Hong Kong
Hong Kong

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155 travelers at this place:

  • Day4

    Ding Ding to The Peak

    November 27, 2018 in Hong Kong ⋅ 🌧 17 °C

    We caught the Ding Ding this morning, the double deck narrow gauge tram that runs past the front of our hotel, then walked to the lower station of the Peak Tram, the funicular up to Victoria Peak.

    Victoria Peak is where the classic photos of Hong Kong are taken, and the crowds were indicative of its popularity. Most people take some photos at the peak, do some shopping, then go back down, but we did the 90 minute walk around the Peak Track, a 3km circumnavigation of the peak. We got some great views of the docks and outlying areas on a very quiet (and pleasantly flat) track.

    Atfer a spot of lunch, and a rainbow cheese toastie for KT, we caught the funicular back down and walked to the underground station via Hong Kong Park, and visited the world's most expensive tree - a bit like the Burnside gum, this banyan tree was preserved when the area was redeveloped, at an estimated cost of A$4 million.

    During our walks we have been surprised by the lack of cars on the road (but the trains and trams are packed!), and the cars are either taxis or luxury vehicles. DC decided to count the Tesla's today and got to 24! (turns out HK had very attractive rebates for electric vehicles and sold 2900 in one month before the rebates were removed. By comparison, Australia sold 1400 for the whole year)

    The rain started again mid afternoon, so we ate locally at the Queen Street Cooked Food Market again for tea - highlight this time was the crispy pork in scrambled egg!
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  • Day10

    The Peak und der Hongkong Park (1)

    February 13 in Hong Kong ⋅ ☀️ 17 °C

    Und wieder mussten wir Schlange stehen um irgendeinen Berg hoch zu fahren. Aber das kennen wir ja mittlerweile schon. Ca. eine Stunde später und 90 $ ärmer standen wir dann endlich im Peak Tram. Die Fahrt war relativ kurz aber es ging ganz schön steil hoch. Da wir stehen mussten, mussten wir uns ganz schön festhalten. Aber auch hier war es der Weg wert. Oben a gekommen mussten wir noch 6 Rolltreppen hoch bis wir endlich auf der Terasse angekommen waren. Auch diesmal war das Wetter nicht ganz auf unserer Seite, aber die Aussicht war trotzdem atemberaubend schön.

    Die Pizza, die wir uns danach bestellt haben war auch dementsprechend teuer.. aber man hat halt die Aussicht mitbezahlt. Zum Nachtisch gab es noch eine Eierwaffel, die wir dann in der Schlange zum Tram gegessen haben. Dort ist uns mal wieder aufgefallen, wie schlimm die Sonne für Asiaten sein muss. Jacken, Flyer und Regenschirme (wohl eher Sonnenschirme..) wurden benutzt, so dass ja kein Sonnenstrahl die Haut berührte während wir dankbar für jeden einzelnen Strahl waren.

    Zurück konnten wir dann auch sitzen und mussten uns nicht bei der steihlen Abfahrt irgendwo festklammern. Direkt neben der Station ist der Hongkong Park. Da wir nicht ganz wussten, was uns dort erwarten würde, sind wir einfach mal gucken gegangen. Es war schon relativ spät, es muss so gegen halb 5 gewesen sein, als wir eine große Vogelvoliere fanden. Man konnte dort durchlaufen und ein paar, für uns exotische, Vögel beobachten. Viele hatten große und dicke Kameras dabei, um möglichst nah an die Tiere heran zu zoomen während wir mit unseren Handys ein Paar Vögel geknipst haben. Kurze Zeit später wurden wir höflich darauf aufmerksam gemacht, dass die Voliere schließt und so haben wir uns dann auf den Heimweg gemacht. Da wir komplett den Überblick verloren hatten, sind wir noch etwas durch den Park geirrt, haben 2 extra angelegte Teiche mit Schildkröten und Fischen gefunden bevor wir dann irgendwann den Ausgang gefunden haben. Wir hatten noch lange nicht alles vom Park gesehen, wussten also, dass wir nochmal vorbei schauen müssten.
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  • Day2

    Hongkong

    February 6 in Hong Kong ⋅ ⛅ 19 °C

    2. Tag
    Heute war Sightseeing-Tag. Wir waren auf dem Peak und haben dafür natürlich die Peak-Tram genutzt. Ein ziemlich zweischneidiges Schwert: wenn du vor 9.00 Uhr an der Tramstation bist, ist die Sicht oben auf dem Berg gleich Null. Wenn du um 11.00 Uhr hochfahren willst, weil dann gute Sicht auf die Stadt ist, wartest du entspannte zwei Stunden in der Schlange für's Ticket.
    Dann mussten wir natürlich noch mit der längsten Rolltreppe der Welt fahren. Hört sich spannender an als es war.
    Um 20.00 Uhr ging dann das Neujahrsfeuerwerk los bei dem wir natürlich nicht fehlen durften.
    Morgen mehr.
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  • Day1

    Hongkong

    February 5 in Hong Kong ⋅ ⛅ 21 °C

    1. Tag
    Wir sind am Hongkong International angekommen und waren sofort begeistert. Es hat alles wie am Schnürchen geklappt. Selbst die Unpässlichkeit des internen Flughafenzuges wurde perfekt gelöst. Sobald jemand für eine Sekunde einen hilflosen Eindruck machte, war jemand zur Stelle, der in perfektem Englisch weiterhalf. Der Ticketkauf für die Citytrain, der Shuttle vom Bahnhof zum Hotel, alles perfekt. Wir wohnen auf Hongkong Island im "Ibis Hongkong Central & Sheung Wang". Nach einem leckeren Essen haben wir im Hollywood Road Park noch etwas entspannt.
    Außerdem weiß ich seit heute, dass es ein Disney- Land in Hongkong gibt.
    Morgen mehr.
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  • Day4

    Hong Kong - day 3

    March 4 in Hong Kong ⋅ ⛅ 20 °C

    Today was such a good day! Millie and I woke up at 10 and it was sunny so quickly got dressed and caught the bus up to Victoria peak. We decided to do the walk around the top of the Peak and so started walking along the footpath. We soon reached the most incredible viewing point over the whole city and luckily, due to the weather, the visibility was insane! So lucky. We walked around the rest of the trail stopping at numerous points for pics and to look at the view. After returning to the peak look out where the trail starts and ends, we decided to go to a cafe that looks right out onto the city for some lunch, it was the best view ever. After this, we got the bus down and came back to the hostel to get changed as it was getting a little chilly (20 degrees so not actually too bad haha). We then got the star ferry for a whopping 27p today to TST and looked at the harbour as a very stormy sky set in over the city. Luckily we had our raincoats! Fortunately the rain held off for the next few hours, so we headed over to Temple Street Night Market. Here, we wandered through the market making some purchases and stopping for the most delicious street food. Was so much fun!Read more

  • Day5

    Hong Kong - day 4

    March 5 in Hong Kong ⋅ 🌧 20 °C

    Today was the most hilarious day ever. We set off from our hotel at 11 planning to do the Dragons Back hike from Happy Valley to Shek O however this didn’t quite go as planned. We started on the Hong Kong trail and took a wrong turn somewhere meaning we got stuck on the trail and were walking for 5 hours. When we eventually could get off the trail, we realised we hadn’t even started hiking the dragons back and so started this, already so tired from our 5 hours before!! Not only this, but we couldn’t find our way down from the Dragons back so this took another 1.5 hours! Was hilarious. Very tired, very thirsty, very sweaty and very hungry we came back to our hotel on the bus finally after 6.5 hours hiking! Far longer than we’d intended to walk for hahah. We then bought some dinner and had a picnic at the top of the peak In our VERY comfy clothes with an amazing view of the city below!! Our last night in Hong Kong - we will miss this city!Read more

  • Day62

    Reise nach Hongkong

    October 21, 2016 in Hong Kong ⋅ 🌧 25 °C

    Mit dem Nachtzug ging es dann in einem offenem 6er Liegewagen nach Shenzhen. Wir hatten zu unserer Verwunderung super geschlafen.
    In Shenzhen liefen wir zu Fuss über die "Grenze" zur Sonderverwaltungszone Hongkong🇭🇰. Dort haben wir uns am Bahnhof verköstigt. Dies war jedoch ein Fehler... 😷
    Mit üblen Bauchschmerzen und Kraftlosigkeit wurde für Lukas der Tag zum Albtraum. Wir mussten quer durch Hong Kong reisen damit wir zu unserem Hostel gelangten. Am Abend erreichten wir dann auch endlich unseren Übernachtungsplatz.
    Die Aussicht auf Hong Kong war atemberaubend. In der Nacht konnte sich Lukas einigermassen erholen, da spielten die animalischen Mitbewohner 🐉 keine Rolle mehr.
    Heute sind wir im Hostel "gefangen". Dieses liegt auf einem Berg und ist nur mit einem Shuttle Bus 🚌 oder dem Taxi 🚕 zu erreichen. Da momentan die Taifun-Warnstufe 8 herrscht, läuft im Moment gerade nichts mehr. Bereits nach Stufe 3 werden Schulen geschlossen, der öffentliche Verkehr liegt lahm und die Geschäfte schliessen.⛈💨🚷🆘
    Wir hoffen dass wir am Sonntag trotzdem nach Hanoi fliegen können. ✈️🙈
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  • Day129

    Sightseeing in Hongkong

    June 14, 2018 in Hong Kong ⋅ 🌧 25 °C

    Eigentlich gibt es bei uns ja immer nur Sonnenschein und blauen Himmel🙏 - in den vergangenen zwei Tagen zeigte sich jedoch die Regenzeit von ihrer besten Seite. Nichtsdestotrotz wollten wir uns aber die Highlights der Weltmetropole nicht entgehen lassen und machten uns mit Regenschirm auf den Weg.☔

    Mit der Star Ferry unternahmen wir eine Hafenrundfahrt und mit dem Ding Ding (100 Jährige Strassenbahn) fuhren wir Hongkong Island auf und ab. Das Peak Tram brachte uns auf den Victoria Peak (höchster Berg mit 554 M.ü.M.) von wo aus die Aussicht über die Stadt einmalig ist.
    Hongkong ist mit zwei Attraktionen im Guinessbuch der Rekorde vertreten. Einerseits ist dies der Central Mid Level Escalator (20 aufeinanderfolgende Rolltreppen und 3 Förderbänder), welcher als längste überdachte Rolltreppe gilt. Es dauert recht lange bis man die 800 Meter Länge und 135 Höhenmeter hinter sich gebracht hat. In der Zwischenzeit kann man sich die Restaurants und Gässchen merken, die man auf dem Rückweg genauer unter die Lupe nehmen möchte, denn die Rolltreppe fährt nur in eine Richtung: morgens runter und ab Mittag bis spätabends den Berg rauf.
    Anderseits ist die Show „Symphony of Lights“ im Guinessbuch als grösste permanente Licht- und Soundshow vermerkt. Wir bestaunten die Show von der Tsim Sha Tsui Uferpromenade und waren begeistert von den 40 beleuchteten Hochhäusern, die bei der Show mitmachen. Zu guter Letzt warfen wir noch ein Auge auf den Goldfischmarkt.🐟

    So, das war‘s mit China, einem nicht so einfachen Reiseland als Backpacker. Morgen gehts weiter nach Vietnam.
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  • Day4

    Hongkong von Oben

    April 15 in Hong Kong ⋅ 🌧 20 °C

    Hi, heute in der Früh waren durch den starken Wind die Wolken etwas vertrieben und es war einmal trocken. Also haben wir die Gelegenheit beim Schopf gepackt und sind endlich auf den Peak hinauf - Aussichtsplattform + Wanderweg am Berg oben mit Blick über HK - sehr beeindruckend - trotz trübem Wetter (schade, bei Sonnenschein sicher noch viel toller) - aber seht selbst. Man sieht da erst wie steil die alten, ursprünglichen Regionen von HK (Central, Wan Chai) den Berg hinauf gebaut wurden und wie grün die Insel trotzdem noch ist. Von den Pflanzen her schon fast sub-tropisch.Read more

  • Day216

    Hongkong, Sonderverwaltungszone der VRC

    March 15 in Hong Kong ⋅ ⛅ 18 °C

    Nǐmenhǎo,

    … es ist schon etwas Komisches, mit der „Zeit“... waren wir die ganze Zeit „hinter“ der deutschen Zeit, sind nun „vor“ der deutschen Zeit UND vor allem 12 Stunden zeitversetzt zu Chile – das, in Verbindung mit dem Flugmarathon und 3 Nächten ohne richtigen Schlaf, zerstört gleich die Planung des ersten Tages!

    Ying kommt uns am Flughafen abholen, wir fahren gemeinsam in die Unterkunft und Ariane sieht ein Bett – schwuppdiewupp... eingeschlafen ;-) „nur kurz mal hinlegen“ - eine halbe Stunde später einigen wir uns dann darauf, dass wir uns nicht laut Plan – den haben wir mit Ying in den vergangenen 6 Wochen immer wieder gefüllt und abgestimmt – einen Tempel in der Nähe ansehen, sondern nur noch kurz ein paar Lebensmittel einkaufen, kochen, essen, schlafen – und so liegen wir um 19:00h im Bett.

    ...bis 3:30h – dann ist Ariane hell wach – na super!

    Wie machen das denn Geschäftsleute, die eine solche Strecke für gerade mal 3 Tage „business“ hinter sich bringen müssen, beim Geschäftemachen hell wach sein müssen und dann wieder heim fliegen? Es ist uns unbegreiflich.

    Dementsprechend traumwandlerisch laufen wir bestimmt noch 2 weitere Tage durch Hongkong. Die neuen Eindrücke dieser Mega-Stadt tun ihr Übriges – wie im Film „Das 5. Element“, es fehlen nur noch die fliegenden Taxis...
    ...wird bestimmt nicht mehr lange dauern!

    Hier ist mit Ausnahme der Hochhäuser einfach alles mini: die Appartements, die Läden, jeder noch so geringe Platz wird irgendwie ausgenutzt - unter Treppen, Vorsprüngen und in Hinterhöfen finden sich kleine Restaurants, oder Garküchen und in den hintersten Gassen sind die teuersten Läden versteckt. Die Menschen zahlen für kleinste Wohnungen enorme Summen! ...ein Backofen passt meist gar nicht in die Küche hinein. Es scheint jedoch sehr viele wohlhabende Menschen in Hongkong zu geben: wir haben in keiner bisher besuchten Stadt so viele mega teure Autos (Bently, Ferrari, Tesla) und Luxusgeschäfte gesehen! Die Autos sind alle wie Rennwagen ausgestattet – was sich natürlich in einer solchen Megastadt und 'freier Fahrt' ja besonders gut nutzen lässt ;-)

    Die Stadt ist voll – voller Autos, voller riesiger Häuser, voller Menschen – und es wollen immer mehr Chinesen nach Hongkong ziehen. Dies hängt noch damit zusammen, dass Hongkong einst zum BritishEmpire gehörte, zwar 1997 wieder zurückgegeben wurde, doch noch immer eine Sonderstellung in der Volksrepublik China genießt: z.B. andere Handelsbeziehungen, dadurch andere (bessere) Lebensmittel und eine eigene Währung. Dies schützt jedoch nicht mehr vor der immer größer werdenden Macht Chinas, die mehr und mehr die britische Geschichte vergessen lassen möchte und Einfluss auf die zu sehr demokratisch erzogenen Einwohner von Hongkong nehmen möchte – die junge Generation, die die Zeit des British Empires nicht miterlebte, scheinen ein guter Nährboden zu sein und so wird es, wie auch Ying vermutet, nur noch eine Frage der Zeit sein, bis China die letzten demokratischen Ideen in den Menschen unterdrücken kann. Auf die Frage hin, ob Ying einmal mit uns nach China reist, beantwortet sie dies mit einem klaren „NEIN“ - sie könne und werde keinen Fuß nach China setzen. Sie arbeitete bei den letzten Wahlen für eine demokratische Partei, somit sei sie „gelistet“. Viele ihrer Freunde mit ähnlichen Überzeugungen sind bereits nach Taiwan umgezogen. Das in China bereits umgesetzte „credit-point-system“, bei dem jeder Einzelne entsprechend seines Handelns „gewertet“ wird und bei nicht gewünschte Verhalten, 'falschen' Interessen, Aufrufen falscher Internetseiten, etc.) man selbst UND das soziales Umfeld Punkte abgezogen bekommt, setzt Menschen natürlich sehr unter Druck. Bewirbt man sich für eine neue Arbeit, kann der Arbeitgeber dieses Punktesystem einsehen und bei nicht genügenden Punkten – ohne überhaupt auf die Qualifizierung zu achten – die Einstellung ablehnen! Der Kontrollapparat der chinesischen Regierung ist unvorstellbar! Selbst in Hongkong funktioniert keine Google-App. Viele andere Internetseiten kann man nicht öffnen.

    Besonders beeindruckt hat uns das „Museum of History“, das damals von den Briten gebaut wurde. Es ist vergleichbar mit dem „Haus der Geschichte“ in Bonn und zeigt wichtige Meilensteine in der Geschichte Hongkongs: Reisanbau, Feste und Feiern, Religion,Opiumkriege, Handel, etc. bis zur Rückgabe der Stadt an die chinesische Regierung... ab da an wurde nichts mehr hinzugefügt. Ying glaubt, dass es in der Zukunft geschlossen wird, wenn der Einfluss der Chinesen weiter steigt – um die Geschichte vergessen zu lassen.

    Interessanterweise haben die Chinesen schon früh Handel mit den Briten begonnen (17.Jh.), der sich jedoch darauf beschränkte, dass die Chinesen begehrte Produkte wie Seide und Gewürze den Briten für Silber verkauften, die Chinesen jedoch im Gegenzug keinerlei Produkte der Briten kaufen wollten – sie sagten, dass sie keinerlei ausländische Waren benötigten – irgendwie doch genauso wie heute: die Chinesen produzieren, die ganze Welt kauft dort ein und macht sich dadurch abhängig. Damals führte dies zu einem Ungleichgewicht – in Großbritannien gab es fast kein Silber mehr um den Handel weiter aufrecht zu erhalten. Daraufhin begannen die Briten als die größten Drogendealer der Geschichte die Chinesen vom Opium abhängig zu machen – wie sie das hingekriegt haben, keine Ahnung... auf jeden Fall waren die meisten Chinesen bald opiumabhängig – zahlbar nur in Silber, was nun zum einen zu unfähigen Arbeitern und zum anderen zu keinem Silber mehr im Land der Chinesen sorgte... der Opiumkrieg begann. Am Ende wurden Handelsbeziehungen erstritten.

    Die Stadt scheint aus allen Nähten zu platzen. Gewitzt löst die Stadt dieses Problem und fängt sogar zwei Fliegen mit einer Klatsche: Landgewinnung durch Müllentsorgung. Ein Stadtteil heißt sogar „Junkbay“ - das sagt doch schon alles. Das auf der ganzen Welt vorherrschende Problem der Müllentsorgung lösen die Menschen aus Hongkong, indem sie diesen als „landfill“ nutzen, den Müll ins Meer werfen, verdichten und somit teure Grundstücke mit Meeresblick entstehen lassen. In „Junkbay“ stehen über 50-stöckige Wohntürme, in denen pro Wohnturm geschätzt so viele Menschen wie in der gesamten Verbandsgemeinde Kirchberg wohnen. Für die Frage nach „Architektur“ bleibt da kein Platz.

    Es scheint auch immer weniger „Platz für Kultur“ zu geben. Die in den alten Teilen der Stadt verteilten Dau-Tempel werden zwar von Einwohnern zum Beten besucht, machen aber einen sehr traurigen Eindruck – sie wirken vergammelt, wenig prunkvoll und dreckig.

    Dem entgegengesetzt machen wir große Augen bei der unglaublichen Vielfalt an traditionellen Lebensmitteln und Mahlzeiten – waren wir von vielen Ländern in Südamerika „Pinto“ gewohnt (Reis mit Linsen, Linsen mit Reis, Reis mit Bohnen oder sogar mal Bohnen mit Reis), fehlen uns hier Tage, vielleicht Wochen um die verschiedenen und uns neuen Gerichte und Lebensmittel auszuprobieren: wir essen in Garküchen in Seitenstraßen super leckere Suppen mit Nudeln und Gemüse aller Art, werden von Yings Mutter zum „Dim Sum“-Essen eingeladen – kleine Geschmacksfeuerwerke, wobei unterschiedliche Füllungen in unterschiedlichen Teigvarianten eingepackt werden und trauen uns nicht an Schlangensuppe oder getrocknete Schmimmblasen von Fischen. Alles scheint für irgendetwas gut zu sein – für die Nieren, die Verdauung, die Gesundheit und im Zweifelsfall für ein besseres Liebesleben – wie beispielsweise die Schwimmblasen, die deswegen pro Stück für über 300 US-Dollar angeboten werden (nach oben keine Grenzen!). Andere unbekannte, getrocknete, geschwefelte, eingelegte, gefriergetrocknete, oder, oder, oder Lebensmittel, würden wir wahrscheinlich auch dann nicht hinunterschlucken können, selbst wenn sie Superkräfte versprächen.

    Ying hat sich sehr viel Zeit für uns genommen – neben ihrer Arbeit macht sie zurzeit einen Deutschkurs und eine Weiterbildung zum Moviedirector... Wahnsinn! Zeit ist sehr wertvoll für sie – wir wissen das zu schätzen! Sie zeigt uns verschiedene Tempel in und um Hongkong, fährt mit uns in ein traditionelles Fischerdorf 'Tai O' im Südwesten, zeigt uns die verschiedenen Stadtteile Hongkongs und auch das, was nicht so repräsentativ ist – arme Wohnviertel, in denen aber eine Jugend heranwächst, die mit Kunst eine neues Leben in diese Viertel bringt und sich in „art cafes“ austauscht. An einem Abend waren wir sogar zum Galopprennen auf eine riesige Rennbahn mitten in der Stadt - so ganz genau haben wir das Wettsystem nicht verstanden, aber die Menschen in und um Hongkong lieben es um Geld zu spielen (schon nachmittags im Hintergässchen) und so kommen kurz vor Rennbeginn horrende Summen zusammen! Wir haben außerdem gelernt, dass Marco im Jahr des Drachen und Ariane im Jahr des Hundes geboren wurde und wie sehr modernes Leben doch noch mit Traditionen und Glauben zusammen hängen: Yings Geburtsjahr hat wohl keine gute Konstellation mit dem aktuellen Jahr 2019, sodass sie eine Opfergabe (Spende) gibt, damit sie auch in diesem Jahr nichts Böses ereilt.

    Wie reist man in einem Land, in dem man nichts versteht? Qingdao, die Eindrücke aus der Luft, die Informationen von Ying, die Propaganda im Flugzeug und das Zusammentreffen mit den Menschen in Qingdao haben uns geprägt und eine Reise nach China ist bei uns zunächst nicht vorstellbar. Hier in Hongkong merkt man noch den Einfluss aus der Zeit des British Empires – fast alle können Englisch, es gibt englische Informationen und die Menschen handeln globaler. Die Frage wird jedoch sein, wie lange noch?

    Es ist toll ein Land von jemandem gezeigt zu bekommen, der hier geboren und aufgewachsen ist, hier arbeitet und lebt! Lieben Dank Ying :-)

    Zuì hǎo de wènhòu
    Ariane & Marco
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You might also know this place by the following names:

Hong Kong, Hongkong, Гонконг, ሆንግ ኮንግ, هونغ كونغ, هونج كونج, হংকং, هونگ کونگ, Ганконг, Хонконг, हांगकांग, ཧོང་ཀོང་།, Hiŏng-gē̤ng, ھۆنگ کۆنگ, Victoria, ހޮންކޮންގު, Χονγκ Κονγκ, هنگ کنگ, 香港, હોંગકોંગ, הונג קונג, हॉन्ग कॉन्ग, Հոնկոնգ, HKG, ჰონგ-კონგი, ហុងកុង, ಹಾಂಗ್ ಕಾಂಗ್, 홍콩, ھونگ کونگ, Хонгконг, ഹോങ്കോങ്, हाँग काँग, ဟောင်ကောင်, हङकङ, ହଂକଂ, ਹਾਂਗਕਾਂਗ, ہانگ کانگ, هانگ کانگ, हांग् कांग् नगरम्, හොංකොං, ஆங்காங், హాంగ్‌కాంగ్, ฮ่องกง, Һоң Коң, شياڭگاڭ, Gon Kong, Hồng Kông, האנג קאנג

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