• Isabell und Sascha
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Honeymoon im Südlichen Afrika

Petualangan 35-sehari oleh Isabell und Sascha Baca selengkapnya
  • Mosi-oa-Tunya – eines der 7 Naturwunder der Welt

    18 Juni, Zimbabwe ⋅ ☀️ 27 °C

    Nach dem Frühstück bei Sonnenaufgang brachte uns der Shuttle zum Eingang des Victoria Falls Nationalparks. Dort liefen wir rund dreieinhalb Stunden von Viewpoint zu Viewpoint und bestaunten die Fälle immer wieder aus einer neuen Perspektive.
    Besonders beeindruckend war, wie schnell sich der Blick auf den Wasserfall veränderte. Mal sah man die gewaltigen Wassermassen klar vor sich, dann verschwand alles wieder hinter der dichten Gischt, die meterhoch in die Luft stieg.
    Ab Viewpoint 11 wurden wir dann so richtig nass. Es fühlte sich an, als wären wir plötzlich in einen starken Regenschauer geraten. Nur, dass dieser Regen allein vom Wasserfall kam. Genau das machte diesen Ort so besonders: Man sieht die Kraft der Victoria Falls nicht nur, man spürt sie am ganzen Körper.
    Ein unglaublich beeindruckendes Naturerlebnis, das sich kaum in Fotos oder Videos festhalten lässt.
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  • Namibia im Herzen, Simbabwe vor Augen

    17 Juni, Zimbabwe ⋅ ☀️ 27 °C

    Um vier Uhr morgens verließen wir bei fast 0 Grad unsere wunderschöne Unterkunft und machten uns auf den Weg zum Flughafen. Nach dem Auftanken gaben wir unseren Jimny ab und wurden direkt zum Terminal gebracht. Während wir auf unseren Flug warteten, schauten wir in der Sportsbar Österreich gegen Jordanien und Sascha trank um acht Uhr morgens ein Bier - das gibt es wirklich auch nur im Urlaub.
    Der Flug nach Simbabwe war der kürzeste, den wir je hatten: nur eine Stunde in einer winzigen Maschine mit etwa 30 anderen Passagieren. Trotzdem gab es ein leckeres Frühstück und aus der Ferne konnten wir sogar schon die Victoria Falls sehen.
    Die Einreise verlief super entspannt und dauerte keine zehn Minuten. Nach Namibia fühlte sich das fast ungewohnt einfach an. Anschließend ging es direkt zur Shongwe Oasis Boutique Lodge & Spa, wo unsere Honeymoon-Suite liebevoll hergerichtet war.
    Den restlichen Tag ließen wir ruhig bei 27 Grad ausklingen. Wir verarbeiteten die vielen Eindrücke aus Namibia, hörten im Hintergrund immer wieder die Helikopter über den Victoria Falls und sammelten neue Kraft für die Abenteuer, die in Simbabwe auf uns warteten.
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  • Ankunft auf Umwegen

    16 Juni, Namibia ⋅ 🌬 23 °C

    Auf dem Weg zur Okapuka Safari Lodge sahen wir immer wieder beeindruckende Termitenhügel, die über hundert Jahre alt und fast fünf Meter hoch werden können. Aber auch die Baustellen waren interessant. Der Verkehr wurde ganz einfach per Wendeschild von zwei Personen geregelt und statt großer Maschinen wurde der Teer mit einem gespannten Tuch verteilt, um die Straße weiter auszubauen.
    Wir folgten wie immer stumm dem Navi und landeten plötzlich mitten in der absoluten Pampa. Es fühlte sich fast an wie unser ganz privater Game Drive mit dem Jimny. Wir hatten ernsthafte Zweifel, ob die Straßen, die uns Maps anzeigte, überhaupt existieren. Aber genau das machte es zu einem Abenteuer.
    Schließlich fanden wir doch noch ein anderes Gate und kamen an der Okapuka Safari Lodge an. Kaum angekommen, wurden wir schon von den ersten Tieren direkt vor unserer Terrasse begrüßt. Natürlich konnten wir keinen besseren Ort für den Sonnenuntergang finden.

    Ein schöner letzter Abend in Namibia, denn morgen wartet schon ein neues Land auf uns.
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  • Spitzkoppe – das Matterhorn Namibias

    16 Juni, Namibia ⋅ ☀️ 17 °C

    Der Morgen begann etwas chaotisch, denn Saschas Führerschein war plötzlich verschwunden. Für einen kurzen Moment stand alles still: Taschen wurden durchsucht, Gedanken zurückgespult und die Stimmung schwankte. Zum Glück tauchte er schließlich doch wieder auf und mit großer Erleichterung konnten wir unsere Fahrt Richtung Spitzkoppe starten.
    Schon auf dem Weg dorthin durchquerten wir ein Gebiet, in dem Leoparden und Kapkobras zu Hause sind. Je näher wir der Spitzkoppe kamen, desto beeindruckender wirkten ihre gewaltigen Felsformationen. Riesige rote Granitfelsen ragten aus der flachen Landschaft empor, als hätte jemand sie dort vor Millionen von Jahren einfach abgestellt.
    Vor Ort kletterten wir etwa drei Stunden über die Felsen, liefen zwischen den Granitblöcken hindurch und genossen immer wieder die Aussicht.
    So beeindruckend die Gegend auch ist, so deutlich zeigt sich rundherum auch eine andere Seite Namibias. Einfache Häuser, staubige Wege und Menschen, die mit sehr wenig leben. Dieser Kontrast zwischen überwältigender Natur und sichtbarer Armut hat uns nachdenklich gemacht. Reisen besteht eben nicht nur aus schönen Bildern, sondern auch aus Momenten, die einen erden.
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  • Where the Desert meets the Ocean

    15 Juni, Namibia ⋅ 🌬 17 °C

    Auf diesen Ausflug hatten wir uns ganz besonders gefreut: Sandwich Harbour mit Sandwaves Adventure.
    Punkt 14 Uhr wurden wir von Garry abgeholt – einem sympathischen älteren Mann, der uns auf eine lustige Art direkt ein bisschen an den Familienvater aus Family Guy erinnerte.
    Zuerst fuhren wir durch Walvis Bay zur Flamingo Lagoon. Eigentlich hatten wir gehofft, dort viele Flamingos zu sehen, doch wegen der starken Regenfälle im April waren die meisten in den Norden weitergezogen. Ein paar Eindrücke konnten wir trotzdem sammeln, bevor es weiter zum Salzwerk ging.
    Dort sahen wir riesige pinke Salzpfannen und weiße Salzberge. Das Salz von Walvis Bay gilt als eines der reinsten und hochwertigsten solar gewonnenen Meersalze Afrikas. Es entsteht nur durch Sonne, Wind und Atlantikwasser – und das in beeindruckenden Mengen: rund eine Million Tonnen Salz werden hier pro Jahr gewonnen. Die pinke Farbe der Salzpfannen kommt übrigens nicht vom Salz selbst, sondern von salzliebenden Mikroorganismen und Algen. Während wir die pinke Salzpfanne bestaunten, ließ Garry bereits Luft aus den Reifen. Das war der Moment, in dem man wusste: Jetzt beginnt der wilde Teil der Tour.
    Im Namib-Naukluft National Park begann dann der Teil des Ausflugs, auf den wir uns am meisten gefreut hatten. Wir sahen Kormorane an der Küste und sogar Wale in der Ferne. Neben uns wechselte der Sand immer wieder seine Farbe und Garry erklärte uns, dass man im schwarzen Sand sofort einsinken würde, wenn man falsch hineinfährt. Genau deshalb darf man hier auch nicht einfach allein hineinfahren.
    Es war unglaublich windig. Der Sand peitschte uns teilweise richtig entgegen, aber Garry sagte dazu nur ganz trocken: „No wind, no desert“.
    Besonders spannend war auch, dass er früher einmal Diamanttaucher war. Er erzählte uns so viele faszinierende Dinge aus dieser Zeit.
    Dann begann die wilde Fahrt über die Dünen. Hoch, runter, schräg entlang der Hänge, manchmal mit so viel Schwung, dass uns kurz der Atem stockte. Und wenn wir eine Düne nicht hochkamen? Dann gab es eben einen anderen Weg über eine andere Düne. Es war pures Adrenalin. Ohne Reisetablette hätte ich das wahrscheinlich nicht gemeistert, aber genau das machte es auch so unvergesslich. Es war wild, laut, sandig, windig und einfach unfassbar spaßig.
    Mitten in dieser gewaltigen Wüstenlandschaft hielten wir schließlich für ein Picknick. Eine Flasche Champagner, Snacks, Sand unter den Füßen und um uns herum nur Dünen, Wind und Weite. Es war einer dieser Momente, in denen man kurz innehält und realisiert, wie besonders das gerade ist.
    Sandwich Harbour wird oft beschrieben als: Where the Desert meets the Ocean. Und genau so fühlt es sich auch an. Auf der einen Seite die riesigen Dünen der Namib, auf der anderen Seite der Atlantik. Zwei Welten, die hier direkt aufeinandertreffen.
    Zum Abschluss schenkte uns Namibia noch einen spektakulären Sonnenuntergang. Das Licht wurde weich, die Dünen leuchteten und der ganze Tag fühlte sich plötzlich fast unwirklich schön an.
    Dieser Ausflug war mehr als nur eine Tour. Es war Abenteuer, Naturgewalt, Adrenalin und Staunen zugleich. Eine Erinnerung, die für immer in unseren Herzen bleiben wird.
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  • Zwischen Atlantik, Wüste und Geschichte

    15 Juni, Namibia ⋅ ☀️ 17 °C

    Swakopmund hat uns auf eine ganz besondere Art überrascht. Es ist ein Ort voller Gegensätze: Vor uns der kalte, raue Atlantik, hinter uns die endlose Namib-Wüste und dazwischen eine Stadt, die mit ihren alten Fassaden, breiten Straßen und der deutschen Kolonialarchitektur fast surreal wirkt. Man läuft durch die Straßen, sieht deutsche Namen, hört immer wieder deutschsprachige Menschen und fühlt sich für einen Moment irgendwie vertraut – und gleichzeitig ist alles so weit weg von Zuhause. Es ist schön, spannend und gleichzeitig nicht ganz unbeschwert. Denn hinter den historischen Fassaden steckt auch ein schwieriges Kapitel. Swakopmund entstand während der Zeit Deutsch-Südwestafrikas von 1884 bis 1915. Während der deutschen Kolonialherrschaft kam es von 1904 bis 1908 zum Völkermord an den Herero und Nama, der heute als erster Genozid des 20. Jahrhunderts gilt.
    Für uns bleibt Swakopmund deshalb als ein Ort in Erinnerung, der wunderschön und widersprüchlich zugleich ist. Ein Ort zwischen Atlantik und Wüste, zwischen Vertrautheit und Fremde, zwischen Urlaubsgefühl und Nachdenklichkeit.
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  • Durch mehrere Welten an die Atlantikküste

    14 Juni, Namibia ⋅ ☀️ 17 °C

    Sascha hatte heute Morgen die perfekte Idee: Den Sonnenaufgang bei einem Lagerfeuer und einem warmen Chai zu genießen. Kaum hatten wir es uns gemütlich gemacht, schob sich die Sonne langsam hinter den Bergen hervor und tauchte die Landschaft in ein warmes Licht. Ein schönerer Start in den Tag wäre kaum möglich gewesen. Anschließend hieß es Abschied nehmen von diesem wundervollen Ort.
    Mit vielen schönen Eindrücken im Gepäck machten wir uns auf den Weg Richtung Swakopmund. Unser erster Stopp führte uns nach Solitaire, wo wir natürlich nicht am berühmten Apfelkuchen vorbeikamen.
    Danach begann eine Fahrt, die sich auf wenigen hundert Kilometern wie eine Reise durch mehrere Welten anfühlte: steinige Schotterwüste, mondähnliche Erosionslandschaften, Flusstäler, riesige Sanddünen und schließlich der Atlantik. Je näher wir der Küste kamen, desto kühler wurde es. Total faszinierend, wie schnell sich Namibia verändern kann.
    In Swakopmund angekommen, checkten wir im Namib Guesthouse ein. Den Abend ließen wir im The Tug Restaurant auf der Jetty ausklingen. Wir sind gespannt, was Swakopmund morgen für uns bereithält.
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  • Mit Schwarzlicht durch die Nacht

    13 Juni, Namibia ⋅ ☀️ 27 °C

    Den Nachmittag verbrachten wir ganz entspannt am Pool unseres Camps und zum Abendessen kochten wir in der Outdoor-Küche Nudeln mit Bolognese. Dabei hatten wir so viel Spaß, dass wir direkt beschlossen, uns vielleicht irgendwann selbst eine Outdoor-Küche zuzulegen.
    Das letzte Highlight des Tages wartete jedoch erst nach Einbruch der Dunkelheit auf uns. Um 21 Uhr brachen wir gemeinsam mit einem Ranger zu einer Nachtwanderung in einem ausgetrocknetem Flussbett auf. Ausgerüstet mit UV-Lampen gingen wir auf Skorpion-Safari. Schon nach kurzer Zeit entdeckten wir die ersten Exemplare. Insgesamt fanden wir 18 Skorpione. Besonders stolz war ich darauf, sogar den giftigsten von ihnen entdeckt zu haben. Zwischendurch zeigte uns der Ranger verschiedene Sternenbilder am beeindruckenden Nachthimmel der Namib. Als wäre das noch nicht genug gewesen, lief uns zum Abschluss der Wanderung sogar noch ein Schakal über den Weg.
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  • Ganz oben auf unserer Namibia-Bucketlist

    13 Juni, Namibia ⋅ ☀️ 25 °C

    Die Nacht war aufregend. Die Geräusche der Tiere sind für uns noch völlig neu und irgendwann hörte es sich sogar so an, als hätte sich ein Tier direkt neben unserem Zelt schlafen gelegt. Dazu wurde es wieder richtig kalt. So kalt, dass wir uns in vier Decken eingemummelt haben.
    Für uns ging es schon um 5 Uhr raus. Am äußeren Sesriem-Gate schafften wir es tatsächlich auf Platz 13 in der Autoschlange, wie uns der Ranger direkt erzählte. Gegen 7.30 Uhr, pünktlich zum Sonnenaufgang, fuhren wir immer weiter in den Namib-Naukluft-Nationalpark hinein. Die Landschaft war einfach unglaublich. An der Dune 45 liefen bereits viele Menschen nach oben, wir machten dort aber nur einen kurzen Halt und fuhren weiter Richtung Deadvlei. Vom Parkplatz ging es mit dem Shuttle weiter und anschließend noch ein ganzes Stück zu Fuß durch den Sand. Und dann standen wir plötzlich an einem Ort, der fast unwirklich schön war: eine helle Tonpfanne, umgeben von riesigen roten Dünen und den dunklen, abgestorbenen Kameldornbäumen. Auf dem Rückweg hielten wir noch kurz am Sossusvlei. Dort sahen wir etwas, das nur selten passiert: Wasser mitten in der Wüste. Durch die Regenfälle im April hatte sich die sonst trockene Tonpfanne in einen kleinen See verwandelt. Die Dünen spiegelten sich im Wasser und für einen Moment konnten wir einfach nur dastehen und staunen.
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  • Wo die Sterne heller leuchten

    12 Juni, Namibia ⋅ ⛅ 29 °C

    Vor uns lagen zweieinhalb Stunden Fahrt. Immer wieder ging es offroad weiter, mit Sand in der Luft und diesem Gefühl, immer tiefer in Namibia einzutauchen. Besonders beeindruckend war, wie schnell sich die Landschaft veränderte. Eben noch roter Sand und steinige Hügel, kurz darauf weite Ebenen und plötzlich wieder mächtige Felsformationen, vor denen einzelne Bäume standen.
    Unser Ziel war das NamibDesert2Go. Als wir ankamen, wurden wir bereits herzlich empfangen. Von unserem Zelt mitten in der Wüste waren wir sofort begeistert. Es gab alles, was man braucht und gleichzeitig nichts, was von diesem besonderen Ort ablenkte.
    Zum Abendessen gab es selbst gegrilltes Lamm mit Gemüsepfanne und es war spektakulär. Danach wurde es still. Diese Ruhe hier draußen ist kaum zu beschreiben. Man hört nur die Tiere und sonst nichts. Und dann dieser Sternenhimmel. So etwas haben wir in unserem Leben noch nie gesehen - einfach breathtaking! Bei diesem Anblick bekommt man direkt Gänsehaut. Wie wundervoll, was diese Welt zu bieten hat.
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  • Winter bei 29 Grad

    12 Juni, Namibia ⋅ ☀️ 29 °C

    So gut hatten wir beide schon lange nicht mehr (in einem Nicht-Wasserbett 😅) geschlafen. In der Nacht war es so kalt, dass wir sogar unter richtiger Daunenbettwäsche schliefen.
    Nach dem Frühstück packten wir unsere Sachen ins Auto und machten uns auf den Weg nach Rehoboth. Die Stadt fühlte sich sofort wie ein Kontrastprogramm zu Windhoek an. Alles wirkte ländlicher, ruhiger und irgendwie ursprünglicher. Am Straßenrand sahen wir Menschen, die auf einem Einkaufswagen grillten. Ein Bild, das man so schnell nicht vergisst. Auch mit Englisch kamen wir hier deutlich weniger weit. Was uns besonders auffiel: Viele Menschen trugen lange Kleidung und Wollmützen. Schließlich ist hier Winter. Dass das Thermometer trotzdem 29 Grad anzeigte, passte für uns zwar nicht ganz zusammen, aber wir hatten uns offenbar schon gut angepasst und waren ebenfalls im Pullover unterwegs.
    Für die nächsten Tage in der Wüste gingen wir einkaufen. Supermärkte in anderen Ländern sind für uns sowieso immer ein kleines Highlight. Danach konnten wir endlich auch unsere SIM-Karte in einem MTC Laden aktivieren und mussten nur noch volltanken. Dann waren wir bereit für den Weg in die Namib-Wüste - eine der ältesten Wüsten der Erde.
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  • Offroad ins Abenteuer

    11 Juni, Namibia ⋅ ☀️ 26 °C

    Wir verließen den Highway und bogen direkt in die Wildnis ab. Schon nach wenigen Minuten verstanden wir, warum man hier definitiv Allrad braucht. Die Straße war uneben, führte bergauf, bergab und teilweise so schräg entlang, dass schon die Fahrt selbst zu einem Abenteuer wurde.
    Plötzlich sahen wir die ersten Affen am Straßenrand. Kurz darauf folgten Giraffen, Strauße und viele andere Tiere. Genau diese Momente waren es, warum wir uns für Namibia entschieden hatten. Einfach aus dem Fenster schauen und kaum glauben können, was da gerade vor einem steht.
    Nach etwa einer Stunde erreichten wir unsere erste Unterkunft, die Auas Safari Lodge. Schon beim Ankommen waren wir beeindruckt von diesem wunderschönen Ort. Also sprangen wir erstmal in den Pool und beobachteten die Tiere am Wasserloch. Manche kamen dabei sogar richtig nah an uns heran.
    Später saßen wir mit einem Cocktail auf unserer Terrasse und schauten dem Sonnenuntergang zu. Natürlich nicht, ohne uns vorher ausgiebig in DEET gebadet zu haben. Zum Abendessen gab es Oryx-Steak und es war unglaublich gut.
    Überwältigt von diesem ersten Tag in Namibia fielen wir müde, dankbar und mit vollen Herzen ins Bett.

    P.S.: Natürlich durfte am Abend auch das WM-Auftaktspiel Mexiko gegen Südafrika nicht fehlen.
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  • Welcome to Namibia

    11 Juni, Namibia ⋅ ☀️ 26 °C

    Im Flugzeug waren so wenige Menschen an Bord, dass wir uns über zwei Reihen ausbreiten konnten. Dadurch war die Nacht deutlich angenehmer als gedacht.
    Und dann war es so weit: Gemeinsam sammelten wir unseren vierten Kontinent-Punkt. Afrika.
    Nach der Landung wurde unsere Geduld bei der Einreise aber erstmal auf die Probe gestellt. Besonders die Frau am Bezahlschalter erinnerte uns ein bisschen an das Faultier aus Zoomania. Doch nach zwei Stunden hielten wir schließlich unser Visum (85€ pro Person) in den Händen.
    Ein Shuttle brachte uns danach zum Namibia2Go Office. Dort kamen wir aus dem Staunen nicht mehr heraus: Alles war im Safari-Look gestaltet und gleichzeitig super modern. Mit unserem Jimny für die nächsten Tage konnte das Abenteuer nun richtig beginnen. Der Linksverkehr war am Anfang zwar noch etwas gewöhnungsbedürftig, aber gemeinsam haben wir auch das gemeistert.
    Auf dem Highway wurden wir auch direkt von der Polizei kontrolliert. Der Polizist war aber so freundlich, dass wir uns sofort willkommen fühlten. Etwas wilder fanden wir dagegen die vielen Fahrradfahrer, die ebenfalls auf dem Highway unterwegs waren.
    Über Maps.me suchten wir anschließend den nächsten MTC Laden, um uns eine SIM-Karte zu besorgen und landeten schließlich in der Grove Mall of Namibia. Die größte und modernste Shopping Mall des Landes hat uns richtig beeindruckt. Alles war schön, sauber und ganz anders, als wir uns Afrika irgendwie vorgestellt hatten.
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  • Verliebt, verlobt, verheiratet – verreist

    10 Juni, Jerman ⋅ ☁️ 17 °C

    Genau 299 Tage, nachdem wir uns das Ja-Wort gegeben haben, starten wir heute endlich in unsere Flitterwochen. Fünf Wochen durch das südliche Afrika liegen vor uns. Kaum zu glauben, dass dieser Moment nun wirklich da ist.
    Der Morgen begann sehr früh, denn vor einer großen Reise gibt es eben immer noch einiges zu erledigen. Erst gestern Abend kam Jannis nach seiner Spätschicht noch bei uns vorbei und brachte einen größeren Koffer von Oma Mo aus Zwickau mit, weil unser kleinerer Koffer beim besten Willen nicht zugehen wollte. Denn was nimmt man schon mit, wenn fünf Wochen Abenteuer in nur 20kg passen müssen?
    Nachdem wir uns ausgiebig von Monty und Fiby verabschiedet hatten, fuhr uns Jasmin zum Chemnitzer Bahnhof. Von dort ging es über Leipzig weiter nach Frankfurt.
    Am Flughafen lief alles überraschend schnell. So schnell, dass wir schon drei Stunden vor Abflug am Gate saßen. Und dort mussten wir direkt schmunzeln: Mit uns warteten fast nur Rentner auf den Flug. Vielleicht ist das ja ein gutes Zeichen. Ein ruhiger Start in ein großes Abenteuer.
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    Awal trip
    10 Juni 2026