwohnung. Wir verdingen uns als Katzenkuschler, die hier wohnenden Fellnasen wissen das zu schätzen und wir leider seit über einem Jahr Katzenlosen genießen das sehr. Vielleicht sollten wir doch nochmal drüber nachdenken, wieder einer Katze ein neues Zuhause zu geben?

    Wir fahren nochmal in den riesigen italienischen Supermarkt im Nachbarort, decken uns mit italienischen Köstlichkeiten für zuhause ein, und kaufen uns einen Espressomaker für die nächste Tour mit dem Mietwomo. Wir wissen zwar noch nicht wann, aber wir sind uns sicher, dass sie kommen wird.

    Abends spielen wir noch ein bißchen Carcassone im Nebel. Ja, so faul bekommt man auch einen Tag rum...
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  • On the way Home

    October 30 in Austria ⋅ ☁️ 17 °C

    Wir hatten uns zu Beginn der Reise offen gelassen, wann wir genau nach Hause fahren. Wenn man noch auf Sommerreifen unterwegs ist und über den Brenner muss, dann muss man ein bisschen flexibel sein. Dass uns der Winter schon auf dem Hinweg erwischt… 🫣

    Aber am Ende passts: am Sonntag, Montag, Dienstag hat die Wetterapp Schnee am Brenner angesagt, Mittwoch auftauen, am Donnerstag machen wir uns auf den Heimweg.

    Der Himmel weint, als wir Portego Mio verlassen. Es ist gut möglich, dass dieses schöne Quartier sich zukünftig in die Handvoll Feriendomizile einreihen wird, wo wir nochmal hinfahren. Mit Italien ist man schließlich nie fertig.

    Bis zu den Alpen hat’s dann aufgehört zu regnen. Bis zum Brenner läuft es gut, aber ab dann macht's keinen Spaß mehr, Baustelle, einspurig, Stau, ziemlich spassbefreit.

    Die deutschen Grenzkontrollen umfahren wir, rund um München der übliche dichte Verkehr, bei Ingolstadt dann der nächste Stau, eine schier endlose Baustelle. Wir wechseln uns konsequent ab, und machen immer nur kurze Pausen, trotzdem brauchen wir 9 Stunden für die knapp 700 km nach Hause. Solche Tage machen einfach keinen Spaß, müssen aber halt sein.
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  • Home Sweet Home + Fazit

    October 31 in Germany ⋅ ☁️ 14 °C

    Nach fast 4 Wochen sind wir wieder gut daheim gelandet. Das tapfere Auto bekommt am Freitag erstmal die wohlverdiente Wäsche und am Montag dann die Winterreifen. Die Koffer wollen ausgepackt werden und die Waschmaschine läuft heiss. Zeit also für ein Fazit.

    Eigentlich hatte des Hasen geliebter Ritter die Tour „entspannt“ geplant, aber irgendwie war es doch alles anstrengender als gedacht. Der Ritter hatte die Fahrerei auf engen kurvigen Bergstraßen hoffnungslos unterschätzt (und Autobahn ist ja voll okay, aber wirklich niemand möchte, dass der Hase auf Bergstraßen fahren muss… 🫣).

    Überhaupt die Fahrerei: für den Ritter eine ganz neue Erfahrung ungefähr 10x häufiger überholt zu werden, als er selbst überholt. Bei erlaubten 60, 80 zu fahren und dann von einem Fiat Cinquecento sehr flott überholt zu werden, das muss man erstmal verkraften 😅. Partiell hatten wir das Gefühl, dass das deutsche Kennzeichen quasi zum Überholen auffordert.

    Slowenien hat uns gut gefallen und wird uns sicher nochmal wiedersehen, vermutlich aber früher im Jahr, dafür ist Oktober tatsächlich schon ein bisschen spät. Die Škocjan-Höhle war schon sehr beeindruckend. Bosnien war landschaftlich, kulturell und kulinarisch sehr spannend, dort wird es uns vermutlich aber eher nicht nochmal hinziehen. Auch wenn es faszinierend ist, quasi in Europa im Orient zu sein.

    Der Hase kannte Kroatien bisher nur vom Kreuzfahren, das war schon sehr schön da mal ein bisschen mit Muße durchzufahren, die Plitvicer Seen und die Krka-Fälle ein landschaftliches Highlight dieser Reise. Oktober scheint noch eine echt gute Reisezeit für Kroatien zu sein, es ist nicht mehr voll, teilweise schon fast verschlafen, man bekommt tolle Hotels zu annehmbaren Preisen. Teilweise hat man aber schon deutliche Zeichen von zuviel Tourismus, wenn die schnuckeligen Altstädte fast nur noch aus Ferienwohnungen, Gastronomie und Souvenirshops bestehen.

    Italien zum Schluss geht immer 😎, schöne Städte, tolle alte Kirchen, mit Italien ist man einfach nie fertig…

    Überrascht hat uns, dass wir nach 3 Wochen Rundreise dann doch irgendwie ein bisschen reisemüde waren. Aber dafür war unser letztes Quartier Portego Mio definitiv der beste Platz, um noch ein bisschen auszuruhen und die vielen, vielen neuen Eindrücke etwas sacken zu lassen.

    Schneller als gedacht hat der Alltag uns wieder. Aber nach der Reise ist ja bekanntlich vor der Reise…
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    Trip end
    October 30, 2025