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2025 Panamericana

Etappe 2, von Uruguay bis Mexiko, Baja California. Läs mer
  • Resans start
    22 juli 2025

    Planung / planificación Panam 25

    12 juli 2025, Schweiz ⋅ ☀️ 16 °C

    Nach fast drei Monaten in der Schweiz macht sich das Reisefieber wieder bemerbar. Die benötigten Reiseführer und Karten sind gekauft. Die Planung kann beginnen. Schön seit ihr wieder mit dabei auf unserer Reise. Wir freuen uns über alle „gefällt mir“.

    Después de casi tres meses en Suiza, la pasión por viajar vuelve a hacerse sentir. Se han comprado las guías de viaje y mapas necesarios. La planificación puede comenzar. Es fantástico tenerte de nuevo en nuestro viaje. Agradecemos todos los “me gusta”.
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  • Reisetag

    23 juli 2025, Schweiz ⋅ ☁️ 25 °C

    Es ist wieder soweit, die Reise geht weiter! Wie gewohnt werden wir von Peter und Ruth zum Flughafen gefahren. Ein letzter Umtrunk zusammen in der Edelweiss-Bar, dann gehts durch den Zoll und dann zum Gate. Kurz vor dem Embarking werden wir aufgerufen und man offeriert uns einen Platz in der First class, weil sie eine Familie zusammen platzieren möchten. Haben natürlich nichts dagegen und geniessen auf dem Upper Deck der Boing 747 eine angenehme Reise.Läs mer

  • Buenos Aires

    24 juli 2025, Argentina ⋅ ☀️ 9 °C

    Nach einem langen Flug glücklich gelandet, zügig durch die Migración und auch das Gepäck ist vollständig angekommen. Sogar den Rollator konnten wir unversehrt übernehmen.
    Dann mit Uber durch den morgendlichen Stau zum Hafen und jetzt warten wir auf die Fähre nach Colonia.Läs mer

  • Posada casa vieja

    24 juli 2025, Uruguay ⋅ ☁️ 14 °C

    Vom Flughafen direkt zum Fährhafen des Colonia Express. Alles ist so reibungslos verlaufen, dass wir sogar eine frühere Fähre hätten nehmen können. Aber man weiss ja nie und etwas Reservezeit ist immer besser. So verbringen wir einige Zeit im Hafenrestaurant bei Kaffee und Kuchen. Beim Einsteigen werde ich als „Rollatorfahrer“ bevorzugt behandelt. Alle wollen mir helfen.
    Am Hafen werden wir von Sandra abgeholt und zum Fahrzeug gebracht. Der Motor springt sofort an und wir fahren gemütlich zu Susanne und Ruedi und werden mit einem feinen Nachtessen überrascht.
    So, da wären wir nun, die Posada casavieja, unser Aufenthaltsort für die nächsten vier Wochen
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  • Posada casavieja, Woche 1

    28 juli 2025, Uruguay ⋅ ☀️ 12 °C

    Einige Eindrücke der ersten Woche. Wir fühlen uns als Posada-Keeper sehr wohl. Wir hatten verschiedene Gäste in dieser Woche. Brad aus den USA, Rebecca aus England und Christop und Mo, ein CH/USA Paar, aber jetzt sind wir wieder alleine und geniessen die Ruhe mit den Vierbeinern Mini und Tiger.
    Hier ein Link zur Posada: https://posada-casavieja.com
    Trotzdem hatten wir genügend Zeit Administratives für die Verschiffung, sowie die Verlängerung der Mercosur-Versicherung zu erledigen.
    Wir sind bereits mit dem Spediteur in Kontakt und klären die offenen Fragen. Alles in allem ist so eine Verschiffung doch eine komplizierte Sache. Aber vorerst geniessen wir noch die verbleibende Zeit hier in Uruguay. Vamos a ver!
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  • Posada casavieja, Woche 2

    4 augusti 2025, Uruguay ⋅ ☀️ 14 °C

    Die zweite Woche beginnt mit einer schlechten Nachricht. Die Reederei will unsere Gastankflaschen nicht mitnehmen. Ein Gasfrei-Zertifikat gibt es in Argentinien nicht und sie ausbauen, kontrollieren und wieder einbauen kostet 1000 USD pro Flasche und dauert auch viel zu lange. Sie einfach hier stehen lassen kommt für uns aber auch nicht in Frage, da wir sonst in Mexiko alles neu beschaffen müssten. Wir prüfen zur Zeit mit Seabridge was es für Alternativen gibt. Wir halten euch auf dem Laufenden.

    update vom 6.08.2025
    Aufgrund diverser Rückfragen zuerst eine Präzision. Es handelt sich um eine Verschiffung von Zarate, Argentinien nach Veracruz, Mexiko mit K-Line. Es ist wirklich so, dass K-Line zur Zeit nur Gasflaschen und -Tanks akzeptiert, wenn ein Zertifikat vorliegt. Dieses kann man aber in Buenos Aires und Umgebung nicht machen lassen 🤔.
    Glücklicherweise zeichnet sich bereits eine Lösung ab. Wir werden nun voraussichtlich ab Montevideo, Uruguay verschiffen, weil wir dort dieses Zertifikat bekommen. Kostenpunkt USD 250.-.

    Ansonsten war heute der „Palmen-Doktor“ hier und hat die Palmen gegen Ungeziefer geimpft. Dieses Prozedere muss alle zwei Monate gemacht werden, damit die Palmen gesund bleiben. Ist der Käfer einmal drinnen, kann die Palme nicht mehr gerettet werden.
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  • Posada casavieja, Woche 3

    11 augusti 2025, Uruguay ⋅ 🌙 14 °C

    Wir sind nun bereits die dritte Woche hier auf der Posada und fühlen uns fast schon als Einheimische. Wir haben auch immer wieder Gäste, die von Montevideo kommen oder in die Hauptstadt, respektive zum Hafen zurückkehren.
    Unsere Weiterreise wurde in der Zwischenzeit bestätigt, aber wir warten immer noch auf die Zustellung der Dokumente. Im Moment wissen wir noch nicht wann wir nach Montevideo fahren müssen um die Zollformalitäten zu erledigen. Vamos a ver!
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  • Erstens kommt es anders, und …

    19 augusti 2025, Uruguay ⋅ 🌧 16 °C

    zweitens als man denkt. Das Sprichwort passt genau zu unserer vierten Posada-Woche. Nachdem wir letzte Woche eine Bestätigung für den Transport ab Montevideo erhalten hatten, kommt nun die Meldung, dass das Schiff jetzt doch nicht in Montevideo anlegt. Wahrscheinlich haben sie zu wenig Fracht und nur für ein Wohnmobil steuern sie den Hafen nicht an. Soweit so Scheiss.
    Andere Lösung. Wir versuchen nun das Zertifikat in Montevideo zu bekommen und fahren dann ohne Gas über die Grenze nach Buenos Aires und geben unser Fahrzeug dort ab. Im Moment wissen wir noch nicht ob der Hafen in Argentinien das Zertifikat so akzeptiert.
    Vamos a ver.
    update 20.08.2025: Die Gasprüfung konnten wir gestern in Montevideo machen. Jetzt haben wir das Zertifikat an alle möglichen Stellen in Uruguay, Argentinien und Deutschland gesendet und warten nun ab was passiert. Es bleibt spannend!
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  • on the road again …

    24 augusti 2025, Uruguay ⋅ ☀️ 15 °C

    Nach ziemlich genau einem Monat geht unsere Mission „Posada-keeping“ zu Ende. Etwas wehmütig übergeben wir die Posada, den Hund Mini und den Kater Tiger wieder an Ruedi. Gäste empfangen, bewirten, abholen, unterhalten und anweisen war eine wirklich spannende Erfahrung. Insbesondere die zwei Vierbeiner sind uns sehr ans Herz gewachsen in dieser Zeit. Herzlichen Dank an Susanne und Ruedi für das Vertrauen.
    Nun geht es nahtlos ins nächste Abenteuer. Wir wissen immer noch nicht ob unsere Verschiffung von Zarate nach Veracruz klappen wird. Wir stehen heute Abend nahe der Grenze nach Argentinien und stellen uns auf eine kalte Nacht ein, da wir ja kein Gas mehr haben. Sollte es mit der Verschiffung nicht klappen, kehren wir auf die Posada zurück, machen unsere gebuchte Reise ohne Wohnmobil und überlegen dann wie wir weiterfahren wollen. Vamos a ver!
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  • San Antonio de Areco

    25 augusti 2025, Argentina ⋅ 🌙 15 °C

    Wir sind nun bereits wieder in Argentinien, ca. 60 km vor dem Hafen in Zarate, auf einem Campingplatz. Während der Fahrt hierher wurden unzählige Mails mit dem Agenten ausgetauscht und Schritt für Schritt alle anstehenden Fragen gelöst. (So hoffe ich wenigstens!🫰)
    Offenbar wurde das uruguayische Gas-Zertifikat und unsere selbstgebastelten Plomben von der Reederei K-Line akzeptiert. Nun sind wir zuversichtlich, dass wir am Donnerstag das Fahrzeug verschiffen können. Vamos a ver!
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  • Vorbereitung für die Verschiffung

    27–30 aug. 2025, Argentina ⋅ ☀️ 22 °C

    Nach und nach kommen alle Bewilligungen rein, die wir benötigen um morgen unser Fahrzeug abgeben zu können. Alle Anfallenden Kosten haben wir bezahlt und sind somit zuversichtlich, dass es klappen wird. Im Montevideo haben wir USD 385.- für das Gaszertifikat abgedrückt und hier für den Agenten und den Hafen total USD 1650.-. Dazu kommen dann noch die Frachtkosten, welche wir erst begleichen müssen, wenn das Schiff mit unserem Womo den Hafen verlassen hat. Nicht ganz billig die ganze Geschichte.
    Heute Nachmittag haben wir Andreas, unseren deutschen Reisegefährten der letzten Tage verabschiedet, der sich auf den Weg Richtung Paraguay macht. Buen viaje, amigo.
    Eine letzte Nacht hier auf dem Campingplatz bevor wir morgen früh zum Hafen fahren.
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  • Abgabe im Hafen 🫣🥵

    28 augusti 2025, Argentina ⋅ ☀️ 21 °C

    In aller Herrgottsfrüh verlassen wir den Campingplatz und fahren zum Hafen.
    Pünktlich erreichen wir den Treffpunkt und ebenso pünktlich erscheint Rosaria, unsere Ansprechperson für die Abgabe.
    In geradezu fröhlicher Stimmung werden wir durch das aufwändige Eintrittsprozedere geführt und zum Inspektionsplatz geführt.
    Ein freundlicher Hafeninspektor kontrolliert in unserer Anwesenheit das ganze Fahrzeug, schaut in jeden Schrank und in jede Ritze. Er nimmt sämtliche Reinigungsflüssigkeiten raus, da sie evtl. brennbare Substanzen enthalten. Dann kippt die Stimmung😡. Der Hafenverantwortliche will weder das Zertifikat noch unsere Plomben akzeptieren. Eine Riesendiskussion beginnt, unzählige Fotos werden herumgeschickt.
    …. warten, warten
    Zeitsprung: Wir sind jetzt bereits seit vier Stunden im Hafen. Wir müssen noch einen Kleber „Feuergefährlich“ entfernen, dann wird unser Fahrzeug akzeptiert.🥵
    Nun muss das Fahrzeug noch geröntgt werden.
    ….. warten, warten
    Dann kommt noch der Drogenfido und schnüffelt im ganzen Fahrzeug herum.
    Dann noch eine Stunde warten auf die Dokumente. Das wars. Nach 6 Stunden im Hafen fahren wir mit einem Taxi nach Buenos Aires. Damit es uns nicht zu einfach geht, überhitzt der Motor der alten Karre und wir müssen nochmals das Taxi wechseln.
    Dafür essen wir dann in einem guten Restaurant.
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  • Delta del Tigre

    29 augusti 2025, Argentina ⋅ ☀️ 21 °C

    Heute lassen wir es geruhsam angehen und buchen eine Touri-Tour im Delta del Tigre. Das Delta ist eines der Grössten weltweit und ist das Naherholungsgebiet der Porteños ( Einwohner von Buenos Aires) Beim Italiener machen wir eine Fleischpause und lassen den Abend gemütlich ausklingen.Läs mer

  • Museo Malvinas und Jardin japonés

    30 augusti 2025, Argentina ⋅ ☁️ 20 °C

    Das Museum Malvinas zeigt die Sicht Argentiniens zum Falkland-Krieg von 1982. Ein Krieg, der hier in Argentinien immer noch präsent ist, da Argentinien nach wie vor territoriale Ansprüche stellt. Sehr eindrucksvoll.
    Der Japanische Garten ist schön gemacht, aber zu dieser Jahreszeit (Winter) weniger farbig, da nicht Blütezeit ist. Folgerichtig essen wir am Mittag natürlich Sushi.
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  • Museo Evita

    31 augusti 2025, Argentina ⋅ 🌧 21 °C

    Eva „Evita“ Perón (1919 – 1952)

    Frühes Leben:
    Eva María Duarte de Perón wurde am 7. Mai 1919 in Los Toldos, Argentinien, in ärmlichen Verhältnissen geboren. Sie war das jüngste von fünf Kindern einer unehelichen Verbindung und wuchs in einfachen, ländlichen Verhältnissen auf. 1934 zog sie mit nur 15 Jahren nach Buenos Aires, um Schauspielerin zu werden. Dort begann sie eine Karriere als Radiomoderatorin, Sängerin und Filmschauspielerin und bewegte sich zunehmend in intellektuellen und politischen Kreisen.

    Begegnung mit Juan Perón:
    1944 lernte Eva bei einer Wohltätigkeitsveranstaltung Juan Domingo Perón kennen, damals Arbeitsminister und aufstrebender Politiker. Die beiden heirateten 1945, kurz bevor Perón 1946 zum Präsidenten von Argentinien gewählt wurde.

    Politische Rolle und Einfluss:
    Als First Lady übernahm Evita eine aktive und sehr ungewöhnlich mächtige Rolle. Sie setzte sich für die Rechte der Arbeiterklasse („Descamisados“) und der Frauen ein und unterstützte die Einführung des Frauenwahlrechts (1947). 1948 gründete sie die Fundación Eva Perón, die Krankenhäuser, Schulen, Waisenhäuser und Sozialprogramme finanzierte. Millionen von Armen erhielten direkte Hilfe in Form von Geld, Kleidung und Wohnungen.

    Beziehung zum Volk:
    Evita wurde von den einfachen Menschen geliebt und verehrt. Ihre Nähe zu den „Descamisados“ machte sie zur Symbolfigur für soziale Gerechtigkeit. Sie hielt emotionale Reden, besuchte Fabriken und Krankenhäuser und inszenierte sich als „Mutter der Nation“.
    Gleichzeitig spaltete sie die Gesellschaft: Während die Unterschicht sie vergötterte, war sie in wohlhabenden und konservativen Kreisen stark umstritten, da man ihr Populismus, Autoritarismus und Machtmissbrauch vorwarf.

    Kampf um die Vizepräsidentschaft:
    1951 wollte Evita das Amt der Vizepräsidentin übernehmen, stieß jedoch auf heftigen Widerstand innerhalb des Militärs und der politischen Elite. Unter massivem Druck zog sie ihre Kandidatur zurück.

    Krankheit und Tod:
    1950 wurde bei Evita Gebärmutterkrebs diagnostiziert. Trotz intensiver Behandlungen verschlechterte sich ihr Zustand schnell. Am 26. Juli 1952 starb sie in Buenos Aires im Alter von nur 33 Jahren. Ihr Tod löste eine beispiellose landesweite Trauer aus – über drei Millionen Menschen nahmen an den Trauerfeierlichkeiten teil.

    Nachwirkung und Mythos:
    Evita wurde zur Ikone der argentinischen Geschichte. Ihr Bild prägt noch heute Politik, Popkultur und Kunst. Während viele sie als Symbol der sozialen Gerechtigkeit feiern, betrachten Kritiker sie als Teil einer populistischen Machtstrategie. Ihr Leben inspirierte zahlreiche Bücher, Filme und Musicals – darunter das weltbekannte Musical „Evita“ von Andrew Lloyd Webber mit dem Hit „Don’t Cry for Me Argentina“.
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  • La Paz, Bolivia

    1 september 2025, Bolivia ⋅ 🌙 11 °C

    Wir erreichen den Flughafen von La Paz, der auf über 4000 m liegt. La Paz ist die höchstgelegene Regierungshauptstadt der Welt und liegt spektakulär in einem tief eingeschnittenen Talkessel der Anden, umgeben von schneebedeckten Gipfeln wie dem Illimani (6.438 m). Die Stadt befindet sich zwischen 3.200 und über 4.000 Metern Höhe, wodurch man je nach Stadtteil große Höhenunterschiede erlebt.

    Stadtbild und Atmosphäre
    Das Zentrum von La Paz liegt im Tal, während die ärmeren Viertel oft an den steilen Hängen kleben und die wohlhabenderen in höher gelegenen Zonen wie Zona Sur zu finden sind. Der Kontrast zwischen kolonialen Gebäuden, modernen Hochhäusern und traditionellen Märkten macht den Reiz der Stadt aus. Besonders prägend ist das geschäftige Treiben in den engen Straßen mit Minibussen, Straßenhändlern und bunten Märkten.

    Kultur und Besonderheiten
    • Hexenmarkt (Mercado de las Brujas): Hier verkaufen die cholitas (traditionell gekleidete Frauen) Kräuter, Amulette und auch Lama-Föten für Glücksrituale.
    • Seilbahnsystem (Mi Teleférico): Das modernste urbane Seilbahnnetz der Welt verbindet die verschiedenen Stadtteile über spektakuläre Schluchten hinweg – gleichzeitig Nahverkehrsmittel und Touristenattraktion.
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  • El camino de la muerte

    2 september 2025, Bolivia ⋅ ☁️ 4 °C

    Camino de la Muerte – wir haben’s geschafft! Von 4700 m.ü.M. hinunter auf 1200m.ü.M. vom Hochgebirge durch verschiedene Klimazonen bis hinunter in den Dschungel.
    Gestern wagten wir uns auf die berühmteste und gefährlichste Straße Boliviens: den Camino de la Muerte. Mit dem Mountainbike, versteht sich – denn wenn schon verrückt, dann richtig.

    Der Weg machte seinem Namen alle Ehre: schmal, rutschig, voller Steine und Schlaglöcher. Links die Felswand, rechts der Abgrund, und dazwischen kleine Wasserfälle, die uns mitten ins Gesicht prasselten. Abwechslung gab es reichlich – mal Schotter, mal Matsch, mal eine Flussdurchfahrt.

    Unser Guide Kenny fuhr vorneweg, immer mit einem beruhigenden Grinsen, während Guillermo im Bus hinter uns blieb – für alle Fälle. Wir meisterten die Strecke souverän, kämpften mit Dauerbremsen und holprigen Strassen. Doch je länger wir fuhren, desto mehr wich die Anspannung dem Spaß.

    Nach einigen Stunden, nass, dreckig und mit einem fetten Grinsen im Gesicht, erreichten wir das Ziel. Vor dem legendären Schild „Welcome to Death Road“ gab’s ein High-Five – Beweisfoto inklusive.

    Fazit: Ein Abenteuer zwischen Nervenkitzel und Spaß – und wir sind heil unten angekommen. Überlebt, durchgeschwitzt, matschbespritzt – und sehr zufrieden. 😅
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  • La Paz City Tour

    3 september 2025, Bolivia ⋅ ☁️ 16 °C

    La Paz – allein der Verkehr reicht, um ein Abenteuerbuch zu füllen. Hupen gehören hier zur Grundausstattung wie bei uns die Blinker (nur dass man letztere nicht benutzt). Wer durch die Strassen will, braucht Geduld, starke Nerven und ein gewisses Vertrauen in höhere Mächte.

    Zum Glück gibt es in dieser verrückten Stadt eine geniale Lösung: die Seilbahnen. Sie schweben elegant über allem Chaos hinweg und verbinden das tieferliegende Zentrum mit El Alto, wo man auf über 4.000 Metern Höhe merkt, dass Sauerstoff keine Selbstverständlichkeit ist. Dafür bekommt man als Belohnung eine Aussicht, die einem den Atem raubt – im wahrsten Sinnedes Wortes.

    Von oben sieht La Paz fast friedlich aus: bunte Häuser, die sich an die Hänge klammern, majestätische Berge im Hintergrund und winzige Minibusse, die wie Ameisen durch das Tal wuseln. Unten angekommen, taucht man wieder ein ins Getümmel – und stolpert direkt in den Hexenmarkt. Hier gibt’s alles, was man braucht, um Glück, Liebe oder wenigstens einen sicheren Straßenübertritt zu garantieren: Kräuter, Talismanen und sogar Lama-Föten für die ganz großen Wünsche.

    La Paz ist wild, laut, schräg – aber vom Teleférico aus einfach unschlagbar. Wer einmal über dieses Chaos hinwegschwebt, versteht: manchmal hat die Stadt ihren ganz eigenen Zauber.
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  • Tiwanaku & Copacabana

    4 september 2025, Bolivia ⋅ ☁️ 10 °C

    Heute hiess es Abschied nehmen von La Paz und eintauchen in die Welt der Vor-Inka. Unser Guide Carlos – charmant, witzig und mit unerschöpflichem Wissen – führte uns durch Tiwanaku. Zwischen Sonnentor, geheimnisvollen Steinköpfen und den Resten der Pyramiden konnten wir uns fast vorstellen, wie hier einst Zeremonien stattfanden. Zur Stärkung gab’s Lamafleisch – zart, würzig und für uns definitiv ein Highlight der bolivianischen Küche.

    Nach dem Mittagessen übernahm Fahrer René das Kommando auf der Strasse. Mit ruhiger Hand lenkte er uns entlang des Titicacasees. Links funkelte das tiefblaue Wasser, rechts glänzten die schneebedeckten Andengipfel – ein Panorama, das fast zu perfekt wirkte, um wahr zu sein.

    Brigitte verwandelte sich derweil in unsere offizielle Fotografin. Jeder Stopp wurde zur kleinen Fotosession, jedes Lama und jede Wolke musste ins Bild. René zeigte Geduld und parkte gern mal spontan am Strassenrand – offenbar geübt im „Fotostopp auf Zuruf“.

    Am Abend erreichten wir Copacabana – reich an Eindrücken, Bildern und Geschichten. Ein Tag voller Kultur, Kulinarik und Natur pur. Carlos und René haben ihn für uns unvergesslich gemacht. 🚐📸
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  • Isla de la luna und Isla del Sol

    5–7 sep. 2025, Bolivia ⋅ ☀️ 11 °C

    Die Nacht war eher kurz – oder besser gesagt: die Höhe hat uns den Schlaf geraubt. Sauerstoff scheint hier oben Luxusware zu sein, und unser Atem klingt im Dunkeln fast wie eine Lokomotive auf dem Altiplano.

    Am Morgen wartete dafür ein kleines Abenteuer: Mit dem Boot hinaus auf den Titicacasee, der immerhin doppelt so gross ist wie die Schweiz. Zuerst schipperten wir zur Isla de la Luna, wo wir den Tempel der Sonnenjungfrauen bestaunten – ein Ort voller Geschichten und einer Prise Mystik. Danach weiter zur berühmten Isla del Sol.

    Die Wanderung dort oben war ein Kapitel für sich: Jeder Schritt fühlte sich an wie eine kleine Bergbesteigung, aber die Aussicht machte jede Anstrengung wett. Ein endloser Horizont aus tiefblauem Wasser, Andengipfeln und uralten Inka-Gärten – wir fühlten uns winzig klein und gleichzeitig ziemlich privilegiert.

    Zum Mittagessen gab es frisch gefangene Forellen direkt aus dem See. Bolivianische Küche vom Feinsten – einfach, ehrlich, köstlich. Danach blieb uns nur noch, den Blick schweifen zu lassen und uns daran zu erinnern: Wir sind auf über 3800 Metern Höhe unterwegs, und doch fühlt sich dieser Tag an wie ein Stück vom Himmel.
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  • Puno, Peru

    6–8 sep. 2025, Peru ⋅ ☁️ 12 °C

    Noch immer kämpfen wir mit der Höhe – die Nächte sind eher eine Mischung aus Schlafexperiment und Sauerstofflotterie. Am Morgen führt uns unser Guide Carlos zur berühmten Pilgerkirche Nuestra Señora de Copacabana. Drinnen glänzt alles barock und golden, draussen wuselt das Leben auf dem lokalen Markt. Wir lernen: Hier kann man wirklich alles kaufen – von getrockneten Kräutern über Cocablätter bis zu Streetfood. (nicht für europäische Mägen).

    Danach bringt uns Carlos zur Grenze. Wir hatten Horrorvisionen von endlosen Schlangen und Stempelmarathons – aber siehe da: alles klappt problemlos. Einmal «Bolivia Adiós» und schon heisst es «Bienvenidos a Perú».

    Auf der anderen Seite übernimmt unser neuer Fahrer, der uns nach Puno chauffiert. Drei Stunden Fahrt später rollen wir an den Titicacasee, der uns nun von der peruanischen Seite aus anblinzelt. Neue Eindrücke, neue Leute – aber dieselbe dünne Luft. Mal sehen, ob die Höhenkrankheit auch den Grenzübertritt geschafft hat.
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  • Schwimmende Inseln der Uros

    7 september 2025, Peru ⋅ ☁️ 13 °C

    Der Schlaf will sich immer noch nicht so recht einstellen – vielleicht liegt es an der Höhe, vielleicht auch einfach an der ungewohnten Umgebung. Also Augenringe statt Souvenirs, aber wir bleiben tapfer.

    Mit dem Taxi gings mittags runter zum Hafen von Puno. Dort wartete schon unser Boot für den Ausflug zu den legendären schwimmenden Inseln der Uros. Kaum zu glauben: ganze Dörfer, die auf Schilf gebaut sind! Der Boden schwankt leicht unter den Füßen, wie ein weiches Trampolin. Die Uros leben hier noch immer nach alter Tradition – Häuser, Boote und sogar Spielzeuge bestehen aus Totora-Schilf. Wir hörten gespannt zu, wie uns erklärt wurde, dass die Inseln alle paar Wochen mit neuen Schilfschichten „repariert“ werden müssen, damit sie nicht untergehen.

    Nach diesem spannenden Einblick in eine ganz andere Welt kehrten wir zurück nach Puno. Für den letzten Abschnitt nahmen wir ein Torito, das lokale Dreirad-Taxi. Mit viel Gerumpel und einem fröhlichen Fahrer wurden wir zum Hotel zurückgebracht. Ein Hauch von Achterbahn – nur ohne Sicherheitsbügel.

    Schlafen? Vielleicht heute Nacht. Hoffentlich.
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  • Titicaca Train - von Puno nach Cusco

    8 september 2025, Peru ⋅ 🌙 11 °C

    Heute Morgen sind wir erstaunlicherweise nicht wie Zombies aus dem Bett gekrochen, sondern immerhin ein kleines bisschen ausgeschlafener als die letzten Nächte. Auf 4000 Metern Höhe ist die Luft aber nicht nur dünn, sondern auch furztrocken – jeder Atemzug fühlt sich an, als hätte man eine Handvoll Wüstenstaub inhaliert.

    Noch im Morgengrauen schaukelt uns ein Taxi zum Bahnhof von Puno. Dort wartet er schon auf uns: der legendäre Titicaca Train. Zehn ein halb Stunden lang rattert er durch die endlosen Weiten des Altiplano. Drinnen: kolonialer Luxus auf Schienen – Polstersessel, weiße Tischdecken, Kellner in feinem Zwirn. Draußen dagegen: das pralle Leben. Frauen in bunten Röcken mit Melonenhüten, Kinder, die uns lachend zuwinken, Lamas, die unbeeindruckt im Gleisbett herumstehen, und immer wieder die grandiose Bergwelt.

    Ein Höhepunkt der Fahrt: der Pass La Raya auf 4325 Metern über Meer. Wir fühlen uns, als hätte der Zug gerade die Wolken durchbrochen – nur ohne Jetlag und Sicherheitskontrolle.

    Am frühen Abend rollt unser Zug in Cusco ein. Wir taumeln ein wenig benommen aus dem Waggon und steuern unser Hotel Casa Andina an. Hier werden wir die nächsten Tage verbringen – und hoffen, dass die Luft zwar dünn bleibt, aber wenigstens die Nächte etwas voller Schlaf werden.
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  • Cusco

    10–13 sep. 2025, Peru ⋅ ☁️ 20 °C

    Gestern stand ein richtig schönes Wiedersehen auf dem Programm: Wir haben Orsina und Gian getroffen – Schweizer Camper-Freunde mit ihrem unverwüstlichen Duro. Schon im November 2024 kreuzten sich unsere Wege in Patagonien, im März 2025 in Santiago de Chile – und jetzt wieder hier in Cusco. Beim gemeinsamen Mittagessen flogen die Reisegeschichten nur so hin und her, begleitet von viel Lachen und einem Hauch Nostalgie.

    Heute tauchten wir in die Welt der Inkas ein. Das Museo Inka überraschte uns nicht nur mit fein gewebten Textilien, kunstvollen Gold- und Silberarbeiten und detailreichen Keramiken, sondern auch mit etwas Gänsehaut: echten Mumien aus der Inkazeit. Ein stiller, eindrücklicher Moment, der uns die Nähe zu dieser alten Kultur spüren ließ.

    Danach zog es uns hinaus auf den Plaza de Armas, flankiert von der wuchtigen Catedral de Cusco und der barocken Iglesia de la Compañía de Jesús. Die kolonialen Fassaden mit ihren geschnitzten Holzbalkonen erzählen noch heute von vergangenen Zeiten. Zwischen all den Touristen wuseln Straßenverkäufer durch die Menge – mit bunten Ponchos, Wollmützen und Mini-Alpakas aus Plastik. So verlockend das Angebot auch ist, unsere Rucksäcke sind rappelvoll. Souvenir-Shopping muss also warten.

    Cusco schenkte uns an diesen beiden Tagen Freundschaft, Geschichte und ein Stück echtes Anden-Leben. Ein perfekter Mix zwischen Herz und Kultur.
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  • Urubamba Tal

    11 september 2025, Peru ⋅ ☁️ 21 °C

    Heute sind wir wieder mit unserer Guide Liz unterwegs – Chauffeurservice deluxe! Wir werden in ein gemütliches Auto gepackt und durchs Heilige Tal der Inkas kutschiert.

    Erster Halt: Chinchero. Das kleine Dorf ist bekannt für seine Textilkunst, und wir sehen, wie aus Alpakawolle mit natürlichen Farben richtige Meisterwerke entstehen. Danach schlendern wir zu den Inka-Ruinen gleich oberhalb des Dorfes. Mächtige Mauern aus passgenauen Steinen, dazu die koloniale Kirche, die sich auf die alten Fundamente setzt – hier prallen zwei Welten sichtbar aufeinander. Von den Terrassen aus schweift der Blick weit über die Anden, und man versteht sofort, warum die Inkas diesen Ort als heilig betrachteten.

    Dann geht’s weiter nach Maras, wo die berühmten Salinen wie ein riesiges Schachbrett den Hang hinunterglitzern. Jede Salzpfanne schimmert in einer anderen Nuance von Weiß – fast so, als hätte Mutter Natur eine Farbpalette für „Gourmetsalz“ entworfen.

    Als Nächstes besuchen wir die geheimnisvollen Terrassen von Moray, eine Art botanisches Versuchslabor der Inkas. Runde Terrassen in einem tiefen Krater – Hightech-Gärtnerei auf 3500 Metern!

    Nach einem Mittagessen rollen wir hinunter ins grüne Urubamba-Tal. Dort sorgtunser Fahrer noch für ein bisschen Drama: Er setzt uns nämlich zuerst im falschen Hotel ab. Nach kurzer Aufregung („Ähm, das ist nicht unser Zimmer!“) werden wir dann doch ins richtige Quartier in Yucay verfrachtet.

    Fazit des Tages: spannend, eindrücklich, voller Farben – aber auch ziemlich anstrengend. Wir fallen ins Bett wie zwei müde Alpakas nach einer langen Schur.
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