Spain
Valle Gran Rey

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Top 10 Travel Destinations Valle Gran Rey
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41 travelers at this place
  • Day918

    Eine Nacht im Westen

    April 6 in Spain ⋅ ⛅ 19 °C

    Täglich erfreuen wir uns am Sonnenaufgang, wenn die Sonne einem beim Yoga warm ins Gesicht strahlt. 🌞 Eines Tages zieht es uns dann aber doch in den Westen. Einmal am Strand abends den Sonnenuntergang genießen. 🌅😄

    Da wir eineinhalb Stunden im Dunkeln auf engen Straßen über die Berge zurück fahren würden, buchen wir einfach eine Nacht drüben. Am Strand spielen etliche Kiddies und kreischen vor Freude wenn sie von den Steinen in den Sand springen. In Valle Gran Rey gibt es sehr viele Familien, gerade mit kleinen Kindern. 👨‍👩‍👧‍👦Wir genießen die Atmosphäre und ergattern nach einem beachday den letzten freien Platz draußen auf der Restaurantterrasse direkt am Meer. Bei köstlichem Essen und Rotwein beobachten wir die Sonne, die über dem Meer untergeht und bis halb neun immernoch schön warm ist. Die Stimmung ist ausgelassen und der Wirt freut sich das der Laden voll ist. 🌅

    Die Nacht im Hostel ist eine interessante Erfahrung. 😂 Es war vorher das alte Krankenhaus der Stadt und ist ein sehr altes hellhöriges Gebäude mit hohen Decken. So schnarcht der Nachbar einem quasi direkt ins Ohr und wenn jemand irgendeine Tür öffnet oder schließt ist das ganze Haus wach. 😄 Wie konnten die Leute früher so gesund werden? 🙈 Wir genießen es trotzdem, schlafen können wir ja morgen noch. 😉😄 Außerdem scheint das Zimmer für 15 Euro eins der besseren zu sein. Die Zimmer für zehn Euro sehen aus wie in einer runtergekommenen dreckigen Unterkunft in Indien. Bei unserem Zimmer gibt es einen kleinen Minibalkon wo man drauf stehen kann, mit Blick auf das Meer und die Berge. Oben gibt es für alle zugänglich eine Dachterrasse zum Sterne gucken. In die Jahre gekommen aber trotzdem superschön. 😊

    Einige Restaurants oder Pensionen sind allerdings mittlerweile auf der Insel geschlossen. Die Arbeitslosigkeit noch mehr gestiegen. Viele Leihwagenfirmen haben ihre Autos verkauft und werden nicht wieder aufmachen. Momentan unterstützen wir die Restaurants hier, im Sommer würden wir das gerne Zuhause machen, damit das Lieblingsrestaurant auch nach Corona noch auf hat. ✊

    Wünschen euch von Herzen das es in Deutschland bald wieder besser wird und einiges wieder aufmacht. ✊❤️ Fühlt euch gedrückt. 🤗
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  • Day18

    Heute den 64ten Kilometer erreicht

    November 23, 2020 in Spain ⋅ ⛅ 20 °C

    Puh so langsam bekommen wir die ersten Krämpfe, schlappe Beine ( haha deswegen liege ich auf dem 1 Bild auf dem Boden, bin gestolpert, ist aber nichts passiert 😅) und haben Probleme uns aufzuraffen um den anstrengenden Trek weiter zu gehen. Wir besteigen den Tag über riesige Berge, um sie direkt danach wieder herunter zu laufen um dann auf den nächsten Berg zu traben.... Die Insel besteht gefühlt nur aus Schluchten!!! Mal schauen wie weit wir noch kommen 💪 Morgen geht es erstmal zum Hippiestrand wo wir uns ein paar Tage ein Appartment gönnen werden...
    Heute Nacht haben wir mal wieder welche kennengelernt bei denen wir umsonst schlafen können!
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    Ursel Wolf

    Euch geht es gut das freut mich

    11/24/20Reply
     
  • Day20

    Finca Argayall

    April 10 in Spain ⋅ ☀️ 19 °C

    Nachdem ich einen großen Burger in einem Restaurant am Strand genossen hatte, traf ich mich mit Leon am Hafen.
    Zusammen wollten wir uns die Finca Argayall ansehen. Also ignorierten wir den Bauzaun vor der Straße und folgten dieser am Meer entlang. Im November war ein großer Teil des Berges auf die Straße gestürzt und es lohnte sich nicht diese zu erneuern, weshalb man sie einfach sperrte. Dass am anderen Ende noch Leute wohnten, oder mit ihrem Van feststeckten änderte auch nichts.
    Ich schnappte mir einen Baumhelm vom Straßenrand, Leon vertraute dem Spirit und so kletterten wir über den Geröllberg. Drüben angekommen sprachen wir kurz mit ein paar Leuten, die dort in ihrem Van lebten. Die Finca sei eine Privatcommunity, die momentan niemanden aufnimmt und offiziell geschlossen hat. Leon wollte trotzdem rein, da er vor einiger Zeit mit dem Manager Kontakt hatte und diesem einen Besuch abstatten wollte.
    Hinter den Mauern erhob sich ein grünes Paradies. Auf den ersten Blick ein wenig wie ein Resort, mit Pool, Sitzecken und Bar.
    Wir wurden etwas skeptisch angesehen und von jedem gefragt, was wir denn hier machen würden. Doch das schien Leon nicht zu stören und ich wollte noch mehr sehen, weshalb ich ihm durch den Jungle folgte. Diverse große Bäume, Palmen und Sträucher drängten sich aneinander, das plätschern eines kleinen Teiches mischte sich mit dem Gesang der Vögel und Leon biss beherzt von jeder Blüte ab, die ihm zu nahe kam. In dem Wald versteckten sich kleine Häuser, eine Gemeinschaftsküche mit Feuerstelle und Tischtennisplatte und ein großer Garten.
    Nach unserer Erkundungstour war sich Leon nicht sicher ob wir auf den Manager warten sollten der noch Siesta machte, weshalb wir eine Weile herum lungerten und dann doch wieder zum Hafen zurück gingen. Dort wollte er den Kapitän eines Schiffes suchen, welches ein paar Leute aus Chinguarime mitgenommen hatte und nach La Palma fuhr. Vergeblich irrten wir herum und ich beobachtete die Fische, während er jeden ansprach.
    Schließlich gab er für heute auf und machte meinen Abwasch, damit ich ihn im Ausgleich wieder zum Playa ingles fuhr, wo er bei einem Freund im Van schlief. Dort verabschiedeten wir uns und ich genoss den Sonnenuntergang auf meiner Terrasse.
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  • Day16

    Der Märchenwald

    April 6 in Spain ⋅ ⛅ 14 °C

    Gestern spazierte ich gemütlich durch die Gegend von Epina, holte Wasser an der Quelle und traf dort auf Tonike, die mir von ihrer Feuershow am Freitag erzählte und mir kurz ein paar Tricks mit ihren Feathersticks beibrachte.

    Heute hatte ich mich dann für eine Wanderung durch den Nationalpark angemeldet, weshalb ich um 9:30 Uhr am Stand auf den Bus wartete.
    Ein kleiner Wagen mit 10 Leuten darin sammelte mich ein und wir düsten den Berg empor, während sich unser Guide vorstellte und direkt mit Fakten um sich warf. Wir hielten kurz am Aussichtspunkt/ Restaurant von César Manrique, welches seit vier Jahren einen Pächter sucht, da zu wenig Kundschaft vorhanden ist.

    Generell wird auf der ganzen Insel Landflucht betrieben, da es sehr wenig Jobs und nur eine gering ausgeprägte Wirtschaft gibt. Außerdem ist der Tourismus durch die Pandemie um fast 80% gesunken, was viele Existenzen bedroht. Unter anderem deshalb kommt es häufig zu Brandstiftung, um mehr Jobs beim Feuerschutz zu erzwingen.

    Wir hielten am Rand des Parks und konnten in der Ferne die zwei Berge la Palmas erkennen.
    Unser Weg führte uns hinein in den Wald und wir stoppten alle paar Meter, um etwas neues über eine Pflanze oder die Geschichte der Insel zu erfahren.

    Die "Ureinwohner" der Insel wurden ein paar Jahrhunderte vor Christus von afrikanischen Seefahrern auf der Insel abgesetzt und lebten dann knapp zweitausend Jahre lang ungestört auf der Mitte der Insel vom Wald und Ziegenhaltung. Diese isolierte Steinzeitkultur wurde dann von den angreifenden Spaniern ausgelöscht und versklavt.
    Diese mochten es zu jagen, weshalb sie Rot- und Schwarzwild ansiedelten.
    Beides wurde jedoch seit 60 Jahren nicht mehr gesehen, da bei einer Hungerwelle alle auf die Jagd gingen. Einheimisch sind eigentlich nur vier verschiedene, einzigartige Fledermausarten.

    Der Wald wurde immer verwunschener, je weiter wir in den Norden kamen. Die Bäume waren komplett in feuchtes Moos eingehüllt und es glitzerte in allen Grüntönen. Außerdem war es ziemlich kalt, obwohl der Sonne auf das immergrüne Blätterdach knallte. Nachdem wir zwei kleine Pausen gemacht hatten und noch einen Aussichtspunkt mit Sicht auf Teneriffa erreicht hatten, traten wir aus dem Wald und eine Hitzewelle überrollte uns. Wir liefen durch das kleine Las Hayas und dann durch blühende Wiesen, auf denen wir immer wieder anhielten, um etwas von einer Pflanze zu probieren, oder daran zu riechen.
    Die riesigen Aloe Vera Pflanzen, die die Insel bedecken, waren eigentlich Agaven und die zwei kleineren Aloe Vera Arten, die man auf der Insel finden kann, sind auch eigentlich nicht heimisch.
    Kurz vorm Ende der Tour hatten wir noch einen perfekten Blick aufs Valle Gran Rey und durchquerten dann eine blühende Schlucht.

    Zerschlagen von der Hitze und dem letzten steilen Anstieg setzten wir uns vor María's kleines Restaurant. Ich genoss erstmal ein Eis und probierte dann bei den Anderen den typisch traditionellen Ziegenkäse und milden Ziegenkäse mit Palmenhonig. Super lecker. Zum Abschluss gingen wir noch kurz durch eine kleine Töpferei, in der immernoch traditionell ohne Töpferscheibe gearbeitet wird.
    Wir wurden dann abgeholt und wieder am Strand abgesetzt.
    Dort traf ich überraschenderweise auf das finnische Mädchen aus Chinguarime. (Von dem ich es einfach nicht hinbekomme mir ihren Namen zu merken) Sie war bis nach San Sebastian gelaufen und hatte sich dort ein Auto gemietet, um die Insel zu erkunden. Bevor sie sich wieder auf den Weg machte, tauschten wir Nummern aus, um zusammen wandern zu gehen und ich ließ den Tag am Strand mit schwimmen ausklingen.
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  • Day23

    Last day in paradise

    April 13 in Spain ⋅ ⛅ 21 °C

    Der Wecker klingelte und ich machte mich nach meiner Morgenroutine auf den Weg zum Centro Medico. Dort wurde mir ein Stäbchen durch die Nase ins Hirn gebort und durfte anschließend einen Spaziergang machen. Diesen nutzte ich, um bei meinem Vermieter den Check-out zu besprechen und setzte mich dann noch kurz an den Hafen.
    Unter mir tummelten sich verschiedenste Fische und plötzlich tauchten ein paar riesige Stachelrochen auf, die mindestens einen Meter Durchmesser hatten. Ich beobachtete fasziniert wie sie über den Boden glitten, doch musste mich dann wieder auf den Weg machen, um mein Testergebnis abzuholen. Negativ!
    45 € bezahlt und ab ins Apartment, packen.
    Spontan entschied ich später zu packen, schnappte meinen Rucksack und hüpfte ins Auto. Im Wald angekommen lief ich ein gutes Stück hinein und setzte mich dann auf eine umgestürzte Heide um einen Muffin zu genießen.
    Anschließend ließ ich meinen Rucksack stehen, lief ein wenig herum, hörte, schaute, fühlte, roch, umarmte und genoss dankend.
    Irgendwann legte ich mich wieder auf den Baumstamm und sog einige Zeit einfach alles ein.
    Es wurde etwas unruhig und ich wusste, dass ich mich verabschieden musste. Ich war fast am Auto, da begann es auch schon zu regnen.

    In Arure bog ich ab und suchte mir einen Seitenstreifen neben einer Blumenwiese. Dort schnappte ich mir meine mitgenommene Suppe, kletterte eine Anhöhe hinauf und wurde von der gelben Pracht des blühenden Senfs empfangen. Ich setzte mich auf die warmen Steine zwischen den Senf mit Blick auf den la Merica und löffelte meine Kürbissuppe. Anschließend streifte ich durch die Blütenpracht und bewunderte jede kleine Mohnblume, die sich zwischen dem Senf empor kämpfte. Ich kam an eine Kakteen Mauer und selbst diese war am blühen. Unter mir schob der Wind Wellen durch das lange Gras und die Sonne knallte herab.
    Ich verabschiede mich dankend und machte mich auf den Weg zum Meer.
    Im Apartment angekommen, schnappte ich mir nur meine Badehose und mein Handtuch und sprang am Hafen ins kühle Nass.
    Ich verbrachte knapp zwei Stunden in der brennenden Sonne und kühlte mich zwischendurch immer Mal wieder im Meer ab. Auch hier verabschiedete ich mich dankend vom Meer und dem Strand, duschte kurz im Apartment und ging dann aus.
    Am Hafen setzte ich mich in ein Restaurant und versuchte mich mit der Kellnerin zu verständigen, die nur Spanisch konnte, während mir der Wind die Haare zerzauste.
    Ich schaffte es, dass mir ein Erdbeermilchshake, etwas Brot mit Öl und Aufstrichen und frische Fischfilets mit Salzkartoffeln und Salat gebracht wurden und genoss alles mit Blick auf die schwankenden Segelboote im Hafen.
    Gerade als ich fertig war und an meinem Shake schlürfte, kam Sam um die Ecke und setzte sich zu mir.
    Er wurde gestern von Chinguarime hierher mitgenommen und wollte etwas bleiben. Wir unterhielten uns eine Weile und gingen dann in mein Apartment, wo wir Schokolade aßen und Sam mein letztes Bier genoss, welches ich sonst weggeschmissen hätte.
    Es wurde spät und so verabschiedeten wir uns, damit ich noch packen konnte.
    Zwischendurch machte ich eine Pause, um meinen letzten Sonnenuntergang auf der Insel zu genießen und fiel später glücklich ins Bett.
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  • Day4

    Mérica

    March 25 in Spain ⋅ ☀️ 18 °C

    Beim Frühstück ignorierte ich die Warnung vor starkem Wind und entschied heute die Hochebene am Beginn Valle Gran Reys zu erklimmen.
    Schon auf dem Weg zum Fuß des Berges knallte mir die Sonne in den Nacken und ich war durchgeschwitzt, bevor ich überhaupt den Trail betreten hatte. In der Absicht eine schönere Abkürzung zu nehmen, verlief ich mich prompt im Gewirr der schmalen Treppen La Caleras. Als ich dann vor einer Sackgasse stand, beschloss ich doch den empfohlenen Weg zu nehmen. Bald kämpfte ich mich steil im Zickzack das orange-schwarze Vulkangestein empor, welches mit seinen rohen Spitzen nur gelegentlich Platz für eine Aloe Vera oder einzelne Büsche ließ.
    Als ich die Hochebene erreicht hatte wurde es immer windiger und es wurde schwierig gerade dem Weg zu folgen.
    Mitten auf der von kleinen Bäumchen und Steinmauern übersäten Ebene stand eine Haus-Ruine, zu der ich mich flüchtete. In einer Ecke fand ich Schutz und verputzte erstmal einen Teil meines Proviants, während ich mich umschaute. Eine Mauer war übersät mit eingeritzten Verewigungen, die Frühsten die ich fand von 1975.
    Als ich gestärkt war, entschloss ich mich die Umgebung noch etwas zu erkunden. Bald fand ich noch weitere Ruinen und entdeckte in der Ferne eine kleine Höhle. Dort angekommen eröffnete sich daneben eine viel größere Höhle, die sich schräg nach oben in den Berg fraß. Ich kletterte hinein und genoss die Windstille und den Schatten.
    Am Eingang fielen mir ein paar weiße Muscheln ins Auge, woraufhin ich mir erstmal eine mitnahm. Anschließend machte ich mich auf die Suche nach dem einzigen Baum, den man sogar von meinem Apartment aus erkennen konnte. Der Wind machte es mittlerweile schwer zu gehen, weshalb ich mich an Abhängen an die Felsen krallte. Als ich den Baum fast erreicht hatte, fiel mir ein Schild auf, welches um Wasser für klein Sabina (ein 1 Jahr alter Ableger des Baumes) bat. Grade wollte ich etwas Wasser auf das Bäumchen träufeln, da bemerkte ich, dass mein Wasserschlauch alle war.
    Also kein Wasser für klein Sabina und auch kein Wasser für den Rückweg in praller Sonne. Zumindest hatte ich noch einen Apfel.
    Kurz krabbelte ich zu dem Baum und klammerte mich an ihn, doch entspannt darunter zu sitzen wollte mir der Wind nicht erlauben und es ging mir doch etwas zu steil hinab.
    Ich trat den Rückweg an und fand nach einer Weile eine kleine Nische, in der ich etwas windgeschützt und im Schatten meinen Apfel genießen konnte. Als ich mich weiter gegen den Wind den Berg hinab kämpfte, wurden mir Sand und Steinchen in die Haut geschossen, so dass ich ab und zu stehen bleiben musste um nicht zu stolpern.
    Endlich hatte ich es ins Dorf geschafft, wo der Wind nur etwas weniger stark pustete und nahm in meinem Apartment eine schöne Dusche, nachdem ich etwas gegessen hatte.
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  • Day99

    La Gomera

    January 20, 2020 in Spain ⋅ ⛅ 15 °C

    Nach 30 Jahren wieder auf La Gomera. Erste Station war El Cedro im Parque National de Garajonay mitten auf der Insel. Es tut richtig gut, nach der kargen Landschaft von Lanzarote und Fuerteventura wieder in einem richtigen Wald mit rauschenden Bächen zu wandern. Danach ging es ins Valle Gran Ray. ich hab den Ort am Meer nicht mehr wiedererkannt. Der zentrale Punkt wo man sich Abends traf, die Bar Maria, gibt es nicht mehr. Das spanische Militär hat wohl kurzerhand in den 90er Jahren an alle illegal errichteten Gebäude und Strandbars, so auch die legendäre Bar Maria, am Meer eine Abbruchverfügung erteilt. Stattdessen neue Hotels und Appartement über Appartment. und Hauptsprache ist deutsch. Das Valle zieht wohl noch immer viele Deutsche mit Hang zum Alternativen an. Zum Gleitschirmfliegen taugt die Insel eher nicht, da es an Startplätzen fehlt und es oben am Berg meistens kalt ist und oft regnet, während unten im Süden Badewetter herrscht.Read more

    M12354

    Hi Martin. Schöne Bilder. Weiter so. Bei uns hat es gerade Nebel!

    1/26/20Reply
     
  • Day19

    Mantras und Feuer

    April 9 in Spain ⋅ ☀️ 19 °C

    Endlich spürte ich die wärmenden Sonnenstrahlen und konnte noch etwas entspannen. Nach kurzem Workout sprang ich erstmal schwitzend in die kühlen Wellen. Anschließend suchte ich mir eine Aloe Vera und verwöhnte meine Haut.
    In der coffe-kitchen genoss ich dann eine Banane, während ich mich mit Malvín und Sam unterhielt.
    Ich wollte noch ein wenig Jonglieren üben, doch nach ein paar Minuten am Strand, hielt ich die Sonne nicht mehr aus und suchte in der Main-Cave Schatten. Es war so heiß geworden, dass ich mir bei jedem Schritt die Füße verbrannte. So kämpfte ich mich zu meinen Sachen durch, zog meine Schuhe an und ging ein wenig auf Erkundungstour im Barranco. Überall fand man versteckte Steinkreise und Zelte.
    Ich hatte mir etwas Reis mit Champignons mitgenommen, die ich überm Feuer in der Main-Cave zubereitete. Für den Reis benutzte ich etwas Meerwasser, wodurch dieser total versalzte.

    Paul, Sam und Malvín wollten auch zur Feuershow im Valle, doch ich wollte noch kurz ins Apartment um meine Sachen abzuladen und etwas zu essen. Also fuhren die anderen später mit Pauls Auto.
    Nachdem ich ein Omelette genossen hatte, machte ich mich im stürmischen Wind auf zum Playa ingles. Auf der Straße krachte es auf einmal und ein großer Palmenwedel stürzte einen Zentimeter von mir entfernt auf den Boden. Den Schreck in den Knochen, schätzte ich mich glücklich und kam kurz darauf am Parkplatz an.
    Dort traf ich auf Tonike und kaufte ihr erstmal einen Featherstick ab. Dann gingen wir zusammen an den Strand, wo sich schon ein paar Leute versammelt hatten und zu Gitarrenmusik sangen. Ich entdeckte Lara und wir unterhielten uns eine Weile während die Sonne langsam am Horizont verschwand und die Gruppe begann Mantras zu singen.
    Paul und Malvín hatten es auch geschafft, doch statt Sam, war Leon dabei. Zur Begrüßung ließ er einen Falkenschrei verlauten und setzte sich zu uns. Später machte er alle möglichen Vogelstimmen nach und als er begann Kehlgesang anzustimmen, wurde er ungläubig umringt.
    Tonike, Kiran und noch jemand entzündeten ein Feuer, während überall Kerzen aufgestellt wurden. Der Wind hatte auch nachgelassen und so begannen sie zu dritt ihre Feuershow zu rhythmischen Mantra-Gesängen.

    Erschöpft plumpsten sie zu begeisterndem Applaus in den Sand und mischten sich dann wieder unter die Menschen.
    Es wurde noch etwas geredet und gesungen, bevor sich jeder langsam auf den Nachhauseweg machte.
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  • Day3

    Valle Gran Rey / La Calera 1.2

    October 5, 2019 in Spain ⋅ ⛅ 24 °C

    "Seit Hunderttausenden von Jahren stehen die Berge schon da. Das lässt unsere Existenz klein und nichtig erscheinen. Aber der Umstand, dass wir dieses Zeugnis der Unendlichkeit mit unseren eigenen Augen schauen und mit unserem Geist erfassen können, das hebt uns im gleichen Moment über uns selbst hinaus und lässt uns fühlen, dass auch wir an dieser Ewigkeit teilhaben."Read more

    Bollo

    Wahnsinn, na dann mal los 👌😎

    10/6/19Reply
     
  • Day3

    Cascada de Arure

    March 24 in Spain ⋅ 🌙 16 °C

    Gestern lief ich nur kurz durch die engen Straßen, kaufte ein und lag ansonsten am Strand oder auf der Terrasse in der Sonne, wo ich mir erstmal einen Sonnenbrand in den Armbeugen und auf den Unterarmen holte.

    Heute wollte ich von meinem Apartment aus eine Wanderung entlang des Barranco de Argaga machen, doch die Zugangsstraße war wegen Bauarbeiten geschlossen. Also entschloss ich mich zurück zum Apartment zu gehen, meine Autoschlüssel zu holen und 10 min landeinwärts zu fahren, wo ich online einen Trail zu einem Wasserfall gefunden hatte. Ich fand einen Parkplatz direkt gegenüber des Weges und begann der engen Treppe hinauf ins El Guro zu folgen.
    Kleine Gassen schlängelten sich durch die an den Berg gepressten Häuser und ich bewunderte die riesigen Aloe Vera Pflanzen, während ich mich an den individuellen Wänden entlangtastete.
    Schlagartig wichen die kleinen Häuser der felsigen Hitze und so folgte ich dem steinigen Weg durch die Kakteen. Zwischen den Steinen neben mir steckte etwas und ich zog eine volle Sonnencreme Flasche hervor. Lächelnd steckte ich sie ein, da ich mir sowieso in den nächsten Tagen eine Neue hätte kaufen müssen.
    Bald kam ich in das schmale Tal, dass der Fluss in den Berg geschnitten hatte und wurde von Bambus und Palmen umzingelt.
    Ein Baum wuchs horizontal niedrig über den Weg und ich beschloss, darauf Pause zu machen und etwas zu essen. Das plätschern eines Baches und das rascheln der Echsen im Laub regten zum Genießen an, während der Wind das mich umgebende Grün in Wellen durchkämmte.

    Ich folgte dem Bach durch den undurchdringlichen Bambus und als ich mich an einer Gabelung nicht für eine Richtung entschieden konnte, landete ein weißer Schmetterling demonstrativ mitten auf dem einen Weg. Fünf Weitere kreisten über ihm und ich beobachtete sie eine Weile, bis sich zwei weite auf den Boden setzen und ich entschloss dem anderen Weg zu folgen. Dort fand ich eine Aloe Vera, von der ich ein kleines Stück abschnitt und damit meinen Sonnenbrand stillte.
    Am dünnen Wasserfall angekommen genoss ich erstmal einen Apfel und beobachtete einen gelben Vogel, der an der steilen Felswand umher hüpfte. Im Wasser hatte schon jemand einen Stein-Turm gebaut, was mich inspirierte auch ein paar Steine zu balancieren.
    Der Rückweg führte mich dann schnell zur Straße und schon stand ich wieder an meinem Auto.
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Valle Gran Rey