Bei unserer letzten Reise wuchs der Mut, Norwegen weiter zu erkunden - also die Lofoten. Wir können „Corona-bedingt“ ab 15.07.2020 nach Norwegen einreisen und sind dann letztlich 5122 km (ohne Fährüberfahrt) unterwegs.
  • Day24

    Die Rückkehr in den bürgerlichen Alltag

    August 9 in Germany ⋅ ⛅ 31 °C

    Frühstück auf dem Dampfer... wie im Hotel halt.
    Pünktlicher als die Bahn legen wir in Kiel an, noch schnell tanken und dann geht’s gen Großerkmannsdorf. Und das Thermometer am Auto steigt und steigt.
    Stau, wie immer um Neuruppin, zu hohes Verkehrsaufkommen... der dreispurige Ausbau ist schon in Arbeit.
    Die Durchfahrt durch Berlin problemlos.
    Und wie der Zufall es will, fahren Elkchen und Klaus mit ihren Motorrädern kurz nach Berlin vor uns auf die Autobahn auf. Die erste Raststätte gehört selbstverständlich uns... und entgegen aller „Corona-Regeln“ fallen wir uns in die Arme. Ein kurzes Schwätzchen über die Reise... aber die beiden müssen in der Hitze (mittlerweile bis 36 Grad) weiter... Wir haben es da bei Klima-22-Grad leichter. Ich bewundere die Beiden!!!
    Kurz nach 17:00 Uhr steht der Wohnwagen im Grundstück, die Herstellung der Ordnung beginnt und der traumhafte Urlaub ist nach gefahrenen 5122 km zu Ende.

    Dank den Kindern, die die lange An- und Rückfahrt durchgehalten haben, Dank auch an meine liebe Frau Doro, die wie immer die Ziele ausgesucht hat und perfekt die Abläufe im Blick hat.

    Bis zum nächsten Mal.
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  • Day23

    Zurück nach Deutschland

    August 8 ⋅ ☀️ 19 °C

    Ein letztes Frühstück vor dem Wohnwagen und dann machen wir uns für die Fährüberfahrt reisefertig. Eine reichliche Stunde bauchen wir bis zum Fähranleger in Oslo.
    Die Formalitäten für‘s Boarding wie immer genial schnell... ja und dann verschwinden wir samt Auto und Wohnwagen im Bauch der Fähre...
    Pünktlich um 14:00 Uhr startet die Überfahrt nach Kiel.
    Auf dem Parkplatz im Hafen treffen wir eine vom alljährlichen Sauerkraut anrichten bekannte Familie, mit der wir dann auf dem Schiff den letzten „Reisesonnenuntergang“ erleben.
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  • Day22

    Noch einmal Oslo

    August 7 in Norway ⋅ ☀️ 23 °C

    Gestern sind wir insgesamt 278 km gefahren, um wie immer im Nahfeld von Oslo anzukommen.
    Leider hat sich ein Treffen mit Klaus und Elke, die sich zeitgleich ebenfalls in Norwegen (allerdings mit dem Motorrad!) auf Tour befunden haben, nicht mehr ergeben. Die beiden müssen heute auf die Fähre nach Kiel.

    So hatten wir heute die Wahl zwischen Shopping 🛍 in Oslos Zentrum oder einem Museumsbesuch auf der Halbinsel Bygdøy.
    Entschieden haben wir uns zum Besuch des Norsk Folkemuseum auf Bygdøy. Hier wurden 155 historische Gebäude aus allen Regionen Norwegens zusammengetragen. Gezeigt wird u.a. die Stabkirche von Gol und das älteste, noch erhaltene Holzhaus der Welt aus dem Jahr 1238, der Innenraum wird für ein Installation der Künstlerin Ida Lorentzen („Bloodlines“) genutzt.
    Übrigens können einige der Häuser von innen besichtigt werden, teilweise sind Glasscheiben eingezogen, die allerdings eine Öffnung für den Fotoapparat oder das Handy haben, um lästige Spiegelungen zu vermeiden. Eine nette Idee für Fotoverrückte 😊.

    Im Anschluss noch ein kurzer Spaziergang zum Badeparadies der Halbinsel mit herrlichem Blick über den Oslofjord.

    Am Abend besuchen wir auf Bitte der Kinder das Camping-Bistro, quasi Abschiedsessen in Norwegen...
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  • Day21

    Der letzte größere Ritt vor Oslo

    August 6 in Norway ⋅ ⛅ 23 °C

    Die Sonne fängt an zu zwinkern, die Nacht ohne Regen. Entspannt gehen wir gegen 11:00 Uhr auf die E6, passieren gegen 12:20 Uhr Lillehammer
    und fahren dann ein Stück entlang des Westufers von Norwegens größtem Binnensee (Mjøsa) auf der E4. Auf diesem See fährt übrigens der älteste, noch betriebener Raddampfer der Welt!
    In Lunner wechseln wir auf die E16 in Richtung Hønefoss und von dort aus ist es nur noch ein Katzensprung zu unserem Campingplatz „Rørvik Camping“. Aber welch Schreck... der Platz ist geschlossen!!!

    Also bei der nächsten Gelegenheit wenden und auf dem Parkplatz vorm SPAR, in dem wir in den letzten zwei unsere Einkäufe tätigten, die „NorCamp-App“ bemühen.
    Letztlich am selben See finden wir bei Gomnes einen Komplex aus zwei großen Campingplätzen: „Odin Camping AS“ und „Onsakervika Camping“.
    Für unsere Verhältnisse die Rückkehr in die Zivilisation. Offensichtlich ein äußerst preiswertes „Naherholungsgebiet“ für den Großraum Oslo, weil mit massenhaft Dauercampern und u.a. im Hintergrund lauter Diskomusik aus einem der garten- und vorbauumhüllten Domizile. Und das Areal scheint noch kräftig im Bau befindlich, jedenfalls stehen reichlich Baumaschinen herum, einige Stellflächen wirken wie erst dieses Jahr angelegt und sind noch nicht benutzbar.
    Aber gut, wir wollen morgen noch einmal Oslo besuchen. Und dort empfängt uns ohnehin der Großstadttrubel 😉.
    Na und letztlich in wenigen Tagen auch wieder der ganz normale Wahnsinn im täglichen Allerlei. Möge uns Odin‘s Welt einiges an Kraft und Gelassenheit mitgeben!
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  • Day20

    Die Qual der Halbwüchsigen

    August 5 in Norway ⋅ ☁️ 14 °C

    Die lange Autofahrerei ist nicht nur für die Chauffeure anstrengend, obwohl sich Doro und ich etwa nach einer Stunde am Lenkrad abwechseln. Nein auch die mitreisende, halbwüchsige Crew leidet... an Bewegungsmangel und WiFi-Entzug 😉. Und wie wir beiden Gruftis feststellen müssen, der morgendliche Vorzeltab- und der abendliche Vorzeltaufbau (nun ja, es handelt sich dabei lediglich um eine Plane mit drei Zeltstangen) ist nicht ausreichend, die „Pubertiere“, ausreichend auszulasten. Aber jetzt noch mal 10 km wandern gehen 🥴? Wie schön war da doch die Zeit auf den Lofoten...

    Heute durchfahren wir gegen 13:30 Uhr Trondheim, dann das vom letzten Jahr bekannte Dovrefjell (erneut mit Elchkuh am Straßenrand, die ich als aktueller Fahrer leider nicht dokumentieren kann) und sind kurz nach 18:00 Uhr (nach einem kurzen Stauhalt) in Otta - genau 450 km geschafft.
    Wir richten uns auf dem uns hier bereits bekannten Campingplatz (Otta Camping og Motell) wieder für eine Nacht ein. Doro und Johanna zaubern Tomatensoße zu Eierteigwaren.

    Morgen planen wir wieder „Rørvik Camping“ vor den Toren Oslo‘s zu erreichen. Die meteorologische Prognose verspricht für morgen Badewetter... na schau mer mal.
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  • Day19

    Und weiter geht‘s gen Süden

    August 4 in Norway ⋅ 🌧 12 °C

    Eigentlich wollten wir bei Mo i Rana noch eine Gletscherzunge erwandern, aber das Wetter macht uns einen Strich durch die Rechnung. Aber gut, der eingeplante Puffertag kann ja vielleicht noch andernorts verbracht werden.
    11:55 Uhr überqueren wir wieder den Polarkreis. Hier ein kurzer Stopp zum Souveniererweb und für ein paar Fotos.
    Ziemlich genau um 16:27 Uhr verlassen wir Nordland, kurzer Fahrerwechsel und dann suchen wir einen Platz zum übernachten.
    Hier in Harran finden wir am Fluss Narran kurz vor einem automatischen Wasserkraftwerk einen Campingplatz... immerhin haben wir heute knapp 450 km geschafft.
    Essen für die Familie bereiten, gemeinsames Abendbrot und dann mal wieder duschen. Na ja, Camping ist halt der Zustand, bei dem die eigene Verwahrlosung als Erholung empfunden wird 😉.
    Noch ein Weinchen, dann ab in die Heia. Morgen sind wieder Kilometer dran!
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  • Day18

    Die Heimreise beginnt

    August 3 in Norway ⋅ ☁️ 19 °C

    Halb elf verabschieden wir uns vom Strand und machen uns auf den Weg. Gegen 13:00 Uhr verlassen wir die Lofoten. Anderthalb Stunden später sind wir wieder auf der Fähre ⛴ nach Bognes. Die Überfahrt ist nach etwa einer Stunde geschafft und weiter geht’s auf der E6 gen Süden.
    Nach 349 km ist gegen 18:00 Uhr der Riemen runter. Wie so oft, wir finden dank der NorCampApp einen kuscheligen Zeltplatz in Straumen an einem rauschenden Flüsschen (Stømhaug Camping) und richten uns für eine Nacht ein.
    Mit 20 Grad ist es doch recht lau, aber die Sonne haben wir erst einmal auf den Lofoten zurücklassen müssen.
    Gegen Abend kühlt es sich dann doch ab und der gewohnte Nieselregen setzt ein 😉.
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  • Day17

    Johanna hat Geburtstag

    August 2 in Norway ⋅ ⛅ 19 °C

    Und wieder ist ein Jahr vergangen. Johanna wird 13.
    Ihr Wunsch war es, ein paar schöne Stunden hier am Strand von Myrland zu verbringen und da das Wetter mitspielt, warum nicht.
    Auf dem Heimweg zum Campingplatz ein kurzer Fotostop am Kirchlein von Flakstad.
    Zum Ausklang des Tages wollen wir grillen - ich muss daher jetzt erst mal in die Kombüse.

    Nackensteak „is fertsch“... und Johanna möchte den Grillpart übernehmen, den sie dann auch mit Hingabe ausführt. Nebenbei erklärt ihr Richard in epischer Breite nebenbei das neue Spiel, welches Johanna heute geschenkt bekommen hat („Quacksalber von Quedlinburg“). Frauen sind halt „multi-tasking-fähig“.
    Das Grillwerk ist ihr richtig lecker 😋 gelungen - ein Dankeschön der Grillmeisterin.
    Und dann noch der letzte Sonnenuntergang als Abschied von den Lofoten.

    Morgen beginnt leider unsere Rückreise gen Oslo... 🥴 und der Urlaub neigt sich dem Ende zu.

    Jetzt noch ein Glas Wein 🍷.
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  • Day16

    Die Bucht von Kvalvika

    August 1 in Norway ⋅ ⛅ 15 °C

    Heute möchte die Familie zur Bucht von Kvalvika wandern und der Volvo soll einen Ruhetag bekommen, hat er uns doch bisher geduldig durch‘s Ländle gebracht.
    Ich begleite Doro und die Kinder bis zum Einstieg in die Bergwand und kehre dann wieder um und erlaufe mir die Umgebung an der Westseite unseres Campingplatzes. Etwas sinnlos, da immer hin und zurück aber immerhin reichlich 10 km und wieder ein paar schöne Bilder.
    Und wie der Zufall es will, erspähe ich das Münchner „Militär-Mobil“ vom Hafen in Kiel, dem unser Campingplatz wohl doch nicht zusagte.
    Eine Stunde nach mir kommt auch der Rest der Familie zurück. Zur Bucht sind die drei nicht abgestiegen, aber Doro hat die Gelegenheit genutzt, den Ryten (543 m) zu besteigen, von dem sich die Bucht in südlicher Richtung wohl fotogen zeigt. Das letzte Bild ist von Ihr gepumpt 😉.
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  • Day15

    Haukland und Uttakleiv

    July 31 in Norway ⋅ ⛅ 13 °C

    Heute schickt das Nordmeer Nebel, die Temperatur ist auf 14 Grad gefallen.
    Da wir aber ohnehin einen größeren Einkauf tätigen müssen (Johanna‘s Geburtstag und die Heimreise werfen ihre Schatten voraus), fahren wir zunächst in die Nähe von Leknes auf der Insel Vestvågøya.
    Kurz nach Passage des Tunnels unter dem Nappstraumen unternehmen wir einen Abstecher zum Strand von Haukland. Von dort aus wandern wir einen alten Fahrweg entlang der Küste bis nach Uttakleiv und umrunden dabei den Berg Veggen („Die Wand“ - 489 m). Durch den Nebel ist die imposante Steilwand allerdings nicht zu sehen.
    In Uttakleiv findet sich ein riesiger, na sagen wir mal, Zeltplatz für Pruristen. Fließend kaltes Wasser, ein paar Toiletten, aber Landschaft pur. Und im Hinterland kann man den 931 m hohen Himmeltindan besteigen (aber nicht unterschätzen, lt. Wanderführer bringt der Anstieg die Beine zum glühen).
    Wir entscheiden uns, nicht den gleichen Weg zurück zu gehen, sondern die Runde über den Bergrücken (ein alter Schulweg für die Kinder) zu wagen. Über die alte Paßstraße gewinnen wir allmählich an Höhe und gelangen auf die Hochebene Klumpan. Ein sumpfiges Gelände mit einem kleinen See. Nach links zweigt der Weg zum Himmeltinden ab und nun soll es wieder bergab gehen. Leider hat ein Erdrutsch den alten Weg vernichtet... 170 m Tiefblick und ein ausgesetzter 30 cm breiter Trampelpfad nach unten... Ihr wisst, was jetzt kommt... ich den Weg wieder zurück - Doro und die Kinder steigen ab.
    Doch ich möchte die Runde eine Runde werden lassen. Also laufe ich den 880 m langen Tunnel unter dem Berg durch und lande wohlbehalten am Ausgangspunkt in Haukland.
    Zum nun anstehenden Einkauf nehmen wir eine Piste über Vik und Leitet nach Leknes. 1800 NOK für etwas Grillfleisch, Buletten, Brot, Gemüse und Getränke und dann noch mal reichlich 1000 NOK für zwei 3-Liter-Pack Wein.
    Gut, das Lohnniveau in Norwegen liegt über dem in Deutschland, aber das, was die Landwirtschaft produziert kostet auch, und... z.B. das Fleisch, welches wir kauften, behält seine Größe in der Pfanne und auf dem Grill!
    Diese Verhältnisse wünsche ich mir auch für zu Hause... da mag drüber denken wer will. 😉
    Zum Abendbrot gibt’s Buletten (nachgewürzt), Letscho und Reis... und jetzt beim schreiben noch ein Weinchen. Dann sind die Kids mit „Rage“-spielen dran.
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