New Zealand
Kuaotunu

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12 travelers at this place:

  • Day10

    Coromandel und Hot Water Beach.

    December 10 in New Zealand

    Wir haben den Regenwald für heute hinter uns gelassen. Der Weg führte uns über den Pacific Coast Highway zurück zum Meer. Highway ist gut. Heißt er so, weil er einen Berg nach dem anderen hinauf führt? Es kann auf keinen Fall damit zusammen hängen, dass man ihn schnell fahren kann. Das kann man nämlich nicht. Der Highway ist so schmal, dass man sich immer wieder mit entgegen kommenden Fahrer einigen muss, wer wartet und wer fährt. Nun ja, überwiegend regeln das die Schilder. Trotzdem ist die Strecke sehr schön. Nur Coromandel Town hat mir nicht wirklich gefallen. Deshalb sind wir am nächsten Morgen auch sofort weiter Richtung Hahai. Auf dem Weg dahin sind wir an traumhaften Buchten vorbei gekommen, unter anderem auch an Hot Water Beach.
    Hot Water Beach ist wie kein anderer Strand. Auf den ersten Blick gibt es nichts Besonderes. Er leidet fast unter dem Vergleich mit den anderen Wundern des Landes. Und doch erscheint es in der Rangliste der besten Aktivitäten des Kiwipals.

    Der beliebteste Strand in Neuseeland wird jedes Jahr von 700.000 Touristen besucht! Es ist ein zugänglicher Ort, wo Pohutukawas Bäume wachsen. Vom Parkplatz aus geht man ein Stück durch den Urwald, dann kommt man zum Beach. Als wir ankamen, waren schon einige da und gruben tiefe Löcher. Sie gruben wie irre geworden und es es kamen immer mehr mit Schüppen ausgerüstet, die sofort mit dem Graben anfingen. Ein Uneingeweihter könnte denken, sie alle sind im Goldrausch, gehen einer Arbeit nach oder müssen den Strand aus welchen Gründen auch immer umgraben. Nein, so ist es nicht, Sie suchen nicht nach Gold, sondern sie graben nach heißem Wasser. Thermische Quellen vulkanischen Ursprungs fließen etwa fünfzehn Meter tief: Zwei unterirdische Fissuren filtern ein kochendes Wasser, das langsam an die Oberfläche steigt. Mit einer Rate von 15 Liter pro Sekunde erwärmt die Quelle das Meerwasser und damit den Sand. Ich habe einen Mann beobachtet, der schon über Hüfthöhe in einem Loch stand und immer noch nicht auf Wasser stieß, geschweige denn auf heißes Wasser. Herbert schaute mich etwas zweifelnd an und fragte: „Und du glaubst, dass sich das lohnt? Das ist harte Arbeit, richtig anstrengend“.
    Ich war mir sicher, dass ich mit graben möchte.

    Ich beobachtete das Spiel und sagte, ja ich werde auch ein Loch graben, aber noch nicht jetzt, der Strand ist stark abschüssig und wir haben Flut. Ich hatte gelesen, dass die heißen Quellen nur wenige cm unter der Sandoberfläche zu finden sind. Außerdem nur 2 Stunden vor und nach der totalen Ebbe. Also suchten wir uns ein Plätzchen im Schatten und sahen dem ulkigen Treiben zu. Als ich das Gefühl hatte, dass der steilere Strandabschnitt nun frei lag, bin ich runter und habe mit meinen Füssen vorsichtig im Sand gespielt. Ich merkte schnell, wo die Füße warm wurden. Ich musste noch etwas warten, denn hier war das Meer noch nicht zurück gewichen. Dann bat ich Herbert, mir eine Schüppe zu organisieren. Bis dahin war das Wasser noch weiter zurückgewichen. Ich habe den Jackpot getroffen! Es war nicht warm, sondern kochend heiß. Ich habe mir die Füße verbrüht. Wenn man genau die Quelle trifft, könnte man darin Muscheln garen. Eine Bekannte von mir hat sich hier einmal Eier gekocht und ein paar Muscheln aus dem Meer geholt. Das Wasser kocht nicht wirklich, aber es ist heiß genug, um sich zu verbrühen. Eier brauchen hier etwa 30 Minuten um gar zu werden. Geht garen umweltschonender? Es waren wie beim Turmbau von Babel sehr viele Nationalitäten vertreten. Es war wie eine Open-Air-Baustelle und mit so vielen grabenden Menschen. Der Strand sah auch nicht mehr wie ein schöner Strand aus. Glücklicherweise wird die Flut jedes Loch im Sand wieder verschließen.
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  • Day57

    Hot Water Beach

    March 27, 2017 in New Zealand

    Gestern Abend fühlte ich mich wie in unserer alten Wohnung. Es regnete und man konnte wirklich jeden Tropfen laut und deutlich hören. In der Nacht fing es dann richtig an zu schütten. Nicht einfach nur Platzregen, viel schlimmer. Wenn ich nicht gewusst hätte, dass wir uns auf einem Parkplatz befinden, hätte ich definitiv gedacht wir befinden uns Mitten im Ozean.

    Als ich heute Morgen das Auto verließ erwartete ich das Schlimmste, doch nichts. Die Sonne schien und man konnte blaue Flecken am Himmel erkennen.
    Juhuuu! So konnten wir, wenn auch auf Plastiktüten sitzend, unser Frühstück draußen genießen.

    Ich muss sagen, ich bin wirklich froh hier zu sein aber heute Morgen ist mir klar geworden wie sehr ich unser gemeinsames Frühstück zuhause vermisse. Nicht nur wegen Kaffee und Essen, auch weil ich es vermisse zusammenzusitzen uns zu reden. Darauf freue ich mich wirklich wieder!

    Nach den üblichen Toasts machten wir uns auf den Weg zum Hot Water Beach. Dort kann man, wenn man sich eine Schaufel ausgeliehen hat seinen eigenen Hot Water Pool graben.
    Dort angekommen fing ich auch direkt mal an zu graben- nur kaltes Wasser. Wir fragten und wir wurden zum anderen Ende des Strandes geschickt. Dort hatten bereits viele andere ihren eigenen Pool. Genau dort wo Strand und Wellen aufeinandertreffen fühlte man heißen Sand. So fing ich an zu graben und verbrannte mir teilweise sogar die Füße.
    Nach circa einer viertel Stunde saßen Carla und ich in unserem eigenen kleinen Pool und genossen das heiße Wasser mit Blick auf das Meer.
    Irgendwann wurde uns aber zu warm und so suchten wir Duschen und wurden auch fündig. Wir duschten uns endlich einmal wieder, wenn auch kalt und fuhren dann weiter zum Subway.
    Es gibt nicht viele Möglichkeiten etwas zu Essen zu bekommen, aber egal es war lecker.

    Den Rest des Tages verbrachten wir am Strand direkt unterhalb unseres Schlafplatzes, gleicher wie gestern.
    Die Sonne schien und es war wunderschön warm*.*
    Doch noch ein guter Abschluss aber ich freu mich trotzdem auf unser Doppelzimmer morgen Mittag in Auckland. Endlich wieder Schlafen und eine Küche. Vor allem aber endlich wieder Duschen.

    Ich habe mich ja mittlerweile an all das hier gewohnt und auch an die Linke Straßenseite, aber hier fahren alle irgendwie wie sie wollen auf dem Standstreifen- halb über der Linie;)
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  • Day109

    Auf dem Weg nach Coromandel

    December 3, 2015 in New Zealand

    Da fährt man über eine nur teilweise asphaltierte Bergstraße mit wahnsinnigem Blick auf das Meer und plötzlich taucht vor einem der Otama Beach auf! Menschenleer, nur ein paar Häuser am Ende des Strandes. Man hört nur das Meer rauschen, die Sonne ist endlich wieder da und es ist wirklich friedlich. Bin gerade etwas geflashed!

    Der Weg dahin war recht anspruchsvoll. Enge Straße, Kurven, die man nur mit 20kmh nehmen kann, Felswände und Abhänge an den Seiten. Also man darf auf dem Land zwar überall 100 fahren, aber man fährt eher 30-80. Reisen dauert also und strengt an, dafür kann man es mehr genießen und hält öfters mal
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  • Day16

    Kuaotunu: Arbeiten auf der Farm

    March 28 in New Zealand

    Der erste Eindruck auf Roberts Ökofarm und Campingplatz war sehr ernüchternd. Rustikales Camping nennt er es und das ist es auch... zusammengewürfeltes Inventar in einem eher weniger geschlossenen Unterschlupf mit Küche, ein Klo mit Eimer zum spülen und ein Garten, in dem man nicht erkennt was Unkraut ist und wo tatsächlich etwas wächst. Zuhause würden sie Hände über dem Kopf zusammenschlagen 😂 Robert, der vor 24 Jahren von der Schweiz nach Neuseeland kam, ist ein sehr netter aber auch komischer Kautz. Wir halfen ihm bei der Olivenernte und setzten sein Projekt eigenes Olivenöl herzustellen in die Tat um. Wir verbrachten hier das Osterwochenende und trafen 2 sehr nette deutsche Camper mit denen wir zusammensassen und uns einen Besuch in der Pizzeria gönnten 🍕Read more

  • Day75

    The best Airbnb so far

    February 5, 2016 in New Zealand

    Feb 5-7, 2016
    2 nights
    Airbnb

    Sometimes you hit the airbnb jackpot: few photos and no reviews, and turns out to be awesome.
    We were arriving at night. It definitely helped our imagination to let the deepest fears crawl all over us. It was a farm in the woods with shabby road, no one around, and no cellular reception. You had to cross the river to get to the house..and we got out of the car... there was a person in robes in the kitchen in the lit window..we enter.
    And it appeared to be some 40 (looking 25) year old hippie guy with dread locks and his cute Polish girlfriend. Super chill. Super nice. Super awesome house. Great time.

    ADVICE: trust your instincts!
    Definitely the best place to HelpX or WOOF.
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You might also know this place by the following names:

Kuaotunu

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