Biggi

Ich reise gerne in Gedanken, mit dem Finger auf der Landkarte und natürlich klassisch mit Koffer. :-)
Living in: Deutschland
  • Day623

    Im Schatten von Düsseldorf

    February 16 in Germany ⋅ ☀️ 14 °C

    Erkrath gehört zum Kreis Mettmann und wurde in grauer Vorzeit wegen seiner neu entdeckten Heilquelle sogar „Das bergische Nizza“ genannt. Die Heilquelle ist längst versiegt. Uns locken die sanften Hügel hier am Rande von Düsseldorf.

    Unsere kleine Wanderung startete am Haus Morp, einem ehemaligen Rittergut. Hier sind heute Büros angesiedelt, daher darf man das hübsche Anwesen leider nur von außen besichtigen.

    Durch die Hecke kann man einen Blick auf den angrenzenden Park werfen, in dem eifrig ein Hahn kräht.

    Es ist ein sehr schöner Weg am Rotthäuser Bach entlang Richtung Hof Papendelle.

    Eine Gegend wie aus einem Heimatfilm?

    Man mag es kaum glauben, aber irgendwo hier in dieser Idylle ermordete der „Vampir von Düsseldorf“ im Jahr 1929 eines seiner Opfer (im Jahr 1929 allein waren es sieben Opfer), und hier fand daraufhin der Regisseur Fritz Lang den Stoff für seinen Film „M - eine Stadt sucht einen Mörder“.

    Da schlendere also ich, Biggi Normalverbraucherin, mit meinem Ornithologen durch die Sonne, schaue verträumt auf das glitzernde Wasser der Fischteiche und ahne nicht, welche Geschichten die Bäume und Hügel erzählen könnten.

    Faszinierend ... würde Spock sagen. 🤔

    Schön ist es dort, schaut mal vorbei. Aber nehmt nicht den steilen Trampelpfad hinter Hof Papendelle. ☝😜
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  • Explore, what other travelers do in:
  • Day3

    We hebben het gedaan

    February 3 in the Netherlands ⋅ ⛅ 4 °C

    Nun sind wir zum Einen etwas ärmer geworden, aber auf der anderen Seite auch ein Stück reicher.

    Aber der Reihe nach ...

    Die Nacht war unruhig. Zuerst trafen sich mitten in der Nacht diverse weibliche Personen 👭👭👭👭 unter unserem Schlafzimmerfenster und schnatterten stundenlang mit wachsender Begeisterung. Irgendwann hab ich dann doch das Fenster geschlossen, um kurze Zeit später von einem gewaltigen Knall und anschließender Alarmauslösung eines Autos aus dem Schlaf gerissen zu werden. Beim Blick aus dem Fenster sah man nichts. Die Damen hatten sich verflüchtigt, aber Männer in gelben Westen von so einer Art Bürgerwache 👮 (SAS-Team?) liefen grübelnd und kontrollierend durch die Gassen.

    Nun, wir haben nicht erfahren, was los war.

    Der Rumms hat aber zumindest die Wolken vertrieben, und so fuhren wir nach dem Frühstück bei feinstem Wetter ☀ Richtung Tholen.

    Denn dort .... *Trommelwirbel* ... haben wir uns ein Mobilheim angeschaut, in das wir uns schon per Bilder verliebt 💞 hatten. Auch bei näherer Betrachtung fanden wir es weiterhin schön, und so kam der Handel schnell zustande.

    Ein paar Dinge müssen noch geregelt werden, aber ab März/ April wird alles in trockenen Tüchern sein.

    Und dann gibt es haufenweise Footprints aus Zeeland. 😁
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  • Day2

    Regentag

    February 2 in the Netherlands ⋅ 🌧 2 °C

    Die Sonne 🌞 hatte heute so gar keine Lust, sich durch diese dicke Wolkenschicht zu quälen.

    Am Vormittag umrundeten wir Brielle zur Hälfte. Man kann sehr schön über den alten Befestigungswall laufen und begegnet bei diesem Sauwetter auf Schritt und Tritt Holländern mit ihren Hunden 🐕🐩, die sich untereinander freudig begrüßen, aber auch uns nicht auslassen. Nur hatten wir kein Leckerchen für den besten Freund des Menschen zur Hand wie so manch anderer.

    Gegen Mittag entschlossen wir uns dann, in's nahe gelegene Rockanje zu fahren, um dort am Strand 🏖 spazieren zu gehen. Der Strand ist schön lang und breit, und auch dort tummelten sich die wetterfesten Holländer allein, mit Hund und sogar zu Pferd 🐴.

    Zur Belohnung gab es für uns nach einer Stunde Chocomel und Oma's Appelgeback mit Slagroom.

    Da der Regen ☔ stärker wurde, entschlossen wir uns zu einem kleinen Inselhopping mit dem Auto inklusive Safari mit exotischen Rindern 🐂, einem Silberreiher, einer Silbermöwe und einem Mäusebussard.

    Glück muss der „Jäger“ 📷 haben.

    Später kehrten wir noch in einer urigen Kneipe 🍻 hier in Brielle ein, dem Honky Tonk. Schöne Musik 🎸🎶 aus den 80ern, tolles Ambiente, nette Leute. Ein Besuch lohnt sich.
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  • Day1

    Große Ereignisse ...

    February 1 in the Netherlands ⋅ ☁️ 1 °C

    ... werfen ihre Schatten voraus, aber dazu erzähle ich am Sonntag mehr. Wenn man's zu früh ausplaudert, wird's nicht wahr. 😉

    Wo sind wir gelandet? In dem kleinen, typisch holländischen Örtchen Brielle. Die Stadt liegt hübsch von Wasser umgeben und hat einen kleinen Hafen ⛵, niedliche Gässchen und ein lekker Steakhaus.

    Davon, dass hier mal 19 katholische Mönche hingerichtet wurden, merkt man nichts. Ist ja auch schon knapp 500 Jahre her. 😁

    Brielle ... find ik mooi. 😍
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  • Day3

    Durchstarten ...

    December 9, 2018 in Portugal ⋅ ☁️ 11 °C

    Obwohl der gestrige Tag für alle sehr anstrengend gewesen war, wollten wir heute unbedingt noch einmal durchstarten und zum Castelo hochlaufen. Gestern hatten wir eine Rolltreppe entdeckt, die bis kurz unter die Burg führte.

    Gesagt, getan, und obwohl viele Menschen zur Burg pilgerten, war es lange nicht so voll und anstrengend wie die gestrige Fahrt nach Belem.

    Die Burg ist riesig, und man hat einen richtig schönen Blick über die ganze Stadt. Der Aufstieg lohnt, und es gibt jede Menge Rolltreppen und Fahrstühle, die einem den Weg erleichtern. Außerdem kann man jederzeit stehenbleiben, Fotos von der Aussicht und den kleinen Gassen machen ... und wieder zu Atem kommen. ☺

    Zurück und hinunter ging es durch das Altstadtviertel Alfama. Das ist wirklich hübsch, verwinkelt und steil.

    Unten angekommen kehrten wir in ein Restaurant ein, und ich probierte eine der über 300 Arten der Portugieser Kabeljau zuzubereiten. Überbacken mit einer Eier-Käse-Milch. Lecker!

    Nach einer letzten Runde zum Ufer des Tejo am Praca do Comercio mit Livemusik und wunderschön sonnigem Wetter, mussten wir leider zurück, um uns mit dem Taxi zum Flughafen bringen zu lassen.

    Ratet mal, wie der Rückflug war. 😂

    Zum einen holprig. Der Kapitän entschuldigte sich unterwegs wortreich, weil wir die meiste Zeit angeschnallt bleiben mussten, denn irgendwo im Bereich Paris war wohl schlechtes Wetter. Und da mussten wir längs.

    Aber das Beste kam zuletzt. Käpt'n „Orville“ unserer „Albatros-Airline“ hatte wohl zu sehr mit seiner “Bianca“ geschäkert. Mitten im Landeanflug startete die Maschine plötzlich wieder durch, was schon ein seltsames Gefühl ist, und wir mussten noch eine Ehrenrunde über Düsseldorf fliegen.

    Nun sitze ich auf dem heimischen Sofa, jeder Muskel tut weh ... aber das war es wert.

    Lissabon ist toll! 😍
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  • Day2

    Auf den Spuren der Entdecker

    December 8, 2018 in Portugal ⋅ 🌙 13 °C

    Nach dem Frühstück fuhren wir mit Metro und Tram nach Belem, wobei die 15 Minuten Tramfahrt ganz furchtbar waren. Ich glaube, ganz Lissabon samt Touris hatte die gleiche Idee. So schwitzten wir eingepfercht wie die Ölsardinen vor uns hin.

    In Belem besichtigten wir das riesige Kloster Mosteiro dos Jeronimos, was wirklich beeindruckend ist. Dank der Lisbon Card brauchten wir nicht anstehen, sondern wurden aus der Schlange herausgefischt. Die Karten sind zwar recht teuer, aber in solchen Momenten sind wir doch dankbar, sie angeschafft zu haben.

    Dann schlenderten wir weiter zum Padrao dos Descobrimentos, wo die ganzen Entdecker geehrt werden und wo man die portugiesische Version der „Golden Gate Bridge“ sehr schön sehen kann.

    Auf dem Weg weiter zum Torre de Belem sitzen die Menschen an der Promenade am Tejo, trinken Kaffee und essen Eis. Man fährt hier elektrische Fahrräder, Tretroller und Segways, auf denen man sitzen kann. Weihnachliche Gefühle ... hier nicht. 😁

    Dem Aufstieg auf den Turm überließen wir Britta und Frank. Jürgen und ich setzten uns auf eine Mauer am Fluß und schauten den Menschen beim Posen für die Selfies „Ich und der Turm“ zu. War auch schön und ... psst ... wir haben auch eins gemacht.

    Dann ließen wir uns mit einem Taxi zum Time Out Market bringen. Den brauche ich nicht nochmal, das war rappelvoll und machte keinen Spaß.

    Also nichts wie zurück zum Weihnachtsmarkt am Rossio, dann noch ein paar Höhenmeter im Bairro Alto gemacht und ordentlich Sangria in einem netten Lokal getankt.

    Man kann schon einiges entdecken in Lissabon. 😍
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  • Day1

    Startprobleme

    December 7, 2018 in Portugal ⋅ ⛅ 13 °C

    Um 6 Uhr sollte unser Flieger abheben, aber nachdem wir eine Weile rückwärts gefahren und 50 Minuten irgendwo auf dem Rollfeld parkten, verkündete unser Kapitän mit einer Stimme wie Gilbert Becaud, dass wir „unfortunately ... äh ... (er wendete die Kartoffel in seinem Mund) ... back to the Gate“.

    Wir sahen schon unsere Reise platzen, aber nach knapp zwei Stunden war alles repariert, die Lenkung funzte wieder, und ab ging's nach Lissabon.

    Nach dem Einchecken im Hotel fuhren wir mit der Metro erst einmal runter zum Tejo. Die Sonne kam langsam raus, und der Triumphbogen sah schon sehr beindruckend aus unter dem dunklen Himmel. Oben waren wir auch und genossen den ersten Blick über Lissabon.

    In der Stadt geht es ständig auf und ab, aber die Ausblicke lohnen. Wie vom berühmten Elevador Santa Justa. Da die Schlange für die Auffahrt sehr lang war, gingen wir hoch zur Ruine des alten Klosters (ein Besuch des Museums ist sehr zu empfehlen) und fuhren nach dem Genuss der Aussicht vom Fahrstuhl ohne Wartezeit hinunter.

    Wenn dann abends überall die Lichter angehen, kommen bei 18° zwar immer noch keine Weihnachtsgefühle auf, aber der Glühwein schmeckt trotzdem.
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  • Day14

    Küstenwanderung

    October 16, 2018 in Croatia ⋅ ☁️ 21 °C

    Es ging noch einmal Richtung Brela, am berühmten Felsen vorbei und noch ein Stück weiter. Die Küste war felsig, und die Badebuchten wurden kleiner, genau wie die Orte.

    Ab und zu sieht man hübsche Villen 🏡 aus den 30er Jahren, die man jetzt auch mieten kann. Von daher ist es Richtung Brela schon ein wenig mondäner.

    Mittags gab es Spießchen in einem hübschen Restaurant, von wo aus wir eine Katze 🐈 beobachten konnten, die die ausliegenden Netze nach Fisch 🐟 absuchte. Sie wurde auch fündig und zog stolz mit ihrem „Fang“ von dannen.

    Heute konnten wir auch zusehen, wie jemand mit diesem Wassermopped übers Meer düste und seine Kreise drehte. Das wär auch mal was. 😁

    Die Koffer sind nun schon gepackt. Morgen Mittag werden wir abgeholt.

    Ein wunderschöner Urlaub ist vorbei.

    Ich bedanke mich sehr für eure Herzchen und eure Kommentare. 💖💞

    Wir lesen uns. 😍☺
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  • Day13

    Bananenkuchen und Mord

    October 15, 2018 in Croatia ⋅ ☁️ 21 °C

    Bewegt haben sich heute nur die Boote im Hafen, während sie leicht auf dem Wasser herumdümpelten.

    Wir haben einen Lesetag eingelegt, mit kurzer Unterbrechung für einen Spaziergang und ein Stück Kuchen im Café.

    Ich bin gut voran gekommen in meinem Krimi, weiß aber noch nicht, wer der Mörder ist. 📕🕵

  • Day12

    Lost Places

    October 14, 2018 in Croatia ⋅ ☀️ 24 °C

    Heute sollte es endlich soweit sein. Wir wollten Promajna einen Besuch abstatten.

    Es ging also wieder den hübschen Küstenweg entlang, diesmal mit weniger Verweilzeiten an hübschen Orten, schließlich wollten wir dieses Mal ankommen.

    An einem Ort mussten wir aber doch länger bleiben, einer alten verlassenen Ferienanlage. Kurz vor Promajna stehen im Wald mehrere große Holzbaracken und ein gemauertes Hauptgebäude. Die Scheiben sind eingeworfen, von den alten Holztüren ist die Farbe abgeblättert, zerrissene Gardinen wehen im Wind.

    Wir beide finden solche Orte faszinierend, haben aber bisher immer nur artig von außen geschaut.

    Hier jedoch war nichts abgesperrt, und man konnte teilweise sogar in die Häuser rein. Also stiefelten wir durch Müll, über Glasscherben und zugerankte Wege durch die Anlage.

    Ich hab gelesen, dass viele Ferienanlagen nach dem Jugoslawienkrieg so verwaist blieben. Manche wurden noch als Flüchtlingsunterkunft genutzt.

    Diese Anlage könnte eine Art Jugendherberge gewesen sein.

    Dieser „Lost Place“ entschädigte dann auch für das ebenso verwaiste Promajna. Da ist zu dieser Zeit kaum noch was los. Ein paar Menschen am Strand, keine geöffneten Lokale. Hier ist die Saison vorbei.

    Heute habe ich also keine Buchten oder Sonnenuntergänge für euch, dafür aber ein bisschen schwarz-weiße Vergangenheit.
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