Spain
Las Hayas

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Travelers at this place
  • Day918

    Eine Nacht im Westen

    April 6, 2021 in Spain ⋅ ⛅ 19 °C

    Täglich erfreuen wir uns am Sonnenaufgang, wenn die Sonne einem beim Yoga warm ins Gesicht strahlt. 🌞 Eines Tages zieht es uns dann aber doch in den Westen. Einmal am Strand abends den Sonnenuntergang genießen. 🌅😄

    Da wir eineinhalb Stunden im Dunkeln auf engen Straßen über die Berge zurück fahren würden, buchen wir einfach eine Nacht drüben. Am Strand spielen etliche Kiddies und kreischen vor Freude wenn sie von den Steinen in den Sand springen. In Valle Gran Rey gibt es sehr viele Familien, gerade mit kleinen Kindern. 👨‍👩‍👧‍👦Wir genießen die Atmosphäre und ergattern nach einem beachday den letzten freien Platz draußen auf der Restaurantterrasse direkt am Meer. Bei köstlichem Essen und Rotwein beobachten wir die Sonne, die über dem Meer untergeht und bis halb neun immernoch schön warm ist. Die Stimmung ist ausgelassen und der Wirt freut sich das der Laden voll ist. 🌅

    Die Nacht im Hostel ist eine interessante Erfahrung. 😂 Es war vorher das alte Krankenhaus der Stadt und ist ein sehr altes hellhöriges Gebäude mit hohen Decken. So schnarcht der Nachbar einem quasi direkt ins Ohr und wenn jemand irgendeine Tür öffnet oder schließt ist das ganze Haus wach. 😄 Wie konnten die Leute früher so gesund werden? 🙈 Wir genießen es trotzdem, schlafen können wir ja morgen noch. 😉😄 Außerdem scheint das Zimmer für 15 Euro eins der besseren zu sein. Die Zimmer für zehn Euro sehen aus wie in einer runtergekommenen dreckigen Unterkunft in Indien. Bei unserem Zimmer gibt es einen kleinen Minibalkon wo man drauf stehen kann, mit Blick auf das Meer und die Berge. Oben gibt es für alle zugänglich eine Dachterrasse zum Sterne gucken. In die Jahre gekommen aber trotzdem superschön. 😊

    Einige Restaurants oder Pensionen sind allerdings mittlerweile auf der Insel geschlossen. Die Arbeitslosigkeit noch mehr gestiegen. Viele Leihwagenfirmen haben ihre Autos verkauft und werden nicht wieder aufmachen. Momentan unterstützen wir die Restaurants hier, im Sommer würden wir das gerne Zuhause machen, damit das Lieblingsrestaurant auch nach Corona noch auf hat. ✊

    Wünschen euch von Herzen das es in Deutschland bald wieder besser wird und einiges wieder aufmacht. ✊❤️ Fühlt euch gedrückt. 🤗
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  • Day939

    Goodbye El Paradiso! 🥰

    April 27, 2021 in Spain ⋅ ⛅ 17 °C

    Die Palme vor unserem Schlafzimmerfenster raschelt im Wind. Der Blick aus dem Bett zeigt einen wolkenlosen blauen Himmel über den Bergen. 🍀🌄 Die Sonne strahlt und leutet einen wundervollen Tag ein. 🌞

    Heute ist es soweit. Sven zieht sich den Motorradhelm über den Kopf und lächelt mich glücklich an. 😁 Franz stylische Royal Enfield knattert unter uns. 🏍️ Füße auf die Steigbügel und los geht es die Berge hinauf. Der warme Wind bläst uns in die Sommersachen. 🎽👗 Was für ein Freiheitsgefühl. Für mich als Beifahrer schon herrlich und verlockend mal einem Motorradführerschein zu machen. 😄 Für Sven ein wahres Glücksgefühl. ☺️❤️ Die Tour geht vorbei an blühenden Straßen, über die Berge zum südlichsten Strand, wo immerzu die Sonne scheint. 🌞 Im Strandcafé pausieren wir bei einem cremigen Kaffee zum Wellenrauschen und flanieren am Strand entlang. 😊 Was für ein zauberhafter Tag. 🍀❤️

    Wunderbar kann man die Insel beim wandern erkunden und kommt in phantastische Natur, die man sonst gar nicht entdecken würde. 😊 Mitten auf einem hohen Berg gibt es ein Restaurant mit spektakulären Blick über die halbe Insel. So entspannen wir bei einer Runde Rommé und köstlichen Schokoladenmousse im Freien. Mit Blick auf die malerischen Berge schmeckt es gleich doppelt so gut. 🍮☕😄 Die Luft in den Bergen ist mild. In der Sonne sind es um die 20-25 Grad. Perfekt zum wandern. Zu Fuß gehen wir durch saftgrüne Wälder vorbei an kleinen Wasserfällen, "Mondlandschaften" oder farbenfrohe blühenden Wiesen. Hunderte Schmetterlinge fliegen umher. Ich kann nur immer wieder denken "Was für eine schöne Insel". 🌞🌳🌸🍀

    Einen anderen Tag geht es über die Berge in der Sonne am Strand entlang, vorbei an menschenleeren Stränden. So landen wir bei einer Hippiebucht, wo die Hippies in den Höhlen der früheren Ureinwohner leben. Die nackten Hippies tummeln sich am Strand, baden, musizieren oder entspannen in ihren Höhlen. 😄 Es gibt eine große gemeinsame Höhle als Treffpunkt wo zusammen gegessen, gekocht, getanzt, musiziert oder Yoga gemacht wird. 🧘‍♀️😄

    Was für ein Glück unseren Hochzeitstag am 14.04. hier bei sommerlichen Temperaturen feiern zu können. 🥰❤️ Morgens werde ich mit einem köstlichen Frühstück vor unserem Bungalow im Halbschatten überrascht. 😍 Im Sommer 2014 war unsere Hochzeit in weiß, genau am Geburtstag unseres besten Freundes Säsh. So können wir gleich zweimal feiern. 😉😄😍

    Alle paar Tage gehen wir ein leckeres Eis essen oder mal ein Käffchen trinken. Am liebsten nach dem wandern. 🍦☕😄 Bei den meisten Restaurants ist montags Ruhetag, manche auch von Sonntag bis Mittwoch. ☺️ Immer ein bisschen Glückssache. Irgendwas schönes findet sich immer. 😄

    Ein neuer liebenswerter Gast ist gekommen. Claudia macht ihr Home Office einfach hier. Sie war im Februar schon auf der Finca und weiß das Paradies ebenso zu schätzen wie wir. 🍀 Beim gemeinsamen Grillen zieht der köstliche Duft über die ganze Finca und es läuft einem das Wasser im Mund zusammen. Alle lieben Svens Kochkünste. 👨‍🍳😄 Manchmal macht Franz Steaks mit Rosmarin aus dem Garten auf seinem Beefer und es schmeckt wie im Restaurant. Frischen Salat, Rucola, Radieschen, Brunnenkresse und Tomaten aus dem riesigen Gewächshaus runden das köstliche Essen ab.👌 Die gemeinsamen Abende zu fünft oder sechst sind wunderbar. Es wird viel gequatscht und gelacht. ☺️🧀🍽️🥗🍢🍖

    Den ein oder anderen Tag sitze ich draußen am Rechner und gestalte für Sändi, meine Cousine, ihr Logo und die ganzen Werbesachen. Am 15. Mai eröffnet sie ihr Friseurstudio "Hair❤️Lich" in Arosa in der Schweiz. 😊🥰 Bin sehr stolz auf sie. 😊 Sven geht in der Zeit angeln, wandern oder vergnügt in sich im Pool. ☺️

    Lehnt euch zurück und macht den Ton an. 🎶 Das ist die Finca La Mangita, wo wir die letzten zwei Monate gelebt haben: https://youtu.be/x5aIytaZLdE

    Was für eine wundervolle Zeit auf den Kanaren. Über fünf Monate wandern, baden, schlemmen, einfach das Leben genießen auf Gran Canaria, La Palma und La Gomera liegen hinter uns. Gerade so leer war es wunderschön zu erleben. ❤️ Wir lieben unser Leben sehr und sind dankbar, das wir dies alles erleben durften. Freuen uns auf Freunde, Familie, jetzt auf den deutschen Frühling wenn alles anfängt zu blühen und den gemeinsamen Sommer in Deutschland. 🌸 Fühlt euch alle gedrückt. Wir haben euch lieb und freuen uns auf euch. 🥰

    Ein kleiner Einblick unserer Zeit auf La Gomera 🥰 https://youtu.be/HgepV5NuPdc
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  • Day18

    Heute den 64ten Kilometer erreicht

    November 23, 2020 in Spain ⋅ ⛅ 20 °C

    Puh so langsam bekommen wir die ersten Krämpfe, schlappe Beine ( haha deswegen liege ich auf dem 1 Bild auf dem Boden, bin gestolpert, ist aber nichts passiert 😅) und haben Probleme uns aufzuraffen um den anstrengenden Trek weiter zu gehen. Wir besteigen den Tag über riesige Berge, um sie direkt danach wieder herunter zu laufen um dann auf den nächsten Berg zu traben.... Die Insel besteht gefühlt nur aus Schluchten!!! Mal schauen wie weit wir noch kommen 💪 Morgen geht es erstmal zum Hippiestrand wo wir uns ein paar Tage ein Appartment gönnen werden...
    Heute Nacht haben wir mal wieder welche kennengelernt bei denen wir umsonst schlafen können!
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    Ursel Wolf

    Euch geht es gut das freut mich

    11/24/20Reply
     
  • Day5

    4. Wandertag - Verlassene Dörfer

    October 28, 2021 in Spain ⋅ 🌙 18 °C

    Am heutigen Wandertag wanderten wir durchweg auf schmalen steinigen Pfaden, vorbei an verlassenen Dörfern, mit vielen schönen Blicken aufs Meer und in Schluchten.
    Wir übernachten erneut in Chipude.

  • Day5

    in und um Arure

    February 10 in Spain ⋅ ⛅ 12 °C

    La Gomera ist nicht nur als „Aussteiger-“, sondern auch als Wanderinsel schlechthin bekannt. Also schnüren wir ab Dienstag täglich die Wanderschuhe und erkunden die Gegend um Arure und den Nationalpark Garajonay bis nach Chipude.
    Dabei sehen wir den Teide auf Teneriffa oberhalb des Dunstes, die Fortaleza (auch „Tafelberg von La Gomera“ genannt) und haben von den Aussichtspunkten am westlichen Rand des Nationalparks Ausblick auf die Küste und das Meer.
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  • Day12

    Alto de Garajonay

    February 17 in Spain ⋅ ☀️ 17 °C

    Auf unserem Weg nach Playa de Santiago machen wir einen Stopp am höchsten Punkt der Insel, der sich im Nationalpark Garajonay befindet.
    Nach den letzten beiden bewölkten und etwas kühleren Tagen in Vallehermoso freuen wir uns über den blauen Himmel, die wärmende Sonne und die wunderbare Sicht auf Teneriffa, La Palma und sogar El Hierro.
    Bei noch klarerem Wetter soll man wohl sogar Gran Canaria sehen können.
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  • Day11

    Vallehermoso->Tamargada & Alojera

    February 16 in Spain ⋅ ⛅ 18 °C

    Am nächsten Tag starten wir eine der vielen möglichen Wanderungen und gehen zunächst durch einen Talweg und die letzten Meter auf der kaum befahrenen Straße zum Playa de Vallehermoso.
    Der Weg zum Castillo Del Mar ist wegen Steinfall „gesperrt“, aber nicht so, dass man nicht trotzdem hingehen könnte. Wir machen es nicht, schauen stattdessen auf Teneriffas Zipfel, der noch zu sehen ist, und setzen unsere Wanderung 45 Minuten steil bergauf Richtung Tamargada fort.
    Es ist sehr windig und oben angekommen begrüßen uns grauen Wolken - noch ohne Regen.
    Der Abstieg ist nicht mehr ganz so steil, dafür aber größtenteils ohne Geländer - für Menschen ohne Schwindelfreiheit und Trittsicherheit eine echt Herausforderung :o
    Den Abstecher zum Playa de la Sepultura sparen wir uns und gehen direkt nach Tamargada. Unterhalb der Bundesstraße machen wir eine kurze windgeschützte Pause und als wir uns über den Wanderweg auf den Rückweg begeben möchten, setzt der Regen ein.
    Nur eine von uns beiden ist mit einer Regenjacke losgezogen und wir versuchen unser Glück per Anhalter, um nach Vallehermoso zurückzukommen.
    Nach etwa 15 Minuten, als der Regen langsam nachlässt und wir uns entscheiden, über die Straße unseren Weg fortzusetzen, hält eine Einheimische an, die lange in Berlin gelebt hat und daher sehr gut deutsch spricht. Sie setzt uns fast vor der Haustüre ab und empfiehlt uns noch ein Restaurant, das wir an unserem letzten Abend besuchen.
    Später gehen wir nochmal eine Runde durch Vallehermoso. Dabei sind die Bilder mit den tiefhängenden Wolken im vorherigen Beitrag entstanden :)

    Statt einer Wanderung zum Mirador de Los Órganos oberhalb von Arguamul, fahren wir nach Alojera und haben einen Blick auf den Mirador de Alojera, zu dem wir vor wenigen Tagen ab Arure gewandert sind.
    Auch der heutige Tag ist sehr windig. In Alojera merken wir noch nicht all zu viel davon, aber auf ca. 800 m üM ist es mit 14°C wohl einer der kältesten Tage in den letzten 10 Tagen.
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  • Day4

    Nebelwald

    October 6, 2019 in Spain ⋅ ⛅ 17 °C

    Hoppala! 14 Grad und es regnet von den Ästen. Bei Dschungel habe ich an Schwüle und Hitze gedacht, aber nicht an Nordseewetter. Wenigstens halten die Bäume den Wind ab. Mit Cortado con Leche Condensada - Bombon genannt, gestärkt, suchen wir uns einen Wanderweg und tauchen ein in den Dschungel La Gomeras.

    12:12 Uhr
    Und nun doch schon wieder 25 Grad im Schatten! 🤪
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  • Day10

    Die (Vollmond) Party

    March 31, 2021 in Spain ⋅ ⛅ 15 °C

    Klara hatte mir gesagt, dass die Vollmond-Party auf heute verschoben wurde und ich wollte auch mal eine Nacht in einer Höhle schlafen, weshalb ich beschloss wieder nach Chinguarime zu fahren.
    Ganz entspannt verbrachte ich den Vormittag mit kochen und wollte dann auf dem Weg bei einer Quelle vorbeifahren, um mein Wasser aufzufüllen. Lara hatte gesagt diese wäre in Epina, weshalb ich in das kleine Örtchen fuhr. Einspurig ging es steil den bröckeligen Berg entlang und ich hatte Probleme Wendemöglichkeiten zu finden, als ich vergeblich die Quelle suchte.
    Nachdem ich dann doch mal Google gefragt hatte, ging es wieder zurück auf die Hauptstraße und zu einem kleinen Restaurant. Von dort aus lief ich 5 min einen gepflasterten Weg durch den Regenwald und stand vor den Chorros de Epina. Vier hohle Stöcke, von denen sich drei nochmals gabelten, ragten aus der Felswand und ließen Wasser in ein Becken plätschern.
    Die Legende besagt, dass jeder Mann von links nach rechts von den ungeraden Stöcken trinken soll und Frauen von den Geraden, um in der nächsten Zeit seinen Lebenspartner zu finden.
    Ich füllte meine Behälter auf, trank aus dem zweiten Stock und überdachte noch einmal was ich grade gelesen hatte. Also trank ich aus dem ersten, dritten, fünften und siebten, bevor ich wieder zum Auto marschierte.

    Am Parkplatz angekommen gab es noch genau einen freien Platz für mich und ich verspeiste erstmal meinen mitgebrachten Reis mit Gemüse am Stand. Dann schnappte ich mir meinen Rucksack und machte mich auf den Weg über den Berg.
    Drüben angekommen traf ich an der "Coffee kitchen" auf Malvin, ein französisches Mädchen, dass mich wieder erkannte. Sie zeigte mir direkt einen freien Platz unter einem Felsvorsprung daneben. Sogar mit Tarp davor. Also lud ich meine Sachen ab und traf am Stand auf Klara, die grade aus dem Wasser gekommen war. Wir quatschten eine Weile, wobei wir immer wieder vor dem größerwerdenden Schatten des Berges flohen, damit sie in der Sonne trocknen konnte. Ein Pole hatte grade gekocht und kam mit Fischburger Häppchen für uns herüber. Super lecker.
    Klara ging zu ihrem Zelt, um sich Klamotten zu holen und ich lief etwas herum, kannte aber keinen der wenigen Leute. So las ich ein wenig, genoss die Sonne und das Meer und balancierte Steine.
    Es wurde begonnen Deko aufzustellen, eine Musikanlage aufzubauen und Holz heran zu schaffen. Ich ging in die Main-Cave und half einem finnischen Mädchen einen Nudelsalat zu machen. Alles was wir fanden und einigermaßen passen könnte wurde dazugeschmissen und fett mit Mayonnaise und Mangodressing ertränkt. Sam war vom Einkaufen wiedergekommen und wir begrüßten uns kurz.
    Es war schon dunkel geworden und Musik drang herüber, weshalb wir den Nudelsalat schnappten und uns auf ins Barranco machten.
    In der Mitte eines Sandplatzes war ein hoher Stamm aufgestellt worden von dem sich im Schwarzlicht leuchtende Schnüre verzweigten, Fahnen und andere Gebilde hingen und überall LEDs leuchteten. Neben dem DJ Pult stand ein kleines Buffet und etwas weiter knisterte schon ein Feuer.
    Ich unterhielt mich mit Leuten am Feuer, stopfte mich mit Nudelsalat voll und genoss es mal wieder ungezwungen zu Psytrance zu tanzen. Der Staub und der Rauch der Feuer setzten sich mir in die Nase und gepaart mit der Musik fühlte ich mich ohne Drogen trotzdem etwas benebelt. (Mein Bier hatte ich im Kühlschrank vergessen) Zwischendrin setzte ich mich ab und zu auf den höhergelegenen Strand, beobachtete die Sterne am klaren Himmel und genoss die Atmosphäre der knapp 60 ausgelassenen Menschen.

    Um Mitternacht ging auf einmal die Musik aus.
    Nach einer Weile wurde klar, dass jemand Geburtstag hatte und etwas vorbereitet wurde. Das Geburtstagskind wurde auf einen Stein gesetzt und vor ihm tat sich ein freies Feld auf. Ich saß grade am Feuer und bekam mit, wie Pablo seinen Stab entzündete und ins Freie trat. Schnell suchte ich mir einen erhöhten Platz und verfolgte gespannt, wie die Musik begann und Pablo in einen feurigen Tanz überging. Die Menge jauchzte, während das Feuer Bilder in die Nacht zauberte.
    Nach einer Weile kam jemand anderes mit zwei kurzen Stäben, die er bei Pablo entzündete und damit Tricks vollführte. Als sein Feuer grade erlosch, flammte ein neues in der Menge auf und schnell wurde ein Kreis am Lagerfeuer gebildet. Nun wechselte sich jeder der sich traute ab, um mit verschiedensten brennenden Gegenständen Tricks zu zeigen, oder damit zu tanzen.
    Zum Abschluss stellte sich jemand auf den steinigen Strand und schleuderte eine brennende Kugel im Kreis, die sich dabei auflöste und in alle Richtungen flog. So stand er in einem dunklen Kreis umgeben vom Gelb des davon fliegenden Feuers.
    Danach wurde es langsam leerer und schließlich beschloss ich auch meine Höhle aufzusuchen. Da ich keine Isomatte oder einen Schlafsack dabei hatte, breitete ich zwei Handtücher auf dem Boden aus und deckte mich mit meiner Jacke zu. Die Musik drang noch deutlich herüber und als ich fast eingeschlafen war, tauchte Sam auf und sortierte erstmal seine Sachen. Als er dann fertig war und ich wieder eindöste kamen meine Nachbarn, die zwei Polen nach Hause, quatschten und begannen dann endlich zu schnarchen. Mir wurde kalt, weshalb ich mir noch eine Hose und einen Pulli anzog und dann endlich einschlief.
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  • Day99

    La Gomera

    January 20, 2020 in Spain ⋅ ⛅ 15 °C

    Nach 30 Jahren wieder auf La Gomera. Erste Station war El Cedro im Parque National de Garajonay mitten auf der Insel. Es tut richtig gut, nach der kargen Landschaft von Lanzarote und Fuerteventura wieder in einem richtigen Wald mit rauschenden Bächen zu wandern. Danach ging es ins Valle Gran Ray. ich hab den Ort am Meer nicht mehr wiedererkannt. Der zentrale Punkt wo man sich Abends traf, die Bar Maria, gibt es nicht mehr. Das spanische Militär hat wohl kurzerhand in den 90er Jahren an alle illegal errichteten Gebäude und Strandbars, so auch die legendäre Bar Maria, am Meer eine Abbruchverfügung erteilt. Stattdessen neue Hotels und Appartement über Appartment. und Hauptsprache ist deutsch. Das Valle zieht wohl noch immer viele Deutsche mit Hang zum Alternativen an. Zum Gleitschirmfliegen taugt die Insel eher nicht, da es an Startplätzen fehlt und es oben am Berg meistens kalt ist und oft regnet, während unten im Süden Badewetter herrscht.Read more

    M12354

    Hi Martin. Schöne Bilder. Weiter so. Bei uns hat es gerade Nebel!

    1/26/20Reply
     

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Las Hayas