• Hans-Dieter und Vera Bock
  • Hans-Dieter und Vera Bock

Entlang der Panamericana

Hans-Dieter und Veraによる300日間のアドベンチャー もっと詳しく
  • Einreise Nicaragua

    2025年4月7日, ニカラグア ⋅ ☀️ 32 °C

    (HD) Vor dem Grenzübertritt nach Nicaragua hatten wir Respekt. Hört man doch von vielen Problemen. Wir können das nicht bestätigen. Alles lief glatt. Um Punkt 7 Uhr waren wir zur Grenzöffnung da und nach noch nicht einmal 5 Stunden war die Gruppe durch. Da wir grundsätzlich die Regeln des Gastlandes beachten wollen gab es auch keine Reklamationen.
    Unser Übernachtungsplatz am Ufer des Nicaraguasees in Granada bietet einen malerischen Ausblick. Nicaragua ist für uns ein günstiges Urlaubsland und wir kaufen erst mal für die drei Tsge gut ein und genießen dann ein frühes Abendessen direkt am Strand.
    もっと詳しく

  • Granada

    2025年4月8日, ニカラグア ⋅ ☀️ 29 °C

    Granada (Nicaragua) wurde 1524 von Francisco Hernandez gegründet. Die Stadt ist benannt nach seinem spanischen Heimatort und eine der ältesten Städte Nicaraguas und Mittelamerikas. Granada ist international für seine Kolonialarchitektur bekannt und außerdem ein Treffpunkt für Dichter.
    Granada ist aufgrund seines maurischen Erscheinungsbildes ein für Mittelamerika ungewöhnlicher Ort. Granada (Nicaragua) ist die Partnerstadt von Frankfurt am Main.
    Unser Stellplatz ist auf einem Parkstreifen entlang einer mässig befahrenen Strandstrasse am Nicaraguasee. "Eigentlich" nachts menschenleer. Allerdings ist nächste Woche Karwoche mit großem Fest, das jedoch kirchlich nur innerhalb der Kirche gefeiert werden darf da sich die Regierung mit der katholischen Kirche verkracht hat. Daher feiern die Nicaraguaner in der Karwoche einfach um des Feierns willen mit der gesamten Familie, die oft weit anreist. Es werden Stände am Strand aufgebaut, und ausgerechnet bei uns hat eine grosse Familie ihr (Nacht-) Lager aufgebaut und macht das obligatorische Feuer an. Einige WoMos werden so eingeräuchert dass sie umziehen. Ein Mitfahrer vergisst dabei die Dachluke zu schließen und beschädigt sie im Dunkeln an den tief hängenden Ästen.
    Wir werden um 8.30 Uhr von 8 Kutschen abgeholt, mit denen wir eine Stadtrundfahrt machen. Das ist doch mal was anderes.
    もっと詳しく

  • Bootsfahrt auf dem Nicaraguasee

    2025年4月8日, ニカラグア ⋅ ☀️ 31 °C

    Am späten Nachmittag machen wir noch eine Bootsfshrt auf dem See. Auch diese sehr ruhige Fahrt ist interessant und wir sehen eine Reihe von Wasservögeln. Der See, mit 8000 m2 der zweitgrößte Lateinamerikas, hat über 400 Inseln, in der Mitte liegt Ometepe mit dem altiven Vulkan Conception.
    Der See hat mit dem San Juan einen Abfluss zur Karibik. Es gibt chinesische Pläne, einen Durchstich zum Pazifik vorzunehmen und somit eine Alternative zum Panama-Kanal zu schaffen. Das wäre eine Umweltkatastrophe, da der See das Trinkwasser für Nicaragua liefert und der Fisch- und Vogelwelt die Grundlage.
    Der Tag endet mit einem fulminanten Paella-Essen für 5 Personen in einem schönen Fischlokal, sogar Vera ist begeistert von ihrem Fischfilet.
    もっと詳しく

  • Esteli - Besuch einer Zigarrenfabrik

    2025年4月9日, ニカラグア ⋅ ☁️ 25 °C

    (HD) Heute steht für uns Nichtraucher eine ungewöhnliche Besichtigung an: Wir wollen eine Zigarrenfabrik besichtigen.
    Die Anfahrt nach Esteli beträgt 180 km auf relativ guten Strassen. Heute fährt Uwe mit uns, da die Beschaffung eines Ersatzmobils für seinen „Barney“ an der Bürokratie in Costa Rica gescheitert ist. Als Ausländer ein Wohnmobil kaufen, zulassen, versichern und dann auch noch ausführen wollen – das geht halt nicht so schnell wie erhofft. Also fahren Uwe und Maya reihum mit der Gruppe mit, Uwe wie gesagt heute mit uns.
    Unterwegs zeigt er uns die abgeflachten Vulkane, die Tafelbergen gleich ins Auge fallen. Leichte Gesteinsschichten haben sich über das Vulkangestein gelegt und dieses dann abgeflacht bzw. eingeebnet.
    Unser Übernachtungsplatz ist wieder ein ehemaliges Hotel, das zum Verkauf steht. Der Pool ist zwar für uns gefüllt (es fehlt aber die Zeit zum Baden), an den Toiletten wird noch als wir ankommen gewerkelt (immerhin sind sie bis zum Abend fertig!) und dann werden wir von einem Bus zur Zigarrenfabrik "Plasencia" abgeholt. Die Plasencia ist unter den 10 besten Zigarren der Welt zu finden. Eigentlich wollten wir zu einer anderen Fabrik, doch die ist eine Woche zuvor abgebrannt. Ob da einer zu viel geraucht hat, können wir nicht klären.
    Die Führung durch den Inhaber, Herrn Plasencia III, ist sehr interessant. Wir wussten nicht, wie viel Arbeit in der Herstellung einer Zigarre liegt. Bis sie in den Verkauf kommt, dauert es bis zu 7 Jahre. Erst werden die Tabakblätter im Anbaugebiet getrocknet, dann im Lager fermentiert, immer wieder sortiert und gebündelt, die Temperatur überwacht, noch mal fermentiert und zuletzt wird der Tabak abermals bis zu drei Jahren gelagert, abschliessend von Hand gerollt und verpackt.
    もっと詳しく

  • Einreise Honduras (Tegucigalpa)

    2025年4月10日, ホンジュラス ⋅ ☁️ 24 °C

    (HD) Preisfrage: Wie heisst die Hauptstadt von Honduras? Tegucigalpa. Wussten wir bisher auch nicht.
    Unser Fahrtag wird durch den Grenzübertritt von Nicaragua nach Honduras bestimmt. Mit 4 Stunden sind wir relativ flott durch. Das wichtigste, so scheint es uns, ist dass wir alle Gebühren bezahlen. Ausreisegebühr, Einreisegebühr, Ortstaxe, Strassenbenutzungsgebühr, Haftpflicht. Nachdem wir uns durch ca 1,5 km LKW Stau, links und rechts, gezwängt haben, geht es erst mal weiter in die Berge. Heute fährt Maya mit uns. Etwa 50 km vor der Hauptstadt geht dann nichts mehr. 7 Autos vor uns wird die Strasse wegen Bauarbeiten dicht gemacht. Wir stehen 45 min im Stau. Ich vertrete mir die Beine und traue meinen Augen nicht. Da stehen doch 2 Bauarbeiter auf einem KIPPER und schaufeln den Sand mit der Hand runter. Na das kann dauern. Im Internet recherchiere ich dass die alternativlose Routa 6 regelmässig durch Erdrutsche verschüttet wird und daher ausgebaut wird. Nach erfreulichen 5 min. Fahrt dann der nächste Stau. Zum Glück kommt uns ein Militärfahrzeug entgegen, das hat natürlich Vorrang. Die Strasse muss frei gemacht werden und wir nutzen die Lücke um durchzuschlupfen. In einem Vorort von Tegucigalpa dann die nächste Baustelle. Ein Polizist weist uns auf die LKW Spur ein, die PKWs fahren zügig durch. Als nach etwa 30 min. Peter mit seinem 4x4 rechts an uns vorbei rauscht entschliesst sich Vera, ebenfalls auszuscheren und rechts vorbei zu fahren. Das ist mutig. Die rechte Spur wird abgeleitet, es geht sehr (!) steil bergauf, über Schlaglochpisten hoch über die Stadt, unter tief hängenden Kabeln hindurch, trotz Einbahnregel an entgegenkommenden Fahrzeugen, darunter ein LKW, vorbei, mit eingeschaltetem Bergabfahrassistenten mit 10 km/h bergab. Geschafft. Kurz bevor es dunkel wird kommen wir am Stellplatz, der in einem Erholungspark liegt an einem kleinen See liegt, an. Der Pförtner muss Überstunden machen. Wir waren nicht die letzten. Vera erfährt grosses Lob, waren wir doch so ziemlich das einzige 2x4 Fahrzeug das die Umleitung gefahren ist. Die anderen 2x4 hatten aufgegeben und blockierten erst mal den Abzweig.もっと詳しく

  • Lago de Yojoa und Parque Los Naranjos

    2025年4月11日, ホンジュラス ⋅ ☀️ 24 °C

    (HD) Auf unserer Fahrt nach Pulhapanzak machen wir Rast am Lago de Yojoa, essen dort natürlich frischen Fisch zum Mittag, und fahren dann weiter zum Parque Los Naranjos. Er liegt in einem Naturschutzgebiet, das aufgrund seiner hohen biologischen Vielfalt geschützt ist. Es gibt mehr als 800 Pflanzenarten und 407 Vogelarten wurden identifiziert, ungefähr 55 % der im Land identifizierten Vögel. Darüber hinaus wurden 54 Säugetierarten, 31 Amphibienarten, 72 Reptilienarten und 29 Süßwasserfischarten gefunden. Hier soll es eine monumentale archäologische Stätte geben, eine der wichtigsten und ältesten in Honduras. Seine Anfänge gehen auf das Jahr 800 v. Chr. zurück, sind also mehr als 2.500 Jahre alt. Wir fanden aber nur einen Steinhaufen vor.もっと詳しく

  • Parque Los Naranjos und Pulhapanzak

    2025年4月11日, ホンジュラス ⋅ ☀️ 24 °C

    (HD) Der Eintritt zum Parque Los Naranjos ist happig. 10 US Dollar pro Person für Touristen. Aber es lohnt sich und unterstüzt eine gute Sache. Die Schüler aus der Umgebung haben so etwas wie Wandertag. Weit über 100 Jugendliche sind hier, sie lernen so spielerisch die Natur zu würdigen.
    Unseren Stellplatz erreichen wir am frühen Abend, rechtzeitig zum Briefing. Uwe spendiert die Reste aus der Rumverkostung in Nicaragua. Ein schöner und interessanter Tag geht zu Ende.
    もっと詳しく

  • Der Wasserfall

    2025年4月12日, ホンジュラス ⋅ 🌙 18 °C

    (HD) Bevor wir aufbrechen wollen wir uns noch den Wasserfall anschauen, der dem Nationalpark Pulhapanzak seinen Namen gab. Mit 42 Metern ist er der höchste Wasserfall Honduras. Doch zuvor nehme ich ein erfrischendes Bad im Fluss. Zum Glück ist die Strömung nicht sehr stark, trotzdem muss man darauf achten nicht in den Sog zu kommen. 42 Meter abwärts will man nicht runterfallen.もっと詳しく

  • Von Pulhapanzak nach Copan Ruinas

    2025年4月12日, ホンジュラス ⋅ ⛅ 24 °C

    (HD) Auf unserer Fahrt kreuzt eine Herde Rinder, die Vorfahrt hat. Die Strasse wird kurzfristig gesperrt. Eine Brückenbaustelle in einem Ort umfahren wir weitgehend und sparen damit über 30 min. Stau. Ein paar km weiter war wieder mal ein LKW zu schnell und landet keine 10 m vor einer bewohnten Hütte und ca. 2 m vor der aufgehängten Wäsche.
    In Copan, unserem heutigen Ziel, wollen wir morgen eine Majastätte (Copan Ruinas) besichtigen. Heute heisst es aber zunächst den Ort erkunden. Wir lernen Thomas kennen, einen Auswanderer aus Ulm, der hier eine Gaststätte mit eigener Bierbrauerei betreibt. Schnitzel mit Kartoffelsalat oder Käsespätzle und 1-2 Bier schmeckt zur Abwechslung mal richtig heimisch. Ein Sohn arbeitet im Lokal und schwärmt für Bayern München, der andere ist Braumeister bei Ulm, die Frau kommt aus Honduras und stellt sich uns auch vor. Eine sehr sympathische Familie, die seit 20 Jahren hier lebt und auch augenscheinlich bei Einheimischen sehr beliebt ist.
    もっと詳しく

  • Die Welt der Mayas in Copan Ruinas

    2025年4月13日, ホンジュラス ⋅ ☀️ 21 °C

    Wir besichtigen die Ausgrabungsstätte der Mayas und erfahren bei der kurzweiligen Führung viel über deren Geschichte. Was uns mindestens genauso fasziniert sind die zahlreichen Aras die hier leben und denen wir bis auf ca. 5 Meter nahe kommen.
    Waxaklajuun Ub’aah K’awiil, auch bekannt als 18 Kaninchen (* ca. 675 in Copán; † 3. Mai 738 in Quiriguá), war der 13. und zugleich bedeutendste Herrscher.
    Unter seiner Herrschaft stieg die Bautätigkeit sprunghaft an, der plastische, für Copán typische und einzigartige Stil der Steinmetzarbeiten entfaltete sich zu seiner Blüte.
    So ließ 18 Kaninchen insgesamt acht Stelen errichten, die ihn zu unterschiedlichen Anlässen zeigen. Die Zahl 13 hatte besondere Bedeutung. So hatte er auch 13 Frauen, allen voran die Hauptfrau, deren Heirat mit einer großen Mitgift arrangiert wurde.
    738 wurde er gefangen genommen und in Quiriguá enthauptet. Mit diesem Ereignis, das in zahlreichen Inschriften in Quiriguá gefeiert wurde, begründet sich dessen Aufstieg, während Copán in eine fast 20-jährige Agonie verfiel.
    Auffällig auch der Ballspielplatz auf dem, den heutigen Fussball ähnlich, Wettkämpfe ausgetragen wurden.
    もっと詳しく

  • Eindrucksvolle Tierwelt in Copan

    2025年4月13日, ホンジュラス ⋅ ☀️ 22 °C

    Auch wenn sich die Tierfotos wiederholen mögen - für uns sind es wunderschöne Erinnerungen an eine noch halbwegs intakte Natur.

  • Einreise Guatemala / Chiquimula

    2025年4月14日〜16日, グアテマラ ⋅ ⛅ 24 °C

    (HD) Wie immer bei Grenzübertritten startet die Gruppe recht früh. Doch auch diesmal kommen wir relativ zügig über die Grenze nach Guatemala. Lustig ist, dass wir, bevor wir offiziell eingereist sind, erst rund 200 m nach Guatemala laufen müssen um dort eine Gebühr für unser Auto bei einer Bank in bar einzuzahlen und in einem Kiosk mehrere Fotokopien unserer Papiere machen lassen müssen wobei sich uns der Sinn nicht erschließt.
    Da die Strecke heute nur 60 km beträgt sind wir früh in Chiquimula. Unser Stellplatz liegt auf einer Wiese inmitten einer großen Ranch. Den Nachmittag veebringen wir bei stechender Hitze von knapp 40 Grad im Hotelpool. Abends erkunden wir die heimische Küche eines Lokals das dem Reitverein gehört und schauen danach noch gemeinsam einen Film über verschiedene Weltkulturerbestätten. So richtig abkühlen tut es leider nicht
    もっと詳しく

  • Antigua de Guatemala

    2025年4月15日, グアテマラ ⋅ ⛅ 20 °C

    (HD) Unser Etappenziel ist Antigua. Die Stadt ist weltbekannt dafür, dass vor Ostern zahlreiche Prozessionen durch den Ort ziehen. Ab Beginn der Fastenzeit bis zu deren Ende ziehen dieses Jahr 42 Prozessionen durch Antigua, die meisten davon in der Karwoche. Zahlreiche Blumenteppiche werden von den Trägern der Jesusstatue überschritten, die Musik und Fußtruppen begleiten sie. Hinterher kommt das Räumkommando, ganz in weiß, der Farbe der Unschuld, und kehrt die Reste als Zeichen der Vergänglichkeit zusammen.
    Unsere Anfahrt dauert länger als erwartet. Alleine die Fahrt durch die Hauptstadt Guatemala City und weiter in das nur 30 km entfernten Antigua dauert fast 4 Stunden. Die Ortsdurchfahrt von Antigua ist wegen der unter Unesco-Weltkulturerbe stehenden, aber völlig verfahrenen Kopfsteinpflaster-Strassen -die wir mit weniger als 10 km/h passieren- herausfordernd.
    Als wir ankommen, steht gleich eine Stadtbesichtigung auf dem Programm. Antigua ist auch ohne Prozession sehenswert, doch als wir die erste Prozession erreichen folgen wir ihr natürlich. Wir sehen noch eine zweite Prozession, bei der die Träger Spitzhüte wie beim Kukuks-Clan tragen.
    Unser Abendessen genießen wir in einem französischen Restaurant, Lachs an Orangen-Soja-Sauce mit Pommes bzw. Reis. Auf dem Heimweg kreuzen wir nochmals die Prozession. Man muss wissen dass sie um 15 Uhr begann und gegen Mitternacht endet. Andere beginnen Mittags und enden um 4 Uhr morgens. Trotz des religiösen Hintergrundes erinnert es uns an die Karnevalsumzüge bei uns daheim oder an den Blumenkorso in Holland. Um 23 Uhr fallen wir müde ins Bett.
    もっと詳しく

  • Karfreitag in Antigua

    2025年4月16日, グアテマラ ⋅ ⛅ 23 °C

    (HD) Die gestern begonnene Stadtführung führen wir heute fort.
    Wir sehen den Busbahnhof, den Markt, den Hauptplatz, natürlich die Vulkane Agua, Acatenango und Fuego von denen Letztgenannter sehr aktiv ist und schwarzen Rauch speit, und wieder eine Prozession. Die Kinderprozession. Erst tragen die Buben die Christusstatue, gefolgt von den Mädchen die die Jungfrau Maria tragen. Die Kinder wirken alle aufgeregt und glücklich, sind zum Teil auch als Ritter oder Fee verkleidet.
    Mittags schlendern Vera und ich über den Streetfood-Markt und futtern uns mit den Guatematemalern durch. Empanadas, Tortillas, Sandwich mit geschnetzeltem Rind und Salat sowie Säften. Anschließend ein Crepe, der Bummel endet in einer Weinbodega, wo wir US Amerikaner kennen lernen. Heute brauchen wir kein Abendessen mehr.
    もっと詳しく

  • Von Antigua zum Rio Dulce

    2025年4月17日, グアテマラ ⋅ ⛅ 25 °C

    (V) Wir starten heute bereits gegen 6 Uhr damit wir möglichst ohne Straßensperrung wegen Prozessionen durch Antigua kommen. Doch weit gefehlt, denn alle Straßen durchs Ort sind von Polizisten abgeriegelt. Wir werden durch kleine Gassen auf eine Umfahrung geleitet, die uns über 30 km Umweg und zusätzliche 30 Min. Fahrtzeit einbrockt. Aber besser als auf ungewisse Zeit vor der Absperrung zu stehen.
    Wir müssen den gleichen Weg, den wir vorgestern aus Copan kommend gefahren sind, überwiegend zurück, bleiben am Abzweig dann auf der Ruta 9 bis Rio Dulce. Die Fahrt durch die Hauptstadt "Guatemala City" verlief gut, sodass wir "nur" 2 Stunden brauchen. Der Fahrtag insgesamt dauert jedoch über 6 Stunden.
    Unser Übernachtungsplatz ist im Hafen direkt am See Rio Dulce. Viele kleine und große Segelschiffe stehen hier im Trockendock und werden nun, gerade zu Ostern, flott gemacht und zu Wasser gelassen.
    Auch hier gibt's einen Pool den wir nutzen und genießen am Abend mit unseren Mitfahrern Bernd und Ute ein gemeinsames Abendessen. Das anschließende Briefing lassen wir Frauen ausfallen, schicken unsere Männer hin und gönnen uns noch einen kleinen Schoppen Rotwein.
    Morgen geht's zur Bootstour auf dem Rio Dulce.
    もっと詳しく

  • Bootsfahrt auf dem Rio Dulce

    2025年4月18日, グアテマラ ⋅ ☀️ 28 °C

    (V) Im Wasser fühle ich mich als DLRG Rettungsschwimmerin doch recht wohl, aber auf dem Wasser im Boot ist mir nicht geheuer, besonders bei Wellengang. Keinesfalls haben wir erwartet dass es wellig zugeht. Mir ist nicht so sehr wohl und Dieters Rücken leidet durch die Holzbank und unter den teilweise harten Schläge, die das kleine Boot wegen der Wellen hüpfen lässt.
    Zuerst fahren wir bis zum Castillo de San Felipe de Lara, einem Fort das von den Einwohnern zum Schutz gegen die Piraten errichtet wurde, die zuvor immer wieder versuchten in die Bucht einzudringen.
    Anschließend fahren wir über 1,5 Std. zu einer Mangroven Insel, die vielen Vögeln als Brutstätte dient. Weiter geht es in eine kleine Bucht, wo schöne Seerosen wachsen.
    Es wäre nun nicht mehr weit bis Livingston an der Karibik Küste, seit dem Jahr 1500 ein strategisch wichtiger Ort und Handelszentrum mit dem ehemals grössten Hafen Guatemalas. Doch leider drehte das Boot ab, die Reiseleitung berichtet das der Ort heute nicht mehr sehenswert sei.
    Somit fahren wir wieder 1,5 Std. zurück zum Hafen.
    Insgesamt ein anstrengender Vormittag und für mich die Erkenntnis, dass ich keine Bootstour während dieser Reise mehr unternehmen möchte.
    Nach einer Stunde am und im Pool haben wir uns erholt und genießen ein leckeres Abendessen im nahe gelegenen Restaurant. Da der Fisch sehr lecker aussieht bestelle ich ihn und Dieter ein Steak.
    もっと詳しく

  • Fahrtag nach Tikal

    2025年4月19日, グアテマラ ⋅ ☀️ 26 °C

    (HD) Die Fahrt nach Tikal hat kaum Besonderheiten. Wir machen Rast auf einer Finca, die einerseits touristisch erschlossen ist (Hotel, Restaurant, Reiterhof, etc.) andererseits sich dem ökologischen Betrieb verschrieben hat.
    Da es bereits nach 11 Uhr ist, wird unser zweites Frühstück zum Lunch. Sie haben hier auch eine Bäckerei, in deren Backstube man reingehen darf um sich Brot aussuchen zu können. Mitfahrer berichten uns von Vollkorn Broten, doch als wir ankommen ist es bereits ausverkauft. Wir wählen ein Kastenweißbrot und ein Bananenbrot, was unseren Frühstückstisch bereichert.
    Beim Nationalpark kommen wir um 16 Uhr an. Der Online-Check-in wurde zwar empfohlen, weil angeblich schnell. Nach unseren Erfahrungen dauert das aber manchmal Stunden, daher gehen wir lieber zur Kasse. Nur zwei Personen vor uns. Klasse. Auf dem Parkplatz irren wir zunächst rum und finden die Einfahrt zum Camping nicht. Plötzlich ein Ruf. "Dieter! Hier!" Wer schreit da rum? Natürlich Dieter (Richter) unser Guide für morgen. Er ist amüsiert, einen Namensverwandten hier zu treffen. Doch dazu morgen mehr.
    Als erstes begrüsst uns ein Pfauentruthahn auf dem Platz. So ein Tier kennen wir bisher nicht. Seine Heimat ist die Halbinsel Yukatan, Belize und hier in Guatemala. Putzig.
    Wir fahren um ihn herum, suchen uns ein Plätzchen, bald beginnt das Briefing und Dieter Richter stellt sich uns vor. Und freut sich über sein Geschenk, prämierte Zigarren aus Nicaragua. Aber auch er hat was mitgebracht, nämlich einen 23 jährigen Rum aus Guatemala. Amüsant erzählt er einiges über die Kultur und Architektur der Mayas (er ist Architekt) und macht uns Lust auf den nächsten Tag.
    もっと詳しく

  • Maya Stätte Tikal

    2025年4月20日, グアテマラ ⋅ ⛅ 33 °C

    (V) Wir übernachten auf einer Wiese im Nationalpark Tikal, der in den Regenwäldern des el Petén liegt.
    Für früh morgens um 7.00 Uhr hat die Reiseleitung den Eintritt in den parque organisiert. Da ist es noch nicht so heiss und noch nicht so voll, es ist immerhin Ostersonntag.
    Doch bereits um 4.20 Uhr werden wir von einem extrem lauten Geräusch aufgeschreckt und geweckt. Ein Brüllaffe hat sich direkt im Baum über uns mit seinem Kollegen 500 m weiter unterhalten, vermutlich über den "Osterhasen", der mit Scheinwerfer über den Platz schlich und Geschenke an die Wohnmobilscheiben gehängt hat.
    Um 6.30 Uhr starten wir. Unser Führer heißt auch Dieter, ist von Beruf Architekt und hat bei Freilegungs- Projekten in dieser Stätte mitgearbeitet.
    Die Mayas lebten hier zwischen 300 vor Chr. und 900 nach Chr. In der Blütezeit waren es auf 15 Quadratkilometer 75.000 Menschen. Erst um 1840 wurden die Tempelanlagen wieder entdeckt und seither freigelegt. Daher kann man sich heute gut vorstellen, wie es damals gedacht war. Zuerst einmal gab es das Plateau, auf dem die Tempel und Paläste errichtet wurden. Der Platz hatte ein leichtes Gefälle nach Osten, dorthin konnte das Regenwasser in ein extra angelegtes Wasserreservoir fließen. Dieses Reservoir war 3 stufig angelegt: ein großes weiter unten, ein höher gelegenes als Überlaufbecken und als 3. Stufe die Ableitung in die Felder. Mit diesem System haben sie die große Regenmenge in der Regenzeit reguliert und hatten Wasser während der Trockenzeit.
    Nicht nur dies war aus unserer Sicht sensationell, sondern auch die Anordnung und Konstruktion der Tempel.
    Die Spitzen der Tempel 1-5 sind so ausgerichtet worden, dass dort zentimetergenau die Sonnenaufgänge sowie die Sonnenuntergänge zu den Sonnenwenden 23.03.und 21.09. sowie den Zeiten des Tzolkin-Kalenders 12.02./31.10. bzw. 13.08./30.04. (von den Maya entwickelt für die Bestimmung von Arbeiten in der Landwirtschaft zu Aussaat und Böden) zentriert erfolgten.
    Die Tempel hatten in der Regel die Funktion der Grabstätte eines Königs, der extra für ihn errichtet wurde. Im Laufe der Jahrhunderte wurden die Tempel immer größer, da um die bestehenden einfach herumgebaut und erhöht wurde für einen weiteren König.
    Die Maya - Architektur hat uns beeindruckt. Wir erwerben von Dieter Richter 2 Bücher über seine Arbeit bei den Tempeln und Fotos von Sonnenuntergänge die die Theorie beweisen. Dieter ist schon ein sehr spezieller Typ. Die Führung macht er für uns gegen einige Zigarren als "Lohn", die wir mitbringen. Er erinnert ein wenig an einen zerstreuten Professor, hat aber einen riesigen Erfahrungsschatz.
    Am Nachmittag genießen wir die Ruhe am Stellplatz.
    もっと詳しく

  • Einreise Belize

    2025年4月21日, ベリーズ ⋅ ☀️ 25 °C

    (HD) Mittlerweile werden Grenzübergänge zur Routine. Diesen von Guatemala nach Belize schaffen wir in weniger als zwei Stunden, auch weil die Zolleinfuhr des Fahrzeuges einfach ist. Dafür dauert es länger eine örtliche Haftpflichtversicherung abzuschließen.
    Weiter geht es zu unserem Campingplatz, mitten in einem Pinienwald gelegen. Wenige Meter bis zu einem Wasserfall mit Badeplatz, den wir natürlich gleich nach Ankunft aufsuchen. Schattig, gute Luft von den Nadelbäumen, und erholsamer Schlaf tun uns gut.
    もっと詳しく