Netherlands
Gemeente Tholen

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8 travelers at this place

  • Day1

    Leberkäse und Fußball

    March 24, 2019 in the Netherlands ⋅ ☀️ 9 °C

    Nach dem Frühstück fuhren wir gen Zeeland, um eine Woche in unsrer kleinen Datscha zu verbringen. Das Auto war schon fast zu klein für unseren ganzen Kram, aber wir wollten so viel wie möglich mitnehmen.

    Am Ziel rückten wir mit Feudel, Wischer und Glitzischwamm bewaffnet dem Staub und dem Gilb zu Leibe. Das hat schon einige Zeit gebraucht, und wir sind noch nicht fertig. Der Rest wird aber nun nach und nach erledigt. Das Wichtigste (Bad, Schlafzimmer und Küche) sind fertig und blitzen.

    Leider klappt das Fernsehen noch nicht, und das Internet ist ein bisschen schwach. Das bedeutet, die Deutschen müssen heute ohne Jürgen die Niederländer besiegen ⚽.

    Nachdem wir uns mit einer Pfanne Bratkartoffeln 🍳 und Leberkäse gestärkt hatten, sind wir noch ein Stündchen über den Deich flaniert. Wir waren vollkommen allein, und auf dem Rückweg konnten wir sehen, dass hier am Platz auch nur bei vereinzelten Mobilheimen Licht brannte.

    Nun sitzen wir hier in unsrem kleinen Reich, der Ofen knistert, und wir genießen ein Gläschen Wein 🍷, bevor wir schlafen gehen.

    Morgen gehen wir dann winkelen. Wir könnten Tee ☕ gebrauchen ... und Kekse. 🍩🍮
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  • Day151

    Einstimmen auf die Safari

    August 21, 2019 in the Netherlands ⋅ ☁️ 21 °C

    Heute sind wir noch einmal nach Gorishoekse gefahren. Wir müssen uns ausruhen für unser großes Abenteuer "Safari" 🦁🐒🐃🦏🐘🐊 im September. 😁 Zu Hause stehen die fast schon gepackten Koffer.

    Außerdem soll das Wetter so richtig gut werden. Der Sommer gibt sich Mühe. 🌞

    Naja, der Rasen muss natürlich auch gemäht werden.

    Zur Einstimmung machten wir einen kleinen Gang über den Deich in den Sonnenuntergang hinein. Wie Lucky Luke, nur ohne Pferd.

    Auf dem Platz ist es sehr ruhig. Die Ferien sind wohl auch hier vorbei. Der Erholung steht also nichts im Wege.
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  • Day514

    Ein Tag am Kanal

    August 18 in the Netherlands ⋅ 🌙 20 °C

    Fährt man Richtung Goes, führt einen die Autobahn durch den Vlaketunnel, unter dem Kanal durch Süd-Beveland hindurch. Manchmal sieht man dann so gerade eben Schiffe oben auf dem Kanal.

    Das machte uns neugierig, und da der kleine Ort Hansweert an der Schelde und am Kanal eine große Schleusenanlage hat, wollten wir uns dort mal umsehen.

    Was ist wohl geblieben von dem Städtchen, dass man früher "Kleines Antwerpen" nannte? Seit dem Jahr 1866 war Hansweert Knotenpunkt für die Schiffe von Rotterdam nach Antwerpen, der Ort blühte auf, es gab zuhauf Cafés, Bäckereien und Metzger. Die Skipper gaben ihre Post auf und nutzten das Telegrafenamt.

    Als 1970 der Rhein-Schelde-Kanal gebaut wurde, war Schluss mit dem Wohlstand. Hansweert verkümmerte.

    Geblieben ist ein kleines Städtchen im Naturschutzgebiet mit netten kleinen Häuschen hinterm Deich und freundlichen Menschen, die einem einen Spaziergang durch die alte Schleusenanlage empfehlen.

    Highlight ist jedoch, dass man stundenlang am Ufer der Schelde und des Kanals sitzen kann, um den großen Pötten hinterher zu schauen, die nach Antwerpen oder raus in die Nordsee wollen.

    Das haben wir ausgiebig getan. 😁
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  • Day203

    Saisonende im Regen

    October 12, 2019 in the Netherlands ⋅ ☁️ 13 °C

    Heute fuhren wir wieder nach Gorishoekse. Eigentlich hatten wir noch auf einen Goldenen Oktober gehofft, um die Saison hier für uns ausklingen zu lassen. Doch das soll wohl nicht sein, und Tholen empfing uns mit Nieselregen und Dunst.

    Dafür war der Empfang auf dem Platz um so herzlicher. Die Nachbarn kamen und wollten natürlich wissen, wie es in Afrika war. Einen neuen Nachbarn gegenüber gibt es auch.

    Später kam Charles noch vorbei, um sich für dieses Jahr zu verabschieden. Er hat sein Mobilheim winterfest, um hier zu schlafen ist es ihm zu ungemütlich. Im nächsten Frühjahr wollen wir uns gesund und munter wiedersehen.

    Es sind allgemein nicht viele da. Das Wetter lockt nun mal nicht.

    Wir dekorierten das Schlafzimmer weiter, machten ein Mittagsschläfchen und sind ansonsten faul. 😁
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  • Day507

    Gewittergeschichten für Hund und Halter

    August 11 in the Netherlands ⋅ 🌧 24 °C

    Nachdem wir Ende März Zeeland verlassen mussten, dauerte es 4 Wochen, bis der Platz hier zaghaft wieder öffnete. Die sanitären Anlagen blieben genau wie das Restaurant geschlossen, und es durfte sich nur hier aufhalten, wer autark leben konnte. Also eigenes Klo, Dusche usw.

    Seitdem waren wir die meiste Zeit hier. Anfangs beinahe allein, später mit weiteren Lockerungen und der Sonne kamen die Holländer, dann die Belgier, und nun zur Ferienzeit ist es doch recht voll hier. Aber man kann den Menschenmengen dennoch gut aus dem Weg gehen.

    Wohltuend ist hier in den Niederlanden, dass es keine Maskenpflicht gibt, außer in öffentlichen Verkehrsmitteln. Die Abstandsregel gibt es hier jedoch auch.

    Nach der tagelangen Hitzewelle gab es heute (von der App ignoriert!) ein mächtiges Gewitter⛈️, das von Antwerpen über uns wegzog. Und wer war mittendrin? Richtig! Biggi, Jürgen, Lucky und Sammy. 🏃💃🐕🐕

    Wir waren gerade am Deich, da brach es über uns herein, ohne Möglichkeit, irgendwo Schutz zu suchen. Im Nu stand alles unter Wasser, ich sah nichts mehr, weil mir die Brille beschlug, Lucky wollte partout nicht weiterlaufen, und so waren wir in nullkommanix nass bis auf den Schlüppi. Knöcheltief waren die Pfützen!

    Aber der Sonnenuntergang war schön.

    Musiktipp bei Gewittersturm: Sivert Hoyem mit My Thieving Heart. 😁
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  • Day4

    Sahneschnitte und Radsport

    March 27, 2019 in the Netherlands ⋅ ☁️ 11 °C

    Zwei Tage haben wir nur gewerkelt und geräumt. Emile, unser Platzwart, hat dafür gesorgt, dass wir nun Internet haben. Außerdem hat er für Morgen ein paar starke Männer organisiert, die die schweren Ledermöbel raus- und wegschaffen. Emile ist übrigens eine Sahneschnitte, wie meine Freundin Judith sagen würde. Aber das nur nebenbei.

    Heute war nun der Tag der Tage. Ich bin aufs Rad gestiegen. Nach gefühlten 100 Jahren. Zuerst recht wackelig, schließlich muss Frau sich an so ein e-bike erst gewöhnen. Aber dann, als es und ich rollten, hat es richtig Spaß gemacht. Jetzt tut der Pöter weh. 😁

    Nachmittags drehten wir noch eine kleine Runde zu Fuß durchs Pluimpot-Naturschutzgebiet.

    Wir werden sowas von fit hier! 🚴🏃
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  • Day6

    Nudeln und Bierflaschen-Weitwurf

    March 29, 2019 in the Netherlands ⋅ ☀️ 14 °C

    Pünktlich zum Wochenende füllt sich der Platz mit Holländern und Belgiern. Wir haben Nachbarn zur linken und gegenüber. Alle sind sehr freundlich, winken und rufen "Hoi". Man hört Rasenmäher und Roller, Radler fahren vorbei; Gorishoekse erwacht.

    Wir bauten noch unseren Schrank zusammen und brachten einigen Müll weg. Außerdem macht es Spaß, weiter zu planen, was wir noch alles im Garten anlegen könnten. Nur ein bisschen, versteht sich. Es soll ja hübsch aussehen.

    Nach dem Kaffee fuhren wir nach Sint Maartensdijk zum Einkaufen. Da gibt's ein Lidl, und wir hatten noch nichts zum Abendessen. Jürgen wollte sich noch ein Sechser-Pack Dubbel holen. Das Paket flutscht ihm durch die Finger, und eine Flasche ging zu Bruch. Ich verpieselte mich schnell zu den Dosentomaten 🍅, aber das holländische Meisje tröstete Jürgen und drückte ihm ein neues Pack in die Hand.

    Der Ort hat eine nette Kirche 💒 und noch eine Drogerie, in der es auch Haushaltwaren gibt. Da bekamen wir dann auch die Reibe für den Parmesan.

    Heute Abend gab's nämlich vegetarische Spaghetti Bolognese. 🍝
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  • Day362

    Kleine Flucht vor Corona

    March 19 in the Netherlands ⋅ ⛅ 10 °C

    Wir haben lange hin und her überlegt, ob wir nach Scherpenisse fahren sollen oder nicht. Letztlich half ein Anruf. Ja, man darf herkommen, wenn man sich an Regeln hält. Für sich bleiben, keine sozialen Kontakte. Das machen wir sowieso schon fast eine Woche.

    Restaurants sind komplett geschlossen, die Rezeption sowie die Sanitäranlagen auch. Aber die brauchen wir nicht, wir haben ja alles im Mobilheim.

    Wir haben nur wenig Gesellschaft hier. Vier oder fünf andere Wagen sind noch besetzt. Man hält sich fern, werkelt im Garten und lüftet den Wintermuff in der Hoffnung, dass man später den Sommer hier genießen darf.

    Beim Gassigehen (ja, wir sind auf den Hund gekommen) begegnet uns niemand. Das ist zu Hause anders. Da zieht immer eine ganze Karawane an den entsprechenden Stellen längs.

    Wir hoffen, dass wir eine Weile hier bleiben können. Hier ist es so ruhig und einsam, da könnte man Corona beinahe vergessen. Die Nachrichten dagegen sind immer sehr bedrückend.

    Passt auf euch auf und bleibt gesund.
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  • Day365

    Im Westen nichts Neues

    March 22 in the Netherlands ⋅ ☀️ 8 °C

    Ein ruhiger Sonntag, der mit einer Warnung aufs Handy begann. "Bleiben Sie zu Hause. Ansonsten halten Sie unbedingt 1,5 m Abstand." Ähnlich dem, was Frau Merkel am Abend verkündete.

    Wir waren kreativ. Statt Steinen habe ich Muscheln bemalt, und Jürgen hat seinen Leuchtturm vollendet.

    Menschen waren heute weniger unterwegs als Gestern. Abstand halten ist somit nicht schwer.

    Abends gab's Bratkartoffeln.
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  • Day208

    Tauben- und Sonnenbaden

    October 17, 2019 in the Netherlands ⋅ ⛅ 13 °C

    Es hatte beinahe die ganze Nacht geregnet. Auf dem Weg vor unserem Häuschen luden die Pfützen und erste Sonnenstrahlen eine Taube zum Baden ein.

    Dies - und der Wetterbericht - stimmte uns optimistisch. Außerdem wollten wir sowieso noch zu IKEA, um einen Hocker passend zu den Wohnzimmersesseln zu kaufen. Was liegt da näher, als sich das Städtchen Breda auf diesem Wege mal näher anzuschauen? Schließlich wurde Breda als Stadt mit dem schönsten Stadtzentrum der Niederlande ausgezeichnet.

    Nun ist Breda mit seinen mehr als 180.000 Einwohnern eine Großstadt und von daher nicht so malerisch wie Zierikzee oder Veere. Aber nett ist es dennoch.

    Als erstes fällt natürlich die Grote Kerk, die Liebfrauenkirche, auf. Wohin man auch spaziert, wenn man sich umschaut, ist sie da. Schließlich ist der Turm fast 100 m hoch.

    Wir waren natürlich drin, und ich fand die Kirche auch innen sehr imposant. Es gab eine Ausstellung mit Bildern von Budapester Fotografen, aber mich beeindruckten vor allem die menschengroßen Marmorfiguren auf dem Grab von Engelbrecht II. von Nassau und seiner Frau Cimburga von Baden.

    Es gibt sehr viele Cafés und Restaurants, die auch gut besucht waren. Die Sonne hatte viele Menschen rausgelockt.

    Man kann ganz entspannt schlendern in Breda, Gedränge gab es nicht. Ein bisschen vermisst habe ich die kleinen Geschäfte, in denen man stundenlang einfach nur stöbern kann, aber wir waren auch nicht in allen Gassen. Es gibt nette Second-Hand-Shops, Läden mit interessantem Schmuck und außerdem eine Brauerei. Die Food-Hall war leider noch geschlossen.

    Wahrscheinlich müssen wir nochmal hin, schauen, was es sonst noch gibt.

    Der Rückweg führte uns über Stavenisse. Ein bisschen am Wasser sitzen und sich von der Sonne wärmen lassen musste einfach noch sein.
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Gemeente Tholen, Tholen

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