Biggi

Ich reise gerne in Gedanken, mit dem Finger auf der Landkarte und natürlich klassisch mit Koffer. :-)
Living in: Deutschland
  • Day378

    Wir reisten nicht weit, aber schön.

    Zuerst ging es mit der S-Bahn nach Vohwinkel. Auf dem Weg zur Schwebebahn kamen wir am Lienhardplatz vorbei, wo grad das Vohwinkler Wein- und Schlemmerfest stattfindet. Für Wein war es zu früh, und Schlemmen ... ist verboten. Es war aber auch noch nichts los.

    Die Schwebebahn kommt alle vier Minuten. Wartezeiten gibt es also nicht. Vohwinkel ist insofern eine Besonderheit, weil hier eine Endhaltestelle ist. Die Bahn fährt also in einem Bogen herum und „dreht“ sozusagen. Da der Boden dort aus Holzplanken besteht, rumpelt und vibriert es ganz schön.

    Ich mag Schwebebahnfahren. Man sieht die Stadt mal aus einem ganz anderen Blickwinkel. Mal geht es dicht an Häuserzeilen vorbei, sodass man beinahe in die Fenster schauen kann, dann schwebt man über die Autobahn und schließlich geht es immer die Wupper lang, wo man teils hübsche alte Hinterhöfe sieht oder einen Blick auf die alten Fabriken werfen kann.

    Ja, ich weiß, Wuppertal ist hässlich, aber doch irgendwie auch schön. 💓

    In Barmen schlenderten wir durch die Fußgängerzone, ein bisschen Shoppen, und dann fuhren wir zurück zum Hauptbahnhof Döppersberg. Dort ist zwar immer noch Baustelle, aber mit dem freien Platz vor dem Bahnhof ist es dort um einiges schöner als vorher mit der „Harnröhre“.

    Und der goldene Investorenkubus, der gar kein Kubus ist, gefällt mir sowieso sehr. 😍
    Read more

  • Explore, what other travelers do in:
  • Day436

    Im Königreich Stiepel

    May 20 in Germany

    Heute besuchten wir das schöne Königreich Stiepel 👑 (jaja, die Stiepeler nennen das wohl so). Das liegt im Süden des Ortes, in dem sonst die Sonne verstaubt, und es ist dort wirklich viel besser als man glaubt.

    Zuerst besuchten wir die Stiepeler Dorfkirche ⛪, genauer gesagt den alten Friedhof rund um die Kirche. Der älteste Grabstein hier stammt aus dem Jahr 1600. Die kleine Kirche selbst ist auch sehr hübsch. Die Deckenmalerei im Inneren konnten wir nur durch eine Glasscheibe bewundern. Sie stammen teilweise aus 12hundertpiependeckel und sind weit über die Grenzen des Königreichs bekannt.

    Dann zog es uns hinunter zur Ruhr, wo wir auf dem historischen Leinpfad den Fluss entlang laufen wollten.

    Da das Wetter sich von seiner besten Seite zeigte 🌞und außerdem Pfingstsonntag ist, rechneten wir mit Menschenmassen, die den gleichen Gedanken hatten. Doch - oh Wunder - auf dem Leinpfad waren wir fast unter uns. Es lagen zwar einige junge Leute auf der Wiese beim Restaurant „Alte Fähre“, und auch Radfahrer 🚴🚵 waren genügend auf dem Radweg unterwegs, aber nicht auf dem Pfad. Ein paar versprengte Radfahrer lassen sich zwar weder von Verbotsschildern noch von Kopfsteinpflaster abhalten, aber der Weg ist wunderschön und führt immer direkt an der Ruhr entlang.

    Deshalb sind wir auch lieber den gleichen Weg zurück gegangen und nicht an der Straße lang.

    Sehenswert waren hier unter anderem die drei Stand up - Paddeler, die man schon von weitem herankommen hörte mit „Eeeeerika, komm mit mir nach Ameeeerika ...“. Die hatten glatt ihre Musikbox aufs Board geschnallt. 😁🎼🎹

    Aber sonst war es ruhig. 😉

    Man kann sich kaum vorstellen, dass hier auf diesem Weg mal Treidelpferde die Schiffe mit der Kohle flussaufwärts zogen. ⛵ 🛥

    Wenn ihr mal in der Gegend seid, nehmt unbedingt die Picknickdecke mit!

    Und wenn ihr verzweifelte Menschen das Gebüsch durchwühlen seht, schaut dezent weg. Die finden die vesteckten Caches nicht. 💎😢
    Read more

  • Day5

    Unser letzter Tag neigt sich dem Ende zu. Norderney strengt sich richtig an, um uns für die ersten Regentage zu entschädigen.

    Auch heute war der Himmel strahlend blau, und so wanderten wir in Richtung Hafen. Die Ecke hatten wir ja nur kurz bei der Ankunft gesehen. Wir ließen uns Zeit, denn Jürgen humpelt immer noch.

    Am Hafen ⚓ machte sich gerade eine Fähre 🚢 abfahrbereit, und wir sahen zu, wie zig Autos und LKW 🚛🚚🚗🚐 auf diese kleine Fähre fuhren. Das ist schon sehenswert, was da so drauf passt.

    Morgen sind wir dabei, aber zu Fuß. 🏃

    Dann marschierten wir weiter, suchten und fanden noch einen Schatz 💎 und trafen dabei die Geo-Cacher aus Witten, die wir schon am ersten Tag kennen gelernt hatten.

    Danach gab es Windbeutel mit Eis in der Mühle „Selden Rüst“. Wir saßen draußen, aber beim Gang zur Toilette 🚾 konnte man die schöne Inneneinrichtung bewundern, von der ich schon im Internet gelesen hatte.

    Weiter ging es durch den Kurpark und über die Promenade. Da wir heute einfach nur faul den Tag genießen wollten, kehrten wir noch auf der Marienhöhe ein, wo ich ein Kännchen Ostfriesentee probierte.

    Man hat von dort oben einen schönen Blick auf das glitzernde Meer und kann den Möwen zuschauen, die knapp über unsere Köpfe hinweg segelten. Und während wir so saßen und schauten, ertönte neben uns ein entrüsteter Aufschrei. Eine Möwe hatte einem Mann seinen Kuchen 🍰 vom Teller gemopst. Der starrte mit offenem Mund und konnte es nicht fassen.

    Weiter ging es für uns, und wir staunten nicht schlecht, welche Menschenmengen 👫👬👭 sich an der Milchbar tummelten. Das scheint DAS angesagte Cafe auf der Insel zu sein, wo man sich zum Sundowner 🍹 trifft, aber wohl vor allem, um gesehen zu werden.

    Für uns gab es Fisch und Blauen Portugieser im Kleinen Fischrestaurant. Sehr zu empfehlen ... wenn man einen Tisch bekommt.

    Und nun tun uns die Füße weh, und wir warten darauf, dass uns jemand die Koffer packt. 🛄👗👖👕👟
    Read more

  • Day4

    Den Augenblick genießen

    May 2 in Germany

    Heute war sie endlich da, die heiß ersehnte Sonne. Also nahmen wir uns vor, dieses Mal den Zuckerpad durch die Dünen bis zur Weißen Düne zu laufen.

    Jürgen hat sich gestern den Zeh verknackst, deshalb gingen wir langsam los und machten viele kleine Pausen.

    Den Zuckerpad nutzen natürlich auch Radfahrer 🚴🚴🚴. Das kann dann schon mal eng werden. Eine Frau meinte, im Juli oder August sei es so richtig voll auf dem Weg, da müsse man ihn vor halb zehn hinter sich gebracht haben.

    Das Highlight auf diesem Weg war die Aussichtsdüne, da geht es über Holzstege hinauf, und man hat von oben einen schönen Blick über die Dünenlandschaft bis hin zum Meer. Hier haben wir uns eine ganze Weile aufgehalten, Leute und Natur geguckt und die Sonne genossen. Wie z. B. ein Paar, bei dem er begeistert die verschiedenen Vögel 🐦🐤🐣 mit dem Fernglas 🔭 beobachtete und seiner Frau erklärte, das dieser Vogel dort ein Austernfischer sei und der dort ... „Jaa, und die sind alle weit weg!“ tönte sie und eilte weiter.

    Ich lächelte den humpelnden Ornithologen an meiner Seite an „Na, hast du's gut?“. Ich schau nämlich geduldig die ganzen Piephähne und mache ihn auch noch auf hübsche Exemplare aufmerksam. Jaja! 😇

    Im Cafe „Weiße Düne“ ergatterten wir einen der wenigen Plätze. Es war brechend voll heute. Wir gönnten uns als Mittagsimbiss eine Kartoffelsuppe.

    Danach gingen wir am Strand zurück und machten immer wieder Pausen, um Wind, Wellen und Sonne zu genießen.

    Zurück an der Promenade kehrten wir in der Austernbar ein und saßen dort zwei Stunden auf der Terrasse. Ich glaub, wir haben heute sogar ein bisschen Farbe bekommen.

    Zum Abendessen holten wir uns beim Metzger Fleischwurst und dazu Brötchen.

    Oh, und Frau Pittelkow, unsere Wirtin, hat bestätigt, dass wir noch einen Tag bleiben können. Rückfahrt ist also erst Freitag. 🚢
    Read more

  • Day3

    Am Morgen wirkte das Wetter eigentlich recht beständig, und wir machten uns auf den Weg zur Weißen Düne. Das geht immer schön erst auf der Promenade und später am Strand lang.

    Der Wind kam von hinten, und so merkten wir nicht, dass leichter Niesel aufkam. Dann nahm der Wind zu, und der Regen wurde auch stärker. Also kamen unsere Regenponchos zum Einsatz, und wir retteten uns zügig ins Cafe Weiße Düne. 🏡

    Andere wurden so richtig nass. Zwei junge Männer kamen rein, die waren nass bis auf die Haut und bekamen vom Kellner Decken, um sich einzuwickeln.

    Für uns gab's warmen Tee ☕ und leckeren Kuchen. Einmal Mandel, einmal warmen Schokoladenkuchen. Mit Eis. 🍨🍕 🎂

    Eigentlich wollten wir über den Zuckerpad zurück in die Stadt, aber es regnete weiter, der Wind wurde so eisig, dass die Tropfen weh taten, wenn sie das Gesicht trafen.

    Also, großes Treffen aller Wanderer im Wartehäuschen 🏠 an der Bushaltestelle 🚌. Nix wie rein in den Bus, weiter mit gesenktem Haupt die Straße runter, kurz noch die fliegende Kappe 🌬 eines anderen „Flüchtenden“ gerettet und dann nur noch unter die warme Bettdecke 🛌.

    Abends kam dann die Sonne wieder bei strahlend blauem Himmel 🌞🌞. Angeblich bleibt das Wetter nun schön. Deshalb werden wir wohl auch einen Tag verlängern. Jürgen kennt ja bisher von der Insel nur Sturm 🌬 und Regen ☔. Das geht ja gar nicht!

    Und jetzt ... verlieren die Bayern. 😀 ⚽
    Read more

  • Day2

    Und Abends sogar mit Sonne

    April 30 in Germany

    In der Nacht gab es ein schweres Gewitter ⚡ 🌦🌩mit heftigen Böen, jedoch nichts, was einen Insulaner die Augenbraue heben lässt. Zumindest nicht unsere Wirtin, andere Gäste jedoch schon. Die reisten lieber ab, da auch die Fähre morgens ausgefallen war. Da wollten sie lieber weg, bevor sie wegen Unwetter ganz hier bleiben müssen.

    Eine ältere Dame erzählte beim Frühstück, dass sie seit einigen Tagen schon auf ihren Koffer wartet. Der kam bisher auch noch nicht an.

    Heute hörten wir auf unsere Wirtin und fuhren am Vormittag mit der Bimmelbahn 🚂 über die Insel. Gott sei Dank, da saßen wir zumindest trocken und haben ein bisschen was vom Inselinneren gesehen. Vorher haben wir auch noch einen weiteren Geocache abgefischt. Wir mussten aber ganz schön aufpassen, weil ständig Muggel vorbei kamen. 😎

    Nach unserer Ausfahrt ging es per pedes weiter ... 17000 Schritte durch den Ort und über die Promenade.

    Am späten Nachmittag kam dann tatsächlich die Sonne hervor, und wir machten uns noch einmal auf zur Aussichtsdüne. Endlich Sonne tanken! 🌞🌤

    Das schöne Wetter lockte natürlich viele Gäste ans Wasser. Ein Vater machte mit seinen drei kleinen Kindern ein Fotoshooting 📷 auf der Düne und meinte immer „Und jetzt sagt alle 'Cevapcici'“. Und der Nachwuchs trällerte einstimmig „Cevapciciiiii“ und zeigte stolz seine Zahnlücken.

    Auf dem Weg zurück zur Pension kamen wir noch am Straßenfest zum 1. Mai lang. Dort „tanzte das Leben Sirtaki“. 🎶🎤🎼

    Ja, die Sonne macht's möglich. 😍
    Read more

  • Day1

    Norderney

    April 29 in Germany

    Gut die Hälfte aller Baustellen lagen auf unserer Route. Wir sind aber trotzdem gut durchgekommen - es gab am heutigen Sonntag ja keine Elefantenrennen - und konnten die Fähre um 13:30 Uhr von Norddeich nach Norderney nehmen.

    Die Unterkunft war schnell gefunden, und wir packten schnell unsere Koffer aus, um uns wieder tapfer durch den Regen zu kämpfen.

    Unterwegs fiel mir dann ein, dass ich doch frischer Geo-Cacher 🔍 bin. Also prüfte ich schnell am Smartphone, ob sich versteckte Schätze in der Nähe befinden. Ohja, am Bootshaus 🚣 sollte einer versteckt sein. Nix wie hin und gesucht, gesucht, gesucht. Wir tasteten die Schiffsschraube ab. Nix. Und immer muss man schauen, ob sich auch keine Muggels, also normale Menschen, in der Nähe befinden. 😎

    Und eigentlich darf ich darüber gar nicht schreiben. Ich muss alle meine Follower blitzdingsen. 😂🔦🔌

    Und dann hörten wir: „Oh, das sieht ganz nach einer Suche aus.“

    Wie sich herausstellte, waren das echte Profis. Der Cache lag in der anderen Ecke. Wer lesen kann, ist klar im Vorteil. Ins Logbuch trugen wir uns dennoch ein 📝, wir haben noch Welpenschutz. Toxi, so nennt sich die Cacherin, erzählte uns von einem Treffen Gleichgesinnter im Conversationshaus. Da sind wir mitgegangen und haben sogar noch einen Cache gefunden.

    Die Leute beim Treffen waren sehr nett, haben uns viel erklärt, worauf wir achten sollten usw. Dieses „Jägerlatein“ war schon sehr spannend. Alles schnatterte durcheinander, und wir bekamen ein Geschenk. 🎁 Ich hab nur schon wieder vergessen, wie man das nennt.

    Ach ja, eine echte Schriftstellerin war auch dabei. Sie hat einen Krimi geschrieben, der auf Norderney spielt und „Inselcocktail“ heißt. 📕

    Das war schon ein ereignisreicher Tag. 😃
    Read more

  • Day260

    Nichts Schöneres unter der Sonne

    February 18 in Germany

    Heute zog es uns hinaus, dorthin wo die Sonne untergeht, genauer gesagt, nach Kaiserswerth.

    Auf dem Weg dorthin fuhren wir an einem Haus vorbei, an dessen Hauswand in großen Buchstaben stand: „Nichts Schöneres unter der Sonne, als unter der Sonne zu sein“. 🌞

    Wie wahr!

    Das wollten jedoch nicht nur wir, sondern auch reichlich andere Ausflügler 👪👫👬 erleben. Aber das Örtchen am Rhein ist ja auch wirklich nett mit seinem alten Marktplatz, den schmucken Häuschen und der Rheinpromenade.

    Schon vor dem Restaurant „Alte Rheinfähre“ saßen die Leute draußen und genossen ihren Kaffee. Hunde wurden am Rheinufer ausgeführt, und am Geländer an der Promenade hängte ein junges Pärchen 💏 das erste Liebesschloss 🔐 auf. Wir sind gespannt, ob sich die bei unsrem nächsten Besuch in Kaiserswerth vermehrt haben werden. 😃
    Read more

  • Day323

    Schläft ein Lied

    January 27 in Germany

    Es zog uns wieder einmal an die Ruhr, speziell an den Heisinger Bogen.

    Dieses Mal sind wir zuerst ein Stück über die Fußgängerbrücke spaziert, bevor wir ins Vogelschutzgebiet gegangen sind. Auch auf dem Wasser war schon einiges los, und ein Kanufahrer 🚣, den ich fotografierte, rief laut: „Copyright!“. Aber ich denke, er hat's nett gemeint, und ich hab ihm zugewinkt.

    Im Vogelschutzgebiet fielen heute besonders die Fotografen mit den gefühlt ein Meter langen Objektiven auf. Hier gibt's ja auch allerhand zu knipsen, und auch Jürgen war in seinem Element. 📷

    Als wir da so standen und den Reihern in ihrer Kolonie zusahen, hörten wir, wie sich zwei Fotografen über Bläßhühner, Haubentaucher und Stockenten unterhielten. Aus dem Gebüsch schnatterten die Enten eifrig mit.

    Eigentlich stehe ich nicht so auf Vogelkunde, aber wenn frau sich drauf einlässt, dann schläft vielleicht jenseits vom Winterblues wirklich ein Lied in allen Dingen. 😂🐦🐤📯🎼

    Und da das Wetter so grau war, gibt's heute Schwarz-Weiß-Bilder. 📷😉
    Read more

  • Day101

    Zum Abschied ...

    November 29, 2017 in Mauritius

    ... gibt uns das Meer ein tolles Schauspiel, welches ich mit dem Handy leider nicht fotografiert bekomme.

    Sonnenuntergang mit superhohen Wellen hinten am Riff.

    Gleich kommt auch wieder der Fackelzug durch die Anlage, wobei “Adiemus“ gespielt wird.

    Sooooo schön.

Never miss updates of Biggi with our app:

FindPenguins for iOS FindPenguins for Android