Philippines
Taguig City

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Travelers at this place
    • Day14

      Die letzten 1 1/2 Wochen Philippinen

      May 2, 2019 on the Philippines ⋅ ⛅ 33 °C

      Hallo und Moin Moin meine aktiven Freunde/innen.
      Nach langer Zeit und vielen Beschwerden wann denn endlich Mal der nächste Bericht kommt, melde ich mich heute wieder. Wenn du einer der Beschwerden warst, es tut mir sehr leid, ich hatte leider nicht sehr viel Zeit und mich hatte ein wenig die Muse verlassen. Jetzt, an einem wunderschönen Strand auf Nusa Penida, hat mich diese jedoch wieder erreicht und so versuche ich nun so gut und kurz wie möglich für dich meine letzten eineinhalb Wochen Philippinen zusammen zu fassen und ein kurzes Fazit zu ziehen.
      In meiner zweiten Arbeitswoche bekam ich endlich auch eigene Arbeitsaufträge und auch mit den Kollegen und dem Englisch klappte es immer besser und so gingen die Arbeitstage sehr schnell rum, auch wenn sie Mal bis zu 11 Stunden dauern konnten (kleiner FunFact: obwohl ich dort auch bei Boehringer war durfte ich leider nicht stechen und so bringen mir diese Überstunden leider gar nichts. Hatte mich schon gefreut endlich Mal aus den Unterstunden rauszukommen....). Hierzu gibt es zu sagen das die Philippiner echte Arbeitstiere sind und eine erstaunliche Arbeitsmoral haben. Zwar machen sie nur das was man ihnen sagt, eigenständiges Arbeiten ist nicht ihre Sache, diese Sachen machen sie jedoch bis sie damit fertig sind, auch wenn sie dafür 2 oder mehr Überstunden machen müssen, die sie noch dazu nicht sehr gut bezahlt oder abfeiern dürfen.
      Neben sehr sehr vielen Chinesen (in den kommenden 2 Jahren wird damit gerechnet das etwa 300.000 Chinesen zusätzlich nach Manila zum arbeiten kommen), sah ich von Manila größtenteils Restaurants, Malls und coole Bars, wie zum Beispiel die Secret-Gin-Bar im Stadtviertel BGC, die als Garderobe getarnt den Stil der 20er wieder aufleben ließ und wo wir an einem Abend/Nacht ein paar Drinks genossen.
      Am Freitag der 2. Woche hieß es dann, Team Abend mit Badminton und Pizza essen. Und so fuhr ich gut gelaunt und mit Sieger Moral in den nahegelegenen Country Club, bereit meinen philippinischen Freunden zu zeigen wie man Badminton spielt. Und wie wahrscheinlich jeder weiß, kommt Hochmut bekanntlich vor dem Fall. So passierte es das Jean (die in der Mitte auf dem letzten Bild) mich mit 21:6 und 21:8 in Grund und Boden spielte und mich körperlich an meine Grenze brachte. Dies war der Beginn einer wunderbaren Freundschaft für die letzte Woche, denn wie ich schon Mal erwähnte bin ich natürlich ein Gentleman und lud sie deshalb auf ein typisch philippinisches Essen mit mir ein, da ich bis zu diesem Zeitpunkt noch keinerlei philippinisches Essen probiert hatte, ausschließlich Italienisch, Koreanisch und Japanisch. Und so kam es das sie mir in meiner letzten Woche etwas der philippinischen Kultur zeigte, auch nach Feierabend, was im Büro direkt zu heftigen Gerüchten führte das wir etwas miteinander hätten. Auch wenn du dich jetzt vielleicht für mich freust, muss ich dich leider enttäuschen, wir hatten nichts außer Freundschaft.
      Und so verlief auch meine letzte Woche sehr kurzweilig und schon war Freitag, mein letzter Arbeitstag, leider muss ich da sagen. Nach einem kurzen Mittagessen auf Boehringer Kosten mit dem Standortleiter, hieß es Bilder machen (auf meinem letzten Bild seht ihr meine beiden neuen philippinischen Freunde Jean und Jefrey). Auf den Philippinen ist man als Europäer ein ziemlicher Exot und wird wie ein Superstar gesehen (sollte ich nochmal hierher kommen, dann mit nem Kumpel der so tut als wäre er kein Kameramann und Bodyguard) und so kam es das sogar Leute aus dem Büro Bilder mit mir machen wollten, mit denen ich noch nie ein Wort gewechselt hatte, nicht wusste wie ihr Name war und diese höchstens 2 Mal vorher gesehen hatte.
      Nach einem Fotoshooting à la "Red Carpet" überraschte mich dann mein Team mit einem Spontantrip nach Feierabend an den eigentlich nahe gelegenen Vulkansee Tagaytay. Nahe gelegen ist auf den Philippinen so eine Sache und so brauchten wir für die knapp 30km über 2 Stunden und kamen um 8 Uhr abends an einem wunderschönen philippinischen Restaurant, hoch über dem See gelegen, mit Live Musik und wunderschöner Terrasse, an und genossen ein super schönes letztes Abendessen zusammen.
      In diesem Moment kam dann bei mir auch das erste Mal Wehmut auf, da mir bewusst wurde das diese 3 Wochen schon vorbei waren. Viel zu früh leider...ich hätte noch weitere 3 oder 4 Wochen bleiben können so wohl habe ich mich gefühlt, sowohl bei dem Team als auch bei meiner wunderbaren Gastfamilie (großes Shoutout an euch für eure Herzlichkeit und Gastfreundschaft).
      Und jetzt ein kurzes Fazit zu den Philippinen: Manila ist ein Abenteuer für sich und unbeschreiblich groß, dafür aber trotzdem sehr sicher. Ich habe nicht einen Unfall, Überfall oder sonstiges mitbekommen, auch wenn man natürlich als westlich ausstehender Mensch natürlich manche Viertel meiden sollte, was in europäischen Großstädten aber auch nicht anders ist. Die Philippinen selbst sind absolut eine Reise wert, landschaftlich paradiesisch und größtenteils noch sehr unberührt. Nehm dir dann aber mindestens 3 Wochen dafür um viel zu sehen, denn zu bieten haben sie mit ihren vielen Inseln eine Menge. Die philippinische Kultur und Bevölkerung kann man einfach nur lieben. Hier wird nicht versucht dich abzuziehen nur weil du Tourist bist, du wirst genauso behandelt wie jeder andere auch, egal wann, wo und in welcher Angelegenheit. Die Menschen die ich dort kennengelernt habe sind mir extrem ans Herz gewachsen. Ich habe noch nie zuvor Menschen gesehen, die so viel lachen, dich einbinden in ihre Gemeinschaft und so voller Herzlichkeit und Liebe für andere sind, ich werde sie definitiv vermissen!
      Für mich steht jetzt schon fest, ich werde definitiv zurück kommen und meine neuen Freunde besuchen und weiter die Inseln erkunden, vielleicht sogar schon nächstes Jahr.
      So genug geschrieben und so beende ich meinen Bericht mit den berühmten Worten meines Klassenkameraden Chris B.: "Mache mer Schluss, gehn mer hemm. Ciao Kakao."
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      Traveler

      Das waren ja mal tolle drei Wochen und wir sind gespannt auf die weiteren Erlebnisse.

      5/14/19Reply
       
    • Day207

      Manila, Philippinen

      March 27, 2017 on the Philippines ⋅ ⛅ 30 °C

      Als wir 6.30 Uhr aufwachen, liegt unser Schiff bereits fest am Pier und draußen warten schon viele Menschen, um uns zu begrüßen. Mit traditionellen Instrumenten und Tänzen beginnt so ein heißer Tag in Manila. Die Begrüßung ist einfach nur schön (Für alle die Zeit haben - dauert 12 Minuten - 215 MB): https://1drv.ms/v/s!AiUv8teodO-roQUPtaI5w9IvMqHX
      Manila neu und alt ist das Thema unserer Tour durch die Hauptstadt der Philippinen 🇵🇭. Die Tour haben wir über Viator gebucht und pünktlich 8.30 Uhr holt uns unser Guide vom Kreuzfahrthafen ab. Durch den morgendlichen Verkehr fahren wir zum Sammelpunkt, dem Fairmont Makati Hotel, von dem wir gemeinsam mit zwei Amerikanern und zwei Taiwanesinnen zur Ausfahrt starten. Startpunkt und sozusagen das neue Manila ist Makati, die Business und Shopping City. Dazu erfahren wir, dass nicht mehr Manila City die Hauptstadt ist, sondern Metro Manila, eine Ansammlung von 16 Städten rundherum. In der Stadt Manila leben 1,7 Millionen Menschen, in Metro Manila 11,9 Millionen und sie gilt als die dichtbesiedeltste Stadt der Welt.
      Die Philippinen sind ein Staat und Archipel mit 7.107 Inseln, von denen nur ca. 2.000 bewohnt sind. Sie bilden den fünftgrößten Inselstaat der Welt (nach Indonesien, Madagaskar, Papua-Neuguinea und Japan). Mit 101 Millionen Einwohnern sind die Philippinen bevölkerungsmäßig der zwölftgrößte Staat der Welt. Die Philippinen sind neben Osttimor der einzige asiatische Staat mit katholischer Bevölkerungsmehrheit. Ihren Namen erhielten sie von dem Entdecker Ruy López de Villalobos, der die Inseln zu Ehren des spanischen Infanten Philipp Las Islas Filipinas nannte.
      Makati sieht aus wie alle prosperierenden Großstädte in Asien, Hochhäuser aus Beton und Glas. Im Innern Büros, Geschäfte, Banken, hochpreisige Wohnungen oder Shopping Malls. Viele auch unterirdisch zu erreichen, um den Personenverkehr auf den Straßen zu reduzieren. Damit ist der neue Teil auch fast schon absolviert. Nach kurzer Fahrt erreichen wir das amerikanische Mahnmahl und Friedhof aus dem 2. Weltkrieg. Die Philippinen waren ein zentraler Schauplatz des Pazifikkrieges und auf diesem Friedhof sind 17.000 Soldaten begraben. Über 60.000 werden noch vermisst und deren Namen sind im Mahnmal eingraviert.
      Die Anlage selbst erinnert sehr an den Arlington Friedhof bei Washington. Das wird allein dadurch klar, dass die Anlage von der amerikanischen Botschaft verwaltet wird, der Rasen aus Maryland stammt und die Kreuze und Davidsterne wie marschierende Soldaten ausgerichtet sind.
      Nach 30 Minuten fahren wir über den Rizal-Park (zu Ehren des philippinischen Nationalhelden Dr. Rizal) zum historischen Zentrum Manilas - Intramuros.
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    You might also know this place by the following names:

    Taguig City

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