Portugal
Ponta Delgada

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11 travelers at this place:

  • Day8

    São Miguel

    June 7 in Portugal

    Last day in the island of São Miguel. This island will remain for long time in my heart. It has redefining my concept of colours and contrasts. And I had the chance of swimming inside a volcano and inside the ocean, discover natural swimming pool, forest and appreciate the rain

  • Day54

    Self-Guided Island Tour

    February 22 in Portugal

    This was our last day in the Azores and my stubbornness kicked in as there was no way I was leaving without seeing something of the island. Full-day guided tours were €160 ($250). Group tours were slightly less but we didn’t feel it would be very nice to be hacking away in a mini-bus. So we rented a Ford Fiesta diesel car for €65 with arrangements to return it to the airport so we wouldn’t have to hire a taxi the next morning. It was raining heavily when we picked up the car at 9. Fortunately the rain didn’t last too long.

    Our first stop was Lagoa das Sete Cidade. This was the area that I had seen in travel magazines and websites that initially beckoned me to the Azores. But it was overcast and drizzly when we arrived. The driver took the position that it was best to move on. I wasn’t giving up that easily and remembered passing a tea house just up the road. Good locally grown tea and home baking kept us occupied for about an hour. The rain clouds cleared and the sun was shining! I asked the very nice server if she could recommend a good place to view the lake and got directions. The driver complained about having to backtrack about 25 km up the mountainside and more than once threatened to turn around. The short 1 km uphill hike was a challenge for me as I was short of breath and could hear my congested lungs. But I made it and it was all worthwhile as this was the exact location of the promotional photos. Awesome! Even the driver admitted that he was glad I persisted.

    After the highlight of my day we continued our way down to the coast taking a narrow secondary highway with great views. One long section of the road had a continuous hedge of blue hydrangeas past their bloom. They grow wild here and would be amazing to see in season. We drove through small towns and made a couple of stops at the ocean. We had a late lunch and the two servers were anxious to tell us their stories about going to Toronto in February, having never seen snow before. Unfortunately they had trouble with their credit card machine and I later found out I was double-billed. The same thing has happened with our recent apartment rental. Such a nuisance.
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  • Day139

    Sete Cidades- und die beiden Vulkanseen

    November 16, 2016 in Portugal

    Sete Cidades, die kleine Ortschaft am Fuße des Aussichtspunktes Vista do Rei (550m), sowie die beiden angrenzenden Vulkanseen Lagoa Azul (blauer See) und Lagoa Verde (grüner See) stellen mit Sicherheit einen der Höhepunkte eines Aufenthaltes auf São Miguel dar. Auch hierum- genau wie um viele andere Orte auf der Insel- ranken sich geheimnisvolle Sagen. So sollen sich an einer Brücke, die beide Seen miteinander verbindet, über Jahre hinweg eine Prinzessin und ein armer Hirte getroffen haben. Beide empfanden eine tiefe Liebe füreinander, die jedoch aufgrund der Standesunterschiede nicht gelebt werden durfte. Stattdessen wurde die Prinzessin gezwungen, einen fremden Prinzen zu heiraten und durfte ihren Geliebten nicht mehr wiedersehen. Ein letztes Mal trafen sich die zwei an ihrem gewohnten Platz und weinten bitterlich über ihr Schicksal. Dabei mischten sich die Tränen aus den blauen Augen der Prinzessin mit den Tränen der grünen Augen des Prinzen und gaben den beiden Seen ihre unterschiedliche Färbung. Das Paar hat sich nie mehr wiedergesehen- aber die Seen sind nun an dieser Stelle für immer miteinander vereint.

    An diese traurig-schöne Geschichte und ihre im Kern bis in die heutige Zeit anhaltende Realität denke ich, als sich unser Wagen die Straße hinunterschlängelt, geradewegs nach Sete Cidades, was an diesem Tag- und auch an vielen anderen Tagen im Jahr- wolkenverhangen ist und nur spärliche Ausschnitte der beiden Seen gewährt. Die wiederum präsentieren sich am frühen Vormittag in einheitlichem Grau und wollen so gar nicht zu dem berühmten Bild passen, das wir etliche Male auf hochglänzenden Reiseprospekten und Plakaten bewundert haben. Aber da es bekannterweise kein schlechtes Wetter, nur unpassende Kleidung gibt, machen wir uns auf eine Erkundigungstour durch den Ort und später am Seeufer entlang.

    Sete Cidades ist nicht sonderlich groß im Gegensatz zu riesigen Caldeira, dem Vulkankessel, in dem es liegt. Dieser ist mit über 12 km Umfang einer der größten der Azoren und ist im 15. Jahrhundert entstanden. Es muss sich um einen gewaltigen Vulkanausbruch gehandelt haben, in dem schier unvorstellbare Kräfte gewirkt haben. Angesichts der friedlichen, fast schon feierlichen Stille, die nun über dem See liegt, mutet das Szenario wirklich sehr surreal an. Auch die kleine neogotische Pfarrkirche verströmt eine tiefe Ruhe und wir schauen uns interessiert um. Der Brunnen vor der Kirche weckt unsere besondere Aufmerksamkeit- schließlich befinden sich im Brunnen symbolisch für Sieben Städte (Sete Cidades) sieben Pyramiden...eine ungewöhnlicher Anblick- und je nach Perspektive wirkt die Anordnung vollkommen unterschiedlich.

    Nachdem wir eine Weile am See entlanggelaufen sind, entdecken wir auch den Fußgängertunnel, von dem Andreas uns bereits erzählt hat. Dabei handelt es sich um einen früheren Wasserkanal, der durch die Kraterwand geschlagen wurde und der dazu diente, das Hochwasser bei Überschwemmung nach Mosteiros abzuleiten. Später benutzten dann vielfach die Dorfbewohner den Tunnel, um schneller nach Mosteiros zu gelangen. Auch heute gibt es wohl immer wieder Abenteuerlustige, die sich mit hohen Stiefeln und Taschenlampen bewaffnet durch den 2m hohen und schmalen Tunnel wagen. Auch mich hätte es gereizt- aber nach ein paar Metern wird mir dann doch mulmig zumute. Der winzige helle Punkt am Ende scheint sehr, sehr weit entfernt... Außerdem hatten uns andere Reisende bereits von ihrer Tunnel-Erfahrung berichtet und sind letztlich mit patschnassen Füßen wieder ans Tageslicht gelangt.

    Also setzen wir lieber unsere Wanderung trockenen Fußes am Seeufer fort und freuen uns über die Sonne, die sich zunehmend ihren Weg durch die Wolken bahnt.

    Am Nachmittag geht es dann hinauf zum besagten Aussichtspunkt Vista do Rei (Königsblick) am Kraterrand. Der Blick ist wirklich königlich- auf der einen Seite kann man von hier bei Sonnenschein das Farbenspiel der beiden Seen perfekt betrachten....auf der anderen Seite hat man Sicht auf das Meer. Welcher Ort kann das schon so leicht von sich behaupten?
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  • Day139

    Ein Geisterhotel...

    November 16, 2016 in Portugal

    ....zurückerobert von der Natur...So könnte die Überschrift lauten für das einsam und verlassen gelegene ehemalige 5-Sterne-Hotel "Monte Palace". Dabei hätte es eigentlich so schön werden sollen- und war es wohl auch, als es 1984 feierlich eröffnet wurde. Ein Hotel mit grandioser Aussicht- entweder auf die Seen oder das Meer- und allem erdenklichen Komfort. Nur dass das französische Unternehmen den Nebel nicht bedacht hatte, in den der Aussichtspunkt Vista do Rei an so vielen Tagen im Jahr verhüllt ist. Und daher kam es wohl wie es kommen musste- die Touristen blieben aus und nach kürzester Zeit sah sich das Hotel gezwungen, seine Pforten wieder zu schließen...Das ist nun rund 30 Jahre her- und nach anfänglicher Bewachung wurde das Hotel irgendwann sich selbst überlassen.

    So hässlich die Hotelruine von außen auch ausschauen mag- sie hat auch etwas Verlorenes und Trauriges in ihrem Inneren- kann man doch den Glanz vergangener Tage noch gut erkennen. Sogar die Tapete blättert teilweise noch von den Wänden...Es ist ein bizarres, etwas gruseliges aber auch faszinierendes Schauspiel- zu sehen, wie sich die Natur Stück für Stück ihren Raum wieder erobert. Wie wohl einst unsere Erde ausschauen wird? Ob es dann auch lauter Häuserruinen geben wird...Was für düstere Gedanken an einem so freundlichen Tag! Erst die traurige Prinzessin und ihr Hirte- nun ein Vorgeschmack vom Ende der Zivilisation?! Wir beschließen nach kurzer Zeit, dem bröckelnden Hotel nun Lebewohl zu sagen und brechen wieder in die Helligkeit und die raue, wunderschöne Berglandschaft rund um Vista do Rei auf.
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  • Day2

    "Aussicht" von Vista do Rei

    May 29, 2017 in Portugal

    Traumhafter Ausblick - allerdings nur bei wolkenfreiem Himmel. Die Wanderung hatte trotzdem ihren Reiz: durch dschungel-ähnliche Landschaft bis in den Krater einer der beiden Seen gewandert - natürlich mit traditionellem Azoren-Gedeck. Anschließend von Sete Cidades stramm bergauf zurück zum Aussichtspunkt

  • Day6

    Wanderung am Lagoa do Canário...

    June 2, 2017 in Portugal

    ... bzw an gefühlt 5-9 weiteren Seen, deren Namen ich permanent verwechselt habe... Aber egal... Alle ziemlich blau (wahlweise grün) und seenswert (Vorsicht - Wortspiel!!!) Bei 25 Grad und Sonne irgendwie auch viel attraktiver als bei Nebel und Regen (komisch....)

  • Day139

    Kulinarische Top 3

    November 16, 2016 in Portugal

    An dieser Stelle würde ich gerne mal etwas zu dem kulinarischen Angebot der Insel sagen....und unsere kleine, aber feine Hitliste aufstellen. Ein Wort vorab: die azorianische Küche ist aus unserer Sicht nicht wahnsinnig vielfältig oder raffiniert- für Vegetarier ohnehin kaum geeignet- dennoch ist sie frisch, herzhaft und meist sehr lecker. Und das vielerorts zu erstaunlich günstigen Preisen. Natürlich ist Fisch in allen Variationen überall sehr leicht zu bekommen, oftmals begleitet von Kartoffeln und Gemüse...

    Auf São Miguel gibt es jedoch ein ganz außergewöhnliches Nationalgericht, das seine Besonderheit im wahrsten Sinne aus dem Inneren der Erde bezieht. Es handelt sich hierbei um den "COZIDO"- den bei den Insulanern berühmten und gleichermaßen beliebten Fleischeintopf aus einem Vulkanerdloch. Für diesen Eintopf werden nur regionale Produkte verwendet: Kartoffeln, Möhren, Kohl und ein Mix aus Würstchen sowie Schweine, Rind- und Hühnerfleisch. Man deckt den Eintopf für die Zubereitung mit einem Leinentuch ab und versenkt ihn dann etwa 6 Stunden in einem eigens dafür vorbereiteten Erdloch. Dies geschieht meist in Furnas in der Nähe der heißen Quellen. Während der 6 Stunden Garzeit nehmen Gemüse und Fleisch die charakteristische "Vulkan-Räucher-Note" an, die dem Gericht sein einzigartiges Aroma und seinen unverwechselbaren Geschmack verleiht. Verantwortlich dafür sind in erster Linie die im Dampf enthaltenen Mineralien. Wo und unter welchen außergewöhnlichen Umständen wir zu unserem ersten Cozido kamen, soll an späterer Stelle erzählt werden.

    Wovon wir in diesem Urlaub jedoch nicht genug bekommen können sind eher die etwas süßeren Vertreter unter den Nahrungsmitteln. Da ist zum Einen der MASSA SOVADA (süßes Brot)- ein unglaublich leckerer riesiger Hefekuchen, in den ich mich reinsetzen könnte- vor allem wenn er noch warm aus dem Backofen ist. In dieser Hinsicht gibt uns Andreas, der Vermieter, den entscheidenden Tipp: Jeden Mittwoch ist in der kleinen Bäckerei neben dem urigen Tante Emma Laden, "Massa-Tag". Das bedeutet, am besten in aller Herrgottsfrühe hinzuflitzen und sich seinen Kuchen zu sichern. Neugierig wie ich bin- und selbstverständlich auch frühstückshungrig- stehe ich also pünktlich morgens vor der Bäckerei und freue mich riesig, als die nette Ladeninhaberin mich erblickt und sich meiner persönlich annimmt. Sie ist eine ganz Liebe, erkennt einen schon nach kurzer Zeit wieder und unsere Verständigung auf "Spanglish" - einer abwechslungsreichen Mischung aus Englisch und Spanisch- läuft prima. Sie führt mich hinter das Gebäude in die großzügige Backstube, die schon vor der Tür einen herrlichen Geruch verströmt. Ich fühle mich in meine Kindheit zurückversetzt, als ich dann unversehens in der Backstube lande (in Deutschland vermutlich undenkbar), umgeben von gefühlt Hunderten von Massas, die in verschiedenen Größen und Variationen ofenfrisch vor mir stehen. In diesem Schlaraffenland hätte ich es ruhig noch länger aushalten können....aber Nancy wartet ja bereits...also wähle ich einen Massa aus- und der spätere Verzehr ist ein echtes Gedicht.

    Unangefochten auf Platz 1 stehen jedoch unsere BOLOS LÊVEDOS- es handelt sich ebenfalls um süße Brötchen, sogenannte portugiesische Pfannenbrötchen, Vom Aussehen her erinnern sie an fluffige Eierkuchen und sind ganz weich und sooo lecker. Am ersten Tag haben wir sie eher zufällig gekauft- und sie werden auf Anhieb zu unseren festen Begleitern. Nancy und ich witzeln häufig darüber, dass wir während der Reise drei Aussagen / Fragen besonders häufig stellen:

    1. "Irgendwas ist immer" (Strandtuch vergessen, Sonnenmilch vergessen, schmerzender Fuß/Arm/Kopf etc., Navi funktioniert nicht, Wanderkarte nicht dabei, Sonnenbrille schmutzig, Bad Hair Day, undefinierbare schlechte Laune,...)

    2. "Da hinten wird's schon wieder heller" (bezogen auf die ständig wechselnden Wetterlagen)

    3. "Haben wir noch genügend Bolos?" (selbsterklärend- die Frage vermisse ich daheim sehr, schnief)

    Anbei noch ein paar Bilder von unseren Köstlichkeiten. By the way- der einheimische Maracujalikör ist ebenfalls etwas ganz Feines, den wir uns zu besonderen Gelegenheiten schmecken lassen...
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  • Day1

    Fahrt nach João Bom

    July 1, 2016 in Portugal

    "Wolken, Regen, Sonne, Sturm- vier Jahreszeiten an einem Tag"....Die umfangreichen Schilderungen im Internet und meinem dicken Reiseführer ließen keinen Zweifel daran, dass wir uns die Wetterküche Europas begeben würden, die mit der andauernden stabilen Schönwetterlage mit dem klangvollen Namen "Azorenhoch" rein gar nix zu tun hat. Dennoch hatten wir nach den wochenlangen Regenfällen in Deutschland doch die leise Hoffnung auf ein bisschen Sonnenschein...wenigstens ein ganz klitzekleines bisschen...

    Nun ja- weit gefehlt. Als wir aus dem Flieger steigen umhüllt uns feuchtwarmer gelblicher Nebel, der uns auch während der ca. 40 minütigen Fahrt nach João Bom begleitet und die Landschaft und die (möglicherweise) vorhandenen Bergspitzen erstmal vor unseren neugierigen Blicken verborgen hält. So schnell gibt São Miguel seine Geheimnisse also offenbar nicht preis- es wartet lieber noch ab...Dennoch gewährt es uns einen unvergesslich schönen Willkommensgruß in Form von riesigen leuchtenden Hortensienbüschen, die überall am Straßenrand in Blau, Lila, Weiß und anderen Farben blühen. Wir erahnen, wie wundervoll das Ganze bei Sonnenschein ausschauen muss und versuchen, einen Blick hinter die Nebelschleier zu erhaschen- viel können wir jedoch nicht erkennen. Aber es ist halb so wild- es gilt jetzt ohnehin erstmal, zu unserer Unterkunft im Westen der Insel zu gelangen, genauer gesagt zu unserem Ferienhäuschen "Casa Lurdes" in João Bom. Die Straße wird immer kurviger, teilweise ist sie nicht ganz befestigt und unser Navi lässt uns kurz vor knapp natürlich auch noch im Stich....Allmählich werde ich etwas ungeduldig und will endlich mal ankommen- zum Glück haben wir die gute alte Landkarte dabei, mit deren Hilfe wir unser Haus dann auch recht schnell ausfindig machen. Die Kombination aus Nancy als Fahrerin und mir als "Navigatorin" hat sich also mal wieder bewährt und wir sind gespannt, ob unser Feriendomizil in Wirklichkeit genauso schön ist wie auf den Bildern im Internet...
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  • Day1

    Casa Lurdes

    July 1, 2016 in Portugal

    Die Bilder haben ihr Versprechen gehalten!

    Unser Vermieter- Andreas aus Deutschland- bereitet uns einen sehr herzlichen Empfang und macht uns erstmal mit Haus und Garten vertraut.

    Casa Lurdes liegt am Rand der 300-Seelen-Gemeinde João Bom und ist ein typisch azorianisches Dorfhaus, das von Andreas sehr achtsam und liebevoll restauriert wurde. Es strahlt einen ganz besonderen Charme aus, und es fehlt wirklich an nichts! An alles wurde gedacht und wir sollten in den kommenden zwei Wochen immer wieder neue kleine zauberhafte Details entdecken. Mal war es ein Bild, das plötzlich besonders auffiel...dann das wunderbar handgefertigte Keramikgeschirr...der hübsche Tisch in der Küche und der stimmungsvolle Kerzenständer daneben. Es wird einem nie langweilig, durch das Häuschen zu streifen und weitere Gegenstände in Augenschein zu nehmen. Begeistert bin ich vor allem vom mit Holz verkleideten Dachboden, auf dem ich stundenlang hätte lesen und träumen können. Hier ließ es sich auch übrigens prima Yoga machen und meditieren! Klasse ist zudem, dass es eine kleine, aber sehr feine Auswahl an Büchern, CDs und auch Filmen gibt, so dass man auch bei weniger gutem Wetter eine gemütliche Zeit im Haus verbringen kann.

    Ein weiteres Highlight ist natürlich der riesige Garten, durch den wir fast täglich einen abendlichen, manchmal auch morgendlichen "Rundgang" unternahmen und ebenfalls ständig ein neues lauschiges Plätzchen fanden. Den Garten hätte ich am liebsten mit nach Deutschland genommen! Bei schönem nebelfreiem (!) Wetter hat man von den Picknickbänken einen herrlichen Blick auf das Meer und es sollte zum Glück noch öfters vorkommen, dass wir dort in der Morgensonne frühstücken oder abends mit einem Gläschen Maracuja-Likör die untergehende Sonne genießen würden!

    Nach dem langen Anreisetag bin ich auf jeden Fall superglücklich, in einer solch liebevollen Unterkunft gelandet zu sein und freue mich auf all die Erkundigungen, zu denen wir von hier aus aufbrechen würden.
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  • Day11

    Klippenwanderung João Bom

    July 11, 2016 in Portugal

    Um die Gegend um João Bom und Mosteiros noch näher zu erkunden, entschließen wir uns heute zu einer Rundwanderung um die Anhöhe Mafra. Praktischerweise verläuft der Wanderweg unmittelbar am Casa Lurdes entlang, so dass wir mühelos den Anfangspunkt unserer heutigen Tour erreichen bzw. strenggenommen schon dort sind.

    Nancy ist noch etwas mitgenommen vom gestrigen Tag- obwohl es zwar größtenteils bedeckt war und wir nicht wirklich ein Sonnenbad genommen haben, setzt ihr die Intensität der Sonne in diesen Breiten noch mehr zu als mir. So kommt es, dass sie trotz LSF 50 unter einer ziemlich unangenehmen Mischung aus Sonnenbrand und Sonnenallergie zu leiden hat. Gemeinerweise muss ich dennoch schmunzeln, als sie nahezu komplett verhüllt das Haus verlässt- aber sie scherzt ebenfalls über ihr ungewohntes Spiegelbild und nach einer Weile ist ihre anfänglich gedrückte Stimmung wieder verflogen.

    Hatte mir am Vortag die Katze mit ihrem Auftauchen eine solche Freude bereitet, so freundet sich Nancy am heutigen Tag mit einem Hütehund an, der ganz in der Nähe hübsche, schwarz-weiß gefleckte Kühe beaufsichtigt. Mir ist dieser stumme Geselle allerdings nicht ganz geheuer, denn er folgt uns wirklich ein längeres Stück des Weges und lässt uns keinen Millimeter aus den Augen. Zwischendurch rede ich mir ein, dass er uns vielleicht ebenfalls nur beschützen will- aber insgeheim bin ich erleichtert, als ich ihn beim nächsten Umdrehen nicht mehr erkennen kann. Später habe ich in meinem Reiseführer gelesen, dass die Hütehunde teilweise wirklich nicht ganz ohne sind....also war mein Unwohlsein wohl doch nicht so völlig unbegründet...

    Es ist ein herrlicher Tag heute- die vier Jahreszeiten haben sich definitiv mal auf SOMMER geeinigt...und die Sonne lacht vom Himmel auf uns herunter, als wir an den steilen Felswänden entlang und durch kleine Wäldchen hindurch dem schmalen Pfad folgen, der uns in ca. 2,5 Stunden rund um die Anhöhe Mafra zurück nach João Bom zurückbringen soll. Der Pfad ist wirklich wunderschön und gewährt immer wieder Ausblicke auf die Küste und das tiefblaue Meer unter uns. Die Kontraste mit der leuchtend grünen Landschaft lassen einem das Herz aufgehen, und alles ist so unglaublich ruhig und friedlich. Man hört keine Geräusche außer den eigenen Schritten auf dem Kies, dem Plätschern einer Quelle in der Nähe und zwitschernden Vögeln. Das Rauschen von Autos oder die Geräusche von Maschinen, die andernorts so oft die Stille unterbrechen, sucht man vergebens.

    Dafür ist es mittlerweile ganz schön heiß geworden und wir drapieren Nancys Kleidung doch noch mal um, damit sie nicht zusätzlich noch einen Hitzeschock bekommt.

    Irgendwann stoßen wir auf die im Wanderführer beschriebenen weiß-grünen Gebäude in einer Felswand, die der Trinkwasserverteilung dienen. In deren Schatten lässt es sich auf einer Mauer wunderbar aushalten und wir packen nun erstmal unser Picknick aus. Hoch über Mosteiros genießen wir den schattigen, fast schon kühlen Ort und bleiben bestimmt fast eine Dreiviertelstunde lang einfach so sitzen.

    Der weitere Weg mündet schließlich nach einigen Biegungen und Steigungen in einen Feldweg ein, der direkt am Fuße des Pico da Mafra vorbeiführt und geradeaus weiter nach João Bom führt.

    Der restliche Tag gehört nun ganz dem paradiesisch schönen Garten....Mit einer guten Tasse starkem Kaffee, Zimtkeksen sowie einem dicken Schmöker machen wir es uns auf den Liegen gemütlich und die einzige Frage, die uns heute noch beschäftigen wird, ist: Selber kochen? Oder doch lieber essen gehen?

    Wir entscheiden uns fürs Essengehen im Restaurante "Gazcidla" in Mosteiros. Auch wenn das Lokal optisch nicht unbedingt viel hergibt und der Speiseraum eher nüchtern gehalten ist, so überrascht uns dennoch die gute Qualität des Essens bei ausgesprochen günstigen Preisen....sehr zu empfehlen! Da wir die ersten Gäste des heutigen Abends sind, bekommen wir zudem einen Platz mit Blick auf den Sonnenuntergang zwischen den Felsen von Mosteiros. Das gleißend helle Licht ist fast schon so stark, dass man eigentlich im Restaurant eine Sonnenbrille tragen müsste- darauf haben wir aus Gründen der Eitelkeit dann aber doch verzichtet.
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You might also know this place by the following names:

Ponta Delgada, Понта Делгада, Πόντα Ντελγάδα, ポンタ・デルガダ, პონტა-დელგადა, 폰타델가다, پونتا دلگادا, Понтæ-Делгадæ, Понта-Делгада, ปงตาเดลกาดา, 蓬塔德爾加達

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