• Fort Myers Blueway Campground 4

    12–18 янв., Соединенные Штаты ⋅ ☁️ 23 °C

    In dieser Woche, es ist die 4. Woche, in Fort Myers, besuchen wir Naples ("Neapel"), die Stadt der Reichen und der Superreichen. Aber ausser vielen sehr teuren Autos und gediegenen Villen ist es eine normale Stadt.
    Dann erleben wir in Bonita Springs einen fantastischen Sonnenuntergang, essen in einem typischen amerikanischen Diner zu Mittag (wieder mal viel zu viel) und Vera verbessert ihre Kenntnisse beim Line-Dance auf dem Camping. 2x die Woche hat sie trainiert. Das Wetter schlägt Kapriolen. Mal ist es angenehmes Badewetter. Dann Temperaturen im einstelligen Bereich. Die Deutsche "Bildzeitung" schreibt, dass in Fort Myers die Leguane von den Bäumen fallen, weil sie in Winterstarre verfallen. Ein Spieleabend wird daher kurzerhand in den Trailer von Guido und Vera verlegt. Es ist draußen zu kalt. Und der heftige Wind hat das Partyzelt weggeweht.
    Zum Abschied laden uns die Beiden noch zum Grillabend ein, der uns das nahe Ende des Urlaubs und den Abschied von Fort Myers noch schwerer macht.
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  • Edison and Ford Winter Estate

    17 января, Соединенные Штаты ⋅ ☀️ 22 °C

    Unser "Erholungsurlaub" in Fort Myers nähert sich dem Ende. Aber bevor wir den Ort verlassen, müssen wir unbedingt noch den "Riverwalk District" und das "Edison and Ford Winter Estate" besuchen.
    Um 9.15 Uhr gehen wir zur Bushaltestelle an der Schnellstraße. Der Bus kommt pünktlich. Einmal müssen wir umsteigen, die Fahrt dauert etwas über eine Stunde. Die Edison- und Ford-Winterresidenzen beherbergen ein historisches Museum und einen 8,5 Hektar großen botanischen Garten.
    Im Winter 1885 war Edison auf Anraten seines Arztes nach Florida gereist um sich von einer Krankheit zu erholen.  Nach seiner Genesung reiste er quer durch Florida bis nach Fort Myers. Hier erwarb er ein grosses Grundstück und ließ ein Wohnhaus errichten. Die Bauzeit betrug nur 4 Monate. Von 1886 bis zu seinem Tod im Jahr 1931 diente das Anwesen als Winterrefugium. Die Familie hielt sich hier jährlich rund vier Monate auf.
    Edisons guter Freund Henry Ford erwarb 1916 das angrenzende Grundstück auf dem bereits seit 1911 ein Gebäude stand. Die Familie Ford war im Winter nur wenige Wochen hier.
    Edison wurde 83 Jahre alt. Er gründete die Edison Electric Light Company. Im Laufe seines Lebens meldete er 1093 Erfindungen an. Am bekanntesten ist wohl die Glühbirne.
    Er entwickelte zahlreiche Geräte in Bereichen wie der Stromerzeugung , der Tonaufzeichnung und der Filmtechnik. Zu seinen Erfindungen zählen auch der Phonograph und die Filmkamera.
    Henry Ford war einer der Arbeiter in Edisons Firma. Im seiner Freizeit baute er sein erstes Motorfahrzeug auf Fahrradreifen. Auf einem Betriebsfest erzählte er Edison davon, der ihn ermunterte die Forschung weiter zu betreiben. Die Beiden wurden enge Freunde.
    Edison betrieb auf dem Anwesen auch Forschung zur Gewinnung von Gummi. Harvey Firestone, der Inhaber der gleichnamigen Reifenfabrik, war ebenfalls ein Freund und oft Gast auf dem Anwesen.
    Nach dem dreistündigen Besuch laufen wir entlang des Flusses nach Downtown, trinken dort einen Kaffee und beenden den Ausflug in einer Brauerei bevor es wieder mit dem Bus zurück geht.
    Wir genießen den vorletzten Abend vor unserem Wohnmobil bei erfreulichen lauen Temperaturen.
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  • Abschied

    19 января, Соединенные Штаты ⋅ ☀️ 8 °C

    Es fällt uns schon schwer von diesem schönen Campingplatz wegfahren zu müssen. Wir haben hier fantastische 4 Wochen verlebt und nette Menschen kennen gelernt.
    Heute werden wir um 9.00 Uhr bei noch recht frischen Temperaturen von Guido und Vera, sowie den Nachbarn links , Karen und Chuck, als auch rechts, Kim und Chris, herzlichst verabschiedet.
    Alle sind sich einig, dass wir wieder kommen sollen. Mal sehen was die Zukunft bringt.
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  • Die Everglades - Fantastische Tierwelt 1

    19 января, Соединенные Штаты ⋅ ☀️ 14 °C

    Über Naples fahren wir nach Everglade City. Wir wollen eine der Bootstouren mitmachen, die man sonst nur im Fernsehen sieht. Doch am heutigen Tag steht erst mal der Kartenkauf an, ein Spaziergang über den "Boardwalk", ein Holzsteg durch die Mangroven, sowie ein Besuch im Alligatorpark mit einer Vorführung.
    Die Everglades sind ein einmaliges Naturgebiet, da sich hier Salzwasser, das vom Meer hereindrückt, mit dem Süsswasser, das vom Land her abfliesst, vermischt. Daher gibt es hier sowohl Krokodile wie auch Alligatoren Krokodile können dank spezieller Salzdrüsen auf der Zunge sowohl in Süßwasser als auch in Salzwasser (Brackwasser) überleben.
    Alligatoren bevorzugen fast ausschließlich Süßwasser, da ihre Salzdrüsen nicht so effizient arbeiten.
    Schon entlang der Gräben bei der Anfahrt sehen wir viele weisse und graue Ibisse am Bachufer, ebenso Kormorane und natürlich viele Enten. Auf unserem Gang über den Holzsteg sehen wir plötzlich am anderen Flussufer eine Waschbären-Familie. Die Kleinen tollen wild umher, trinken etwas und sind nach kurzer Zeit wieder im Dickicht der Mangroven verschwunden.
    Übernachten werden wir auf einem nahe gelegenen Campingplatz, der von vielen Blumen, Palmen und einem See durchzogen wird. Da es jetzt wärmer geworden ist, sitzen wir noch etwas draußen bis es um 17 Uhr Zeit wird vor dem Dunkel werden das Essen zu kochen.
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  • Everglades - Durch die Sümpfe und Kanäle

    20 января, Соединенные Штаты ⋅ ☀️ 17 °C

    Um 10 Uhr sind wir beim "Check In" für unsere Airboat-Tour. Um 10.30 Uhr geht es dann los. Die Tour dauert eine Stunde. Auch wenn wir schon so eine Tour im Mississippi-Delta mitgemacht haben, war das allenfalls ein Vorgeschmack auf das was uns heute erwartet. Unser Bootsführer fährt vorsichtig, wenn Tierbegegnungen in Sicht sind, aber dennoch fliegen die Mangrovenwälder teilweise an uns vorbei. Es macht einen Höllenspass und selbst Vera, die Bootfahren meist nicht verträgt, sagt nach der Stunde "Schade dass es schon vorbei ist". Wir sehen Krokodile am Flussrand liegen, natürlich viele Wasservögel und staunen über die undurchdringlichen Mangroven.
    Im Anschluss haben wir noch eine Buggy-Fahrt mit einem Geländebus durch die Sümpfe gebucht. Von dieser Fahrt sind wir etwas enttäuscht. Es geht mit dem großen Fahrzeug 30 min über einen Rundkurs durch das Sumpfgebiet um das Gelände herum und auch wenn uns der Führer viel über Bären, Schlangen und die Sümpfe und die früher hier lebenden Indianer erzählt, sehen wir relativ wenig. Aber wir bekommen dennoch einen Eindruck davon, wie es früher war als man sich zu Fuss durch die Sümpfe bewegen musste.
    Vielleicht hätten wir gestern doch besser anstatt der Buggyfahrt eine Luftkissenboot Fahrt über das Grasland der Sümpfe gebucht. Aber wir wollten das Glück nicht herausfordern und sind froh, dass es Vera so gut geht.
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  • Von den Everglades nach Miami

    20 января, Соединенные Штаты ⋅ ☀️ 21 °C

    Auf der Fahrt macht Vera ein interessante Entdeckung. "Wir waren in Fort Myers ja am Tamiami Trail. Das ist ja eine Strasse die von Tampa nach Miami führt". Wir lesen das nach und richtig: 1928 wurde diese Strasse nach 13 Jahren Bauzeit eröffnet.
    Einen Übernachtungsplatz in Miami zu finden, gestaltet sich schwierig. Die von uns ins Auge gefassten Plätze lassen alle keine Onlinebuchungen zu. Man soll anrufen. Das ist mit unseren Deutschen Telefonen schwierig. Bisher hatte das auch immer so funktioniert. Leider nicht in Miami. Die Plätze im Süden fahren wir erst gar nicht an, da zu weit abseits, und quer durch die Stadt wollen wir auch nicht. Die beiden Plätze, bei denen wir höflich anfragen, erweisen sich als nicht hilfsbereit und muffelig. "In einer Woche" hätten sie wieder was frei. Also loggen wir uns in die KOA-App ein. Das wollten wir eigentlich vermeiden, da beide KOA Plätze über 100 Dollar die Nacht kosten, nicht wirklich gut liegen (der eine in Fort Lauderdale, der andere in im Stadtteil Hollywood, beide an Hauptstrassen) und wir zwar sehen dass es ab morgen wenige freie Einheiten gibt, für heute aber eine Buchung nicht mehr möglich ist. Ich beeile mich daher, den KOA Hollywood anzufahren. Das Büro macht um 17 Uhr zu. Um 16.58 Uhr laufen wir ein und werden freundlich empfangen. Und tatsächlich gibt es für uns noch einen feien Platz. Klein, direkt hinter dem Zaun zur Hauptstrasse, aber immerhin. Wir müssen nicht illegal irgendwo parken.
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  • Miami

    21 января, Соединенные Штаты ⋅ ☁️ 21 °C

    Von unserem Campingplatz wollen wir heute die 30 km bis Miami Downtown mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln fahren. Die Dame vom Camping meinte, es dauert eine knappe Stunde. Sie ist die Strecke wohl noch nie in ihrem Leben gefahren. Erst mit dem Bus zum Bahnhof, dann weiter mit der Bahn, umsteigen in die S-Bahn, das letzte Stück dann mit dem kostenlosen und selbstfahrenden elektrischen "Metroliner". Alles in allem sind wir zwei Stunden unterwegs. Zurück finden wir eine "schnellere" Busverbindung. Nur 1x umsteigen. Aber 152 Haltestellen (!), Verspätungen, und ein Busfahrer der sich wegen einer Umleitung völlig verfahren hat, sorgen dafür dass wir drei Stunden brauchen.

    Durch den Bayfront Park mit seinen Skulpturen schlendern wir zum Bayside Market, einer Mall mit vielen kleinen Läden und Restaurants. Von hier aus haben wir einen guten Blick auf den Bootshafen. Hier liegen einige Millionen Dollar im Wasser.
    Leider fängt es an zu regnen und will auch bis zum Abend nicht aufhören. Wenigstens die Temperatur liegt bei 22 Grad, was aber zu einer schwülen Witterung führt. Zudem weht ein kühler Wind aus Nord-Ost.
    Unser eigentliches Ziel ist aber "Little Havanna", das Viertel der Kubaner, die hier die grösste Einwanderergruppe bilden. Das karibische Flair ist im ganzen Viertel. Überwiegend in der "Calle Ocho", zu spüren.
    Wir stoppen im Domino Park, wo eine Gruppe älterer Herrschaften trotz Regen Domino spielt, und gehen in einem kubanischen Lokal essen. Das kubanischen Sandwich mit Schweinebraten, Schinken, Käse, Gurke und Senf schmeckt lecker und ist eine sättigende Portion.
    Im nahen kubanischen Café probieren wir einen typischen, wenn auch nicht echten, kubanischen Kaffee. Die Exilkubaner verkaufen keine importierten Waren aus Kuba, aber nach Originalrezepten hergestellte Waren. Zum Beispiel tranken wir ein "kubanisches" Bier, das von Bacardi in den USA gebraut wird. Die Fa. Bacardi wurde 1960 in Kuba enteignet. Den Abschluss unserer Tour bildet ein Besuch in einer kubanischen Bar mit karibischer Livemusik bei einem leckeren Cocktail.
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  • Miami (2)

    21 января, Соединенные Штаты ⋅ ☁️ 21 °C
  • Manatee Hammock Campground

    22 января, Соединенные Штаты ⋅ ⛅ 24 °C

    Wir haben das hektische und regnerische Miami hinter uns gelassen. Unser Zeitplan sieht Etappen von rund 200 Meilen pro Fahrtag vor. Da liegt auf dem Weg als Etappenziel der Manatee Hammock Campground direkt am Atlantik gelegen. Auf dem vorgelagerten Shore ist Cap Canaveral. Die Raketenbasis kann man schemenhaft am Horizont erkennen.
    Es ist ein ruhiger, parzellierter Platz mit vielen Palmen, die ein südliches Flair verströmen.
    Wir nutzen das warme, trockene Wetter nochmals unsere Kisten zu sichten, die Wintersachen bereitzulegen und sinnvoll umzupacken, sowie nicht mehr benötigtes auszusortieren.
    Dieter geht noch auf Erkundung der Manatee, Seekühe, doch er hat sie nicht gesichtet. Das Wasser ist viel zu kalt.
    Anschließend kochen wir draußen, müssen das Essen aber nach drinnen verlegen, weil es wieder früher dunkel wird.
    Am nächsten Morgen, bevor wir starten, gehen wir noch eine Platzrunde zum Wasser, genießen die noch angenehmen Temperaturen und den schönen Ausblick Richtung Cape Canaveral. Dann geht die Reise weiter.
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  • Wir sitzen fest - Ein Zwischenbericht

    23–26 янв., Соединенные Штаты ⋅ ⛅ 14 °C

    Hallo nach Deutschland. Auch wenn noch nicht alle unsere Footprints der letzten Woche fertig sind, wollen wir uns kurz melden. Uns erreichen Anfragen ob angesichts der katastrophalen Wetterverhältnisse in 2/3 der USA bei uns alles im Ordnung ist. Wir können Euch beruhigen.
    Wir haben unsere Fahrt nach Norden unterbrochen und sitzen seit drei Tagen in Georgia fest, bei noch relativ guten Temperaturen im Plusbereich. Eine Tagesreise weiter hatten sie Eisregen, Glatteis und Schnee. Wir wollen morgen langsam weiter fahren da sich das Wetter hier verschlechtern soll und mal schauen wie es sich dann verhält. Die Strassen sollen auf unserer Route wieder passierbar sein.
    Die Lage in den USA ist angespannt, 1 Million Amerikaner haben keinen Strom. Und das bei klirrender Kälte. 24 Bundesstaaten haben den Notstand ausgerufen.
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  • Darien, Georgia

    24 января, Соединенные Штаты ⋅ ☁️ 15 °C

    Wir nutzen unseren "Zwangsaufenthalt" um unsere Vorräte ein letztes Mal aufzufüllen aber auch den Ort Darien, an dessen Ortsrand der Campingplatz liegt, zu erkunden. Etwas Bewegung muss sein.
    Darien mit seinen 1.500 Einwohnern ist ein Ort, der uns gefällt. Nicht so steril wie die Grossstädte, nicht "arm" aber auch nicht von den "Reichen" verdorben. Einige gemütliche Lokale, eine Brauerei, zahlreiche Atelies und Kunstläden, ein "Riverwalk" am Flussufer. Noch heute ziehen die Muschel- und Krabbenfischer mit ihren Booten raus.
    Zu dem flair tragen auch die Jahrhunderte alten Bäume bei, die das Straßenbild und den Riverwalk prägen.
    1721 errichteten die Briten drei Kilometer östlich von Darien ein Grenzfort namens Fort King George, dass jedoch schon 1727 wieder aufgegeben werden musste. 1736 folgte ein erneuter Siedlungsversuch von schottischen Siedlern. Aus der Ansiedlung entstand das heutige Darien, das damit nach Savannah die zweitälteste Stadt Georgias ist.
    Darien war vor Ausdehnung der Eisenbahnen zweiter Baumwollhafen der Union. Ende des 19. Jahrhunderts war er Wohnsitz eines deutschen Konsuls.
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  • Fayetteville/North Carolina

    26 января, Соединенные Штаты ⋅ 🌙 -5 °C

    Nachdem gestern noch die vor uns liegenden Strassen "gelb" waren (siehe Screenshot), davor weitgehend "rot" sieht es heute morgen gut aus und wir starten Richtung Washington. 2-3 Tagesetappen liegen vor uns.
    Auf unserer Fahrt kommen uns den ganzen Tag über Konvois von Hilfsfahrzeugen Richtung Süd-Westen entgegen. Hunderte von Fahrzeugen sind unterwegs. Allen voran die weissen Fahrzeuge des Technikdienstes, vergleichbar mit unserem THW. Sie sollen die Stromversorgung wieder aufbauen. Aber auch Konvois von Firmen die auf die Beseitigung von Sturmschäden z.B. bei Hurrikans spezialisiert sind. Ganze Ölfirmen machen sich auf den Weg. Sogar ein Konvoi aus Schneeschiebern kommt uns entgegen. Wir erkennen viel nützliches Gerät. Generatoren, Bohrgerät für neue Masten, Kabeltrommeln, Raupenfahrzeuge u.s.w. Eine gigantische Hilfswelle rollt an. Das bedeutet aber auch, dass man im Nord-Osten mit keinen größeren Unwettern mehr rechnet. Gut für uns.
    In Fayetteville machen wir Pause. Ein GoodSam Platz, dessen Besitzerin, eine ältere Dame, unheimlich nett ist. Sie hat eine Sonderaktion gestartet. Wegen des Wettereinbruchs gibt es 26% Rabatt. Für 50 Dollar (42,50€) bekommen wir einen ruhigen Platz, Strom für unser durchlaufendes Elektroöfchen und heisse Duschen.
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  • Wintercamping in Fredericksburg/Virginia

    27 января, Соединенные Штаты ⋅ ☀️ 0 °C

    Heute wollen wir bis nach Washington zu unserem bereits vor Wochen gebuchten KOA Holiday Campground fahren, denn die Wetterlage hat sich beruhigt, die Sonne scheint und die Straßen sind freigeräumt. Knapp 6 Stunden liegen vor uns. Doch, wie es halt so ist, kommt es anders. Gegen Mittag bilden sich immer mehr Staus auf unserer Strecke, die geplante Ankunftszeit liegt schon in der Dämmerung.
    Das ist uns angesichts Dauerfrost dann doch zu heikel. Wir disponieren kurzfristig um und steuern in Fredericksburg einen Campingplatz, ebenfalls ein KOA, an. 45 Dollar kostet die Nacht mit Strom und guten Sanitäreinrichtungen.
    Wir sehen hier auch, wieviel Schnee gefallen ist. Bei einer Platzrunde schwelgen wir ein wenig in Erinnerungen an unsere Dauercamper-Zeit im Zillertal in den 2000er Jahren.
    Es bleibt uns auch die Zeit unser letztes großes Menü, das wir selber in unserer kleinen Camperküche zubereiten, zu genießen. Es gibt Pulled Pork in Jack Daniels BBQ Soße, mit Curry-Reis und Rosenkohl mit gelber Zucchini.
    Minus 13 Grad erwarten uns die kommende Nacht.
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  • Wintercamping II -KOA Washington Capitol

    28 янв.–1 февр., Соединенные Штаты ⋅ ☀️ -11 °C

    (HD) Ich schaue am Morgen noch mal nach den beiden Schwänen, die wir gestern Abend auf dem See im Eis gesehen haben. Die Temperatur liegt bei -12 Grad Celsius. In der Dusche ist es nicht gerade angenehm, aber das Wasser ist heiss. Auch wenn Schwäne Kälte aushalten und nicht festfrieren können, da sie im Fuss eine Art Wärmetauscher haben und alle Bewegungen komplett einstellen können - es wirkt bizarr sie vom Eis eingeschlossen zu sehen und die Hoffnung, dass sie diesen Winter überleben schwindet. Von alleine kommen sie hier nicht mehr raus, sollten sie überhaupt noch leben.

    Unsere Fahrt zum Campingplatz Washington ist kurz. Nur etwa 90 min. Trotzdem sind wir froh, dies gestern nicht mehr gemacht zu haben, denn auch dieser Platz ist vereist und im Dunkeln einzurangieren wäre kein leichtes Ding.
    Pünktlich auf die Minute kommen wir zum Check In ab 13.00 Uhr an. Allerdings haben sie mit uns gar nicht mehr gerechnet und den Aufenthalt bereits storniert weil wir geschrieben hatten dass wir wetterbedingt nicht wissen ob alles klappt. Macht nichts. Ausser Dauercampern kommt sowieso niemand mehr. Die Strassen sind eng und schneebedeckt aber Vera bringt unsere Madmoiselle gut hierher. 4 Nächte haben wir gebucht um nicht nur das Mobil für die Verschiffung zu richten sondern auch Zeit für einen Trip nach Washington zu haben.
    Beim Abwasser entleeren stellen wir fest dass der Schieber eingefroren ist. Die Minustemperaturen im zweistelligen Bereich fordern ihr Tribut. Also Tankdeckel innen öffnen und mit der Schöfkelle 40 Liter in den Eimer umfüllen. Dauert zwei Stunden. Doch die Probleme gehen weiter. Wir brauchen Propangas. Mit so einem Verbrauch haben wir nicht gerechnet. "Kein Problem" meinen die Leute vom Platz. " Wir haben genug". Wenn .... ja wenn die Füllanlage nicht eingefroren wäre. Der Senior bringt uns zwei angebrochene Flaschen, die Abreisende Europäer hier gelassen haben. Gerettet. Wir müssen nicht erfrieren.
    Irgendwann haben sie die Füllstation eisfrei bekommen und er bringt uns unsere auftragsgemäss halb voll gefüllte amerikanische Flasche, die wir bei der Abfahrt hier lassen werden. Für die nächsten Ankommenden. Unabhängig von den strengen Beförderungsbedingungen der Rederei können wir mit der Flasche in Europa auch nichts anfangen.
    Vera bringt noch die letzten Aufkleber von Maryland an. 28 Bundesstaaten haben wir seit dem 1.6.25 durchquert und hierbei viele Highlights gesehen, was wir oft mit einem Aufkleber dokumentieren konnten.
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  • Washington D.C.

    29 января, Соединенные Штаты ⋅ 🌙 -7 °C

    Natürlich beenden wir unsere mehr als 8 monatige USA Rundfahrt nicht ohne die Hauptstadt Washington gesehen zu haben - trotz -13 Grad in der vergangenen Nacht.
    Wir lassen uns von einem UBER abholen und zur nahen Bahnststion fahren. Da wir leider etwas spät dran sind fährt der Zug nicht mehr alle 30 min. wie im Berufsverkehr sondern nur noch stündlich. Wir warten 45 min. im zum Glück beheizten Bahnhofsgebäude. Natürlich hat der Zug Verspätung. Und dann fällt auf der eigentlich nur gut 30 minütigen Fahrt die Lok aus und eine Weiche ist auch noch eingefroren. Dass wir dennoch vor 12 Uhr ankommen grenzt an ein Wunder. Wir buchen eine Rundfahrt mit einem Trolley-Bus und schauen uns Alt-Washington an. Am Weissen Haus steigen wir aus. Leider kommen wir (erwartungsgemäß) nur bis zum Tor. Die nächste Besichtigungstour startet um 18 Uhr. Da wollen wir ja möglichst schon wieder daheim sein. Mit einem guten Blick auf das mit dem Weissen Haus verbundenen Finanzministerium und einem entfernten Blick auf das Weisse Haus, sowie die Baukräne die den Abriss eines Flügels und den Neubau nach den Plänen des derzeitigen Präsidenten erahnen lassen gehen wir weiter zum Besucherzentrum. Hier bekommen wir einen guten Einblick in die Geschichte der Präsidenten, wie sie gelebt haben und können auch eine aufschlussreiche virtuelle Führung durch das Gebäude machen.
    Wir setzen unsere Rundfahrt nach 2 1/2 Stunden fort und fahren weiter bis zum Capitol. Das Kapitol ist der Sitz des US-Kongresses , der Legislative der Bundesregierung .Das bei neoklassizistische Gebäude ist wohl eines der bekanntesten der Welt.
    Leider können wir das Besucherzentrum nicht mehr anschauen da es bereits schließt (Toilettengang wird aber noch erlaubt) und wir keine Besichtigungstour gebucht haben. Aber es ist auch einfach zu kalt und auch Essen-gehen macht keinem Spaß. Wir laufen daher zur Union Station zurück einem der größten Bahnhöfe der Welt (13. Rang). Wir besichtigen die Bahnhofshalle, ein grosses Einkaufszentrum und mit 40 Millionen Gästen der meist besuchte Bahnhof der USA. Die Rückfahrt klappt problemlos.
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  • Washington D.C.(2)

    29 января, Соединенные Штаты ⋅ 🌙 -8 °C

    Was bedeutet das D.C. Nach Washington? Diese Frage stellt sich uns natürlich.
    Am 9. September 1791 benannten drei Kommissare, die den Bau der Hauptstadt überwachten, die Stadt zu Ehren von Präsident Washington. Gleichzeitig wurde der Bundesdistrikt Columbia genannt, eine weibliche Form von Columbus, einem damals gebräuchlichen poetischen Namen für die Vereinigten Staaten .
    Der "District" ist kein Bundesstaat. Washington ist daher direkt dem Kongress der Vereinigten Staaten unterstellt und ist weder der 51. Bundesstaat noch irgendeinem anderen angegliedert.
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  • Baltimore - Best Western Hotel

    1 февраля, Соединенные Штаты ⋅ ⛅ -8 °C

    Heute ziehen wir um, im doppelten Sinne: mit unserer Mademoiselle nach Baltimore zur Verschiffung und wir ins Hotel zur Übernachtung. Wir brauchen für den letzten Schliff tatsächlich noch bis 15.30 Uhr, obwohl wir dachten es wäre eigentlich soweit alles fertig. Man bedenkt halt nicht die Kleinigkeiten wie Frischwasser Tank entleeren oder Boxen verzurren bei eisigen Temperaturen und strammen Wind. Alle 4 Minuten rein ins Womo aufwärmen, dann wieder raus. So dauert alles länger. Wir haben mit 2 Übernachtungen im Hotel bewusst den Puffer eingeplant. Bis wir im Zimmer eingecheckt, welches im 12. Stock liegt, sowie unser Gepäck oben haben, ist es 19.00 Uhr und Zeit essen zu gehen.
    Ein anstrengender Tag geht zu Ende.
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  • Mademoiselle im Hafen von Baltimore

    2 февраля, Соединенные Штаты ⋅ ☀️ -2 °C

    (V) Nun kommt der Tag, der das Ende unserer Rundreise besiegelt, was mit der Abgabe unseres Wohnmobils im Hafen verbunden ist.
    Als Eigentümerin darf ich diese Aufgabe wahrnehmen, doch ein wenig Bedenken habe ich schon ob unser selbst festgelegter Zeitplan so funktioniert. Zunächst fahren wir zur Spedition, die etwa 15 Minuten entfernt liegt. Wir sind per Mail angemeldet und positiv überrascht, dass alle notwendigen Unterlagen schon vorbereitet sind. Ich zeige meine Originalpapiere, zahle den Obulus von 400,00 Dollar für die Bearbeitung und wir können wieder zurück zum Hotel. Im am Hotelparkplatz angrenzenden Gebäude ist der A1 Escort Service, den ich buchen muss. Glücklicherweise können wir gleich losfahren. Escortservice ist hier wirklich wörtlich zu nehmen, denn innerhalb des Hafengebiets ist es nicht erlaubt sich ohne diesen Service zu bewegen. Nach 2 Anlaufstellen und rd. 1,5 Stunden darf ich das Wohnmobil parken. Ein Mitarbeiter des Zoll kommt, legt mir einen Zettel vor zum Unterschreiben und bittet mich die Schlüssel im Auto zu deponieren.
    Keine Kisten auspacken, kein Hund springt übers Bett, also alles easy. Schon zur Mittagszeit bin ich zurück im Hotel, zahle den Escort Service und gebe noch ein Trinkgeld für die gute Organisation. Nun kann ich mit Dieter feiern. Wir haben extra dafür eine Flasche Prosecco aufgehoben.
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  • Rückflug

    3 февраля, Соединенные Штаты ⋅ ☁️ -3 °C

    Wir frühstücken noch gut im Hotel, dann geht es zum Flughafen. Ein hervorragender Service am KLM Schalter sorgt dafür dass wir in 15 min unser Gepäck einchecken. Damit sind wir viel zu früh und haben noch 2 1/2 Stunden bis zum Abflug, aber es ist ja egal ob wir im Hotel oder im Flughafen warten. Es gibt keinen Direktflug Baltimore-Frankfurt. Wir müssen in Atlanta umsteigen, das stört uns aber nicht weiter. Um 8.30 Uhr am nächsten Morgen kommen wir in Frankfurt an und werden von unserem Freund Norbert abgeholt. Nebel und Schnee empfangen uns. Es ist schön, nach 17 Monaten wieder zu Hause zu sein.
    Wir werden noch berichten, ob Ende Februar auch unsere "Mademoiselle" gut in Hamburg angekommen ist.
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    Окончание поездки
    4 февраля 2026 г.