Biggi

Ich reise gerne in Gedanken, mit dem Finger auf der Landkarte und natürlich klassisch mit Koffer. :-)
Living in: Deutschland
  • Day3

    Durchstarten ...

    December 9 in Portugal

    Obwohl der gestrige Tag für alle sehr anstrengend gewesen war, wollten wir heute unbedingt noch einmal durchstarten und zum Castelo hochlaufen. Gestern hatten wir eine Rolltreppe entdeckt, die bis kurz unter die Burg führte.

    Gesagt, getan, und obwohl viele Menschen zur Burg pilgerten, war es lange nicht so voll und anstrengend wie die gestrige Fahrt nach Belem.

    Die Burg ist riesig, und man hat einen richtig schönen Blick über die ganze Stadt. Der Aufstieg lohnt, und es gibt jede Menge Rolltreppen und Fahrstühle, die einem den Weg erleichtern. Außerdem kann man jederzeit stehenbleiben, Fotos von der Aussicht und den kleinen Gassen machen ... und wieder zu Atem kommen. ☺

    Zurück und hinunter ging es durch das Altstadtviertel Alfama. Das ist wirklich hübsch, verwinkelt und steil.

    Unten angekommen kehrten wir in ein Restaurant ein, und ich probierte eine der über 300 Arten der Portugieser Kabeljau zuzubereiten. Überbacken mit einer Eier-Käse-Milch. Lecker!

    Nach einer letzten Runde zum Ufer des Tejo am Praca do Comercio mit Livemusik und wunderschön sonnigem Wetter, mussten wir leider zurück, um uns mit dem Taxi zum Flughafen bringen zu lassen.

    Ratet mal, wie der Rückflug war. 😂

    Zum einen holprig. Der Kapitän entschuldigte sich unterwegs wortreich, weil wir die meiste Zeit angeschnallt bleiben mussten, denn irgendwo im Bereich Paris war wohl schlechtes Wetter. Und da mussten wir längs.

    Aber das Beste kam zuletzt. Käpt'n „Orville“ unserer „Albatros-Airline“ hatte wohl zu sehr mit seiner “Bianca“ geschäkert. Mitten im Landeanflug startete die Maschine plötzlich wieder durch, was schon ein seltsames Gefühl ist, und wir mussten noch eine Ehrenrunde über Düsseldorf fliegen.

    Nun sitze ich auf dem heimischen Sofa, jeder Muskel tut weh ... aber das war es wert.

    Lissabon ist toll! 😍
    Read more

  • Explore, what other travelers do in:
  • Day2

    Auf den Spuren der Entdecker

    December 8 in Portugal

    Nach dem Frühstück fuhren wir mit Metro und Tram nach Belem, wobei die 15 Minuten Tramfahrt ganz furchtbar waren. Ich glaube, ganz Lissabon samt Touris hatte die gleiche Idee. So schwitzten wir eingepfercht wie die Ölsardinen vor uns hin.

    In Belem besichtigten wir das riesige Kloster Mosteiro dos Jeronimos, was wirklich beeindruckend ist. Dank der Lisbon Card brauchten wir nicht anstehen, sondern wurden aus der Schlange herausgefischt. Die Karten sind zwar recht teuer, aber in solchen Momenten sind wir doch dankbar, sie angeschafft zu haben.

    Dann schlenderten wir weiter zum Padrao dos Descobrimentos, wo die ganzen Entdecker geehrt werden und wo man die portugiesische Version der „Golden Gate Bridge“ sehr schön sehen kann.

    Auf dem Weg weiter zum Torre de Belem sitzen die Menschen an der Promenade am Tejo, trinken Kaffee und essen Eis. Man fährt hier elektrische Fahrräder, Tretroller und Segways, auf denen man sitzen kann. Weihnachliche Gefühle ... hier nicht. 😁

    Dem Aufstieg auf den Turm überließen wir Britta und Frank. Jürgen und ich setzten uns auf eine Mauer am Fluß und schauten den Menschen beim Posen für die Selfies „Ich und der Turm“ zu. War auch schön und ... psst ... wir haben auch eins gemacht.

    Dann ließen wir uns mit einem Taxi zum Time Out Market bringen. Den brauche ich nicht nochmal, das war rappelvoll und machte keinen Spaß.

    Also nichts wie zurück zum Weihnachtsmarkt am Rossio, dann noch ein paar Höhenmeter im Bairro Alto gemacht und ordentlich Sangria in einem netten Lokal getankt.

    Man kann schon einiges entdecken in Lissabon. 😍
    Read more

  • Day1

    Startprobleme

    December 7 in Portugal

    Um 6 Uhr sollte unser Flieger abheben, aber nachdem wir eine Weile rückwärts gefahren und 50 Minuten irgendwo auf dem Rollfeld parkten, verkündete unser Kapitän mit einer Stimme wie Gilbert Becaud, dass wir „unfortunately ... äh ... (er wendete die Kartoffel in seinem Mund) ... back to the Gate“.

    Wir sahen schon unsere Reise platzen, aber nach knapp zwei Stunden war alles repariert, die Lenkung funzte wieder, und ab ging's nach Lissabon.

    Nach dem Einchecken im Hotel fuhren wir mit der Metro erst einmal runter zum Tejo. Die Sonne kam langsam raus, und der Triumphbogen sah schon sehr beindruckend aus unter dem dunklen Himmel. Oben waren wir auch und genossen den ersten Blick über Lissabon.

    In der Stadt geht es ständig auf und ab, aber die Ausblicke lohnen. Wie vom berühmten Elevador Santa Justa. Da die Schlange für die Auffahrt sehr lang war, gingen wir hoch zur Ruine des alten Klosters (ein Besuch des Museums ist sehr zu empfehlen) und fuhren nach dem Genuss der Aussicht vom Fahrstuhl ohne Wartezeit hinunter.

    Wenn dann abends überall die Lichter angehen, kommen bei 18° zwar immer noch keine Weihnachtsgefühle auf, aber der Glühwein schmeckt trotzdem.
    Read more

  • Day14

    Küstenwanderung

    October 16 in Croatia

    Es ging noch einmal Richtung Brela, am berühmten Felsen vorbei und noch ein Stück weiter. Die Küste war felsig, und die Badebuchten wurden kleiner, genau wie die Orte.

    Ab und zu sieht man hübsche Villen 🏡 aus den 30er Jahren, die man jetzt auch mieten kann. Von daher ist es Richtung Brela schon ein wenig mondäner.

    Mittags gab es Spießchen in einem hübschen Restaurant, von wo aus wir eine Katze 🐈 beobachten konnten, die die ausliegenden Netze nach Fisch 🐟 absuchte. Sie wurde auch fündig und zog stolz mit ihrem „Fang“ von dannen.

    Heute konnten wir auch zusehen, wie jemand mit diesem Wassermopped übers Meer düste und seine Kreise drehte. Das wär auch mal was. 😁

    Die Koffer sind nun schon gepackt. Morgen Mittag werden wir abgeholt.

    Ein wunderschöner Urlaub ist vorbei.

    Ich bedanke mich sehr für eure Herzchen und eure Kommentare. 💖💞

    Wir lesen uns. 😍☺
    Read more

  • Day13

    Bananenkuchen und Mord

    October 15 in Croatia

    Bewegt haben sich heute nur die Boote im Hafen, während sie leicht auf dem Wasser herumdümpelten.

    Wir haben einen Lesetag eingelegt, mit kurzer Unterbrechung für einen Spaziergang und ein Stück Kuchen im Café.

    Ich bin gut voran gekommen in meinem Krimi, weiß aber noch nicht, wer der Mörder ist. 📕🕵

  • Day12

    Lost Places

    October 14 in Croatia

    Heute sollte es endlich soweit sein. Wir wollten Promajna einen Besuch abstatten.

    Es ging also wieder den hübschen Küstenweg entlang, diesmal mit weniger Verweilzeiten an hübschen Orten, schließlich wollten wir dieses Mal ankommen.

    An einem Ort mussten wir aber doch länger bleiben, einer alten verlassenen Ferienanlage. Kurz vor Promajna stehen im Wald mehrere große Holzbaracken und ein gemauertes Hauptgebäude. Die Scheiben sind eingeworfen, von den alten Holztüren ist die Farbe abgeblättert, zerrissene Gardinen wehen im Wind.

    Wir beide finden solche Orte faszinierend, haben aber bisher immer nur artig von außen geschaut.

    Hier jedoch war nichts abgesperrt, und man konnte teilweise sogar in die Häuser rein. Also stiefelten wir durch Müll, über Glasscherben und zugerankte Wege durch die Anlage.

    Ich hab gelesen, dass viele Ferienanlagen nach dem Jugoslawienkrieg so verwaist blieben. Manche wurden noch als Flüchtlingsunterkunft genutzt.

    Diese Anlage könnte eine Art Jugendherberge gewesen sein.

    Dieser „Lost Place“ entschädigte dann auch für das ebenso verwaiste Promajna. Da ist zu dieser Zeit kaum noch was los. Ein paar Menschen am Strand, keine geöffneten Lokale. Hier ist die Saison vorbei.

    Heute habe ich also keine Buchten oder Sonnenuntergänge für euch, dafür aber ein bisschen schwarz-weiße Vergangenheit.
    Read more

  • Day11

    Was gibt es heute zu berichten?

    October 13 in Croatia

    Eigentlich nicht viel.

    Wir waren wieder am Strand, ein bisschen schwimmen, ein bisschen faulenzen. 🏖

    Irgendwann gesellte sich eine Familie mit Kindern 👪 zu uns. Der Strand war leer, 300 m lang, nicht eine Menschenseele, aber ihnen gefiel der Platz neben uns wohl am besten.

    Mit dem Dösen war's vorbei, also schauten wir den Kindern beim Plantschen zu. Aber als SIE irgendwann IHM die Pickel ausdrückte, dachten wir uns „Nä! Das muss jetzt nicht sein!“.

    So zogen wir los, zurück in den Ort. Nach einer kleinen Siesta waren wir der Meinung, dass der Eismann auch mal ein bisschen was an uns verdienen sollte. Es gab also Spaghetti-Eis. 🍨

    Danach noch eine kleine Runde auf der Promenade, dem Fischer 🐟 zusehen, den Sonnenuntergang bewundern und den Vögeln 🐦🐦 lauschen, die sich hier jeden Abend in den Bäumen treffen und erzählen, was sie so erlebt haben.

    Und schwupps ist es Zeit für's Abendessen. 😁
    Read more

  • Day10

    Gut behütet auf der Jagd

    October 12 in Croatia

    Die letzten Meter sind die schwierigsten.

    Zwei Bäume! 🌳🌳

    Wir sind sicher, hier sind wir richtig. Wir prüfen die Umgebung, Jürgen hat wie immer den besseren Blick. Ihm fällt sofort der unnatürliche Steinhaufen ins Auge. Hercule Poirot ist nichts gegen ihn. 🔍🕶🕵

    Wie ich auf Hercule Poirot komme? Wegen „Das Böse unter der Sonne“. Die liefen da - genau wie wir - mit ihren schicken Sonnenhüten am kristallklaren Meer entlang.

    Aber ich schweife ab ...

    Bevor wir ... ok, bevor Jürgen den Schatz heben kann, lassen wir noch einmal unauffällig unseren Blick schweifen. Keine Muggels. Also, Dose öffnen, Eintrag ins Logbuch, Dose wieder ordnungsgemäß verstecken und stolz sein wie Oskar. Der erste kroatische Cache ist gehoben! 🌟

    Den an der Kirche haben wir nicht gefunden. Zu viele Muggels, und man muss auf der Hut vor dem Pastor sein, der mit der Bibel in der Hand den Kirchplatz auf und ab läuft, wahrscheinlich um Texte für die nächste Predigt zu lernen.

    Was sonst so los war?

    Die Sonne schien. Das Wasser lockte. Wir hatten einen wunderschön entspannten Badetag. 🏖

    Und später gab's noch ein Stück Schoko-Kokos-Torte.
    Read more

  • Day9

    Auf's Meer hinaus

    October 11 in Croatia

    Mir dudeln immer noch die schmalzigen kroatischen Gesänge 🎶🎤🎹🎸 durchs Hirn. Aber wenn man hier eine Schiffstour zu den anderen Inseln macht, muss man da durch. Die Kroaten lieben ihre Klapa-Gesänge. Das haben wir gestern bei der Busfahrt schon gemerkt, als unsere Reiseleitung begeistert mitsang.

    Und so ließen wir uns von der „Padre“ zuerst nach Jelsa auf der Insel Hvar schippern. Dort liefen wir durch hübsche kleine Gässchen und ließen uns von einem netten älteren Herrn in seinen dunklen Keller locken. Dort verkauft er nämlich seinen selbstgebrannten Schnaps. Probiert werden durfte auch, und Jürgens Wahl fiel auf irgendwas mit Trauben.

    Ein paar Meter weiter hörte man in unregelmäßigen Abständen immer, wie Metall über den Asphalt schrabbte. Ich schaute nach, was los ist und sah in einen Hof, in welchem eine ältere Frau stand und immer, wenn eine Gruppe Touristen 👫👪👫 vorbeikam, an einem Stuhl rüttelte. Zuerst hab ich mir nichts dabei gedacht, aber man merkte schnell, dass die Sache System hatte. Oma's Job war es, Besucher in ihr „Ein-Tisch-vier-Stühle-Café“🍵zu locken. 😁

    Weiter ging unsere “Kreuzfahrt“ nach Bol auf die Insel Brac. Die ist bekannt für Wein und Olivenöl.

    Mit Alkohol waren wir ja nun versorgt, blieb noch das Öl-Tasting mit Weißbrot. Lecker war das Olivenöl mit Rosmarin. Die Verkäuferin versicherte uns dass, wenn wir zu Hause Brot, Tomaten und dieses Öl als Mahlzeit zu uns nehmen würden, wir uns wieder wie im sonnigen Kroatien fühlen würden. Das testen wir nächste Woche. 😍

    In Bol gibt es eine schicke Promenade, ähnlich wie in Baska Voda. Alles ist aus diesem weißen marmorierten Stein, für den die Insel Brac auch berühmt ist. Aus diesem Marmor wurde sogar das Weiße Haus gebaut.

    Wir schauten beim Kloster vorbei und besuchten den Kirchhof, der direkt über einem Strand liegt, den vorrangig Einheimische besuchen. Im Gegensatz zum berühmten „Goldenen Horn“ auf der anderen Ortsseite. Da wimmelt es von Touristen.

    Wir saßen lieber hier im Schatten und schauten zu, wie Jungs und Mädels leicht bekleidet auf ihren Rollern ankamen, kurz in die Wellen sprangen, sich das Shirt schnell überstreiften und wieder abdüsten.

    Wir machten uns auch wieder auf den Rückweg, wo unsere schwimmende Musikbox schon wartete und schipperten zu schmalzigen Liedern über die Adria.

    Sad kada dosla si ... 🎶🎤
    Read more

  • Day8

    Der Weg ist das Ziel

    October 10 in Croatia

    Unser Weg führte uns heute über Bosnien-Herzegowina nach Dubrovnik. Schon die Fahrt dort hin ist wunderschön. Die meiste Zeit geht es an der Küste entlang, die immer felsiger wird, je weiter man nach Süden kommt. Irgendwann muss man durch das Gebirge und kommt an hübschen Seen vorbei.

    An der Grenze BiH ging es fix. Unsere Reiseleiterin meinte, das sei immer verschieden, aber meist würden Europäer nicht überprüft.

    Es gab einen kurzen Stop in Neum für die Raucher, Alkoholiker und Blasenschwachen, dann ging's weiter, wieder über die Grenze nach Kroatien.

    Dieses Stückchen „Zugang zum Meer“ hatte vor ein paar Hundert Jahren Dubrovnik an das Osmanische Reich abgetreten und im Gegenzug Schutz vor den Italienern erhalten. Und nun haben sie den Salat, meinte Maria, unsere kroatische Begleitung. Von Nord- nach Südkroatien und umgekehrt muss man immer über Bosnien-Herzegowina.

    Die Fahrt nach Dubrovnik dauert ca. 2,5 Stunden, vergeht aber wie im Flug, weil man ständig was zu gucken hat.

    In Dubrovnik dann der Kulturschock. Menschen! Menschen in rauhen Mengen. Zwei Kreuzfahrtschiffe lagen im Hafen und dann noch die ganzen Busse. Und alle strömten in die Altstadt.

    Wir wurden an Marina, kroatische langbeinige Blondine, die sprach wie Michael Mittermeier übergeben (sie hat lange in München gelebt) und strömten mit.

    Zuerst ging es in das Augustinerkloster mit der ältesten Apotheke Europas, die immer noch in Betrieb ist. Schon im Säulengang roch es intensiv nach ätherischen Ölen. Hier wird eine Rosencreme gefertigt, für die Asiaten meilenweit fliegen.

    Wir sind dann auch noch auf die Stadtmauer und umrundeten die Altstadt zur Hälfte, dann suchten wir uns lieber ein schattiges Plätzchen.

    Man kann kaum glauben, dass hier in den engen Gassen Game of Thrones gedreht wurde. Zum Beispiel die Szene, als Cercei Lannister nackt ihren Weg der Schande gehen musste. HBO zahlte 5 Millionen Dollar, damit die Stadt für die Dreharbeiten gesperrt wurde.

    Es war ein schöner Tag in einer beeindruckenden Stadt mit viel Informationen über das Land und die Menschen hier.
    Read more

Never miss updates of Biggi with our app:

FindPenguins for iOS FindPenguins for Android