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Reise ins Ungewisse

Ongoing project ✈️ Lue lisää
  • Start unserer Amazonas-Tour

    9. marraskuuta 2021, Peru ⋅ 🌧 30 °C

    Von Leticia aus geht es heute 75km weit nach Perú in das Amazonasgebiet hinein zur Zacambu Rainforest Lodge. Von hier aus werden wir die nächsten 4 Tage den Amazonas erkunden.

    Bevor wir ins Boot steigen und uns auf den Weg machen, drehen wir eine Runde über den lokalen Markt, wo uns ein Guide diverse Fische aus dem Amazonas zeigt, die wir in den kommenden Tagen verkosten werden. Da sind schon ein paar spannende Zeitgenossen dabei.

    Danach geht es ab aufs Boot und zusammen mit allen möglichen Lebensmitteln für die nächsten Tage fahren wir über den riesigen Amazonas... Zuerst Richtung Brasilien, dann wieder Perú, bis wir in unserer Lodge ankommen. Dort werden wir von unserem lokalen Guide empfangen und lauschen gespannt seinen ersten Erzählungen. Auf einem kurzen Rundgang über das Gelände erklärt er uns, dass während der 6 monatigen Regenzeit das Wasser schonmal 8 Meter höher sein kann und normalerweise alles unter Wasser steht. Er erzählt uns einiges über Kaimane, Fische und allerlei andere Tiere. Danach gibts direkt schon den ersten Amazonasfisch zum Mittagessen.
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  • Bienvenido a Colombia

    7. marraskuuta 2021, Kolumbia ⋅ ☁️ 23 °C

    Von Bogotá aus geht es direkt weiter nach Leticia, den südlichsten Zipfel von Kolumbien direkt am Amazonas. Nach einer wirklich nicht erholsamen Nacht am Flughafen, startet unser Flieger pünktlich Richtung Süden. Es geht nicht nur in den Amazons, sondern gleichzeitig auch zum ersten Mal in unserem Leben über den Äquator! In Leticia angekommen müssen wir uns noch eine Unterkunft suchen, werden dabei allerdings von einem Wolkenbruch überrascht. Also geht's direkt ins erstbeste Hotel auf der anderen Straßenseite. Nicht die allerbeste Wahl, aber für eine Nacht wird es reichen.

    Nach einer Mütze Schlaf machen wir noch einen kleinen Rundgang durch die Stadt und suchen uns ein schönes Plätzchen zum Abendessen.
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  • Adiós Zentralamerika

    6. marraskuuta 2021, Costa Rica ⋅ 🌧 20 °C

    Es ist so weit, nach knapp 11 Monaten Mexiko und Zentralamerika heißt es Abschied nehmen. Eigentlich wollten wir über Panama und dann mit dem Boot weiter nach Südamerika, aber wir haben gelernt, dass Corona einem schon mal einen Strich durch die Rechnung machen kann. Weil wir nicht geimpft sind, würde uns die Einreise nach Panama inkl. Quarantäne etc. für 3 Tage knapp 600 Euro kosten. Da wir nur etwa 3 Wochen in Panama bleiben wollten, war die Rechnung schnell gemacht... Grob übersetzt: scheiß auf Panama!

    Also geht es (leider) mit dem Flugzeug weiter nach Kolumbien. In wenigen Stunden überbrücken wir - Luftlinie gesehen - damit mehr Kilometer, als wir in bisher 11 Monaten zurückgelegte haben. Gleichzeitig startet ein verrücktes neues Abenteuer, dass wir sozusagen als Teil 2 unserer Reise ansehen.
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  • Puerto Limón

    31. lokakuuta 2021, Costa Rica ⋅ ☁️ 27 °C

    Nach all den wundervollen Erlebnissen der letzten Zeit, musste ja auch mal wieder was nicht so Schönes dabei sein. Unseren Ausflug nach Puerto Limón nämlich hätten wir uns einfach sparen können. Aber fangen wir Vorne an... Mit dem Bus sind wir unterwegs nach Limón und schon auf dem Weg in die Stadt hinein entdecken wir einfach nichts Sehenswertes. Um kurz nach 8 Uhr sind wir dann am Busbahnhof, ab zum Bäcker was zum Frühstück besorgen und dann ein Rundgang durch die Stadt. Geplant war eigentlich die Rückfahrt um 12:30 Uhr bereits um 8:30 Uhr allerdings stellen wir uns die Frage, was wir die nächsten 2 Stunden bis zum Bus um 10:30 Uhr noch machen sollen. Denn: Puerto Limón hat einfach nichts! zu bieten. Auf einem heruntergekommenen Gebäude am Wasser steht auf Spanisch: "Das Beste an Limón sind seine Leute". Ok, also auch die Einwohner haben schon verstanden, wie hässlich es hier ist. Angestachelt von unseren Witzen fängt Robin irgendwann an, die "tollsten" Ecken zu fotografieren, um die Stadt später mal anderen Reisenden (die wir nicht mögen) als super schönes Ziel zu verkaufen. Doch auch das stellt sich als äußerst schwierig heraus. Noch 1 1/2 Stunden bis 10:30 Uhr, wir wissen einfach nicht mehr was wir noch tun sollen. Also bleibt nur noch eins: seit Ewigkeiten gehen wir mal wieder zu McDonald's und essen ein McFlurry Eis. Dieses zusammen mit dem Weihnachts-Dekoladen mit Reggaemusik wird zum absoluten Highlight des kurzen Ausflugs.Lue lisää

  • Naturpark Cahuita

    30. lokakuuta 2021, Costa Rica ⋅ ⛅ 28 °C

    Die Karibikseite Costa Ricas gefällt uns immer mehr. Unser nächster Stopp heißt Cahuita und hier besuchen wir den gleichnamigen Naturpark. Der läuft wie sein Nachbar in Manzanillo auf Spendenbasis, was eine schöne Abwechslung zu all den Eintrittspreisen á la 15 Dollar aufwärts ist. Und auch hier werden wir absolut nicht enttäuscht!Lue lisää

  • Strandwanderung Puerto Viejo

    28. lokakuuta 2021, Costa Rica ⋅ ☁️ 28 °C

    Wir fahren mit dem Bus etwa 13km weiter Richtung Manzanillo zum Playa de Punta Uva und starten dort unseren Rückweg zu Fuß immer entlang des Strandes. Es ist wunderschön hier und viele Abschnitte der Strände laden zum Verweilen und Schwimmen im kristallklaren Wasser ein. Am Punta Uva laufen wir durch einen kleinen Waldabschnitt und siehe da - auf einmal läuft uns das erste Gürteltier unseres Lebens in freier Wildbahn praktisch vor die Füße. Damit hatten wir heute definitiv nicht gerechnet, umso schöner ist die Überraschung!Lue lisää

  • Naturpark Manzanillo

    27. lokakuuta 2021, Costa Rica ⋅ ☁️ 29 °C

    Heute geht's für uns in den Naturpark Manzanillo in der Nähe von Puerto Viejo. Wir sind recht überrascht, denn zum ersten Mal in Costa Rica wird kein Eintritt verlangt, sonder lediglich eine optionale Spende. Und unsere Verwunderung findet kein Ende, denn tatsächlich erleben wir den Park als einen der schönsten in Costa Rica bisher. Wunderschöne Sandstrände grenzen an raue Felsen und im Wald dahinter ist tierisch was los! Wir nehmen uns richtig Zeit, um die Gegend zu erkunden.Lue lisää

  • Abschied aus Tortuguero

    25. lokakuuta 2021, Costa Rica ⋅ ⛅ 30 °C

    Lange haben wir danach gesucht und darauf gewartet, fast schon hatten wir die Hoffnung aufgegeben. Dann haben wir ihn aber doch noch gefunden: den besonderen Ort in Costa Rica, der Ort, der lokalen Charme hat, der Ort, dem man das Pura Vida abkauft. Schade, dass es für uns in Costa Rica nicht so viele Ort mit diesem Charme gibt, aber das liegt wohl daran, dass wir vom restlichen, weniger touristischen und mehr authentischen Zentralamerika so verdorben sind. Tortuguero ist dieser besondere Ort für uns!Lue lisää

  • Nationalpark Tortuguero Teil 2

    25. lokakuuta 2021, Costa Rica ⋅ ⛅ 28 °C

    Weiter geht es im zweiten Teil des Nationalparks Tortuguero, rund um und auf den alten gleichnamigen Vulkan. Wir sind noch auf der Suche nach den 1 bis 2 cm großen Erdbeerfröschen, von denen uns Niklas in Alajuela erzählt hatte. Und tatsächlich, nach einiger Zeit findet Mandana den ersten dieser kleinen Exemplare. Außerdem stoßen wir hier wieder auf jede Menge Spinnen und auch Tukane sind wieder zu sehen. Der Ausblick vom Vulkan ist wunderbar. Wir lieben es immer wieder von oben einen Blick auf die Umgebung zu bekommen.Lue lisää

  • Nationalpark Tortuguero

    24. lokakuuta 2021, Costa Rica ⋅ ⛅ 29 °C

    Nach der Kanutour geht es noch zu Fuß in den Naturpark, um den Wald und den Strand an der Küsteseite zu erkunden. Die Gegend ist vor allem für die Eiablage der Schildkröten bekannt. Die Saison dafür geht zwar gerade zu Ende, aber die Spuren des Naturschauspiels sind überall zu sehen - Spuren im Sand, Löcher für die Eiablage, leider auch Schildkrötenpanzer von toten Schildkröten und sogar eine verspätete Babyschildkröte auf dem Weg zum Meer finden wir.Lue lisää

  • Kanutour im Nationalpark Tortuguero

    24. lokakuuta 2021, Costa Rica ⋅ ⛅ 29 °C

    Heute geht's mit dem Kanu durch die Naturschönheit des Nationalparks Tortuguero. Am Morgen geht's mit Arturo und einem weiteren Gast los. Für etwa 3 1/2 Stunden paddeln wir durch die Flussarme im Nationalpark. Schnell wird klar, dass es hier Unmengen an Tieren zu sehen gibt und Arturo genau weiß, wo diese zu finden sind. Er entdeckt Basilisken, Leguane, Faultiere, Kaimane, Vögel und Affen lange bevor wir auch nur erahnen können, wo sie sich befinden. Manchmal müssen wir sogar noch ein paar Sekunden suchen, obwohl er uns schon gezeigt hat, wo genau sich die Tiere verstecken. Nach etwa zwei Stunden zaubert er für jeden eine Tüte geschnittener Ananas hervor, die wir während der weiteren Fahrt genüsslich verzehren. Da macht es auch nichts, dass die Sonne erbarmungslos auf uns herab brennt. Bei all dieser Schönheit, von der wir umgeben sind, vergeht die Zeit wie im Flug.Lue lisää

  • Nachttour

    23. lokakuuta 2021, Costa Rica ⋅ 🌙 26 °C

    Für Mandana kostet es etwas Überwindung, Robin fiebert schon total darauf hin. Endlich machen wir eine Nachttour! Unser Guide Arturo holt uns um 6:30 Uhr am Abend ab und wir wandern in die Wälder. Direkt zu Beginn finden wir ein Babyopossum mit seiner Mama und wenig später entdecken wir ein Faultier bei der Futtersuche. Weiter geht's mit einer Menge Spinnen, Schlangen und Insekten. Sogar einen dieser 0,5cm großen aber unglaublich lauten leicht transparenten Frösche findet Arturo. Für 2 1/2 Stunden führt uns Arturo - immer eifrig auf der Suche nach mehr Tieren - durch die Nacht, bis wir erschöpft aber glücklich wieder in der Unterkunft ankommen. Letztendlich war es auch für Mandana weniger ecklig als erwartet und wir hatten jede Menge Spaß!Lue lisää

  • Tierisches Fotoshooting

    23. lokakuuta 2021, Costa Rica ⋅ 🌧 28 °C

    Heute geht's auf Tiersuche entlang des Strandes Richtung Norden. Geplant ist ein richtig früher Start um 5 Uhr inkl. Sonnenaufgang, aber da macht uns das Wetter gehörig einen Strich durch die Rechnung. Denn als unser Wecker klingelt, schüttet es wie aus Kübeln. Also entscheiden wir uns noch etwas länger zu schlafen und die Wanderung später zu starten. Gegen 9 Uhr regnet es immer noch leicht, dennoch starten wir unsere Entdeckungstour. Neben Basilisken, Affen und Spinnen stoßen wir auf einen ganzen Schwarm von Regenbogentukanen.Lue lisää

  • Anreise nach Tortuguero

    22. lokakuuta 2021, Costa Rica ⋅ ⛅ 26 °C

    Eigentlich war es gar nicht geplant und doch befinden wir uns auf der Reise nach Tortuguero. Eine recht spontane Entscheidung, da die Preise für Unterkünfte in Puerto Viejo - unser geplantes Ziel - übers Wochenende gerade so unbezahlbar hoch sind, dass eine Alternative her muss.

    Los geht's am Morgen mit dem Bus über Cariari und weiter nach La Pavona. Dort steigen wir in ein kleines Boot um und müssen den Rest der Strecke über einen Fluss zurücklegen. Anders ist dieses abgelegene Örtchen an der Karibikküste nicht zu erreichen. Schon diese Bootsfahrt entpuppt sich als Tour durch tolle Landschaft und die ersten Tiere lassen sich auch schon blicken. Das ist überhaupt der Hauptgrund, warum wir uns für die Reise hierher entschieden haben, denn wir hoffen auf zahlreiche tierische Momente in den nächsten Tagen.

    Weiter geht's mit einem Ortsrundgang durch Tortuguero und auch hier sehen wir direkt Tukane, Aras und vieles mehr! Ansonsten mutet die Gegend wie ein Mix aus Utila und Little Corn an. Auf der einen Seite die Karibikküste, auf der anderen der Rio Tortuguero fühlen wir uns fast wie auf einer Insel.
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  • Alajuela - Vulkan Poas - Heredia

    18. lokakuuta 2021, Costa Rica ⋅ 🌧 17 °C

    Das Wiedersehen mit Niklas uns Julia findet in Alajuela bei San José statt. Zusammen mit deren Freundin Carola mieten wir für ein paar Tage ein tolles Airbnb-Haus mit 3 Schlafzimmern, Bädern, Wohnbereich und schöner Küche. Sogar Waschmaschine und Trockner sind vorhanden.

    Neben dem Wiedersehen sind wir vor allem wegen demVulkan Poas hier, einem der aktivsten Vulkane Costa Ricas. Unser Ausflug dorthin beginnt am frühen Morgen, um die täglichen Wolkenbrüche zu umgehen. Allerdings haben wir kein Glück und bei Ankunft auf dem 2.600m hohen Vulkan ist bereits alles wolkenverhangen und es regnet ordentlich. Wenn die Wolkendecke gerade mal nicht so dicht ist, kann man einen verschwommenen Blick in Richtung Krater erhaschen. Die Gerüche und Geräusche lassen erahnen, was dort unten abgehen muss. Außerdem stehen hier ein paar Tafeln mit Bildern des Vulkans, sodass wir wenigstens auf Bildern sehen, was wir gerne im Original gesehen hätten. Etwas enttäuscht geht's zurück nach Alajuela, aber so ist die Natur nun mal.

    Neben dem Vulkan unternehmen wir noch einen Ausflug nach Heredia, eine andere Stadt nahe San José. Und dann heißt es nach 4 Tagen wieder Abschied nehmen. Highlight der letzten Tage war dann doch eher das leckere Essen aus der Küche und die gemeinsame Zeit.
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  • Jacó

    16. lokakuuta 2021, Costa Rica ⋅ 🌧 29 °C

    Ohje! Wo sind wir denn hier gelandet? Im Miami von Costa Rica? Erstmal die Fakten: Jacó ist eine mittelkleine Stadt an der Pazifikküste, die vom Surfen, Party und Touristen lebt. Neben Surfshops, Hotels und Restaurants gibt's nicht viel. Es wirkt so, als wurde Jacó eigens für Touristen aus dem Boden gestampft. Locals gibt's hier offensichtlich nur zum Arbeiten. Naja was sollen wir sagen... Der Strand ist ok, der Ort voll Touristen, die Unterkünfte im Preis-Leistung-Verhältnis völlig überteuert, ähnlich wie die meisten Restaurants. Für uns ist es wie Tamarindo in groß und deshalb kein Ort zum verweilen.

    In der Nähe von Jacó befindet sich der Nationalpark Carara und eine Brücke, von der man Krokodile sehen kann. Weil es in Jacó selbst ansonsten nichts für uns zu tun gibt, nutzen wir den Tag und fahren mit dem Bus dorthin. Der Park selbst ist schön angelegt, ein großer Rundweg führt uns durch die Natur und einige Tiere gibt es auch zu sehen. Aber wie so oft in Costa Rica ist der Eintrittspreis im Verhältnis mal wieder viel zu teuer. Nach der Wanderung durch die Natur entschließen wir uns zurück nach Jacó zu fahren, denn die Krokodile haben wir bereits bei der Durchfahrt mit dem Bus gesehen (wenig spektakulär).

    Das Kapitel Jacó ist also schnell abgeschlossen und wir freuen uns jetzt auf das Wiedersehen mit Niklas und Julia in Alajuela!
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  • Sámara

    14. lokakuuta 2021, Costa Rica ⋅ ⛅ 29 °C

    Weil es in Tamarindo so schrecklich war, sind wir schneller als gedacht in Sámara. Und hier gefällt es uns schon deutlich besser! Der Ort selbst ist nicht mehr ganz so überlaufen und amerikanisiert wie Tamarindo. Die Strände sind ebenfalls super. Leider haben wir an den ersten beiden Tagen gar kein Glück mit dem Wetter, denn es regnet ununterbrochen. Doch am dritten Tag geht's endlich von Sámara aus auf Entdeckungstour Richtung Norden zu einsamen Buchten und einem riesigen einsamen Strand.Lue lisää

  • Tamarindo

    10. lokakuuta 2021, Costa Rica ⋅ ⛅ 28 °C

    Es ist also soweit, wir fahren wieder nach Costa Rica. Unser erstes Ziel heißt Tamarindo, recht bekannt und wir haben auch schon einiges darüber gehört in den vergangenen Wochen. Dadurch haben wir etwas gemischte Gefühle, aber wir wollen uns auf jeden Fall ein eigenes Bild darüber machen. Los geht's in San Juan del Sur mit zwei Chickenbussen zur Grenze Peñas Blancas. Das sind unsere beiden letzten Fahrten mit dem Chickenbus, was uns doch trauriger macht als gedacht, denn wir haben uns inzwischen echt in diese Busse verliebt. Die Grenze kennen wir inzwischen schon ganz gut, immerhin sind wir jetzt schon das dritte Mal hier. Von hier aus geht's weiter nach Liberia und dann mit einem vierten Bus endlich bis nach Tamarindo. Dort angekommen finden wir Unmengen amerikanischer Touristen, unfassbar viel Verkehr und alles mögliche an amerikanischen Restaurants vor. Der erste Eindruck ist nicht sonderlich positiv und wird nicht gerade besser, als wir eine kleine Runde durch die Stadt drehen und uns die Preise anschauen. Und schon vermissen wir Nicaragua so richtig. Die Preise in Restaurants aber auch im Supermarkt hängen dem europäischen Standard in nichts hinterher.

    Da uns die Stadt nicht gefällt, flüchten wir uns an den Strand, der ist nämlich ziemlich schön, so typisch costaricanisch halt. Dennoch kann uns dieser Ort nicht von sich überzeugen, weshalb wir nach zwei Nächten direkt wieder abreisen. Fazit: Tamarindo ist die ewige Fahrerei mit dem Bus für uns definitiv nicht wert!
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  • San Juan del Sur

    8. lokakuuta 2021, Nicaragua ⋅ 🌧 29 °C

    Auf unserem Weg nach Costa Rica liegt noch ein letzes Ziel: San Juan del Sur. Hier, bereits relativ nah an der Grenze, machen wir unseren letzten Stopp, bevor wir Nicaragua nach insgesamt fast 3 Monaten endgültig verlassen werden.

    Was haben wir nicht schon alles über diesen Ort gehört. Surfparadies, Entspannungsoase, Partyhotspot. Zeit, dass wir uns eine eigene Meinung bilden. Tatsächlich ist der kleine Ort ganz süß, aber anders als der Rest Nicaraguas, weil sehr amerikanisiert. Viele amerikanische Urlauber und Auswanderer haben sich den Ort nach ihrem Geschmack gestaltet. Uns gefällts - allerdings nicht so gut, dass wir länger als geplant bleiben würden.

    Nach langer Zeit heißt es Abschied nehmen aus Nicaragua. Abschied nehmen von unseren geliebten Chickenbussen. Abschied nehmen vom aus unserer Sicht noch eher traditionellen Zentralamerika. Denn jetzt heißt es weiter reisen nach Costa Rica und diesem Land eine zweite Chance geben, uns von sich zu überzeugen. Beim ersten Mal wars halt einfach doch zu teuer, touristisch und irgendwie nicht mehr mit dem typischen Zentralamerika-Feeling verbunden. Dennoch sind wir gespannt auf Costa Rica Teil 2.
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  • Leon No. 2

    4. lokakuuta 2021, Nicaragua ⋅ ☀️ 30 °C

    Auf dem Rückweg nach Granada, wo wir unsere Rucksäcke während der letzten Woche stehen gelassen haben, um etwas leichter unterwegs zu sein, machen wir noch unseren zweiten Stopp in Leon. Vor etwa 3 Monaten waren wir das erste Mal hier und fanden es wunderbar. Den Mitarbeitern im Hostel hatten wir damals schon versprochen, dass wir zurückkommen werden. Und tatsächlich war die Freude groß, als sie uns schon von Weitem eintrudeln sahen.

    Hauptsächlich sind wir nochmal hier wegen des leckeren und günstigen Essens, aber natürlich finden wir immer eine Beschäftigung, also geht's noch ab auf die Kathedrale den Ausblick genießen. Schon am nächsten Morgen allerdings verabschieden wir uns, denn das Gefühl, Nicaragua nun verlassen zu wollen, macht sich mehr und mehr breit.

    Auf dem Weg nach Granada gibt's dann noch einen Stopp in Managua, wo wir versuchen Robin's Meinung über die Stadt etwas ins Positive zu heben. Da Managua aber wirklich nichts Besonderes zu bieten hat, klappt das einfach nicht!
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  • Somoto Canyon

    3. lokakuuta 2021, Nicaragua ⋅ ⛅ 29 °C

    Lange haben wir darauf gewartet, jetzt ist es endlich soweit. Es geht in den Somoto Canyon. Der Canyon liegt ganz im Norden, direkt an der Grenze zu Honduras. Wahrscheinlich das letzte große Highlight in Nicaragua, also gilt es das Abenteuer in vollen Zügen zu genießen.

    Mit unserem Guide geht die Wanderung los zum Einstieg in den Canyon. Es ist schon ein komisches Gefühl nur mit einer Schwimmweste, Badesachen und einer Gopro bewaffnet in den Canyon zu gehen. Aber schon bald eröffnet sich uns die volle Schönheit dieses Abenteuers. Die Felswände an den Seiten werden immer enger, steiler und höher und die Fortbewegung hier variiert zwischen laufen, schwimmen, springen und sich treiben lassen. So legen wir unseren Weg durch den Canyon zurück und sind fasziniert von allem: der Schönheit der Natur, der Farbe des Wassers, die Zeichen des Wasserspiegels, die sich an der Felswand gebildet haben und uns zeigen, dass diese Regenzeit nicht viel Wasser gebracht hat. Tatsächlich wäre diese Tour ohne Guide nicht möglich gewesen, denn alleine hätten wir oft keinen Weg gefunden, die Tour fortzusetzen geschweige denn gewusst, wo wir ins Wasser springen müssen, um nicht auf Steinen zu landen. Und tatsächlich traut sich auch Mandana das erste Mal von etwas weiter oben ins Wasser zu springen. Wir haben eine Menge Spaß und der Tag vergeht wie im Flug!
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  • Wanderung südlich Estelí

    2. lokakuuta 2021, Nicaragua ⋅ ⛅ 23 °C

    Heute steht ein stressiger Tag auf dem Programm, aber wir haben uns das selbst so ausgesucht. Am Morgen und frühen Nachmittag geht's auf eine lange Wanderung, bevor wir am späten Nachmittag noch weiter nach Somoto fahren wollen. Also geht's ganz früh raus aus den Federn und mit dem Bus zur Rancho Don Luis. Hier erwartet uns einer der schönsten Aussichtspunkte Nicaraguas. Wir sind hin und weg und haben schon wieder unfassbares Glück mit dem Wetter. Die Sicht ist so gut, dass wir sogar die Vulkan-Kette am Pazifik sehen können - einfach nur atemberaubend! Lustigerweise treffen wir hier auf drei junge Schüler, die für ein Schulprojekt Leute befragen müssen, da machen wir direkt gerne mit und unterstützen wo wir können. Als wir uns endlich los reißen können, fällt uns auf, dass wir bisher noch keinen der 25km zurückgelegt haben. Also geht die wilde Wanderung mit etwas mehr Tempo als geplant los. Die Landschaft hier ist wirklich toll und sieht irgendwie gar nicht so tropisch aus wie sonst immer. Stattdessen finden wir hier Pinienwälder und Wiesen vor. Nach einiger Zeit kommen wir endlich am zweiten Ziel der Wanderung an, den Skulpturen von El Jalacate. Diese alten Steinskulpuren am Berg sind recht spannend, allerdings sehen wir hier auch zum ersten Mal fast reife Ananas wachsen, was mindestens genauso faszinierend ist.

    Nun liegt der längste und wohl auch langweiligste Teil der Strecke vor uns, und weil das so ist, entscheiden wir uns für eine Runde Hitchhiken, die uns 4km spart. Das klappt auch recht schnell und gut und so kommen wir zügig am Wasserfall Estanzuela an. Nachdem wir auch dieses Highlight ausgiebig genossen haben, steht noch die Wanderung zurück nach Estelí an. Und tatsächlich schaffen wir dort den Bus nach Somoto wie geplant.
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  • Cerro Apante

    1. lokakuuta 2021, Nicaragua ⋅ ⛅ 24 °C

    Bevor wir abreisen soll es noch auf den zweiten Aussichtspunkt gehen, den Cerro Apante auf der anderen Seite der Stadt. Dieser ist etwas mehr mit Wandern verbunden. Schon am Eingang zum Wanderwege werden wir vom zweiten Faultier in Nicaragua überrascht, das einfach kopfüber auf Augenhöhe aus dem Baum hängt. Da muss Robin einfach mal versuchen das verrückte Ding am Kopf zu kraulen. Das Fell fühlt sich etwas filzig an und tatsächlich kennt sich das Faultier mit Kraulen nicht so gut aus wie Katzen oder Hunde, denn es dreht sich direkt um, schaut krimmig und faucht Robin an. Eine kurze Zeit beobachten wir es noch, aber allzu viel passiert nicht mehr, also starten wir die Wanderung hoch auf den Berg. Der erste Stopp liegt auf etwa halber Strecke, hier stürzt ein beeindruckender Wasserfall in die Tiefe. Noch beeindruckender ist allerdings die Aussicht auf der Spitze des Berges. Deutlich höher als der andere Aussichtspunkt eröffnet sich uns hier ein wunderbarer Blick in die Landschaft. Nachdem wir eine Zeit lang die Blicke über die Gegend haben schweifen lassen, geht's zurück in die Stadt und mit dem Bus ab nach Estelí.Lue lisää

  • Mirador el Calvario

    30. syyskuuta 2021, Nicaragua ⋅ ⛅ 27 °C

    Nahe der Stadt Matagalpa gibt's einen Aussichtspunkt, den wir uns natürlich nicht entgegen lassen können. Man sagte uns, dass die Gegend am Abend und in der Nacht nicht ganz so sicher sei soll, aber da wir tagsüber unterwegs sind, dürfte das ja kein Problem sein. Ist es auch tatsächlich nicht. Wir laufen zwar mitten durch eine sehr arme Gegend, aber die Menschen hier sind alle unfassbar nett, grüßen uns mit strahlenden Augen und sind offensichtlich sehr interessiert an uns "verirrten" Wanderern. Der Weg auf den Hügel lohnt sich aber allemal, denn die Aussicht ist überragend!Lue lisää

  • Selva Negra

    30. syyskuuta 2021, Nicaragua ⋅ ⛅ 22 °C

    Ein großes Gebiet in Nicaragua haben wir bisher nich gar nicht besucht - den bergigen Norden des Landes. Und genau in diese Richtung geht es nun. Wieder mal steht ein Reisetag mit dem Chickenbus auf dem Programm, doch das wird für uns nie langweilig. In Managua müssen wir einmal umsteigen, was mit den Stadtbussen inzwischen auch schon super klappt. Schließlich kommen wir in Matagalpa an, doch nach dem langen Tag im Bus passiert nicht mehr viel. Direkt am nächsten Morgen jedoch geht's zum nicaraguanischen Schwarzwald. Die bergige Gegend hier im Norden ist vor allem für eins bekannt: Kaffee! Und das bekommen wir auch schnell zu sehen, denn Kaffeeplantagen gibt's hier wirklich überall. Zu unserer Überraschung siehts hier tatsächlich auch etwas wie im Schwarzwald aus! Na gut, die Pflanzen im Wald sind teilweise doch etwas tropischer, aber das Ganze kommt dem Original doch schon recht nah. Also laufen wir uns erstmal die Füße wund und dürfen uns im Anschluss über ein leckeres Stück Kuchen, frischen Kaffee und für Mandana eine heiße Schokolade freuen.Lue lisää