Peru
Cajamarca

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Podróżnicy w tym miejscu
    • Dzień 94

      Where the Empire Ended

      4 lipca 2024, Peru ⋅ ☀️ 21 °C

      After Chan Chan, we head inland and back up into the mountains. This is the Peru we like! The people are more friendly and the pollution diminishes significantly. And the Andes never cease to amaze. Our first location is Cajamarca, which is where the Inca empire was effectively ended by the Spaniards. It’s an interesting story. After years of civil war with his brother, Inca king Atahualpa, had recently taken control of the Inca empire when he agreed to meet with Spanish conquistador Pizarro in the main square of Cajamarca. Atahualpa turned up with 7,000 soldiers in largely ceremonial attire, while Pizarro turned up with less than 200 Spanish troops. Negotiations quickly deteriorated into a battle, which Pizarro won comprehensively (aided by firearms and cavalry). Thousands of Incas were killed whereas Pizarro lost only a handful of soldiers. Atahualpa was taken hostage and a ransom was negotiated. The agreed ransom was to fill the room in which Atahualpa was being held - 22 feet x 17 feet and “as high as a hand could reach” - once with gold and twice with silver. The ransom was paid, but the Spanish still killed Atahualpa and, as they say, the rest is history. Cajamarca today is a very pleasant small city, with thermal baths and you can still visit the “ransom room”. Czytaj więcej

    • Dzień 27

      Cajamarca

      10 lutego 2023, Peru ⋅ ⛅ 10 °C

      Visite de Cajamarca, très belle ville !

      El Cuarto del Rescate : endroit où fut détenu le dernier inca Atahualpa et ensuite tué par les conquistador espagnols. Une rançon à été demandée pour le libérer. Les Espagnols n'ont pas tenu leur parole, ils l'ont tué en ramassant la rançon!😡
      Aujourd'hui, c'est la dernière maison inca qu'on peut visiter à Cajamarca.

      Les églises ont un style spécial , très chargé : gothiques, renaissance et baroque.

      Les rues coloniales pavées ont été le témoin de la dernière bataille du puissant Empire inca (1535). Ils ont encore tenté de renverser les Espagnols pendant 2 siècles sans y parvenir !
      "Inca" signifie souverain.
      "Quechua" c'est le peuple.

      Le carnaval se prépare !
      Fanfares, costumes, drapeaux colorés , etc ...

      Depuis le début du voyage, on voit de nombreux chiens dormant le long des routes et trottoirs, pas inquiets des passants et voitures!

      Nous repartons, en achetant quelques délicieuses pâtisseries locales. 😋

      Bivouac dans les dunes, avec beaucoup de vent!
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    • Dzień 9

      Cajamarca

      9 stycznia, Peru ⋅ ☁️ 12 °C

      Es war schon Dunkel als wir in Cajamarca ankamen und Carina ging trotz ihres Geburtstag ins Bett. Ich wollte nach solange herumsitzen und nichts tun noch was erleben. Ich schnappte mir Julius, ein junger Schwarzwälder, welcher gerade mit seinem Fahrrad im Hostel angekommen war und ging raus in die Stadt. Das Bier rutschte gut und der Tequilla gab mir den Rest. Ab ins Bett.

      Auf den Nachmittag hin war Regen angesagt. Ich wollte noch unbedingt bei schönem Wetter einige Touriföteli machen. Beim Treppensteigen bemerkte ich das erste Mal, was 2750m über Meer so bedeuten. Gut der Schnaps vom Voraben half bestimmt mit, als mir die Puste ausblieb.
      Zeit was zu Essen. Also ab in den Mercado für guten Fruchtsaft und ein klassisches Menu. Beim Essen eine ältere Frau Namens Flor kennengelernt. Beim Suppe schlürfen erzählt sie uns, dass sie nicht aus der Stadt kommt. Sie wohne vier Stunden Busreise ausserhalb. Die Tagesreise nahm sie auf sich, um etwas auszudrucken. Stimmt einem nachdenklich, nicht?
      Der Regen blieb aus und wir gingen spazieren, suchten erfolglos guten Kaffee und verliesen die Stadt.
      Am Abend noch ein Bierli mit Julius und ab ins Bett.
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    • Dzień 142

      Los Peruanos

      6 lipca 2024, Peru ⋅ ☁️ 22 °C

      "Soy más peruano que la papa." – „Ich bin peruanischer als die Kartoffel.“

      Wer dieses peruanische Sprichwort sagt, zeigt seine tiefe Verbundenheit mit dem Land. Die Kartoffel ist nämlich tief in der peruanischen Kultur und Gastronomie verankert und stammt ursprünglich sogar aus den peruanischen Anden.

      Wir erleben die Peruaner als sehr stolzes, patriotisches Volk. Traditionen werden gelebt und gepflegt. So auch in der Stadt Cajamarca, wo wir einige Tage verbringen. Hier laufen die Einwohnerinnen und Einwohner stolz mit ihren riesigen Stroh-Hüten herum. Die „sombreros cajamarquinos“ schützen nicht nur vor der intensiven Andensonne, sondern sind auch ein Symbol ihrer Identität und Gemeinschaft.

      In den drei Wochen, in denen wir bisher durch Nordperu gereist sind, haben wir einen Einblick in den peruanischen Alltag erhalten und weitere, spannende Beobachtungen gemacht:

      Die peruanische Küche ist tatsächlich so grossartig, wie ihr Ruf. Das Essen ist vielfältiger und würziger als in Kolumbien. Überraschend für uns sind die asiatischen Einflüsse – ein Erbe der zahlreichen chinesischen und japanischen Einwanderer. Dazu kommen Klassiker wie Ceviche und Meerschweinchen. Wir haben es aber (noch) nicht übers Herz gebracht, Piipsi am Spiess zu essen. 🐹

      Was weiter auffällt: Die Distanzen in diesem Land sind riesig. Peru ist nochmal eine Nummer grösser als Kolumbien. Eine 6-stündige Busfahrt fühlt sich mittlerweile wie eine Kurzstrecke an. Für die vielen Stunden im Bus werden wir aber auch belohnt – mit grossartigen Aussichten. Als wir nach Cajamarca gefahren sind, führte die einspurige Strecke über mehrere eindrückliche Pässe, am Abgrund entlang, vorbei an sattgrünen Dschungel-Oasen.

      Und zuletzt: Der Norden des Landes ist angenehm „untouristisch“. Pro Stadt gibt es nur 1-2 Hostels und die Zimmerpreise sind deutlich billiger als in Kolumbien. Wir nehmen die Leute eher zurückhaltend und introvertiert wahr. Es kommt zudem nicht selten vor, dass wir als Gringos regelrecht angestarrt werden. Aber das ist okay, wir werden uns sicherlich noch an diese Zeit zurücksehnen, wenn wir dann einmal im viel touristischeren Süden des Landes sind...
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    • Dzień 451

      El Carnaval de Cajamarca

      9 lutego 2024, Peru ⋅ ☁️ 20 °C

      Cajamarca gilt als die Karnevalshauptstadt Perus. Es heißt hier findet (in diesem Jahr vom 9. bis zum 14. Februar) die größte, bunteste und fröhlichste Feier des Landes statt - die lassen wir uns nicht entgehen. Schon auf der Fahrt durch das gleichnamige Department lernen wir die erste Karnevalstradition kennen: Wasserschlacht. Die Kinder am Straßenrand haben großen Spaß daran, die vorbei fahrenden Autos, vor allem aber die Motorradfahrer mit Wasser zu bespritzen. Bei 33°C eine willkommene Erfrischung. Im 2.800m hoch gelegenen Cajamarca ist es schon etwas frischer, doch auch hier werfen jung & alt Wasserbomben kreuz und quer über den Plaza de Armas oder bespritzen sich gegenseitig mit Wasserspritzpistolen. Auch wir bleiben nicht verschont. Das Wasser kommt von überall - aus den Geschäften, aus vorbeifahrenden Autos, von Balkonen oder Hausdächern. Ponchos, wasserdichte Handyhüllen und Schuhüberzieher aus Silikon werden daher an jeder Straßenecke für kleines Geld angeboten.

      Freitag findet der erste Konzertabend statt, die Straßen sind poppenvoll. Überall werden Essen & Getränke verkauft. Zum Teil sitzen die Frauen auf der Straße und haben nichts weiter dabei als drei Steine und darauf einen Wasserkessel. Darunter, direkt auf der Straße, wird Feuer gemacht. Der warme Maracujalikör wird anschließend in Plastikflaschen gefüllt und der halbe Liter für 4SOL, also weniger als 1€ verkauft. Später am Abend kommen wir durch Zufall an einer kleinen Bar vorbei, "Zum Bunker" - das müssen wir uns genauer anschauen. Hartmut braut seit ein paar Jahren in Baños del Inca deutsches Bier ("Das Bier"), seit gestern erst hat der Laden in Cajamarca offen. Alle sind sichtlich überrascht, dass gleich am zweiten Tag Deutsche den Weg hierhin finden. Wir trinken noch einen Absacker bevor wir uns schließlich im strömenden Regen ein überteuertes Tuk Tuk nach Hause nehmen.
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    • Dzień 62

      Cajamarca

      10 lipca 2024, Peru ⋅ ☁️ 23 °C

      32km
      168hm

      Ruhetag: Diesen nutzten wir, um die Gegend zu erkunden und einige Dinge zu erledigen. Zunächst fuhren wir zu den Ventanillas de Otuzco. Das sind in den Fels gehauene Gräber, die wie Fenster aussehen. Danach fuhren wir nach Cajamarca rein. Die Stadt hat ein paar schöne Ecken und viele koloniale Häuser. Außerdem besteht das halbe Zentrum aus einem einzigen Markt mit tausenden von kleinen Marktständen. Ist bestimmt ganz interessant zu erkunden, aber auf gar keinen Fall mit dem Fahrrad! Irgendwie wuselten wir uns durch, kauften noch neue Ketten für die Fahrräder, aßen zu Mittag und fuhren dann wieder zu unserer Herberge. Den Nachmittag verbrachten wir mit Werkeln und Vorbereitungen für die Weiterreise. Czytaj więcej

    • Dzień 237

      Cajamarca

      30 kwietnia 2023, Peru ⋅ ☁️ 18 °C

      Cajamarca was one of our most favorite cities so far. It was very peaceful and we were one of the few turists there. We also had a great couchsurfing with John, we could meet many of his friends and he also showed us many nice places.
      Second day we decided to make a trip to the waterfall Yumagual, where is also a hot spring. Unfortunate it was quite busy as at was 1st May and everyone had holiday but we still found a nice spot and we could enjoy the hot water.
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    • Dzień 133

      Auf den Versen der Inkas

      11 kwietnia 2018, Peru ⋅ ⛅ 14 °C

      Nach der 17 stündigen Busfahrt kamen wir von Lima endlich in Cajamarca, die Residenz des letzten Inka Königs Atahualpa, an. Doch bei den VIP Bussen kann man sich wirklich nicht beschweren. Also alles halb so wild.
      Carlos, unser Host auf der Pferderanch, hat uns freundlich Weise am Bahnhof abgeholt.
      Er ist ein 65 jähriger Mann, ehemaliger Politikberater und heutiger Besitzer einer Pferderanch. Er war noch sehr gut in Form für sein Alter. Er hat ab und zu auch gewitzelt er sei ein Porto (Sprungpferd). Aber das war wohl wirklich eher ein Witz. Doch seinem Hüftschwung beim Tanzen nach zu urteilen, könnte er das mal gewesen sein.
      Wir wohnten während unseres Aufenthaltes die meiste Zeit bei ihm. Es war für peruanische Verhältnisse eine wirklich große, schon fast noble Wohnung die er da hatte. Dafür gab es nur kaltes Waser aus der Leitung. Ist bei 2500 M.ü.M. etwas anderes als im warmen Dschungel kalt zu duschen. Brrr ^^

      Nach etwas gemeinsamer Kennlernzeit sind wir das erste Mal gemeinsam zu seinen Pferden auf der Ranch gelaufen. Die Ranch war fußläufig gut und schnell zu erreichen.
      Auf der Kuppel angekommen, habe ich die Hunde mit den Pferden beinahe verwechselt. Was uns da angerannt kam, hab ich selten so gesehen. Der größte der 5 Hunde war fast ein kleines Pony und konnte aus dem Pferdenapf trinken. Man hätte ihm auch einen Sattel anschnallen können

      Seine Ranch ist direkt zwischen zwei Schulen am Standrand und beherbergt 13 Pferde auf 3 Koppeln. Wie die Zeit leider zeigte, waren die Pferde entgegen seiner Behauptung, sie seien sein Leben, eher seine finanzielle Stütze. Wir gaben uns deshalb um so mehr Mühe, der Pferde wegen. Sicherlich, er hat viel Erfahrung und kann gut reiten, doch er hat keine Geduld mit Ihnen. Das gab er auch zu.

      Meine Hauptzeit bestand weitestgehend daraus Stallbursche zu sein. Dies ist aber auch mal eine Erfahrung. Außerdem habe ich für die Pferde gerne das Plastik und den Dreck weggemacht.
      Simone sollte den Hengst, seinen schönen, aber untrainierten Superstar tuniertauglich machen. - um ihn später teurer verkaufen zu können - Das hat sich nach dem ersten Tag jedoch gleich geändert.
      Ihr "Ausritt" ging nicht sehr lange. Nach ein paar Runden Galopp, Trap und kleiner Sprünge, merkte Simone die peruanisch/englischen Reitsattel richtig kennen. In Diesen verlor sie die Balance, fiel vom Pferd und dabei gegen eine Sprungstange.
      Mein Schock war entsprechend groß. Blut lief aus dem Mund, Wange dick und blau..... toll jetzt sagt sie jedem bei uns herrscht häusliche Gewalt und ich kann es nicht mal abstreiten.
      Wie kann ich der Polizei das nur erklären?!

      Nein Spaß, es war mir schon ernst. Vor allem als sich herausstellte, dass Simone ihr Gedächtnis verlor.
      Der gesamte letzte Monat einschließlich Carlos war ihr nicht mehr präsent. Gott sei Dank nur für 1-2 Stunden. Die Wunden sind in zwischen auch wieder verheilt. Viel Kuchen und Kekse, haben die Stimmung schnell wieder gehoben. ;) easyy

      Nach zwei Tagen stieg sie aber wieder in den Sattel, wie es sich für Reiter gehört. Aber wir stellten fest, dass ihr die Arbeit mit dem Hengst ihr weniger Freude bereitete, als ihre neue Aufgabe. Die darin bestand in Reitstunden mit den "harmloseren"- Pferden zu geben und sich mit Zeit und Gefühl und Kontakttraining den Tieren zu nähern. Manche waren extrem schreckhaft und verängstigt. Das heißt nicht, dass sie den Hengst nicht mag oder mit ihm nicht klar kommt, doch wir sahen andere Aufgaben als wichtiger und regelten dies entsprechend. Die Peruaner haben uns demonstriert, dass ihnen die Sensibilität mit den Tieren fehlt. Satteln, reiten und zurückgeben. Keine Fellpflege, keine persönliche Beziehung zu dem Pferd und auch sonst wenig Sensibilität.
      Tiere müssen funktionieren oder Nutzen bringen, ist die scheinbare Devise.

      Simone wurde auf Grund Ihres Umgang mit den Pferden von Carlos schnell hochgelobt.
      Ihm gefiel es so gut, dass er einen professionellen digitalen Flyer produzieren ließ, in dem Simone völlig übertrieben dargestellt als Pferdetherapeutin und Osteopathin für einen Workshop am Samstag angekündigt wurde. Es kamen sogar einige Besucher/TN, unter anderen auch Tierärzte. Doch trotz kurzer Bedenken war es ein voller Erfolg. Es kamen sogar Angebote aus Arequipa, um dort auch einen Kurs zu geben. Der Tierarzt hat auch um Hilfe im Umgang mit seinen Ponys gebeten. Wie sich rausstellte, liegt sein Problem nicht bei den Pferden, sondern ebenfalls im Umgang.
      Wir denken das Thema Reiten wird hier einfach ganz anders angegangen als in Deutschland. Aber andere Länder andere Sitten.

      Ich würde gerne netter von Carlos sprechen, doch er zeigte leider neben seiner manchmal echt charmanten Art auch eine Seite die vielleicht sein wahres ich ist. Es waren einige etwas unfaire Attacken von ihm, weswegen wir froh waren, als es ein plötzliches Ende bei ihm nahm. Es gab Probleme mit seinem Vermieter, weswegen auch wir ausziehen mussten.

      Doch wir haben in der Zwischenzeit auf einem BBQ bei Carlos Paula kennengelernt, die uns spontan und freundlich anbot bei ihr und ihren WG Partners auf einem süßen kleinen Bauernhof zu wohnen.
      Eine Gruppe von 5 Mädels, auf einem Bauernhof mit Pferden, Kühen, Meerschweinchen, Hühnern, Hunden, einer Slackline und zwei Katzen. Die Mädels sind über ein deutsches Projekt zur sozialen Arbeit in einem Heim für Kinder mit Behinderungen dort.

      Ein Blick ums Haus und Simones erste Antwort war, das sieht aus wie Zuhause. :)
      Wir fühlten uns auch sehr wohl dort und mögen uns hier noch mal für eure Gatsfreundschaft bedanken ! ;)
      Leider waren wir beide etwas angeschlagen während dieser Zeit, aber deswegen war es nicht weniger lustig dort. Wir waren gemeinsam essen, bzw haben auch zusammen gekocht, mit Gitarre und Mundharmonik gesungen, Filme geschaut oder waren in einer Karaokebar.
      Ja sogar eine Fahrradtour rund um Cajamarca und vorbei an den "Ventanillas de Otuzco" war drin. Das sind 3500 Jahre alte Grabstätten.

      Wir beide haben uns auch zwei Mal die baños del inca gegönnt. Was im Prinzip nichts anderes als die alten Thermalquellen der Inka sind, in denen man heute baden kann. ;)

      Apropos Meerschweinchen. An einem Tag, als wir wiedermal mit dem Bus (collectivo) durch die Stadt fuhren, um uns ein wenig besser einen Überblick machen zu können, hielten wir an einer Station an, an der eine Frau zwei Fischernetze mit lebenden Meerschweinchen drin hatte. Da war Simones ursprüngliches Bestreben ein "cuy" Meerschweinchen zu probieren, welche hier als Delikatesse gelten, doch nicht mehr da. Da bleibt sie ihrer Vegetarierlinie dann doch treu. Zu süß fand sie die kleinen Fellknäule.

      Diese Taxifahrten in den übervollen Collectivos sind aus irgendeinem Grund immer wieder toll. Alte Marktfrauen, Lehrer, Kinder, nörgelnde Teenager, kleine Babys.. die ganze Bandbreite vom Land bekommt man geballt präsentiert. Da merkt schnell wie der Ort tickt. Und hier ist es eher belustigend und amüsierend. Alle helfen sich gegenseitig und alle sitzen quasi aufeinander, aber keinem macht es was aus. Die Stimmung bleibt gut. Teilweise wird gesungen, oder einem fremde Kinder auf den Schoß gesetzt. Ich weiß in Deutschland kaum vorstellbar, aber hier gilt es für uns zum Unterhaltsungsprogramm.

      Cajamarca selbst ist eine Stadt auf 2750 M.ü.M und ist für seine Geschichte und seine Käse - bzw Milchprodukte bekannt. Hier gehört es wohl auch zum guten Ton selbst, sollte man in Lima zum Beispiel eine OP haben, dem Arzt Käse mitzubringen, um überhaupt behandelt zu werden.
      Ansonsten ist die Stadt im Grunde sehr ruhig. Erst seit dem die Mienenarbeiter da sind, die hier leider nur ausgenutzt werden, gibt es hier öffentliche Proteste. Mittlerweile aber eher nicht mehr lautstark.
      Zudem findet man in der ganzen Stadt süße kleine Kirchen, die wenig mit unseren gleich haben. Sie gehen auf ganz anderes Gestein und andere Muster zurück. Hat viel mehr indigene bzw inka Einflüsse. Ein hübscher Anblick. Die Stadt hat zu dem einen großen Markt der sich über mehrere Blocks zieht. Hier gibt es auch das leckere Chiccha morada, welches eine Limonade aus schwarzem Mais gekocht ist. Wirklich super lecker. Gott sei Dank ist unsere Diät nun vorbei und wir können die ganzen Spezialitäten aus dem Land nun testen. Die ersten Eindrücke sind echt gut.
      Esse sogar hier und da Fisch... kaum zu glauben.

      Doch die Reise rufte, es sollte weitergehen. Also haben wir entschieden weiter nach Chachapoyas und Tarapoto zu reisen, was noch viel Kultur und Natur für uns bereithält. Das Machu Picchu des Nordens auch genannt.
      Doch bevor wir dort hinkommen, haben wir einen Schlenker über Chiclayo gemacht.
      Auf den ersten Blick, eine unfertige, vermüllten und nicht sehr einladende Stadt. Aber auch hier haben wir wieder sehr nette Menschen kennengelernt, was uns über äußere Umstände hinwegsehen ließ.
      In der Umgebung von Chiclayo kann man Zeugnisse der Mochica und Lambayeque Kultur erkunden. Es gab neben der immer wieder flackernden Weihnachtsdekoration vor unserem Hotel auf der Straße, noch zwei echte Highlights.
      Zum Einen der Hexenmarkt. Hier geben sich einige als Schamanen aus, was wir aber nicht ganz glauben wollen. Aber von potenzsteigernden Mittel, über Mescalin, jede Naturmedizin, Schwertern sowie mystischen Reliquien bis hin zu Stinktierfell wurde hier einem alles von den skuriosen Jungs angeboten.

      Das zweite Highlight war der bosque de pomac. Der größte Trockenwald der Welt und ein echt schönes Naturschutzgebiet dazu.
      Etwa 1 h mit dem Collectiivo von Chilcayo entfernt und durchaus einen Ausflug wert.
      Eine wirklich sehenswerte Vegetation.
      Außerdem konnte man manche der Pyramiden von Tucume sehen und besteigen. Es handelt sich hierbei um einen Komplex von 26 Gebäuden, die von den Simus errichtet wurden. Die Simu herrschten dort von 800 bis rund 1350 n.Chr., bevor sie später von den Inka vertrieben wurden. Auf den ersten Blick könnte es sich bei den Pyramiden auch einfach um Sandhügel handeln. Regen und insbesondere starke Winde haben die ursprüngliche Struktur der mit Sandsteinen gebauten Pyramiden ziemlich zerstört. Von einem Aussichtspunkt aus sieht man dann aber das ganze Ausmaß des Komplexes. Wirklich schön.

      So und jetzt geht es weiter nach Chachapoyas und Tarapoto, worauf wir uns auch sehr freuen, da Isi so nett war uns so viele Tipps vorab zu geben. Danke.
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    • Dzień 34

      Cajamarca

      2 grudnia 2023, Peru ⋅ ☁️ 16 °C

      Heute um 07.00 Uhr in der Stadt Cajamarca angekommen. 1 Stadt 2 Gesichter ein Teil sieht nach ewiger Baustelle aus und der Andere schön gepflegt. Hier eroberten die Spanier die Inkas. Spuren gibt's genug. Zufälligerweise gibt's heute einen Kunstwettbewerb in Malen und Modellieren. In der Kirche war bei unserem Besuch gerade die 1. Kommunion im Gange. Czytaj więcej

    • Dzień 10

      Cajamarca

      5 stycznia 2024, Peru ⋅ ☁️ 10 °C

      Nach langen Busfahrten von Loja über Piura und Chiclayo kam ich nachts in Cajamarca an. Die Stadt hat ein schönes historisches Zentrum.
      Zwei Tage später bin ich wieder in Cajamarca, von wo aus ich den Ausflug nach Otuzco machte.
      Die Umgebung ist herrlich pitoresk, was ich leider nur abends bei der Busfahrt nach Chachapoyas genießen durfte - ein Grund, mal wieder hierher zu kommen.
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    Możesz znać też następujące nazwy tego miejsca:

    Cajamarca

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