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Apr – May 2025

Kroatien im Bummelmodus

Die "Ostbahn" segelt durch Kroatien. Start ist in Aquileia/Italien, Ende in Dubrovnik/Kroatien Read more
  • Trip start
    April 26, 2025

    Abreise Aquileia

    April 26 in Italy ⋅ ☁️ 14 °C

    Stress, Stress und nochmal Stress!
    Man sollte nicht glauben woran man alles denken muss, bevor man so eine Reise beginnt!
    Gestern noch letzte Vorbereitungen, stundenlang den Saharastaub vom Boot geschrubbt, und dann hat es noch die ganze Nacht geregnet.
    Noch vor dem Ablegen ist die Gasflasche zu ende gegangen und der Kiel steckte im Schlamm der Ausfahrt! 😱
    Aber um 10:00 ging's dann endlich Leinen los!
    Ostbahnkurti's "Gemma's wieder an!" lief und dann pflügten wir mit dem Kiel durch den Schlamm bis wir ausreichend tiefes Wasser hatten.
    Für heute soll es nur bis Grado gehen, da ist Spargelfest, und das wollen wir genießen!
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  • Grado

    April 26 in Italy ⋅ ⛅ 16 °C

    Grado Stadthafen, immer wieder auf's neue cool!
    Im moment genießen wir ein Bier in der Sonne, dann werden wir am Schiff noch ein paar Dinge erledigen.
    Eine Gasflasche haben wir zum Glück ganz in der Nähe bekommen! 👍Read more

  • Uvala Cavata, Vrsar

    April 27 in Croatia ⋅ 🌙 17 °C

    Aus dem Spargelfest in Grado ist nichts geworden. Der Festplatz war gut 10km entfernt und mit'n Taxi wollten wir nicht fahren.
    Heute haben wir kurz nach 11:00 abgelegt und sind bei prächtigen Wind los! Im Sauseschritt pflügte die "Ostbahn" durch die nördliche Adria. Leider war dann bei Umag schluss mit Sausewind und mit wechselnden zarten Brisen aus allen möglichen Richtungen schafften wir es bis Vrsar.
    Unterwegs haben sich auch Dodo der Affe und Laura der Papagei mal raus getraut und an Deck ein Bierchen getrunken. 😏🍻
    Hier am Ankerplatz wurden wir dann beim Abendessen von dutzenden Möwen heimgesucht, fast wie in Hitchcocks "Die Vögel". 😱
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  • Rovinj

    Apr 28–29 in Croatia ⋅ ☀️ 19 °C

    In Vrsar haben wir gemütlich gefrühstückt und sind danach mit dem Dingi ans Ufer, um auf der andere Seite der Bucht in der Marina alte Freunde von Snoo zu besuchen. Nach herzlicher Begrüßung und Smalltalk, brauchten sie unsere helfenden Hände beim Großsegel anschlagen. Dann war der Durst groß und wir genossen in der Marina Hopfblütentee 🍻. Später begleiteten uns die Herren, um unser Schiff zu besichtigen. Nach einem weiteren Bier gingen wir Anker auf und brachten die Beiden in die Marina zurück. Ich durfte mich dabei in einem Längsseits Anlegemanöver üben, wobei wir aber nur kurz stoppten um beide übersteigen zu lassen. Dann ging es gleich weiter Richtung Rovinj, dort angekommen fuhr ich gleich das Bojenmanöver, es gelang so toll, dass Snoo die Boje gleich mit der Hand greifen konnte 😁.
    Am Abend ging's dann ins Restaurant Pastrik essen.
    Die Jungs, die den Laden hier schupfen, kenne ich seit gut 25 Jahren! Hier her zu kommen ist fast wie heimkommen!
    Seit ich hier in Rovinj als Segellehrer tätig war ist das Restaurant mein verlängertes Wohnzimmer, mein Büro, mein Treffpunkt mit Freunden.
    Die junge Generation, die jetzt schon längst kräftig mitarbeiten, habe ich teilweise als Babies schon gekannt!
    Sind mittlerweile stattliche Männer und hübsche Frauen geworden...
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  • Uvala Stoja

    April 29 in Croatia ⋅ ☀️ 19 °C

    Heute war es größtenteils windarm.
    Deswegen nutzten wir den Vormittag um nochmal nach Rovinj rein zu gehen und dann bei den Tanushi's ein Abschiedsbier zu zelebrieren.
    Dann legten wir doch ab und mit einem Haucherl von Wind ging's weiter der istrischen Küste entlang südwärts.
    Zu faul den Genacker zu setzen hat uns dann am südlichen Ende der Brioni Inseln der Wind endgültig verlassen.
    Mit dem Karpfenhäcksler erreichten wir die Bucht Stoja. Als enziges Boot in der Bucht durften wir an einer unglaublichen Show einer größeren Delfinschule beiwohnen, mit wirklich atemberaubenden Sprüngen und Formationen! Nah genug um es genießen zu können, weit genug um nicht in Versuchung zu kommen, es filmen zu wollen...
    Zum Abendessen habe ich dann einen 34 Jahre alten Wein, den ich 1998 von einem befreundeten Winzer aus Purbach zu meinem 40er bekommen hatte, aufgemacht. Doppelt Gold prämierter Neuburger Beerenauslese. Man soll es ja nicht glauben, aber der Tropfen war sensationell und hat den Abend endgültig abgerundet!
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  • Medulin

    Apr 30–May 3 in Croatia ⋅ ☀️ 21 °C

    Der Wind hat wieder mal ein bisserl fetter geblasen und war schon beim Auslaufen ziemlich böig... Bora eben!
    Bald haben wir festgestellt dass zu viel Segel gesetzt wurde. Moni hatte alle Mühe die "Ostbahn" in der Spur zuhalten und ich habe beim Reffen fast unsere gute große Winschkurbel versenkt! 😨
    Wir wollten ja grad mal ein paar Meilen rund um Kap Kamenjak und nach Medulin, aber irgenwie war an dem Tag der Wurm drin!
    Bei der ersten Wende verhakte sich die Vorschot unter dem Beiboot und riss dieses trotz Gurt fast von Deck!
    Wende zurück mit Motorunterstützung, Dinghi wieder festgezurrt, nochmal gewendet und dann hat's geklappt.
    Weiter ging es in den Böen, der nächsten Wende entgegen...
    Alles war vorbereitet, der Bug ging durch den Wind, plötzlich geht das Segel nicht auf die neue Seite!
    Man soll es ja nicht glauben, aber beim Karabiner der Vorschot war die Sicherungsmutter aufgegangen und der Karabiner hat sich in der Want eingeklickt und war gefangen!
    Nach mehreren Versuchen hatte ich das wild schlagende Segel endlich unter Kontrolle. Nicht auszudenken wenn das bei richtig fetten Wind passiert...
    Ab sofort wird dieser Karabiner regelmäßig überprüft!

    Endlich am Ankerplatz vor dem Sandstrand von Medulin habe ich mich dann um ein paar ausstehende Arbeiten gekümmert.
    So zum Beispiel war der Kartenplotter am Motorstromkreis angeschlossen, statt am Verbraucherstromkreis.
    Auch das neue Solarpanel lieferte keinen Strom, Fehler war ein schlecht sitzender Steckkontakt.

    Wie auch immer, der Abend rückte näher und geplant war ein Treffen mit Alex, ein langjähriger Skipperkollege, der in Medulin wohnt.
    Mit ihm und seiner alten Nachbarin gingen wir in eine skurrile Konoba zum Abendessen, mit Blick auf unser verankertes Boot. 🤩

    Am nächsten Tag hat uns das aktuelle große mitteleuropäische Hochdruckgebiet mit Windlosigkeit festgesetzt.
    Kein weiterkommen! Alex besuchte uns an Bord und nahm uns dann zu einem coolen Ausflug mit.
    Freunde von ihm hatten zum Geburtstag seiner drei Söhne, die alle innerhalb von ein paar Tagen den 6., 4. und 1. Geburtstag hatten.
    Wir fuhren irgendwo ins nirgendwo, Schotterstraßen durch den Wald und durch das Maccia, bis wir auf einer Lichtung mit zwei Dutzend relativ neu gepflanzten Olivenbäumen landeten.
    Dort köchelte schon seit Stunden eine Bohnen-Speck-Suppe, bewacht von den Männern der Gesellschaft, und die Damen bereiteten vor der Hütte die versteckt im Wald lag, die Tische vor. Die typische kroatische Gastfreundschaft war umwerfend.
    Einige konnten deutsch und so konnten wir uns auch ganz gut unterhalten. Und manchmal hat Alex einfach übersetzt!
    Die Bohnensuppe war ein Gedicht, und unsere Bäuche wurden dann noch mit Torten fast zum Platzen gebracht.
    Zum Abschluss der Festivitäten sind wir dann noch zum Eingang einer richtig großen Höhle spaziert.
    Diese geht etliche hundert Meter in die Tiefe, ist nur teilweise erforscht und soll gesamt mehrere Kilometer verzweigen.
    Bei einer Grabung wurden im ersten Bereich steinzeitliche Artefakte gefunden. Aber bis jetzt wurde sie nicht umfassend erforscht.

    Auch heute war null Wind. Wir haben in die Uvala Portic verlegt und sind ans Kap Kamenjak zur Safari Bar gewandert. Drückende Hitze ohne Wind! 🥵 Da hilft nur kaltes Bier 🍻
    Morgen soll der Wind nicht besser werden, wir werden es trotzdem über den Kvarner versuchen!
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  • Ilovik

    May 3 in Croatia ⋅ ☁️ 19 °C

    Das kräftige Hochdruckgebiet über Mitteleuropa hat uns mit Schwachwinde immer noch fest im Griff.
    Aber aufgrund des prognostizierten Schlechtwettereinbruches für nächste Woche haben wir entschieden, doch die Kvarnerbucht mit Tagesziel Ilovik zu queren.
    Windstärke wie gesagt mühsam schwach, Windrichtung anfangs umlaufend, dann langsam auf Süd eingependelt.
    Blöd wenn man genau in diese Richtung mit dem Segelboot möchte! Zu sehen ist das schön auf unserem Track, seltsame Haken und Kurven mussten wir segeln, um an unser Ziel zu kommen.
    Im Grunde ist das eingetroffen, was wir vermeiden wollten: Kreuzen und mit Motor fahren. Aber hätten wir das nicht gemacht, müssten wir mindestens 5 weitere Tage auf Istrien bleiben, und das wollten wir nicht!
    Gegen 19:00 in Ilovik angekommen, waren an den Bojen grade mal zwei Boote, und an der Mole ebenso.
    Anlegen ohne Hilfe von außen war angesagt. Moni hat mit der Achterleine und einem perfekten Lassowurf den großen Poller gefangen und dann war der Rest easy. Zweite Achterleine, zwei Murings und bald waren wir beim Wirten zum Abendessen!
    Hier hat es zumindest in der Vorsaison noch halbwegs vernünftige Preise.
    Am nächsten Vormittag sind wir dann durch den malerischen Ort und dann ein Stück über die Insel gewandert. Es ist einfach leider geil dass es hier weder Autos noch Mopeds gibt, sondern nur Ruhe und üppig blühende Fauna!
    Auch unglaublich, wieviele Eidechsen es hier gibt. Ständig wuselt es vor dir, neben dir, auf jeder Mauer und fast jedem Stein. Eine kurze Hochrechnung hat ergeben dass alleine auf dieser kleinen Insel mehr Eidechsen leben müssen, als Menschen in ganz Kroatien!
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  • Uvala Dumici, Rab

    May 4–7 in Croatia ⋅ ⛅ 20 °C

    Wir haben wetterbedingt dann doch in Ilovik abgelegt. Eigentlich war noch ein wenig Segelwind vorhergesagt. Zuerst sind wir mit Vollzeug langsam aber doch gesegelt. Nicht wirklich weit, denn nach einer Weile war der Wind wider aller Prognosen am Ende. Also Vorsegel weg und leider wieder Motor, bis wir in der Uvala Dumici den Anker fallen ließen.
    Diese Bucht hat sich schon vor einem Jahr als perfektes Versteck gegen alles aus südlichen und westlichen Winden gezeigt. Gut so, denn in der Nacht gab es heftigen südlichen Starkwind und Regen mit Gewitter. Irgendwann des Morgens knallte ein Blitz in unmittelbarer Nähe, vielleicht 100m von uns, nieder! Der Kracher ließ mich aus dem eh nicht tiefen Schlaf hochfahren. Kurz die Lage gecheckt! Alles OK...
    Die nächsten beiden Tage waren durchwachsen mit Regen, Gewitter, Gewitter und Regen.
    Unser Dinghi war gut knöcheltief mit Regenwasser befüllt.
    Hat uns aber wenig ausgemacht, denn wir hatten immer noch genug zu tun um unsere "Ostbahn" wohnlicher und perfekter zu gestalten.
    Eine längere Regenpause nutzen wir für eine kurze Wanderung zu einem Supermarkt.
    Dieser war in einer ziemlichen Ruine untergebracht und hat uns erstmal etwas verschreckt!
    Aber nach betreten hat sich der Verkaufsraum als adrett und sauber und die angebotenen Waren frisch und tadellos präsentiert.
    Am Rückweg in einer lustigen Strandbar noch ein Bier gegen den Lagerkoller und gegen die des Nächtens angesagte Bora noch ein paar Dutzend Meter hinter ein Inselchen verlegt!
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  • Otok Goli, Lost Place

    May 7 in Croatia ⋅ ⛅ 16 °C

    Der einzige schöne Tag der Woche kündigt sich mit heiterem Wetter und einer guten Brise Wind an.
    Ds hatten wir bitter nötig nach so viel Regen und Gewitter. Für den Abend und die Nacht war sowieso wieder Schietwetter angesagt 😨
    Also lichteten wir unseren Anker und machten uns auf den Weg zur Insel Goli! Segelnd! Eine echte Freude!
    Dort angekommen waren wir von der erschreckenden Geschichte dieses Ortes überwältigt, beeindruckt und geschockt!
    Was sich Menschen immer wieder ausdenken, um Andersdenkende zu unterdrücken, foltern, schikanieren unt töten... schrecklich.

    Hier in diesem Footprint mal unsere Ankunft auf Goli. Übrigens der Oktopussalat in der kleinen Konoba am alten Haupttor ist ein Gedicht!
    In einem weiteren Footprint zeigen wir euch noch weitere Fotos und Videos.

    Wikipedia: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Goli_otok
    Goli otok (kroatisch für „Nackte Insel“) ist eine kroatische Adria-Insel zwischen der Insel Rab und dem Festland. Sie gehört zur Gespanschaft Primorje-Gorski kotar und erstreckt sich über eine Fläche von 4,7 Quadratkilometern. Die ehemalige Gefängnisinsel ist heute unbewohnt, kann aber von Touristen besichtigt werden.
    Bekannt ist die Insel aufgrund des 1949 durch die Kommunistische Partei Jugoslawiens (KPJ) errichteten Umerziehungslagers für politische Gefangene. In Folge des Bruchs des Tito-Regimes mit der Sowjetunion wurden als „Stalinisten“ bezeichnete Anhänger des Kominforms interniert, die bis zur Aussöhnung mit der Sowjetunion nach Stalins Tod als Volksfeinde galten. Mehr als 55.000 KPJ-Mitglieder wurden aus der Partei ausgeschlossen und viele von der jugoslawischen Geheimpolizei UDB (ab 1966 SDB) und dem Militärgeheimdienst KOS verhaftet. Zwischen 11.000 und 18.000 von ihnen wurden auf Goli otok (Männerlager) und der Nachbarinsel Sveti Grgur (Frauenlager) inhaftiert, daneben auch einige überlebende Ustascha-Faschisten. Ab etwa 1955 wurden auch andere angebliche Staatsfeinde gefangen gehalten.
    Die Gefangenen wurden zur Zwangsarbeit in den Steinbrüchen und Werkstätten eingesetzt, gefoltert und getötet. 1988 wurde das auch als „Titos KZ“ oder beschönigend „Titos Hawaii“ (Titovi Havaji) bezeichnete Gefängnis stillgelegt und 1989 völlig verlassen, woraufhin fast sämtliche beweglichen Gegenstände geplündert wurden.
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  • Rab

    May 8 in Croatia ⋅ ☁️ 14 °C

    Genächtigt haben wir dann im Vorhafen von Rab auf Anker.
    Abendessen in der Konoba Rab, die ist seit Jahren meine erste Adresse!
    Unglaublich geschmackvoll auf kleinem Raum, das Design und die Ausgestaltung von einem Zimmermann und einem Steinmetz.
    Vor allem der gut versteckte Zebedäus 😉 aus Stein...
    Und die Qualität des Essens seit Jahren unverändert großartig!
    Wir haben es dann wieder knapp bevor der Regen eingesetzt hat auf's Schiff geschafft!
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  • Ist

    May 8 in Croatia ⋅ ☀️ 17 °C

    Im zarten Regen hatten wir Rab verlassen, vereinzelt noch Blitze und Donnergrollen über dem Velebitgebirge.
    Bisserl Wind. Segel raus! Nach einer knappen Stunde Segel rein weil Wind aus! Zum Kotzen! Wir eiern seit Tagen unter Motor durch die nördliche Adria! 😰
    Auf die Insel Ist wollen wir... Ist, die heißt wirklich so 😉
    Seit Jahren sehe ich die Insel und die markante Kirche auf etwa 175m Seehöhe nur vom Weiten!
    Am nächsten Morgen die Enttäuschung! Es gewittert und regnet! 😱😫
    Wir haben es aber ausgesessen. Noch bei leichten Niesel setzten wir mit dem Dinghi über. Ein älterer Insulaner warnte uns vor dem Aufstieg, weil ja der Pfad durch's Maccia regennass und rutschig sein könnte. Ich erzählte ihm dass ich seit Jahren da rauf möchte und dass ich gehe, egal wie rutschig! Daraufhin verabschiedete er sich mit den Worten, dass es auf der Insel zum Glück einen Doktor gibt.
    Zum Glück war das nieseln bald vorüber und der Eselspfad garnicht rutschig!
    Die Kirche ist leider zu und selbst ja nicht der Hammer, aber alleine für die Aussicht lohnt sich der Aufstieg...
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  • Brbinj, Dugi Otok

    May 9 in Croatia ⋅ ☀️ 19 °C

    Brbinj auf Dugi Otok - was die lange Insel heißt - ist schon lange eine meiner Lieblingsdestinationen in den mitteldalmatinischen Inseln.
    Ein verschlafenes Nest, außerhalb der Saison gibt es hier nichts! Im Sommer wird an der Mole moderat kassiert, des morgens verirrt sich der fliegende Bäcker mit den unverkauften Resten seiner morgendlichen Arbeit hier her, der Antonio betreibt eine kleine, typisch kroatische Konoba und manchmal gibt es einen Obst- und Gemüsehändler, der auch mal Bier anbietet.
    Aber Anfang Mai ist da nix und niemand! Kurz nachdem wir mühsam angelegt hatten, weil alle Muringleinen ziemlich durcheinander waren, kam noch eine italienische Yacht an mit fünf alten Herren, teilweise auf Krücken und Gehstock! Das hat mir für meinen Lebensabend am Boot einen ziemlichen Motivationsschub gegeben! 😉🤣😂
    Ich bin dann noch in die Nordbucht zum Fähranleger gegangen, die Kneipe dort war natürlich auch noch zu... 🥴
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  • Zadar

    May 11 in Croatia ⋅ ☀️ 22 °C

    Irgendwann machten wir in Brbinj Leinen los, grundsätzlich war unser Ziel Zadar.
    Wir legten aber noch einen Nachtstop in der Zdrelac Bucht ein und sind erst am Sonntag mittag nach Zadar.
    Wir waren langsam knapp mit Wasser, sauberer Wäsche, Lebensmittel, Getränke, Diesel. Und nach einer ordentlichen Dusche ohne Wasser sparen zu müssen sehnten wir uns auch langsam.
    Am Nordende von Ugljan überraschte uns schöner Raumschotwind und der Gennaker trug uns im Sauseschritt südostwärts.
    Eine Autofähre aus Preko kommend musste mit aller Gewalt unbedingt noch 15m vor unserem Bug queren, obwohl er einerseits Nachrang hatte und der Weg zu seinem Ziel hinter unserem Heck auch kürzer gewesen wäre. Manche Berufskapitäne sind auch Idioten.
    Die Nacht in der Zdrelac Bucht war beeindruckend ruhig. Denn im Sommer donnern da dutzende Boote unter der Brücke durch, oft ohne Rücksicht auf die Ankerlieger.

    Zweifelhaften Ruf hat diese Bucht auch wegen der Brücke, welche die Durchfahrt zwischen den Inseln Pasman im Süden und Ugljan im Norden mit einer Durchfahrtshöhe von 16,50m überspannt.
    Mindestens einmal jede Woche donnert ein Möchtegern-Kapitän mit seinem Mast gegen die Brücke, oft mit erheblichen Schäden am Boot. Und wenn dann auch noch die Fähre an der Durchfahrt gehindert wird, wird es richtig teuer! Die Polizei ist dann auch nicht zimperlich und zieht das Boot dann ohne Rücksicht auf weitere Schäden radikal aus der Brücke!
    Ich durfte selbst schon mehrmals Zeuge so einer Aktion werden und Videos gibt's auf YouTube genug (Suchbegriff: Zdrelac Brücke/bridge)

    Also am nächsten Tag nach Zadar. Eine Wäscherei mit Sonntagbetrieb war nicht weit. Wir befüllten unseren Bollerwagen säckeweise mit Dreckwäsche und zogen los... Vier Maschinen voll, das dauert!
    Am Abend waren wir mit Hrvoje und seiner Frau Martina zum Essen verabredet, und das in der besten Konoba von Zadar! Die Überraschung bei Ivan & Ivana, den wunderbaren Wirtsleuten der Konoba "Marco Polo" war riesig, als wir das Lokal betraten.
    Martina & Hrvoje hatten ihre neue, gerademal 5 Monate alte ungarische Hirtenhündin mit. Hundekuschelknuddelspielen overload ohne Ende!
    Dann noch bei der Fußgängerbrücke eine Gin/Tonic Absacker und ab ins Nirscherl!
    Tags drauf hat mich Hrvoje mit dem Auto zum Lidl zum Großeinkauf gebracht, Große Hilfe, denn diese Mengen hätte ich mit dem Bollerwagen nicht bewältigt!
    Ich habe mir dann noch einen Frisör geleistet. Der konnte leider nur kroatisch und albanisch, so versuchte ich ihn per Google mitzuteilen wie ich's möchte. Hat wenig gefruchtet, er hat einfach drauf los geschnibbelt! Auch wurscht, ist eine Sommerfrisur geworden...
    Moni hat in der Zwischenzeit die Wäsche ferig getrocknet und versorgt und nach einem Tankstopp ging's dann endlich wieder raus auf's Meer!
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  • Naturpark Telašćica, Dugi Otok

    May 14 in Croatia ⋅ ☀️ 20 °C

    Hie und da gibt es wenig zu erzählen, und seit zwei Tagen ist es so. 😉
    Wir sind aus Zadar los und weil es schon Nachmittag war und wieder mal windarm in die Zdrelac Bucht.
    Tags drauf bei schöner Backstagbrise weiter in die Uvala Zincena gesegelt. Die mussten wir nur mit einem einzigen weiteren Boot teilen. Eine ruhige Nacht in einer malerischen Bucht!
    Von dort zog es uns dann in den wunderschönen Naturpark Telašćica, zum Salzsee und zu den Steinmännchen. Ein eigenes Steingebilde in Form einer Brücke musste sein. Dann noch die Steilküste bewundert und auf der anderen Seite vom See zurück vollendete die Runde um den See.
    Am Abend, haben wir uns den Sonnenuntergang angesehen und gleich den Baum besucht, auf dessen Astgabel Snoo vor gut 20 Jahren schon ein Foto gemacht hatte. Das musste natürlich nochmal nachgestellt werden.
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  • Sali, Zut, Vodice, Uvala Stupin

    May 18–19 in Croatia ⋅ ☀️ 19 °C

    Eigentlich wollten wir von der Telašćica ins Restaurant Trabakul auf der Insel Zut. Das Restaurant wird seit bald 16 Jahren von Mirko betrieben und hatte an dem Abend Saisoneröffnung. Doch für die Nacht waren Gewitter und starke Bora angesagt. Also haben wir den Besuch bei Mirko vertagt.
    Aus Sicherheitsgründen sind wir stattdessen nach Sali in den sicheren Hafen gefahren. Auch nicht ganz so schlecht, denn einerseits konnten wir einkaufen, Wasser nehmen, den alten Baulo Blaulatz in seiner Eisdiele besuchen, und direkt hinter unserem Heck ist eine gemütliche Bar!
    Tags drauf war es einerseits ziemlich kalt, andererseits immer noch etliches an Wind. Letzteres machte das Anlegen an der Boje beim Trabakul ziemlich mühsam. Auch mussten wir den (vielleicht einzigen) Nachteil unseres Gondel-Bugstrahlers kennenlernen. Denn dummerweise verfing sich die Bugleine ziemlich blöd unter der Gondel. Mühsam bekamen wir das Problem gelöst, nicht ohne ziemlich viel und laut zu fluchen!
    Den ausgesprochen wohlschmeckenden flambierten Spieß hatten wir uns dann wirklich mehr als verdient!
    Am nächsten Morgen fegte uns der Westwind im Sauseschritt nach Vodice. Dort trafen wir uns mit Joe, dessen Katamaran ich 2017 mit ihm und ein paar anderen coolen Typen von Bodrum nach Malta überstellt hatte.
    Mit ein paar seiner Stegkumpanen gingen wir Abendessen und zum Abschied noch einen Absacker, und vor lauter Absacker haben wir dann vergessen ein gemeinsames Foto zu machen.
    Ab ins Nirscherl, denn am nächsten Morgen sind wir um 7:00 los, da starker Südwind angesagt war und wir doch ein paar Seemeilen bei Leichtwind schaffen wollten.
    Der Starkwind startete gegen 10:00 und verlangte uns und der "Ostbahn" physisch einiges ab. Unser angepeiltes Tagesziel haben wir nicht geschafft, aber ziemlich geschafft und fertig vergruben wir dann unseren Anker in der sicheren und ruhigen Uvala Stupin.
    Für die nächsten Tage ist fast ausschließlich starker Südwind prognostiziert.
    Mal sehen wie weit wir bei diesen Bedingungen kommen werden!
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  • Necujam/Solta, Stari Grad/Hvar

    May 21 in Croatia ⋅ 🌧 19 °C

    Die Uvala Stupin hat uns perfekt geschützt beherbergt.
    Nach dem Frühstück haben wir unseren Anker gelichtet und sind wieder mal mit ein paar Takte Ostbahn Kurti & die Chefpartie losgesegelt. Wider erwarten war der Südwind moderat und als Anlieger angenehm zu segeln. Die mitteldalmatinische Küste zog an uns vorbei und unser Tagesziel, die Uvala Necujam, erreichten wir noch bei einem Sonnenstand der es ermöglichte, mit dem Dinghy über das Wrack zu fahren, welches im Westzipfel der Bucht auf fünf Meter Wassertiefe liegt.
    Im Sommer kommen täglich etliche Ausflugsboote mit Hundertschaften an Touristen, die dann das Wrack beschnorcheln.
    Eingezeichnet in den Seekarten ist es nicht. So passiert es regelmäßig dass unbedarfte Segler ihren Anker in das Wrack werfen.
    In der Konoba am Ostufer gingen wir essen, wohlwissend dass das Preisniveau etwas höher als gewöhnlich ist.
    Das Essen war ausgezeichnet, jeden Cent wert! Hausgemachte Cewapcici, Lammkoteletts auf dem Punkt gegrillt und das ganze Rundherum war einfach Top!
    Tags drauf war der Plan nach Stari Grad auf die Insel Hvar zu segeln um dort das für die Nacht und den Morgen vorhergesagte Schlechtwetter abzuwettern. Diese Idee hatten gefühlt 100 andere Skipper auch. Schon bei der Ansteuerung kamen regelmäßig Boote wieder aus dem Hafen... schlechtes Zeichen! Der Hafen war voll! So mussten auch wir umdrehen und uns einen Ankerplatz in der näheren Umgebung suchen. Zum Glück war die Nacht moderat und der Regen am Morgen hielt sich in Grenzen.
    Nachdem Lebensmittel und Wasser langsam zur Neige gingen, versuchten wir am Vormittag unser Glück nochmal und wir bekamen endlich einen Liegeplatz im Hafen.
    Wir blieben über Nacht. Einkaufen, Essen gehen, Wäsche in die Wäscherei, bummeln, Eis, Drinks in den coolen Bars!
    Kurzum: Stari Grad hat uns gut gefallen und ist echt eine Empfehlung!
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  • Korčula west, Korčula ost

    May 24 in Croatia ⋅ ☁️ 20 °C

    Irgendwann mussten wir Stari Grad verlassen, aber nicht ohne nochmal beim freundlichen Eisverkäufer ein Tütchen vom feinsten Eis zu holen! Beim Auslaufen winkten uns sogar die Marineros nach...
    Ursprünglich wollten wir über die Ostseite nach Bratuš und dann weiter die Ostseite der Halbinsel Pelješac bis Mali Ston. Leider hatte der Wind wieder was dagegen, im wahrsten Sinn des Wortes. Nach wie vor war Südwind, also Jugo, angesagt. Für den nächsten Tag hingegen Maestral, also Nordwest.
    Bei den Bedingungen fährt man nicht knapp 40 Seemeilen gegen den Wind in die eine Richtung und am anderen Tag wieder 40 Seemeilen gegenan in die andere Richtung!
    Also über die Westseite zur Insel Korčula. In der Nähe von Vela Luka liegt die Uvala Gradina, eine Bucht die nach fast allen Richtungen geschützt ist, dort wollten wir hin.
    Nach ein paar Kreuzschlägen hatte der Wind erbarmen und drehte auf Ost, womit wir auf einen Schlag die angepeilte Bucht gut erreichten. Aber schon beim Einlaufen in die Bucht legte der Wind immer weiter zu, was das Anlegen an der Boje echt schwierig gestaltete. Beim zweiten Anlauf hat es dann mehr schlecht als recht geklappt.
    Mit der Zeit erreichte der Wind Sturmstärke, 40 Knoten (etwa 75km/h) und mehr.
    Wir bereiteten uns auf eine schwere Nacht vor: Instrumente ein, Rettungswesten, Schuhe, Ölzeug vorbereiten, alles verstauen und versorgen, ich habe mir den Schlafplatz im Salon gerichtet, in Kleidung versucht zu schlafen, Wecker alle zwei Stunden, Ankeralarm programmiert. Also alles vorbereitet für den schlimmsten Fall dass die Bojenleine reißt oder der Bojenanker driftet und wir abtreiben.
    Es waren keine lustigen Stunden, aber gegen ein Uhr früh hat der Sturm massiv nachgelassen und ich konnte den Alarmstatus aufheben. Endlich halbwegs schlafen!
    Am nächsten Morgen war dann wieder eitel Wonne Sonnenschein, dachten wir...
    Nach dem Toilettgang die Hiobsbotschaft, die Pumpe geht kaum mehr.
    Also Häuslpumpe zerlegen. feststellen dass irgendwas den Abflussschlauch blockiert. Das Irgendwas entpuppte sich als fast komplett mit Urinstein zugewachsenes Abflussrohr. Viele Schläge auf den Schlauch ließen einen guten halben Kilo von dem Zeug raus rieseln, es wollte garnicht aufhören! Irgendwann war der Großteil dann befreit, die Toilette wieder zusammengebaut und funktionstüchtig. Wir konnten endlich ablegen!
    Der Wind bescherte uns herrliches Genusssegeln, an der Südseite Korčula's entlang. Immer wieder gleitete die "Ostbahn" mit mehr als sieben Knoten dahin!
    Unser Ziel war eine Bucht an der Ostseite, in der Nähe von Lumbada. Beim Einlaufen in die Bucht fiel uns gleich am Südufer eine Konoba auf. Diese hatte im Google und im Navily nur Top Bewertungen, also blieb unsere Küche kalt!
    Wir haben es nicht bereut! Mein Oktopus Buzara mit Polenta war ein Gedicht! Und Moni's gegrillter Oktopus ebenso. Letzterer war so viel dass es noch zum Frühstück in einer Eierspeise gereicht hat.
    Doch bis es zum Frühstück kam hatte der Wind nochmal eine harte Prüfung für uns parat.
    Der drehte in der Nacht auf genau in die Bucht und drehte auch wieder auf Böen bis an die 30 Knoten auf.
    Nicht lustig! Also Motor an, Anker auf und einen besser geschützten Platz finden.
    Vor der Klosterinsel und dem gleichnamigen Kloster Badija war es zwar besser, aber gut geschlafen haben wir wieder nicht!
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  • Veli Ston

    May 25 in Croatia ⋅ ☀️ 22 °C

    Nach der Oktopus-Eierspeise ging es bei feinem Wind von der Seite los!
    Anfangs noch böig, mit vielen Löchern drehte der Wind langsam nach hinten und wurde immer konstanter in Richtung und Stärke.
    Wir wollten nach Veli Ston, das uralte Salinenstädchen am Isthmus der Halbinsel Pelješac. Dort hatten schon die Römer in riesigen Salzpfannen Meersalz abgebaut. Später wurde es die Grundlage für den Aufstieg und Reichtum Dubrovniks beziehungsweise der Republik Ragusa.
    Neben Salz sind die örtlichen Muschelzuchten ein weiteres wichtiges Standbein der Region.

    Auszug Wikipedia: Im 14. Jahrhundert wurde mit dem Bau der Befestigungsanlagen begonnen. Es entstanden drei Kastelle, die durch Mauern miteinander verbunden waren. Über 40 Türme waren Teil der ca. 5 km langen Mauer, von der bis heute noch Teile stehen. So war der Zugang zur Halbinsel Pelješac vollständig kontrollierbar. Die Gesamtanlage wurde 1506 fertiggestellt und wird als die längste Festungsmauer in Europa bezeichnet.

    Wenn man den etwa 1,5 Seemeilen langen, engen und seichten Kanal hinter sich gebracht hat findet man sich in einem kleinen Hafenbecken, wo man sich im ersten Moment etwas Lost vorkommt. Nichts zu sehen von einem prächtigen Städtchen, grade mal die mächtige Mauer am Berg und das perfekt renovierte Kastell.
    Wir schauten uns an und frugten uns, ob das vielleicht ein Flop ist?
    Weitere Gedanken konnten wir uns nicht machen, da uns der freundliche Hafenmeister Namens Marin schon winkend empfing! Nach dem Anlegen erklärte er uns dass er mit seiner Frau die kleine, nette Hafenkneipe betreibt, welche auch gleichzeitig das Hafenamt und Büro ist. Best beer in best Office all ever!
    Gut versteckt hinter dem Kastell fanden wir die meerseitige Stadtmauer und durch ein steinernes Tor gelangten wir in das Städtchen.
    Überraschend sauber und gepflegt, von den ganz wenigen Ruinen werden einige revitalisiert.
    Auch an der Stadtmauer wird überall renoviert, genau so auch an Teilen der großen Mauer, die über den Berg nach Mali Ston führt. Die und das Kastell waren schon geschlossen und die wollten wir sowieso tags drauf besichtigen.
    Unsere Mägen knurrten und wir freuten uns schon auf Muscheln in allen Varianten. Ein Restaurant im Zentrum wirkte sehr einladend und wir bestellten Austern, Muschel-Fisch-Pastete sowie einen großen Topf gemischte Muscheln Buzara. Einfach delikat ohne Ende!
    Und der Preis? Erstaunlich moderat! Für das Essen und drei große Bier wollte man dort grade mal €60,-!

    Tags drauf ging es dann endlich auf die Mauer! Möglich ist das über mehrere Einstige in Veli Ston und einem in Mali Ston. Preis €10,- pro Nase, für Mauer und Kastell. Das ist wohlfeil dafür!
    Die Mauer selbst ist zwischen Mali und Veli Ston begehbar, eng, steil, stellenweise abenteuerlich. Gutes Schuhwerk, Kondition, sportlich und ausreichend Wasser von Nöten!
    Die Ausblicke über die Stadt, das Kastell, den Meeresarm mit dem Kanal, die große alte Saline welche leider nur mehr im Minimalstbetrieb und Museum ist, die Berge... einfach phänomenal! Kein Gedanke mehr an Lost Place, Ston lebt und pulsiert und war den Abstecher mehr als wert!
    Das Tüpfelchen auf dem i war dann noch der Besuch im top renovierten Kastell mit Blick über die Stadt und den Hafen. Und immer wieder auf unsere "Ostbahn"...

    Kleiner Tipp: auf der Straße ca. 15 Minuten nach Mali Ston, dort auf die Mauer und nach Veli Ston gehen. Besser als in die andere Richtung!
    Ausgeprägte Höhenangst, Übergewicht, Unsportlichkeit, falsches Schuhwerk ist hochgradig hinderlich!
    Da empfiehlt es sich nur den Stadtmauerteil in Ston und das Kastell zu machen!
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  • Dubrovnik

    May 28 in Croatia ⋅ ⛅ 24 °C

    Ston ist am Horizont verschwunden und wir hatten nur mehr ein paar Seemeilen bis Dubrovnik, das Ende unserer Etappe durch Kroatien.
    In zwei Tagen kommen Verena und Jürgen, langjährige Freunde, zu uns auf die "Ostbahn", um mit uns nach Griechenland in die ionischen Inseln zu segeln.
    Bis dahin haben wir eben diese zwei Tage in der Bucht von Slano verbummelt. Einerseits mit Nichtstun, andererseits die eine oder andere Reparatur erledigt. weil eine alte Seefahrerweisheit sagt: wer noch nie ein Boot besaß, der weiß an Schas!
    Auch zum ersten mal zeigte die Wassertemperatur mehr als 20°C, und Moni schwamm das erste mal um's Boot. Ich bin ja der Warmschwimmer, da muss es schon mindestens 24°C haben.
    In der zweiten Nacht am Anker hatte Äolus der Windgott noch eine Prüfung für uns und unseren Anker parat!
    Irgendwann vor Mitternacht begann es mit 30 Knoten und mehr von den Bergen runter zu pfeffern, stoßweise und in Böen, da hatte unser 30 kg Anker und 50 Meter Kette ordentlich zu tun! Mit Ankerwache-App und Tracking-App hatten wir es gut im Griff...
    Unsere erste Etappe ging schlussendlich in der ACI Marina mit einem Bonmot zu Ende: die Tankstelle macht am Mittwoch um 13:00 Uhr zu, wir waren um 13:05 hier und hatten das Nachsehen.
    Unser Fazit: in 32 Tagen haben wir 545 Seemeilen (etwa 1.000km) zurückgelegt, dabei haben wir windmäßig alles erlebt... von Flautentagen über Sturmnächte und Starkwindtage, gegenan bolzen, geilen Segeltagen, viel und ausgezeichnet kochen an Bord und genauso ausgezeichnet Essen gewesen. Wir haben viel erlebt, schwierige Situationen gemeistert, leider auch viel auslassen müssen. wo wir hin wollten!
    Unsere Ausgaben für Bojen und Häfen haben wir minimal halten können, für Essen haben wir mehr ausgegeben.
    Was jetzt folgt ist sowas wie eine Königsetappe: von Dubrovnik nach Korfu! Gut 200 Seemeilen in einem Rutsch!
    Aber davon mehr in der nächsten Reiseetappe! Stay tuned!
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    Trip end
    May 29, 2025