• Marion Henkels
  • Silberbart
Nuværende
  • Marion Henkels
  • Silberbart

Ab in den Süden

Endlich wieder Richtung Süden unterwegs - wir nehmen uns Zeit bis nach Ostern. Læs mere
  • I øjeblikket i
    🇩🇪 Newel, Deutschland

    Bonsecours, Sévérac d'Aveyron

    I går, Frankrig ⋅ ⛅ 9 °C

    Nach einer böigen Nacht machen wir uns langsam auf den Weg Richtung Heimat. Kurz vor der spanisch-französischen Grenze tanken wir in Vilamalla für sensationelle 1,679 € je Liter Diesel ⛽️, hier sind allerdings auch nur 10 % MwSt. drauf.
    Die Fahrerei ist anstrengend, viel Verkehr, viel Stau und ständig richtig heftige Böen bis
    90 km/h.
    Unser heutiges Etappenziel ist das Centre Routier de Bonsecours in Sévérac-d'Aveyron, Frankreich. Hier wollen wir lecker essen und auch übernachten.
    Das Restaurant gehört zu den Relais Routiers - eine französische Institution.

    Wer sie noch nicht kennt, hier einige Informationen:

    Es handelt sich um preiswerte, gemütliche Restaurants an Nationalstraßen, die ursprünglich für LKW-Fahrer gedacht waren, aber heute auch bei Touristen sehr beliebt sind.
    Obwohl ihre Zahl von früher 4.500 auf heute etwa 350 bis 700 gesunken ist, bleiben sie ein Geheimtipp für Reisende abseits der teuren Autobahnen.
    Ein echtes "Relais Routier" erkennt man an dem runden blau-roten Logo mit der Aufschrift "Les Routiers".
    Um dieses Label zu tragen, müssen Betriebe bestimmte Kriterien erfüllen: 
    • Menu Complet: Ein festes Menü bestehend aus Vorspeise (oft Buffet), Hauptgang, Käseplatte, Dessert, Wein und Kaffee.
    • Preis-Leistung: 
    Das komplette Menü kostet meist zwischen 14 € und 17 €.
    • Ausstattung: Es muss ein großer LKW-Parkplatz sowie saubere Duschen für die Fahrer vorhanden sein.
    • Atmosphäre: Die Küche ist traditionell-französisch ("Cuisine Canaille"), die Portionen sind großzügig und die Stimmung ist familiär und unkompliziert.
    Tipps für den Besuch:
    • Suche: die offizielle Relais Routiers Karte oder den gedruckten Guide des Relais Routiers (erscheint jährlich) nutzen, um geöffnete Lokale zu finden.
    • Etikette: In Frankreich wartet man im Eingangsbereich, bis einem ein Tisch zugewiesen wird – auch in einfachen Routiers.
    • Öffnungszeiten: Viele schließen am Wochenende oder haben unter der Woche eine Pause zwischen Mittag- und Abendessen.
    Heute Abend erwartet uns ein ausgewogenes gutbürgerliches Menü, man hätte immer noch Nachschlag bekommen können. Zum Nachtisch gab es noch eine Auswahl an Käse und Mousse au Chocolat...
    Es füllt sich langsam, überwiegend dürften hier heute die LKW-Fahrer essen und später - wie wir auch - übernachten.
    Wir haben in der Vergangenheit schon häufiger sehr gut, sehr authentisch und sehr preiswert in Les Routiers gegessen.
    Absolute Empfehlung 👍😋👍.
    Læs mere

  • Wir verlassen Valencia für Castelló

    1. april, Spanien ⋅ 🌬 16 °C

    Bis 16 Uhr müssen wir uns beschäftigen, den Platz aber leider bereits um 12 Uhr verlassen.
    Also alles in Ruhe fertigmachen, ausgiebig duschen, einkaufen und das Restaurant La Bascada, eine klassische Tapas- und Sandwich-Bar um die Ecke, entdecken. Wir können direkt gegenüber parken und verspeisen leckere Bocadillos mit Tomate, Käse und Schinken. Das reicht uns heute für mittags.
    Vielen Dank für's Daumendrücken 😇👍:
    allen Unkenrufen zum Trotz wird heute tatsächlich eine getönte Dreieckscheibe eingebaut. Das dauert allerdings etwas, Spanier haben die Ruhe weg.
    Wir trinken einen Kaffee gegenüber und holen den Camper dann kurz nach 17 Uhr ab.
    Keine 125 € (davon ca. 25 € Lohnkosten) und damit unter der Selbstbeteiligung für die Versicherung 😅.
    Jetzt kämpfen wir uns durch den Berufsverkehr - teilweise gibt es 7 Spuren nebeneinander, Parken in 2. Reihe und jede Menge kreuz und quer 😵‍💫...
    Wir finden bei Park4Night einen kostenlosen Womo-Stellplatz in La Torre d'en Doménec, Castelló, einem netten Dorf mit ca. 175 Einwohnern, etwas abseits der Küstenstraße.
    Das El Racó de la Torre im Ort ist eine nette kleine Tapasbar, wir werden sehr freundlich empfangen und mit leckeren Tapas versorgt.
    Der Ort und die Landschaft hier sind wunderschön, leider sind jetzt schon und bis mindestens Freitagmittag Sturmböen bis zu 75/90 kmh angesagt 🌬🌬.
    Læs mere

  • Wir warten ...

    31. marts, Spanien ⋅ ☀️ 20 °C

    Eine WhatsApp blieb unbeantwortet, also fahren wir nochmal zu Glassdrive. Der ältere Kollege tut sich echt schwer mit dem Übersetzen, irgendwann erfahren wir, dass die Scheibe wohl morgen kommt und nachmittags ab 16 Uhr eingesetzt wird. GARANTIERT 😅🤓😌, sagt er.
    Ralf traut dem Braten nicht - wir müssen beide an unsere schlechten Erfahrungen mit dem Landi in Norwegen denken 😵‍💫😬🙄.
    Also fahren wir zu Bauhaus und kaufen eine 2,5 mm dicke Plexiglasscheibe sowie Eisensägeblätter. Nur, falls es morgen garantiert nichts wird mit Glassdrive 🫣.
    Mittags kehren wir hier im riesigen Industriegebiet in eines der gut bewerten Restaurants ein: Restaurante Valeus - hier hocken die ganzen einheimischen Beschäftigten der umliegenden Firmen.
    Die Entscheidung war mal wieder richtig. Bei 22° Grad ein schattiges Plätzchen im Biergarten und ein leckeres Menü, was will man mehr?
    Zurück auf dem Womo-Platz wird dann doch noch ein bisschen gebastelt. Der Prototyp eines Plexiglasdreieckfensters 🔺️ entsteht.
    Für künftige Reisen ...
    Læs mere

  • Camping La Fallera Massanassa Valencia

    30. marts, Spanien ⋅ ☀️ 14 °C

    Wir müssen heute vom CP runter (wegen Osterferien ausgebucht) und beschließen, den Womo-Stellplatz La Fallera, 10 km von Glassdrive entfernt, anzusteuern.
    Von der Ersatzscheibe haben wir heute erwartungsgemäß leider nichts gehört. Vielleicht hoffentlich morgen 😇.
    Auf dem Stellplatz ist alles sehr neu; einfach, sauber und funktional.
    Eine eindeutige Empfehlung für Camper, die Valencia besuchen wollen 🤗, besser mit Reservierung!
    Mit dem Moped fahren wir in die Altstadt und parken an den Torres de Quart, Zwillingstürmen im spätgotischen Stil, die im 15. Jh. als Teil der Stadtmauer errichtet wurden. Die riesigen Löcher in der Fassade sind Spuren von Kanonenschüssen im Unabhängigkeitskrieg gegen Napoleonische Truppen 1808.
    Wir streifen ein bisschen durch das nordwestliche Altstadtviertel El Carme und machen eine erste Trink-Pause im Tasca El Botijo, einer der unzähligen Tapasbars hier.
    Für den Mittagssnack befragen wir Herrn Google - und das gut bewertete kleine Tapaslokal Sueño Andaluz (andalusischer Traum) hat gewonnen. Wir sitzen quasi im Park neben dem Springbrunnen und genießen wieder interessante Köstlichkeiten. Nicht ganz so preiswert wie bisher, trotzdem unbedingt lohnenswert.
    Mangels Mistela (süßer Likörwein) gibt es hier keinen Barrejat.
    Wir probieren daher die uns empfohlene lokale Spezialität Reislikör mit Zimt (genau mein Ding 😉), würde ich aber zuhause nicht unbedingt trinken, gefährlich süffig 😇.
    Spanischer Reislikör (oft Licor de Arroz oder Crema de Arroz), besonders aus dem Ebro-Delta oder Valencia, ist eine cremige Spezialität, die geschmacklich an Milchreis mit Zimt und Zitrone erinnert. Er wird meist auf Milchbasis hergestellt, hat etwa 15-17 % Alkohol und wird eiskalt als Dessert-Digestif genossen. 
    Sonst noch Fragen 🌞?
    Das bekannteste aller Stadtviertel ist richtig ursprünglich und genießt einen wohlverdienten Ruf als Paradies für Liebhaber der mediterranen Gastronomie und der Freizeitgestaltung. Heute sind nicht so viele Touristen hier, daher vermittelt das Barrio del Carmen den Eindruck, als sei es das Szeneviertel der Menschen, die hier leben ...
    Læs mere

  • Centre d'Interpretació Racó de l'Olla

    29. marts, Spanien ⋅ 🌬 14 °C

    Das Besucherzentrum bietet sehr interessante Informationen (leider überwiegend auf spanisch) über das gestern und heute dieses einzigartigen Naturparkes.
    Von einem Aussichtsturm aus kann man einen Großteil der Landschaft mit Flora und Fauna betrachten und genießen.
    Anschließend fahren wir noch nach El Perelló, um dort ein leckeres Mittagsmenü - unerwartet mit 🐌 Schnecken 🐌 in der 🥘Paella 🥘 - zu genießen.
    Der kalte böige Wind (Böen bis 60-70 km/h) lässt uns schnell den Hafen verlassen und zurück zum geschützten CP fahren. Heute Vormittag mussten wir 5 Plätze nach vorne umziehen (der CP ist quasi ausgebucht), vielleicht haben wir hier ein paar Minuten länger Sonne 🌞.

    Kurzer Nachtrag:

    In Valencia konnten wir ganz frische Horchata de Chufa (Orxata de Xufa) probieren.
    Das in ganz Spanien beliebte Kaltgetränk hat seinen Ursprung in der Ortschaft Alboraya. Dort wird die Erdmandel schon sei über 400 Jahren in großem Maße angebaut. Ihre Knollen werden gewaschen und gemahlen, aufgeweicht und in mehreren Durchgängen gepresst. Durch Hinzufügen von Zucker und Wasser zu dem daraus gewonnenen Extrakt entsteht dann die milchige Flüssigkeit, reich an Vitaminen und Mineralstoffen, darunter Phosphor, Kalium, Vitamin C und Vitamin E.
    Eiskalt ein echt leckerer Genuss 🥛🥛.
    Læs mere

  • L'Albufera mit Tancat de Milia

    29. marts, Spanien ⋅ 🌬 14 °C

    Heute wollen wir uns ein wenig im Naturpark L'Albufera, benannt nach dem größten Süßwassersee Spaniens, umsehen.
    2 km Luftlinie, 15 km kreuz und quer durch die Reisfelder 😌.
    Der See ist von über 20.000 ha Reisfeldern umgeben. Sie sind essenziell für das Ökosystem und die Wasserregulierung der Lagune. Genau hier entwickelten die Bauern eines Tages ein einzigartiges Rezept: die Paella 🥘. Die Tradition des Reisanbaus auf den saisonal gefluteten Feldern ist bis heute lebendig, ebenso wie die Fischerei in L’Albufera. Dieses bedeutende Feuchtgebiet (Ramsar-Gebiet) beherbergt zahlreiche endemische und bedrohte Arten und ist mit über 300 Vogelarten ein wahres Gebiet für Vogelliebhaber. Der Park bietet eine große Vielfalt an Ökosystemen, von Marschland über mediterrane Wälder bis hin zu unberührten Stränden.
    Wir laufen zum Tancat de Milia mit einem Mirador, der einen guten Ausblick über See und Felder erlaubt.
    Der Tancat de Milia ist ein Feuchtgebiet und ehemaliges Reisfeld im Naturpark Albufera de Valencia in Spanien, in der Nähe von Sollana. Es dient heute als künstliches Feuchtgebiet zur Wasserreinigung (Tancat), das nährstoffreiches Wasser aus der Albufera filtert, bevor es wieder in den See gelangt, und bietet einen Lebensraum für Vögel.
    Es ist Teil eines Projekts zur ökologischen Wiederherstellung und Verbesserung der Wasserqualität im Naturpark. Ein "Tancat" ist typisch für die Albufera, ein eingezäuntes, trockengelegtes Gebiet für den Reisanbau, das hier nun renaturiert wird.
    Der Albufera Valenciana ist Bedrohter See des Jahres 2020.
    Schon toll, wie die Spanier sich hier einsetzen um die Natur zu schützen und zu bewahren 🤗.
    Læs mere

  • El Faro de Cullera

    28. marts, Spanien ⋅ ☀️ 14 °C

    Nach einem ernüchternden Rundgang um unseren CP -
    viele meist kostenpflichtige Angebote eher für Familien mit Kindern 😌,
    der Laden hat an frischem Gemüse nur Zwiebeln und Knofi 😭,
    Terrasse des Restaurants wird renoviert 😵‍💫 ...
    schwingen wir uns auf's Moped und fahren ca. 20 km südlich zum Faro de Cullera. Es handelt sich um einen hübschen Leuchtturm, leider nicht zugänglich, mit Klippen und kleinen Buchten an der einzig "wilden" Küste um Valencia herum.
    Inbetriebnahme im Jahr 1858 und bis heute in Betrieb. Ursprünglich wurde er mit Olivenöl betrieben, bevor er später elektrifiziert wurde.
    Der Faro de Cullera (Leuchtturm von Cullera) und das umliegende Kap spielten historisch eine entscheidende Rolle für die Verteidigung der valencianischen Küste. Während er heute vor allem als Wahrzeichen und Ausflugsziel dient, war er früher ein strategischer Militärpunkt. Sehr schön saniert und mit Infotafeln versehen.
    Mittags kehren wir auf ein leckeres Fischgericht in die Tapasbar BluMar (in 2. Reihe) ein.
    Den restlichen Nachmittag chillen wir lieber noch in der Sonne 🌞😎.
    Læs mere

  • Valencia

    27. marts, Spanien ⋅ ☀️ 15 °C

    Nach sehr ruhiger Nacht fahren gegen 8.30 Uhr pünktlich nach dem Frühstück zwei Forstbeamte der Guardia rural vor und kurz danach unverrichteter Dinge wieder weg 🙈🙉🙊.
    Wir starten nach Valencia City und parken etwas außerhalb der Altstadt. Statt 1 Stunde zu laufen, nehmen wir für 2 € pP die Linie 19, nur 20 Minuten bis Xàtiva.
    Es erwartet uns eine faszinierende Ciutat Vella = Altstadt, eine der größten Altstädte Europas, für die man eigentlich mehrere Tage bräuchte. Wir lassen uns ein bisschen treiben, der Trubel nimmt langsam zu.
    Eine geballte Fülle an uralten Gemäuern und prunkvollen Wohn- und Geschäftshäusern.
    Die Fotos können nur einen ungefähren Eindruck von der überwältigenden Schönheit der sehr gepflegten Fassaden vermitteln.
    Mittags haben wir mit dem Menü im El Trovador den richtigen Riecher. Sehr gutes Essen und authentisches Ambiente. Die Gäste, darunter viele Arbeiter in ihrer Montur, aber auch erfolgreiche Shopping-Queens, stehen hierfür bis auf die Straße an.
    Langsam wieder Richtung Parkplatz erwartet uns dort eine böse Überraschung: das Dreiecksfenster auf der Beifahrerseite ist zertrümmert 🔨, der Camper durchwühlt.
    Bis auf einen Fotoapparat fehlt nichts, gut, dass wir Bargeld und Papiere nicht im Auto gelassen haben.
    Erstmal zur nächsten Polizeistation (nach langer Parkplatzsuche 😵‍💫), die Anzeigenerstattung dauert gut 1,5 Stunden.
    Dann zu Glassdrive Valencia Verdeguer, eine Folie auf den Schaden kleben lassen und die Ersatzscheibe bestellt.
    Wenn wir Glück haben, kann die Reparatur Montag, sonst hoffentlich Dienstag erfolgen.
    Bis dahin haben wir uns 20 km außerhalb auf dem CP Devesa Gardens Camping & Resort einquartiert. Ab heute gelten die "Osterpreise", fast doppelt so teuer wie noch gestern.
    Shit happens - aber wir werden jetzt ein paar ruhige Tage 🌞😎 genießen.
    Læs mere

  • Sagunt und Offroad-Übernachtungsplatz

    26. marts, Spanien ⋅ ☀️ 16 °C

    Wir fahren weiter Richtung Valencia und erreichen jetzt die Costa del Azahar (Küste der Orangenblüte).

    Falls wir die Gelegenheit bekommen, wollen wir hier noch regionale Getränke 🧉🥂 probieren:
    Horchata: ein erfrischendes Getränk aus Erdmandeln (Tigernuts), Wasser und Zucker und
    Barrejat: ein Mischgetränk aus Cazalla (trockener Anisschnaps) + Mistela (Likörwein).

    Mittags stoppen wir für einen Besuch der Altstadt und für ein leckeres Menü in Sagunt (ca. 73.000 Einw.).
    Sagunt weist ein buntes Gemisch an historischer und moderner Bebauung auf, über allem thront die riesige ehrmalige Festung Castell de Sagunt. Die Stadt ist in den letzten Jahrzehnten rasant gewachsen, darauf deutet auch der riesige Hafen Puerto de Sagunto hin. Volkswagen baut in Sagunt bei Valencia eine seiner größten Batteriezellfabriken (Gigafactory) der Tochtergesellschaft PowerCo, Eröffnung ist für 2027 mit über 3.000 direkten Arbeitsplätzen geplant.
    Im außerhalb der Altstadt gelegenen Restaurant El Banco Largo genießen wir wieder ein leckeres authentisches Menü zu sehr kleinem Preis.
    Für unsere heutige Übernachtung haben wir einen Offroad-Platz neben dem Heiligtum Ermita Virgen Medalla Milagrosa ausgesucht.
    Die Offroad-Strecke führt über 6 km ganz gut fahrbare Forstwege. Oben auf 300 m Höhe können wir noch die letzten Sonnenstrahlen bei recht frischem Wind genießen.
    Der Platz liegt am Rand des Naturparks Parc Natural de la Serra Calderona, wir hoffen auf eine ruhige und ungestörte Nacht.
    Læs mere

  • Reus - Modernisme und Wermut

    25. marts, Spanien ⋅ ⛅ 19 °C

    Nach dem Besuch der Teufelsbrücke zieht es uns mittags ins ca. 15 km entfernte Reus (111.600 Einw.). Die Stadt ist insbesondere für seine schöne Modernisme-Architektur und als Geburtsstadt des Universalachitekten Antoni Gaudí bekannt.
    Wir schauen uns zunächst die Markthalle (Mercat Central de Reus), eröffnet 1949, an. Das Ambiente ist großzügiger und moderner als in Tarragona, wir halten uns hier aber nicht lange auf. Bei dem tollen Wetter zieht es uns nach draußen und wir bummeln gemütlich durch die Altstadt. Wunderschöne Häuser aus der Zeit des Modernisme (katalanischer Jugendstil) am allen Ecken. Das historische Zentrum ist kompakt, gut zu Fuß zu erkunden und besticht durch elegante Plätze sowie prächtige Fassaden aus der Zeit um 1900. 
    Die Kamera läuft mal wieder heiß, es gibt unzählige schöne Motive ....
    Für unser Mittagsmenü kehren wir im Restaurant Rosa Dels Vents (Windrose) ein. Es gibt diesmal ein sehr gutes 4-Gänge-Menü incl. Brot und Kaltgetränk für unschlagbare 16 € pP.
    Reus gilt als historische Hauptstadt des spanischen Wermuts. Das „Vermuteo“ (auch bekannt als La Hora del Vermut) ist eine tief verwurzelte spanische Tradition, bei der man sich vor dem Mittagessen auf ein Glas Wermut trifft. Hätten wir das vorher gewußt 😌... - wir haben also noch keinen Wermut probiert, kommt vielleicht noch.
    Anschließend geht's zurück, wir genießen auf dem CP noch ein bisschen die über 20° Grad in der Sonne 🌞😎.
    Læs mere

  • Pont del Diable - Brücke des Teufels

    25. marts, Spanien ⋅ ☀️ 15 °C

    Das Aqüeducte de les Ferreres (auch als Pont del Diable bekannt, katalanisch für „Brücke des Teufels“) ist ein römisches Aquädukt, das die Senke des Barranc de les Arcs bei Tarragona  überspannt und Wasser vom Fluss Francolí ins antike Tarraco leitete.
    Es zählt zu den besterhaltenen antiken Aquädukten und ist das größte in Katalonien.
    Das Bauwerk mit einer Länge von 217 m und einer Höhe von 27 m (ohne Galerie) wurde vermutlich im 1. Jh. n. Chr. errichtet und diente noch bis ins Mittelalter der Wasserversorgung Tarragonas. Mehrfach instand gesetzt wurde es im Jahr 2000 als Bestandteil des archäologischen Ensembles von Tarraco zum UNESCO-Welterbe erklärt. 2005 wurde durch die Stadt Tarragona der Parc ecohistòric del Pont del Diable („Ökohistorischer Park Pont del Diable“) geschaffen, um dem Baudenkmal und seiner natürlichen Umgebung zu einem besseren Schutz zu verhelfen. Ein wirklich traumhaftes Gelände und definitiv ein Touri-Hotspot - muss man gesehen haben 🤗.
    Die Legende zum Ursprung der Bezeichnung des Aqüeducte de les Ferreres als „Brücke des Teufels“ ähnelt jener der Teufelsbrücke der Schweizer Schöllenenschlucht:
    "In Zeiten der Römer entschloss man sich angesichts einer großen Wasserknappheit, unter der Tarragona zu leiden hatte, ein Aquädukt zu errichten. Hierzu galt es, eine tiefe Klamm mit einer Brücke zu überspannen. Doch gerade als die Brücke fertiggestellt war, kam ein mächtiger Wind auf und brachte die gesamte Konstruktion zum Einstürzen. Als der Baumeister das Unglück sah, sagte er, dass nur der Teufel hier eine Brücke würde bauen können, die tausend Jahre hält. Kaum hatte er diese Worte ausgesprochen, erschien auch schon der Teufel und bot an, in nur einer Nacht eine neue Brücke zu errichten, die von Dauer sein würde. Daraufhin bot ihm der Baumeister dreissig Sack Gold an, um das Werk zu vollenden, doch der Teufel lehnte das Geld ab und sagte, dass er als Bezahlung nur die Seele des ersten, der vom Wasser des Aquädukts tränke, akzeptieren würde. So wurde es vereinbart und am nächsten Morgen stand die mächtige Brücke vollendet über der Schlucht und der Teufel erschien, um seinen vereinbarten Lohn abzuholen. Da zeigte ihm der Baumeister einen Esel, denn dieser hatte als erster vom Wasser des Aquädukts getrunken…“
    Læs mere

  • Tarragona (Teil 2)

    24. marts, Spanien ⋅ ☀️ 14 °C

    Jetzt führt uns der Weg entspannt durch die historische Altstadt von Tarragona - wir lassen uns einfach durch die Gassen treiben.
    Eine Sehenswürdigkeit toppt die andere, aber genauso auch die kleinen Besonderheiten in den engen Gassen.
    Die Altstadt von Tarragona (Part Alta) ist ein UNESCO-Weltkulturerbe, das römische Antike mit mittelalterlichem Charme verbindet. Sie ist ein Labyrinth aus engen Gassen, geprägt von der römischen Stadtmauer (3. Jh. v. Chr.), dem beeindruckenden Amphitheater am Meer und der gotischen Kathedrale Santa Tecla.
    Mittags kehren wir zu einem leckeren Menü in das Restaurant Tòful forum in der Altstadt ein - zu einem sensationellen Preis-Leistungs-Verhältnis.
    Læs mere

  • Tarragona (Teil 1)

    24. marts, Spanien ⋅ ☀️ 13 °C

    Wir besuchen heute das Zentrum von Tarragona (ca. 143.7000 Einwohner), nur 5-6 km von unserem CP entfernt.
    218 v. Chr. eroberten die Römer die iberische Stadt und machten sie unter dem Namen Tarraco zur Hauptstadt der Provinz Hispania citerior, später Tarraconensis. 
    In Tarragona gibt es viele römische Monumente: das Amphitheater, den Circus, das Forum Romanum, das Grabmonument Torre dels Escipions, den Triumphbogen Arc de Berà, das Mausoleum von Centcelles und die Aquäduktbrücke Aqüeducte de les Ferreres (auch Pont del Diable genannt).
    Im Jahre 2000 wurde das archäologische Ensemble von Tarraco zum UNESCO-Welterbe erklärt.
    An der Rambla Nova führt kein Weg vorbei, es ist eine breite Prachtstraße in der City von Tarragona.
    Tarragona ist 2026 ein Hauptzentrum für Castells (Menschenpyramiden), eine UNESCO-Weltkulturerbe-Tradition, die bereits über 200 Jahre alt ist. Mitten auf dem Platz betrachten wir die sehr eindrucksvolle Skulptur einer riesigen Menschenpyramide.
    Die Hauptstraße La Rambla Nova führt direkt Richtung Meer, endet jedoch oberhalb einer ca. 30 Meter hohen natürlichen Steilwand. Ein kunstvoll gestaltetes Geländer bewahrt den Spaziergänger vor dem versehentlichen Absturz. Das Handauflegen auf einen der metallenen Geländerpfosten soll Glück bringen. Die Tarragonesen sagen auf Katalanisch Tocar ferro porta sort! („Eisen berühren bringt Glück“).
    Wir laufen weiter zum Mercat Central de Tarragona, es ist ein 1915 aus Stahlbeton errichtetes großes rechteckiges Gebäude mit drei Schiffen (2017 renoviert). Man sagt, dass man den Schlüssel zu den Märkten finden muss, um die Städte und ihre Bewohner wirklich kennen zu lernen. Sehr imposant, außen und innen ....
    Um das Gebäude herum verteilen sich unzählige Marktstände in den benachbarten Gassen.
    Læs mere

  • Platja Llarga (Katalonien)

    23. marts, Spanien ⋅ ☀️ 14 °C

    Auf der Suche nach einem schönen CP sind wir nach mehreren Fehlversuchen (doch geschlossen, zu viele Dauercamper, zu klein 🙄 ...) jetzt vor Tarragona auf dem CP Platja Llarga (Langer Strand) gelandet.
    Geräumige Plätze, Sonne 🌞😎, wenig los - herrlich. Hier laufen noch letzte Vorbereitungen für die Saison, trotzdem alles tiefenentspannt.
    Da für die Gegend vor Barcelona zunächst für die nächstenTagen recht viel Wind angesagt war, wollten wir weiter nach Süden fahren. Das ist jetzt natürlich schon wieder alles überholt, aber egal 💁‍♀️.
    Wir genießen hier in den nächsten 3 Tagen vor allem die Ruhe, die Sonne, die Umgebung und werden einige der wenigen offenen Lokalitäten ausprobieren. Ein ausgedehnter Strandspaziergang musste nach der Autofahrt heute aber erstmal sein, Sonne, warmer Sand, leichte Brise, wunderbar.
    Der warme Ton ihrer feinsandigen Strände hat der Küste Tarragonas ihren Namen gegeben: Costa Daurada, die „Goldene Küste“.
    Abends haben wir dann allerdings mal wieder selbst gekocht, nicht, dass wir das noch verlernen 😉.
    Læs mere

  • El Port de la Selva

    22. marts, Spanien ⋅ 🌧 12 °C

    Spanien begrüßt uns mit Regen 🌧.
    Erstmal die nächste offene günstige Tanke auf dem Weg nach El Port de la Selva angesteuert - Diesel für 1,764 € / Liter, wir können echt nicht meckern 😅🤗.
    Im Ort steuern wir einen öffentlichen Parkplatz in
    2. Reihe an, der mal nicht für Womo-Übernachtungen gesperrt ist.
    Kurz orientieren, dann laufen wir zur kleinen Tapasbar Blaus.
    Hier genießen wir einige vorzügliche Kleinigkeiten der katalanischen Küche.
    Zum ersten Mal probieren wir Mojama (Pata Negra des Meeres), eine gesalzene und luftgetrocknete Thunfisch-Spezialität, sehr gut.
    Die Nacht sollte etwas regnerisch aber ansonsten sehr ruhig verlaufen. Hier ist heute nicht viel los.
    Læs mere

  • Cirque de Mourèze

    22. marts, Frankrig ⋅ ☁️ 13 °C

    Bevor die Fahrt nachmittags weiter nach Spanien geht, machen wir noch eine außergewöhnliche Wanderung im Hinterland.

    www-Infos und Einladung zur Wanderung im Hérault:

    KALKFELSEN SIND ALLGEGENWÄRTIG IN UNSERER GEGEND !
    Aber hier im Clermontais gibt es eine Besonderheit: Den unglaublichen Cirque de Mourèze. Ohne zu weit in die wissenschaftlichen geologischen Details vorzudringen - Kalk ist ein sedimentäres Gestein, das überwiegend aus den Mineralen Calcit und Aragonit, (zwei Kristallisationsformen von Calciumcarbonat und kohlensaurem Calcium) besteht. In mehr oder weniger schwankenden Anteilen kommen andere Minerale wie Dolomit oder Quarz vor. Überwiegt der Dolomitanteil, so spricht man von Dolomitgestein, das schneller erodiert und uns aus diesem Grunde heute diese pittoreske Landschaft bietet. Ursprünglich war die Region von einem warmen Süßwasser-Meer bedeckt. Als sich dieses zurückzog, wurde das darunterliegende Gestein im Laufe von 160 Millionen Jahren von den verschiedensten Klimata erodiert.
    Bis in die siebziger Jahre des 20. Jahrhunderts glich der Talkessel einer regelrechten Mondlandschaft mit nur wenig und sehr niedriger Vegetation. Heute geben die Pinien den Ton an.
    So, die Wanderung kann beginnen… Lassen Sie bei all den Dingen, die Ihnen dabei begegnen, Ihrer Fantasie freien Lauf!
    Cirque de Mourèze
    Sie werden bemerken, dass Sie auf einer Art Sand laufen. Dieser wird « Grésou » genannt. Es handelt sich dabei ganz einfach um das Endstadium der Erosion des dolomitischen Kalkes.
    Mehr als 70 Felsenstatuen sind gezählt worden: mal sieht man Tierformen, dann wieder Monster, wo anders Türme oder Schlösser. Gehen wir auf Abenteuerkurs zwischen Wanderwegen und mehr oder weniger geheimnisvollen Labyrinthen und spektakulären Felsformatiomen. Pssst!
    Also Augen auf!

    Diese außergewöhnliche und anspruchsvolle Wanderung mit Blick auf den Lac du Salagou und umliegende Dörfer dauerte mit ca. 7,5 km und 400 Höhenmetern Anstieg ungefähr 3-3,5 Stunden. Die meisten der überwiegend jungen Leute, die wir getroffen haben, waren zügig und ohne Stöcke unterwegs - Respekt👍!
    Wir waren über diese Hilfsmittel sehr froh und auch über die im Nachhinein richtig gewählte Route gegen den Uhrzeigersinn.
    Erschöpft (ich), aber glücklich über die bezwungenen Höhenmeter kehren wir noch kurz auf ein Kaltgetränk in die kleine Bar "Les romarins" ein. Blühenden Rosmarin gibt es auf der Wanderung soweit das Auge reicht.

    Und jetzt viel Spaß beim Betrachten der Fotos.
    Læs mere

  • Wochenmarkt in Pézenas - immer samstags

    21. marts, Frankrig ⋅ ☀️ 14 °C

    Heute besuchen wir den großen und vielfältigen Wochenmarkt in Pézenas.
    Multikulti: Franzosen, Spanier, Italiener und Nordafrikaner verkaufen fast alles, was das Herz begehrt 🤗. Eine wahre Lebenslust wabert über den Markt, alle sind gut gelaunt und das Wetter spielt ebenfalls mit 🌞😎.
    Unser Mittagsmenü nehmen wir bei "L'Assiette d'Anatole" (Anatol's Teller) ein, es gibt wieder kulinarische Köstlichkeiten für Augen und Magen.
    Den letzten Nachmittag verbringen wir entspannt in der Sonne, morgen fahren wir ein Stück weiter.
    Læs mere

  • Pézenas zum Entschleunigen

    20. marts, Frankrig ⋅ ☀️ 17 °C

    Heute sind wir nochmal gemütlich zu Fuß 🦶🦶 unterwegs, lassen die Gassen von Pézenas auf uns wirken und entdecken wieder einiges Neues.
    Licht und Schatten bei herrlichstem Sonnenschein 🌞.
    Im kleinen Bistro "es aQui" (hier ist es) genießen wir mittags einen Hähnchenschenkel in würziger Tomaten-Ingwer-Kokos-
    Sauce mit Reis, anschließend noch ein Tiramisu mit Karamellkeks ohne Alkohol, unglaublich lecker 😋.
    In den letzten paar Tagen hier im Hérault haben wir so viele Inspirationen zum Nachkochen bekommen, einfach toll.
    Den Rest des Nachmittags chillen wir in der Sonne auf dem CP, das musste jetzt einfach mal sein 😉🌞😎.
    Læs mere

  • Bèziers

    19. marts, Frankrig ⋅ ☀️ 15 °C

    Unsere heutige Tour führt uns ins 25 km entfernte Bèziers (ca. 81.500 Einw.) - unbedingt eine Reise wert 🤗.
    Schon von Weitem sieht man die alles dominierende ehemalige Kathedrale von Béziers aus dem 13.-14. und 18. Jh.
    (Cathédrale Saint-Nazaire), sehr imposant. Unser erster Stopp gilt der Schleusentreppe von Fonseranes (Les 9 Écluses de Fonseranes) von 1676. Mit sechs Kammern überwindet sie einen Höhenunterschied von 13,60 Meter. Die Schleusentreppe ist als Monument historique klassifiziert und eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Jährlich werden ca. 10.000 Touristenboote geschleust.
    Direkt nebenan steht der Rest des alten Wasserkeilhebewerkes Pente d'Eau de Fonseranes. Die Anlage wurde, nach dem Wasserkeilhebewerk Montech, als weltweit zweites und zugleich letztes Wasserkeilhebe-
    werk 1983 in Betrieb genommen und im Jahr 2001 stillgelegt.
    Auf dem Weg in die Altstadt besuchen wir die Pont Vieux, eine alte Steinbogenbrücke (12. Jh., Umbauten im 14. bis 16. Jh.), daneben gibt es das 1992 freigelegte Amphitheater aus dem
    1. Jh..
    Anschließend bummeln wir ausgiebig durch die Altstadt, ein Genuss für Liebhaber alter Architektur. Ein Gebäude schöner als das andere, eine tolle entspannte Atmosphäre.
    Es gibt rund um die sehr großzügige Allèe Paul-Riquet unendlich viele Restaurants, Bars, kleine Boutiquen etc..
    Wir entscheiden uns mittags für das Restaurant Le Patio, mal wieder ein Volltreffer, fast schon Sterneküche 😇🤗.
    Ein kurzer Besuch in der legendären Markthalle von 1891, wir kaufen Käse und Salami.
    Auf der Rückfahrt statten wir noch der Ancien Moulin de Bagnols (ou Cordier) einen Besuch ab.
    Am Fuße der Stadt, am Fluss Orb gelegen, bildeten die Bagnols-Mühlen, ehemals Bischofsmühlen von Béziers, den Ausgangspunkt einer großen Ingenieurleistung. Hier gelang es dem jungen, autodidaktischen Bézierser Jean-Marie Cordier, der später Wasserbauingenieur wurde, 1827, das Wasser des Orb einzufangen und ins Stadtzentrum zu pumpen.
    Béziers gehörte damit zu den ersten Städten der Region und Frankreichs mit reichlich hochwertigem Wasser – zu einer Zeit, in der Trinkwasser äußerst knapp war.
    Eigentlich bräuchte man noch mindestens einen weiteren Tag, um all die schönen Dinge hier zu entdecken und in den großzügigen Parks zu entspannen.
    Wir haben übrigens heute morgen für 2 Tage auf dem CP verlängert 🤩.
    Læs mere

  • Sète Altstadt und Hafen

    18. marts, Frankrig ⋅ ☁️ 13 °C

    Unser nächstes heutiges Ziel ist die Altstadt von Sète, wir steuern erstmal die Markthalle (seit 1890) und die Marktstände (immer mittwochs) drumherum an.
    Es gibt viele interessante, allerdings oft auch nicht ganz preiswerte, Angebote. Alles, was das Herz begehrt, viele regionale Produkte auch aus kleinen familiären Betrieben.
    Unbedingt dazu gehören auch Spezialitäten mit italienischem Einfluss, das alles jeden Tag bis 13 Uhr. Eine sehr schöne quirlige Atmosphäre 🤗.
    Zum Mittagssnack treibt es uns auf die Terrasse des Chez Boule - Le Galoubet, hier sitzen viele Einheimische, vermutlich auch Mitarbeiter aus dem benachbarten Rathaus.
    Der Wind frischt plötzlich extrem auf, wir bleiben trotzdem draußen und genießen Burger und Seeteufel vom Feinsten.
    Anschließend laufen wir noch kurz Richtung Wasser, es ist ungemütlich mit eisigem Wind. Vor der Rückfahrt wärmen wir uns noch mit einen Kaffee auf, das war genau die richtige Entscheidung ☕️☕️.
    Læs mere

  • Sète auf dem Stadthügel

    18. marts, Frankrig ⋅ ☀️ 14 °C

    Sète ist praktisch von allen Seiten von Wasser umgeben und wird deswegen auch als „Klein-Venedig des Languedoc“ bezeichnet. 
    Unser erstes Ziel heute bei herrlichem Wetter 🌞😎 ist Panoramique du Mont Saint-Clair, lt. Google Maps ca. 45 km entfernt.
    Der Stadthügel Mont Saint Clair, ein Kalkfelsen von 183 Metern Höhe, bietet besonders von seiner Aussichtsplattform aus einen außergewöhnlichen Ausblick über die Stadt Sète, die Gewässer (Mittelmeer, Étang (Lagune) de Thau, verschiedene Kanäle) und den Hafen.
    Hier oben gibt es die kleine Chapelle Notre- Dame-de-la-Salette.
    Die Kapelle befindet sich an der Stelle des ehemaligen Kastells Montmorencette, sie besitzt eine originelle Architektur. Im Inneren befinden sich eindrucksvolle Votivbilder, die der Seefahrtstradition der Stadt gewidmet sind. Aktuell laufen seit 2025 neue Restaurierungsarbeiten.
    Nur 1,5 km entfernt, an den Hängen des Mont Saint-Clair, befindet sich der Staatswald Forêt Domaniale des Pierres Blanches - Wald der weißen Steine.
    Dieser staatliche Wald auf einer Fläche von 27 ha (Kiefernwald und Garrigue) verdankt seinen Namen den zwischen den Kiefern zutage tretenden jurassischen Kalksteinfelsen.
    Zahlreiche markierte Wanderwege wurden angelegt und Informationstafeln ermöglichen es den Besuchern, verschiedene Pflanzenarten kennenzulernen. Ein Aussichtspunkt und eine Orientierungstafel bieten einen Panoramablick auf die Lagune zwischen dem Meer und dem Étang de Thau.

    Die Legende der weißen Steine:

    Diese Legende erzählt die Geschichte des Königs des Thau-Beckens , der sieben Töchter hatte, die gerne auf dem Mont Saint-Clair spazierten. Von ihrer Schönheit angetan, kamen junge Männer aus Sète, um sie zu beobachten. Die Prinzessinnen, die der Neugierde überdrüssig waren, verwandelten die neugierigen Zuschauer in weiße Steine ​​und gaben dem Ort so seinen Namen.

    Ein wunderbarer Ort für herrliche Spaziergänge und eine einzigartige Panoramaaussicht, an klaren Tagen bis in die Pyrenäen!
    Mittags fahren wir runter in die Altstadt...
    Læs mere

  • Florensac und Agde

    17. marts, Frankrig ⋅ ☀️ 18 °C

    In Florensac „Flore en sac“ - Blume im Sack -
    wollten wir heute eigentlich den Markt besuchen, es war jedoch ein traditioneller Markt ohne Lebensmittel (nur Kleidung, Matratzen u. ä.).
    Also machen wir einen Rundgang durch die Altstadt.
    Ok, es gibt einige alte Häuser, vieles wirkt jedoch etwas verkommen, feucht, der Putz blättert ab.
    Durch die asphaltierten befahrenen Straßen in der Altstadt kommt keine richtige Atmosphäre rüber - wir sind etwas enttäuscht.
    Weiterfahrt nach Agde, zuerst zum Cap d'Agde, der jüngsten Urbanisation, die ab den 1960er Jahren schnell als Touristenzentrum südlich von Agde errichtet wurde.
    Wen es interressiert:
    Das Village Naturiste
    (SZ: Welthauptstadt der Nackten) ist eine 120 Hektar große FKK-Anlage im Osten von Cap d’Agde. Es handelt sich um einen teilweise urbanen Siedlungskomplex mit zwei Hotels und Campingplatz. Bis zu 40.000 Einwohner und Touristen leben hier in der Ferienzeit. 1,5 Millionen Besucher, Tagesgäste eingeschlossen, besuchen pro Jahr das Gelände. Village Naturiste ist die meistbesuchte FKK-Anlage der Welt und mittlerweile Treffpunkt der europäischen Swinger-Szene.
    Wir verlassen dieses moderne Areal mit Spielkasino und Kongresszentrum nach kurzer Durchfahrt und steuern die Altstadt an.
    Bis auf die riesige Baustelle vor der Altstadt kann Agde mit einigen interessanten Gebäuden und nettem Flair in der Altstadt überzeugen.
    Wir finden das Restaurant Le Jardin Gourmand und genießen als letzte Mittagsgäste ein hervorragendes Menü 😋😋.
    Anschließend bummeln wir wieder durch die Altstadt Richtung Canal du Midi zur Écluse Ronde d'Agde, der
    Rundschleuse von Agde.
    Sie wurde 1676 erbaut und ist die einzige Kesselschleuse mit mehr als zwei Anschlüssen, die in Frankreich in Betrieb ist. Der dritte Anschluss führt in einen Stichkanal, der zum Unterlauf des Flusses Hérault und damit auf kurzem Wege zum Mittelmeer führt.
    Damit endet unser Besuch in Agde und wir genießen noch ein bisschen Sonne auf dem CP.
    Læs mere

  • Bummel durch die Altstadt von Pézenas

    16. marts, Frankrig ⋅ 🌬 16 °C

    Die historische Altstadt von Pézenas mit ihren denkmalgeschützten Bauten und Hotels aus dem 16., 17. und 18. Jahrhundert lädt zum Bummeln und Staunen ein.
    Nahezu jedes der unzähligen alten Gemäuer hat seine kleinen feinen Besonderheiten.
    Viele liebevoll erhaltene Details - vor und hinter den Mauern - entzücken den Betrachter und lassen die Kamera heiß laufen.
    Einfach nur toll, diese vielen Motive, die sich hier förmlich aufdrängen.
    Das sonnige aber ziemlich windige Wetter lässt uns die Gassen rauf und runter laufen.
    Viele interessante Museen, unter anderem das Türenmuseum Musée de la Porte sind leider geschlossen (Montag?).
    Es gibt hier sehr viele große und kleine Ateliers, die vielfältige Kunst gehört einfach zu Pézenas dazu.
    Wir genießen ein kleines Kaltgetränk auf dem zentralen (Markt) Platz zwischen den Einheimischen vor dem Café des Arts und sitzen eine Weile in der prallen Sonne 🌞🍺🍷🌞.
    Später kehren wir zu einem leckeren Mittags-Menü bei le bernie's ein, sehr schmackhaft, mehr als ausreichend und zu einem für Frankreich ganz guten Kurs.
    Genug für heute, morgen mehr aus dieser hübschen Gegend.
    Wegen der vielen Fotos gibt es heute 2 footprints 😉.
    Læs mere

  • Pézenas

    15. marts, Frankrig ⋅ 🌬 15 °C

    Tatsächlich können wir heute nochmal entspannt den provenzalischen Markt mit superfrischen regionalen Produkten angucken und in der Markthalle ein leckeres Frühstück verspeisen. Das Wetter war uns hold, nur leichter Nieselregen und Wind zwischendurch.
    Wir beschließen, hinter Montpellier einen der ganz wenigen geöffneten Campingplätze anzusteuern und dort ein paar Tage zu bleiben.
    Die Fahrt ist entspannt, aber teilweise ist es so böig-windig 🌬, dass sogar der Spurhalte-Assistent mehrere Male ruppig eingreifen muss.
    Nachmittags erreichen wir den verwaisten städtischen 3Sterne-CP Camping municipal Castelsec in Pézenas.
    Alles einfach, aber sauber und funktional, wie es auf französischen Municipal-Plätzen üblich ist.
    Rezeption geschlossen, das Tor weit auf, allerdings mit Zugangscode zu bedienen. Ohne Code bleiben wir besser am Platz, kochen selbst, relaxen ein bisschen und werden ab morgen das Umfeld erkunden.
    Læs mere