Malawi
Nkhata Bay District

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12 travelers at this place:

  • Day46

    Es sind drei Tage vergangen und ich bin mir mittlerweile sicher, dass unser anfängliches Unbehagen gegenüber Malawi und seinen Einwohnern ausschließlich unserem Hangover am Tag des Grenzübergangs zu verschulden ist.

    Seit unserer Ankunft in Nkhata Bay erleben wir das Land, so wie es angepriesen wird: The warm Heart of Africa.
    In so vielen Momenten dürfen wir die Gastfreundschaft und die Lebensfreude der Malawier spüren.

    Eines Morgens beispielsweise wandern wir bei Sonnenaufgang an einem Dorfplatz vorbei, wo eine mittelgroße Menschenmenge versammelt ist. Sie rufen uns zu, Kinder winken uns her. Da sehen wir: es findet das allmorgendliche Wasserholen am Dorfbrunnen statt. Als Felix und ich beim Pumpen fast scheitern (das geht erstaunlich schwer!), lachen sie sich kaputt. Eine Frau mit glatter Langhaar-Perücke hakt sich bei mir ein und sagt: „I am a princess. My dad is the king of this region.” Sie lädt uns ein, den König höchstpersönlich kennen zu lernen. So tigern wir durch das Dorf voller Lehmhäuser zu ihrem Haus aus Stein (wie sie stolz betont), grüßen den König und fragen um Erlaubnis den heiligen Mount Bungulu zu besteigen.
    Er willigt nicht nur ein, sondern schickt auch gleich noch seine Princess und ihren Cousin als Begleitschutz mit. „It’s dangerous! Some people did never find out again. It’s very difficult to find the way.”

    Prinzessin Livis, natürlich im schicken Kleidchen, und ihr Cousin Lameck geben in ihren Flipflops ein strammes Tempo vor, ich hechle hinterher und Felix bricht fast zusammen. „Still one and a half hour? I will die!!” Lameck (wie viele anderen Männer des Dorfes auch) besteigt den Berg täglich, um für baldigen Regen zu beten. „And...” fügt er mit einem verschmitzten Grinsen hinzu „...i also pray for money and a car and a computer.”

    Der Weg durch das Dickicht wäre alleine wohl recht schwer zu finden. Affen kreuzen unseren Weg und überall fliegen so bunte und große Schmetterlinge herum, dass man meinen könnte, wir seien auf der Insel Mainau.

    Oben angekommen genießen wir die 360 Grad Aussicht auf den See und die Umgebung und teilen unser Obst mit den zweien.

    Dass wir Mangos lieben, haben sie wohl direkt erkannt, denn als wir Stunden später wieder am Fuße des Berges beim König und seiner Frau vor dem Haus sitzen, wird uns eine riesige Schüssel frisch gepflückter Mangos vor die Füße gestellt. Ich verteile im Gegenzug deutsche Kaugummis und so tauschen wir uns Mangolutschend und Kaugummikauend über ihr und unser Land aus. Sie können kaum glauben, dass es in Deutschland kein Nsima (den Maismehlknödel, der in Tansania Ugali heißt) gibt.
    Big Mama will uns direkt was kochen, aber Felix schwächelt so sehr, dass sie uns stattdessen ein Motorradtaxi für die restliche Heimfahrt bestellt.
    Da hat er mal wieder schön das Bild der körperlich schwachen mzungus untermauert.
    Ein Bild für Götter:
    Felix klagt am laufenden Band, er kann seine Beine nicht richtig anheben, sein Körper fühlt sich an wie Gummi, es ist zu heiss und zu steil. Ein richtiger Jammerlappen. Und während er noch weiterstöhnt über sein hartes Schicksal, laufen wir an einer kleinen alten Frau vorbei, die einfach mal einen kompletten Baumstamm auf dem Kopf trägt und dabei auch noch einen aufrechten würdevollen Gang hat.

    Ein anderes Beispiel (hier schneidet Felix wesentlich besser ab) für die Lebensfreude und Freundlichkeit im Lande ist unser Besuch der „Good Hope Primary School“.

    Kurze Hintergrundinfo dazu:
    Malawi ist das Land mit dem niedrigsten Vermögen je Einwohner.
    42% der malawischen Bevölkerung lebt von weniger als 1$ pro Tag. Außerdem stellt mangelhafte Bildung ein großes Problem dar. Vor drei Jahren noch lag die Alphabetisierungsrate bei 65%. Jeder Dritte konnte also weder schreiben noch lesen.

    Dies dürfte sich in den vergangenen Jahren verbessert haben, da viele soziale Projekte hier angesetzt haben. Es gibt beispielsweise viele private Schulen. So finanzieren auch die Besitzer des „Mayoka Village“ aus den Unterkunfts- und Restauranteinnahmen eine kleine „Grundschule der guten Hoffnung“, in die wir für heute eingeladen wurden.

    Als der Wecker um 6 Uhr klingelt, fühlt es sich ein bisschen an wie ein normaler Schultag zuhause.
    Wir werden mit offenen Händen empfangen und direkt eingespannt (jetzt kommt der positive Felix-Teil):
    „You are teachers. So can you please play something with the kids?!” Aus dem Stehgreif schüttelt Grundschulonkel Felix etliche Spiele aus dem Ärmel (ist er ja von seiner Unterrichtsvorbereitung zuhause gewohnt) und studiert mit ihnen den Sharing Song von Jack Johnson ein. Die Kids sind hellauf begeistert, auch die Lehrerin will uns gar nicht mehr gehen lassen und wir bekommen unser erstes Jobangebot.

    Zum Abschied tanzen die Kinder für uns. Alle stehen im Kreis, singen, klatschen und jeweils einer präsentiert seine coolsten Dance-Moves in der Mitte. Ich schnall komplett ab. UNFASSBAR! Da schwingen diese kleinen Menschen so extrem gekonnt und rhythmisch ihre Hüften, wie es uns Deutschen wohl für immer verwehrt bleibt.
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  • Day47

    Lazy days in Nkhata Bay

    October 28 in Malawi

    Auf dem Weg ins Dorf frühstücken wir bei Kelvin, der neben den „best banana pancakes” und “best chapati ever” auch Space Cookies und Happy Tea auf seiner Speisekarte stehen hat. Mit seinen Dreadlocks und Bob Marley-Accessoires tut er auf jeden Fall seinen Teil zum Ruf Malawis als das Jamaica Africas. Tatsächlich sehen wir hier in Nkhata Bay etliche gelb-rot-grüne Fahnen, hören an jeder Ecke Reggae-Musik und spüren den entschleunigten Rastafari-Vibe.

    Man hat einfach Zeit.

    So auch die Runde älterer Männer, die auf dem Marktplatz im Kreis sitzen und uns auf meine neugierige Blicke hin zu sich einladen.
    Es wird das Spiel Bao gezockt. Ohne auch nur eine einzige Spielregel zu kennen, kauft sich Felix risikofreudig in die nächste Runde ein. Trotz tatkräftiger Unterstützung des alten Weisen muss er eine Niederlage einstecken. Seine neuen Kumpels finden Freude daran, dem Mzungu abzuzocken und laden ihn direkt für den nächsten Tag wieder ein.

    Der ist jedoch dem Wasser gewidmet. Wir kayaken, schnorcheln und tauchen im Lake Malawi - dem drittgrößten See Afrikas. Es ist unser erster Tauchgang im Süßwasser. Ein Highlight für uns, trotz dass wir sehr verwöhnt vom Tauchen im Ozean sind.
    Der Lake Malawi ist berühmt für seine farbenprächtigen Zierfische, die in Massen exportiert werden und dann bei uns in den heimischen Aquarien landen.
    Am allermeisten beeindruckt mich der Mouthbreeder, den ich bereits aus etlichen Dokus kenne: Eine äußerst bemühte Mutter, die bei Gefahr ihren kompletten Babyfischschwarm in ihr Maul aufsaugt. Das sieht so lustig aus!

    Zum Totlachen sind auch die „upside-down-fish“, die unter Felsen wohnen, um die dortigen Algen zu fressen. Um dies zu bewerkstelligen, führen sie ihr ganzes Leben auf dem Kopf. Sie sehen aus wie die anderen Zierfische, nur halt falsch herum.

    Und dann gleich nochmal eine First-time-experience:
    Tauchen bei Nacht.
    Mir ist mulmig zumute, als wir uns bei kompletter Dunkelheit in dieses tiefe nasse Schwarz hinunterlassen und während der ersten Meter NICHTS sehen. Ziemlich gruslig. Der Grund weshalb wir dies machen: wir wollen die Dolphinfish beim Jagen sehen. Und kaum sind wir auf dem Grund angelangt und leuchten mit unseren Taschenlampen die Umgebung ab, sind sie schon da. Das Witzige ist, dass sie einem wie ein Rudel Hunde folgen. So schwimmen sie die komplette Stunde „bei Fuß“ und jagen im Licht unserer Taschenlampen andere Fische.
    Ein bisschen Leid tun mir jedoch die Catfish (welche aufgrund ihrer langen Barthaare sehr katzenartig aussehen), weil sie geblendet von unserem Licht ständig volle Karacho gegen die Steine schwimmen.

    Am Ende des Tauchgangs machen wir alle drei unsere Lampen aus und plötzlich ist es kohlrabenschwarz.

    Was für ein überwältigendes Gefühl.
    Mitten in Afrika, mitten in der Nacht schweben wir in 15 Meter Tiefe im Lake Malawi und wissen nicht wo oben, unten, rechts und links ist.
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  • Day28

    Nkhata bay

    September 11 in Malawi

    Super camping - tour de kayak - belle rencontre avec Guido d'allemagne et Melodie d'australie.

    Pour plus d'infos et de photos, RDV sur notre deuxième blog: https://www.myatlas.com/ConfettiEnVoyage/le-mysterieux-malawi/t/399581

  • Day29

    Kande Beach Resort

    July 7, 2017 in Malawi

    We arrived at Kande Beach Resort at about 1:00pm so that left us plenty of time to explore after we had checked in. I decided to upgrade again as the price was very reasonable for a beach front room as you can see in the photos the room is average but the view is beautiful - we are lucky enough to be staying here for two nights.

    Carrie and I had taken a liking to skirts that one of the girls on our other tour was working, we asked her where she got them and this was the place! We had been looking forward to this for a couple weeks.

    After lunch we got some directions from Hesbon our tour manager and started making our way to the village shops. Hesbon said as we were leaving 'don't worry you will find plenty of friends' we didn't quite understand this until we walked out the gate of the resort and we were met by about three men. The three men weren't trying to sell us anything, they were simply asking us our name, what we did for work, how big our family was, where we came from etc. I felt like they were taking the opportunity to talk to a 'mozuma' and find out how we lived, they were just as interested in us as we were in them.

    We continued walking with one of the males Shud who was studying as well as an artist with his own Malawian hip hop band, he invited us to the local pub that night to come watch him - we told him we would think about it. He continued to walk with us quite a while just making general conversation before stopping and leaving us to walk alone. The walk to the village shops was about 2.5km long and took about half an hour to walk, the path took us through the village, crops and a forrest.

    We were greeted by a man named James as we reached the shops, he asked us what we wanted - we explained to him that we were after material and a dress maker. He immediately showed us to a store with material, we found one each that we liked but we wanted two skirts each made so he took us to another store where we found another pattern each that we liked. What I liked was that there was no 'tourist price' or bullshit they told us the price and it was cheaper than what we had been told by our guides to pay. Once we bought the material James then took us to a dress maker who was sitting underneath a veranda of a shop on the side of the road with his singer sewing machine, James acted as a translator and explained to him what we were after.

    We then began walking back to Kande Beach Resort. Along the way many people, young and old spoke to us - everyone was so welcoming and friendly. It was great to be able to walk through the village, seeing the way that they live and speaking to the locals - a lot better than just driving past in the truck.

    That night I had an ant infestation in my bed, I went to sleep at about 12:00am and woke up at 1:30am in a sea of ants. I tried everything (even stripping the bed) to get rid of them but they just wouldn't budge so at 4:00am I am calling mum because I am in pain from the bites and emotional. The next morning they ended up moving us into a different room.

    The next day, after lunch Carrie and I went for a walk with Chris, Vig, Archana and Nicole to pick up our skirts. We wernt walking for long before Shud and James began walking with us again, they told us that they enjoyed walking with us because it gave them a chance to practice their English. The skirts had to be altered slightly so Shud and James took us for a walk about a kilometre down the road to a wood carving and painting stand on the side of the road. I ended up buying a bowl with the big five carved into the side of it, it was nice because they didn't hassle us and we were able to look.

    We walked back and the skirts weren't ready yet so we were taken to a local pub to have a beer. The pub literally had a few wooden benches, speakers, one fridge, television and a pool table.

    Our skirts were ready and they are just what we wanted! James began walking us back but at about half way he introduced us to his uncle William who walked with us the remainder of the way. Along the way we spoke to several children, one group showed us their soccer ball which was made out of a condom, plastic bag and string (very creative).

    This has been one of my favourite places to explore, majority of the places we have stayed we haven't been able to leave the resorts or camp grounds as it isn't safe for us. It was nice to be able to go out on our own, socialise with the locals, getting an understanding of the way they live and their culture.
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  • Day365

    MALAWI

    March 30 in Malawi

    After another long day drive from Zanzibar and a overnight stop we crossed the border into Malawi and arrived at our campsite in Kande beach on the edge of Lake Malawi! We thought we would posh it up somewhat and paid for an upgrade from our tent to a beach front cabin for $10/night each.
    Most of the time here was spent relaxing, playing football on the beach and swimming in the lake. Our guide Wilson made us a alcoholic punch in the first night and we spent it chatting around a camp fire on the beach!
    The next day was another highlight for us on the trip, but was also very eye opening. We took a guided tour around the local village next to our campsite. Initially they tried to sell us stuff which was a bit annoying but when we got to the village they left us well alone. We met all the local children, they were so excited to see us and just wanted to hold our hand and walk with us. As 'payment' they just wanted to borrow our sunglasses, get their photos or videos taken and look back at them on our phone screens which amazed them. The concept of a touch screen meant I had about 6 children around me at one point all trying to play with my phone.
    It was also quite a sad visit, we went to the school where we learnt that usually there was 100 children/teacher. The small school had 1000 pupils in total and very little equipment mostly relying on donations for books, paper and pencils. We were told by our guide to ask before giving the children anything. When one child asked for our 2 litre plastic bottle we didn't know why, but we found out it was just so he could take enough water to school for the day. As the nearest water pump was over half a mile from the school. When we gave it to him a fight broke out between the children all trying to get the bottle off him so they could have it for themselves.
    We visited the local health centre (nothing like ours at home) which services 4000 people. At which there was not a single doctor, but a few health assistants (we think nurses) and if they needed any other healthcare they had to go the the regional health centre over 20km away, obviously none of these people had cars and the ambulances wouldn't normally do anything other than emergencies so they had to somehow get there themselves.
    That night we were cooked a local meal in the village, at the only house with electricity, which cut off after 10 minutes. Then the school children have us a display of African dancing and singing which we had to join in with. They were far better then any of us!!
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  • Day125

    Schnorcheln /Boattrip

    April 6 in Malawi

    Heute ging es das erste Mal auf die Schnorchel-Safari. Wir sind mit den Kanus ungefähr 30 min geaddelt bis wir an einem weißen Stein angekommen sind (die weiße Farbe kommt von Vogelkacke :D). Die Kanus legten wir ans Ufer und dann gibt es ab ins Wasser. Es war wirklich cool, als wenn man in ein großes, wildes Aquarium steigt. Es waren nicht soo außergewöhnliche Fische zu sehen, aber es war trotzdem schön zu beobachten. Vor drei Tagen war ich das erste Mal auf dem Boattrip, wir waren ziemlich viele Leute (insgesamt 21) auf dem Boot. Es war richtig schön über den türkis, blauen See zu fahren. Zuerst wurden Adler mit Fisch gefüttert, daraufhin sind wir zu Klippen gefahren, von denen man runter springen konnte, ich glaub die waren ca 5 Meter hoch, anschließend ging es zu einem Strand an dem wir Spiele gespielt haben. Das war der Strand an dem die Fischer aus dem Ort ihre Holzboote flicken und ihre Netze reparieren, es waren auch Kinder am Strand, die sich einen Ball aus Plastiktüten gebastelt haben. Nachdem wir ein paar Spiele spielten, ein paar Kaltgetränke tranken und etwas relaxten ging es zurück. Normalerweise geht man auf dem Rückweg noch an dem weißen Stein schnorcheln, aber das Wasser war an dem Tag zu trüb, weil es in der Nacht zu stark geregnet hatte. Morgen werde ich den Schnorcheltrip alleine mit den Gästen machen.Read more

  • Day121

    Mit meiner Überfahrt hat alles noch super geklappt, auch wenn das Taxi bei einer Verkehrskontrolle mit bewaffneten, betrunken Polizisten halten musste. In der Unterkunft wurde ich auch direkt nett empfangen, es war viel los in der Bar, weil es das Osterwochenende war. Die Mayoka Village liegt direkt am Lake Malawi und ist wirklich wie ein kleines Dorf. Überall sind keine Hütten, die durch steile Treppen und verwinkelte Wege verbunden sind. Es sind überall grüne Pflanzen und ähnelt einem Dschungel, sieht sehr paradiesisch aus. Die ersten beiden Nächte verbrachte ich im 8er Dorm, die Nächte waren sehr unruhig. Nachts hat es zudem heftig geregnet, momentan ist Regenzeit, tagsüber war es aber richtig schön und sonnig. Heute bin ich in mein eigenes Charlet eingezogen mit direkter Aussicht auf den See, ich liege im Bett und höre das Wasser :) hier leben ganz viele Eidechsen in verschiedenen Größen und Farben.
    Die beiden Besitzer sind super nett und legen sehr viel Wert darauf, dass sich jeder willkommen fühlt. Sie haben direkt gesagt, dass sie total froh sind, dass ich da bin und dass ich so lange bleiben kann wie ich möchte.
    Zu meinen Aufgaben gehören: Boattrips begleiten, Gäste mit zur Schnorchel-Safaris nehmen, jeden Abend in der Nähe der Bar sein und dafür sorgen, dass ein guter Vibe herrscht und die Gäste zufrieden sind.
    In der Lodge kann man sich Kanus, Stand-up-Paddelboote und Schnorchel kostenfrei leihen, die machen echt viel für ihre Gäste. Zudem haben die auch eine kleine Schule, in der ihre Kinder und die Kinder der Angestellten unterrichten werden. Die beiden haben vor zwanzig Jahren das Land/Grundstück bekommen und aus dem nichts diese Lodge aufgezogen-bewundernswert!
    Bin gespannt wie morgen mein erstes Erwachen mit Blick auf den See ist. Good night.
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  • Day122

    Schönes Erwachen

    April 3 in Malawi

    Heute Nacht hat es wieder geregnet und gestürmt. Die Fenster haben kein Glas(nur Fliegennetz) und durch den Wind ist meine Bettdecke sogar hoch geflogen. Heute morgen war wieder alles vergessen und es ist warm und sonnig/etwas bewölkt. Die Aussicht aus meinen Charlet ist der Hammer. Der See ist ein Süßwassersee und an der tiefsten Stelle 750 m tief, die meisten Fische sieht man an den Steinen. Heute fahre ich das erste Mal mit beim Boattrip, da gehen wir auch schnorcheln.Read more

  • Day125

    Ameisenhass

    April 6 in Malawi

    Hier sind viele Tiere die man oft ungewollt antrifft. Am meisten sieht man Krabbeltiere und Eidechsen. Meine größten Feinde momentan sind die Ameisen, die sind einfach überall und finden immer einen Weg. Wenn ich nur ein T-shirt zum Trocknen irgendwo aufhänge, sind eine Stunde später tausende Ameisen darauf, gestern haben sie es sogar durch mein Mückennetz geschafft. Muss mir noch eine gute Strategie überlegen um den Kampf zu gewinnen.Read more

  • Day130

    Verlorener Touri :D

    April 11 in Malawi

    Gestern bin ich mit dem Taxi nach Mzuzu gefahren, weil ich zum Arzt musste. Die Taxen warten immer bis alle Plätze besetzt sind und dann teilt man sich den Preis, für die ca. 45 min Fahrt hab ich ca. 1,50€ gezahlt. In Mzuzu angekommen, hab ich mich nicht getraut das Handy herauszuholen. Ich glaube zwar nicht, dass man überfallen werden würde, aber sicher ist sicher. Die würden einem wahrscheinlich höchstens 10000 Kwacha klauen, was so viel ist wie 11€. Das ist glaub ich schon ein Drittel des Mindestlohns hier. In Mzuzu fragte ich Menschen nach dem Weg. Es hieß, dass ich fast angekommen war, eine Frau führte mich durch ein dunkles Gebäude, es gab viele nummerierte Zimmertüren, es sah aus wie ein Gefängnis. Wenn mich jemand überfallen wollte, wäre das der richtige Platz gewesen. "Das kann doch nicht das private Krankenhaus sein :((". Jedenfalls führte mich die Frau zur Toilette, sie hatte wohl verstanden, dass ich die Toilette suchte :D ich ging raus aus dem Gefängnis oder was es auch immer war und folgte Googlemaps, obwohl das GPS auch immer wieder versagte. Nun stand ich in einem kleinen Dorf, ohne richtigen Weg, überall Maisfeldern und kleine Häuser, ich konnte mir nicht vorstellen, dass hier irgendwo der Arzt sein sollte, fühlte mich sooo verloren :D bis meine Rettung kam: zwei Polizisten. Sie wussten was für einen Arzt ich meine und wo er sich befindet. Nach einigen Minuten fand ich dann auch wieder aus dem kleinen Dorf heraus und stand an einer befahrenen Straße, von der es nicht mehr weit war. Auf den Verkehr muss man hier sowieso sehr achten, es sind viele Menschen unterwegs und den Autofahrern geht es hauptsächlich ums schnelle Weiterkommen, wurde von dem Spiegel eines Autos ebenfalls gerammt an dem Tag.
    Das Highlight des Tages war aber definitiv als ich ein gutes Einkaufszentrum fand, Kekse war das erste was in meinem Wagen landete. Wenn man bedenkt, dass man in Nkhata noch nicht mal Shampoo kaufen kann, kann man wahrscheinlich verstehen wie sehr ich mich über ein Einkaufszentrum gefreut habe :D
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Nkhata Bay District

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