Poland
Oświęcim

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16 travelers at this place:

  • Day2

    Ausflug Auschwitz // Birkenau

    October 15 in Poland ⋅ ⛅ 21 °C

    .

    Da sind wir wieder. Gerade einmal drei Kilometer trennt das Stammlager mit dem deutlich größeren KZ Auschwitz-Birkenau.

    Die Umrisse des Lagers sind auf der Karte deutlich zu erkennen.

    Leider war auch dieses Lager von den Touristen zu überlaufen, sodass auch hier die Eindrücke nicht so wirkungsvoll sind wie letztes Jahr in Theresienstadt.

    Trotzdem lässt sich die ganze Wirkungen des Konzentrationslagers nicht begreifen. Es wirkt so groß, so unrealistisch, unbegreiflich und unglaubwürdig. Und dennoch so real. Neben dem berühmten Eingang, durch den die Gleise führen, gelangen wir ins Lager.

    Zuerst führt uns die Reiseleitung, die uns auch durchs Stammlager geführt hatte, hinauf in den Turm, der sich über der Gleisstrecke befindet. Wer denkt, dass man von dort aus über das komplette Lager schauen kann, der irrt. Man kann, wenn man mach rechts guckt, weder alle Baracken sehen, in denen die Gefangen wie Tiere gepferrcht hausten, noch die Gaskammern und Krematorien II und III am Ende der Gleisstrecke. Auch die Gaskammern/Krematorien IV und V, die abseits vom Lager lagen, keine Chance. So groß ist das Lager.

    Links und Rechts der Laderampe stehen noch vereinzelte Baracken. Vor allem die Baracken der Arbeiterkommandos, links der Bahnstrecke und Laderampe und durch einen Zaun vom anderen Teil des Lagers abgetrennt, sind noch gut erhalten.
    Hier hat man bei einer Baracke die Möglichkeit, mal in das Innere zu treten.
    Kleine Bettgestelle, teils mit dünnen Steinwänden voneinander getrennt, stehen nah zusammengepfercht beieinander. Drei Steinschloote winden sich mühselig zur Decke, kleine Öfen im Winter (glaube ich). Das auf dieser kleinen Fläche von 20x30 Metern mehr als 500, teils mehr als 800 Menschen leben mussten - erschreckend.

    Auf der rechten Seite des Lagers stehen nur noch wenige der fast 100 Baracken. Eine davon ist die Erste von damals zwei Kloaken, wo die Gefangenden ihre Geschäfte erledigen mussten - einmal morgens, einmal abends. Keine 10 Sekunden Zeit, um sein Geschäft zu erledigen in einem Loch zu erledigen, dass du dir zeitgleich noch teilen musstest.
    Die vollen Töpfe voll mit Sche*ße mussten dann vom "Sche*ßkommando" gesäubert werden, also von anderen Gefangenen.
    Btw das Kommando wurde wirklich so genannt!

    Oberhalb des Laderampe befinden sich die Gaskammern II und III, sowie die gleichnamigen Krematorien. Wer auf der Laderampe nicht gesund wirkte, landete hier. Von einem weiteren Sonderkommando der Gefangenen wurde den Baldtoten der Ablauf erklärt: alles ausziehen, duschen, Suppe essen. Letzter Punkt natürlich erlogen. Und die Dusche war... sollte bekannt sein.
    Von den Gebäuden sieht man hingegen nicht mehr allzu viel. Die Nationalsozialisten sprengten die Gebäude und stellten die Baracken der Gefangen in Brand, um die Spuren zu verwischen, als die Rote Armee in Sichtweite war.

    Die Fragen konnten sie jedoch nicht verwischen. Wie konnte so etwas passieren? Warum kann man Menwchen ohne schlechtes gewissen töten? Wieso hielt die Ideologie der Nazis so lange? Weshalb glaubte man Ihnen bis zum letzten Augenblick?

    Viele dieser und ähnlicher Fragen lassen sich nicht beantworten. Und wenn die letzten Zeit- und Augenzeugen sterben wird es auch nicht mehr möglich sein, zu erfahren, was geschehen ist.
    Eins ist aber sicher: So etwas darf NIE WIEDER geschehen. Weder jetzt noch in 10, 20, 50 Jahren. Wir müssen verhindern, dass selektive Denken und Rassenideale dazu führen, dass Menschen für ihre Meinung oder ihren Lebensstil umgebracht werden.
    Und indem wir nicht einfache Antworten auf schwere Probleme finden, sondern weiter denken, sodass es keinen Krieg mehr gibt.
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  • Day30

    Gedenkstätte KZ Birkenau

    November 5, 2018 in Poland ⋅ ☀️ 15 °C

    Das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau war das größte deutsche Vernichtungslager während der Zeit des Nationalsozialismus. Es wurde 1941 drei Kilometer entfernt vom Stammlager Auschwitz I auf dem Gebiet der Gemeinde Brzezinka (dt. Birkenau) gebaut.

  • Day8

    Auschwitz

    July 9 in Poland ⋅ ⛅ 18 °C

    Auschwitz : La solution finale !
    C'est ainsi qu'Hitler avait nommé son programme d'extermination.
    Nous parcourons les allées bordant des baraquements de pierre rouge, chargés d'une si lourde et atroce histoire.
    C'est la seconde fois que nous venons ici et notre émotion est toujours aussi forte.
    Nous passons beaucoup de temps dans le baraquement réservé à la France, les explications y sont en français, ce qui facilite la compréhension de ce qui s'est passé ici.
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  • Day159

    Auschwitz-Birkenau Concentration Camp

    October 12, 2017 in Poland ⋅ ⛅ 18 °C

    I’m not sure if I can say this visit was a highlight of my trip but it was definitely something I’ve wanted to do for years and I’m so thankful I’ve finally been to one of, if not the most heart wrenching memorial sites in the world. I believe every single person should visit Auschwitz once in their lifetime, if not to pay their respects then to become educated at the very least. Throughout my youth I’ve always enjoyed history, in particular that of World War Two and I can remember practicing for exams, writing essays, watching movies and reading books with Steve who too is fascinated with the events that have occurred. However, there’s only so much that a history teacher, movie recreations and Wikipedia can teach you or can evoke in you. Walking through the gates of Birkenau in particular along the train tracks that delivered hundreds of thousands of people to their deaths was bone chilling. The acres of land are lined with trees and yet not a bird is in sight, some say because the smell of death still lingers. At the end of the train tracks lie the rubble of Crematoriums I and II, demolished by the Nazi’s days before the camp was liberated in an attempt to cover up the truths of the Holocaust. Auschwitz consisted of three camps, Auschwitz I, II and III which was news to me on arrival as I’d assumed it was one large camp - Auschwitz was indeed one large camp, but there were two even bigger ones, Birkenau and Morowitz, that I had no idea of. Auschwitz is now the memorial museum and barracks contain items that are hard to comprehend - rooms full of suitcases, combs, pots, shoes all confiscated from prisoners on arrival, who thought they were moving to a new city, not to an extermination camp. The hardest thing to see in Auschwitz was a room, approximately 30m long, full of hair remains shaved from prisoners once they’d been executed with Zyklon-B gas. The hair was used to make socks, twine, clothing; most things you can think of and sent to Germany. It was the sheer mass amount of hair remains that truly put into perspective just how horrendous the regime was. While visiting Auschwitz, I met three young travelers from London who had made the trip especially to come to Auschwitz. They told me about how they are Jews from Israel, Russia and England, and how important it was for them to visit the concentration camp. This made the visit pretty special as I got to witness these young adults thinking, observing, and feeling numb all while walking through the largest extermination camp wearing the Israel flag. While traveling through Europe and Africa it has amazed me at how old everything is, how much history there is in these countries, hundreds and hundreds of years old which is incredible for little New Zealand that’s not even 200 years old. And yet, it’s almost impossible to comprehend how the Holocaust only happened 77 years ago, so recent in history when you think about things properly. It’s difficult to describe Auschwitz (or any concentration camp) to someone who hasn’t been because it’s the feeling you get as you walk past the gates with “Arbeit Macht Frei” that is unforgettable and something everyone should experience, to ensure history never repeats itself.Read more

  • Day11

    Auschwitz (PL) und Anfahrt Mikulov (CZ)

    September 4 in Poland ⋅ ⛅ 20 °C

    Der frühe Vogel fängt den Wurm. Diesem Motto sind wir gefolgt und sind um 6:30 aufgestanden, dass wir unsere Führung im KZ Auschwitz um 8 Uhr erwischen. Wohl gemerkt haben wir die Eintrittskarten um 21 Uhr am Vortag überteuert gekauft, aber man weiß ja nie.
    Pünktlich um 7:45 waren wir da, wer fehlt? Der Guide. Nach längerem hin und her sind wir dann mit 30min Verspätung in Auschwitz I reingekommen. Erdrückende Stimmung und man kann sich die Ausmaße, speziell bei Auschwitz II Birkenau nicht vorstellen.....

    Nach knapp 4 Stunden die mit dem Guide überaus schnell und interessant vorbei gingen, sind wir in Richtung Brünn (Brno) aufgebrochen und haben in der Nähe von Mikulov einen schönen Platz am See gefunden.
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  • Day46

    Auschwitz - Birkenau

    October 10, 2014 in Poland ⋅ ☀️ 70 °F

    Gate in to Birkenau. Israeli children touring the camps. Many had on jackets, shirts and flags identifying where they were from. I saw a few have a hard time with what they were seeing and being told which only increased the emotion one feels visiting this place. Rail car used to bring prisoners in. Few ever left this place.Read more

  • Day88

    KL Auschwitz 2 - Birkenau

    October 2 in Poland ⋅ ⛅ 16 °C

    Das Außenlager übertrifft noch alles Vorstellbare. Links mit Steinhäusern die Unterkunft für Frauen & Kinder, rechts die Holzbaracken für Männer. In jedem Haus lebten ca. 800 Menschen.

You might also know this place by the following names:

Oświęcim, Oswiecim

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