Russia
Murmansk

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7 travelers at this place:

  • Day21

    der Erste seiner Art

    August 12, 2016 in Russia

    Der Atomeisbrecher "Lenin" war der erste seiner Art weltweit. Er war im Polarmeer und der Barentsee unterwegs, bis er 1989 außer Dienst gestellt wurde und dauerhaft in Murmansk vor Anker ging.
    Seine stählerne Aussenhülle war durch den ständigen Einsatz im Eis dünn geworden.
    Die "Lenin" sollte ein Meilenstein für die friedliche und gefahrlose Nutzung der Atomenergie sein. Die beiden Unfälle 1965 und 1967 werden (zumindest auf der Führung) nicht weiter thematisiert.
    Ein geschmolzener Reaktor der "Lenin" wurde einfach im Meer versenkt.
    Die Reaktoren wurden anlässlich des Umbaus zum Museum aus dem Schiff entfernt.
    Ein Besuch lohnt sich allemal.
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  • Day22

    Kirche auf dem Wasser

    August 13, 2016 in Russia

    Ähnlich dem Kreuz der Duisburger Binnerschiffergemeinde, prangt die Kombination aus Anker und Kreuz über der "Kirche auf dem Wasser".
    Nicht weit davon ein, nicht als Leuchtfeuer genutzter, aber voll funktionsfähiger Leuchtturm, der den Opfern der Seefahrt gedenkt.
    Die ältere Dame am Eingang schaltet per Fernbedienung Meeresrauschen an, als wir eintreten.
    Draußen steht der original Turm der "Kursk", die am 12.08.2000 nach mehreren Explosionen an Bord in der Barentsee gesunken ist.
    Der Turm stand schon schon bei einem Schrotthändler, bevor er als Erinnerung auf das Gelände kam.
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  • Day17

    7. Himmel, Arktika Hotel, Murmansk

    February 25, 2017 in Russia

    Arktika, DAS Hotel in Murmansk.Heutzutage von Azimut betrieben und ganz neu renoviert. 2014 war es daher geschlossen, nun bin ich aber in der Bar im obersten, 17., Stockwerk des höchsten Gebäudes jenseits des Polarkreises. Die Aussicht im Sonnenuntergang ist krass, schade dass ich nicht an allen Fenstern gleichzeitig sitzen kann. So versinke ich in einem drehbaren riesigen Kugelsessel und dekoriere die Inneneinrichtung so um, dass ich direkt aus dem Fenster gucken kann. Außer dass ich von hier einen Hausbrand beobachten kann, ist das ein wunderbarer Moment, mal wieder, auf meiner Reise. Vanya ist Feuerwehrmann und ich hoffe dass es ihm und den Bewohnern gut geht. Der Brand ist aber relativ schnell gelöscht die Flammen verschwinden und die Rauchbildung ist zuende. Nun ist es dunkel, die Lichter der Stadt und des Hafens flackern und der Himmel ist noch wolkenfrei. Wer weiß was noch passiert heute Nacht, in einer Stadt dessen Wappen die Polarlichter enthält...
    Dortmund ärgert mich heute auch nicht, also alles bestens hier in Murmansk ;-)
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  • Day17

    Zuhause bei Nastyas Eltern, Murmansk

    February 25, 2017 in Russia

    Ich habe bei Nastyas Eltern nicht nur ein warmes zuhause für 4 Nächte bekommen, sondern auch einen sehr waren Empfang. Wir haben uns unterhalten, Fotos von Vanyas Hochzeit im September angeschaut und ein bisschen ferngesehen. Ich habe mein eigenes Zimmer, nämlich Vanyas altes Zimmer, und es gibt alles, was ein gemütliches zuhause braucht. Die Wärme macht es neben den Teppichen und warmen Tapeten gemütlich und man vergisst, dass es draußen -10° bis -20° kalt ist. Wie in allen rusichen Wohnungen in denen ich bislang war, ist es so warm, dass man gut in kurzen Hosen und T-Shirt rumlaufen kann.
    Der neue Tag begrüße mich mit Sonnenschein, alles leuchtet weiß und blau und das Wetter ist perfekt zum Skifahren und um die Stadt zu besichtigen. Nach einem russichen Frühstück mit Blini natürlich. Auf geht's!
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  • Day17

    Aljosha, Murmansk

    February 25, 2017 in Russia

    Aljosha, Aljosha, so werden gefühlt alle Statuen dieser Art genannt, die einen symbolhaften Soldaten abbilden. Von vielen Stellen der Stadt gut zu sehen steht er auf einer Anhöhe, die einen klasse Blick in alle Richtungen bietet. Das Licht, die monumentale Architektur, hier kommt vieles zusammen, was für mich eine kommunistische Atmosphäre, bzw. post-kommunistische, ausmacht. Und genau das ist es hier in Murmansk. Sehr viele flacherer und mittlere Plattenbauten mit unverputzen Fasssaden, im Zentrum bunt bemalte Fassaden und Gebäude mit kommunistischen Charme. Der riesen Hafen mit seinen Kränen, Schiffen, Gleisen und allem was dazu gehört runden diesen Eindruck ab und machen Murmansk zu einer ganz besonderne Stadt, wenn man über die klassische Schönheit hinaus denken kann und diese Art von Attraktivität mag. Ich tue das.Read more

  • Day17

    Monument der wartenden Frau, Murmansk

    February 25, 2017 in Russia

    Zuerst aber zu einem Aussichtspunkt auf den einzigen eisfreien Hafen Russlands, in dem reger Betrieb herrscht. Von hier sieht alles sehr langsam und friendlich aus. Hinter uns eine Statue einer Frau, die zum Abschied winkt. Für all die Frauen, die ihre Männen auf die See verabschieden und treu auf sie warten. Dieses Wetter ist krass!

  • Day17

    Skifahren am Süd-Hang, Murmansk

    February 25, 2017 in Russia

    Nicht weit von der Wohnung entfernt gibt es eine der drei Skipisten von Murmansk. Ich bin mit Nastyas Papa unterwegs. Wir leihen Ski, Helm und Schuhe, laden für jeden 10 Liftfahrten auf den elektronischen Skipass und los gehts. Der Hang ist im Verglich zu den Pisten in Südtirl oder Österreich ein Hügel, was aber gar nichts macht. Ich war seit fast drei Jahren nicht mehr Skifahren glaube ich. Das war ebenfalls in Murmansk. Und die Aussicht ist für mich Pottkind natürlich ein Traum. Unbeschreiblich, in diese Skyline zu fahren, mit Blick auf Hafen, die große Statue, all die Plattenbauten, Schornsteine und grauen Straßen. Das ist echt beeindruckend. Die Abfahrt dauert geschätzt 45 Sekunden, die mir aber zeigen, dass ich es vermisst habe Ski zu fahren.
    Nach unseren 10 Abfahrten gibt's Tee und Shashlik, klar. Das ist Après Ski nach meinem Geschmack. Mein rechtes Knie meldet sich, ich sei 25 und so langsam alt. Es gibt aber schnell wieder Ruhe. Weiter geht es zu Aljosha, der großen Statue.
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  • Day9

    Murmansk

    August 7 in Russia

    Nach zehn Tagen mit vielen schönen und spannenden Erlebnissen haben wir unser Etappenziel erreicht und sind in Murmansk angekommen. Die Hafenstadt hat rund 350'000 Einwohner und macht ihrem Ruf alle Ehre. Sie besteht hauptsächlich aus grauslichen Plattenbauten und man möchte sich lieber nicht vorstellen, nachts allein im Hafen unterwegs zu sein... Die Seemannsbar ist bestimmt nichts für schwache Nerven, aber ein Besuch beim Lenin-Eisbrecher unter Tags ist auf jeden Fall zu empfehlen. Er war der erste Atomeisbrecher der in den 1960er Jahren seinen Dienst tat. Heute fungiert das riesige Schiff als Museum. Als wir es uns von aussen anschauen, weht so ein eisiger Wind, dass wir es trotz dicker Kleider kaum aushalten und so schnell wie möglich wieder ins Warme flüchten.

    Etwas ausserhalb der Stadt logieren wir in einem Gasthaus und bereuen es keine Sekunde, die Idee mit dem Zelten hier oben wieder verworfen zu haben. Schon im Zimmer ist es anfangs kalt genug und Andi bastelt an der Heizung rum bis diese endlich ihren Dienst aufnimmt und unser Blut wieder zu fliessen beginnt ;-)
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You might also know this place by the following names:

Murmansk, Moermansk, مورمانسك, Горад Мурманск, Мурманск, Mourmansk, Múrmansk, Μούρμανσκ, Murmansko, مورمانسک, Muurmanski, Mûrmansk, מורמנסק, मूरमान्स्क, Murmanszk, Մուրմանսկ, MMK, ムルマンスク, მურმანსკი, 무르만스크, Murmanskas, Murmanska, मुर्मान्स्क, Мурманск ош, Murmańsk, Murmánska, Мурманськ, 摩爾曼斯克

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