Indonesia
Kebonkalapa

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6 travelers at this place
  • Day4

    Finally I'm getting into the mood

    March 14, 2020 in Indonesia ⋅ ☁️ 30 °C

    Mir hat die komplette Hysterie auf der Welt die Reiselaune versaut. Hab mir gestern doch ernsthaft Gedanken gemacht die Reise abzubrechen und wieder in die Schweiz zurückzukehren. (Am I stupid?!)

    Aber heute - heute ist ein guter Tag. So langsam komme ich in Stimmung. Liegt vermutlich daran, dass ich auch wirklich weiterreise. Also den ersten Stop hinter mir lasse.

    Ich hab entschieden nur eine Nacht in Bogor zu bleiben und gleich weiter nach Yogyakarta zu fahren. Natürlich mit dem Zug - die sind hier echt gut!

    Stay tuned..... 🌏😁

    Ps. Heute noch keine Selfies mit Fremden gemacht. Hab ich etwa meinen Charme verloren? 😳🤣
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    Patrizia Ricchiuti

    keep going 🤘🏻 wär weiss, wenn ds nä mau die site bereisisch... eifach gniesse 🌏⛩️🚂

    3/14/20Reply
     
  • Day8

    On the Road again ✈

    August 16, 2017 in Indonesia ⋅ ⛅ 26 °C

    Der heutige Tag war ein Reisetag. Wir sind früh aufgestanden, um unsere Sachen zusammenzupacken. Klamotten und Schuhe waren noch immer nass von unserer sinnlosen Regenfahrt-Odyssee am Vortag. Alles geschickt zu verstauen gestaltete sich ein wenig schwierig. Zum Frühstück gab es dieses Mal Reis mit Kokosflocken und dazu in Teig gebackene Bananen - Brot war wohl alle. 😄 lecker war es allerdings.
    Um 9.30uhr wurden wir zum Flughafen nach Padang gebracht. Da man nie weiß, wie der Verkehr ist, haben wir genügend Puffer eingeplant. Hinab ging es aus dem wunderschönen Hochland zurück ins Tal. Dort wären wir beinahe in einen Stau geraten, aber unser Fahrer erwies sich als äußerst geschickt und hing sich an einen von der Poizei eskortierten Bus dran. Während alle Platz machten, sind wir entspannt vorbeigerollt. Aktion des Tages!
    Am Flughafen angekommen überlegen wir, ob wir unseren Flug nicht vielleicht umbuchen und statt nach Jakarta nach Medan fliegen, in den Norden Sumatras. Laut Ali ist Sumatra reizvoller als Java. Er schwärmte von kleinen Inseln ganz im Norden, den Dschungel, Orangutans und dem Tobasee. Leider wär unsere Fluggesellschaft erst wieder am nächsten Tag nach Medan geflogen, womit wir einen Tag verloren hätten. Wir beschließen also, alles so zu belassen und fliegen zurück in den Smog der Großstadt. Am Flughafen in Jakarta  machen wir es mal wie die Einheimischen und nehmen den Bus ins 80km entfernte Bogor. Der Bus schleicht durch die übervollen Straßen Jakartas, immer wieder stoppen wir, jeder versucht, sich irgendwo durchzuquetschen. So ein schlimmes Verkehrsaufkommen haben wir noch nie gesehen. Nach 3h Stunden Fahrt - 1h Stunde später als geplant - kommen wir in Bogor an. Nun müssen wir erstmal eine Unterkunft finden. Im Reiseführer finden wir etwas und laufen mit unseren Rucksäcken 2km in Richtung Bahnhof. Am nächsten Tag wollen wir sowieso mit dem Zug weiter, da stimmt die Richtung schonmal.
    Es beginnt schon wieder zu regnen. Völlig genervt stellen wir uns unter, langsam haben wir keine trocknen, langärmligen Sachen mehr. Zum Glück ist es nur ein kurzer Schauer. Wir laufen weiter. Die Gegend wird uns immer suspekter, die Häuser wirken runtergekommen und Müllberge verströmen einen furchtbaren Gestank. Hier soll eine Unterkunft sein? Und wenn ja, wollen wir in dieser Gegend wirklich bleiben? Wir laufen weiter Richtung Bahnhof, vielleicht gibt es dort eine gescheite Unterkunft... Auch dort finden wir nix. Inzwischen laufen wir schon fast 45min, unser Gepäck ist schwer und es wird spät. Endlich sehen wir ein ordentliches Hotel. Der Preis übersteigt ein bisschen unsere Budgetvorstellung, aber wir haben beide keine Lust mehr darauf weiterzusuchen. Das Zimmer ist geräumig, ordentlich und sauber. Nachdem wir nun endlich einen Platz zum schlafen gefunden haben, machen wir uns nun auf die Suche nach etwas zu essen. Nebenan gibt es einen McDonalds, aber so verzweifelt sind wir noch nicht. Wir laufen die Straße entlang, aber alles hat schon geschlossen. Unsere Laune sinkt immer weiter. Völlig genervt landen wir schließlich doch bei McDonalds. Da weiß man, was man bekommt.
    Der nervige Reisetag endet zumindest in einem klimatisierten Zimmer mit bequemen Bett - es hätte auch schlimmer kommen können.
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  • Day22

    Day #18 culture shock

    September 24, 2017 in Indonesia ⋅ ☀️ 28 °C

    Heute sind wir früh aufgestanden und an den Bahnhof gestiefelt. Es war bereits frühmorgens drückend heiss. Die Händler, entlang der Strasse, bereiteten sich auf das Tagesgeschäfft vor, während wir uns an ihren Wägelchen vorbei quetschten.
    Der Morgenverkehr wuselte an uns vorbei, da man sich hier nicht an Fahrbahnen hält, maximal an die Fahrtrichtung, gibt dieser einen chaotischen Anblick ab. Trotz fehlender Vortrittsregeln und Ampeln überquerten wir die Strasse. Der Trick ist, sich langsam aber stetig vorwärts zu bewegen, damit die ganzen Roller und Autos ein wenig abbremsen oder ausweichen können.

    Am Bahnhof angekommen wollten wir uns Fahrkarten kaufen, um in den grossen botanischen Garten in Bogor zu gelangen. Ich konnte leider nicht viel ausrichten, da ich als Frau (speziell eine, die ihre Haare nicht in einem Kopftuch verpackt) wie Luft behandelt wurde.

    In Indonesien hat man die Wahl zwischen fünf Religionen. Man muss sich zwingend für eine davon entscheiden und der Islam ist mit einer bereits 88 prozentigen Anhängerschaft der Bevölkerung der Weg des geringsten Wiederstandes.
    Staat und Religion werden aber grösstenteils getrennt, weshalb man sich als Tourist immer noch frei bewegen kann (ein Y Chromosom ist jedoch von grossem Vorteil).

    Im Zug war es dank gut funktionierender Klimaanlage sehr angenehm und noch erstaunlich ruhig. Es gab drei andauernde Lärmquellen: TV mit Dauerwerbung, die automatischen Durchsagen und der Lokomotivführer der jede Station und andere Details nochmals über die Lautsprecher verkündete.
    Mehr als jede Stunde (die Fahrt dauerte 1.5h) kam eine Reinigungstruppe vorbei, versprühte eine Flüssigkeit am Boden und wischte sie wieder auf.

    Ich vermute, dass es ein Insektizid ist und dass wir mittlerweile nicht mehr fortpflanzungsfähig sind deswegen. :)

    Irgendwann realisierte ich, dass wir die einzigen Kaukasier im ganzen Zug waren. Da fühlte ich mich zum ersten Mal richtig weit weg von zu Hause.

    In Bogor angekommen das selbe Spiel; Zwischen Strassenverkehr und Händler vorbeitänzeln, Tasche gut festhalten und nicht zu fest ab den Blicken wundern.

    Der Weg zum botanischen Garten war vorallem wegen der Hitze beschwerlich und dauerte länger als erwartet.
    Dort angekommen waren wir eigentlich schon wieder Reif für die Rückkehr.

    Der Garten war an und für sich schön, eine grossangelegte Parkanlage mit Themenbereichen, wie Orchideen oder Kakteen, welche wir jedoch nie zu Gesicht bekamen, egal wie weit wir in eine Richtung gingen.
    Ich vermute jetzt einfach, dass die Schilder nur zum Beeindrucken der Besucher aufgestellt wurden und die Themenbereiche in Wirklichkeit gar nicht existieren.

    Nach der Rückkehr nach Jakarta waren wir hundemüde und hatten absolut keine Lust mehr, uns zu bewegen.
    Am Abend plünderten wir nur noch einen nahe gelegenen Lebensmittelladen und probierten uns durch lokale Snacks.

    Fotos sind leider keine guten entstanden.
    Das Ziel für den nächsten Tag ist, sich die Kräfte besser einzuteilen.
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    Katharina Wenger

    Auch ohne Bilder spannend, danke für die Berichte!

    9/24/17Reply
     

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