Poland
Olsztynek

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Travelers at this place
    • Day 3

      Jungingenstein und Ruine

      May 13 in Poland ⋅ ☀️ 18 °C

      Der Jungingenstein ist ein 10 Tonnen schwerer Gedenkstein auf der Gedenkstätte Grunwald. Errichtet wurde er 1901 bei Tannenberg zum Andenken an den Tod des Hochmeisters des Deutschen Ordens Ulrich von Jungingen, der in der Schlacht bei Tannenberg (1410) gefallen war. Heute liegt er auf der Schriftseite. Das alte Foto zeigt fie Original Inschrift. Daneben die Ruine der Schlachtkapelle.
      Übersetzung der Tafel, leider alles nur auf polnisch;
      Ruinen der Schlachtkapelle

      Ein Jahr nach der Schlacht begannen die Deutschen Ritter mit dem Bau der Kapelle auf dem Schlachtfeld

      Ihre Ruine ermöglicht es uns, den Ort der Schlacht, die hier am 15. Juli 1410 stattfand, genau zu bestimmen. Die Kapelle wurde zum Gedenken an die Gefallenen an einem dafür vorgesehenen Ort errichtet. Wissenschaftler glauben, dass dies der Ort des Todes des großen Meisters gewesen sein könnte. Ulrich von Jungingen. Durch die päpstliche Bulle 7 vom 6. Oktober 1412 erhielt die Kapelle die Privilegien des Ablasses für Besucher und diejenigen, die materielle Unterstützung leisteten. Die Kapelle wurde am 12. März 1413 geweiht. Schon im nächsten Jahr, während des nächsten polnisch-deutschen Krieges. die sogenannte Głodowa. Das Gebäude wurde mit allem, was dazu gehörte, niedergebrannt. Die bald wieder aufgebaute Backsteinkirche war ein Ort zahlreicher Wallfahrten, auch aus polnischen Ländern. In den Ruinen gefundene Münzen beweisen dies. unter anderen aus der Zeit von Władysław Jagiełło und Casimir Jagiellończyk. als Opfergaben von Gönnern angeboten. Das Marienbild in der Kapelle, die für ihre Wunder bekannt ist, lockte zahlreiche Pilger an, die von sieben Priestern und drei Diakonen betreut wurden. In den 1530er Jahren, während der Reformation, wurden die Ackerflächen, die die Kapelle bedeckten, von Fürst Albrecht übernommen. Katholische Priester mussten die Kapelle verlassen. Das Gebäude begann zu verfallen. Sein bereits ruinöser Zustand wird durch Aufzeichnungen vom Ende des 16. Jahrhunderts bestätigt. Es wurde jedoch ständig von zahlreichen Pilgern besucht und hier wurden zeremonielle Ablässe abgehalten. Im Jahr 1720 ordneten die preußischen Behörden den Abriss der Ruine an, um die Zahl der Pilger zu begrenzen und den illegalen Handel während der Kirchweihe zu unterbinden. Im Jahr 1798 wollte der Gutsbesitzer in Stębark, Albrecht von Brandt, die Kapelle wieder aufbauen, erhielt jedoch von den preußischen Behörden keine Genehmigung mit dem Vorwand, dass dies eine Gelegenheit für Wallfahrten sein würde, die die einfachen Leute von der Arbeit ablenken würden und gewöhnen sie an Müßiggang und Wandern. In den 1900er Jahren wurde ein Denkmal für den in der Schlacht gefallenen Großmeister errichtet Auf den Ruinen wurde Grunwald errichtet und zu diesem Zweck der in der Nähe liegende „Jagiełło“-Stein (auch „Königsstein“ genannt) verlegt, der in den Jahren 1959-1982 mit zahlreichen Legenden und Volksmärchen verbunden war In den Ruinen wurden Untersuchungen durchgeführt, die den guten Zustand des Bodenteils der Kapellenmauern ergaben. Es handelte sich um einen Saalbau, der Mitte des 15. Jahrhunderts erweitert wurde (Abmessungen: 12 x 23 m), aus Feldsteinen gebaut und mit verstärktem Material versehen war Acht Strebepfeiler. Von der Ostseite aus sind die Umrisse der Wände der Sakristei bzw. des Glockenturms zu erkennen. Innerhalb der Ruinen wurden zwei Massengräber entdeckt, in denen etwa zwanzig Männer mit Spuren von Kriegsverstümmelungen begraben waren; Auch die Köpfe der Armbrustbolzen sind erhalten geblieben. In unmittelbarer Nähe der Kapelle wurden drei Ansammlungen menschlicher Knochenreste (ca. 300) entdeckt, die aus anderen Bestattungen auf den Grunwaldfeldern an den im 15.-16. Jahrhundert geweihten Ort überführt wurden.

      Die Kapelle galt als historisches Wahrzeichen
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    • Day 83

      1410 - Schlacht bei Tannenberg

      September 27, 2019 in Poland ⋅ ⛅ 14 °C

      Am 15. Juli 1410 gab es einen großen Kampf zwischen den Truppen der Kreuzritter des Deutschen Ordens und den doppelt so starken Truppen der Polnisch-Litauischen Armee in Grunwald (Tannenberg). Am Ende des Tages war die Niederlage der Kreuzritter besiegelt ⚔️Read more

    • Day 5

      Von der Großstadt in die Idylle

      July 18, 2021 in Poland ⋅ ⛅ 18 °C

      Den gestrigen Tag haben wir zur Hälfte auf den E-Scootern verbracht, um uns in Warschau noch den Lazienki-"Palast auf dem Wasser" anzusehen, mitsamt dem riesigen zugehörigen Parkareal voller wunderschöner und üppiger Pflanzen. Auch am Platz des Warschauer Aufstandes sind wir gewesen. Und haben unterwegs nochmal ein bisschen Großstadtflair in uns aufgesogen.

      Am Nachmittag machten wir uns auf den Weg Richtung masurische Seen. Interessante Einblicke ins Land hat uns diese Fahrt beschert, denn von Warschau aus Richtung Danzig/ Allenstein ist die Autobahn gerade erst im Bau (die Strabag leistet auf über 100 Km hier ganze Arbeit). Irgendwie gibt es zu denken, wie kompromisslos hier ins unberührte Land eingegriffen wird, wo es auf weiter Sicht kaum etwas außer Weideland und Bauernhöfen gibt, neben Weizenfeldern . Jedoch wird dieser Fortschritt die Fahrt auf dieser Strecke wohl um einiges erleichtern, reist man doch im Moment auf einer Überlandstraße, welche alle paar Km von einer Kreuzung unterbrochen wird...

      Gelandet sind wir am späten Abend (unser Navi hat uns bedauerlicherweise über 100 Km und 3 Stunden in die Irre geführt) in der absoluten Idylle am See Maroz, hier fühlt man sich wie im Film Dirty Dancing. Es ist ruhig und duftet nach Wald und Wasser. Wir haben am Weg sogar einen Biber gesehen, und Verena ist versehentlich auf eine Kröte getreten!

      Ergänzung auf Geheiß von Verena: Die Kröte lebt noch und ist fröhlich ihres Weges gehüpft!
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    • Day 3

      Tannenbergdenkmal

      May 13 in Poland ⋅ ☀️ 18 °C

      Das Tannenbergdenkmal wurde von 1924 bis 1927 errichtet. Es erinnert an die Schlacht bei Tannenberg 1410 während der Litauerkrieg des deutschen Ordens. Pioniere der Wehrmacht strengsten das Denkmal im Januar 1945. Von 1934 bis 1945 standen die Särge Paul von Hindenburgs und seiner Frau Gertrud in einer Gruft.Read more

    • Day 61

      Masurische Seeplatten

      August 29, 2021 in Poland ⋅ ☁️ 16 °C

      Wie scho im letschte Bricht erwähnt isch für eusäs nöchste Ziel viel Autofahre ahgseit gsii.
      Obwohls ja eigentlich gar nöd wiit ewäg gsi wäri…🙈
      Da mir ja zuedem eh no viel langsamer mit em Karl am umetöterle sind und so grad nomal länger händ wie Google das immer vorus seit, hämmer eus es Zwüscheziel usegsuecht wo mer au wieder mal aktiv cha sie.
      So simmer uf die Masurische Seeplatte gstosse, e Seelandschaft in Polen.
      De Michi het eus no en Kajak verleih usegsuecht und google het eus denn quasi in Vorgarte vome private Hof gfüehrt. Churz simmer verunsicheret gsi öb mer da au würkli richtig sind, will kei Menscheseeli umegsi isch, doch plötzlich isch en junge Purscht vo irgendwo her cho und het eus ihgfüehrt. Sprich Kajak anegleit und gseit wo de ihstig isch. Er sälber isch denn gad wieder loszoge, will er Gescht het müsse am Ziel go hole.
      Die ganzi Tour gaht zwüsche 2-4 Stund Fluss abwerts und de Fluss isch meh es Bächli, also easy… hämmer gmeint…!
      Rächt schnäll hemmer tschägget das es doch nöd so eifach. Überall hetts immer wieder Bäumstämm im Wassergha wod häsch müesse umfahre und teilwiis doch au recht zug gha.
      Die erschte Baumstämm hemmer drum au mitgno und teils sogar schmärzhaft🙈
      Irgendwie hemmer eus denn aber meh oder weniger guet de Flussabwärts chöne manövriere und sind dunde denn vom Vater wieder abgholt worde.
      Es isch würkli e kuuli abwechslig gsi und mer hend sogar Glück gha und chlini trocheperiode verwütscht💪🏽

      Nachdem eus de Polnisch Vater äntlich gah lah het (er het eus bombadiert mit frage und immer gseit nur no ei frag 😅) simmer wiiter gfahre zum d Marienburg no go besichtige. D Marieburg gilt als s gröschte Werk vo de Backsteingotik… es isch und blibt mit Abstand die schnällsti Besichtigung wo mer uf dere Reis gmacht händ😂 es het wiedermal in ströme grägnet und isch chalt gsi und mer hend überhaupt kei luscht gha. Au das muss mer sich chöne zuegestah. Aber immerhin hetts no für es Selfie glanget 😄

      Zrugg im Büssli hemmer eus es Polnischs Restaurant gseucht und sind dete die mit Abstand besti Zurek Supper go ässe!!

      Gschlafe hemmer wieder mal irgendwo Mueterseeleallri bimene usrangierte Hafe :)

      (Fotis: Kajake, Marienburg, Zurek, Stellplatz)

      Memo a ois:
      - öb mer im Kajake au so es dreamteam sind wie susch… da drüber laht sich stritä
      - niemeh Zurek ässe, es wird nöd bessär!
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    • Day 13

      Freilichtmuseum Olsztynek

      June 27, 2021 in Poland ⋅ ⛅ 24 °C

      Die Entscheidung das Museum zu besuchen bereuen wir nicht. Es wurde schon vor 150 Jahren in Königsberg gegründet und später nach hier verlegt.Es stellt die ostpreußische Bauernarchitektur (Bauernhäuser, Höfe,Dorfschule,Kirche,Friedhof, Laden,Mühle usw.) sowie das Leben darin dar.Wir sind begeistert.Read more

    • Day 3

      Olsztynek

      July 28, 2019 in Poland ⋅ 28 °C

      Die Nacht blieb trotz dicken Wolken dann doch trocken. Wir sind über Lodz und Warschau gefahren bis in die Masuren und haben bei Gaudynki vor Allenstein ein Übernachtungsplätzchen gefunden. 1236 km sind wir insgesamt schon gefahren. Nachdem wir es uns schon gemütlich gemacht hatten und auch schon gegessen haben, haben wir gemerkt, dass wir mitten in einer Militäranlage stehen. Das war uns dann doch nicht geheuer und wir sind weiter gefahren bis fast an die Litauische Grenze. Direkt an der Autobahn, an einer Bauschuttablagestelle haben wir den Rest der Nacht verbracht und gut gefrühstückt.Read more

    • Day 9

      bitte jeder nur ein Kreuz nehmen

      May 23, 2017 in Poland ⋅ ⛅ 14 °C

      Das Kreuz haben Vorfahren der Zimmers mütterlicherseits, die Familie Blex, "Den gefallen Kameraden" der Schlacht bei Tannenberg (1914) gestiftet.
      Im Zuge der Sanierung wurde der Hinweis auf die Stifter und das Wort "Kameraden" gestrichen. Wie auch schon in Inse wurden deutsche Namen, dort auch auf den Friedhöfen, entfernt. Schade, denn das ist auch polnische Geschichte. Bin froh hier zu sein. (SZ)Read more

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    Olsztynek

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