• Hoppetosse
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  • Hoppetosse

.....wohin der Wind uns weht..

..........Eine Europareise vom Norden in den Süden entlang des Ostens und weiter ........ Read more
  • 🇬🇷
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    Δημοτική Ενότητα Ζαγοράς

    Metéora

    Oct 21–22 in Greece ⛅ 20 °C

    Urgewaldige Felstürme steigen hinter Kalambaka auf. Ein riesiges Felschaos und obenauf scheinen Klöster zu schweben.Der Name Metéora leitet sich von altgriechisch μετέωρος metéōros, deutsch ‚in der Luft schwebend‘ (Neutrum Plural μετέωρα in der Bedeutung „Himmelserscheinungen“) ab. Von den ehemals 24 Klöstern bzw. Erimitagen sind heute noch sechs bewohnt. Zwei Tage verbringen wir in dieser einmaligen Region. Wir besuchen das Kloster der Heiligen Dreifaltigkeit, welches trotz der Nachsaison kaum dem Besucherandrang gewachsen ist. Eine schöne Wanderung führt uns am nächsten Tag hinab nach Kalambaka, wo uns die Größe der Felsformationen erst richtig bewusst wird. Über schön angelegte Wanderwege geht es dann durch den herbstlichen Wald zurück.Read more

  • Götterberg

    Oct 20–21 in Greece ☀️ 9 °C

    Das Schöne, für uns, an Griechenland ist, dass Meer und Berge so nah beieinander liegen. Eben noch am Strand geht es für uns dann direkt hoch hinauf in die Bergwelt des Olymp. Den 2980m hohen Gipfel wollen wir allerdings nicht besteigen, wir begnügen uns mit dem Ausblick auf die schneebedeckten Gipfel und wandern im herbstlichen Wald entlang der Enipea Schlucht. Vom Wanderparkplatz laufen wir auf schmalen Pfaden entlang vieler Brücken und Wasserfälle hinab zur Höhle des Dionysos. Eine schöne Wanderung die uns mit bunten Herbstfarben und einer tollen Landschaft verwöhnt. Auf der Meer zugewandten Seite ist der Olymp bis auf 2000m stark bewaldet, fährt man allerdings zur landesinneren Seite gibt es noch eine zweite Auffahrt, die den Olymp als kargen Riesen mit Schneemütze zeigt. Hier fahren wir über viele Serpentinen bis auf 1700m hoch und bewundern den Ausblick.Read more

  • Thessaloniki

    Oct 17–18 in Greece ☀️ 17 °C

    Griechenland's zweitgrößte Stadt nach Athen ist nicht unbedingt als Touristenperle bekannt. Trotzdem wollen wir Thessaloniki erkunden und werden von der Vielfältigkeit und Authentizität überrascht. Am Sportstadion stehen wir Camper gut und haben es nicht weit bis zum markanten Wahrzeichen an der Uferpromenade. Der weiße Turm beherbergt heute das Museum der Stadt. Von hier geht es hinein in das Stadt Getümmel. Die Hagia Sophia ist eine eindrucksvolle byzantinische Kirche, berühmt für ihre Kuppel und kunstvollen Mosaike, ein ruhiger Ort inmmitten der lebhaften Stadt. Vorbei am Galeriusbogen aus römischer Zeit kommen wir zur Rotunde aus dem 4 Jh., die unter osmanischer Herrschaft als Moschee genutzt wurde. Weiter geht es durch schmale, steil ansteigende Gassen durch die alte Oberstadt. Beim Spazieren durch Ano Poli entdecken eine gemütliche Taverne. Kurz gehen wir noch hinauf zur alten Stadtmauer, um den Sonnenuntergang mit Ausblick über ganz Thessaloniki bis hin zum Meer zu genießen. Dann kehren wir bei griechischem Wein und und guter Küche in der Taverne ein. Der Rückweg führt uns kreuz und quer durch die quirlige Hafenstadt und wir gewinnen immer mehr den Eindruck, dass Thessaloniki vor allem eine Stadt für ihre Einwohner ist. Eine Stadt, die lebt, Kinder spielen, Eltern sich austauschen und die Alten von Balkon zu Balkon tratschen. Nach einer weniger ruhigen Nacht machen wir uns noch einmal auf in die Stadt. Mit der Metro geht es zur U-Bahn-Station Venizelou, wo antike Überreste direkt in die moderne Station integriert sind. Von hier geht es immer weiter zu zahllosen Sehenswürdigkeiten, wie der Hanza Bay Moschee, dem Ladadika Viertel, dem Bay Hamam, dem römischen Odeon, der Kirche Hagio Demetrios und durch das Ano Poli zum historischen Vladates-Kloster und schönen Ausblicke über die Stadt. All die Sehenswürdigkeiten liegen nicht zentral, sondern sind verteilt über Thessaloniki und gehen eine Symbiose miteinander ein. Vom Wohnviertel zu historischen Denkmälern weiter zur Einkaufsmeile oder dem Ausgehviertel, alles geht fließend inneinander über und gehört zusammen. Thessaloniki ist unserer Ansicht nach ein Besuch wert und braucht hinter Athen nicht zurückzustehen.Read more

  • Sithonia

    Oct 12–16 in Greece ☀️ 21 °C

    Nach längerer Pingu Pause melden wir uns zurück mit einem kleinen Reisebericht zu Sithonia. 5 Tage haben wir die malerische Halbinsel bereist und viel gesehen. Obwohl wir sogar Starkregen und Sturm hatten, der in anderen Regionen zu Überflutungen geführt hat, haben wir die Zeit hier sehr genossen. Besonders der Blick auf den Berg Athos hat uns beeindruckt. Unsere Top Five auf Sithonia sind:

    - In Nikita durch die schmalen Altstadtgassen spazien. Die kleinen Gassen führen durch die steil am Hang liegende Altstadt. Kleine Cafe's laden zum Verweilen ein und die blumengeschmückten Häuser zum bummeln. Im Anschluss besuchten wir die Ruinen der Basilika Sofronios. Das gut erhaltene Mosaik hat uns besonders gefallen.

    - Die Wanderung von der Kapelle Agios Pavlos zum Petrusfelsen.Von der kleinen Walfahrtskapelle führt ein schöne Rundwanderung durch Pinienwälder zum einem Aussichtsfelsen. Auch wenn der Aufstieg zum Felsen selbst eher für Kletterer geeignet ist, genießt man beim Rückweg von vielen Aussichtspunkten eine herrlichen Blick über den Toronäischen Golf und zur Insel Kelyfos.

    - Die Wanderung von der Burg Toroni zu den alten Kanonen. Das Touristenörtchen Toroni hat neben seinem endlosen Strand noch mehr zu bieten. Von der alten Burg führt ein schmaler Wanderpfad zur Plattform einer Wehrmachtsstellung. Ehemals strategisch gut gewählt bieten die verfallenen Stellungen einen beeindruckenden Ausblick auf die Ägäis. Aber auch der Weg selbst durch alte Olivenhaine war sehr schön.

    -Die Geisterstadt Kriaritsi. Das verrückte Bauprojekt hat uns fasziniert. Leider konnten wir nicht allzu viel dazu in Erfahrung bringen. Zumindest war hier wohl mal eine Ferinsiedlung geplant. Dafür wurde die Infrastruktur einer Kleinstadt erschlossen. Brücken, Straßen, Nebenstraßen, Telefon, Strom, Abfluss....Fast 6km fährt man von einem Ende zum anderen. Alles da nur eines fehlt, Häuser. Anscheinend ging das Projekt irgendwann einmal schief und nur wenige Häuser wurden gebaut. Heute kann man dort Bauplätze kaufen aber Straßen und Brücken sind dem Verfall überlassen.

    -Karydi Strand. Ein von tollen Felsen eingefasster Strand lädt mit türkisblauem Wasser zum Schwimmen ein. Und nach dem schwimmen kann man mit ausgedehnten Spaziergängen die Felsen erkunden.
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  • Griechenland 🇬🇷

    Oct 9–12 in Greece ⛅ 23 °C

    Und plötzlich sind wir in Griechenland am Meer. Eigentlich hatten wir noch ein paar Tage in Bulgarien vor uns und wir waren auf dem Weg zu einem kleinen Campingplatz, den wir schon einmal besucht hatten. Zu spät bemerkten wir, dass er schon geschlossen hatte. Was tun? Unser Blick auf die Landkarte zeigte uns, dass es nur noch 200km nach Chalkidiki seien, welches wir auf unserer letzten Griechenland Reise nicht bereist hatten und plötzlich war sie da. Die Lust auf Griechenland und Meer und einfach mal langsamer Reisen. Gesagt getan! Nun genießen wir das gemütliche Leben und konnten schon viele tolle Eindrücken auf der Halbinsel Kassandra sammeln. Nach drei Monaten Reisen mit vielen großartigen Eindrücken tut uns ein kleiner Urlaub mal richtig gut.Read more

  • Plovdiv

    Oct 6–7 in Bulgaria ⛅ 24 °C

    Oft wird in Reiseberichten mit dem Attribut, schönste Stadt, geworben. Und deshalb machen wir das auch mal und bezeichnen Plovdiv als schönste Stadt Bulgariens. Auf sieben Hügeln gebaut und älter als Rom hat die Stadt eine ganze Menge Geschichte und Kultur zu bieten. Mit dem Bus geht es ganz unkompliziert hinein in die Stadt. Kein aufwendiges Tarifsystem, keine App einfach 50 Cent pro Fahrt beim Fahrer und gut. Einfach, effizient und schnell 👍 Wir beginnen unseren Rundgang beim Theater von Philippopolis, wie die Stadt zu römischen Zeiten hieß. Fast 2000 Jahre alt und für sein Alter gut erhalten. Neben dem Theater sind aus römischer Zeit noch der Odeon und das Antike Stadion erhalten. Das Stadion zieht sich unter der Einkaufsmeile entlang und ist in Fragmenten immer wieder freigelegt. So fährt man mit der Rolltreppe durch manches Kaufhaus und sieht im Kellergeschoss römische Ausgrabungen. Ein großer Teil ist auch vor der Freitagsmoschee freigelegt.Die Freitagsmoschee oder Moschee Murads des Herrschers Plowdiw ist die älteste erhaltene Freitagsmoschee (Cuma Cami) der osmanischen Architektur auf dem Balkan. Von hier steigen wir steil hinauf zum historischen Zentrum mit seinen wunderschönen Wiedergeburtshäusern. In den Gassen kann man die Zeit vergessen. Das kulturelle Angebot an Museen und Kunstausstellungen, die in den alten Häusern untergebracht sind, ist enorm. Dazwischen finden sich in den Gässchen Trödelläden und Kunsthandwerker. Die Zeit vergeht so schnell, dass schon bald klar ist, dass wir noch einen zweiten Tag in Plovdiv verbringen werden. Ein Kombiticket öffnet uns die Türen zu vielen Ausstellungen und die Aussichtshügel Nebet Tepe und Sahat Tepe bieten uns einen Überblick und die Shopping Meile mit vielen kleinen Geschäften ist auch nicht weit. So viel Abwechslung, das die zwei Tage wie im Flug vergingen und uns gut in Erinnerung bleiben werden.Read more

  • Kopriwschtiza

    October 5 in Bulgaria ☀️ 20 °C

    Vom Arch of Freedom fahren wir 25 km über viele, viele Kurven erst steil hinab, um dann wieder in das hügelige Umland von Kopriwschtiza zu kommen. Überall am Straßenrand finden wir gefasste Quellen, teils idyllisch gelegen mit Picknickbänken dabei. Wenig idyllisch finden wir den Müll, der überall in Mengen herumliegt.Wir können das einfach nicht nachvollziehen, wobei Bulgarien ja nicht das einzige Land mit diesem Problem ist. Nun gut! Kopriwschtiza zumindest ist richtig schick. In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts, während der Zeit der bulgarischen Wiedergeburt, wurde es dank des Reichtums der hiesigen Kaufleute zu einem Zentrum der Aufklärung. Hier entstanden mehrere sogenannte Zellenschulen, in denen in bulgarischer Sprache lesen und schreiben gelehrt wurde. Neben der von Mönchen geführten Schule, in der den Schülern mittelbulgarisch und Kirchenordnung gelehrt wurde, entstanden private Zellenschulen in den Häusern oder Geschäften prominenter Kaufleute. Heute profitiert das Örtchen von dem Erbe und hat sich dank der vielen architektonisch aufwendig gestalteten Wiedergeburtshäusern zu einem schicken Touristenort entwickelt hat. Ein ausgiebiger Spaziergang führt uns durch die historischen Gassen mit ihren bunten Häusern.Read more

  • Entlang des Balkangebirges

    Oct 3–4 in Bulgaria ☀️ 11 °C

    Von Busludscha geht es weiter zum Shipka Pass. Hier steigen wir fast 900 Stufen zum Shipka Denkmal. Wieder ein geschichtlicher Erinnerungspunkt in grandioser Landschaft. Unser Blick schweift über die Berge hinüber zum Busludscha Denkmal. Dann geht es hinab in das Tal und dort weiter parallel zur Gebirgskette. Zum Schluss dann über eine verkehrsberuhigte Strecke zu einem wunderschönen Wanderparkplatz. Verkehrsberuhigt heißt in diesem Falle, days die letzten 7 Kilometer so schlecht sind, dass hier niemand schneller als Spielstraßen Tempo fährt. Am nächsten Morgen führt uns ein "Waldlehrpfad" über spannende Leitern und Brücken tief in eine wunderschön Schlucht hinein. Der krönende Abschluss des Tages liegt dann auf 1555 m. Hoch im Balkangebirge steht der " Arch of Freedom" ein weiteres monumentalistisches Denkmal, der durch einen fantastischen Sonnenuntergang in ein spektakuläres Licht getaucht wird.

    Zur allgemeinen Erläuterung noch ein bisschen Wikipedia:
    Das Balkangebirge ist etwa 600 km lang, verläuft am Nordrand der Balkanhalbinsel zu den Ebenen der unteren Donau in westöstlicher Richtung. Das Gebirge bildet die natürliche Nordgrenze der Landschaft Thrakien. Das Gebirge mit abgerundeten Bergformen ist nach Süden hin steil abfallend und wird von vielen Pässen überquert, von denen der Schipkapass und der Pass der Republik die bedeutendsten sind. Außerdem wird es von mehreren Durchbruchstälern durchschnitten, von denen das des Iskar am mächtigsten ist. Höchster Gipfel ist der Botew (2376 m).
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  • Busludscha-Denkmal

    October 2 in Bulgaria ⛅ 12 °C

    Inmitten des Balkangebirges findet sich auf 1441m auf dem Gipfel des Chadschi Dimitar eines der größten kommunistischen Denkmäler. Als wir vor längerer Zeit das erste Mal Bilder davon sahen, war uns klar, das wollen wir sehen. Gigantisch, monumental ein Superlativ. Das Denkmal fungierte als Kulturzentrum, Tagungsort für Kongresse und als Museum. Es konnte laut seinem Architekten bis zu 500 Menschen pro Stunde aufnehmen. Finanziert wurde es vom Volk, durch Spenden und dem Verkauf von Briefmarken. Daher war der Eintritt auch frei. Im Obergeschoss waren ein Hörsaal, ein Auditorium, und drei Flure, welche das Gebäude umrunden, untergebracht. Diese drei „Ringe“ sind mit Mosaiken bestückt. Der äußere Ring war mit Fenstern ausgestattet, welche ein gutes Panorama boten. Nach 1989 verlor das Gebäude an Bedeutung und wurde dem Verfall überlassen. Rohstoffe, wie z.B. das Kupferdach, wurden entwendet und das Innere war dem Vandalismus preisgegeben. Seit 2018 steht es unter Denkmalschutz und seit 2021 wurde der Status des unbewegliches Kulturgut mit nationaler Bedeutung anerkannt. Es wird versucht das Gebäude vor weiterem Zerfall zu schützen. Für uns war es ein großartiger Ort, eine gigantische Kulisse, die man aus heutiger Sicht als Größenwahn der kommunistischen Partei bezeichnen kann. Aber was sehen wir anderes heute in unseren Metropolen an größenwahnsinnigen Bauprojekten, die nicht für das Volk sondern allein zum Glanze von Unternehmen gebaut werden. Insofern suchen wir nicht nach dem Sinn von Busludscha sondern genießen den Ort und die Architektur dieses einzigartigen Baus.Read more

  • Weliko Tarnowo

    Sep 30 – Oct 1 in Bulgaria ☁️ 18 °C

    Weliko Tarnowo wird oft als zweitschönste Stadt, nach Sofia, bezeichnet. Tarnowo liegt an den steilen Nordhängen des Balkangebirges, wo sich der Fluss Jantra eine tiefe, in Mäandern verlaufende, Schlucht durch das Gestein herausgearbeitet hat. Spektaktulär stehen die Häuser an den steilen Hängen, welche durch schmale kopfsteingepflasterte Gassen verbunden sind. Für uns nur ein Zwischenstopp genießen wir trotzdem den malerischen Stadtspaziergang im Abendlicht. Besonders die Handwerkergasse hat uns gefallen, denn die Geschäfte sind nicht nur Souvenirshop sondern auch Werkstatt für die angebotenen Waren. Zum Abschluss des Tages lässt die Sonne die mittelalterliche Festung erstrahlen. Ein schöner Abschluss des langen Tages der mit dem morgendlichen Besuch des Shumen Denkmals begann.Read more

  • Shumen Monument

    September 30 in Bulgaria ☁️ 17 °C

    The Founders of the Bulgarien State Monument. Zur 1300 Jahres Feier errichtete man hoch über der Ortschaft Shumen ein Denkmal für die Begründer des Bulgarischen Staates. 1300 Stufen führen hinauf und eröffnen einen Weitblick in Richtung Pliska und Preslaw. Es erinnert damit an die ehemaligen Hauptstädte. 1981 eingeweiht solle die 8 spiralförmig angeordneten Betonblöcke die Entwicklung Bulgariens symbolisieren. Khan Asparuh, der mit seinem Volk aus dem Osten kam, gegen die Byzantiner kämpfte und den Boden erstmals Bulgarien nannte. Weiter wurde im Uhrzeigersinn die weiteren Khane und der Übergang zum Christentum dargestellt. Die Mosaike zeigen die Entwicklung der Religion und Stabilisierung der Macht. 50 000 Kubikmeter Beton 2600 Kubikmeter Granit, monumental und einzigartig in seiner Form, Größe und Ausführung. Wir können wir nur staunen über dieses Denkmal, das einerseits monumentalistisch andererseits detailreich und künstlerisch großartig ist.
    https://m.youtube.com/watch?v=D95SdHdmir4&p…
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  • Der steinerne Wald

    September 28 in Bulgaria ☁️ 23 °C

    Unser Weg ins Landesinnere führt uns zum Steinernen Wald. Bei dieser Steinformation handelt es sich um ein seltenes Naturphänomen. Es sind Steinsäulen von 5 bis 7 m Höhe und einer Dicke von 30 cm bis 3 m, mit ganz unterschiedlichen Querschnitten. Sie stehen einzeln oder in Gruppen aufrecht in der Landschaft, so als ob sie eine gewaltige Kraft absichtlich in den Sand gerammt hat. Daher auch der Name Pobitite kamani, die eingerammten Steine. Sureal kommt uns der Ort vor, laufen wir doch durch feinen Sand wie am Meer und sehen die Steinsäulen wie Baumstümpfe aus dem Boden ragen. Leider hat sich die Sonne verkrümelt und alles wirkt ein wenig trist. So könnte auch unser nächstes Ziel ein wenig mehr Sonne vertragen. Die Festung Ovech bei Provadia liegt spektaktulär auf einem Felsplateau hoch über der Stadt. Zugegeben allzuviel ist von der alten Festung nicht übriggeblieben aber der Besuch hat sich für uns allemal gelohnt. Über alte krumme Stufen steigen wir hinauf und bewundern den Ausblick. Ein interesantes Highlight ist der alte Zuweg, der über die Felsen verlief und rekonstruiert wurde. Unsere ersten Tage in Bulgarien fangen schon mal gut an und wir sind gespannt was es noch alles zu entdecken gibt.Read more

  • Добре дошли в България

    Sep 27–28 in Bulgaria 🌬 21 °C

    Dobre doshli v Bŭlgariya - Willkommen in Bulgarien. Am Meer entlang geht es nach Bulgarien. Nach einem unspektakulären Grenzübergang kommen wir nach Kariya. Hier gibt es natürliche Schwefelquellen, die in einem einfachen öffentlichen Badehaus gefasst sind. Unser anfängliches Interesse hier zu baden verflog angesichts des Gestanks sehr schnell. Wirklich nur was für Mutige. Mit dem schönen Leuchtturm beginnt dann ein wildes und beeindruckendes Stück Steilküste mit wunderschönen Stellplatz Möglichkeiten. Schon bald haben wir ein Panorama Platz und schauen den Wellen zu. Der nächste Tag führt uns dann der Küste entlang zum Kap Kaliakra. Aufgrund seiner exponierten Lage wurde es schon seit frühester Zeit als Festung und sicherer Rückzugsort genutzt. Vom Kap fahren wir steil hinab zum Bolata Beach. Eigentlich wollten wir die geschützte Bucht zum Baden nutzen aber die aufgewühlte See hat jede Menge Algen angespült. Nach 3 Tagen Küste geht es jetzt für uns wieder ins Bergige.Read more

  • Wieder am Meer

    September 26 in Romania ☁️ 20 °C

    Nach etwas über 3000km in knapp 45 Reisetagen sind wir wieder am Meer. Von Kap Kolka führte uns unser Weg durch 6 Länder an das Schwarze Meer. Und was sollen wir sagen, es ist wunderschön hier. Ein Tag am Meer, das Rauschen der Wellen und den Kopf voller Erinnerungen. Unsere Zeit in Rumänien endet so langsam und weiter geht es dann in Bulgarien. Allen, die uns auf unserer Reise begleiten, sagen wir Danke für eure ❤️ Likes, euer Interesse und all die lieben Kommentare. Bleibt dabei, schreibt uns und seid neugierig so wie wir, es gibt noch viel zu sehen.Read more

  • Das Donaudelta

    September 24 in Romania ☁️ 18 °C

    Eigentlich hatte das Donaudelta nicht auf unserer Route gelegen. Aber mit so einem kleinen Umweg kommt man da sonst nicht hin. 😉 Das Donaudelta (rumänisch Delta Dunării, ukrainisch Дельта Дунаю) befindet sich im Mündungsgebiet der Donau in das Schwarze Meer. Das Donaudelta stellt nach dem Wolgadelta das zweitgrößte Delta Europas dar und umfasst ein Gebiet von 5800 km², wovon 72 % mit einer Fläche von 4178 km² unter Naturschutz stehen. Diese Fläche liegt zu 82,5 % im rumänischen Teil der Landschaft Dobrudscha sowie zu 17,5 % in der Ukraine.[1] Das Donaudelta ist seit 1990 ein Biosphärenreservat. Auf einer 4-stündigen Bootstour werden wir über kleine und größere Kanäle und Seen durch die einzigartige Flusslandschaft geführt. Rosapelikane, Krauskopfpelikane, Silberreiher, Graureiher, Seeadler, Kormorane, Eisvogel.......und viele mehr lassen sich sehen. Ein besonderes Erlebnis, das uns die Lebensräume wie Röhrichte, schwimmende Inseln, Altarme und Seen, Auwälder und die vielfältige Tierwelt zeig. Unendlich viel gibt es zum Donaudelta zu schreiben, so dass wir das alles abkürzen und euch dazu Wikipedia empfehlen.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Biosphärenreserva…
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  • Schlammvulkane von Berca

    September 22 in Romania ☀️ 23 °C

    Nach den ewigen Feuern und den Salzbergen erreichen wir am Abend die Schlammvulkane. Hier wird Erdgeschichte lebendig. Wie im vorigen Footprint erwähnt handelt es sich geologisch bei dem Phänomen ursprünglich um ein Urmeer, welches durch Landhebung isoliert wurde und eintrocknete. Später haben sich andere Schichten durch die Bildung der Karpaten darüber gelegt. Da Salz geologisch das Bestreben hat aufzusteigen, durchdringt es lokal die Erdschichten und bildet so die Möglichkeit für gaslagernde Schichten, dass das Gas an die Oberfläche gelangen kann. Dadurch entstehen die ewigen Feuer bzw., wenn das Gas wasserführende Schichten durchströmt, Schlammvulkane. Mit dem Geblubber sehen wir sozusagen das Ergebnis von Millionen Jahren Geologie. Glücklicherweise ist das Gelände niederschwellig organisiert, so dass wir nahe herangehen können und die unterschiedlichen Formen, die die Vulkane bilden, in Ruhe bestaunen können. Am nächsten Tag gehen wir noch zu einem weiteren Feld mit Vulkanen und können gut sehen, wie der Schlamm magmagleich seinen Weg sucht. Ein faszinierendes Erlebnis.Read more

  • Ewiges Feuer und Salzberge

    September 21 in Romania ⛅ 24 °C

    Wir lassen Siebenbürgen hinter uns und fahren wieder in die Karpaten. Die für seine geologischen Wunder bekannte Region Buzau ist unser Ziel. Wir verlassen bald die Hauptstraße und über kleinste Schotterstraßen kommen wir nach Terca. Hier führt uns eine Wanderung zu einem seltenen Phänomen. Flammen züngeln hier aus der Erde Ein Schauspiel, das uns begeistert. Inmitten von grünen Wiesen findet sich ein unbewachsener Bereich, an dem mehrere Feuer brennen.Das Lebende Feuer von Lopătari ist ein geologisches Phänomen und gilt als Geschenk der Natur. Seine Entstehung erklärt sich durch das Austreten von Erdgas aus dem Erdinneren, das sich beim Kontakt mit Quarzkristallen an der Oberfläche entzündet. Da das viel zu trivial klingt, haben mal nachgeforscht. Und tatsächlich verbinden die Einheimischen dieses Phänomen mit verschiedenen Legenden. Eine der Bekanntesten erzählt von einem vielköpfigen Drachen, der Flammen aus seinen Nüstern spieh und das Dorf Terca verwüstete. Ein mutiger Bergsteiger stellte sich dem Drachen entgegen, und die abgefallenen Köpfe brannten weiter. Klingt doch viel einleuchtender 😉. Zurück an der Hoppetosse geht es mit einigem Geschockel weiter zu den Salzbergen. Geologisch gesehen handelt es sich bei dem Phänomen um ein Urmeer, welches durch Landhebung isoliert wurde und eintrocknete. Später haben sich andere Schichten durch die Bildung der Karpaten darüber gelegt. Da Salz geologisch das Bestreben hat aufzusteigen, durchdringt es lokal die Erdschichten und kristallisiert an der Oberfläche aus. Das Ergebnis ist ein wunderschöner und besonderer Ort. Wir haben gestaunt und waren total begeistert, einige hundert Meter durch das Flussbett zu wandern und all die Formen zu bewundern.Read more

  • Siebenbürger Wehrkirchen

    September 20 in Romania ☁️ 23 °C

    Da das Siebenbürger Land nicht das friedlichste war, hat sich früh der Bau von Wehrkirchen etabliert. Im Belagerungs- bzw. Angriffsfalle fand innerhalb der wehrhaften Mauern das ganze Dorf Platz. In Siebenbürgen wurden 150 Kirchen, zum Großteil im Siedlungsgebiet der Siebenbürger Sachsen, aus der Zeit des Kampfes gegen die Türken bewahrt. In unterschiedlicher Bauform konnten wir die Wehrkirchen in Biertan, Medias , Deutsch-Weißkirch und Honigberg besichtigen. Des weiteren haben wir vor verschiedenen verschlossenen Kirchen gestanden, so dass wir mit mindestens 7 Kirchen in Siebenbürgen unseren Tribut gezollt haben. Allen Gemeinsam ist die Kirche der Gemeinde, die im Mittelpunkt der Festung steht, drumherum umgibt sie meist eine Festungsmauer mit eingelassenen Räumen und Wohnungen. Darum wieder umschloss eine weitere Mauer bzw. ein Wassergraben die ganze Anlage. Aufgrund der Vielzahl der Anlagen und dem unterschiedlichen Erhaltungszustand , von zerfallen bis UNESCO geschützt verloren wir etwas den Überblick, haben hier aber mal versucht ein paar Bilder zusammenzufassen.Read more

  • Siebenbürgen

    September 19 in Romania ⛅ 23 °C

    Oft wird in Reiseberichten über Siebenbürgen hauptsächlich von den Wehrkirchen gesprochen. Wir wollen in diesem Footprint aber von dem Kulturraum Siebenbürgen berichten. Über 800 Jahre hat sich hier eine deutssprachige Bevölkerung behauptet und eine eigene Kultur entwickelt. Die Sitten und Normen der Siebenbürger Sachsen waren vergleichsweise konservativ, was sich jedoch aus ihrer bewussten Abgrenzung zu den anderen Volksgruppen in Siebenbürgen verständlich macht. Die Nachbarschaften waren, insbesondere auf den Dörfern, eine archaische Form der sozialen Absicherung. Die Nachbarschaften hatten nach alter Überlieferung ihre eigenen Statuten und Nachbarschaftsregeln, auf deren Einhaltung peinlichst Wert gelegt wurde. Vergehen (wie beispielsweise das Nichterscheinen bei einem Begräbnis) wurden bestraft und mussten mit Geldstrafen oder in Naturalien abgegolten werden. Dafür übernahmen die Nachbarschaften in den Dörfern viele soziale Aufgaben, jedoch auch Dinge, die man heutzutage eher kommunalen oder staatlichen Stellen zuordnen würde. Zu den Besonderheiten der siebenbürgisch-sächsischen Dörfer gehört ihre geplante Anlage. Die Dörfer wuchsen nicht organisch in alle Richtungen, sondern nach festgesteckten Regeln als Straßen oder Angerdörfer. Heute ist von all dem nicht mehr viel zu finden. Mit der Übernahme des Kommunismus in Rumänien wurde der Austausch der Siebenbürger Sachsen mit dem Ausland unterbunden. Besitz wurde zwangsenteignet und Kolchosen zugeordnet. Wer auffällig war wurde deportiert. Unter diesem Druck kam es zu Auswanderungen vorwiegend nach Deutschland und das Bevölkerungsverhältnis wurde durch Ansiedlung von Rumänen und Romas verändert. Die ehemaligen Siedlungsstruktur und Architektur der Bauernhöfe ist heute nur noch in UNESCO geschützten Dörfern wie z.B. Deutsch-Weißkirch zu finden. Besonders schön und ursprünglich heben sich die alten und gepflegten Dörfer von den anderen Dörfern ab und zeigen wie das Leben einmal war.Read more

  • Hermannstadt/Sibiu

    September 17 in Romania ⛅ 26 °C

    Von den Karpaten fahren wir hinab nach Siebenbürgen auch, wesentlich mystischer, Transsylvanien genannt. Wir sind gespannt was uns erwartet. Unser erstes Ziel ist Hermannstadt / Sibiu, soll es doch zu den schönsten Städten in Siebenbürgen, wenn nicht sogar in ganz Rumänien zählen. Der Name geht auf einen Propst namens Hermann zurück, nach dem die Stadt im 13. Jahrhundert als „Villa Hermanni“ bezeichnet wurde. Daraus entwickelte sich der deutsche Name Hermannstadt. Vorbei an der Stadtmauer kommen wir in die Altstadt und beginnen unseren Rundgang an der Piata Mare, dem großen Ring, es ist der zentrale Platz. Von hier streifen wir durch Gassen und Stiegen und genießen den Flair dieser altehrwürdigen Stadt. Viele deutsche Begriffe finden wir und sogar eine deutsche Buchhandlung. Man spürt noch immer, dass Hermannstadt über viele hundert Jahre von der deutschen Sprache geprägt war. Wir wagen den Gang über die Lügenbrücke, der Legende nach würde die gusseiserne Brücke einstürzen, sobald sie ein Lügner betritt. Tatsächlich handelt es sich um eine solide historische Konstruktion sowie einen beliebten Fotopunkt der Altstadt. So kommen wir in die Unterstadt, wo uns weitere Gässchen und kleine Geschäfte erwarten. In einem der vielen Restaurants lassen wir uns mit rumänischen Speisen verwöhnen und genießen dann noch einmal die Stadt im Dunkeln. Müde fallen wir in die Hoppetosse und früh weckt uns der Straßenlärm aus tiefem Schlummer. So brechen wir noch einmal zu einer letzen Runde kreuz und quer durch die Altstadt auf und verlassen Hermannstadt mit vielen schönen Erinnerungen.Read more

  • Transalpina

    Sep 15–16 in Romania ⛅ 11 °C

    Ein absolutes Highlight ist die Passstraße Transalpina. Sie durchquert die transsilvanischen Alpen, verbindet den Kreis Gorj in der kleinen Walachei (Oltenien) mit dem Kreis Alba in Siebenbürgen und erreicht eine Höhe von 2132 m. Die Transalpina, auch unter der Bezeichnung Drumul Regal („Königsstraße“) bekannte Straße, wurde 1939 eröffnet und im Zweiten Weltkrieg aus strategischen Gründen ausgebaut. In der revolutionären Zeit um 1989 wurde die Straße vernachlässigt. Ab 2009 wurde sie abschnittsweise asphaltiert und 2010 in einem Teilabschnitt wieder in Betrieb genommen. Die Asphaltierung wurde 2012 abgeschlossen. Wir verbringen zwei wunderschöne Tage in der Bergwelt und genießen die Natur. Von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang werden wir verwöhnt mit einmaligen Eindrücken. Ob es der erste Rauhreif ist oder der freche Esel, der um Futter bettelt, hier konnten wir uns erholen und die Zeit genießen, bevor es wieder hinab in die transsilvanische Ebene geht.Read more

  • Transapuseana

    September 14 in Romania ☁️ 14 °C

    Aus dem Apuseni Gebirge heraus führt uns die wilde Bergstraße Transapuseana. Zwischenzeitlich nicht mehr ganz so wild ist sie seit 2024 durchgängig geteert, So bleibt aber immer noch die beeindruckende Berg- und Kulturlandschaft, die diese Route reizvoll macht. Kulturell fahren wir durch das Land der Motzen. Die Motzen, die sich als ethnische Gruppe auf Daker, der Urbevölkerung Rumäniens beziehen. Die Bewohner beschäftigen sich hauptsächlich mit Forst- und Weidewirtschaft. Besonders die mit strohgedeckten, steilen Dächer fallen uns auf. Von Râmeț fahren wir steil hinab zum Râmeț-Kloster. Fast 500hm auf 3km machen diesen Abschnitt trotz Teeruntergrund noch einmal spektaktulär. Das Râmeț-Kloster (Mănăstirea Râmeț) ist eines der ältesten und bedeutendsten rumänisch-orthodoxen Frauenklöster in Siebenbürgen (Transsilvanien). Besonders seine Lage inmitten der Bergwelt hat uns beeindruckt. Eine schöne Strecke und bei weitem nicht so bekannt wie die Transalpina oder die Transfagarasche Hochstraße, aber definitiv sehenswert.Read more

  • Almwirtschaft im Apuseni Gebirge

    September 13 in Romania ☁️ 11 °C

    Unsere ersten Tage in Rumänien verbringen wir im Apuseni Gebirge. Hoch hinauf zur Poiana Călineasa fahren. Hier liegt eingebettet zwischen Nadelwäldern und Almwiesen ein Ort, an dem Natur und dörfliche Traditionen in perfekter Harmonie leben. Die weitläufigen Wiesen besitzen ihren ganz eigenen Charme: dichte Wälder, einzelne Bäume, weite Weiden und frei grasende Tiere. Ab Mai, sobald die Wiesen grün werden, steigen die Moti mit ihren Tieren nach Călineasa hinauf und bleiben dort bis September, wenn die Nächte kälter werden. Sie führen ein einfaches Leben: Sie kümmern sich um die Tiere, hauptsächlich Kühe und Pferde, verarbeiten Holz und stellen traditionelle Produkte aus Milch und Waldbeeren her. Im Sommer verwandelt sich das Gebiet in eine kleines Dorf. Fast 100 Muzas, kleine Häuser, stehen hier, gefertigt aus Holzbalken und -planken und bieten sicheren Schutz vor Bergwind und Regen. Im Inneren findet man nur das Nötigste für den Sommer und die Tierpflege. Weil die Mots mehrere Monate im Jahr hier leben, haben sie sogar eine kleine Kirche gebaut, damit sie beten können, ohne in die Dörfer hinuntergehen zu müssen. Wir haben die Landschaft auf einer kleinen Wanderung erfahren und durften sogar von den leckeren Produkten probieren und kaufen, besonders der Käse, welcher aus natürlich gesäuerter Milch produziert wird, war sehr interessant und nach einer kleinen Gewöhnungsphase auch sehr lecker.Read more

  • Die Schlucht von Sighiștel

    September 12 in Romania ☁️ 27 °C

    Unser erstes Ziel in Rumänien ist das Apuseni Gebirge. Es gehört zu den westrumänischen Karpaten und erreicht Gipfelhöhen von 1100 bis 1800 m. Die Berge bestehen überwiegend aus Kalkstein; daher ist eine Vielzahl von Höhlen und Schluchten vorhanden. Im Tal von Sighiștel gibt es einen freien Camping Bereich, absolute Ruhe und ein paar freilebende Hunde. Etwas oberhalb des Tals fängt der Naturpark und die Wanderung in die enge Schlucht von Sighiștel an. Der Wanderweg, der als solcher für das mitteleuropäische Wanderauge nicht immer zu finden ist, führt uns tief hinein in die enger werdende Schlucht. Rechts und links befinden sich immer wieder kleinere und größere Karsthöhlen. Eine der größeren konnten wir tatsächlich begehen. Und so tauchen wir mit Gummistiefeln und Taschenlampen ein in die Höhlenwelt. Ein ganz besonderer Auftakt für die Rumänien Etappe. Zurück an der Hoppetosse erwartet uns unser Wachhund ganz vertieft in seine Lieblingsbeschäftigung 😉.Read more

  • Hortobagy

    September 10 in Hungary ☀️ 31 °C

    Auf unserer Reise Richtung Süden wollten wir die Slowakei und Ungarn diesmal nicht intensiv bereisen. Daher gibt es hier nur einen kleinen Eindruck von der Puszta Ebene (Ungarn 🇭🇺), in der wir Halt gemacht habe. Der Hortobágy Nationalpark liegt im Herzen des eurasischen Steppengürtels und bringt alles, was für uns die Puszta ausmacht, auf den Punkt. Endlose Weite unterbrochen durch weiße Farmen, Rinderherden und Kanäle. Auf eine dunkle Seite der Geschichte sind wir in Hortobágy gestoßen. Hier mahnt ein Kreuz an die Verstorbenen und Entrechteten des Zwangsarbeitslagers, das zur Sowjetzeit von 1950 bis 1953 bestand hatte.
    "......wichtig, daran zu erinnern, was Menschen anderen Menschen im „Dienst“ einer Ideologie an Grausamkeit, an Unmenschlichkeit antun können." (Zitat aus : https://www.kas.de/de/web/ungarn/publikationen/…)
    Text Gedicht:

    Hortobágy

    Du eilige Zeit, was hast du uns gegeben? Du hast unser Land gestohlen, du hast unser Leben gestohlen. Ein halbes Jahrhundert voller Lügen ist unser Lebensunterhalt. Gottes Fluch, die Last liegt schwer auf uns.

    In den 1950er Jahren litten Tausende unter den stürmischen Winden im Ödland von Hortobágy

    Beobachtet mit den Augen eines ewigen, mutigen Adlers aus Holz. Jeden Tag herrschten sie über unsere großartigen Kinder.

    Hier gab es keine Gnade, weder ein Kind noch einen Betreuer. Die Wahrheit ist elend im Schicksal der Sklaverei,

    Du Bauer wirst wissen, wo die Grenze ist, wenn du wie ein Hund vor mir davonläufst

    So ging es weiter, bis es kam. 56 Die Hoffnung auf ein neues Leben ist nun gegeben.

    Er litt unter Hunderten und Tausenden von Schmerzen und trug das Kreuz von Hortobágy bis zu seinem Tod.

    Istvan Svil Erdélyi
    I
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