Russia
Murmansk

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7 travelers at this place:

  • Day7

    Kovda

    August 5 in Russia

    Das schönste am Reisen sind die spontanen Dinge.... ein Abstecher nach Kovda zum Beispiel, weil wir einfach mal sehen wollten, wohin dieser Wegweiser führt, der nach langer Fahrt mal so eben aufgetaucht ist....

    Nach rund 6 km Piste gelangen wir über einen Damm nach Kovda. Nur wenige alte Dörfer haben entlang dem weissen Meer überlebt. Das harte Leben in diesem extremen Klima ist nicht jedermanns Sache. Kovda liegt auf felsigen Klippen an dem Punkt, an dem der kleine Kovda-Fluss in den Startsev-Fjord mündet. Mitten im Dorf steht eine uralte Holzkirche. Im Jahr 2010 zählte das Dorf offiziell gerade mal 20 Einwohner, die vom Fischfang und dem Ertrag aus ihren Gärten leben.

    Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war Kovda ein geschäftiges Handelszentrum mit einer Zollstation, einer biologischen Forschungsstation und einer Reihe von Sägewerken. Als nach dem 1. Weltkrieg die Eisenbahnlinie nach Murmansk gebaut wurde, verlor Kovda seine Bedeutung und die Stadt Kandalaksha etwa 20 Km weiter nördlich trat ihr den Rang ab.
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  • Day7

    Beloye More

    August 5 in Russia

    Der nächste Abstecher ist etwas weniger erfolgreich. Das Schild verspricht "Seaport of White Sea" und tönt so interessant, dass wir die 20 km Umweg in Kauf nehmen. Beloye More wollten wir sowieso anschauen, aber der Ort ist nur eine Siedlung neben einem grossen Tanklager, und der Zugang zum Meer von diesem versperrt, ebenso der Hafen. Trotzdem ist es interessant zu sehen, wie die Menschen an solch entlegenen Orten überhaupt leben. Hier gibt es keine kaum kleine Häuschen, sondern hauptsächlich scheussliche Plattenbauten aus der Sowjetzeit.Read more

  • Day10

    Schon der Name tönt legendär: TERIBERKA! Die Stadt am oberen Ende des russischen Festlandes zieht Outdoorfans aus der ganzen Welt an. Sie liegt auf der sogenannten Kola Halbinsel, die zu entdecken Expeditionscharakter hat.

    Das Gefühl ist zugegebenermassen schon ein wenig beängstigend, die ganze Strecke mit unserem Mietwagen, der zwar ein SUV, aber kein 4x4 ist, zurückzulegen. Eigentlich bin ich mir sicher, dass wir es schaffen, aber in diesen Momenten, wo wir uns mutterseelenalleine in den weiten der russischen Tundra wiederfinden, hallen immer wieder die Stimmen meiner russischen Geschäftspartner in meinem Ohr, welche unser Vorhaben gelinde gesagt ziemlich verrückt finden.

    Auf jeden Fall haben wir uns gut vorbereitet, in der Murmansker Mall das Auto wieder mal mit Esswaren und genügend zu Trinken vollgestopft, Schlafsäcke und Zelt eingepackt für den Fall das wir unterwegs irgendwo steckenbleiben, und uns abgemeldet mit dem Hinweis wo man nach uns suchen müsste falls wir nicht mehr zurückkommen würden. Ja, ein wenig dramatisch bin ich manchmal schon, aber die Zeiten, seit wir allein mit dem VW Bus durch Afrika gefahren sind, sind lange vorbei, und damals hatten wir auch keine Kinder für die wir die Verantwortung tragen.

    Schon die Asphaltstrasse, welche die ersten 2/3 der Strasse ausmacht, ist in schlechtem Zustand und wenn es Wellblech im Asphalt geben kann, dann tut es das hier. Zum Glück haben wir ein neues Auto, dessen Schrauben noch festsitzen, denn unterwegs liegen immer wieder allerlei Autoteile älterer Gefährte, deren die Strasse ihren Tribut gezollt hat.

    Dann zweigen wir auf die Piste ab, die zur arktischen Halb-Geisterstadt führt. Sie ist hart und voller Steine. Für Geländewagen mit der entsprechenden Federung natürlich kein Problem, wir schaukeln und rütteln einfach doppelt so stark. Die Landschaft ist weit, endlos weit, und das Buschland geht in reine Tundra über. Wohin man blickt wachsen Blau- und Preiselbeeren, und jede Menge Islandmoos. Die Fahrt ist anstrengend und sehr eindrücklich. Überrascht stelle ich fest, dass doch relativ viel Verkehr herrscht und hauptsächlich russische Touristen hier hinauf zur Barentsee fahren. Für einmal bin ich froh um etwas Betriebsamkeit. Immer wieder halten wir an um die Landschaft in uns aufzunehmen.

    Und dann taucht auf einmal die Bucht von Teriberka vor uns auf und mit ihr die ersten Häuser....
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  • Day10

    Teriberka Teil 2

    August 8 in Russia

    Der Anblick der sich uns bietet, verschlägt mir wirklich fast die Sprache. Die Siedlung, welche ihre Glanzperiode zwischen 1939 - 1960 hatte, wurde danach mehr und mehr verlassen, und als der Ort seine Bedeutung in der Küstenfischerei verlor, sank die Einwohnerzahl auf rund 900 ab. Die verlassenen Häuser stehen heute noch genauso da, wie sie damals waren. Der Zerfall hat ihnen stark zugesetzt, und es ist fast unvorstellbar, dass unmittelbar daneben noch Menschen leben und sogar wieder neue Häuser errichtet werden.

    Eines der Highlights ist auch der Schiffsfriedhof, wo ausgediente Fischerboote ihre letzte Ruhestätte finden und deren Skelette dramatisch anmutend aus dem Wasser ragen.
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  • Day10

    Wir erkunden die verschiedenen Buchten und sind fasziniert von den schönen Stränden der Barentsee. Zum Baden ist es natürlich viel zu kalt und die Gebeine einer Riesenkrabbe welche am Strand von deren Existenz zeugen, würden uns auch nicht wirklich einladen ins Wasser zu gehen.

    Am Mittag weht ein eisiger Wind, der uns sofort Lust auf unser mitgebrachtes Fondue macht, das wir genüsslich auf dem Gaskocher verzehren. Gegen Abend wird das Wetter freundlicher, ja sogar richtig angenehm warm, und als wir uns genügend umgesehen haben, machen wir uns wieder auf den langen Heimweg zurück nach Murmansk.Read more

  • Day9

    Murmansk

    August 7 in Russia

    Nach zehn Tagen mit vielen schönen und spannenden Erlebnissen haben wir unser Etappenziel erreicht und sind in Murmansk angekommen. Die Hafenstadt hat rund 350'000 Einwohner und macht ihrem Ruf alle Ehre. Sie besteht hauptsächlich aus grauslichen Plattenbauten und man möchte sich lieber nicht vorstellen, nachts allein im Hafen unterwegs zu sein... Die Seemannsbar ist bestimmt nichts für schwache Nerven, aber ein Besuch beim Lenin-Eisbrecher unter Tags ist auf jeden Fall zu empfehlen. Er war der erste Atomeisbrecher der in den 1960er Jahren seinen Dienst tat. Heute fungiert das riesige Schiff als Museum. Als wir es uns von aussen anschauen, weht so ein eisiger Wind, dass wir es trotz dicker Kleider kaum aushalten und so schnell wie möglich wieder ins Warme flüchten.

    Etwas ausserhalb der Stadt logieren wir in einem Gasthaus und bereuen es keine Sekunde, die Idee mit dem Zelten hier oben wieder verworfen zu haben. Schon im Zimmer ist es anfangs kalt genug und Andi bastelt an der Heizung rum bis diese endlich ihren Dienst aufnimmt und unser Blut wieder zu fliessen beginnt ;-)
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  • Day8

    Kandalakscha Teil 1

    August 6 in Russia

    Rein zufällig haben wir herausgefunden, dass es in Kandalakscha einen schönen Eco-Trail dem weissen Meer entlang gibt. Es ist sehr schwierig, an touristische Informationen zu gelangen, und auch die Karte, welche wir von unserem Gastgeber erhalten, führt uns nicht ans richtige Ziel weil der Ausgangspunkt auf der falschen Seite des Flusses eingezeichnet ist. Am Yachthafen treffen wir einen Moskauer, der uns zu seinem Kapitän führt und für uns dolmetscht. Mit diesen Infos kommen wir dem Ziel näher. Nach einigen Umwegen schaffen wir es schlussendlich, den gut versteckten Ausgangspunkt beim Kloster zu finden. Leider ist dieses schöne alte Holzkloster inzwischen bis auf die Grundmauern niedergebrannt. Nur ein Holzhaus blieb erhalten.

    Der Ausblick über das Weisse Meer ist gewaltig und beeindruckt uns sehr. Seine Ufer sind nahezu menschenleer, und so weit das Auge reicht sind nur gerade zwei Schiffe zu entdecken. Ein grosses Frachtschiff welches auf grünes Licht für die Hafeneinfahrt wartet, und ein kleines Fischerboot das seine Runden dreht.

    Wir wandern dem Ufer entlang durch wunderbare Natur. Unterwegs treffen wir einen Einheimischen, der deutsch spricht und sich wie alle anderen die wir bisher trafen, wundert wie wir Schweizer den Weg hierher gefunden haben.
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  • Day8

    Kandalakscha Teil 2

    August 6 in Russia

    Der Weg ist rund 3 km lang und sollte bei einem Labyrinth enden, doch weil der Wasserspiegel hoch ist, kommt man ohne Kletterei nicht hin. So kehren wir wieder um und suchen uns einen schönen Platz, um ein wenig "Robinson" zu spielen.

    Bald ist das Lagerfeuer entzündet und wir braten Schaschlik schon ganz wie die Einheimischen. Wir sind happy, dass wir so einen wunderbaren Ort entdeckt haben und hier unsere Zeit verbringen dürfen.Read more

  • Day22

    Tankstellengrills im int. Vergleich

    August 13, 2016 in Russia

    Heute: Russland

    Verfügbarkeit:
    hervorragend, alles was die Tanke nicht bietet ist die Spießbestückung
    Beratung:
    bei Statoil in Kandalaksha trotz Sprachbarriere hervorragend, sozusagen inklusiv
    Equipment:
    das Einsteigerset bestehend aus: Grill mittlerer Größe, Sack Kohle, Räucherchips (Schaschlik Spieße, Grillanzünder und Streichhölzer wären ebenfalls zu erwerben gewesen)
    Preis:
    unschlagbar, der Grill unter 4,- Euro
    Montage:
    auch für den Laien zu bewältigen, IKEA Stecksystem ohne Imbus
    Einsatzbereitschaft:
    Kohle fängt durch die Löcher in der Konstruktion schnell an zu glühen
    Kapazität:
    abhängig von Menge und Länge der Spieße, völlig ausreichend für zwei Personen, auch wenn noch Gäste kommen
    Geschmack:
    echter Grillgeschmack bildet sich nur über offenem Feuer, alles andere mag ok sein, aber nicht vergleichbar. Die Räucherchips sind nicht nötig, machen das Ganze aber spannender und vertreiben die Mücken besser
    Fazit:
    Preis / Leistungsverhältnis Super, mal schauen, wie demontierbar und somit wie transportabel der Grill bleibt...

    Nachtrag:
    Nach der ersten Benutzung bildet sich auf allen Teilen eine Rostschicht und verleiht dem Modell eine individuelle Note.
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  • Day20

    Lands-End, aber nicht alleine

    August 11, 2016 in Russia

    Wir stehen an der Barentsee, ca. 100km nordöstlich von Murmansk. Die Vegetation ist extrem reduziert, erinnert an die Nordkap Insel. Ist ja auch ein ähnlicher Breitengrad.
    Nach schlechten Asphalt Straßen und 40 nervigen Kilometern über eine Waschbrettpiste sind wir nach Tieribierka genommen. Eine fast verlassene Stadt mit eigenartiger Atmosphäre. Auf den Weg zur nördlich Küste wurden die Wege immer schlechter, sodass wir überlegt haben umzudrehen. Was hinter uns lag war allerdings noch weniger einladend. Plötzlich standen immer wieder Zelte und Autos am Weg auf. Naja, scheint ja alles soweit ok und kein militärisches Sperrgebiet zu sein (das war Tieribierka früher wirklich ).
    Ermutigt einen einsamen und geschützten Platz zu finden fahren wir weiter. Ein hochbeiniger UAZ Geländewagen neueren Baujahrs kommt uns freundlich grüssend entgegen.
    Der Weg wird schlechter, enger und steiler. Egal, wo der hergekommen ist, da kommen wir hin. Kämpfen uns über eine steile und felsige Kuppe und schauen in einen geschützen Kessel mit traumatischen Blick aufs Wasser.
    Weiterhin schauen wir auf eine, für diese entlegene und schwer zugängliche Stelle, ansehnliche Zahl an Zelten und Fahrzeugen.
    Letzlich beschließen wir zu bleiben und fragen höflich ob wir uns dazu stellen dürfen.
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You might also know this place by the following names:

Murmanskaya Oblast’, Murmanskaya Oblast', Oblast Murmansk, Murmansk, Мурманска област, Província de Múrmansk, Murmanská oblast, Murmanska provinco, Murmanski oblast, استان مورمانسک, Murmanskin alue, Oblast de Mourmansk, Oblast de Múrmansk, Murmanska oblast, Oblast' di Murmansk, ムルマンスク州, 무르만스크 주, Oblast Moermansk, Murmanskaja oblast, Obwód murmański, Regiunea Murmansc, Мурманская область, Murmánska, 摩爾曼斯克州

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