South Africa
Inxuba Yethemba

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13 travelers at this place:

  • Day121

    Mountain Zebra National Park

    January 10 in South Africa ⋅ 🌧 25 °C

    Krccchhhh ba bup ba bup bup bup bup kwaaaaaaaaaaa eeeeeeeuueeeeeeeuuuuue

    „Des“, unser Guide, hält die Antenne hoch in die Luft und dreht sie nach rechts und links, während der Empfänger rauschende und krächzende Geräusche von sich gibt. „Des“ schüttelt den Kopf und steigt wieder in den Jeep.

    Wir sind im Mountain Zebra Nationalpark und haben eine ganz bestimmte Mission: Wir wollen einen Geparden sehen. Außer uns sind noch zwei „Cheetah-Tracker“ aus Kapstadt dabei.
    Die vergangene Nacht haben wir auf dem Campingplatz des Nationalparks in unserem guten Billig-Zelt geschlafen. Naja. Geschlafen ist übertrieben.
    Auf der dünnen Yogamatte musste ich mich alle 10 Minuten drehen und wenden, weil Schulter, Hüfte und Arm abwechselnd (manchmal auch gleichzeitig) eingeschlafen sind. Mir wärs lieber gewesen, dass endlich mal der Kopf einschläft.
    Ich werde alt!
    In der Nacht hat es außerdem gehagelt, geregnet und es war so affenkalt, dass wir die Rettungsdecke des Erste-Hilfe-Sets aus dem Auto holen mussten, damit ich, trotz der Merinosocken von Mama, nicht in meinem Leinenschlafsack erfriere. Bevor wir uns jedoch getraut haben, das Zelt aufzumachen, mussten wir warten, bis dieses schwer atmende Tier (Felix’ fachmännischer Einschätzung nach ein Löwe), das scheinbar direkt neben uns saß, verschwand. Als ich dann in der knisternden, goldglänzenden (jaaaa, wie mussten es auch nochmal nachlesen: Gold außen, Silber innen für Wärmeschutz) Raschelfolie eingewrapped langsam aufgetaut bin, dachte ich daran, wie luxuriös doch unsere Campingzeit mit dem Jeep in Botswana war.

    Die schweren Augen und die schmerzenden Glieder werden uns nun aber langsam aber sicher wachgerüttelt. Im Safari-Jeep holpern wir auf Serpentinen durch eine wunderschöne Landschaft. Gestern noch am Meer, heute in der Halbwüste Karoo. Endlose Weite, verblichene Gräser, robuste Büsche, die typische Kap-Aloe, und mitten drin das majestätische Bankberg-Massiv. Die morgendliche sanfte und frische Luft des Fahrtwindes haucht mir die letzte Müdigkeit aus den Knochen.
    Ich spüre nur noch Vorfreude und Spannung. Werden wir heute wirklich das schnellste Landtier der Welt sehen?

    Krccchhhh ba bup ba bup bup bup bup kwaaaaaaaaaaa eeeeeeeuueeeeeeeuuuuue

    „Des“ ist wieder ausgestiegen und hält die Antenne in die Luft.
    Als das Rauschen plötzlich von einem kleinen, fast unhörbarem Biep unterbrochen wird, legt sich ein breites Grinsen auf „Des‘“ Gesicht. Er steigt ein, sagt nichts, aber alle wissen, was das bedeutet: „Des“ hat gerade eben ein Signal von einem Geparden in der Nähe empfangen. Von den acht Geparden hier im Park haben je ein Männchen und ein Weibchen einen Sender am Hals, der hauptsächlich Forschungszwecken dient. Als netter Nebeneffekt ermöglicht er Touristen wie uns, diesen wunderschönen Katzen in freier Wildbahn zu begegnen.

    Wir fahren immer weiter durch die Prärie, sehen neben Schakalen, Impalas, Springböcken, Löffelfüchsen, Oryx-, Elen- und Kuhantilopen, Kudus, Kaffernbüffel, Erdhörnchen, Sträußen, Sekretären auch die einst vom Aussterben bedrohten Kap-Bergzebras. Diese sind eines der seltensten Säugetiere der Welt und zu ihrem Schutz wurde 1937 der Nationalpark angelegt.
    „Des“ erzählt uns, dass sie sich von den anderen Zebras durch ihre kleine Statur, die rotbraune Nase und die Wamme (ein Hautlappen am Hals) unterscheiden. Außerdem zeigt er uns, dass die Bergzebras keine Streifen am Bauch, dafür an den kompletten Beinen hinunter haben. Genau anders herum wie bei den „üblichen“ Zebras.

    Am allermeisten begeistern mich jedoch die Weißschwanzgnus. Die sehen soooo lustig aus mit ihrem bulligen muskulösen Hals (der an eine Bulldogge erinnert), ihren massiven Hörnern und dem blonden Schweif, der unfassbar lustig wackelt wenn das Gnu sanft wie ein Schaukelpferd davongalloppiert.
    Sehr anmutig, fast Einhornmäßig.
    Zum Totlachen!

    Irgendwann steigt „Des“ dann wieder aus und streckt seine Antenne in die Luft.

    Krccchhhh ba bup ba bup bup bup bup kwaaaaaaaaaaa eeeeeeeuueeeeeeeuuuuue

    Und dieses Mal ganz deutlich:

    Biiiiep. Krchhhhhhhcchh. Biiiiiiep!

    „Des“ strahlt bis über beide Ohren, als er sich zu uns umdreht und stolz verkündet: „I found him! Get out of the car!“

    Wir steigen alle vier aus, und bevor wir in Reih und Glied losmarschieren, gibt „Des“, mittlerweile mit einem Gewehr behangen, uns noch ein paar Sicherheitsanweisungen.
    Falls wir einem anderen gefährlichen Tier wie einem Löwen begegnen, sollen wir einfach stehen bleiben und auf gar keinen Fall wegrennen. Damit machen wir uns direkt zu seiner Beute. Wir sollen in einer Reihe hinter ihm herlaufen und nicht zu laut auf dem Boden auftreten (was bei vertrockneten Gräsern ja bestens geht). „The cheetah is probably resting in the shade. Don’t be alarmed if he gets up as we get closer.”

    DON’T BE ALARMED.

    Mein Herz pumpt mir bis zum Hals. Eine Mischung aus Aufregung, Angst, Vorfreude, Dankbarkeit und warum-zur-Hölle-laufe-ich-eigentlich-zu-einem-lebendigen-Geparden-Zweifel.

    Wir gehen in einer Linie. Ein Schritt vor den anderen. Keiner spricht.

    Und wo kein normales Menschenauge etwas sehen würde, entdeckt der „Gepardenflüsterer Des“ in weiter Ferne unter einem Busch etwas goldgelb-schwarz Geflecktes liegen.

    Wir nähern uns langsam und stehen schließlich keine vier Meter entfernt vor diesem so perfekt gemusterten Jäger. In 2,3 Sekunden kann er von null auf hundert beschleunigen.

    Was man kaum glauben kann, wie er da so faul im Schatten pfläzt und in perfekter Katzenmanier seine überdimensional großen Pranken sauber leckt.
    Dass wir direkt neben ihm stehen, scheint ihn nicht zu stören. Er schaut so niedlich aus mit seinen kleinen wuscheligen Ohren und seinem weichen treudoofen Blick, dass ich versucht bin, ihn unterm Kinn zu kraulen.

    „Do you see the cheetah’s tear?” fragt „Des“ und zeigt auf die so typischen schwarzen Linien von den Augen bis zu den Mundwinkeln. Sieht aus wie gezeichnet. Ein Wunderwerk der Natur.

    Als ich einen Schritt weiter auf die Katze zu gehe, hebt sie den Kopf und schaut mich ganz direkt aus plötzlich sehr wachen Augen an und spitzt die Ohren. Da durchfährt mich eine kurze Panikwelle, in der mir mehr als bewusst wird, dass dies keine Schmusekatze ist, sondern ein knallhartes Raubtier.

    „Des“ meint, dass der Gepard an seine Stimme gewöhnt ist. Solange er also ruhig redet, wird der Gepard auch entspannt bleiben. Und solange wir den angebrachten Sicherheitsabstand respektieren und nicht in seine persönliche Distanzzone eindringen.
    „If you go closer, he will get up and start charging.“ Lächelnd fügt er hinzu: „But we better don’t try that!”

    Ein Gepard. Direkt vor uns.

    Es ist fesselnd.

    Wir bewundern das Tier noch ein letztes Mal, bevor wir zurück zum Jeep laufen. Alle mit einem hochzufriedenen Lächeln auf dem Gesicht.

    Danke liebes Leben für diese Begegnung der ganz besonderen Art.
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  • Day12

    Mountain Zebra Nat. Park

    July 20 in South Africa ⋅ ☁️ 4 °C

    Trotz Temperaturen um den Gefrierpunkt fahren wir in den hoch gelegenen Mountain Zebra Nat. Park und werden nicht enttäuscht. Viel kleiner als die Artgenossen der Steppe und schöner gezeichnet präsentieren sich die Bergzebras. Zudem haben wir Glück und sehen einen Black Backed Jackal.

  • Day13

    Rhino im Zebra Park

    July 21 in South Africa ⋅ ⛅ 12 °C

    Na damit hatten wir nun wirklich nicht gerechnet. Im Mountain Zebra Park ein Nashorn zu sehen. Zumal es noch nicht einmal auf der Liste der hier zu sehenden Tiere steht. Ein sehr schönes Erlebnis in einen auch landschaftlich sehr schönem Park.

  • Day13

    Im Osten geht die Sonne auf...

    July 21 in South Africa ⋅ ☀️ 2 °C

    ..."im Süden nimmt sie ihren Lauf" dachte ich gestern Abend und stelle den Ranger inkl. Solaranlage nach Süden auf. Blöd nur das wir uns auf der Südhalbkugel befinden.. 🤔

  • Day8

    Mountain Zebra NP

    March 10, 2018 in South Africa ⋅ ☀️ 22 °C

    We went out on a drive this morning and on the way back to camp we stumbled upon 2 cheetah trying to subdue a red haartebeest, while a 3rd watched from under a thorn bush close by. We think that perhaps she was the mom of the other 2 and was teaching them to hunt ... Needless to say they were not strong enough to keep the fully grown male down and even though they took turns at trying to suffocate it, it kept getting up.

    Eventually they were both so exhausted they went to lie in the shade. After a short0 while the Hartebeest managed to get up and hobbled away. Don't think it's going to be around too much longer, as it looked like one of it's back leg's was broken and he had a huge hole under his tail 😓

    When the 3rd cheetah got up and we saw she had a really bad gash in her side... Don't know of this was an injury from an altercation with the Hartebeest or an old injury 😭

    I reported the cheetah's demise and was told that the rangers would check it out and if necessary a vet would be called in as their cheetah are highly valued.

    😢😢😢😢
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  • Day25

    05.11. Der Tag wacht auf

    November 6, 2017 in South Africa ⋅ 🌙 12 °C

    Um 4 Uhr morgens ging der Wecker, denn wir hatten eine geführte Safari von 5-7 Uhr morgens gebucht. Ein kurzer Kaffee bzw. Kakao, ein Toast bzw. Kekse und um 4:45 Uhr standen wir dann vor der Rezeption. Kein anderer da? Um 5 Uhr hörten wir dann einen Jeep sich der Rezeption nähern.

    Nach kurzer Zeit stand fest, dass wir beide die Einzigen waren, die diese Tour gebucht hatten.
    Also was für eine tolle Sache – Safari mit einem Personal-Guide für 2 Std. im offenen Jeep.
    Die Temperaturen an diesem Morgen waren kalt. Wir beide hatten ein T-Shirt, 1 dicken Pullover, 1 Jacke, Schal und Mütze an.
    Unser Guide war auch dick angezogen, und so fuhren wir los und die Kleidung war richtig bemessen. Auch wenn wir nur 20km schnell fuhren, es war lausig kalt. Die vorsorglich angebotenen Decken brauchten wir trotzdem nicht.

    Den einzigen Nachteil, den wir an diesem Morgen hatten war Nebel, der das Gebiet teilweise in eine dicke Schicht eingepackt hatte. So sahen wir Landschaft und Tiere (wenn wir denn welche sahen) oft in einer etwas gespenstigen Umgebung. Das hatte teilweise aber auch seinen Reiz.

    Der Guide erzählte uns vieles von den Tieren und fuhr dank des Jeep manchmal echt abenteuerliche Wege, die wir mit unserem Mietwagen nicht hätten fahren können und dürfen. Er war sehr bemüht, uns das eine oder andere Tier zu zeigen, stieg zwischendurch sogar aus um Spuren zu lesen.

    Interessant war auch, wie der Tag erwachte und die Tiere und die Umgebung im neuen Licht erschienen. Wir sahen den Vollmond langsam verschwinden und dann die Sonne durch den Nebel brechen. Ein Licht- und Farbenspiel entstand, das man kaum mit Worten wiedergeben kann. Als ob jemand ein Loch in den Nebel gehauen hätte, sah man auf einmal einem kompletten Berg mit Sonnenstrahlen geflutet und rundherum Nebel und die Temperaturen stiegen auf einmal rapide an.

    Wieder im Camp angekommen, gingen wir erstmal zurück zu unser Haus, und machten dann erstmal ein ausgiebiges Frühstück.
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  • Day25

    04.11. Der Weg zum Mountain Zebra NP

    November 6, 2017 in South Africa ⋅ 🌙 11 °C

    Nachdem wir nicht besonders gut geschlafen hatten, warum weiß man nicht, wurden wir mit einem schönen Frühstück verwöhnt. So einfach das On The Bay Guesthouse auch ist, die älteren Eigentümer betreuen ihre Gäste mit Liebe. Es gab wirklich frisch gepressten Orangensaft, leckeren Cappucino, Eier, frisches Brot (sogar welches, was extra für Deutsche Touris hier gebacken wird), Waffeln, Käse, Wurst, Erdbeeren – was will man mehr? Bevor wir uns dann auf den Weg zum Mountain Zebra NP machten, statteten wir dem Ort Jeffreys Bay nochmals einen Besuch ab. Und siehe da, unser schlechter Eindruck von gestern Nachmittag wurde etwas revidiert. Die ganze Stimmung in den Straßen war deutlich freundlicher. Geschäfte hatten geöffnet und waren gut besucht, am Strand gab es trotz weniger Wellen schon mehrere Grüppchen Surfschüler mit ihren Lehrern. Wir machten also einen Einkaufsbummel und gaben hier und da etwas Geld aus. Wofür, wird hier noch nicht verraten. Dann endlich Abfahrt Richtung „Safari“. Die Strecke von etwa 350 km ging erst recht zügig voran, da auch die Landschaft recht abwechslungsreich war. Beeindruckt hat uns z. B. die Bucht bei Port Elizabeth, die in schönstem Türkis schimmerte und von mehreren großen Frachtschiffen befahren wurde. Klar, eine große Stadt am Meer hat auch einen großen Hafen. Bald darauf führte die Route dann von der Küste weg ins Landesinnere. Auch hier wechselte die Landschaft von bergig zu flacher Steppenlandschaft und wieder zu Hügeln. Über zig Kilometer keine Menschenseele, kein Dorf, kein Nichts. Ach doch. Hin und wieder ein Pavian oder ein anderes Äffchen an der Straße. Als Kulisse für Indianerfilme super geeignet. Irgendwie hat auch die karge Landschaft etwas atemberaubendes. Als wir endlich Cradock erreichten, sahen wir zuerst, wie bei so vielen Städten, Townships. Allerdings hier immerhin fast vollständig in Form von kleinen festen Häusern, keine Wellblechhütten. Aber ein System für Müllentsorgung scheint hier komplett zu fehlen. Wir dachten schon, das sei der Ort. Um so mehr waren wir erleichtert, als wir ein Stadtzentrum erreichten, in dem uns beim angesteuerten Supermarkt auch eine wunderschöne Kirche mit davor lila blühenden Bäumen empfing. Nach einem kleinen Provianteinkauf war dann die Strecke zum Mountain Zebra NP auch ausgeschildert. Parkeinfahrt war problemlos und zügig erledigt, noch 12 km im Park standen uns bis zum Main Camp bevor. Tatsächlich hatten wir auf dieser Strecke auch schon unsere ersten Tiersichtungen – allerdings noch keine Kameras parat. Das werden wir hoffentlich morgen nachholen. Nachdem wir unser Häuschen bezogen, einen Kaffee getrunken und einen ersten Erkundungsgang im Camp hinter uns hatten, meldeten wir uns für morgen Früh zum Early morning game drive an. Um 4.45h ist Treffen an der Rezeption. Gegessen haben wir lecker im Restaurant.Read more

  • Day26

    05.11. Fahrt im Moutain Zebra Teil 1

    November 7, 2017 in South Africa ⋅ ☀️ 11 °C

    Gegen 8 Uhr fuhren wir dann frisch ausgerüstet mit unserem Wagen auf eigene Erkundungstour. Wir wählten dazu die Gebirgstour Kranskop Loop, die 13,5 km lang ist. Also schlängelten wir uns die Berge nach oben, blieben an verschiedenen Punkten stehen und genossen einfach das Panorama. Dann tauchten auch die ersten Tiere auf. Die ersten Bilder wurden gemacht und wir lernten dabei auch langsam auch, wie man sich am Besten den Tieren mit dem Auto nähert. Die Straße des Pfads ist sehr unterschiedlich. Mal Asphalt, dann Sandstraßen, Stein- oder Schotterwege - eine Mischung und sehr unterschiedlich breit, so dass wir manchmal inständig hofften, dass kein Gegenverkehr kommt. Als die Straße wieder breiter wurde, fast ganz oben auf dem Berg, kam uns dann auch ein Auto entgegen und man forderte uns per Handzeichen auf, anzuhalten. Nach einem kurzen „Good Morning“ sprudelte auch gleich die wichtigste Information zu uns rüber „Lions under the tree“ . Gute 300m weiter sollten zwei männliche Löwen unter einem Baum direkt an der Straße liegen. Wenn das stimmt, dann hätten wir echt super Glück, denn die Löwen zu sehen, ist in dem riesigen Park und Dank ihrer Tarnfarbe sehr schwierig. Also tasteten wir uns langsam mit dem Auto weiter voran, und wirklich, da lagen die Beiden und schliefen unter dem Baum. Die ersten Fotos wurden gemacht. Leider sehr schwierig, denn durch die Windschutzscheibe befriedigten uns die Ergebnisse durch die Reflektion nicht und Aussteigen geht gar nicht. Also aus sicherer Entfernung mit offenem Fenster versucht. Aber wir mussten ja auch direkt an den Löwen vorbei – etwa mit 1 m Abstand. Also Fenster wieder zu – wir wollen ja keine Raubkatze im Auto und ganz langsam auf die beiden Löwen zu, die dann aufgrund des Autolärms auch wach wurden und die Köpfe hoben. Es waren zwei prächtige männliche Tiere, die vom Aussehen her dem König der Tiere voll gerecht wurden. Es ist schon sehr eindrucksvoll wenn man an der Beifahrertür zwei ausgewachsene Löwen sieht, die einem mit großen Augen direkt ansehen. Hierbei entstanden leider nur Fotos mit Scheibenspiegelungen. Aber in unserer Erinnerung brannte sich das Erlebnis tief ein.

    Unsere Fahrt ging weiter den Pass entlang und kurze Zeit später kam uns auch ein Wagen entgegen, den wir nun wiederum anhielten und die Information über die Löwen an die hoch erfreuten Insassen weitergaben. So funktioniert das also in den Nationalparks. Das diese Information sich wie ein Lauffeuer herumgesprochen hat, erfuhren wir später, als wir wieder im Camp waren und beim Mittag angesprochen wurden, ob wir auch Löwen gesehen hätten. Wir konnten sogar noch mehr berichten – aber der Reihe nach. Unser Weg führt uns auch an einem toten Zebra vorbei, welches wohl erst vor kurzem erlegt worden war, so ist die Natur nun mal.
    Um 9:30 waren wir wieder am Eingang des Camps aber da noch keine Mittagszeit ist und die Temperaturen dank Klimaanlage im Auto gut auszuhalten, beschlossen wir, noch einen weiteren, nicht so langen Weg zu fahren. Er führt nicht in die Berge sondern bleibt in der Ebene. Ubejana Loop heißt der Weg und hat ein Länge von 7,4 km. Auch hier haben wir Glück und sehen Strauße, Springböcke, Kuhantilopen, Erdhörnchen, sogar einen Sekretärvogel in hohem Flug. Manchen Antilopen und Böcke hatten ganz kleine Junge dabei – sind die süß!

    Und dann hatten wir Glück und sahen zwei Löwinnen und einen jungen Löwen!
    Also machten wir viele Fotos und beobachteten die 3 ein Weilchen.
    Die Fahrt ging weiter zu einer Wasserstelle wo das Leben tobte. Neben vielen Springböcken mit ihren Jungen sind auch Baboons (Paviane) am Ufer, vor denen sehr gewarnt wird. Diese Affen sind nicht unterschätzen – klug und manchmal sehr aggressiv. Diese Tiere sind so intelligent, dass sie sogar Autos öffnen können sollen und bei offenen Fenstern die Zentralverriegelungen aufmachen. Großes Interesse haben sie außer an Essbarem an Kameras und Handys. Also Fenster zu und Zentralverrieglung an! Nachdem die Horde an uns vorbeigezogen war und sich am Ufer tummelte, trauten wir uns doch, die Fenster zu öffnen und konnten noch schöne Fotos von den Tieren bei offenem Fenster machen.

    Gegen 11:20 h waren wir wieder im Camp und brachten unsere Sachen ins Haus, um dann einem Cappuccino und etwas Kleines zu essen.

    Nach dem Essen war Siesta und wir ruhten beide uns erstmal aus und machten ein Nickerchen im kühlen Haus – draußen kletterten die Temperaturen auf sicher mehr als 30°. Heute Abend geht es dann auf die Nachttour von 19:30 – 21 Uhr.
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  • Day5

    Die Fortuner is gepak

    September 15, 2016 in South Africa ⋅ ⛅ 18 °C

    Eers moes ons daai klein sitplekkies in die kattebak loskry - gelukkig het Alice 'n Fortuner thread in Australië iewers raakgegoogle wat als stap vir stap verduidelik het. Met die sitplekke uit kon ons pak en pak en pak. En daai glimstroke en ons ZA-plakker vassit. Môre ry ons!

You might also know this place by the following names:

Inxuba Yethemba

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