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Far Far Away

Hallo ihr Lieben, ihr seht ja, wo ich im Moment unterwegs bin. Ich bin für sämtliche Reisetipps oder etwaige Unterkunftsvermittlungen zu Freunden auf meiner Reise dankbar! 😊
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  • Day32

    Airport-Tag

    October 12, 2019 in the United States ⋅ ⛅ 11 °C

    Nach der Nacht auf dem Flughafen fühlte sich das Glück nicht mehr ganz so Glück-ich an. Rückenschmerzen, kalt, müde, bäh! Erstmal nen Kaffee!☕ Wir wussten noch immer nicht so recht wohin mit uns. Also saßen wir lange im Starbucks. Keine Antworten mehr von Gastgebern in Seattle. Sollten wir ein Auto mieten? So kurzfristig war das sehr teuer. Wir entschieden uns dennoch dazu, den Shuttle zu dem Autovermietungstrakt zu nehmen. Dort klapperten wir einige ab, alle zu teuer. Also setzten wir uns hin und recherchierten und waren ziemlich ratlos, so sehr, dass wir wahnsinnig viel lachen mussten. "Let's dance to Joy Division and celebrate the ironie. Everything is going wrong, oh, we're so happy"🎵
    Vielleicht ziehen wir hier einfach ein. Machen den Flughafen zu unserem Heimathafen. Ab Montag waren die Mietwagen wieder günstiger. Also vielleicht einfach warten?!
    Nachdem wir ein bisschen umhergelaufen sind und unser neues Zuhause schon fast ins Herz geschlossen hatten, bekamen wir schließlich ein Angebot. Gott sei dank!😂 Ein Bett! Und es wartete nur etwa 1,5h Fahrt von uns.😅
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  • Explore, what other travelers do in:
  • Day31

    Todd & Mary ❤

    October 11, 2019 in the United States ⋅ 🌙 8 °C

    Direkt hinter der Grenze ging der Highway entlang und wir wollten uns günstig platzieren. Als wir liefen, hielt direkt ein Pick Up neben uns an, mit einem Mann darin, der uns anbot, uns zumindest für 10 Meilen mitzunehmen. Ich war mir im ersten Moment unsicher. Er sah ein bisschen müde aus und ich konnte auf den ersten Blick nicht sagen, ob ich ihm vertrauen wollte. Das sollte gut überlegt sein. Außerdem sind 10 Meilen wirklich nicht viel. Vielleicht war es doch besser, auf die nächste Möglichkeit zu warten. Er sprach dann allerdings noch ein bisschen weiter und erzählte etwas von seinen Kindern, was mich Vertrauen finden ließ. Gut, dass ich das schließlich gefasst hatte. Denn das war wirklich das Beste, was uns passieren konnte. Er stellte sich als lustiger, herzlicher Zeitgenosse heraus. Er erzählte uns, dass er sowieso eine Couch nach Seattle bringen müsste, dass er allerdings noch mit seiner Frau zu klären hatte, ob das auch heute möglich wäre. Er telefonierte ein bisschen rum und er meinte dann, dass es funktionieren würde. Ja, nice! Dann waren es wohl doch ein bisschen mehr als 10 Meilen. Wir holten mit ihm noch seinen Gehaltsscheck ab, sein Chef lächelte uns durch die Tür noch an. Da Todd (so heißt der Ehrenmann😀) den Schlüssel stecken ließ, bekam er schließlich mein 100%iges Vertrauen. Wenn er uns so sehr vertraute, dass wir nicht einfach mit seinem Auto davonfuhren, hat er wohl das gleiche verdient. Seinen Scheck brachte er zu einer Station, die es so wohl schon seit Jahrzehnten gab. Er fuhr mit dem Auto heran und packte den Scheck in eine Plastikröhre. Die Angestellte aus dem Glaskasten ein paar Meter weiter begrüßte ihn wie einen alten Bekannten und fragte, was sie für ihn tun kann. Er zahlte alles ein bis auf 100 $, die er sich in 20 $-Scheinen auszahlen ließ. Die bekam er über die Röhre dann auch. Hahaha, witzige Einrichtung. Danach fuhren wir zu ihm nachhause, um die Couch abzuholen. Er wollte sie in Seattle seinem Sohn bringen. Er wohnte sehr knapp vor der Grenze, was bedeutete, dass wir wieder zurückgefahren waren, aber das kümmerte uns wenig. Zeit war ja gerade nicht unser Problem. Die Frau begrüßte uns nett und stellte sich vor. Mary Lou. Und sie wirkte ebenso warm und herzlich. Wir unterhielten uns viel mit den beiden. Sie erzählten uns viel von ihren Kindern. Sie haben vier, die alle altersmäßig sehr nah beieinanderlagen. 19, 21, 23 und 25 Jahre alt. 2 Jungs, 2 Mädchen. Cool. Die letzte hatte letztes Jahr das Nest verlassen und das war für die beiden wohl echt eine schwere Zeit. Verständlich. Das muss wirklich komisch sein. Glücklicherweise sind die Kinder alle nicht so weit weg. Sie studieren allesamt an der Washington State University und wohnen in Seattle. Das sind etwa 2 Stunden Autofahrt bis dahin. Wir mussten zum Tanken nochmal anhalten und haben gleich auch noch bei Costco gestoppt, einem riesigen Supermarkt, den man mit Selgross oder Metro vergleichen kann. Auch hier braucht man eine Mitgliedskarte, um die Sachen einzukaufen. Wir waren begeistert von den Preisen, auch wenn wir im Moment nichts dringend brauchten. Todd stoppte bei einer Teststation von irgendwelchen vibrierenden Platten, auf die man die Füße legen kann. Das soll, glaube ich zumindest, die Durchblutung fördern. Da er dort schon etwa fünf Mal gesessen hatte, schnappte sich Mary schließlich so ein Teil und entschied, dass sie es kauften. Süß. Anschließend ging es für uns weiter in Richtung Seattle. Es war bereits dunkel und irgendwo unterwegs sahen wir ein Stadion leuchten. Da meinte Mary, dass ja heute Freitag sei und Freitag Abend immer Highschool-Football-Abend sei. Bella und ich dachten darüber nach, dass wir uns vermutlich, wenn wir schonmal hier sind, einmal ein Football-Spiel anschauen sollten. Und kaum hatten wir diesen Gedanken ausgesprochen, fanden wir uns schon auf dem Parkplatz der Schule wieder, von der aus wir von weitem die Lichter gesehen hatten. Einfach so, ganz spontan haben die beiden nur für uns dort angehalten. Auch den Eintritt haben sie für uns bezahlt. Krass eigentlich, dass man hier selbst bei Highschool-Spielen Eintritt bezahlen muss. Macht auf jeden Fall deutlich, wie viel Wert auf den Sport gelegt wird (teilweise sogar mehr als auf die Ausbildung an sich, wie wir später von Todd erfuhren). Wir fühlten uns, als wären wir in ein Highschool-Teenie-Movie gefallen. Football-Spieler auf dem Feld, Cheerleader, die am Rand ihre Parolen choreografierten, Fans, hauptsächlich bestehend aus Schülern, in den entsprechenden Teamfarben auf der übervollen Tribüne, eine riesige Schulband, die in der Mitte der Haupttribüne ordentlich Lärm machte, ein Maskottchen zur moralischen Unterstützung und natürlich stolze Eltern, kleine Geschwister, die rumtobten und Nachwuchstänzer, die gemeinsam mit den Großen die Halbzeitshow gestalteten. Wir waren komplett am ausrasten! Wir bedankten uns ungefähr eine Million Mal bei Todd und Mary, dass sie uns dieses Spektakel zeigten und sie schienen darüber sehr glücklich. Todd besorgte uns sogar noch Popcorn. Das ganze entwickelte sich in einen richtigen kleinen Familienausflug.👨‍👩‍👧‍👧 Leider war „unser“ Team echt kacke.😄 Es stand irgendwie sowas wie 0:21.😃 Außerdem wurde es schließlich kalt und wir verließen das Stadion nach der Halbzeitshow. Und weiter ging’s. Ob wir Hunger hätten, war die nächste Frage, kaum dass wir zurück im Auto waren. Todd hatte großen Hunger und auch schon eine Idee, wo wir diesen stillen könnten. Ein BBQ-Steak-Fleisch-Gedöhns-Restaurant. Dort wollte er schon lange hin, aber Mary hat es ihm immer wieder verweigert. Hahaha. Das erinnert mich sehr daran, wie ich, wenn ich schonmal in Cottbus bin, immer ins Rancheros essen gehen will. Frank auch. Aber Mutti…naja, nicht so sehr. :D Das habe ich ihnen dann auch erzählt und als klar war, dass ich auf Rippchen stehe, war die Sache entschieden. Das Essen war wirklich wirklich gut. Der Cocktail auch. Todd und Mary bestanden darauf, uns einzuladen. Mal abgesehen davon, dass ich ihnen insgesamt kaum dankbarer hätte sein können für einfach alles, war ich darüber sehr glücklich. Es war kein billiger Schuppen.😅 Ich war todesvollgefressen! Aber Junge, war das gut!😍 Wir ließen uns den Rest einpacken und fuhren schließlich weiter unserem Ziel entgegen. In Seattle angekommen schienen die beiden uns noch nicht so recht gehen lassen zu wollen. Wir hatten nichts dagegen. Der Flughafenboden konnte ruhig noch kurz warten.😄 Sie zeigten uns das Viertel, in dem die Verbindungshäuser der Uni stehen. Jedes ihrer vier Kinder gehört einer anderen Verbindung an. Der Teenie-Film war wohl noch nicht vorbei.😄 Diese Häuser waren dermaßen krass. Richtige Villen. Da es Freitagabend war, war echt viel los. Überall schienen Partys stattzufinden. Wir überlegten schon, ob wir am Folgeabend einfach nochmal in den Bezirk zum Feiern gehen würden. Mary versuchte, zwei ihrer Kinder zu erreichen, damit wir sie kurz kennenlernen konnten, aber sie waren entweder zu müde oder betrunken. Hahaha. Als erfahrene Eltern nahmen sie das mit Humor. Die Couch war übrigens immer noch hinten drin und es war bereits nach Mitternacht. Wir waren uns nicht sicher, ob sie die Couch nicht einfach wieder mit nach hause nehmen würden. Eine letzte Freude wollten uns Todd und Mary noch machen, indem sie uns zu einem tollen Aussichtspunkt brachten, der einen Blick über die Skyline von Seattle erlaubte.🌃 Es war wirklich, wirklich schön. Allerdings war es auch sehr kalt draußen und die Müdigkeit begann von uns allen langsam Besitz zu ergreifen. Am Ende luden sie uns am Flughafen ab. Wir versicherten, dass wir hier nur kurz bleiben würden, um dann ein Auto zu mieten. Ich weiß nicht, ob sie uns hätten im Flughafen schlafen lassen, ohne die Gewissheit, dass wir danach wüssten, was wir tun. P.S.: Wir wussten es natürlich wie immer nicht.😅
    Die Verabschiedung war herzlich und alle waren sich einig, dass wir uns dringend irgendwann wiedersehen müssten. Was für ein unvergesslicher und unbeschreiblicher Tag das war! Wir konnten unser Glück mal wieder kaum fassen!😍😍😍
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  • Day31

    Bitte lasst uns rein

    October 11, 2019 in Canada ⋅ ☀️ 13 °C

    Auf dem Parkplatz dachten wir darüber nach, was sie uns an der Grenze alles wegnehmen würden. Früchte, Alkohol…sonst hoffentlich nichts. Die halbe Flasche Wein, die Bella noch hatte, wollten wir nicht einfach in die Tonne schmeißen. Was blieb uns also anderes übrig, als sie zu trinken? Richtig. Nix!😀 Jeder von uns aß auch noch ne Banane. Als wir uns dann aufmachten, kam uns erst der Gedanke, was wir wohl den Grenzbeamten erzählen sollten, wie wir vorankommen. Wir wussten nicht so genau, ob trampen im Bundesstaat Washington erlaubt ist.🤔 Irgendwie ist es wohl illegal, aber nach exakter Definition irgendwie auch nicht, oder so. Wir versuchten, das Schild so wenig auffällig zu platzieren wie möglich: zwischen Bellas Rucksack und Rücken. Bei mir hatte es nicht hingepasst, ich bin zu klein, die Pappe war zu breit.😅 Dann machten wir uns auf den Weg. Aber wolang eigentlich? Hier waren überall Spuren für Pkw’s oder Lkw’s, aber wo genau mussten wir jetzt hin? Wir fragten einen Officer, der uns den Weg erklärte. Wir folgten dem. Dann waren wir allerdings plötzlich, ohne von irgendwem aufgehalten worden zu sein, auf der US-amerikanischen Seite. Hm. Äh. Häh?!😂 Zwei Officers kamen uns entgegen und wir wollten sie gerade fragen, da wechselten sie die Straßenseite und wir waren weiter verwirrt. Aber so ganz ohne Registrierung wieder einzureisen, ist vermutlich keine gute Idee, oder?🤔 Also sind wir den Weg wieder zurückgelaufen. Hallo, Kanada!😀 Dann fanden wir den Weg und standen schließlich vor einem streng blickenden Grenzbeamten, der allerhand Fragen stellte. Wo wollen wir hin? – Seattle. Wie wollen wir dorthin kommen? – ähm. Ich weiß wirklich nicht, was ich geantwortet hätte, aber Bella entschied sich für die ehrliche Variante und teilte ihm mit, dass wir trampen wollten. Das fand er nicht so witzig und meinte, dass das illegal sei. Ein Kollege von ihm schaute sich unser Pappschild an. Er sah recht amüsiert aus darüber. Unser zuständiger Beamter allerdings fragte uns, ob wir denn noch nichts von Bussen gehört hatten. Darauf meinte Bella, dass uns das zu teuer wäre. Oha. Da wurde er gleich noch hellhöriger. Wie viel Geld wir denn hätten? Was wir machten, um Geld zu verdienen? Wann wir wieder in unsere Jobs zurückmüssten? Wie lange wir denn überhaupt bleiben wollten und überhaupt. Ich persönlich kam ganz schön ins Schwitzen. Natürlich mussten wir die Banane und den Apfel, den wir noch hatten, abgeben. Etwas zögerlich gab er uns die Reisepässe zurück und meinte, dass wir aufpassen sollten, das sei nicht die sicherste Art zu reisen. Ich hätte nicht die Nerven gehabt, am Ende noch nach einer Toilette zu fragen. Bella schon.😄 Naja, wenn sie ging, konnte ich wohl auch. Wir bekamen beim Rausgehen noch gesagt, dass wir vorsichtig sein sollten, aber dann waren wir glücklicherweise entlassen. Puh!🤪 Mir fiel ein Stein vom Herzen.Read more

  • Day31

    Bis zur Grenze

    October 11, 2019 in Canada ⋅ ⛅ 11 °C

    Wir sind relativ zeitig aufgestanden, haben beide nochmal geduscht, Sachen gepackt und ordentlich gefrühstückt. Von Berry noch keine Spur. Ich hatte schon ein bisschen die Vermutung, dass er auch nicht auftauchen würde. Letztlich behielt ich auch Recht. Wir sahen ihn nicht, suchten uns den Bus für 11.32 a.m. heraus und sagten uns, wenn er bis dahin nicht da wäre, fahren wir doch mit den Öffis. Immerhin sparen wir so nochmal ein bisschen Geld. Frank ist auch mit rausgekommen und hat mit uns auf den Bus gewartet, er ist dann jedoch in die andere Richtung los. Ich denke, wir haben nicht das letzte Mal voneinander gehört. Mal schauen, wie er sich so schlägt. 😊
    In der Innenstadt suchten wir uns einen Supermarkt, von dem wir einen Karton bekommen könnten, um unser Schild zu basteln. Es war das erste Mal, dass wir nicht sofort fündig wurden. Die erste Angestellte, die wir ansprachen, gab uns allerdings nett Ratschläge, wo wir noch fragen könnten. Die Dame, die uns dann schließlich die ersehnte Pappe aushändigte, war deutlich reservierter, aber was kümmert es uns?!😀 Mit dem Ding im Gepäck haben wir uns dann schließlich zu dem McDonalds nahe des Highways auf den Weg gemacht. Der Bus hielt ganz in der Nähe und wir merkten schon beim Aussteigen, dass wir an diesem Platz wirklich gute Karten haben würden. Eine einspurige Straße mit Seitenstreifen, die direkt auf den Highway führte. Besser kann es gar nicht laufen. Nachdem wir noch ein Käffchen bei Mces getrunken haben und das Schild schließlich fertig war, machten wir uns auf den Weg. Da man an der Stelle so nah an den Autos dran war, konnte man jeden einzelnen Fahrer ansehen. Das war witzig. Wieder waren die Reaktionen spannend. Einige guckten schnell weg, andere freuten sich, manche verzogen keine Miene. Mehrere Frauen deuteten uns mit Gestikulationen an, wie cool sie das fanden. Keiner hielt an. Aber naja, das ging vielleicht gerademal 10 Minuten. Denn dann stoppte eine Frau, die meinte, sie fährt bis ganz nah an die Grenze. Perfekt! Denn kein Mensch würde fremde Menschen im Auto mit über die Grenze nehmen, den Weg müssten wir eh zu Fuß gehen. Wir hatten noch zuvor darüber gesprochen, dass es ziemlich cool wäre, wenn uns mal ne Frau mitnehmen würde und ich meinte schon, dass ich das recht unwahrscheinlich fänd. Lannie (so hieß die Gute, sie dürfte um die 40 gewesen sein) sei auch eigentlich nicht der Typ für sowas, wie sie uns erzählte. Sie meinte, sie hätte nie gedacht, dass sie sowas mal machen würde, aber wir sahen so nett aus und so als hätten wir viel Spaß und da hat sie sich einfach spontan dazu entschieden. Cool! Sie arbeitet in einer Schuhfirma und hatte gerade Feierabend. Sie erzählte uns von ihrer Tochter und es war das erste Mal, dass der Fahrer/die Fahrerin ein Selfie mit uns wollte statt umgekehrt.😄 Sie meinte, ihre Tochter würde ihr das sonst nie glauben.😀 Sie ließ uns etwa 3 Gehminuten von der Grenze auf einem Parkplatz raus und fuhr von dannen. Danke, Lannie!💛
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  • Day30

    Planung, Waschbären & Ausblick

    October 10, 2019 in Canada ⋅ ☀️ 8 °C

    Heute waren wir recht faul. Naja, ich hab auch ein bisschen gearbeitet, aber im großen und ganzen haben wir uns kaum aus unserer Unterkunft wegbewegt. Wir wollten irgendwie beide noch den Luxus (dieses Bett!!!😍) genießen. Wir haben viel Zeit damit verbracht, Pläne für die kommenden Tage und Wochen zu schmieden und haben festgestellt, das alles einfach uuuuunglaublich teuer ist. Nun waren wir uns die ganze Zeit nicht sicher, was wir denn nun überhaupt machen wollen. In Vancouver hatten wir keinen neuen Host gefunden, die Unterkünfte waren zu teuer. Vancouver Island? Hm. Wäre eine Möglichkeit. Wurde uns sowieso von allen Seiten empfohlen. Aber auch da sind die Unterkünfte teuer und so richtig gut kommen wir von dort auch nicht weiter. Mietwagen für die gesamte Westküste? Keine schlechte Idee, auch gar nicht so teuer, wenn man auch die Möglichkeit hätte, darin zu schlafen…aber es wird mal wieder zu kalt. Uff!
    Zwischendurch sind wir mit Berry ins Gespräch gekommen, ein Mitbewohner in der Unterkunft, der ein privater Tourguide ist. Er konnte uns viele Tipps geben, allerdings hat er nicht so ganz verstanden, dass die krassen Attraktionen viel zu teuer für uns wären. Und überhaupt wirkte das die ganze Zeit wie ein Verkaufsgespräch. Er bot uns dann auch an, uns kurz zum Supermarkt zu fahren. Wir wollten sowieso nochmal rausgehen und auch einkaufen, aber irgendwie fühlten wir uns regelrecht genötigt, uns von ihm fahren zu lassen und dann auch sofort. Prinzipiell wollten wir ja wirklich hin und das Angebot war nett, aber er hörte einfach nicht auf zu laaaabern. Er hat auch seine Familie über Videochat angerufen und uns dann immer wieder das Telefon hingehalten und wollte Fotos mit uns, obwohl wir uns gerade einmal zwei Minuten unterhalten hatten. Keine Ahnung. Richtig anstrengende Verkäufer-Labertasche, der aber dabei irgendwie so nett und höflich blieb, dass man ihm nicht unhöflich entgegentreten konnte. Geschickt, das muss man ihm lassen. Genauso machte er mit uns auch den Deal aus, dass er uns an den Platz fahren würde, von wo aus wir gut in Richtung Seattle trampen könnten. Ich hörte nur, wie er Bella anbot, uns für lau zum Flughafen zu fahren und Bella es schon fast dankend angenommen hatte, als ich meinte, dass wir doch gar nicht zum Flughafen müssten. Darauf fragte Berry, wo wir hinmüssten und ich zeigte es ihm. Dann meinte er, er könnte uns dort auch hinfahren. Wir hinterfragten, ob er das wirklich umsonst machen würde und dann haderte er und fragte, wie viel wir denn für den Bus bezahlen würden. Dann meinte er, wir sollen ihm einfach so viel geben, wie wir sowieso für den Bus bezahlt hätten. Nun gut: 7, 25 $. Dafür, dass man fast ne Stunde Fahrt und drei Mal Umsteigen spart, ist es ein super Angebot. Dann fing er an, uns zu erzählen, dass wir doch zumindest die Spritkosten bezahlen müssten, denn Sprit ist ja teuer und ich dachte mir einfach nur „Dein Ernst?!“. Irgendwie hat er es dann geschafft, dass wir ihm 10 $ pro Person zugesprochen haben. Prinzipiell immer noch ein sehr guter Preis für den weiten Weg, aber wir haben uns dennoch übers Ohr gehauen gefühlt. Wir verabredeten uns für den nächsten Morgen um 11.00 a.m.. Danach schauten wir uns weiter die Möglichkeiten an. Aber erstmal suchten wir noch einen Platz, an dem Bella ihren Wein und ich mein Bier beim Sonnenuntergang genießen könnten. Wir gingen den Berg weiter hinauf und suchten, aber überall waren Häuser und/oder Bäume im Weg. Der Ärger! Die Häuser waren allerdings sehr schön und so hatten wir zumindest nochmal einen kleinen Spaziergang gemacht, bevor wir doch wieder auf unserer eigenen Terrasse landeten. Von dort war die Sicht doch schon ziiiieemlich toll.😍🍺🍷Irgendwann saßen wir gemeinsam mit Frank in der Küche und er muss ebenfalls morgen auschecken und weiß danach noch nicht recht, wohin. Willkommen im Club.😅 Ich habe zwischendurch sogar noch eine Couchsurfing-Anfrage bekommen. Ein cool wirkender Typ bot uns an, ihn auf Orca’s Island zu besuchen. Er hat dort ein selbst gebautes Baumhaus und lauter anderen coolen Scheiß, er wäre gerade für 3 Monate in Europa unterwegs gewesen und wolle nun mit der Couchsurfing-Community in Kontakt bleiben, weil er das toll findet. Was für eine Chance! Noch eine Option also…Puh!🙄 Wir haben gebrainstormt und alles 500 Mal über den Haufen geworfen. Wir haben sogar mit dem Gedanken gespielt, einfach zu dritt eine Unterkunft auf Vancouver Island zu suchen, aber irgendwie war dann doch nichts so richtig dabei. Allerdings hat uns Frank auf die glorreiche Idee gebracht, dass wir an Flughäfen schlafen könnten, wenn es im Auto zu kalt wäre. Verdienstorden für dich!😃 Nach ewigem Hin und Her haben wir uns schließlich wieder dazu entschieden, einfach unseren alten Plan zu verfolgen: Erstmal nach Seattle trampen und die erste Nacht im Zweifel einfach auf dem Flughafen schlafen. Was soll’s. So nun also die letzte Nacht in dem übergemütlichen Bett schlafen. ☹
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  • Day29

    Hm.

    October 9, 2019 in Canada ⋅ ☀️ 8 °C

    Heute waren wir in Vancouver - also...der Innenstadt, Downtown. Allerdings brauchte ich erstmal neue Socken. Irgendwie verschwinden die alle auf mysteriöseste Weise.🤔 Also sind wir zum nächsten H&M. Bella fand eine Hose und ich noch tausend andere Sachen. Am Ende kaufte ich dann doch nur meine vollkommen überteuerten Socken. Wir waren erst recht spät losgekommen und hatten uns nun schon mindestens n Stündchen oder mehr im Einkaufszentrum rumgetrieben. Nun wollten wir uns WIRKLICH mal was von der Stadt anschauen. Wir haben uns weiter in Richtung Gastown aufgemacht. Das ist quasi sowas wie die Altstadt von Vancouver. So richtig warm geworden sind wir mit dieser Stadt allerdings nicht. Bei mir lag es allerdings nicht nur an den unzähligen Obdachlosen, die sich vor allem auf einer Straße in Scharen tummelten, sondern einfach insgesamt die Stadt - keine Ahnung...allerdings haben wir vielleicht einfach nicht die richtigen Ecken gesehen.
    Höhergeschlagen hat mein Herz lediglich bei einem supercoolen Plattenladen. Soooo coole Platten für faire Preise. Mein Herz brach dann auch direkt in zwei Teile, während ich realisierte, dass ich keine einzige werde mitnehmen können.😪
    Witzig war außerdem ein Sitz der Church of Scientology. Wir spielten kurz mit dem Gedanken, einen kostenlosen Petsönlichkeitstest durchführen zu lassen. Hätte mich eigentlich schon mal interessiert, was die armen Irren einem so erzählen.😀
    Da Marihuana hier legal ist, kamen wir auch an einem völlig verrauchten Laden vorbei, in dem Leute am Tresen standen und genüsslich ihre Bong geraucht haben.😂 Einmal durch den Laden gehen bedeutet einmal kostenlos high werden.😅
    Wir haben es wirklich nicht mehr weit geschafft, dann wollten wir schnell wieder in die Unterkunft - dorthin, wo die urgemütlichen Betten und hoffentlich ein paar Cookies warteten.😁 Wir kamen auf dem Weg zum Seabus, der uns an das Ufer von North Vancouver brachte, noch an einem Liquor Store vorbei. Wir wollten Wein. Als ich dann allerdings sah, dass es Budweiser (hier heißt es irgendwas mit Czech) zu einem akzeptablen Preis gibt, hab ich sofort zugeschlagen.😍 Natürlich gab's die obligatorischen Papiertüten dazu.😄
    Seabus fahren war ganz nett. Keine Ahnung, warum, aber ich hatte es mir irgendwie spektakulärer vorgestellt...
    Zurück in der Unterkunft trafen wir noch einen anderen deutschen Bewohner, der für ein Jahr hergekommen ist und Work and Travel machen will. Frank heißt er. Wir hab uns noch nett unterhalten, bevor wir schließlich in unser Zimmer verschwunden sind und noch ne Folge Suits geschaut haben.
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  • Day28

    Oh Kanada!

    October 8, 2019 in Canada ⋅ ⛅ 9 °C

    Also erstmal: Mich hat die Lust, Footprints zu schreiben, schon ganz schön verlassen.😅
    Och denke, es könnte sein, dass ich jetzt fauler werde...😉
    Wir sind noch immer in dieser traumhaften Unterkunft. Das Bett ist der absolute Hammer! Sowas bequemes hat die Welt noch nicht gesehen!😍 Heute sind wir nach dem Einchecken noch ein bisschen in der Gegend herumgelaufen...was heißt ein bisschen. Im Nachhinein hat Bella herausgefunden, dass wir einfach mal über 10 km spaziert sind...und die Steigung auf dem Rückweg ist nicht ohne. Die Gegend ist sehr schön. Einfamilienhäuser im Grünen. Wir wären supergerne zu Halloween hier, das wär bestimmt der Hammer. Hier und da stehen auch schon Kürbisse oder Geisterteelichter und Totenköpfe vor der Tür...🎃
    Wir sind bis runter zum Wasser gelaufen, von wo aus man einen Blick auf die Skyline von Downtown hat, mit Segelbooten im Vordergrund. Auf dem Weg dahin haben wir die gefühlt größten Ahornblätter der Welt gesehen und auch noch ein paar kleinere wunderschön rote Ahornblätter zum Pressen mitgenommen.🍁
    Wir haben ein kleines bisschen am Wasser gesessen, bevor wir schließlich wieder zurückgegangen sind. Auf dem Weg haben wir nochmal bei einem Supermarkt Halt gemacht. Ich wollte mir insgesamt mal die Preise ansehen, aber auch schauen, wie teuer speziell eine Flasche Wein ist. Als wir dann drin waren, merkten wir, wie hungrig wir bereits waren. Ich wollte mal wieder alles kaufen. Wein gab es dort nicht (außer entalkoholisierten, muss ja einen Grund für die ganzen Liquor Stores geben), dafür fanden wir Popcorn und Ben & Jerry's im Angebot und konnten uns mal wieder nicht entscheiden. Ausnahmsweise hat dann allerdings Popcorn gewonnen.😁 Während unserem Weg in die Unterkunft ging die Sonne langsam unter und die Farben waren der Wahnsinn! Ich bin echt kein Fan von Orange, aber dieses Orange, was da zwischen den Wolken an der oberen und den Bergsilhouetten an der unteren Seite eingeschlossen war, war das wunderschönste Orange aller Zeiten! Woooow!😍 Wir versuchten, so schnell wie möglich hochzukommen, um den gesamten Horizont sehen zu können und nicht nur immer mal einen Blick zwischen Bäumen und Häusern erhaschen zu müssen, allerdings war der Weg endlos. Als wir schließlich oben waren, war das schönste Schauspiel schon fast vorbei.
    Dafür erwartete uns drinnen ein nettes Paar aus Deutschland, mit dem wir uns gut unterhielten, eine warme Mahlzeit, die Bella zubereitete (Nudeln mit Fertig-Tomatensauce) und schließlich ein Waschbär, der jeden Abend zu Besuch zu kommen scheint!😍
    Auch nicht schlecht!
    P.s.: Wir denken über einen Hauskauf in der Gegend nach, falls sich jemand beteiligen möchte.😁
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  • Day28

    Jackpot

    October 8, 2019 in Canada ⋅ 🌧 9 °C

    Gestern waren wir nahezu den ganzen Tag in der Wohnung von Salah und haben gechillt, gearbeitet und gechillt. Das war auch nötig. Zwischendurch waren wir allerdings auch einkaufen. Der Supermarkt lag eine halbe Stunde entfernt, aber das hat sich gelohnt. Er war vergleichsweise günstig und ich habe dort außerdem Shampoo und Spülung für einen guten Preis bekommen. Nice! Das Highlight waren Sushi-Burritos, also Sushi-Rollen, die wie kleine Wraps aussahen. Sie waren eh schon im Angebot, aber dann gab es auch noch zusätzlich 30% Rabatt, weil die glaub ich den letzten Tag haltbar waren. Ein richtig geiles Schnäppchen. Da wir schon mit halb grummelnden Mägen dorthin sind, haben wir die Packungen gleich davor aufgerissen und die Dinger genossen. Riiiichtig geil. Salah teilte uns mit, dass wir tatsächlich am nächsten Vormittag abreisen mussten. Schade. Wir suchten nach Couchsurfer-Hosts und anderen Unterkünften und fanden auch hier und da was annehmbares, aber wollten noch nicht buchen.

    Heute Morgen haben wir dann wirklich intensiv nochmal geschaut und nach unzumutbaren Hostels und "Hotels" in unserer Preisklasse, die so aussahen als würden illegale Prostituierte darin ihre Arbeit verrichten, laut Bewertungen nach Urin stinken und/oder in einer superzwielichtigen Gegend zu sein schienen, fanden wir schließlich ein Angebot, das uns umhaute. Da ich schon öfter bei Booking.com gebucht hatte, bekomme ich bei einigen Unterkünften einen besonderen Rabatt. Und so zahlen wir nun für 3 Nächte 123 € inkl. Steuern und mit Frühstück. Klar. Ganz zentral ist es nicht, aber die Innenstadt ist ohne Umsteigen erreichbar und die Gegend sah schön aus und wurde von anderen Gästen bereits gut bewertet.
    Der Weg hierher war wirklich lang. 20 Minuten Fußweg, 20 Minuten Metro, 30 Minuten Bus und nochmal etwa 15 Minuten Bus. Mit den Rucksäcken ist Umsteigen wohl das Nervigste überhaupt. Aber an der einen Haltestelle entschieden wir uns dazu, einen Kaffee zu besorgen an einer Tanke, da der andere erst in etwa 13 Minuten fahren sollte. Wir gingen rein, bedienten uns und Bella bezahlte, während ich noch mit meinem Deckel kämpfte (Backpack hinten und vorne plus Lebensmitteltüte in einer Hand😅). Als ich zur Kasse kam, sagte ich dem Typen, dass ich nur kurz mein Portmonnee rausholen muss, denn er schaute mich schon so erwartungsvoll an. Dann meinte er allerdings, ich könnte den Kaffee auch umsonst mitnehmen. Ich hielt es erst für einen Scherz, aber nachdem wir 5 Mal "Really???" gerufen haben, haben wir ihm schließlich geglaubt. Irgendwie bin ich mir dennoch nicht ganz sicher, ob es wirklich ernst gemeint war. Er schaute immer noch etwas erwartungsvoll. Wir gingen dennoch mit vielen Dankeschöns aus der Tür und überlegten, warum er das gemacht hat. Erst dann fiel mir wieder ein, dass ich Lippenstift drauf hatte. Ich bin wohl unwiderstehlich.😂 Vielleicht ist es aber auch so ein Höflichkeitsding und er hat es nur angeboten, weil er nicht davon ausgegangen ist, dass jemand so frech wäre, es anzunehmen.😂 Wer weiß!

    Schon kurz vor der Unterkunft waren wir Hin und Weg von der Aussicht. Das Haus befindet sich auf einem Berg und man kann ziemlich weit blicken. Total schön! Das Zimmer hat außerdem ein nahezu bodentiefes Fenster. Wow! Außerdem bringt die Gastgeberin täglich Cookies vorbei und wir dürfen uns an allem bedienen was da ist: Kaffee, Tee, Bagels, Marmelade usw. OMG! Und das für etwa 20 € die Nacht! Nice!🤩
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  • Day27

    Nadine und die Duschen

    October 7, 2019 in Canada ⋅ 🌧 10 °C

    Ich weiß auch nicht, irgendwie habe ich es einfach nicht so mit fremden Duschen.😂 Gestern hatte Salah (Warum heißen die eigentlich alle so ähnlich?? Samih, Sam, Salah...😄) uns irgendwas über die Dusche gesagt und dabei mit einer Schnabeltasse herumgestikuliert. Ich hatte es nicht so ganz verstanden, aber da Bella auch nicht nachfragte, dachte ich, es wäre schon alles okay...😅 Heute morgen bin ich dann unter die Dusche und dort stand eine blaue Plastikkanne in der Ecke. Ich überlegte schon, ob die das Pendant zur Gestikulations-Schnabeltasse sei.🤔 Naja, erstmal Wasser aufdrehen. Da kam dann auch unten ein dicker Strahl Wasser raus, warm war es glücklicherweise auch. Allerdings gab es nirgendwo eine/n Schalter/Hebel/Taste oder irgendeinen anderen Kniff, mit dem das Wasser an den Duschkopf nach oben geleitet werden konnte...🤣 Nun begann ich die Schnabeltassen-Inszenierung zu verstehen, akzeptierte mein Schicksal und griff zur blauen Kanne. Achja. Duschen ist schon was Schönes!😀
    Nein, mal im Ernst. Eigentlich war es mir total schnuppe, solange ich meine Ruhe hatte und ungestört Wasser über meinen Kopf kippen, mich einseifen und am Ende ein sauberes Gefühl haben konnte, war für mich alles ok.😊
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  • Day26

    Vancouver

    October 6, 2019 in Canada ⋅ ☁️ 12 °C

    Der erste Eindruck von Vancouver war für mich relativ neutral. Es sieht aus wie eine Großstadt, die so ist, wie jede andere auch. Da ich erstmal arbeiten muss, werde ich die nächsten Tage wohl noch nicht so viel mehr mitbekommen. Die Mädels haben uns in der Innenstadt abgesetzt. Wir haben uns von den beiden verabschiedet und sind mit unseren Backpacks in die Mall für freies WiFi. Von da aus gab es einen Bus, der bis zu unserer Unterkunft durchfährt. Unser Host ist total toll. Er wohnt in der Nähe vom Flughafen. Das ist leider ein bisschen außerhalb, aber es ist cool, so knapp über uns die Flugzeuge fliegen zu sehen. Laut ist es überraschenderweise nicht. Salah ist 35 und arbeitet in einem Hotel. Er wird die nächsten beiden Nächte nicht hier sein und erst gegen 9.30 a.m. oder 10.00 a.m. von Arbeit zurückkommen. Wir fühlen uns hier sehr wohl. Er hat uns jedem Badelatschen hingestellt, mit Namen dran. So süß! Und wir haben uns bei einer riesigen Obstportion, die er extra für uns gekauft hat, gut unterhalten. Er ist ein sehr offener, vertrauenswürdiger, ehrlicher Mensch, der gerne Spaß hat, viel reist und auch schon wieder einfach unglaublich großzügig und nett ist.😍 Schon wieder ein ziemlicher Glücksfang. Allerdings kann es sein, dass wir schon am Dienstag wieder gehen müssen, weil er eventuell einer Freundin aushelfen muss, die einen Schlafplatz braucht. Das wäre schon schade, weil wir gehofft hatten erstmal etwas rasten zu können. Er hat uns allerdings schon jetzt so viel gegeben (Wir konnten auch endlich mal wieder Wäsche waschen), dass wir ihm so oder so unglaublich dankbar sind.💖 Wir sind noch zum Supermarkt los und haben uns nach langem Rumgesuche nach einer besseren, aber preisgünstigen Alternative schließlich für Nudeln mit einer Käse-Tomatensauce entschieden. Ich freu mich schon drauf.🍝Read more