Norway
Nessan

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Travelers at this place
    • Day 25

      Segla, Hesten, Kabeljau und Strand

      August 6, 2023 in Norway ⋅ ☀️ 15 °C

      Nach dem Aufbruch fällt Christian im Auto noch ein dass er ein paar angetaute Garnelen im Kühlschrank hat, die dringend zum Angeln als Köder weg müssen und deswegen wird kurzerhand ein Angelstopp im Medfjorden anberaumt, der mit großem Erfolg gekrönt ist und in kurzer Zeit ist ein großer und ein kleiner Kabeljau am Haken gelandet. Danach fahren wir weiter nach Fjordgård, wo wir den Aufstieg zur Segla in Angriff nehmen, bei gutem Wetter und mit toller Aussicht und danach wandern wir zumindest bis zum Joch des Hesten noch hoch, um auch den typischen Anblick der Segla von der Seite zu haben. Am späteren Nachmittag fahren wir dann noch an den Sandstrand vom Ersfjord weiter, wo wir herrlich baden und den Sonnenuntergang genießen und dort auf dem unmittelbar dort gelegenen Wohnmobilparkplatz unser Gefährt abstellen und übernachten können.Read more

    • Day 23

      Andenes (Lofoten)/Skaland (Senja)

      July 21, 2023 in Norway ⋅ ☁️ 13 °C

      Heute sagten wir Tschüss zu den Lofoten und Hallo zu Senja, einer 350km nördlich vom Polarkreis gelegenen Insel, der zweitgrößten Norwegens, die -so sagt man- das Miniaturformat von Norwegen sei. 🌤
      Den letzten Tag auf den Lofoten verbrachten wir in Andenes. Wir fuhren schon früh direkt dorthin, vorbei an einer wunderschönen Landschaft, auf der wir 4 Elche sahen 🤩 Unser eigentlicher Plan war, die Fähre um 13 Uhr zu nehmen. Wir kamen 1,5Std zu früh am Fähranleger an und erschracken förmlich als wir sahen, dass der gesamte Fährhafen bereits voll war 🫣 So reiten wir uns in der Reservereihe direkt hinter die vierte Spur ein... Und so kam es, dass wir keinen Platz auf der 13 Uhr Fähre bekamen und tatsächlich 4 weitere Stunden auf die nächste Fähre warten mussten, nun allerdings in Warteschleife 1, es war also sicher, dass wir mit der letzten Fähre mitkommen würden. 🫠 Die Fähre zwischen Andenes und Gryllefjord fährt nur in den Sommermonaten von Mitte Mai bis Mitte August, aufgrund der rauen See - also aus Sicherheitsgründen. Die Chance, Wale in Natura zu sehen, war auf dieser Fährverbindung gegeben🤩 Und so ließen wir eben unseren Camper am Fährhafen stehen und machten uns auf ins Zentrum von Andenes. Wir hielten beim Spielplatz, wo wir zu Mittag picknickten, und wanderten zum Leuchtturm, den Papa und Jungs dann noch erklommen. Die Jüngste durfte dort aufgrund der steilen Treppen leider nicht mit herauf, so mussten wir uns eben aufteilen.😇 Die Zeit verging schnell bei strahlendem Sonnenschein und wenig später machten wir uns auf den Weg auf die Fähre. Was für eine Fährüberfahrt! Das Spektakuläre lag leider nicht darin, dass wir einen Wal sahen, sondern in der Sache der wirklich super schaukelnden, teilweise unheimlichen Überfährt 🫣 Paul kämpfte mit Übelkeit, während Mareike sich fragte, wie es wohl Calle im Auto ging und ob wir wirklich sicher auf Senja ankommen würden. Das war wirklich ein stürmisches Erleben! Zum Glück ging alles gut und wir kamen sicher und höchst erleichtert in Gryllefjord an. Juhuuu! ☺️ Hier machten wir uns auf zu einem kostenlosen Parkplatz vor dem ehemaligen Trollemuseum, dessen Hauptattraktion -ein gigantischer aus Holz gefertigter Riesentroll- 2019 bei einem Brand zerstört wurde. Das Museum ist seither außer Betrieb, allerdings darf das Außengelände auf eigenes Risiko angesehen werden und das ließen wir uns -trotz Nieselregen- natürlich nicht entgehen- ganz zur Freude der Kinder 😃 Wir bleiben also über Nacht auf diesem Parkplatz mit 5 anderen Campern unweit der Trolle, bevor wir uns morgen aufmachen, um Senja zu erkunden und Tromsø näher zu kommen 🙃
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    • Day 4

      Reisen in Zeiten von Corona

      August 27, 2020 in Norway ⋅ ☁️ 9 °C

      Die Reise stand ja auch unter dem Titel, reisen in Zeiten von Corona. Wird es Zeit für ein vorsichtiges kleines Fazit.
      Zu sagen, Corona ist hier kein Thema als Dauerbrenner wäre wohl nicht richtig. Es ist es. In den Radionachrichten wurde jedesmal über Corona berichtet, wahrscheinlich nicht so intensiv wie bei uns, aber es war und ist ein grosses Thema.
      Das mit dem wieder Maske tragen wird eine Umgewöhnung werden. Das überall Desinfektionsmittel steht, dass auch genutzt wird, auch. Da kann sich dreiviertel Deutschland echt ne Scheibe abschneiden.
      Ansonsten ist Corona hier für viele schon ein grosses Thema, denn auch hier gehen die Schliessingen echt an die Substanzen. Wir haben viele zauberhafte Unterkünfte gesehen, neu gemacht, anfangs des Jahres und dann kam Corona. Aus eine geplanten Saison von Februar bis in den Herbst hinein wurden bestenfalls 2 Monate. So schön das Land ohne die Unmengen an Leuten ist, die Touristen fehlen an allen Ecken und Enden. Jetzt wäre Jagdsaison, die Fischermänner würden kommen und mal ne Woche oder 10 Tage am Stück bleiben. All die Herbsturlauber, die ohne Kinder reisen, wären jetzt auch da. Aber es herrscht nur gähnende Leere. Wir waren in einem tollen Restaurant, das hat erst im März eröffnet. 2 Wochen bevor Corona über uns alle kam. Die haben da alles an Herzblut reingesteckt, viel Geld investiert und hoffen so, dass die Grenzen wieder öffnen, damit sie wieder Gäste haben. Wir waren da am ersten Abend, da waren es vier Gäste. Und das ist kein Einzelfall. In vielen Unterkünften waren wir die letzten Gäste der Saison.
      Es blutet einem das Herz.
      Und ich denke, auch wir alle müssen unser Reiseverhalten ändern, wenn wir in ein Land reisen, dass wir lieben. Support the Locals. Mal wo schlafen, mal wo essen gehen, mal ein bissle shoppen. Nur mit dem vollgepackten Camper durchreisen, wird kaum wem hier helfen, vor allem nicht in den weniger besuchten Gegenden, die wir so mögen und die kein Hot Spot sind. Niemand kann etwas für Corona. Aber fast alle leiden gleich darunter. Vorgestern sagte der Eigner eines Abnb, vieles von dem, was jetzt zu hat, wird nicht mehr öffnen, wenn die Wintertouristen ausbleiben.
      Eine düstere Aussicht. Für uns alle.
      Es bleibt nur zu hoffen, dass auch bei Corona mehr Vernunft ins Geschehen einzieht. Auf Seiten der Entscheider und natürlich auch auf Seiten der Menschen. Die Zeit nach Corona wird uns alle fordern, in vielen Richtungen. Eben auch, dass man vor Ort mehr unterstützt und mal aus seinen gewohnten Routinen ausbricht.
      Toi toi toi und bleibt gesund.
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    Nessan

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