Nepal
Gothatar

Here you’ll find travel reports about Gothatar. Discover travel destinations in Nepal of travelers writing a travel blog on FindPenguins.

2 travelers at this place:

  • Day30

    Introduction of Srijansil Welfare

    November 7, 2016 in Nepal

    Srijansil Welfare:
    “It takes hands to build a house, but only hearts can build a home”.

    Contact Address:-
    Kageshwori Manahara-13, Kathmandu
    Tel No:-+977-5148296
    Cell No:-+977-9841799561
    Email:-Srijansilwelfare@gmail.com
    Website:-www.srijansilwelfare.org
    Facebook: -www.facebook.com/srijansilwelfare

    Home
    SCW is dedicated to providing the orphaned, poor ,needy children of Nepal with nutritious food, balanced diet, quality education and most importantly a loving, secure family and peaceful home. It is not only our aim to afford these children the bare essentials, but also to teach them about morality and instill in them a sense of community and respect for their fellow human beings. We will also provide them with a safe play environment where they can have fun, learn and develop the skill of social interaction. ffccw is managing an orphanage in the capital city of Kathmandu. The orphanage provides a home for 16 orphans, with plans to expand more in the future. The children are able to enjoy a safe and happy home life allowing them to grow up and become happy, healthy adults who can then support both themselves and their remaining family members.

    About us
    Family for creative children welfare is a nonprofit and nongovernmental organization established in 2008 with an objective of providing protection and shelter for the orphans, disables, deprived, conflict affected and those at various risk children. Since its inception in 2008 this organization has been active to ensure that the aforementioned groups of children receive proper care, balanced diet, education and health facilities through an institutional arrangement. This organization has been running such center in Kathmandu with the help of various generous individuals and Kathmandu district administration office (Regd. No 339) and is affiliated with the social welfare council (affiliation no.28496). Our aim is provide children who have either lost their parents through death from illness or accident, or have been abandoned or working in child labor situations with a safe and caring environment. We welcome volunteers to come and interact with children and help them in different activities. We provide a home staying program which gives volunteers the opportunities to stay in our home.

    Objectives
    • To provide shelter and protection for the children who are orphans, disables, deprived, conflict affected and those at various risk children.
    • To run child care center for these children to ensure that they receive proper care, balance diet, education and health facilities through a intuitional arrangement.
    • To strive for the development for the children whereby their children will be self reliant and good citizens in future to contribute to the process of nation building.
    • To ensure that these children who are differently able, have fallen victims to conflicts, and have been left behind by the family’s unattended or have lost their families, get homely environment for their growth and learning.
    • To find some donors and sponsors for providing quality education, health, food and permanent building for the children.
    • To conduct incoming generating activities to help to covers all expenses of the organization.
    • To co-ordinate and carry out join efforts with different government and nongovernment organization, donors to achieve our objective of our organization.
    • To ensure that these groups of people who will have a sense of dignity for life and belonging to the society as a contributor to the development of the nation.
    • To provide the quality education. We have recruited a teacher to assist the children for their homework and help them to study well.
    • To take initiatives towards addressing the issue of street children in Nepal.
    • To equip children with the life skills required for handling any emergency situation they might face.

    Future Goals of SCW
    • To expand SCW branches in many parts of the country.
    • Continue to build a network of national and international supporters for its financial supports.
    • Conduct social awareness program all over Nepal.

    You Can Help:-
    • Financial support to raise our general fund.
    • Donate to build a permanent home for these children and to get rid of monthly rent.
    • By providing volunteer service.
    • Financial assistance on education, sports and medical etc.
    • Sponsoring an individual child.
    • Organize fund-raising events or set up a charity in your country.
    • Providing free services according to your profession. (Medical, dental, sports, teaching)
    Read more

  • Day15

    Wir lassen es ruhig angehen...

    October 25, 2016 in Nepal

    Das Wohlbefinden ist noch nicht besser. Auch ich mag kein Dal Bhat zum Fruehstueck, gehe aber mal rueber gucken, dann zum Supermarkt, wo ich Zwieback und Honig finde. Am spaeten Nachmittag machen wir mal einen Spaziergang ueber die Reisfelder und entlang der Haeuser. Wir haben ueberall die Blicke auf uns gerichtet. Sagt man Namaste, kommt meistens ein freundliches Namaste zurueck, hier und da ein Laecheln. Nepali’s sind sehr zurueckhaltend.
    Am Abend gehen wir zusammen rueber, spielen ein wenig, und wagen uns an etwas Essen. Raju (15 Jahre alt) erzaehlt gerne mal mit uns. Es ist nicht immer einfach, aber man merkt, er moechte gerne sein Englisch verbessern. Heute erzaehlt er uns seine Geschichte. Er kommt aus einer laendlichen Umgebung, wo es keine Strassen gibt und man bis zum naechsten Krankenhaus einen Tag laufen muss. Man ist dort Selbstversorger durch Landwirtschaft. Seine Mutter starb als er 1 Jahr alt war, sein Vater als er 11 war. Er hatte nur eine kleine Verletzung, die aber nicht versorgt wurde und so starb er vermutlich an einer Infektion. Sein Onkel brachte ihn dann nach Kathmandu und vertraute ihn Uma an. Er ist gluecklich hier und plant nicht in seine Heimat zurueckzukehren. Er moechte spaeter gerne zur Armee, danach Geld mit einem guten Job verdienen und dem Waisenhaus helfen.

    Unter den grossen Strohbueschen auf Foto Nr. 1 verbergen sich Menschen! Foto Nr. 2 zeigt unser Wohnhaus.
    Read more

  • Day17

    Finde keine Ueberschrift...

    October 27, 2016 in Nepal

    Heute morgen wird auf dem Waisenhaus-Gelaende schon wieder vor dem Fruehstueck gewuselt. Zwei bearbeiten das kleine Stueckchen Feld, auf dem sie Gemuese anbauen wollen. Einige von den Jungs versuchen Loecher in den Boden im ‚Hof‘ zu bohren. Darein kommen dicke Bamboo-Pfaehle. Was hat es damit auf sich, fragen wir? Sie wollen eine Schaukel errichten. Cool, diese Idee hatten wir auch schon mal, denn hier und da kamen wir solchen entgegen. Wir helfen, ein kleines rundes Beet zu entfernen, welches etwas im Weg ist. Mit den ganz Kleinen sammeln wir dann im ganzen Hof allen kleinen Muell zusammen. Muell ist generell ein Problem, aber dazu ein anderes Mal mehr.
    In der Schule greifen wir auf Erprobtes zurueck. Wir lesen eine Geschichte vor und stellen Ihnen danach 10 Fragen dazu, die sie schriftlich beantworten sollen. Heut‘ klappt’s recht ordentlich. Danach ein Spaziergang, auf dem wir zufaellig am ‚grossen‘ Supermarkt vorbei kommen, den sie uns schon beschrieben hatten. Wir schnorcheln mal durch, obwohl wir nichts brauchen. Es gibt wie in jedem Supermarkt hier allerlei Muesli & Flakes, bloss Milch haben wir noch nie gesehen… Ausserdem gibt‘s viele Suessigkeiten, auch Haushaltswaren und eine Drogeriereihe. Erstaunlich was man da alles sieht, selbst Garnier Faltencreme kann man kaufen ;) Aber wer kann sich das leisten? Die Preise dafuer sind umgerechnet mit unseren gleichzusetzen, wenn nicht sogar teurer… Wie geht das? Man vergisst es manchmal, aber Preise fuer Lebensmittel und Drogerieartikel sind bezogen auf das durchschnittliche Einkommen in Deutschland sehr guenstig. Wir gehen mit einer Tuete Bonbons fuer die bevorstehenden Festtage heraus.
    Als wir am Nachmittag rueber gehen, haben wir ein langes Gespraech mit Himal ueber den Ablauf der anstehenden Festtage und die Geschichte des Waisenhauses. Die schreibe ich ein anderes Mal auf.
    Nach dem Abendessen allgemeines Tanzen und dann ueben die Maedel’s noch eine neue Choreographie fuer einen weiteren Tanz zu viert ein.
    Read more

  • Day19

    Ausflug mit den Jungs

    October 29, 2016 in Nepal

    Samstag. Der Tag faengt mit etwas Arbeit an. Raju streicht schon seit gestern, die kleineren Jungs verteilen schon mal den gestern geholten Mist auf dem Feld, zwei Maedel’s putzen alle Blumentoepfe und schmieren sie mit neuer Terrakottafarbe (Pulver+Wasser) ein. Wir kuemmern uns um die zwei kleinen runden Beete, in welche demnaechst mal etwas Vernuenftiges rein soll und arbeiten den Mist in einen Blumenrand ein. Es ist schon 10 Uhr und noch kein Fruehstueck, hm? Ich will gerade rueber Waesche waschen, als ein Motorrad kommt.. Vishal, von unsere Organisation, und eine Fotografin aus Kroatien kommen. Wir hatten sie neulich schon mal getroffen. Sie ist fuer 2 Wochen hier und besucht alle Projekte der VSN Organisation, die sie in Foto’s und Filmen festhaelt. VSN moechte das Material dann vermutlich auf ihrer Webpage nutzen. Sie hat auch so einiges fuer die Kids mitgebracht (Schreibbuecher, Stifte, Knete, Scheren). Nach vielen Aufnahmen fahren sie wieder ab und wir essen (alle sind hungrig ).
    Wir haben den Kids versprochen heute etwas mit ihnen zu unternehmen. Wir wollen gerne zu einem nahegelegenen Tempel. Ganz in der Naehe, entlang des Flusses, werden die Toten verbrannt. Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, als wir dies waehrend unserer letzten Reise beobachteten. Da die Maedel’s sowieso ungern mit den kleineren Jungs gehen wollen und sie heute noch ihr Kulturprogramm weiter einstudieren wollen, gehen wir also mit den Jungs. Safal, einer der Grossen, der den Weg kennt und etwas Englisch kann, kommt mit. Erstmal geht’s entlang staubiger Wege. Fast alle Wege sind hier unbefestigt und es hat schon laenger nicht geregnet. Nach einer halben Stunde sind wir da. Wir als Touristen bezahlen ein Eintrittsgeld, welches fuer den Erhalt der Anlage eingesetzt wird. Wir muessen ausserdem einen anderen Nicht-Hindu Eingang benutzen. Dann durchqueren wir die grosse Tempelanlage. Sie ist deutlich anders als die zuvor gesehenen, da es sich dieses Mal um eine rein Hinduistische handelt, und wie wir spaeter erfahren, die groesste Hindu-Tempelanlage in Nepal ist. Es gibt viele kleinere Tempel und Schreine. Pilger mit langen Haaren und Baerten, Bemalungen und ein paar Stoffen spaerlich verhuellt sitzen hier und da, wartend auf Touristen, die fuer etwas Geld gerne Foto’s machen wollen. Spaeter sehen wir in einem Hof die Unterkuenfte solcher Pilger, die man mit Worten kaum beschreiben kann. Ueberhaupt sehen wir hier viele arme Menschen. Der groesste Tempelbau bleibt uns als Nicht-Hindu‘s verschlossen. Safal fuehrt uns am Wasser entlang und da sind sie, die Verbrennungsplaetze fuer die Toten. Hindu’s werden in Tuechern gehuellt auf einen Holzhaufen im Beisein der Trauergemeinde verbrannt…
    Auf dem Rueckweg kaufen wir den Kindern eine kleine Leckerei. Kekse und Bonbons hatten wir sowieso dabei. Jetzt aber nach hause, es wird bald dunkel.
    Wir kommen wie gerufen. Mutter Uma winkt uns ran, ich sehe ein paar weisse Menschen. Sie sind von einer franzoesischen Organisation, die vier kleinere Schulen in der Umgebung unterstuetzt. Sie kommen aus Thionville, ganz in der Naehe. Ein Begleiter bringt sie hier vorbei um sie eventuell davon zu ueerzeugen, auch ein paar Spendengelder fuer dieses Waisenhaus zuzuteilen. Sie stellen viele Fragen an uns um sich ein Bild zu machen. Wir versuchen Ihnen alles zu erklaeren und machen natuerlich Werbung. Es scheint sie gehen mit einem guten Gefuehl.

    Foto's folgen morgen...
    Read more

  • Day21

    Diwali Festtage

    October 31, 2016 in Nepal

    Heute ziehen die Kids noch vorm Mittag los. Uebrigens schleppen sie die ganze Zeit eine riesige Box mit, ueber die sie ihre Musik abspielen. Damit heben sie sich schon von den anderen Gruppen ab. Diese Musikbox haben sie sich von dem eingesammelten Geld des letzten Jahres gekauft.
    Uma und ihre Tochter wollen etwas Spezielles backen. Sie nennen es Brot. Schon vor 2 Tagen haben sie angefangen den speziellen Reis dafuer zu waschen und zu trocknen und zu Mehl zu verarbeiten. Daraus wird eine Art fluessiger Teig gemacht. Uma macht in einem Topf Oel heiss und gibt kreisfoermig Ringe rein. Aha! Fettgebaeck! ;) Nach einer Weile uebernehmen wir und zum Schluss gibt es 2 riesig volle Schuesseln davon.
    Unsere Kids sollten gegen Abend wieder in unsere Wohnumgebung kommen um die letzten Vorstellungen dort zu machen. Da sie nicht in Sicht sind, ziehen wir durch die uns bekannten Strassen, wo wir einigen singenden Gruppen entgegenkommen. Kaum zurueck verlaeuft sich doch auch noch eine Gruppe Jung’s zu unserem Haus. Diese sind sehr ausdauernd!... Wir muessen natuerlich wieder mittanzen. Danach kommen ein paar Vorboten unserer Kids und sagen Bescheid, wo sie auftreten. Wir gehen mit. Gute Wahl! Da muss eine reiche Familie wohnen…grosses Haus, grosses Auto und hinter der offene Tuer ein grosszuegiger Wohnbereich. Die Maedel’s & Jung’s spielen ihr Kulturprogramm nun zum x-ten Mal ab, aber noch immer mit Begeisterung. Zum Schluss gibt’s das erwuenschte Geld und Knabbereien. Dann das Gleiche nochmal vor einem Nachbarhaus. Hier sammelt sich ein groesseres Publikum, die aus der Nachbarschaft zusammen kommen. Es ist bald 23 Uhr und arschkalt, aber die Maedel’s tanzen barfuss in ihren duennen Kleidern… Danach ist aber Schluss. Den kleineren Jung’s sieht man die Muedigkeit an. Ab ins Bett!
    Read more

  • Day6

    Die Einfuehrungstage

    October 16, 2016 in Nepal

    Um 10 Uhr haben wir unser Gespraech mit dem Direktor der VSN Organisation. Er erzählt uns, wo er uns gerne einteilen wuerde. Es ist ein Waisenhaus & eine Schule in der Naehe, also nicht die Einrichtungen, die wir am ersten Tag kurz gesehen haben. Dies wuerde jedoch eine halbe Stunde Fussweg jeden Morgen und Abend bedeuten. Im Prinzip stoert das nicht, jedoch ist es abends frueh dunkel und dann wird es schwierig bei diesem Wegverhaeltnissen. Wir koennen aber auch umziehen, denn auch dort gibt es die Moeglichkeit der Gastfamilienunterkunft. Wir werden spaeter alles besuchen.
    Unsere 2. Nepali Unterrichtsstunde. Wir geben uns Muehe die ersten Saetze zu sprechen, aber ohne „Spicken“ ist´s schwierig ;) Andersrum lernen wir Nabin, der uns die Stunden gibt, ein paar Grundkenntnisse in Niederlaendisch. Die meisten Freiwilligen kommen aus NL und von daher moechte er ein wenig koennen.
    Nach unserem Unterricht gehen wir wieder zum Lunch ins AFC und muessen 1,5 h auf unser Essen warten. Nach dem Festival laeuft das Restaurant noch nicht wieder rund und wir haben das scheinbar komplizierteste Gericht gewaehlt (Momo – gefuellte Teigtaschen mit Gemuese oder Huhn). Geduld, Geduld und wir haben ja Zeit ;) Geschmeckt hat´s.
    Vishal vom VSN Buero hat ein Auto gechartert und wir fahren zu unserem Projektort, etwa 15 min holprige Strasse Richtung Norden. Hier steht nicht Haus an Haus, auch ein paar Reisfelder (auf den gerade geerntet wird) sind zwischendrin. Das Waisenhaus ist offener als das andere, groessere Grundflaeche mit 3 Flachbauten und einer freien Flaeche, auf der man auch mal etwas spielen koennte (wir wissen schon, das die Nepalis Fussball moegen ). Die Kinder begruessen uns schuechtern, aber freundlich. Die ´Mutter´(in Nepali Aamaa) ist fuer ein paar Tage verreist (Festival). Die groesseren Kinder kuemmern sich um alles. 50 Meter entfernt steht ein groesseres Wohnhaus, in dem wir unterkommen koennen. Ein Maedchen bringt und rueber. Ein alter Herr (unser Vermieter) kommt gleich raus, beaeugt uns und stellt ein paar Fragen. In der obersten Etage gibt es 3 Zimmer, die von der Terrasse aus betreten werden. Ein Sohn benutzt normalerweise eines der Zimmer, ist nun aber zwecks Studium nicht zu hause. Der Schluessel fuer unser Zimmer ist gerade nicht auffindbar, aber wir haben einen Blick durch´s Fenster. Es gibt ein Bad inklusive Dusche & Toilette. Das Waschbecken ist draussen vor dem Bad im Freien. Alles ganz gut, deutlich angenehmer als in unserer jetzigen Unterkunft. Die Schule, in der wir Unterricht geben werden, ist auch gleich nebenan.
    Wir haben bis morgen Zeit uns zu entscheiden. Alles in allem macht es einen guten Eindruck. Alle sind nett, haben uns willkommen geheissen, die Unterkunft bietet mehr Privatsphaere, hygienisch scheint alles okay zu sein und die Umgebung ist etwas netter und ruhiger. Nur die Shops und Bus/Taxi Station sind etwas weiter weg.
    Am fruehen Abend kommt die Frau unserer Gastfamilie mit dem juengsten Kind wieder nach Hause. Sie begruesst uns und kocht schnell etwas. Der Vater kam gestern nach hause und beide setzen sich zu uns 4 Freiwilligen zum Abendessen an den Tisch. So kommt zum ersten Mal ein Gespraech mit der Gastfamilie zustande.
    Jan ist nicht mehr da, aber Sophie, ein Maedel aus NL Mitte 20, ist hinzu gestossen. Sie erzaehlt darueber, dass sie ab morgen fuer 5 Wochen in die Bergregion zu den Moenchen geht um Ihnen Englisch zu lehren. Sie ist insgesamt fuer 4 Monate hier und macht verschiedene Projekte. Was danach kommt, weiss sie noch nicht, immer schoen flexibel bleiben, dass ist was uns der Direktor als erstes gesagt hat ;) Jedenfalls schon tapfer so allein als junges, gut aussehendes Maedel, diese Erfahrung machen zu wollen. Die meisten Freiwilligen sind alleine hier, lernen natuerlich andere vor Ort kennen.
    Unser Entschluss steht fest, wir ziehen um. Jetzt, wo alle wieder zuhause sind, bekommen wir den richtigen Eindruck. Man merkt die Frau hat das Sagen im Hause (obwohl Frauen im allgemeinen minder gestellt sind). Leider schreit sie viel rum, zum Hund, zu den Kindern. Das nervt schon am naechsten Tag… Die Hygiene in Bad & Kueche sind zwar etwas besser als die Tage zuvor, aber auch nur etwas und die gemixte Nutzung der 2 Baeder zwischen Freiwilligen und Familie ist auch nicht optimal. Naja, und die Betten koennen im neuen Domizil nicht schlechter sein. Ausserdem werden wir dort mit den Kindern und nicht der Familie essen, was ja auch ganz lustig sein wird.
    Am Abend ist Stromausfall, passiert oefter.
    Read more

  • Day14

    Einen Gang zurueck...

    October 24, 2016 in Nepal

    Hmmm…der Tag faengt nicht gut an…Toilette… Schon abends begannen die Magenprobleme. Bei mir geht´s noch, bei Angelique weniger… Ich gehe rueber zu den Kids um zu sagen, dass wir nicht zum Fruehstueck kommen. An Reis und Curry ist nicht zu denken… Danach gehe ich zur Schule und sage auch dort Bescheid, dass wir heute nicht kommen. Zum Fruehstueck gibt´s Toastbrot mit Orangenmarmelade und gesundem Tee… Ansonsten ist nicht viel mit uns anzufangen. Mittagsschlaf. Danach versuche ich eine Tuetensuppe zu kochen. Die Familie hat uns mehrfach gesagt, dass wir alles benutzen koennen. Mein Haus ist dein Haus! So etwas wie einen Quirl gibt es in der Kueche aber nicht. Das Einzige was ich finde sind Loeffel. Da es sich aber um eine Cremesuppe handelt, wird das Resultat…sagen wir mal…sub-optimal :) Essen tun wir´s trotzdem ;) Kurz vorm Dunkel werden kommt ein Maedel (Pramila) rueber um nach uns zu schauen. Uma, die Mutter, hat sie geschickt. Ich wollte sowieso rueber und so gehe ich fuer 2 Stunden mit und esse auch etwas, da es bei mir wieder geht. Abends geht’s recht frueh ins noch immer harte Bett…da sich unter der Matratze nur ein Holzbrett befindet ist der Effekt des Schaumstoffes recht begrenzt.

    Mit den Portrait-Foto’s stellen wir unsere Kids (in ‚Ausgeh-Kleidung‘) vor:
    von links nach rechts:
    Bild 1: Sunisha (3), Shristi (4), Ujjwal (5)
    Bild 2: Loken (9), Suman (10), Shirshir (11)
    Bild 3: Harshit (11), Krishna (12), Parash (12)
    Bild 4: Raju (15), Safal (15)
    Bild 5: Barsha (13), Rima (13), Nitu (13)
    Bild 6: Deepshika (15), Pramila (15)
    Read more

  • Day16

    Zurueck im Rhythmus

    October 26, 2016 in Nepal

    Zurueck zum normalen Rhythmus. Dal Bhat Fruehstueck, was heute zum ersten Mal Blumenkohl-Curry mit Reis bedeutet. Nachdem die Kids alle zur Schule ausgeflogen sind, gehen auch wir wieder in unsere. Thema heute: Konversation. Wir fragen die Schueler paarweise eine Konversation auszuarbeiten. Wir geben 4 Themen vor, von denen jedes Paar eins zugewiesen bekommt. Danach sollen sie diese Konversation vortragen. Manche geben sich beim Ausarbeiten viel Muehe, andere weniger. Wir helfen hier und da. Das Vortragen wird jedoch zu einem Akt… Die meisten Maedel’s trauen sich nicht so recht, sprechen sehr leise und schauen nicht die anderen Schueler an. Die Zuhoerenden quatschen anstatt zuzuhoeren. Staendiges „Attention…please listen“ etc. hat kaum Wirkung. Es ist echt anstrengend heute…
    Danach machen wir zur Abkuehlung erstmal unseren Spaziergang durch die Strassen und kaufen Mandarinen um sie heute Abend mit rueber zu nehmen.
    Zu den Kids nehmen wir heute ein Malbuch mit, dass wir in Einzelteile trennen, damit jeder malen kann, denn nicht nur die ganz Kleinen, sondern auch alle Jungs sind interessiert mitzumalen.
    Uma erwartet heute ihren Sohn und ihre Tochter wieder. Sie waren vor 2 Wochen mit auf’s Land gefahren und noch laenger dort geblieben. Kurz vor dem Abendessen ist es dann soweit. Beide begruessen uns herzlich. Sie sind schon erwachsen und wohnen in Laufabstand entfernt. Die Tochter ist verheiratet und hat ihre kleine Tochter mit. Wir sind happy, dass sie gut Englisch sprechen. So koennen wir in den naechsten Tagen ein paar Fragen los werden. Es gibt was Suesses und einen Tee. Danach essen wir heute mal nach den Kindern zusammen mit Ihnen.
    Dann stecken wir den Kopf noch eine Weile ins Jungs-Zimmer, wo teilweise noch immer gemalt wird und wir die Meisterwerke an die Wand kleben. Bei den Maedel’s laeuft dagegen Musik. Sie ueben mit den 2 grossen Jung’s (!) einen Tanz ein, den sie waehrend der bevorstehenden Festtage vortragen wollen. Sieht schon gut aus! ;)
    Read more

  • Day8

    Unsere Arbeit beginnt...

    October 18, 2016 in Nepal

    Um 10 Uhr werden wir abgeholt und zu unserem neuen Domizil gebracht. Da kein befahrbarer Weg zum Haus geht, wird die letzten Meter getragen. Die Vermieter, Vater und sein Sohn, begruessen uns. Der Sohn ist auf dem Sprung und verabschiedet sich gleich wieder mit „alles weitere heute Abend“. Wir stellen unser Gepaeck im Zimmer ab und werden gleich in die Schule gebracht.
    Okay, kurzes Gespraech mit einem junge Lehrer und dann mal los. Eine Klasse wartet schon. Wir haben freien Lauf, was wir tun. Da wir uns zwischen Feiertagen befinden, muessen nur die Kinder ab Klasse 8 anwesend sein. Alle anderen haben noch bis Anfang November frei, das gilt auch fuer viele Lehrer. Sie schmeissen eine 8. Und 9. Klasse zusammen. Der kleine Raum ist voll mit geschaetzt 25 Kinder. Wir sehen in den folgenden Tagen, dass es variiert. Was machen wir? Wir stellen uns vor und erzaehlen ein bisschen etwas ueber unsere Laender. Hier und da kommen auch mal ein paar Fragen. Was heisst das in deutsch oder niederlaendisch kommt von den Maedel‘s? Fussballstars ist Thema bei den Jung’s. Es herrscht eine unglaubliche Unruhe. Wenn man jemanden direkt anspricht, kommt Panik auf, wird bei den Maedchen ganz schuechtern zu den anderen Maedchen geguckt und getuschelt und bei den Jung’s auf einen anderen Jungen gezeigt. Ich haette gedacht, hier herrscht Respekt und Ordnung, aber Pustekuchen. Wir haben Schwierigkeiten uns durchzusetzen. Nach dem Unterricht fragt uns der Lehrer wie’s war…“recht schwierig mit der Disziplin“. Er spricht uns gut zu, dass es mit der Zeit bestimmt besser wird. Auslaendische Aushilfslehrer hatten sie ganz wenige bis jetzt. Naja, wir werden sehen.
    Nach der Stunde richten wir uns unser Zimmerchen ein. Auch hier, kein Regal, kein Haken… Wir muessen uns ein System einfallen lassen. Was muss raus aus den Rucksaecken, was kann drin bleiben. Eine Ecke wird unser „Klamottenschrank“, in einer Mini-Ecke kommen alle Bad/ und Kuechenutensilien unter, jeder Rucksack bekommt seine Aufbewahrungsaufgabe. Ausserdem hatten wir uns noch eine Leine gekauft. Ein bisschen wie Camping.
    Ein Maedel des Waisenhauses (welches heute nicht in der Schule ist?) schlaegt vor uns die Umgebung zu zeigen. Wir laufen in eine Richtung, wo es ein Restaurant geben soll und viele kleine Shop’s. Nach 10 Min beginnt es aus einer dunklen Wolke an zu regnen. Wir stellen uns am Strassenrand unter ein Vordach neben einem kleinen Laden. Wir gehen davon aus, dass es nur fuer einen Moment ist. Falsch gedacht, die Wolken verdichten sich und es regnet immer mehr…. Nach einer Weile bietet uns der Laden nebenan 2 Stuehle an, wir lehnen dankbar ab, muessen uns letztendlich aber doch hinsetzen. Nach einer ¾ Stunde ist es vorbei. Wir laufen zurueck und da die Sonne wieder durchkommt, laufen wir noch etwas weiter in unserer naeheren Umgebung umher, wo es einen kleinen Supermarkt gibt und wir uns mal umschauen, was so moeglich ist. Gegen halb 5 kommen die Kinder aus der Schule. Sie gehen in eine grosse oeffentliche Schule (1400 Kinder). „Unsere“ Schule ist eine Privatschule und viel kleiner. Der Unterricht dort wird scheinbar komplett in Englisch gegeben. Eine Schulgebuehr fuer’s Jahr betraegt fuer kleinere Kinder ca. 350 und bis 600 USD fuer die groesseren Kinder.
    Die Kinder trudeln nach und nach ein. Wir versuchen ihre Namen zu verstehen und zu lernen. Nicht so einfach. Wir fragen sie, die Namen und ihr Alter aufzuschreiben. Es sind 15 Kinder von 4 bis 15 Jahre. Die „Mutter“ sowie ihr Sohn und ihre Tochter sind nicht da, sondern noch auf Familienbesuch. Eine Frau Indira schaut nach den Kindern, aber eigentlich haben die Grossen alles im Griff. Die 3 aeltesten Maedel’s kochen, morgens und abends. Die grossen Jung’s saeubern die Kueche und waschen draussen ab. Am ersten Abend unterhalten wir uns hauptsaechlch erstmal mit allen, vor allem den Groesseren. Sie haben Fragen an uns, wir Fragen an sie. Nach dem Essen bekommen wir die Buecher der Maedel’s zu sehen, in denen sie Bilder ihrer Idole und Freunde sowie Sprueche und Gruesse haben. Zum Schluss singen sie uns alle moeglichen Volks- und Poplieder. Gegen 8 Uhr ist Ruhezeit. Die Kleinen gehen ins Bett, die Grossen schauen eine indische Serie/Soap, denn es gibt einen Fernseher im Raum der Mutter. Wir sagen Guten Nacht und probieren unsere Dusche aus :)
    Read more

  • Day9

    Unsere ersten Arbeitstage

    October 19, 2016 in Nepal

    Nach dem Fruehstueck wollen wir die Kids zur Schule bringen, die um 10 Uhr beginnt. Schoen zu sehen, wie sie sich alle fertig machen: Schuluniform an, Haare machen, nochmal in den Spiegel gucken (=Fenster oder den Motorradspiegel des Nachbarn). Die Jung’s sind natuerlich schneller fertig, obwohl auch die meisten von Ihnen sich die Haare stylen und das mit … Sonnenblumenoel aus der Kueche :) Die Maedel’s flechten sich alle Zoepfe und das dauert… Die Jung’s sind nach und nach weg, die 5 Maedel’s gehen zusammen. Wir laufen mit, aber nicht bis zur Schule, denn um 10 Uhr muessen wir schon in unserer Schule sein.
    In unserer Englischstunde fragen wir die Kids, was sie von uns und unseren Laendern noch wissen. Danach fragen wir sie ein paar Saetze ueber ihr Land auf Papier zu bringen. Damit sind alle beschaeftigt. Ein paar lesen es danach vor. Dann gibt’s noch ein Spiel, einer malt etwas Stueck fuer Stueck an die Tafel und die anderen erraten den englischen Begriff. Okay, die Aufmerksamkeit war heute schon etwas besser.
    Danach verabreden wir uns mit Nabin in der Gegend, wo wir vorher waren. Er kennt ein Geschaeft, wo man Schaumstoff-Matratzen kaufen kann. Wir schlafen zwar schon etwas besser, aber auf Dauer wollen wir uns das doch nicht antun. Danach koennen sie einen guten Zweck im Waisenhaus erfuellen. Die Matratzen werden zusammengerollt und so gebunden, dass man sie als Rucksack tragen kann :) Ich sag nur, siehe Foto‘s!
    Abends nehmen wir etwas zum Basteln mit rueber. Kleine Steinchen mit Buchstaben. Wir fragen die Kids ihren Namen zusammenzustellen. Dann werden sie aufgefaedelt und als Kette oder Armband gemacht. Erstaunlicherweise machen neben den Maedel’s auch alle Jung’s (bis auf die 2 Grossen) mit. Eine Tafel Schokolade kommt auch gut an.
    Gegen 20 Uhr verabschieden wir uns. Bei uns erwartet uns der Vermieter mit der Nachricht, dass er das WiFi wieder in Gang gesetzt hat. Wir setzen uns und haben ein langes Gespraech mit ihm. Er engagiert sich auch fuer die Waisenhauskinder und viele andere Projekte, aber dazu ein anderes Mal mehr.
    Read more

You might also know this place by the following names:

Gothatar

Join us:

FindPenguins for iOS FindPenguins for Android

Sign up now