Nepal
Gothatar

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Travelers at this place
    • Day 6

      Die Einfuehrungstage

      October 16, 2016 in Nepal ⋅ ☀️ 20 °C

      Um 10 Uhr haben wir unser Gespraech mit dem Direktor der VSN Organisation. Er erzählt uns, wo er uns gerne einteilen wuerde. Es ist ein Waisenhaus & eine Schule in der Naehe, also nicht die Einrichtungen, die wir am ersten Tag kurz gesehen haben. Dies wuerde jedoch eine halbe Stunde Fussweg jeden Morgen und Abend bedeuten. Im Prinzip stoert das nicht, jedoch ist es abends frueh dunkel und dann wird es schwierig bei diesem Wegverhaeltnissen. Wir koennen aber auch umziehen, denn auch dort gibt es die Moeglichkeit der Gastfamilienunterkunft. Wir werden spaeter alles besuchen.
      Unsere 2. Nepali Unterrichtsstunde. Wir geben uns Muehe die ersten Saetze zu sprechen, aber ohne „Spicken“ ist´s schwierig ;) Andersrum lernen wir Nabin, der uns die Stunden gibt, ein paar Grundkenntnisse in Niederlaendisch. Die meisten Freiwilligen kommen aus NL und von daher moechte er ein wenig koennen.
      Nach unserem Unterricht gehen wir wieder zum Lunch ins AFC und muessen 1,5 h auf unser Essen warten. Nach dem Festival laeuft das Restaurant noch nicht wieder rund und wir haben das scheinbar komplizierteste Gericht gewaehlt (Momo – gefuellte Teigtaschen mit Gemuese oder Huhn). Geduld, Geduld und wir haben ja Zeit ;) Geschmeckt hat´s.
      Vishal vom VSN Buero hat ein Auto gechartert und wir fahren zu unserem Projektort, etwa 15 min holprige Strasse Richtung Norden. Hier steht nicht Haus an Haus, auch ein paar Reisfelder (auf den gerade geerntet wird) sind zwischendrin. Das Waisenhaus ist offener als das andere, groessere Grundflaeche mit 3 Flachbauten und einer freien Flaeche, auf der man auch mal etwas spielen koennte (wir wissen schon, das die Nepalis Fussball moegen ). Die Kinder begruessen uns schuechtern, aber freundlich. Die ´Mutter´(in Nepali Aamaa) ist fuer ein paar Tage verreist (Festival). Die groesseren Kinder kuemmern sich um alles. 50 Meter entfernt steht ein groesseres Wohnhaus, in dem wir unterkommen koennen. Ein Maedchen bringt und rueber. Ein alter Herr (unser Vermieter) kommt gleich raus, beaeugt uns und stellt ein paar Fragen. In der obersten Etage gibt es 3 Zimmer, die von der Terrasse aus betreten werden. Ein Sohn benutzt normalerweise eines der Zimmer, ist nun aber zwecks Studium nicht zu hause. Der Schluessel fuer unser Zimmer ist gerade nicht auffindbar, aber wir haben einen Blick durch´s Fenster. Es gibt ein Bad inklusive Dusche & Toilette. Das Waschbecken ist draussen vor dem Bad im Freien. Alles ganz gut, deutlich angenehmer als in unserer jetzigen Unterkunft. Die Schule, in der wir Unterricht geben werden, ist auch gleich nebenan.
      Wir haben bis morgen Zeit uns zu entscheiden. Alles in allem macht es einen guten Eindruck. Alle sind nett, haben uns willkommen geheissen, die Unterkunft bietet mehr Privatsphaere, hygienisch scheint alles okay zu sein und die Umgebung ist etwas netter und ruhiger. Nur die Shops und Bus/Taxi Station sind etwas weiter weg.
      Am fruehen Abend kommt die Frau unserer Gastfamilie mit dem juengsten Kind wieder nach Hause. Sie begruesst uns und kocht schnell etwas. Der Vater kam gestern nach hause und beide setzen sich zu uns 4 Freiwilligen zum Abendessen an den Tisch. So kommt zum ersten Mal ein Gespraech mit der Gastfamilie zustande.
      Jan ist nicht mehr da, aber Sophie, ein Maedel aus NL Mitte 20, ist hinzu gestossen. Sie erzaehlt darueber, dass sie ab morgen fuer 5 Wochen in die Bergregion zu den Moenchen geht um Ihnen Englisch zu lehren. Sie ist insgesamt fuer 4 Monate hier und macht verschiedene Projekte. Was danach kommt, weiss sie noch nicht, immer schoen flexibel bleiben, dass ist was uns der Direktor als erstes gesagt hat ;) Jedenfalls schon tapfer so allein als junges, gut aussehendes Maedel, diese Erfahrung machen zu wollen. Die meisten Freiwilligen sind alleine hier, lernen natuerlich andere vor Ort kennen.
      Unser Entschluss steht fest, wir ziehen um. Jetzt, wo alle wieder zuhause sind, bekommen wir den richtigen Eindruck. Man merkt die Frau hat das Sagen im Hause (obwohl Frauen im allgemeinen minder gestellt sind). Leider schreit sie viel rum, zum Hund, zu den Kindern. Das nervt schon am naechsten Tag… Die Hygiene in Bad & Kueche sind zwar etwas besser als die Tage zuvor, aber auch nur etwas und die gemixte Nutzung der 2 Baeder zwischen Freiwilligen und Familie ist auch nicht optimal. Naja, und die Betten koennen im neuen Domizil nicht schlechter sein. Ausserdem werden wir dort mit den Kindern und nicht der Familie essen, was ja auch ganz lustig sein wird.
      Am Abend ist Stromausfall, passiert oefter.
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    • Day 21

      Diwali Festtage

      October 31, 2016 in Nepal ⋅ ☀️ 22 °C

      Heute ziehen die Kids noch vorm Mittag los. Uebrigens schleppen sie die ganze Zeit eine riesige Box mit, ueber die sie ihre Musik abspielen. Damit heben sie sich schon von den anderen Gruppen ab. Diese Musikbox haben sie sich von dem eingesammelten Geld des letzten Jahres gekauft.
      Uma und ihre Tochter wollen etwas Spezielles backen. Sie nennen es Brot. Schon vor 2 Tagen haben sie angefangen den speziellen Reis dafuer zu waschen und zu trocknen und zu Mehl zu verarbeiten. Daraus wird eine Art fluessiger Teig gemacht. Uma macht in einem Topf Oel heiss und gibt kreisfoermig Ringe rein. Aha! Fettgebaeck! ;) Nach einer Weile uebernehmen wir und zum Schluss gibt es 2 riesig volle Schuesseln davon.
      Unsere Kids sollten gegen Abend wieder in unsere Wohnumgebung kommen um die letzten Vorstellungen dort zu machen. Da sie nicht in Sicht sind, ziehen wir durch die uns bekannten Strassen, wo wir einigen singenden Gruppen entgegenkommen. Kaum zurueck verlaeuft sich doch auch noch eine Gruppe Jung’s zu unserem Haus. Diese sind sehr ausdauernd!... Wir muessen natuerlich wieder mittanzen. Danach kommen ein paar Vorboten unserer Kids und sagen Bescheid, wo sie auftreten. Wir gehen mit. Gute Wahl! Da muss eine reiche Familie wohnen…grosses Haus, grosses Auto und hinter der offene Tuer ein grosszuegiger Wohnbereich. Die Maedel’s & Jung’s spielen ihr Kulturprogramm nun zum x-ten Mal ab, aber noch immer mit Begeisterung. Zum Schluss gibt’s das erwuenschte Geld und Knabbereien. Dann das Gleiche nochmal vor einem Nachbarhaus. Hier sammelt sich ein groesseres Publikum, die aus der Nachbarschaft zusammen kommen. Es ist bald 23 Uhr und arschkalt, aber die Maedel’s tanzen barfuss in ihren duennen Kleidern… Danach ist aber Schluss. Den kleineren Jung’s sieht man die Muedigkeit an. Ab ins Bett!
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    • Day 20

      Diwali Festtage

      October 30, 2016 in Nepal ⋅ 🌙 13 °C

      Heute halte ich mich tagsueber zurueck, leider Mandelschmerzen und Schnupfen. Angelique geht rueber und nimmt ein paar Bastelutensilien fuer Ketten und Armbaender mit. Die Kinder stuerzen sich wieder darauf. Sie probiert so gut wie moeglich alles zu ueberblicken, damit auch jeder ungefaehr das Gleiche bekommt. Schwierig…
      Die Vorbereitungen fuer‘s Fest laufen an. Es wird nochmal alles geuebt. Mutter Uma und Tochter Shova bereiten eine Leckerei zu: Pani Puri. Eine gebackene, aufgeblasene Kugel, die mit einer Masse aus gekochten Kartoffeln, Zwiebeln und Gewuerzen sowie einer scharfen kalten Bruehe gefuellt wird. Die Kinder lieben es.
      Ab 17 Uhr geht’s dann los und wir beobachten alles mit viel Interesse. Es werden ein paar Lichterketten aufgehaengt; in Mini-Tonschalen Sonnenblumenoel und ein Faden gelegt (also Kerzen!); ein Weg zu jedem Raum aufgemalt, darauf Fussabdruecke abgebildet, damit die Goettin Lakshmi ihren Weg findet. Die Maedchen malen ein Kunstwerk mit viel Pulver verschiedener Farben auf den Boden. Uma geht klingelnd mit einer Glocke und einer Art Weihrauchschwenker durch die Gaenge und Zimmer. In einem Raum wurde eine Zeromonie-Ecke aufgebaut. Es stehen viele Gaben wie Aepfel, Bananen, Reis, Blumen und ein Teller mit vielen kleine Geldscheinen da. Dann sprechen sie in der Gruppe ein Gebet, jeder streut Blumen auf die Bilder der verschiedenen Goetter und beugt die Stirn auf den Boden. Zuvor hatten auch wir ein Tika, ein Zeichen fuer Frieden, bekommen. Es ist heute nicht nur ein kleiner Farbpunkt. Es wird Reis unter rote Farbe gemischt und ein sehr grosser Punkt auf die Stirn gemacht. Dann noch ein paar Blueten ueber’s Haar gestreut und Himal gibt allen Kindern ein paar kleine Geldscheine. Wenn man diese in der Tasche behaelt, bringt es in der Zukunft mehr Geld ins Haus. Die Jung’s ziehen sich etwas ueber, die Maedel’s ziehen sich dagegen tolle Gewaender an. Und dann ziehen sie los. Eigentlich wollten wir ja mitziehen um das Treiben zu beobachten, aber sie wollen ein ganz schoenes Stueck weit weg und wir werden von Uma und ihrer Tochter gefragt mitzuessen. Naja, es ist ja auch mehr etwas fuer Kinder und morgen ist auch noch ein Tag, denn dann geht’s weiter. Nach dem Abendessen verkruemeln wir uns, setzen uns auf die Terrasse und beobachten das Treiben in der Ferne bzw. lauschen allen Geraeuschen. Kleines Feuerwerk hier, Knaller da, fast alle Haeuser leuchten, und man hoert singende Kinder. An unserem Haus, was nicht an einem Weg liegt, kommt spaeter doch noch eine Gruppe Maedel’s vorbei. Die kreischen gleich los…Germany!?!?! School Orchid?... Scheinbar sind sie von unsere Schule. Wir muessen sofort mittanzen. Als der Sohn unseres Vermieters runterkommt, staunt er nicht schlecht und holt gleich die Kamera. Opi kommt auch noch runter. Wir geben den Kindern Geld, denn das ist, was sie in jeden Haus sammeln.
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    • Day 19

      Ausflug mit den Jungs

      October 29, 2016 in Nepal ⋅ ☀️ 22 °C

      Samstag. Der Tag faengt mit etwas Arbeit an. Raju streicht schon seit gestern, die kleineren Jungs verteilen schon mal den gestern geholten Mist auf dem Feld, zwei Maedel’s putzen alle Blumentoepfe und schmieren sie mit neuer Terrakottafarbe (Pulver+Wasser) ein. Wir kuemmern uns um die zwei kleinen runden Beete, in welche demnaechst mal etwas Vernuenftiges rein soll und arbeiten den Mist in einen Blumenrand ein. Es ist schon 10 Uhr und noch kein Fruehstueck, hm? Ich will gerade rueber Waesche waschen, als ein Motorrad kommt.. Vishal, von unsere Organisation, und eine Fotografin aus Kroatien kommen. Wir hatten sie neulich schon mal getroffen. Sie ist fuer 2 Wochen hier und besucht alle Projekte der VSN Organisation, die sie in Foto’s und Filmen festhaelt. VSN moechte das Material dann vermutlich auf ihrer Webpage nutzen. Sie hat auch so einiges fuer die Kids mitgebracht (Schreibbuecher, Stifte, Knete, Scheren). Nach vielen Aufnahmen fahren sie wieder ab und wir essen (alle sind hungrig ).
      Wir haben den Kids versprochen heute etwas mit ihnen zu unternehmen. Wir wollen gerne zu einem nahegelegenen Tempel. Ganz in der Naehe, entlang des Flusses, werden die Toten verbrannt. Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, als wir dies waehrend unserer letzten Reise beobachteten. Da die Maedel’s sowieso ungern mit den kleineren Jungs gehen wollen und sie heute noch ihr Kulturprogramm weiter einstudieren wollen, gehen wir also mit den Jungs. Safal, einer der Grossen, der den Weg kennt und etwas Englisch kann, kommt mit. Erstmal geht’s entlang staubiger Wege. Fast alle Wege sind hier unbefestigt und es hat schon laenger nicht geregnet. Nach einer halben Stunde sind wir da. Wir als Touristen bezahlen ein Eintrittsgeld, welches fuer den Erhalt der Anlage eingesetzt wird. Wir muessen ausserdem einen anderen Nicht-Hindu Eingang benutzen. Dann durchqueren wir die grosse Tempelanlage. Sie ist deutlich anders als die zuvor gesehenen, da es sich dieses Mal um eine rein Hinduistische handelt, und wie wir spaeter erfahren, die groesste Hindu-Tempelanlage in Nepal ist. Es gibt viele kleinere Tempel und Schreine. Pilger mit langen Haaren und Baerten, Bemalungen und ein paar Stoffen spaerlich verhuellt sitzen hier und da, wartend auf Touristen, die fuer etwas Geld gerne Foto’s machen wollen. Spaeter sehen wir in einem Hof die Unterkuenfte solcher Pilger, die man mit Worten kaum beschreiben kann. Ueberhaupt sehen wir hier viele arme Menschen. Der groesste Tempelbau bleibt uns als Nicht-Hindu‘s verschlossen. Safal fuehrt uns am Wasser entlang und da sind sie, die Verbrennungsplaetze fuer die Toten. Hindu’s werden in Tuechern gehuellt auf einen Holzhaufen im Beisein der Trauergemeinde verbrannt…
      Auf dem Rueckweg kaufen wir den Kindern eine kleine Leckerei. Kekse und Bonbons hatten wir sowieso dabei. Jetzt aber nach hause, es wird bald dunkel.
      Wir kommen wie gerufen. Mutter Uma winkt uns ran, ich sehe ein paar weisse Menschen. Sie sind von einer franzoesischen Organisation, die vier kleinere Schulen in der Umgebung unterstuetzt. Sie kommen aus Thionville, ganz in der Naehe. Ein Begleiter bringt sie hier vorbei um sie eventuell davon zu ueerzeugen, auch ein paar Spendengelder fuer dieses Waisenhaus zuzuteilen. Sie stellen viele Fragen an uns um sich ein Bild zu machen. Wir versuchen Ihnen alles zu erklaeren und machen natuerlich Werbung. Es scheint sie gehen mit einem guten Gefuehl.

      Foto's folgen morgen...
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    • Day 24

      Diwali Feestdagen (3)

      November 1, 2016 in Nepal ⋅ 🌧 23 °C

      Wederom een belangrijke feestdag, broederdag. Vandaag vindt een speciale ceremonie plaats tussen de zussen en hun broers. Daarbij krijgen de jongens een kado, en als bedankje geven zij wederom een beetje geld terug.
      Uma heeft ons al een paar dagen geleden gezegd, dat ze ons deze dag in een traditionele sari wil kleden. Hm… moet dat echt?? Maar okay, zo gebeurt het inderdaad... We moeten een stof uitkiezen uit haar kledingkast en zij en Indira helpen ons om die megalap stof tot een mooi gedrappeerd gewaad tot sari te maken. Oh jee... een gedaanteverandering... zijn wij dat echt?!?! :) Jazeker, vandaag dan maar eens heeeel anders ;0)
      In de keuken bereiden de meiden borden voor, die kort voor 12 uur aan de jongens overhandigd worden. Wat ligt er dan zoal op? Appels, bananen, mandarijnen, verschillende soorten noten en het zelfgemaakte brood natuurlijk. Dat gaat er wel in, want ontbijt is deze morgen overgeslagen.
      Okay, de officiele ceremonie begint. Het gaat met 3 tegelijk en de kleinsten zijn als eerste aan de beurt en mogen in de ceremonieruimte (eigenlijk de slaapkamer van de 2 oudste jongens...) komen. Ze knielen en dan komen de meisjes in actie. Er wordt eerst een streep op het voorhoofd gezet, en dan worden daar verschillende kleuren poeder opgeplakt wat als resultaat een zeer kleurrijke tika oplevert. Met een takje wordt water om de jongens gesprenkeld en tot slot krijgen ze een bloemenketting (waaraan we zelf nog meegewerkt hebben) omgehangen. Deze keer krijgen ze allemaal een nieuw t-shirt als kado. Dan is het de beurt aan de volgende voor hetzelfde ritueel. Wel mooi dat we alles van zo dichtbij mogen meemaken. Tot slot is Himal aan de beurt, samen met een vriend (die zelf geen zus heeft en dus naar hier komt voor de ceremonie). Zijn zus Shova voert bij hem het ritueel uit. Aangezien het hier om volwassenen gaat, krijgen ze geld en worden de voeten van de zus gekust. Dan worden wij er tot slot ook nog in betrokken en krijgen dezelfde ceremonie als de andere zussen... een vreemd gevoel maar het is een teken van gastvrijheid. Zeer speciaal allemaal en een zeer bijzondere ervaring! De foto´s spreken voor zich.
      Dan feestmaal! Er is lang voorbereid en gekookt, en afgezien van de normale rijst en groenten is er vandaag vlees, kip en geit. Verder nog een gefrituurd groentehapje en 2 verschillende soorten ḱroepoek´. Van alles rijkelijk vandaag... te veel. Dan is het tijd voor groepsfoto´s, voordat we met de meeste kinderen naar de lokale openbare schommel gaan. Deze is gebouwd van hele lange dikke bamboestokken, waaraan een touw gehangen wordt. Op straat worden we als ´witten´ altijd bekeken, maar vandaag nog extra in onze sari... ;0) Maar ook de nodige complimenten :)
      In de namiddag gebeurt niet veel meer, ze zijn allemaal moe en voldaan. Er wordt nog een beetje nagekletst, maar als Uma een vriend van de familie naar huis begeleid, trekken we ons gelijk terug. Avondeten hoeven we vandaag zowiezo niet meer.
      Na een paar uur wordt het ineens luid beneden. Toch nog!? Inderdaad, onze kinderen komen toch nog naar hier om voor de familie van onze verhuurder op te treden. Ze hebben een zeer hechte band met opa en zoon Sudip. Ze hebben hier nl enige maanden gewoond in de onderste 2 etagen. Dat was na de aardbeving. Hun toenmalig onderkomen was dusdanig verwoest dat ze daar niet meer in konden leven. Na enige tijd in tenten te hebben geleefd, hebben ze dan hier tijdelijk hun onderkomen gevonden.
      Het wordt weer een lange uitvoering ;0) We dansen en zingen en tot slot geld van opa en Sudip, en natuurlijk ook van ons. Ze zijn helemaal happy! Dan komen ook nog de huurders van de eerste etage en brengen ook weer een schaal met de nodige baksels en geld. Oh oh, wat worden ze verwend deze dagen :) Tot onze verrassing krijgen we ook zo´n schaal met lekkernijen van de buurvrouw. Dat is echt lief (echter veel te veel).
      De kinderen kruipen na deze 3 dagen volledig uitgeput maar helemaal voldaan in hun bedjes.
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    • Day 17

      Finde keine Ueberschrift...

      October 27, 2016 in Nepal ⋅ ☀️ 24 °C

      Heute morgen wird auf dem Waisenhaus-Gelaende schon wieder vor dem Fruehstueck gewuselt. Zwei bearbeiten das kleine Stueckchen Feld, auf dem sie Gemuese anbauen wollen. Einige von den Jungs versuchen Loecher in den Boden im ‚Hof‘ zu bohren. Darein kommen dicke Bamboo-Pfaehle. Was hat es damit auf sich, fragen wir? Sie wollen eine Schaukel errichten. Cool, diese Idee hatten wir auch schon mal, denn hier und da kamen wir solchen entgegen. Wir helfen, ein kleines rundes Beet zu entfernen, welches etwas im Weg ist. Mit den ganz Kleinen sammeln wir dann im ganzen Hof allen kleinen Muell zusammen. Muell ist generell ein Problem, aber dazu ein anderes Mal mehr.
      In der Schule greifen wir auf Erprobtes zurueck. Wir lesen eine Geschichte vor und stellen Ihnen danach 10 Fragen dazu, die sie schriftlich beantworten sollen. Heut‘ klappt’s recht ordentlich. Danach ein Spaziergang, auf dem wir zufaellig am ‚grossen‘ Supermarkt vorbei kommen, den sie uns schon beschrieben hatten. Wir schnorcheln mal durch, obwohl wir nichts brauchen. Es gibt wie in jedem Supermarkt hier allerlei Muesli & Flakes, bloss Milch haben wir noch nie gesehen… Ausserdem gibt‘s viele Suessigkeiten, auch Haushaltswaren und eine Drogeriereihe. Erstaunlich was man da alles sieht, selbst Garnier Faltencreme kann man kaufen ;) Aber wer kann sich das leisten? Die Preise dafuer sind umgerechnet mit unseren gleichzusetzen, wenn nicht sogar teurer… Wie geht das? Man vergisst es manchmal, aber Preise fuer Lebensmittel und Drogerieartikel sind bezogen auf das durchschnittliche Einkommen in Deutschland sehr guenstig. Wir gehen mit einer Tuete Bonbons fuer die bevorstehenden Festtage heraus.
      Als wir am Nachmittag rueber gehen, haben wir ein langes Gespraech mit Himal ueber den Ablauf der anstehenden Festtage und die Geschichte des Waisenhauses. Die schreibe ich ein anderes Mal auf.
      Nach dem Abendessen allgemeines Tanzen und dann ueben die Maedel’s noch eine neue Choreographie fuer einen weiteren Tanz zu viert ein.
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    • Day 15

      Wir lassen es ruhig angehen...

      October 25, 2016 in Nepal ⋅ ☀️ 25 °C

      Das Wohlbefinden ist noch nicht besser. Auch ich mag kein Dal Bhat zum Fruehstueck, gehe aber mal rueber gucken, dann zum Supermarkt, wo ich Zwieback und Honig finde. Am spaeten Nachmittag machen wir mal einen Spaziergang ueber die Reisfelder und entlang der Haeuser. Wir haben ueberall die Blicke auf uns gerichtet. Sagt man Namaste, kommt meistens ein freundliches Namaste zurueck, hier und da ein Laecheln. Nepali’s sind sehr zurueckhaltend.
      Am Abend gehen wir zusammen rueber, spielen ein wenig, und wagen uns an etwas Essen. Raju (15 Jahre alt) erzaehlt gerne mal mit uns. Es ist nicht immer einfach, aber man merkt, er moechte gerne sein Englisch verbessern. Heute erzaehlt er uns seine Geschichte. Er kommt aus einer laendlichen Umgebung, wo es keine Strassen gibt und man bis zum naechsten Krankenhaus einen Tag laufen muss. Man ist dort Selbstversorger durch Landwirtschaft. Seine Mutter starb als er 1 Jahr alt war, sein Vater als er 11 war. Er hatte nur eine kleine Verletzung, die aber nicht versorgt wurde und so starb er vermutlich an einer Infektion. Sein Onkel brachte ihn dann nach Kathmandu und vertraute ihn Uma an. Er ist gluecklich hier und plant nicht in seine Heimat zurueckzukehren. Er moechte spaeter gerne zur Armee, danach Geld mit einem guten Job verdienen und dem Waisenhaus helfen.

      Unter den grossen Strohbueschen auf Foto Nr. 1 verbergen sich Menschen! Foto Nr. 2 zeigt unser Wohnhaus.
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    • Day 34

      Pannekoekendag

      November 11, 2016 in Nepal ⋅ ☀️ 22 °C

      Als de kinderen naar school zijn, beginnen wij het deeg voor de pannekoeken voor te bereiden. 4 liter melk en 30 eieren met het meel vermengen… Vandaag is het vrijdag, wat betekent dat de kids al om half 2 uit school komen. en dan willen we hun wat onbekends maar (hopelijk) lekkers geven. Nou vooruit, de pannen op het vuur en daar gaan we dan… We bakken in het totaal ongeveer 2 uur aan een stuk. Met het beleggen varieren we tussen bruine suiker en chocopasta met en zonder banaan. Velen vinden het lekker maar natuurlijk niet allemaal. Het is ook heel anders dan ze gewend zijn, zout ipv hartig… behalve de thee dan ;0) De uiteindelijk pannekoeken kampioene is Rima, met 6 stuks! We brengen ook nog een paar pannekoeken naar de 2 families in ons huis en uiteindelijk zijn er maar 10 pannekoeken over, ongelofelijk.
      Wij slaan vandaag het avondeten over, en ook bij de kinderen is het blijkbaar alleen maar een beetje overgebleven gebakken rijst.
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    • Day 29

      De laatste vakantiedag

      November 6, 2016 in Nepal ⋅ ☀️ 23 °C

      Na het ontbijt proberen we de kinderen te motiveren om nog wat Engels te doen. Niet iedereen heeft er zin in vandaag… De groep kleinere jongens komen echter allemaal. We vragen ze iets over zichzelf en hun ´broeders´ te vertellen en daarbij gaat het vooral om het gebruik van mij/jij/hij/zij . Het hij/zij wordt door hun zeer vaak verwisseld. Daarna nemen we de gemotiveerden van de twee andere groepen samen, want daar zijn er enigen die niet willen vandaag. Ook voor hun hetzelfde thema met het grote verschil dat er veel meer over de broers en zussen verteld wordt. We proberen ze te helpen als het even moeilijk wordt en corrigeren als het teveel een ratjetoe wordt. Hun probleem is voornamelijk in volle zinnen te spreken, en dat poberen we zo veel mogelijk te oefenen. Daarna doen we nog een beetje rekenen.Read more

    • Day 8

      Unsere Arbeit beginnt...

      October 18, 2016 in Nepal ⋅ ☀️ 25 °C

      Um 10 Uhr werden wir abgeholt und zu unserem neuen Domizil gebracht. Da kein befahrbarer Weg zum Haus geht, wird die letzten Meter getragen. Die Vermieter, Vater und sein Sohn, begruessen uns. Der Sohn ist auf dem Sprung und verabschiedet sich gleich wieder mit „alles weitere heute Abend“. Wir stellen unser Gepaeck im Zimmer ab und werden gleich in die Schule gebracht.
      Okay, kurzes Gespraech mit einem junge Lehrer und dann mal los. Eine Klasse wartet schon. Wir haben freien Lauf, was wir tun. Da wir uns zwischen Feiertagen befinden, muessen nur die Kinder ab Klasse 8 anwesend sein. Alle anderen haben noch bis Anfang November frei, das gilt auch fuer viele Lehrer. Sie schmeissen eine 8. Und 9. Klasse zusammen. Der kleine Raum ist voll mit geschaetzt 25 Kinder. Wir sehen in den folgenden Tagen, dass es variiert. Was machen wir? Wir stellen uns vor und erzaehlen ein bisschen etwas ueber unsere Laender. Hier und da kommen auch mal ein paar Fragen. Was heisst das in deutsch oder niederlaendisch kommt von den Maedel‘s? Fussballstars ist Thema bei den Jung’s. Es herrscht eine unglaubliche Unruhe. Wenn man jemanden direkt anspricht, kommt Panik auf, wird bei den Maedchen ganz schuechtern zu den anderen Maedchen geguckt und getuschelt und bei den Jung’s auf einen anderen Jungen gezeigt. Ich haette gedacht, hier herrscht Respekt und Ordnung, aber Pustekuchen. Wir haben Schwierigkeiten uns durchzusetzen. Nach dem Unterricht fragt uns der Lehrer wie’s war…“recht schwierig mit der Disziplin“. Er spricht uns gut zu, dass es mit der Zeit bestimmt besser wird. Auslaendische Aushilfslehrer hatten sie ganz wenige bis jetzt. Naja, wir werden sehen.
      Nach der Stunde richten wir uns unser Zimmerchen ein. Auch hier, kein Regal, kein Haken… Wir muessen uns ein System einfallen lassen. Was muss raus aus den Rucksaecken, was kann drin bleiben. Eine Ecke wird unser „Klamottenschrank“, in einer Mini-Ecke kommen alle Bad/ und Kuechenutensilien unter, jeder Rucksack bekommt seine Aufbewahrungsaufgabe. Ausserdem hatten wir uns noch eine Leine gekauft. Ein bisschen wie Camping.
      Ein Maedel des Waisenhauses (welches heute nicht in der Schule ist?) schlaegt vor uns die Umgebung zu zeigen. Wir laufen in eine Richtung, wo es ein Restaurant geben soll und viele kleine Shop’s. Nach 10 Min beginnt es aus einer dunklen Wolke an zu regnen. Wir stellen uns am Strassenrand unter ein Vordach neben einem kleinen Laden. Wir gehen davon aus, dass es nur fuer einen Moment ist. Falsch gedacht, die Wolken verdichten sich und es regnet immer mehr…. Nach einer Weile bietet uns der Laden nebenan 2 Stuehle an, wir lehnen dankbar ab, muessen uns letztendlich aber doch hinsetzen. Nach einer ¾ Stunde ist es vorbei. Wir laufen zurueck und da die Sonne wieder durchkommt, laufen wir noch etwas weiter in unserer naeheren Umgebung umher, wo es einen kleinen Supermarkt gibt und wir uns mal umschauen, was so moeglich ist. Gegen halb 5 kommen die Kinder aus der Schule. Sie gehen in eine grosse oeffentliche Schule (1400 Kinder). „Unsere“ Schule ist eine Privatschule und viel kleiner. Der Unterricht dort wird scheinbar komplett in Englisch gegeben. Eine Schulgebuehr fuer’s Jahr betraegt fuer kleinere Kinder ca. 350 und bis 600 USD fuer die groesseren Kinder.
      Die Kinder trudeln nach und nach ein. Wir versuchen ihre Namen zu verstehen und zu lernen. Nicht so einfach. Wir fragen sie, die Namen und ihr Alter aufzuschreiben. Es sind 15 Kinder von 4 bis 15 Jahre. Die „Mutter“ sowie ihr Sohn und ihre Tochter sind nicht da, sondern noch auf Familienbesuch. Eine Frau Indira schaut nach den Kindern, aber eigentlich haben die Grossen alles im Griff. Die 3 aeltesten Maedel’s kochen, morgens und abends. Die grossen Jung’s saeubern die Kueche und waschen draussen ab. Am ersten Abend unterhalten wir uns hauptsaechlch erstmal mit allen, vor allem den Groesseren. Sie haben Fragen an uns, wir Fragen an sie. Nach dem Essen bekommen wir die Buecher der Maedel’s zu sehen, in denen sie Bilder ihrer Idole und Freunde sowie Sprueche und Gruesse haben. Zum Schluss singen sie uns alle moeglichen Volks- und Poplieder. Gegen 8 Uhr ist Ruhezeit. Die Kleinen gehen ins Bett, die Grossen schauen eine indische Serie/Soap, denn es gibt einen Fernseher im Raum der Mutter. Wir sagen Guten Nacht und probieren unsere Dusche aus :)
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    Gothatar

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