Biggi

Ich reise gerne in Gedanken, mit dem Finger auf der Landkarte und natürlich klassisch mit Koffer. :-)
Living in: Deutschland
  • Day14

    Küstenwanderung

    October 16 in Croatia

    Es ging noch einmal Richtung Brela, am berühmten Felsen vorbei und noch ein Stück weiter. Die Küste war felsig, und die Badebuchten wurden kleiner, genau wie die Orte.

    Ab und zu sieht man hübsche Villen 🏡 aus den 30er Jahren, die man jetzt auch mieten kann. Von daher ist es Richtung Brela schon ein wenig mondäner.

    Mittags gab es Spießchen in einem hübschen Restaurant, von wo aus wir eine Katze 🐈 beobachten konnten, die die ausliegenden Netze nach Fisch 🐟 absuchte. Sie wurde auch fündig und zog stolz mit ihrem „Fang“ von dannen.

    Heute konnten wir auch zusehen, wie jemand mit diesem Wassermopped übers Meer düste und seine Kreise drehte. Das wär auch mal was. 😁

    Die Koffer sind nun schon gepackt. Morgen Mittag werden wir abgeholt.

    Ein wunderschöner Urlaub ist vorbei.

    Ich bedanke mich sehr für eure Herzchen und eure Kommentare. 💖💞

    Wir lesen uns. 😍☺
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  • Explore, what other travelers do in:
  • Day13

    Bananenkuchen und Mord

    October 15 in Croatia

    Bewegt haben sich heute nur die Boote im Hafen, während sie leicht auf dem Wasser herumdümpelten.

    Wir haben einen Lesetag eingelegt, mit kurzer Unterbrechung für einen Spaziergang und ein Stück Kuchen im Café.

    Ich bin gut voran gekommen in meinem Krimi, weiß aber noch nicht, wer der Mörder ist. 📕🕵

  • Day12

    Lost Places

    October 14 in Croatia

    Heute sollte es endlich soweit sein. Wir wollten Promajna einen Besuch abstatten.

    Es ging also wieder den hübschen Küstenweg entlang, diesmal mit weniger Verweilzeiten an hübschen Orten, schließlich wollten wir dieses Mal ankommen.

    An einem Ort mussten wir aber doch länger bleiben, einer alten verlassenen Ferienanlage. Kurz vor Promajna stehen im Wald mehrere große Holzbaracken und ein gemauertes Hauptgebäude. Die Scheiben sind eingeworfen, von den alten Holztüren ist die Farbe abgeblättert, zerrissene Gardinen wehen im Wind.

    Wir beide finden solche Orte faszinierend, haben aber bisher immer nur artig von außen geschaut.

    Hier jedoch war nichts abgesperrt, und man konnte teilweise sogar in die Häuser rein. Also stiefelten wir durch Müll, über Glasscherben und zugerankte Wege durch die Anlage.

    Ich hab gelesen, dass viele Ferienanlagen nach dem Jugoslawienkrieg so verwaist blieben. Manche wurden noch als Flüchtlingsunterkunft genutzt.

    Diese Anlage könnte eine Art Jugendherberge gewesen sein.

    Dieser „Lost Place“ entschädigte dann auch für das ebenso verwaiste Promajna. Da ist zu dieser Zeit kaum noch was los. Ein paar Menschen am Strand, keine geöffneten Lokale. Hier ist die Saison vorbei.

    Heute habe ich also keine Buchten oder Sonnenuntergänge für euch, dafür aber ein bisschen schwarz-weiße Vergangenheit.
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  • Day11

    Was gibt es heute zu berichten?

    October 13 in Croatia

    Eigentlich nicht viel.

    Wir waren wieder am Strand, ein bisschen schwimmen, ein bisschen faulenzen. 🏖

    Irgendwann gesellte sich eine Familie mit Kindern 👪 zu uns. Der Strand war leer, 300 m lang, nicht eine Menschenseele, aber ihnen gefiel der Platz neben uns wohl am besten.

    Mit dem Dösen war's vorbei, also schauten wir den Kindern beim Plantschen zu. Aber als SIE irgendwann IHM die Pickel ausdrückte, dachten wir uns „Nä! Das muss jetzt nicht sein!“.

    So zogen wir los, zurück in den Ort. Nach einer kleinen Siesta waren wir der Meinung, dass der Eismann auch mal ein bisschen was an uns verdienen sollte. Es gab also Spaghetti-Eis. 🍨

    Danach noch eine kleine Runde auf der Promenade, dem Fischer 🐟 zusehen, den Sonnenuntergang bewundern und den Vögeln 🐦🐦 lauschen, die sich hier jeden Abend in den Bäumen treffen und erzählen, was sie so erlebt haben.

    Und schwupps ist es Zeit für's Abendessen. 😁
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  • Day10

    Gut behütet auf der Jagd

    October 12 in Croatia

    Die letzten Meter sind die schwierigsten.

    Zwei Bäume! 🌳🌳

    Wir sind sicher, hier sind wir richtig. Wir prüfen die Umgebung, Jürgen hat wie immer den besseren Blick. Ihm fällt sofort der unnatürliche Steinhaufen ins Auge. Hercule Poirot ist nichts gegen ihn. 🔍🕶🕵

    Wie ich auf Hercule Poirot komme? Wegen „Das Böse unter der Sonne“. Die liefen da - genau wie wir - mit ihren schicken Sonnenhüten am kristallklaren Meer entlang.

    Aber ich schweife ab ...

    Bevor wir ... ok, bevor Jürgen den Schatz heben kann, lassen wir noch einmal unauffällig unseren Blick schweifen. Keine Muggels. Also, Dose öffnen, Eintrag ins Logbuch, Dose wieder ordnungsgemäß verstecken und stolz sein wie Oskar. Der erste kroatische Cache ist gehoben! 🌟

    Den an der Kirche haben wir nicht gefunden. Zu viele Muggels, und man muss auf der Hut vor dem Pastor sein, der mit der Bibel in der Hand den Kirchplatz auf und ab läuft, wahrscheinlich um Texte für die nächste Predigt zu lernen.

    Was sonst so los war?

    Die Sonne schien. Das Wasser lockte. Wir hatten einen wunderschön entspannten Badetag. 🏖

    Und später gab's noch ein Stück Schoko-Kokos-Torte.
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  • Day9

    Auf's Meer hinaus

    October 11 in Croatia

    Mir dudeln immer noch die schmalzigen kroatischen Gesänge 🎶🎤🎹🎸 durchs Hirn. Aber wenn man hier eine Schiffstour zu den anderen Inseln macht, muss man da durch. Die Kroaten lieben ihre Klapa-Gesänge. Das haben wir gestern bei der Busfahrt schon gemerkt, als unsere Reiseleitung begeistert mitsang.

    Und so ließen wir uns von der „Padre“ zuerst nach Jelsa auf der Insel Hvar schippern. Dort liefen wir durch hübsche kleine Gässchen und ließen uns von einem netten älteren Herrn in seinen dunklen Keller locken. Dort verkauft er nämlich seinen selbstgebrannten Schnaps. Probiert werden durfte auch, und Jürgens Wahl fiel auf irgendwas mit Trauben.

    Ein paar Meter weiter hörte man in unregelmäßigen Abständen immer, wie Metall über den Asphalt schrabbte. Ich schaute nach, was los ist und sah in einen Hof, in welchem eine ältere Frau stand und immer, wenn eine Gruppe Touristen 👫👪👫 vorbeikam, an einem Stuhl rüttelte. Zuerst hab ich mir nichts dabei gedacht, aber man merkte schnell, dass die Sache System hatte. Oma's Job war es, Besucher in ihr „Ein-Tisch-vier-Stühle-Café“🍵zu locken. 😁

    Weiter ging unsere “Kreuzfahrt“ nach Bol auf die Insel Brac. Die ist bekannt für Wein und Olivenöl.

    Mit Alkohol waren wir ja nun versorgt, blieb noch das Öl-Tasting mit Weißbrot. Lecker war das Olivenöl mit Rosmarin. Die Verkäuferin versicherte uns dass, wenn wir zu Hause Brot, Tomaten und dieses Öl als Mahlzeit zu uns nehmen würden, wir uns wieder wie im sonnigen Kroatien fühlen würden. Das testen wir nächste Woche. 😍

    In Bol gibt es eine schicke Promenade, ähnlich wie in Baska Voda. Alles ist aus diesem weißen marmorierten Stein, für den die Insel Brac auch berühmt ist. Aus diesem Marmor wurde sogar das Weiße Haus gebaut.

    Wir schauten beim Kloster vorbei und besuchten den Kirchhof, der direkt über einem Strand liegt, den vorrangig Einheimische besuchen. Im Gegensatz zum berühmten „Goldenen Horn“ auf der anderen Ortsseite. Da wimmelt es von Touristen.

    Wir saßen lieber hier im Schatten und schauten zu, wie Jungs und Mädels leicht bekleidet auf ihren Rollern ankamen, kurz in die Wellen sprangen, sich das Shirt schnell überstreiften und wieder abdüsten.

    Wir machten uns auch wieder auf den Rückweg, wo unsere schwimmende Musikbox schon wartete und schipperten zu schmalzigen Liedern über die Adria.

    Sad kada dosla si ... 🎶🎤
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  • Day8

    Der Weg ist das Ziel

    October 10 in Croatia

    Unser Weg führte uns heute über Bosnien-Herzegowina nach Dubrovnik. Schon die Fahrt dort hin ist wunderschön. Die meiste Zeit geht es an der Küste entlang, die immer felsiger wird, je weiter man nach Süden kommt. Irgendwann muss man durch das Gebirge und kommt an hübschen Seen vorbei.

    An der Grenze BiH ging es fix. Unsere Reiseleiterin meinte, das sei immer verschieden, aber meist würden Europäer nicht überprüft.

    Es gab einen kurzen Stop in Neum für die Raucher, Alkoholiker und Blasenschwachen, dann ging's weiter, wieder über die Grenze nach Kroatien.

    Dieses Stückchen „Zugang zum Meer“ hatte vor ein paar Hundert Jahren Dubrovnik an das Osmanische Reich abgetreten und im Gegenzug Schutz vor den Italienern erhalten. Und nun haben sie den Salat, meinte Maria, unsere kroatische Begleitung. Von Nord- nach Südkroatien und umgekehrt muss man immer über Bosnien-Herzegowina.

    Die Fahrt nach Dubrovnik dauert ca. 2,5 Stunden, vergeht aber wie im Flug, weil man ständig was zu gucken hat.

    In Dubrovnik dann der Kulturschock. Menschen! Menschen in rauhen Mengen. Zwei Kreuzfahrtschiffe lagen im Hafen und dann noch die ganzen Busse. Und alle strömten in die Altstadt.

    Wir wurden an Marina, kroatische langbeinige Blondine, die sprach wie Michael Mittermeier übergeben (sie hat lange in München gelebt) und strömten mit.

    Zuerst ging es in das Augustinerkloster mit der ältesten Apotheke Europas, die immer noch in Betrieb ist. Schon im Säulengang roch es intensiv nach ätherischen Ölen. Hier wird eine Rosencreme gefertigt, für die Asiaten meilenweit fliegen.

    Wir sind dann auch noch auf die Stadtmauer und umrundeten die Altstadt zur Hälfte, dann suchten wir uns lieber ein schattiges Plätzchen.

    Man kann kaum glauben, dass hier in den engen Gassen Game of Thrones gedreht wurde. Zum Beispiel die Szene, als Cercei Lannister nackt ihren Weg der Schande gehen musste. HBO zahlte 5 Millionen Dollar, damit die Stadt für die Dreharbeiten gesperrt wurde.

    Es war ein schöner Tag in einer beeindruckenden Stadt mit viel Informationen über das Land und die Menschen hier.
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  • Day7

    Es lockt das Meer

    October 9 in Croatia

    Es zog uns an den Strand irgendwo zwischen Baska Voda und Brela. Wir hatten den Strand fast für uns, nur noch ein anderes deutsches und ein englisches Paar hatten auch Lust auf einen entspanntenTag am Meer.

    Das Wasser war wieder herrlich, und es stört mich gar nicht, dass es nur Kiesstrände gibt.

    Als ich mich sanft von den Wellen treiben ließ, wurde ich plötzlich von einem Schwarm springender Fische umringt. Und dann sah ich noch einen größeren Fisch, der die kleinen jagte. Das war ein irres Schauspiel. 🐟🐠🐡

    Jürgen hat's verpasst, der hatte grad den Kopf samt Schnorchelmaske unter Wasser. 😁

    Man kann hier auch sehr viele Seenadeln schon vom Ufer aus sehen.

    Gegen 14 Uhr schlenderten wir zurück, weil wir irgendwo eine Kleinigkeit essen wollten. Wir landeten bei „Karlo“, wo uns dann aber die Fischplatte für Zwei anlachte. Ach, was solls? 😉

    Zum Nachtisch gab's dazu noch warmen Schokokuchen mit Eis.

    Das laufen wir morgen in Dubrovnik wieder ab. 😁😇
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  • Day6

    ... von halber Höhe aus. (Nietzsche)

    Das haben wir beherzigt, als wir uns zur „Französischen Straße“ aufmachten. 🏔🏞

    Diese Straße wurde von den Franzosen während ihrer Herrschaft (1808 – 1813) begonnen, später wohl auch von den Österreichern weitergebaut, aber nie fertig gestellt. Überreste der Straße und ihrer Befestigung kann man immer noch sehen. Napoleons Feldherr und damaliger Herzog von Dubrovnik Auguste Marmont ließ sie bei ca. 400 m über dem Meeresspiegel bauen.

    Wir machten bei knapp 300 m schlapp.

    Jaaaa, ich weiß, das klingt nicht viel, doch das war steil, mindestens 🏔 .... Jürgen sagt „Nicht mehr als 35%!“, und das wär schon gestrunzt. Es hat sich aber wie 70% angefühlt! *schwör

    Angeblich soll man diese Strecke in einer Stunde zurücklegen. Gemessen wurde das wahrscheinlich bei 18jährigen Hochleistungssportlern!

    Aber die Aussicht 🔭 ... toll! Dafür hat es sich gelohnt, auch wenn noch 100 m fehlten. Im nächsten Leben fange ich früher mit dem Bergwandern an.

    Wir sind den gleichen Weg zurück und stürzten uns im „Hrast“ in Brela auf 2 große Radler 🍻. Das brachte genug Energie für den restlichen Weg.

    Morgen ruhen wir uns aus. Irgendwo im Schatten am Strand. 🏖
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  • Day5

    Es regnet 2. Teil

    October 7 in Croatia

    Um 15:00 Uhr, pünktlich zum Kaffee war die Sonne zurück und lockte uns wieder in das kleine Café am Hafen. Heute gab es Splitzka Snita, eine Torte in mehreren Schichten mit Nüssen, Rosinen und Feigen. Regen hätte weniger Kalorien gehabt. 😏

    Das Rezept gibt's tatsächlich im Internet. 😇

    Für einen Hauch an sportlicher Betätigung spazierten wir hoch zur Gradina. Dort finden sich noch Überreste eines alten Forts der ersten Besiedlung aus dem 7. Jahrhundert.

    Es ist ein schöner, ruhiger Ort mit einer tollen Aussicht, den wir ganz für uns allein hatten. Wir liefen durch schmale verwinkelte Gassen und Treppen hoch und waren oft unsicher, ob wir nicht doch irgendwann bei jemandem im Wohnzimmer landen.

    Es gibt aber auch eine normale, gut ausgebaute Treppe dort hin. Unser Weg war aber eindeutig romantischer. 💕

    Zur Feier des Tages gab es noch einen hübschen Sonnenuntergang. 🌅
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