Biggi

Ich reise gerne in Gedanken, mit dem Finger auf der Landkarte und natürlich klassisch mit Koffer. :-)
Living in: Deutschland
  • Day208

    Tauben- und Sonnenbaden

    October 17 in the Netherlands ⋅ ⛅ 13 °C

    Es hatte beinahe die ganze Nacht geregnet. Auf dem Weg vor unserem Häuschen luden die Pfützen und erste Sonnenstrahlen eine Taube zum Baden ein.

    Dies - und der Wetterbericht - stimmte uns optimistisch. Außerdem wollten wir sowieso noch zu IKEA, um einen Hocker passend zu den Wohnzimmersesseln zu kaufen. Was liegt da näher, als sich das Städtchen Breda auf diesem Wege mal näher anzuschauen? Schließlich wurde Breda als Stadt mit dem schönsten Stadtzentrum der Niederlande ausgezeichnet.

    Nun ist Breda mit seinen mehr als 180.000 Einwohnern eine Großstadt und von daher nicht so malerisch wie Zierikzee oder Veere. Aber nett ist es dennoch.

    Als erstes fällt natürlich die Grote Kerk, die Liebfrauenkirche, auf. Wohin man auch spaziert, wenn man sich umschaut, ist sie da. Schließlich ist der Turm fast 100 m hoch.

    Wir waren natürlich drin, und ich fand die Kirche auch innen sehr imposant. Es gab eine Ausstellung mit Bildern von Budapester Fotografen, aber mich beeindruckten vor allem die menschengroßen Marmorfiguren auf dem Grab von Engelbrecht II. von Nassau und seiner Frau Cimburga von Baden.

    Es gibt sehr viele Cafés und Restaurants, die auch gut besucht waren. Die Sonne hatte viele Menschen rausgelockt.

    Man kann ganz entspannt schlendern in Breda, Gedränge gab es nicht. Ein bisschen vermisst habe ich die kleinen Geschäfte, in denen man stundenlang einfach nur stöbern kann, aber wir waren auch nicht in allen Gassen. Es gibt nette Second-Hand-Shops, Läden mit interessantem Schmuck und außerdem eine Brauerei. Die Food-Hall war leider noch geschlossen.

    Wahrscheinlich müssen wir nochmal hin, schauen, was es sonst noch gibt.

    Der Rückweg führte uns über Stavenisse. Ein bisschen am Wasser sitzen und sich von der Sonne wärmen lassen musste einfach noch sein.
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  • Day204

    Kurzer Besuch der Sonne

    October 13 in the Netherlands ⋅ ☁️ 21 °C

    Heute kämpfte sich die Sonne durch die Wolken.

    Das nutzten wir, um im Garten aufzuräumen, den Lavendel einzupflanzen und den Wassertank zu leeren, damit er im Winter nicht platzt.

    Nachmittags gingen wir dann zum Deich und wollten die Sonne ☀ genießen. Pustekuchen! Die verschwand flugs wieder hinter Wolken.

    Der Wind 🌬️ allerdings hatte auch ein paar Kite-Surfer aufs Wasser gelockt, und wir haben eine Weile zugesehen.

    Wieder zurück gab es Tee ☕ und Kekse. Und Regen. 🌧️
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  • Day203

    Saisonende im Regen

    October 12 in the Netherlands ⋅ ☁️ 13 °C

    Heute fuhren wir wieder nach Gorishoekse. Eigentlich hatten wir noch auf einen Goldenen Oktober gehofft, um die Saison hier für uns ausklingen zu lassen. Doch das soll wohl nicht sein, und Tholen empfing uns mit Nieselregen und Dunst.

    Dafür war der Empfang auf dem Platz um so herzlicher. Die Nachbarn kamen und wollten natürlich wissen, wie es in Afrika war. Einen neuen Nachbarn gegenüber gibt es auch.

    Später kam Charles noch vorbei, um sich für dieses Jahr zu verabschieden. Er hat sein Mobilheim winterfest, um hier zu schlafen ist es ihm zu ungemütlich. Im nächsten Frühjahr wollen wir uns gesund und munter wiedersehen.

    Es sind allgemein nicht viele da. Das Wetter lockt nun mal nicht.

    Wir dekorierten das Schlafzimmer weiter, machten ein Mittagsschläfchen und sind ansonsten faul. 😁
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  • Sep21

    Einen hab ich noch

    September 21 in Kenya ⋅ ⛅ 24 °C

    Unser Wunsch ging in Erfüllung, wir wurden mit dem Trecker aufs Festland gebracht. 😁

    Weiter ging es mit dem Taxi über die Transitstraße an der Küste entlang zum Flughafen nach Mombasa. Von der Küste sieht man nichts, aber genug zu sehen gibt es dennoch.

    Man kommt z. B. durch Ukunda. Das ist eine Stadt mit ca. 61.000 Einwohnern. Viele sind aus dem Landesinneren wegen des Tourismus und seiner Verdienstmöglichkeiten hierher gezogen. Ukunda ist hier an der Hauptstraße ein einziges Gewimmel. Es ist laut, es wird gehupt, gerufen und Musik schallt aus den Autos. Da fahren Tuktuks, Radfahrer, Mopeds, Busse, Autos und LKWs kreuz und quer. Fußgänger mit oder ohne Handkarren, mit oder ohne Säcke und Körbe auf dem Kopf.

    Und dazwischen gibt es natürlich immer wieder Rinder oder Hühner, die am Straßenrand im Müll nach was auch immer suchen.

    Wenn ich da per pedes oder sonstwie unterwegs sein müsste, hätte ich nach 5 Minuten einen Burnout.

    Aber sehenswert, vom sicheren Auto aus, ist es auf jeden Fall.

    Unser Taxifahrer kaufte zwischendurch Fisch für zu Hause ("we have enough time"), rief dann die Gattin an, die sich vom Sohn oder wem auch immer mit dem Mopped zu einer Straßenecke bringen ließ, um den Fisch aus dem fahrenden Auto heraus in Empfang zu nehmen.

    Zum Dank für unsere Geduld (hakuna matata) zeigte der Fahrer uns auch die berühmten Tusks (die überdimensionalen Stoßzähne) von Mombasa, die die Moi Avenue überspannen.

    Daher gibt es heute mal zwei Videos. 😁
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  • Sep20

    Kwaheri, Kenia

    September 20 in Kenya ⋅ ☁️ 25 °C

    Den letzten Abend verbringen wir in der Bar, während hinter uns das Meer rauscht.

    Vormittags waren wir wieder am Pool, haben gelesen oder den Speerfischern zugesehen. Auch eine kleine Familie Wollhalsstörche nutzte die Ebbe zum Fischen.

    Heute waren die Baboons wieder sehr aktiv. Schon morgens tobten sie über das Dach der Bandas.

    Später streiften sie am Pool entlang, und ein junger Mann hatte den Fehler begangen, seine Bananenschalen auf dem Tischchen liegen zulassen. Das lockte Mama Pavian an. Barmann Alex rettete die Gäste, indem er eine Zwille zückte und die Paviane am Allerwertesten traf.

    Es gibt in den Hotels und auch in den Camps Affenbeauftragte, die manchmal mit grimmigen Gesicht hinterm Busch lauern. Denkt also nicht gleich Schlechtes, der will nur euer Popcorn beschützen.

    Die Koffer sind schon gepackt. Morgen Abend geht es heim. Schade aber auch.
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  • Sep19

    Eat, beach, sleep, repeat

    September 19 in Kenya ⋅ ⛅ 26 °C

    So oder ähnlich war unser Motto heute.

    Am Morgen hatte es noch eine kleine Schrecksekunde gegeben. Während Jürgen auf der Terrasse die Liegen sortierte, hatte ich mich nochmal mit meinem Handy aufs Bett gelegt, um Fotos anzuschauen.

    Aus den Augenwinkeln nahm ich eine Bewegung wahr. Ganz entspannt schlenderte ein großer Pavian 🐒 durch die Terrassentür ins Zimmer und lief geradewegs zum Schreibtisch, wo unsere Sonnencreme und die Kameras lagen.

    Ich: "Äh, Jürgen?"

    Nichts.

    Etwas eindringlicher: "Hallo?! Jürgen?!"

    Tja, da war Frauenpower gefordert. Ich aus dem Bett, laut in die Hände geklatscht und "raus" gerufen. Der Baboon stratzt zur Tür, wo Jürgen dann auch endlich kam und sich vor Lachen nicht mehr einkriegte.

    Nach dieser Aufregung war nur noch Siesta angesagt. Wir gingen rüber zum Pool mit Bar und ließen es uns bis zur Teatime gut gehen.

    Zwischendurch gab es einen kleinen Schauer, aber der große Regen blieb trotz dunkler Wolke aus. Genau wie Alex, der Barmann uns versprochen hatte. Der erzählte, als er noch jung war, hätten er und die anderen Kinder den Regenwolken immer den nackten Hintern gezeigt, damit sie weiterziehen. Das haben wir nicht getan. Hat trotzdem geklappt. 😁

    Danach bekam ich zur Belohnung für meine heldenhafte Tat am Morgen noch einen schicken neuen Pareo.

    So gehen unsere Tage in Kenia langsam zur Neige.
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  • Sep18

    Island Walk

    September 18 in Kenya ⋅ ⛅ 26 °C

    Am Vormittag wanderten Susanne, Jürgen und ich (Klaus fiel aus wegen Grummeln im Bauch) den Island Walk.

    Das ist ein Pfad, der durch den Wald um die Insel führt. Teils muss man "im Wasser" laufen, also kann der Weg nur bei Ebbe gegangen werden.

    Man hat ein paar hübsche Ausblicke und gelangt an den Secret Beach, den es auch nur bei Ebbe gibt. Bei Flut liegt die kleine Bucht unter Wasser.

    Dort waren wir drei völlig allein und konnten die kleinen Pools, die sich bei ablaufendem Wasser bilden, für ein Bad nutzen.

    Diese Pools bilden sich überall, manchmal bleiben Fische dort, und die Einheimischen nennen sie Aquarien. Die "Beach Boys" sind immer ganz eifrig, um den Touristen die schönsten zu zeigen.

    Es gibt hier nicht viele Beach Boys. Am Vormittag kommen sie gemeinsam mit den Speerfischern bei Ebbe rüber und bauen am Strand einen kleinen Stand mit Tüchern auf. Sie sind aber nicht aufdringlich oder lästig. Manche unterhalten sich auch einfach nur mit einem.

    Die Jungs mit den Speeren kann ich nur bewundern. Sie stehen stundenlang in der prallen Sonne bis zu den Hüften im Wasser und hoffen auf einen guten Fang.

    Unser Nachmittag war faul. Wir saßen in unserem kleinen Garten am Banda, schauten aufs Wasser und schauten den Booten und Kanus zu.

    Außerdem haben wir den Salzwasserpool entdeckt, von dem aus man durch ein kleines Stück Mangroven schwimmen könnte. Mal sehen... 🤔

    Momentan jagt Jürgen mit der Kamera hinter Geckos oder ähnlichem Getier her, die sich in unser Haus verirrten. Die Bandas sind offener als die Zelte in den Parks. 😱
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  • Sep17

    Sonnenuntergang und Mangroven

    September 17 in Kenya ⋅ ⛅ 25 °C

    Am Vormittag lagen wir am Strand und schauten den Speerfischern und Schnorchlern zu. Das Pärchen, das vom Hochseeangeln zurückkam, hatte einen Riesenfisch gefangen.

    Mittags kamen die Speerfischer mit ihrem Fang und versuchten, ihn im Hotel an den Koch zu bringen. Jedenfalls gab es zum Dinner wieder leckeren Fisch.

    Als die Sonne zu sehr brannte, machten wir uns langsam für unseren Bootstrip durch die Mangroven fertig. Kurz nach 16 Uhr ging es los. Ich muss sagen, es hat sich wirklich gelohnt. Die Mangroven sind eine faszinierende Landschaft, und unser Skipper hat auch immer sehr nett das Boot gestoppt, wenn interessante Vögel zu sehen waren. Beinahe so nett wie Nick. 😉

    Wir konnten einen Weißkopfseeadler, den Afrikanischen Nimmersatt, Reiher, Ibisse und (wahrscheinlich) ein Pärchen Schwarzmilane ausmachen.

    Es war eine wunderschöne Tour. Man gleitet durch das Wasser, vorbei an Bäumen mit knorrigen und spinnenartigen Wurzeln und fährt in die Kanäle, wo Fischer in Holzbooten angeln.

    Zum Schluss fuhr unser Skipper dann schön langsam und gönnte uns einen tollen Sonnenuntergang auf dem Wasser.

    Asante sana! 😘
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  • Sep16

    Unterricht bei Missi

    September 16 in Kenya ⋅ ⛅ 27 °C

    Wir lernen Kisuaheli. Missi aus dem Restaurant möchte nämlich deutsch lernen, daher sollen wir mit ihr deutsch sprechen. Zum Ausgleich bringt sie uns ein paar Grundbegriffe Kisuaheli bei. Die anderen Kellner amüsiert das sehr, und ab und zu testen sie uns natürlich. 😁

    Wir haben wieder einen Spaziergang bei Ebbe gemacht. Je weiter man zu den Mangroven kommt, desto schlammiger wird der Sand, und man sinkt ein. Gestern sahen wir zwei junge Frauen, die aussahen wie aus dem Schlammbad.

    Auf dem Rückweg haben wir noch einen ordentlichen Regenschauer abbekommen. Nach 15 Minuten war aber alles schon vorbei, und nun scheint die Sonne wieder ordentlich.

    Jürgen und ich liegen auf unserer Terrasse und schauen zu, wie das Wasser zurückkommt. Susanne und Klaus tummeln sich am Strand. Die Brandung ist schon gewaltig, und es macht Spaß, zuzusehen, wenn jemand durch die Wellen taucht.

    So kann man die Tage schön verbringen. 😁

    Morgen werden wir wieder etwas aktiver. Da geht es mit dem Boot durch die Mangroven.

    Und nun "lala salama".
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