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.....wohin der Wind uns weht..

..........Eine Europareise vom Norden in den Süden entlang des Ostens und weiter ........ Read more
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    Busludscha-Denkmal

    October 2 in Bulgaria ⋅ ⛅ 12 °C

    Inmitten des Balkangebirges findet sich auf 1441m auf dem Gipfel des Chadschi Dimitar eines der größten kommunistischen Denkmäler. Als wir vor längerer Zeit das erste Mal Bilder davon sahen, war uns klar, das wollen wir sehen. Gigantisch, monumental ein Superlativ. Das Denkmal fungierte als Kulturzentrum, Tagungsort für Kongresse und als Museum. Es konnte laut seinem Architekten bis zu 500 Menschen pro Stunde aufnehmen. Finanziert wurde es vom Volk, durch Spenden und dem Verkauf von Briefmarken. Daher war der Eintritt auch frei. Im Obergeschoss waren ein Hörsaal, ein Auditorium, und drei Flure, welche das Gebäude umrunden, untergebracht. Diese drei „Ringe“ sind mit Mosaiken bestückt. Der äußere Ring war mit Fenstern ausgestattet, welche ein gutes Panorama boten. Nach 1989 verlor das Gebäude an Bedeutung und wurde dem Verfall überlassen. Rohstoffe, wie z.B. das Kupferdach, wurden entwendet und das Innere war dem Vandalismus preisgegeben. Seit 2018 steht es unter Denkmalschutz und seit 2021 wurde der Status des unbewegliches Kulturgut mit nationaler Bedeutung anerkannt. Es wird versucht das Gebäude vor weiterem Zerfall zu schützen. Für uns war es ein großartiger Ort, eine gigantische Kulisse, die man aus heutiger Sicht als Größenwahn der kommunistischen Partei bezeichnen kann. Aber was sehen wir anderes heute in unseren Metropolen an größenwahnsinnigen Bauprojekten, die nicht für das Volk sondern allein zum Glanze von Unternehmen gebaut werden. Insofern suchen wir nicht nach dem Sinn von Busludscha sondern genießen den Ort und die Architektur dieses einzigartigen Baus.Read more

  • Weliko Tarnowo

    Sep 30–Oct 1 in Bulgaria ⋅ ☁️ 18 °C

    Weliko Tarnowo wird oft als zweitschönste Stadt, nach Sofia, bezeichnet. Tarnowo liegt an den steilen Nordhängen des Balkangebirges, wo sich der Fluss Jantra eine tiefe, in Mäandern verlaufende, Schlucht durch das Gestein herausgearbeitet hat. Spektaktulär stehen die Häuser an den steilen Hängen, welche durch schmale kopfsteingepflasterte Gassen verbunden sind. Für uns nur ein Zwischenstopp genießen wir trotzdem den malerischen Stadtspaziergang im Abendlicht. Besonders die Handwerkergasse hat uns gefallen, denn die Geschäfte sind nicht nur Souvenirshop sondern auch Werkstatt für die angebotenen Waren. Zum Abschluss des Tages lässt die Sonne die mittelalterliche Festung erstrahlen. Ein schöner Abschluss des langen Tages der mit dem morgendlichen Besuch des Shumen Denkmals begann.Read more

  • Shumen Monument

    September 30 in Bulgaria ⋅ ☁️ 17 °C

    The Founders of the Bulgarien State Monument. Zur 1300 Jahres Feier errichtete man hoch über der Ortschaft Shumen ein Denkmal für die Begründer des Bulgarischen Staates. 1300 Stufen führen hinauf und eröffnen einen Weitblick in Richtung Pliska und Preslaw. Es erinnert damit an die ehemaligen Hauptstädte. 1981 eingeweiht solle die 8 spiralförmig angeordneten Betonblöcke die Entwicklung Bulgariens symbolisieren. Khan Asparuh, der mit seinem Volk aus dem Osten kam, gegen die Byzantiner kämpfte und den Boden erstmals Bulgarien nannte. Weiter wurde im Uhrzeigersinn die weiteren Khane und der Übergang zum Christentum dargestellt. Die Mosaike zeigen die Entwicklung der Religion und Stabilisierung der Macht. 50 000 Kubikmeter Beton 2600 Kubikmeter Granit, monumental und einzigartig in seiner Form, Größe und Ausführung. Wir können wir nur staunen über dieses Denkmal, das einerseits monumentalistisch andererseits detailreich und künstlerisch großartig ist.
    https://m.youtube.com/watch?v=D95SdHdmir4&p…
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  • Der steinerne Wald

    September 28 in Bulgaria ⋅ ☁️ 23 °C

    Unser Weg ins Landesinnere führt uns zum Steinernen Wald. Bei dieser Steinformation handelt es sich um ein seltenes Naturphänomen. Es sind Steinsäulen von 5 bis 7 m Höhe und einer Dicke von 30 cm bis 3 m, mit ganz unterschiedlichen Querschnitten. Sie stehen einzeln oder in Gruppen aufrecht in der Landschaft, so als ob sie eine gewaltige Kraft absichtlich in den Sand gerammt hat. Daher auch der Name Pobitite kamani, die eingerammten Steine. Sureal kommt uns der Ort vor, laufen wir doch durch feinen Sand wie am Meer und sehen die Steinsäulen wie Baumstümpfe aus dem Boden ragen. Leider hat sich die Sonne verkrümelt und alles wirkt ein wenig trist. So könnte auch unser nächstes Ziel ein wenig mehr Sonne vertragen. Die Festung Ovech bei Provadia liegt spektaktulär auf einem Felsplateau hoch über der Stadt. Zugegeben allzuviel ist von der alten Festung nicht übriggeblieben aber der Besuch hat sich für uns allemal gelohnt. Über alte krumme Stufen steigen wir hinauf und bewundern den Ausblick. Ein interesantes Highlight ist der alte Zuweg, der über die Felsen verlief und rekonstruiert wurde. Unsere ersten Tage in Bulgarien fangen schon mal gut an und wir sind gespannt was es noch alles zu entdecken gibt.Read more

  • Добре дошли в България

    Sep 27–28 in Bulgaria ⋅ 🌬 21 °C

    Dobre doshli v Bŭlgariya - Willkommen in Bulgarien. Am Meer entlang geht es nach Bulgarien. Nach einem unspektakulären Grenzübergang kommen wir nach Kariya. Hier gibt es natürliche Schwefelquellen, die in einem einfachen öffentlichen Badehaus gefasst sind. Unser anfängliches Interesse hier zu baden verflog angesichts des Gestanks sehr schnell. Wirklich nur was für Mutige. Mit dem schönen Leuchtturm beginnt dann ein wildes und beeindruckendes Stück Steilküste mit wunderschönen Stellplatz Möglichkeiten. Schon bald haben wir ein Panorama Platz und schauen den Wellen zu. Der nächste Tag führt uns dann der Küste entlang zum Kap Kaliakra. Aufgrund seiner exponierten Lage wurde es schon seit frühester Zeit als Festung und sicherer Rückzugsort genutzt. Vom Kap fahren wir steil hinab zum Bolata Beach. Eigentlich wollten wir die geschützte Bucht zum Baden nutzen aber die aufgewühlte See hat jede Menge Algen angespült. Nach 3 Tagen Küste geht es jetzt für uns wieder ins Bergige.Read more

  • Wieder am Meer

    September 26 in Romania ⋅ ☁️ 20 °C

    Nach etwas über 3000km in knapp 45 Reisetagen sind wir wieder am Meer. Von Kap Kolka führte uns unser Weg durch 6 Länder an das Schwarze Meer. Und was sollen wir sagen, es ist wunderschön hier. Ein Tag am Meer, das Rauschen der Wellen und den Kopf voller Erinnerungen. Unsere Zeit in Rumänien endet so langsam und weiter geht es dann in Bulgarien. Allen, die uns auf unserer Reise begleiten, sagen wir Danke für eure ❤️ Likes, euer Interesse und all die lieben Kommentare. Bleibt dabei, schreibt uns und seid neugierig so wie wir, es gibt noch viel zu sehen.Read more

  • Das Donaudelta

    September 24 in Romania ⋅ ☁️ 18 °C

    Eigentlich hatte das Donaudelta nicht auf unserer Route gelegen. Aber mit so einem kleinen Umweg kommt man da sonst nicht hin. 😉 Das Donaudelta (rumänisch Delta Dunării, ukrainisch Дельта Дунаю) befindet sich im Mündungsgebiet der Donau in das Schwarze Meer. Das Donaudelta stellt nach dem Wolgadelta das zweitgrößte Delta Europas dar und umfasst ein Gebiet von 5800 km², wovon 72 % mit einer Fläche von 4178 km² unter Naturschutz stehen. Diese Fläche liegt zu 82,5 % im rumänischen Teil der Landschaft Dobrudscha sowie zu 17,5 % in der Ukraine.[1] Das Donaudelta ist seit 1990 ein Biosphärenreservat. Auf einer 4-stündigen Bootstour werden wir über kleine und größere Kanäle und Seen durch die einzigartige Flusslandschaft geführt. Rosapelikane, Krauskopfpelikane, Silberreiher, Graureiher, Seeadler, Kormorane, Eisvogel.......und viele mehr lassen sich sehen. Ein besonderes Erlebnis, das uns die Lebensräume wie Röhrichte, schwimmende Inseln, Altarme und Seen, Auwälder und die vielfältige Tierwelt zeig. Unendlich viel gibt es zum Donaudelta zu schreiben, so dass wir das alles abkürzen und euch dazu Wikipedia empfehlen.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Biosphärenreserva…
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  • Schlammvulkane von Berca

    September 22 in Romania ⋅ ☀️ 23 °C

    Nach den ewigen Feuern und den Salzbergen erreichen wir am Abend die Schlammvulkane. Hier wird Erdgeschichte lebendig. Wie im vorigen Footprint erwähnt handelt es sich geologisch bei dem Phänomen ursprünglich um ein Urmeer, welches durch Landhebung isoliert wurde und eintrocknete. Später haben sich andere Schichten durch die Bildung der Karpaten darüber gelegt. Da Salz geologisch das Bestreben hat aufzusteigen, durchdringt es lokal die Erdschichten und bildet so die Möglichkeit für gaslagernde Schichten, dass das Gas an die Oberfläche gelangen kann. Dadurch entstehen die ewigen Feuer bzw., wenn das Gas wasserführende Schichten durchströmt, Schlammvulkane. Mit dem Geblubber sehen wir sozusagen das Ergebnis von Millionen Jahren Geologie. Glücklicherweise ist das Gelände niederschwellig organisiert, so dass wir nahe herangehen können und die unterschiedlichen Formen, die die Vulkane bilden, in Ruhe bestaunen können. Am nächsten Tag gehen wir noch zu einem weiteren Feld mit Vulkanen und können gut sehen, wie der Schlamm magmagleich seinen Weg sucht. Ein faszinierendes Erlebnis.Read more

  • Ewiges Feuer und Salzberge

    September 21 in Romania ⋅ ⛅ 24 °C

    Wir lassen Siebenbürgen hinter uns und fahren wieder in die Karpaten. Die für seine geologischen Wunder bekannte Region Buzau ist unser Ziel. Wir verlassen bald die Hauptstraße und über kleinste Schotterstraßen kommen wir nach Terca. Hier führt uns eine Wanderung zu einem seltenen Phänomen. Flammen züngeln hier aus der Erde Ein Schauspiel, das uns begeistert. Inmitten von grünen Wiesen findet sich ein unbewachsener Bereich, an dem mehrere Feuer brennen.Das Lebende Feuer von Lopătari ist ein geologisches Phänomen und gilt als Geschenk der Natur. Seine Entstehung erklärt sich durch das Austreten von Erdgas aus dem Erdinneren, das sich beim Kontakt mit Quarzkristallen an der Oberfläche entzündet. Da das viel zu trivial klingt, haben mal nachgeforscht. Und tatsächlich verbinden die Einheimischen dieses Phänomen mit verschiedenen Legenden. Eine der Bekanntesten erzählt von einem vielköpfigen Drachen, der Flammen aus seinen Nüstern spieh und das Dorf Terca verwüstete. Ein mutiger Bergsteiger stellte sich dem Drachen entgegen, und die abgefallenen Köpfe brannten weiter. Klingt doch viel einleuchtender 😉. Zurück an der Hoppetosse geht es mit einigem Geschockel weiter zu den Salzbergen. Geologisch gesehen handelt es sich bei dem Phänomen um ein Urmeer, welches durch Landhebung isoliert wurde und eintrocknete. Später haben sich andere Schichten durch die Bildung der Karpaten darüber gelegt. Da Salz geologisch das Bestreben hat aufzusteigen, durchdringt es lokal die Erdschichten und kristallisiert an der Oberfläche aus. Das Ergebnis ist ein wunderschöner und besonderer Ort. Wir haben gestaunt und waren total begeistert, einige hundert Meter durch das Flussbett zu wandern und all die Formen zu bewundern.Read more

  • Siebenbürger Wehrkirchen

    September 20 in Romania ⋅ ☁️ 23 °C

    Da das Siebenbürger Land nicht das friedlichste war, hat sich früh der Bau von Wehrkirchen etabliert. Im Belagerungs- bzw. Angriffsfalle fand innerhalb der wehrhaften Mauern das ganze Dorf Platz. In Siebenbürgen wurden 150 Kirchen, zum Großteil im Siedlungsgebiet der Siebenbürger Sachsen, aus der Zeit des Kampfes gegen die Türken bewahrt. In unterschiedlicher Bauform konnten wir die Wehrkirchen in Biertan, Medias , Deutsch-Weißkirch und Honigberg besichtigen. Des weiteren haben wir vor verschiedenen verschlossenen Kirchen gestanden, so dass wir mit mindestens 7 Kirchen in Siebenbürgen unseren Tribut gezollt haben. Allen Gemeinsam ist die Kirche der Gemeinde, die im Mittelpunkt der Festung steht, drumherum umgibt sie meist eine Festungsmauer mit eingelassenen Räumen und Wohnungen. Darum wieder umschloss eine weitere Mauer bzw. ein Wassergraben die ganze Anlage. Aufgrund der Vielzahl der Anlagen und dem unterschiedlichen Erhaltungszustand , von zerfallen bis UNESCO geschützt verloren wir etwas den Überblick, haben hier aber mal versucht ein paar Bilder zusammenzufassen.Read more

  • Siebenbürgen

    September 19 in Romania ⋅ ⛅ 23 °C

    Oft wird in Reiseberichten über Siebenbürgen hauptsächlich von den Wehrkirchen gesprochen. Wir wollen in diesem Footprint aber von dem Kulturraum Siebenbürgen berichten. Über 800 Jahre hat sich hier eine deutssprachige Bevölkerung behauptet und eine eigene Kultur entwickelt. Die Sitten und Normen der Siebenbürger Sachsen waren vergleichsweise konservativ, was sich jedoch aus ihrer bewussten Abgrenzung zu den anderen Volksgruppen in Siebenbürgen verständlich macht. Die Nachbarschaften waren, insbesondere auf den Dörfern, eine archaische Form der sozialen Absicherung. Die Nachbarschaften hatten nach alter Überlieferung ihre eigenen Statuten und Nachbarschaftsregeln, auf deren Einhaltung peinlichst Wert gelegt wurde. Vergehen (wie beispielsweise das Nichterscheinen bei einem Begräbnis) wurden bestraft und mussten mit Geldstrafen oder in Naturalien abgegolten werden. Dafür übernahmen die Nachbarschaften in den Dörfern viele soziale Aufgaben, jedoch auch Dinge, die man heutzutage eher kommunalen oder staatlichen Stellen zuordnen würde. Zu den Besonderheiten der siebenbürgisch-sächsischen Dörfer gehört ihre geplante Anlage. Die Dörfer wuchsen nicht organisch in alle Richtungen, sondern nach festgesteckten Regeln als Straßen oder Angerdörfer. Heute ist von all dem nicht mehr viel zu finden. Mit der Übernahme des Kommunismus in Rumänien wurde der Austausch der Siebenbürger Sachsen mit dem Ausland unterbunden. Besitz wurde zwangsenteignet und Kolchosen zugeordnet. Wer auffällig war wurde deportiert. Unter diesem Druck kam es zu Auswanderungen vorwiegend nach Deutschland und das Bevölkerungsverhältnis wurde durch Ansiedlung von Rumänen und Romas verändert. Die ehemaligen Siedlungsstruktur und Architektur der Bauernhöfe ist heute nur noch in UNESCO geschützten Dörfern wie z.B. Deutsch-Weißkirch zu finden. Besonders schön und ursprünglich heben sich die alten und gepflegten Dörfer von den anderen Dörfern ab und zeigen wie das Leben einmal war.Read more

  • Hermannstadt/Sibiu

    September 17 in Romania ⋅ ⛅ 26 °C

    Von den Karpaten fahren wir hinab nach Siebenbürgen auch, wesentlich mystischer, Transsylvanien genannt. Wir sind gespannt was uns erwartet. Unser erstes Ziel ist Hermannstadt / Sibiu, soll es doch zu den schönsten Städten in Siebenbürgen, wenn nicht sogar in ganz Rumänien zählen. Der Name geht auf einen Propst namens Hermann zurück, nach dem die Stadt im 13. Jahrhundert als „Villa Hermanni“ bezeichnet wurde. Daraus entwickelte sich der deutsche Name Hermannstadt. Vorbei an der Stadtmauer kommen wir in die Altstadt und beginnen unseren Rundgang an der Piata Mare, dem großen Ring, es ist der zentrale Platz. Von hier streifen wir durch Gassen und Stiegen und genießen den Flair dieser altehrwürdigen Stadt. Viele deutsche Begriffe finden wir und sogar eine deutsche Buchhandlung. Man spürt noch immer, dass Hermannstadt über viele hundert Jahre von der deutschen Sprache geprägt war. Wir wagen den Gang über die Lügenbrücke, der Legende nach würde die gusseiserne Brücke einstürzen, sobald sie ein Lügner betritt. Tatsächlich handelt es sich um eine solide historische Konstruktion sowie einen beliebten Fotopunkt der Altstadt. So kommen wir in die Unterstadt, wo uns weitere Gässchen und kleine Geschäfte erwarten. In einem der vielen Restaurants lassen wir uns mit rumänischen Speisen verwöhnen und genießen dann noch einmal die Stadt im Dunkeln. Müde fallen wir in die Hoppetosse und früh weckt uns der Straßenlärm aus tiefem Schlummer. So brechen wir noch einmal zu einer letzen Runde kreuz und quer durch die Altstadt auf und verlassen Hermannstadt mit vielen schönen Erinnerungen.Read more

  • Transalpina

    Sep 15–16 in Romania ⋅ ⛅ 11 °C

    Ein absolutes Highlight ist die Passstraße Transalpina. Sie durchquert die transsilvanischen Alpen, verbindet den Kreis Gorj in der kleinen Walachei (Oltenien) mit dem Kreis Alba in Siebenbürgen und erreicht eine Höhe von 2132 m. Die Transalpina, auch unter der Bezeichnung Drumul Regal („Königsstraße“) bekannte Straße, wurde 1939 eröffnet und im Zweiten Weltkrieg aus strategischen Gründen ausgebaut. In der revolutionären Zeit um 1989 wurde die Straße vernachlässigt. Ab 2009 wurde sie abschnittsweise asphaltiert und 2010 in einem Teilabschnitt wieder in Betrieb genommen. Die Asphaltierung wurde 2012 abgeschlossen. Wir verbringen zwei wunderschöne Tage in der Bergwelt und genießen die Natur. Von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang werden wir verwöhnt mit einmaligen Eindrücken. Ob es der erste Rauhreif ist oder der freche Esel, der um Futter bettelt, hier konnten wir uns erholen und die Zeit genießen, bevor es wieder hinab in die transsilvanische Ebene geht.Read more

  • Transapuseana

    September 14 in Romania ⋅ ☁️ 14 °C

    Aus dem Apuseni Gebirge heraus führt uns die wilde Bergstraße Transapuseana. Zwischenzeitlich nicht mehr ganz so wild ist sie seit 2024 durchgängig geteert, So bleibt aber immer noch die beeindruckende Berg- und Kulturlandschaft, die diese Route reizvoll macht. Kulturell fahren wir durch das Land der Motzen. Die Motzen, die sich als ethnische Gruppe auf Daker, der Urbevölkerung Rumäniens beziehen. Die Bewohner beschäftigen sich hauptsächlich mit Forst- und Weidewirtschaft. Besonders die mit strohgedeckten, steilen Dächer fallen uns auf. Von Râmeț fahren wir steil hinab zum Râmeț-Kloster. Fast 500hm auf 3km machen diesen Abschnitt trotz Teeruntergrund noch einmal spektaktulär. Das Râmeț-Kloster (Mănăstirea Râmeț) ist eines der ältesten und bedeutendsten rumänisch-orthodoxen Frauenklöster in Siebenbürgen (Transsilvanien). Besonders seine Lage inmitten der Bergwelt hat uns beeindruckt. Eine schöne Strecke und bei weitem nicht so bekannt wie die Transalpina oder die Transfagarasche Hochstraße, aber definitiv sehenswert.Read more

  • Almwirtschaft im Apuseni Gebirge

    September 13 in Romania ⋅ ☁️ 11 °C

    Unsere ersten Tage in Rumänien verbringen wir im Apuseni Gebirge. Hoch hinauf zur Poiana Călineasa fahren. Hier liegt eingebettet zwischen Nadelwäldern und Almwiesen ein Ort, an dem Natur und dörfliche Traditionen in perfekter Harmonie leben. Die weitläufigen Wiesen besitzen ihren ganz eigenen Charme: dichte Wälder, einzelne Bäume, weite Weiden und frei grasende Tiere. Ab Mai, sobald die Wiesen grün werden, steigen die Moti mit ihren Tieren nach Călineasa hinauf und bleiben dort bis September, wenn die Nächte kälter werden. Sie führen ein einfaches Leben: Sie kümmern sich um die Tiere, hauptsächlich Kühe und Pferde, verarbeiten Holz und stellen traditionelle Produkte aus Milch und Waldbeeren her. Im Sommer verwandelt sich das Gebiet in eine kleines Dorf. Fast 100 Muzas, kleine Häuser, stehen hier, gefertigt aus Holzbalken und -planken und bieten sicheren Schutz vor Bergwind und Regen. Im Inneren findet man nur das Nötigste für den Sommer und die Tierpflege. Weil die Mots mehrere Monate im Jahr hier leben, haben sie sogar eine kleine Kirche gebaut, damit sie beten können, ohne in die Dörfer hinuntergehen zu müssen. Wir haben die Landschaft auf einer kleinen Wanderung erfahren und durften sogar von den leckeren Produkten probieren und kaufen, besonders der Käse, welcher aus natürlich gesäuerter Milch produziert wird, war sehr interessant und nach einer kleinen Gewöhnungsphase auch sehr lecker.Read more

  • Die Schlucht von Sighiștel

    September 12 in Romania ⋅ ☁️ 27 °C

    Unser erstes Ziel in Rumänien ist das Apuseni Gebirge. Es gehört zu den westrumänischen Karpaten und erreicht Gipfelhöhen von 1100 bis 1800 m. Die Berge bestehen überwiegend aus Kalkstein; daher ist eine Vielzahl von Höhlen und Schluchten vorhanden. Im Tal von Sighiștel gibt es einen freien Camping Bereich, absolute Ruhe und ein paar freilebende Hunde. Etwas oberhalb des Tals fängt der Naturpark und die Wanderung in die enge Schlucht von Sighiștel an. Der Wanderweg, der als solcher für das mitteleuropäische Wanderauge nicht immer zu finden ist, führt uns tief hinein in die enger werdende Schlucht. Rechts und links befinden sich immer wieder kleinere und größere Karsthöhlen. Eine der größeren konnten wir tatsächlich begehen. Und so tauchen wir mit Gummistiefeln und Taschenlampen ein in die Höhlenwelt. Ein ganz besonderer Auftakt für die Rumänien Etappe. Zurück an der Hoppetosse erwartet uns unser Wachhund ganz vertieft in seine Lieblingsbeschäftigung 😉.Read more

  • Hortobagy

    September 10 in Hungary ⋅ ☀️ 31 °C

    Auf unserer Reise Richtung Süden wollten wir die Slowakei und Ungarn diesmal nicht intensiv bereisen. Daher gibt es hier nur einen kleinen Eindruck von der Puszta Ebene (Ungarn 🇭🇺), in der wir Halt gemacht habe. Der Hortobágy Nationalpark liegt im Herzen des eurasischen Steppengürtels und bringt alles, was für uns die Puszta ausmacht, auf den Punkt. Endlose Weite unterbrochen durch weiße Farmen, Rinderherden und Kanäle. Auf eine dunkle Seite der Geschichte sind wir in Hortobágy gestoßen. Hier mahnt ein Kreuz an die Verstorbenen und Entrechteten des Zwangsarbeitslagers, das zur Sowjetzeit von 1950 bis 1953 bestand hatte.
    "......wichtig, daran zu erinnern, was Menschen anderen Menschen im „Dienst“ einer Ideologie an Grausamkeit, an Unmenschlichkeit antun können." (Zitat aus : https://www.kas.de/de/web/ungarn/publikationen/…)
    Text Gedicht:

    Hortobágy

    Du eilige Zeit, was hast du uns gegeben? Du hast unser Land gestohlen, du hast unser Leben gestohlen. Ein halbes Jahrhundert voller Lügen ist unser Lebensunterhalt. Gottes Fluch, die Last liegt schwer auf uns.

    In den 1950er Jahren litten Tausende unter den stürmischen Winden im Ödland von Hortobágy

    Beobachtet mit den Augen eines ewigen, mutigen Adlers aus Holz. Jeden Tag herrschten sie über unsere großartigen Kinder.

    Hier gab es keine Gnade, weder ein Kind noch einen Betreuer. Die Wahrheit ist elend im Schicksal der Sklaverei,

    Du Bauer wirst wissen, wo die Grenze ist, wenn du wie ein Hund vor mir davonläufst

    So ging es weiter, bis es kam. 56 Die Hoffnung auf ein neues Leben ist nun gegeben.

    Er litt unter Hunderten und Tausenden von Schmerzen und trug das Kreuz von Hortobágy bis zu seinem Tod.

    Istvan Svil Erdélyi
    I
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  • Zakopane

    September 8 in Poland ⋅ ☁️ 15 °C

    Die Hohe Tatra ist der alpine Touristen-Hotspot Polens, genauer gesagt ist es Zakopane. Es trägt zwei inoffizielle Bezeichnungen, die bereits die Bedeutung der Ferienregion treffend bezeichnen: Hauptstadt der Tatra und Winterhauptstadt Polens. Die Stadt zählt jährlich rund drei Millionen Besucher, damit kommen auf einen Einwohner etwa 100 Touristen. Der Tatra-Nationalpark verzeichnete 2016 3,5 Millionen offizielle Eintritte. Hin und hergerissen wissen wir nicht so recht, ob der ganze Trubel zu uns passt. Ein guter und günstiger Stellplatz gibt den Ausschlag und nach der ersten ruhigen Nacht befinden wir uns schon mittendrin auf einer wunderschönen Wanderung zum schwarzen Gąsienicowa-See. 19 km mit 900hm Aufstieg. Mittendrin befinden wir uns auch im "Touristen-Almauftrieb", vielleicht hätten wir die Staumeldungen beachten sollen 🤪. Obwohl wir die Alpen kennen und wissen was los ist, wenn gefühlt halb München nach Garmisch fährt, waren wir auf den Andrang unter der Woche nicht eingestellt. Trotz allem finden wir immer wieder schöne Aussichten, wo wir die Natur in Ruhe genießen konnten. Und was sollen wir sagen? Eine ganz tolle Wanderung und die Mühen des Wanderns 🥾🥾 haben sich gelohnt. Wir freuen uns, dass wir nach Zakopane gekommen sind und die Hohe Tatra zu Fuß erkunden konnten.Read more

  • Warhola City oder Medzilaborce

    September 5 in Slovakia ⋅ ☁️ 23 °C

    Nach einem kleinen Ausflug auf die slowakische Seite der Berge stolpern wir in eine riesige Party. Hunderte von Menschen warten im Klang von elektronischer Musik vor einem kubistischen Gebäude.Die Neugierde treibt uns, an mehr herauszufinden. Mit einer gigantischen Lightshow wird hier die Wiedereröffnung des Andy Warhol Museum gefeiert. Mit Hunderten von Drohnen werden Motive, die mit seinem Leben in Verbindung stehen, in den Nachthimmel. gezeichnet Wow!!!! ( https://youtu.be/8fQqWBdzOFY )Da wir auch schon schön parken, beschließen wir, hier zu bleiben und am nächsten Morgen in das Museum zu gehen. Zwar als Andrew Warhola 1927 in Pittsburgh geboren stammen seine Eltern aber aus der Gegend von Medzilaborce. Nach seinem Tod haben sich die Brüder dafür eingesetzt, dass 1991 dieses Museum in der Heimatregion der Familie eröffnete. Es befasst sich mit der Emigration der Familie 1921 bis zu Andy's Tod 1987. Sein künstlerisches Schaffen sowie andere Künstler, die mit ihm in Verbindung standen, werden gezeigt. Auch wenn wir vor dem Besuch wenig mit Warhol zu verbinden wussten, hat uns das Museum sehr angesprochen. Sein Lebenslauf vom Werbezeichner zur avangardistischen Pop Art Ikone , seine Factory Phase seine Ansichten und Techniken. Ein inspirierendes Museum 👍👍👍
    Wer noch mehr wissen möchte : https://www.daskreativeuniversum.de/andy-warhol…
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  • Die Holzkirchen in den Karpaten

    September 4 in Poland ⋅ ⛅ 21 °C

    In den niederen Beskiden, nahe der slowakischen Grenze, stoßen wir auf die Holzkirchen-Route. Viele dieser Bauwerke, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören, sind mehr als nur Gebäude; sie sind Zeitzeugen einer vergangenen Epoche und ein Beweis für die außergewöhnlichen Fähigkeiten der damaligen Baumeister. Ihre Entstehung reicht Jahrhunderte zurück, in eine Zeit, in der Holz das dominierende Material war. Jedes Holzstück, jeder Schnitz und jede Malerei erzählt eine Geschichte von Handwerk, Tradition und Glauben. Die Baumeister, oft lokale Handwerker, vermittelten ihr Wissen von Generation zu Generation, und so entstanden Kirchen, die bis heute beeindrucken. Wir bestaunen diese Kirchen, die zum Teil häufiger ihre Konfession gewechselt haben, von griechisch-katholisch, über römisch-katholisch und polnisch-orthodox. Eingebettet in eine grandiosen Berglandschaft ist jede Kirche ist auf ihre Art einzigartig und es lohnt sich, sie sich anzuschauen.Read more

  • Im Land der Wölfe

    September 3 in Poland ⋅ ☁️ 22 °C

    Nach vielen Wochen ohne nennenswerte Berge freuen wir uns, in den Waldkarpaten anzukommen. Hügel bis 800 m kommen uns wie Berge vor. Dazu dichte Laubwälder und Felsen bringen Abwechslung in unser Reiseleben, das die letzten Wochen von Mooren, lichten Nadelwäldern und Flusslandschaften geprägt war. So machen wir uns auf zu einer herrlichen Wanderung im Magurski Nationalpark zu einem leider fast ausgetrockneten Wasserfall und schönen Teufelsfelsen. Wölfen sind wir keinen begegnet aber man kann sich gut vorstellen, dass sie in diesen abgelegenen Wäldern ihr Zuhause haben.Read more

  • Sandomierz

    September 1 in Poland ⋅ ☁️ 29 °C

    Von Zamość fahren wir nach Westen zu dem malerisch über der Weichsel gelegem Sandomierz. Auch wenn wir uns nach dichten Wäldern und Bergen sehnen, wollen wir noch das Örtchen besuchen. Ein Stellplatz unter Apfelbäumen lässt uns zur Ruhe kommen. Da der Stellplatz auch Fahrräder verleiht, hat die Hoppetosse mal Ruhetag. Das heutige Stadtbild der Altstadt geht im Wesentlichen auf die zweite Hälfte des 14. Jahrhunderts zurück. Die Altstadt war damals von einer Stadtmauer umgeben. Über steile Treppen steigen wir zum Rynek,dem Hauptplatz. Idyllisch, wie ein Elsässer Dörfchen kommt es uns vor. Denn auch Wein wird hier im lösshaltigem Boden angebaut. Der Löss sorgt aber auch für geologische Besonderheiten, es bilden sich kleine tief eingeschnittene Täler. Ein solcher Hohlweg bringt uns dann hinab zur Weichsel und wieder zu unseren Rädern.Read more

  • Zamość

    August 30 in Poland ⋅ ☁️ 20 °C

    Fast 100 km sind es von Lublin nach Zamość nahe der ukrainischen Grenze. 100 km auf denen es nicht viel zu sehen gibt. Umso mehr überrascht uns das Renaissance Städtchen. Gefühlt sind wir in Italien 🇮🇹 angekommen. Was uns eigentlich nicht verwundern darf. Ihren Namen verdankt die Stadt ihrem Gründer Jan Zamoyski, der u. a. in Padua studiert hatte Die Stadt wurde ab 1578 nach den Vorstellungen des venezianischen Baumeisters Bernardo Morando im Stil der italienischen Renaissance erbaut, was ihr den Namen "Padua des Nordens" einbrachte. Seit 1992 ist sie UNESCO-Weltkulturerbe. Die Stadt veranschaulicht die Vermischung der Architekturtraditionen Italiens und Mitteleuropas. Lebensfroh kommt uns die Stadt von der ersten Minute vor, stolpern wir doch in ein Stadtfest mit Livemusik. Wir flanieren durch die Straßen und bestaunen die gut restaurierten Häuser. Später gehen wir dann noch lecker, wie könnte es hier auch anders sein, italienisch essen. Antipasti, Pizza und Vino Rosso passen hier einfach besser als Pierogie, Sauerrahm und Bier. Den nächsten Vormittag nehmen wir uns noch, um alles im Detail zu betrachten. Die Arkaden, die Kirchen, die blumengeschmückten Hinterhöfe, die armenischen Kaufmannshäuser, die gewaltigen Festungsmauern und und und ...Eine wirklich besuchenswerte Stadt, die uns besonders in Erinnerung bleibt.Read more

  • Lublin

    August 29 in Poland ⋅ ☁️ 24 °C

    Am Abend erreichen wir Lublin und starten direkt zu einem Stadtrundgang durch die erleuchteten Gassen der Altstadt. Bekannt als „Tor zum Osten“ und einst Zentrum jüdischen Lebens, bietet die Stadt heute eine Mischung aus Renaissance-Architektur, moderner Kultur und kreativer Szene. Eine Kunstinstallation von leuchtenden Heißluftballons zeigt vergangene und zukünftige Kulturhauptstädte. Überall pulsiert das Leben und wir fallen erst spät ins Bett. Früh sind wir aber wieder wach, denn als Camper weiß man, dass die Stellplatzbeschreibung unvollständig ist, wenn morgens um 5 Uhr um einen herum Marktstände errichtet werden.🤪 Ein bisschen umparken und dann gibt es noch eine Mütze voll Schlaf. Nach Kaffee und Markteinkauf (wir haben es ja nicht weit) , erkunden wir alle Winkel und Gässchen der tollen Stadt. Lublin, im Verhältnis zu Krakau oder Warschau eher unbekannt, hat aber viel zu bieten und wir können einen Besuch nur empfehlen.Read more

  • Berg der Kreuze # 2

    August 28 in Poland ⋅ ⛅ 23 °C

    Unser Weg führt uns weiter Richtung Lublin. In dem agrarwirtschaftlichen Gebiet fahren wir durch kleine Straßendörfer, in denen die Zeit still zu stehen scheint. Die Sehenswürdigkeiten liegen hier weit auseinander. So fahren wir fast 100km bis zum heiligen Kloster Grabarka, welches auf einem bewaldeten Hügel liegt. Drei Kirchen stehen auf dem Gelände, umgeben von dichten Reihen hölzerner Kreuze, die von Pilgern aus verschiedenen Ländern mitgebracht wurden. Der Ort zieht jährlich tausende orthodoxe Pilger an, die hier besonders am 19. August zum Fest der Verklärung des Herrn zusammenkommen. Viele Gläubige hinterlassen hölzerne Kreuze auf dem Gelände, die als persönliche Opfergaben und Zeichen der Frömmigkeit dienen.
    Einer Legende zufolge hatte ein ungenannter Einwohner von Siemiatycze,während einer Choleraepidemie eine Offenbarung. Ihm wurde gesagt, der einzige Ausweg sei, mit einem Kreuz den Berg Grabarka zu besteigen. Er erzählte seinen Traum dem Pfarrer der unierten Gemeinde, Pater Paweł Smoleński, der den Traum als göttliche Offenbarung erkannte und die Bevölkerung zu einem Hügel führte, aus dem ein Bach entsprang. Diejenigen, die von dem Bach tranken, überlebten. Der Legende nach starb danach niemand mehr an der Krankheit. Im selben Jahr errichteten die Überlebenden auf dem Berg eine Holzkapelle als Dank für ihr Leben. Die Quelle besteht noch heute und wird von Pilgern aufgesucht auch wir haben dort Wasser geschöpft und die spirituelle Atmosphäre genossen. Jetzt geht es aber weiter nach Lublin.
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