Spain
Parque Botánico De Maspalomas

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7 travelers at this place

  • Day1

    Gran Canaria - Maspalomas

    October 19, 2016 in Spain ⋅ ☀️ 27 °C

    Nach diesem Kölner Sommer war es endlich Zeit für Sonne... und wo in Europa bekommt man die derzeit am besten: Auf Gran Canaria. Also ging es nun mit (der) Manu nach Maspalomas im Süden der Insel.
    Wir wohnen hier in einem süße kleinen Bungalow und alles was man dazu wissen muss ist: Lila. ;)
    Hier ist ALLES farblich aufeinander abgestimmt: Küche, Sofa, Tische, Bettwäsche, Handtücher, Küchenutensilien, Körbe, Deko, Bilder, Wandfarbe, Teppiche... absolut beeindruckend... nebenbei: Falls wir nicht zum Strand wollen, nehmen wir einfach unseren Pool auf dem Kiwi-Bungalowgelände.
    Abends bin ich dann noch zum Strand und zum Leuchtturm Faro gelaufen. Leider ist der Strand fast 40min zu Fuß entfernt. Aber es gibt hier ja auch Busse und Taxis. Aber der Abendspaziergang war schön. Es ist soooo schön warm hier. :D
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  • Day10

    Parque Botánico de Maspalomas

    November 14, 2018 in Spain ⋅ ⛅ 20 °C

    Ogród botaniczny nie zrobił na mnie dużego wrażenia. Ot, kilka drzewek, krzewów, kwiatków. Całość wygląda raczej na zaniedbaną i chyba nie ma się co dziwić, skoro wstęp jest darmowy. Tak, czy inaczej spędziliśmy kolejną godzinę na zwiedzaniu.Read more

  • Day2

    Familientreffen in Playa del Ingles

    November 1, 2017 in Spain ⋅ 🌙 19 °C

    Die Morgensonne strahlte durch die Fenster in den Gemeinschaftssaal des Hostels. Pünktlich um 8 Uhr öffnete die Rezeption und ich checkte aus.

    Mein erster Weg führte mich entlang der Küste auf teils eher für Geländewagen geeigneten Strecken zu Plätzen, die ideal zum Freicampen sind. Ich stoppte hier und da und genoss die Sonne.

    Mein eigentlicher Plan, das Schnorchel-Equipment zu nutzen, klappte nicht. Es war zu windig. Die Wellen in den Buchten, die gegen die Klippen schlugen, waren mir zu hoch, um einen Schnorchelgang zu wagen.

    Am Vormittag erreichte ich dann Playa de Inglés, den Ausgangsort für weitere Erkundungen der Insel. Als erstes gönnte ich mir ein Backpackerfrühstück und einen Kaffee, bevor ich den Strand und die angrenzenden Dünen erkundete.

    Die Sonne brannte und nach dem ich über mehrere nackte Pärchen inmitten der Dünen und der kargen Bepflanzung stieß, entschied ich mich zur Strandpromenade zurückzugehen.

    Ich kehrte „Zum blauen Engel“ ein und beobachtete bei zwei kleinen KöPi das bunte Treiben auf dem kleinen Platz. Hier kann man einfach mal ein paar Stunden bleiben und die Leute beobachten, aber bevor mir Wirtin Sandra das nächste Bier brachte, zahlte ich. Versacken ging heute nicht. Zum einen musste ich noch weiter, zum anderen herrscht hier auf der Insel die 0,3 Promille Grenze. Also, aufgepasst. Und so machte ich mich mit dem Mietwagen auf den Weg zum Treffpunkt vor dem Bungalow Park Holycan. Um 14 Uhr trafen meine Frau und meine Schwiegereltern ein. Besitzer Sandro übergab uns die Schlüssel und lud uns gleich zum Stand-Up-Paddeln am kommenden Dienstag ein.

    Akklimatisieren stand heute auf dem Programm. Außer einkaufen, einen Sprung in den Pool und Abendessen stand heute nichts mehr auf den Plan.
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  • Day1

    Josefines erster Flug!

    October 26, 2018 in Spain ⋅ ⛅ 23 °C

    Nachdem ich den geplanten Urlaub aus dienstlichen Gründe absagen musste, war die Stimmung im Hause Schindler-Schulze angespannt. 14 Tage wollten wir mit den Schwiegereltern auf die Kanaren fliegen. Leider ohne mich. Da ich die erste Hälfte des geplanten Urlaubs wegen einer Veranstaltung nicht konnte, hatte ich heimlich für den 4.11. ein Flugticket gebucht, um meine Familie zu überraschen und doch noch ein paar Tage gemeinsam auf der Insel verbringen zu können. Überraschung? Nachdem mich zuhause immer wieder die Vorwürfe über den verpatzten Urlaub einholten, musste ich zur Verbesserung der Stimmung die Überraschung leider preisgeben. Etwas geärgert hatte es mich schon, denn eigentlich war ich auf die verdutzen Gesichter vor Ort gespannt, wenn ich meiner Frau irgendwo in Playa del Ingles „zufällig“ über den Weg gelaufen wäre.

    Nun also die Premiere. Ich lasse meine Ehefrau an die Tastatur für den ersten Teil des Reiseberichts. Und so startete sie anstatt mit Ehemann mit Tochter Josefine, ihren Eltern und Schwiegermamas bester Freundin Petra zur ersten Flugreise mit Baby. Dem neuen Leben als Mama und einem Handicap ist es dann wohl geschuldet, dass der Reisebericht eher alltagslastig als abenteuerlustig ist, aber alleine der erste Flug mit Kind war Abenteuer genug:

    Freitagmorgen. Chaos in Freisenbruch. Der Göttergatte hatte für den Morgen noch einen Bagger bestellt, um sich neben einer Großveranstaltung der Essener Kulturszene auch noch am Wochenende mit der Gartengestaltung zu stressen. Josefine und ich starteten mit zwei vollgestopften Reisetaschen, einer Handtasche, die eher den Namen Seesack verdient, einem Rucksack mit „Baby-den-Flug-angenehm-gestalten-und-auf-einen-möglichlichen-Notfall-vorbereitet-sein-Utensilien“ sowie einen eigens angeschafften Reisebuggy (für die Eltern unter euch: Joie Impact Lite) in die Ferien. Milchpulver, Breie zum anrühren, diverse Gläschen, Windeln und und und. Ich beschränkte mein persönliches Gepäck auf einige schwarze Kleidungsstücke und erntete wie so oft den Kommentar der Oma: „Farbenfroher gings wohl nicht“. Dank einer Fußverletzung, die ich mir ein paar Tage zuvor bei der Gartenarbeit zugezogen hatte, blieben die offenen Schuhe ohnehin zu Hause. Dafür trug ich jetzt eine passende modisch schwarz-schicke Aircast-Schiene.

    Nachdem Großeltern, Baby und die dazugehörigen Eltern im Auto verstaut und die erste Panik über mögliche vergessene Pässe verblasst war, erwartete uns erstmal der Stau auf der Autobahn. Am Düsseldorfer Flughafen angekommen, wurde die neu gestaltete Ankunftszone (10 Minuten frei, 11.-15. Minute 5 Euro!) genutzt. Alles ausgeladen, Kind im Buggy festgeschnallt und ein letztes Mal für zehn Tage vom Papa geknuddelt. Traurig irgendwie, denn sein Baby so lange nicht zu sehen ist schon hart. Dementsprechend kurz fiel der Abschied aus, um nicht doch noch ein Tränchen fließen zu lassen.

    Hinein in die Halle, ab zum Check-In Schalter von TUIfly. Gebucht hatten wir den Perfekt-Tarif, sodass Josefine umsonst flog und ich für 15 EUR pro Strecke Gepäck bis 20kg für sie mitnehmen konnte. Kinder unter zwei Jahren erhalten dort keinen eigenen Sitzplatz, sondern fliegen auf dem Schoß eines Erwachsenen mit. Trotz zwei exakt gleich langen Schlangen ging es nicht voran. Die Schlange neben uns löste sich auf und die Trulla am Schalter sah ihre Arbeit als beendet an. Sie ließ die offensichtlich vollkommen überforderte Kollegin alleine zurück und zog mit Handtäschchen von dannen. Etliche Minuten später dackelte sie frustriert zurück, um doch noch ein bisschen zu arbeiten. Ansonsten wäre das Flugzeug wohl nie vom Boden abgehoben. Dass wir verschiedene Buchungsnummern hatten, verstand sie offensichtlich als pure Provokation und ließ uns dies auch spüren. Eine Ute Schindler hätte sie nicht und überhaupt wäre das ja alles durcheinander. Wenigstens erklärte sie mir einigermaßen neutral, dass ich den Buggy mit zum Gate nehmen konnte und brachte einen Aufkleber an.

    Gefühlte Stunden später ging es mit Sack und Pack zur Sicherheitskontrolle, um dort erneut zu warten. Lediglich zwei Scanner geöffnet, elend lange Schlangen und sichtlich genervte Passagiere. Während ich mich dadurch nicht stressen ließ und mich über ein strahlendes Kind freute (ALLE wurden angelacht), entschied Opa, dass beim nächsten Mal doch das Priority Boarding gebucht werden solle. Endlich an der Reihe wurde Josefine abgetastet, der Buggy durchsucht und Mama und Oma durchleuchtet. An dieser Stelle war ich dann sehr froh nicht alleine zu reisen, da ich Josefine aus den Händen geben musste.

    Endlich durch den Sicherheitscheck war die Zeit soweit fortgeschritten, dass der Opa schon Druck machte zum Boarding zu gehen. Moooooment. Frau braucht zwingend ihr Lustiges Taschenbuch sowie einen Wasservorrat für Josefine. Da es für die Mitnahme von Wasser für Babys immer unklare Aussagen gibt, hatte ich entschieden dieses erst am Flughafen zu kaufen. Am Gate angekommen… der Flug hatte Verspätung. Soviel zu der Hektik. Vorbereitend baute ich den Buggy zusammen und musste feststellen, dass die Trulla von vorhin den Aufkleber falsch angebracht hatte. So war er nämlich nicht zu sehen. Ich also wieder zu ihr, um zu fragen, was ich denn nun machen solle. „Ja das sei schlecht, den müsse man sehen“. Ja und jetzt. „Na jetzt ist das ihr Problem“. Ich könnte ihn ja abmachen aber dann klebt er nicht mehr. Statt einfach mal einen Tacker rauszugeben, den Sticker zu erneuern oder sonst was, feierte die Dame sich wohl selbst für ihre bescheuerte Antwort. Kurzerhand hatte ich das Ding abgerissen und mit Pflastern angeklebt.

    Beim Einsteigen ging es dann recht problemlos mit meinem gut gelaunten Baby in den Flieger. Der Buggy wurde vorne stehen gelassen. Als erste im Flieger konnten wir dann das mangelnde Sozialverhalten von Menschen und die Freuden der Onlinebuchungen beobachten. Denn zahlreiche Sitzplätze waren doppelt vergeben. Schrecksekunde – die Trulla dackelte durch den Mittelgang. Sollte sie für die Bordverpflegung zuständig sein würde ich dankend ablehnen. Bei der Laune hätte sie wohl reingespuckt. Aber nein. Sie sorgte wohl dafür, dass die Passagiere mit den doppelt gebuchten Sitzen die Schuld bei sich suchten. Naja, danach wart sie wenigstens nicht mehr gesehen. Für den Zwerg erhielten wir noch einen Minigurt und eine Babyschwimmweste, die aber wohl eher als Atrappe dienen sollten. Die Startzeit verzögerte sich weiter und mein perfekt getimtes Mittagessen für Josefine (sie sollte bei Start und Landung trinken) musste dank Schreitirade vorgezogen werden. Den Start verschlief das Töchterchen dann entspannt.

    Während des Fluges wurde der kleinste Passagier mit Fingerspielchen, Obstquetschies und Brötchen bei Laune gehalten. Wenn die Stimmung der jungen Dame zu kippen drohte sorgten die Fluggäste in den Sitzreihen hinter uns für Aufmunterung. Baby in die Luft gehalten und das Winken ging los. Hier mein Dank an die kinderlieben Mitflieger. Das Wickeln gestaltete sich Dank Omas und Mamas Schoß unproblematisch. Allerdings frage ich mich ernsthaft, ob ich mit 29 noch wachse oder die Sitzreihen immer enger werden. Mit meinen 1,69m gehöre ich wohl noch zu den kleineren Passagieren und stosse dennoch mit meinen Knien gegen den Vordersitz. Mit Baby auf dem Schoß ist das für wenige Stunden zwar noch zu ertragen, gerade weil ich sie auch mal bei Oma parken konnte, bei einen Langstreckenflug wäre es aber wirklich unbequem. Früher hat mir das Fliegen mal Spaß gemacht, mittlerweile ist es nur noch ein notwendiges Übel.

    Nach einer absoluten Bruchlandung – der Rücken von Opa dankt heute noch dem Piloten – kamen wir mit reichlich Verspätung endlich am Flughafen von Las Palmas an. Schnurstracks zum Gepäckband und… warten. Die Koffer aller kamen und kamen nicht. Auch der Buggy, um dessen Unversehrtheit ich mich am meisten sorgte, blieb verschollen. Naja, ich wäre ja auch mit dem Handgepäck über die Runden gekommen. Doch nach einer Weile entdeckten wir das andere Band, auf dem die Koffer vergeblich auf uns warteten. Endlich ab zum Transfer, der wie im letzten Jahr privat organisiert war, Baby in der georderten Babyschale verstaut und ab ins Holycan in Playa de Ingles.

    Vermieter Sandro ließ nicht lange auf sich warten und wir konnten einziehen. Ein Babybett und Hochstuhl waren bereits vorbereitet und Josefine und ich konnten uns breit machen. Der erste Weg führte die Damen des Hauses zum Spar. Kaffee, Bier, Kekse. Das Nötigste halt. Ich konnte mir es natürlich nicht nehmen lassen triumphierend eines der wenigen Babygläschen in die Luft zu halten und der Oma zu erklären, dass ich mit meiner Vorratshaltung nicht schlecht gefahren bin. 2,30 Euro für ein Glas, was bei uns 95 Cent kostet – war gar nicht so dumm das mitzunehmen. Zumal die Auswahl wirklich bescheiden war. Nichtsdestotrotz müsste kein Baby hier verhungern. Auch die Windeln sind um ein vielfaches teurer als bei uns, daher war ich froh sämtliche Hohlräume in den Koffern damit ausgestopft zu haben.

    Apropos stopfen. Wieder zurück ging es kurz zum frischmachen, Baby füttern und dann zum Stammlokal La Carretta auf der Av. de Gran Canaria.

    Wieder zurück im Bungalow herrschte dann das Chaos. Wo ist was, wer schläft wo und überhaupt. Aber egal. Josefines Schlafsack wart gefunden, meine Zahnbürste dafür verschwunden und wir wollten nur noch ins Bett.

    Da das Minimenschlein verständlicherweise vollkommen durch den Wind war, hab ich aufs Kinderbett gepfiffen und sie in meinen Arm gekuschelt einschlafen lassen.
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  • Day2

    Poolparty in der Bungalowanlage

    October 27, 2018 in Spain ⋅ ⛅ 23 °C

    Die erste Nacht war super, aber weitere sehr kurze Nächte sollten folgen. Der Kurzen wurde ein Lager zum spielen aufgebaut, es wurde gefrühstückt (leider wieder in Plastik gepacktes Brot) und dann die Kurze bespaßt.

    Die ersten wilden Wortgefechte unserer Familie hielten Einzug und der Urlaub konnte starten. Typisch Schindler. Nach einer gefühlten Ewigkeit war der Inhalt der Koffer in den Schränken verstaut und ich konnte mich auf den Weg zum Pool machen, den ich mir von der blöden Fußverletzung nicht madig machen wollte. Da der Pool im Holycan echt kalt ist, wagte Petra sich nur zögerlich mit den Zehen hinein, nachdem sie über den vermeintlichen Kunstrasen gedackelt war. Klimabedingt sehen die Grünflächen hier allerdings wirklich etwas unecht aus. Nach einigen Bahnen machten mein Arme dann jedoch schlapp und ich humpelte zurück zum Bungalow, um mit Josefine in die Fluten zu springen.

    Madame bekam einen eigens für sie angeschafftes Planschbecken mit Wasser gefüllt und hatte Spaß ohne Ende. Wir natürlich auch. Da schwimmen müde macht, verschliefen das Töchterchen und ich den restlichen Mittag bis es zum Essen ging.

    Stammchinese. Eigentlich bitter in Spanien zum Chinesen zu gehen, aber die Ente mit Pfannkuchen ist im Chino China Sol unschlagbar. Zudem überschlugen sich die Inhaberin und ihre Angestellte um Josefine zu bespaßen. Der kunstvoll geschnitzten Möhrenvogel fiel meiner Tochter aber dann zum Opfer. Während Petra und Papa einen Absacker nahmen, ergatterten Mama und ich noch ein Babyoutfit, um den Papa, der am übernächsten Sonntag nachreisen sollte, standesgemäß zu begrüßen. Der Abend wurde kurz, denn das angesteuerte Kölsche Eck hatte witterungsbedingt schon die Schotten dicht.
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  • Day8

    Wenn Mama Zeit für Beauty hat

    November 2, 2018 in Spain ⋅ 🌬 23 °C

    Der Freitag war geprägt von diversen Beautybehandlungen. Von Nägellackieren über Augenbrauenmalen war alles dabei. Mein Vater verdrehte nur hilflos die Augen und ergab sich seinem Schicksal. Während Mama und ich zwecks Nagellacktrocknung wehrlos waren, versuchte Petra Josefine zum Krabbeln zu animieren, die sie daraufhin in den Bauch biss. Auf meinen Einwand, dass sie vielleicht an die Brust wolle, kam die Antwort wie aus der Pistole geschossen „da kommt nur Luft raus“. Wir wissen zwar nicht welche Beautydocs mit Luft arbeiten, aber vielleicht erfahren wir es ja noch. Zumindest sorgte es bei uns für Gelächter und beim Hahn in Korb für ein weiteres Kopfschütteln.

    Vom Lagerkoller getrieben wollte ich an diesem Abend raus. Weg. Und wenn es auch nur kurz zum Einkaufszentrum war. Doch obwohl wir an den vorherigen Abenden immer pünktlich starteten, kam heute keiner in die Puschen. Josefine hielt ein Schläfchen, Opa zögerte sein Duschritual hinaus und Schwupps war es schon so spät, dass allen der Magen knurrte.

    Eins führte zum anderen und es entbrannte zum einen ein Streit darüber, ob ich denn noch eine Runde durchs Zentrum drehen könne und wo man nun essen gehen solle. Mein Vorschlag endlich mal was Neues auszuprobieren wirkte wie Öl im Feuer, sodass sich Familie Schindler lauthals auseinandersetzte. Eigentlich verwunderlich, entbrennt der Streit ums Restaurant normalerweise bereits am dritten Abend des Urlaubs. Pack schlägt sich, Pack verträgt sich, sodass ich noch eine Runde drehen konnte und es dann in ein Lokal ging, welches wir vom Vorjahr kannten, in diesem Jahr aber noch nicht da gewesen waren. Die Laune war allerdings nicht mehr die Beste und der Abend endete schnell. Mama und Petra dackelten mit einem Umweg zur Abholung von Sachen aus dem Yumbo Einkaufszentrum vor und Papa, Josefine und ich trotteten alleine los. Angekommen am Bungalow kam uns Mama mit Kehrblech und Schaufel entgegen. Sie musste mal wieder einen Besucher aus Petras Zimmer entfernen. Die Kakerlaken scheinen wirklich eine besondere Bindung zu ihr zu haben.
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  • Day9

    Die vorletzte Nacht als Strohwitwe

    November 3, 2018 in Spain ⋅ ⛅ 20 °C

    Die vorletzte Nacht als Strohwitwe beendete mein Töchterlein sowas von pünktlich, dass ich den Rest des Tages wie ein Zombie umherwandelte. Sämtliche Versuche mich mit ihr hinzulegen scheiterten an enormem Widerstand, der sich mit Fingerchen in meinen Augen oder lautstarken Beschwerden äußerte. Dementsprechend schlecht war die Laune von Mutter und Kind und so ereignislos der Tag.

    Dieser endete dann beim Chino China Sol und der Frage meines Vaters, ob ich was getrunken hätte. Sah ich so scheiße aus?! Meine verwirrte Aussage „Nein, ich bin unterschlaft“ umschrieb die Situation mehr als passend. Umso besser, dass Mama und ich als Stammgäste, die sowieso wissen was drauf steht und was wir wollen, schon gar keine Speisekarte mehr bekommen, da direkt klar war was wir bestellen. Entsprechend überrascht war die Kellnerin, als wir die Anzahl der Vorspeisen verdoppelten und fragte mehrfach nach. Neben dem von uns bevorzugten a-la-carte Speisen gibt es im Chinasol das Buffet derzeit übrigens für 7,38 Euro. Ein Kampfpreis.

    Generell sind die Preise in den meisten Restaurants unheimlich günstig, was zum Großteil dem wachsenden All-In Angeboten zu verdanken ist. Im Vergleich zu den früheren Zeiten ist Playa de Ingles ein derart hart umkämpftes Pflaster, dass viele Läden aussterben. Im kleinen Center Gran Chaparral war früher die Hölle los, heute ist kaum noch ein Laden geöffnet.
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  • Day2

    Guten Tag Playa del Ingles, altes Haus!

    October 29, 2019 in Spain ⋅ ☀️ 24 °C

    Die Hoffnung, dass unsere Tochter lange schlafen würde, starb um 5:17 Uhr. Anfangs beschäftigte sich noch alleine im Kinderbett, danach krabbelte sie über ihre schlafende Mutter, um schließlich auf Papas Bauch herumzuspringen. Ab 6 Uhr übernahm Oma den Betreuungsdienst und wir anderen konnten noch weiterschlafen bzw. in meinem Fall weiterdösen. Drei Stunden (!) später und mit dem ersten Kaffeegeruch gesellte sich auch der Rest der Familie zum Frühstückstisch.

    Die erste Aufgabe für heute Bestand darin, die Vorräte aufzufüllen. Also ging es mit den Fashion styled Damen der Familie mit dem Mietwagen zum örtlichen LIDL Supermarkt.

    Wasser, Süßigkeiten, Nudeln in verschiedenen Variationen und Obst für die Jüngste. Und das wichtigste! Die Wasser, Bier und Cola-Light Vorräte wurden aufgefüllt, inbesondere auch Wasserkanister zum abkochen waren Bestandteil des Einkaufs. Schließlich soll die Pulvermilch für die jüngste möglichst keimfrei zubereitet werden. Im Ernst, die Trinkwasserqualität auf Gran Canaria gilt nicht als hoch und beinhaltet eine erhöhte Menge Fluor. Schon deshalb wird darauf verwiesen, ausschließlich gekauftes Wasser für die Zubereitung von Mahlzeiten und zum Trinken zu benutzen.

    Doch die kurze Nacht und die vielen Eindrücke führten dazu, dass unsere Tochter nach dem Einkauf schlafend vom Kindersitz des Autos ins Bett getragen wurde und erst vier Stunden später wieder aufwachte. Während die Jüngste im Mini-Pool Spaß hatte, machte sich Papa auf dem Weg zum Strand. Mal ein wenig bewegen. Das ging aber nicht ohne Abschiedsritual. Küsschen, umarmen, drücken und die Gartentür verschließen. Das machte den Abschied schwer, war aber zu süß.

    Mein Weg führte mich an die Calle las Dunes, der Strandpromenade von Playa del Ingles mit seinen „Blinki Blinki“ Shops, Restaurants und seinen mobilen Verkäufern. Ich ließ diese hinter mich und steuerte direkt ins Dunes & Tunes, der Irish Beach Bar, in der tagtäglich ab 16 Uhr Gitarrist Jimi Auftritt. Von Bon Jovi über Nirvana bis Metallica reicht sein Repertoire und es macht wirklich Spaß, in der Sonne zu sitzen, die Leute zu beobachten und ihm zu zuhören.

    Blick aufs Handy, blick aufs Bierglas. Ich war erschrocken über dieses Selfie, welches mir meine Frau von sich und unserer Tochter schickte. Nochmal. Blick aufs Handy. Blick aufs Bierglas. War ich schon so blau, dass ich nur noch verschwommen sah. Was sollte das und vor allem was war da los? Zeter und mordio! Schreit meine Tochter um Hilfe… oder doch meine Frau. Die darauffolgenden WhatsApp-Ausführungen ließen darauf schließen, dass „zuhause“ nur mal wieder quatsch gemacht wurde. Ok, puh… ein Blick aufs Bierglas: „Una cerveza grande por favor!“.

    Zum Abendessen trafen wir uns im spanischen Restaurant La Carreta wieder und die familiäre Diskussion weckte das dringende Bedürfnis in mir, meine technische Ausstattung zur akribischen Dokumentation, um ein Diktiergerät zu erweitern. Warum? Erstens versuche ich Fragmente eines Freisenbrucher Schlagaustauschs möglichst Original mitzuschreiben, bekomme aber gleichzeitig den Ellenbogen in die Seite gestoßen, wenn ich das Smartphone schon wieder in der Hand habe.

    Hm. Das Essen meiner Frau und meins war so lala. Das Fleisch war einfach zu lange in der Pfanne. Josefine hatte es geschmeckt und anscheinend hatte sie auch Balsamico für sich entdeckt. Die Anzeichen das Schalke in ein paar Minuten im DFB Pokal gegen Bielefeld spielte, ließen sich nicht verbergen. Mein Schwiegervater wurde leicht nervös, als um kurz nach Sieben der Hauptgang noch nicht da war. Er bestellte sich nur noch ein kleines Bier und benötigte nach Eintreffen seiner Bestellung nur 8 1/2 Minuten, um seinen Fisch samt Beilagen zu verdrücken. Ein kurzes „Tschüss und bis gleich“ in die Runde und er war ins Kölsche Eck verschwunden, um sich das Spiel anzusehen.

    Nachdem Josefine mir zwei weitaus älteren niederländischen Jungs auf dem benachbarten Platz fangen spielte und unter einem Werbeschild des angrenzenden Strip Clubs zur Musik eines Lokals tanzte und damit die umliegenden Tische zum Schmunzeln brachte, traten wir den Rückweg zum Bungalow an.

    Josefine fiel müde ins Bett und wir machten es uns auf der Terrasse bequem. Neben der morgigen Ausflugsplanung immer mit Blick auf die Fußball-App, um abschätzen zu können, ob Schwiegervater Rudi mit einem „Hey geil. Glückwunsch Schalke. Willste nen Bier“ oder alternativ mit den mitfühlenden Worten „Hey, wie geht’s dir? Willste nen Kummerbierchen oder können wir sonst was für dich tun?“ begrüßen sollten. Ersteres war an diesem Abend angebracht. Bielefeld – Schalke 2 : 3!
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You might also know this place by the following names:

Parque Botánico De Maspalomas, Parque Botanico De Maspalomas

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