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Reise ins Ungewisse

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  • Radausflug zum Strand El Garrapatero

    2022年4月20日, Südsee ⋅ ⛅ 26 °C

    Unser erster richtiger Tag auf einer der Inseln von Galapagos. Und den müssen wir natürlich nutzen! Nach dem Frühstück schwingen wir uns auf unsere Tratesel und machen uns auf den 16km langen Weg zum Strand. Kamera und Schnorchel-Equipment haben wir natürlich auch mit dabei. Umso mehr wir aus der bewohnten Gegend hinaus radeln, desto schöner wird die Natur. Auf dem Vulkangestein wächst nicht allzu viel, aber die Fauna wirkt auf uns einzigartig. Zumindest haben wir solche Pflanzen bisher noch nicht gesehen. Nach ein paar Kilometern stolpern wir wieder mal über eine Landschildkröte, die am Wegesrand genüsslich ein paar saftig grüne Blätter vertilgt - sie lässt sich von uns wenig stören.

    Ein paar hundert Meter vom Strand entfernt stellen wir unsere Räder ab und laufen den Rest. Auch hier ist wieder tierisch was los. Allerlei verschiedene Echsen, Vögel, Raupen und andere Tierchen flitzen und fliegen um uns herum. An einer kleinen Lagune kurz vorm Strand entdecken wir dann noch zwei Flamingos auf Futtersuche. Weiter geht's durch feinsten weißen Sand bis zum Meer und dort sind einige dieser für Galapagos typischen schwarzen Echsen mit Stacheln auf dem Rücken unterwegs. Außerdem rennen wie immer verschiedenste Krebse vor uns davon und die Pelikane fliegen durch die Lüfte. Und auf einmal ist da in Strandnähe ein riesiger Schwarm Haie unterwegs. Schwer zu sagen, wie viele es insgesamt sind, aber definitiv mehr als 20. Wahrscheinlich auf Futtersuche ziehen sie Kreise durchs nicht so tiefe Wasser. Dieses Spektakel schauen wir ins natürlich einige Zeit in Ruhe an, bevor wir etwas weiter entfernt selbst in den kühlen Pazifik springen. Mit dem Schnorcheln klappt es heute leider nicht, denn die Sicht unter Wasser ist miserabel. Das ist aber nicht schlimm, stattdessen plantschen wir vor uns hin, bis uns kühl wird und dann geht's langsam auf den Rückweg.

    Leider fängt es während der Fahrt zurück bergauf nach Bellavista an zu regnen, sodass wir ziemlich nass werden. Zum Glück ist es trotzdem noch eher warm und wieder sind am Wegesrand einige Landschildkröten unterwegs - eine größer als die andere. Durchnässt aber überglücklich endet unser Ausflug am Nachmittag mit Schokokuchen und Cola in unserem Airbnb.
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  • Überfahrt nach Santa Cruz

    2022年4月19日, エクアドル ⋅ ⛅ 26 °C

    Wie gestern schon geplant sind wir direkt um 7 Uhr schon auf dem Weg zur Insel Santa Cruz. Aber keine Sorge, am Ende des Trips kommen wir noch für eine Woche zurück nach San Cristóbal. Die Fährfahrt läuft unkompliziert, es ist nicht allzu bequem auf dem Boot, dafür dauert die Fahrt aber auch keine zwei Stunden. Wir haben ein kleines voll ausgestattetes Airbnb für uns gefunden, das etwas abseits der größeren Hafenstadt im Nachbarort Bellavista liegt. Dort checken wir in aller Ruhe ein.

    Mit den Fahrrädern der Unterkunft geht's dann zurück in die Hafenstadt Puerto Ayora, denn natürlich wollen wir uns auch hier in Ruhe umschauen. Es ist zwar etwas schöner hier, als die Ortschaft auf San Cristóbal, aber immer noch nicht wirklich schön. Am Hafen halten wir wieder Ausschau nach Tieren und Mandana entdeckt neben Seelöwen, Krebse und Leguanen auch eine Schildkröte im Wasser. Weiter geht's mit den Rädern durch die Stadt und wir schauen uns alles etwas genauer an. Es gibt ein paar ganz niedliche Ecken, viele fancy Restaurants und einiges an Geschäften. Als Robin über einen spitzen Gegenstand fährt und der den Hinterreifen zerlegt, ist allerdings erstmal ein Zwangsstopp im Fahrradladen angesagt. 10 Minuten und 1$ später funktioniert aber wieder alles einwandfrei. Also noch kurz eingekauft und dann mit dem Rad zurück nach Bellavista. Und ganz unverhofft sichten wir dann noch einige Landschildkröten auf dem Weg. Was für eine tolle Überraschung. Jetzt heißt es aber entspannen, denn für morgen steht eine größere Tour auf dem Programm.
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  • Auf nach Galapagos

    2022年4月18日, エクアドル ⋅ ⛅ 24 °C

    Endlich ist es soweit - schon lange haben wir diesem Moment entgegengesehnt. Von Guayaquil aus geht's mit dem Flugzeug nach Galapagos! Am Morgen brechen wir mit bester Laune auf und am frühen Nachmittag setzen wir Fuß auf die Insel San Cristóbal.

    Für die Erkundung von Galapagos nehmen wir uns 3 Wochen Zeit. Unsere Flüge gehen nach und von San Cristóbal, die Insel selbst schauen wir uns deshalb am Ende dieser 3 Wochen genauer an. Heute wird es nur ein Zwischenstopp, denn morgen in der Früh geht's mit der Fähre direkt weiter auf die Insel Santa Cruz.

    Trotzdem lassen wir es uns aber nicht nehmen, Puerto Baquerizo Moreno - den Ort auf San Cristóbal - ausgiebig zu erkunden. An der Promenade sichten wir die ersten größeren Leguane, große Krabben, Pelikane und andere Vögel und natürlich Seelöwen ohne Ende. Vor allem die Seelöwen machen uns richtig Spaß. Lautstark spielen und kämpfen sie miteinander und einige Jungtiere sind auch mit dabei, die sich munter ins Geschehen mit einmischen. Am Abend schauen wir uns noch den Sonnenuntergang an und schon ist der erste (halbe) Tag auf der Insel vorbei. Wir freuen uns auf tolle Erlebnisse!
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  • Guayaquil 2.0

    2022年4月16日, エクアドル ⋅ ⛅ 28 °C

    Bevor wir ins große Abenteuer Galapagos aufbrechen verbringen wir noch ein paar Tage in Guayaquil. Neben ein paar letzten Erledigungen steht noch ein bisschen Sightseeing auf dem Programm. Zuerst geht's in den Stadtteil Las Peñas, der auf dem Hügel Santa Ana nahe der Innenstadt gebaut ist. Oben steht ein Leuchtturm, von dem man einen tollen Blick über die Stadt und den riesigen Fluss "Río Guayas" mit über 2km Breite hat. Danach fahren wir mit der Seilbahn über eben diesen Fluss und genießen die tolle Aussicht auf die Stadt.もっと詳しく

  • Montañita und Olon

    2022年4月14日, エクアドル ⋅ ⛅ 23 °C

    Nach ein paar tollen Tagen mit unseren Freunden ziehen wir ein paar Orte weiter nach Montañita. Der Ort ist vor allem für eines bekannt: Party. Deswegen suchen wir uns eine Unterkunft eher außerhalb der Stadt und werden nicht enttäuscht. Es ist überraschend schön und ruhig.

    In Montañita gibt's alles, was der Partytourist so braucht. Verschiedenste Restaurants, Bars und natürlich einige Clubs. Ins Nachtleben stürzen wir uns hier zwar nicht, aber es ist interessant sich diese Gegend anzuschauen. So schlendern wir mehrfach zu verschiedenen Tageszeiten durch die Stadt - immer begleitet vom Geschrei der zahlreichen Verkäufer.

    Über den Strand und einen Aussichtspunkt erreichen wir den Nachbarort Olon, der einen ganz anderen Flair verbreitet. Alles ist etwas ruhiger und irgendwie auch schöner. So ein bisschen stehen beide Orte trotz weniger Kilometer Entfernung im Kontrast zueinander.
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  • Nationalpark Machalilla

    2022年4月13日, エクアドル ⋅ ⛅ 25 °C

    Heute fahren wir mit Julia und Niklas zum Los Frailes Strand, ein kleiner Teil des riesigen Parque Nacional Machalilla. Hier unternehmen wir eine - im Verhältnis zu den Bergen - kleine Wanderung, die es aufgrund der Hitze aber dennoch ganz schön in sich hat. Durch die Niederschläge in der Regenzeit sind die meisten Pflanzen saftig grün und tragen farbenfrohe Blüten. Natürlich gibt's im Park auch wunderschöne Strände, nur schwimmen ist wegen der starken Strömungen leider nicht so empfehlenswert.もっと詳しく

  • Ayampe

    2022年4月11日, エクアドル ⋅ ⛅ 24 °C

    Weiter geht's nach Ayampe, wo wir unsere Freunde Julia und Niklas wieder treffen. Auf dieses Wiedersehen haben wir seit Costa Rica schon länger gewartet und freuen uns sehr darauf.

    Gleichzeitig geht's für uns zum ersten Mal seit Anfang Januar wieder ans Meer. Zusammen mit den beiden erkunden wir Aympe und Umgebung. Am Abend sehen wir vom Strand aus sogar das erste Mal etwas Biolumineszenz im Meer.もっと詳しく

  • Guayaquil

    2022年4月9日, エクアドル ⋅ ☁️ 28 °C

    Von Riobamba aus geht's mit dem Bus in die Großstadt Guayaquil. Nach unserer bisher längsten Busfahrt in Ecuador kommen wir auf Meereshöhe und bei heißen Temperaturen am Ziel an. Nach mehreren Wochen in den Bergen gleich eine doppelte Umstellung.

    In Guayaquil beziehen wir unsere Unterkunft und versuchen in der Hitze nicht zu sehr ins schwitzen zu kommen. Am nächsten Tag erkunden wir einige Ecken der Großstadt. Wir ziehen in der Innenstadt von Park zu Park, schlendern über die überraschend schöne Promenade und beobachten das geschäftige Treiben.
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  • Fiesta in Riobamba

    2022年4月7日, エクアドル ⋅ ⛅ 13 °C

    Nach unserem tollen Wandertag erwartet uns noch eine Überraschung in Riobamba. Zurück im Hostel werden wir von unseren Hosts angesprochen, dass heute die Festlichkeiten im April mit einem großen Umzug gestartet werden und wir uns das auf gar keinen Fall entgehen lassen dürfen.

    Kurze Zeit später stehen wir zusammen mit gefühlt allen Einwohnern der Stadt am Straßenrand und fiebern dem Start der Festlichkeiten entgegen. Und dann geht's mit viel Musik, Tanz und tollen traditionellen Kleidern los. Knapp zwei Stunden lang marschieren und tanzen die Menschen an uns vorbei. Ein bisschen ists wie beim Fasching in Deutschland, nur etwas militärisch angehaucht.
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  • Vulkan Chimborazo

    2022年4月7日, エクアドル ⋅ ⛅ 8 °C

    Unsere letzte große Wanderung, bevor wir die Berge erstmal für ein paar Wochen verlassen. Heute soll es nochmal hoch hinaus gehen, denn der höchste Berg Ecuadors steht auf dem Programm. Mit dem Bus fahren wir von Riobamba aus zum 6.263m hohen Vulkan Chimborazo, dessen Spitze aufgrund der Erdkrümmung der am weitesten entfernte Punkt vom Erdmittelpunkt ist! Ganz nach oben geht's natürlich auch heute wieder nicht, aber mit etwas Glück und den passenden Bedingungen erreichen wir eine neue Rekordhöhe für uns.

    Doch erstmal ist die Enttäuschung recht groß, als wir aus dem Bus aussteigen und die Sichtweite etwa 20m beträgt. Für die ersten Kilometer der Wanderung wird das auch nicht besser. Als wir dann irgendwann die erste dichte Wolkendecke durchdrungen haben, können wir wenigstens ein kleines bisschen den Vulkan sehen. Trotzdem denken wir zu diesem Zeitpunkt bereits darüber nach, dass wir am nächsten Tag einfach nochmal die gleiche Wanderung - dann hoffentlich mit besserer Sicht - unternehmen.

    Doch dann die große Wendung! Auf dem Weg vom ersten zum zweiten Refugium wird die Sicht langsam besser und die Wolken spielen mit dem Gipfel des Chimborazo. Bei der Laguna Condor Cocha endet die Reise nach oben und tatsächlich haben wir hier mit 5.100m Höhe unseren bisherigen Höhenrekord eingestellt. Wir stapfen bei Eiseskälte durch den tiefen Schnee um die Lagune und genießen die atemberaubende Aussicht auf die Steilwand vor uns. Ganz nebenbei werden wir noch gebeten für ein paar Aufnahmen eines Dokumentarfilm vor die Kamera zu treten und dann geht's bergab.

    Das Glück ist auch weiterhin auf unserer Seite, denn die Wolken verziehen sich immer mehr und auch die Sonne kommt zwischenzeitlich zum Vorschein. Und dann passiert das, was wir heute nicht mehr für möglich gehalten hätten. Denn exakt an der Stelle, an der Mandana auf dem Weg nach oben noch sagte "hier hätte man bestimmt die schönste Sicht, wenn heute keine Wolken am Himmel wären" kommt hinter dünnen Wolken auch der Gipfel des Chimborazo zum Vorschein. Wir sind überwältigt und überglücklich, können unser Glück insgesamt kaum fassen. Weiter unten laufen uns dann noch Unmengen Vicuñas über den Weg, die wir auf dem Weg nach oben noch vergeblich gesucht hatten. Und so endet eine sagenhafte Wanderung mit Glücksgefühlen ohne Ende.
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  • Riobamba

    2022年4月6日, エクアドル ⋅ ⛅ 18 °C

    Nach etwas Ruhe in Latacunga und Baños - ja so richtig 100% nichts tun gibt's bei uns irgendwie nicht - geht's Robin deutlich besser und wir können nach Riobamba aufbrechen. Die Strecke mit dem Bus verläuft durch weiterhin tolle Natur vorbei an Vulkanen, Canyons und Flüssen. Riobamba selbst ist nicht die schönste Stadt in Ecuador, aber sie soll für uns als Ausgangspunkt für die Wanderung zum höchsten Vulkan Ecuadors - dem Chimborazo - dienen. Am Anreisetag begutachten wir noch die Innenstadt und sind auf der Suche nach was Leckerem zum essen. Viel mehr passiert heute allerdings nicht mehr.もっと詳しく

  • Ruta de las Cascadas

    2022年4月4日, エクアドル ⋅ ⛅ 18 °C

    Die Hauptattraktion in bzw. bei Baños ist wohl die Ruta de las Cascadas - eine Strecke von Baños in Richtung des Amazonas-Gebietes, die gespickt ist mit zahlreichen Wasserfällen.

    Zusammen mit Minetta mieten wir uns Fahrräder, um die Strecke in eigenem Tempo erkunden zu können. Großer Bonus: es geht fast ausschließlich bergab. Gesagt getan und schon sitzen wir auf unseren Rädern und starten die Tour. Der erste Stopp lässt nicht lange auf sich warten, denn kurz nach Baños bleiben wir am Wasserfall von Ulba hängen. Eine kleine Strecke noch zu Fuß und schon stehen wir vorm ersten Wasserfall, der uns richtig gut gefällt. Tatsächlich versteckt sich hinter ein paar Biegungen noch ein weiterer Wasserfall, hinter den man sogar laufen kann. Uns gefällt vor allem, dass wir praktisch die einzigen Menschen hier sind.

    Weiter geht's dann mit dem Rad entlang der Straße und immer wieder stoppen wir an tollen Aussichtspunkten. Die Natur ist wirklich wunderschön hier und die meisten Wasserfälle auch recht beeindruckenden. Einziger Minuspunkt sind die zahlreichen Ziplines und Tour-Attraktionen, die hier in Massen angeboten werden. Und mit fortgeschrittener Stunde sind auch mehr und mehr Touristen mit Bussen hier unterwegs.

    Wir entscheiden uns gegen vereinzelte Wanderungen auf der Strecke und radeln unserem Ziel entgegen - das ist der Pailón del Diablo. Viel Gutes haben wir schon über diesen Wasserfall gehört und tatsächlich werden wir nicht enttäuscht. Tosend stürzt das Wasser in eine enge Felsspalte hinab und man wird, je nach Windrichtung, ordentlich nass. Dieser Wasserfall ist ein gebührender Abschluss! Wir erkunden alles ausgiebig, bevor wir mit dem Bus zurück nach Baños fahren.
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  • Baños - Casa del Árbol

    2022年4月3日, エクアドル ⋅ ⛅ 19 °C

    Nach der Magenverstimmung aus Quilotoa haben wir es irgendwie nach Latacunga geschafft und nach etwas Ruhe dann weiter nach Baños. Hier lassen wir es weiterhin etwas ruhiger angehen, damit Robin komplett auskurieren kann.

    Baños scheint ein Treffpunkt für alle Leute zu sein, die wir in der letzten Zeit so kennen gelernt haben. Ursprünglich war nur das Wiedersehen mit Minetta aus Deutschland geplant, allerdings treffen wir hier auf allerlei Freunde vom Cotopaxi und auch vom Quilotoa-Loop. Wir freuen uns jedenfalls alle wieder zu sehen!

    Von Baños aus machen wir einen kleinen Ausflug zur Casa del Árbol. Ein kleiner Park am Vulkan Tungurahua mit tollem Ausblick auf die Gegend. So ein bisschen fühlen wir uns wieder wie Kinder - denn von Schaukeln bis zum Balancieren ist vieles geboten hier im Park.

    Nach dem ganzen Spaß geht's für uns weiter zu einem schönen Aussichtspunkt über die Stadt und natürlich darf dann in Baños selbst auch ein Besuch in einem der zahlreichen Cafés nicht fehlen.
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  • Quilotoa-Loop Tag 4: Kraterwanderung

    2022年3月31日, エクアドル ⋅ ☁️ 9 °C

    Und weil er das Highlight ist, müssen wir den Kratersee natürlich auch einmal komplett umrunden. Knapp 12km führt der Weg entlang des Randes um den Krater, dabei geht es auch wieder ordentlich bergauf und bergab. Die Aussicht bleibt während der gesamten Runde ein Traum, nur ganz am Ende zieht etwas Regen auf, der ist aber lange nicht so schlimm wie gestern.

    Zum Ende hin macht uns etwas anderes mehr Probleme, denn Robin kämpft mehr und mehr mit Magenkrämpfen. Das verschlimmert sich, sobald wir zurück in der Unterkunft sind. Aus Magenkrämpfen wird eine handfeste Lebensmittelvergiftung und Robin verliert innerhalb kürzester Zeit soviel Wasser, dass er kollabiert und wir ins Krankenhaus nach Zumbahua fahren müssen. Nachdem wir die Ärzte davon überzeugt hatten, dass es sich NICHT um die Höhenkrankheit handelt, weil wir die letzten Wochen in großen Höhen unterwegs waren, wird Robin endlich auch ordentlich auf entsprechende Viren und Bakterien untersucht und erhält eine Infusion. Damit geht's ihm tatsächlich auch schnell besser. Leider ist es inzwischen aber so spät, dass uns eine Nacht im Krankenhaus bevorsteht. Und außerdem fällt damit leider auch Tag 5 unserer Wanderung von Quilotoa nach Zumbahua ins Wasser, denn in den nächsten Tagen ist erstmal ausruhen und erholen angesagt.
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  • Quilotoa-Loop Tag 3: Chugchilan-Quilotoa

    2022年3月30日, エクアドル ⋅ 🌧 8 °C

    Heute steht die schwierigste Etappe bisher auf dem Programm. Insgesamt fast 1.000 Höhenmeter wird uns der Weg von Chugchilan nach Quilotoa an den Kraterrand des gleichnamigen Vulkans führen. Im Krater hat sich eine Lagune gebildet, wodurch unser heutiges Ziel wohl das Highlight dieser Gegend sein wird.

    Wieder gibt es leckeres Frühstück und danach geht es ordentlich gestärkt auf die Strecke. Tatsächlich wird schnell klar, dass der heutige Weg kein Zuckerschlecken wird. Erstens geht es mehr oder weniger durchweg bergauf und zweitens sind einige Passagen auch richtig schön steil. Dafür ist die Aussicht während der gesamten Wanderung durchweg wunderbar, wodurch uns gar nicht so wirklich auffällt, dass wir mit knapp 14,5km gleichzeitig auch die weiteste Etappe des Loops hinter uns bringen.

    Schon fast haben wir das Ziel erreicht, da macht uns Mutter Natur einen Strich durch die Rechnung. Ein heftiges Gewitter mit Starkregen zieht auf und wir werden klitschnass! Wie frisch gebadet kommen wir in der Unterkunft in Quilotoa an und werden dort herzlich empfangen. Ein Angestellter macht uns direkt ein Feuer im Ofen und versorgt uns mit Tee. So trocken unsere Sachen und wir können uns auch von innen heraus aufwärmen.

    Auf Regen folgt Sonnenschein! Und tatsächlich kommt am späten Nachmittag die Sonne nochmal heraus und wir können den Kratersee mit Sonne und Regenbogen bestaunen - ein versöhnlicher Abschluss des Tages.
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  • Quilotoa-Loop Tag 2: Isinliví-Chugchilán

    2022年3月29日, エクアドル ⋅ 🌧 10 °C

    Nach einem ausgiebigen Frühstück geht die wilde Wanderei weiter. Heute steht Etappe 2 auf dem Programm und die führt uns nach Chugchilan. Zunächst schauen wir uns noch einen Aussichtspunkt bei Isinliví an, wo wir das gute Wetter und die tolle Sicht genießen. Dann führt uns die Reise weiter.

    Zuerst geht es mal mehr mal weniger direkt am Canyonrand entlang, bis zu einem weiteren tollen Aussichtspunkt. Dort machen wir kurz Rast, bevor uns der Weg wie schon gestern zuerst hinab und dann wieder hinaus aus dem Canyon führt. Die Landschaft ist wirklich atemberaubend und der Canyon wird immer tiefer und eindrucksvoller. Nach knapp 13,5km erreichen wir unsere nächste Unterkunft in Chugchilan.
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  • Quilotoa-Loop Tag 1: Sigchos-Isinliví

    2022年3月28日, エクアドル ⋅ 🌧 11 °C

    Nach unserem "Urlaub" im Secret Garden stürzen wir uns direkt ins nächste Abenteuer. Von Latacunga aus fahren wir mit dem Bus nach Sigchos, von wo aus wir eine 5-Tages-Wanderung durch die westlichen Anden Ecuadors starten. Das Highlight dieses Abenteuers wartet zwar erst an Tag 4 auf uns, allerdings freuen wir uns schon enorm auf Berge, Canyons, grüne Taler und alle anderen schönen Überraschungen, die die Natur für uns bereit hält.

    Heute am 1. Tag führt uns die Route von Sigchos aus durch einen Canyon ins 11km entfernte Isinliví. Anders als so oft beginnt die Wanderung mit dem leichten Teil, denn der Weg schlängelt sich zunächst hinab in den Canyon. Danach wirds dann etwas steiler, denn Isinliví liegt auf dem gegenüberliegenden Berg. Wir erreichen unseren Zielort am frühen Nachmittag noch ohne Regen und fühlen uns in unserer Unterkunft für die Nacht direkt pudelwohl.
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  • Abschied aus dem Secret Garden

    2022年3月27日, エクアドル ⋅ 🌧 10 °C

    Der Abschied aus der kleinen Oase am Cotopaxi fällt uns recht schwer. Das liegt nicht nur am hervorragenden Essen, an unserer gemütlichen kleinen Cabaña mit Kamin oder am Jacuzzi, sondern viel mehr an den vielen netten Menschen um uns herum, die wir in kürzester Zeit lieb gewonnen haben.

    Einziges "leider" unseres Aufenthaltes blieb die Aussicht, denn bis auf den ersten Abend zeigte sich der Cotopaxi nie in seiner vollen Pracht. Die vielen Vulkane im Panorama blieben meist in den Wolken versteckt. Ein weiterer Grund irgendwann nochmal zurück zu kommen.
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  • Vulkan Pasochoa

    2022年3月27日, エクアドル ⋅ ☁️ 10 °C

    Leider ist schon der dritte und damit letzte Tag im Secret Garden angebrochen. Aber bevor wir am Nachmittag abreisen, steht noch die zweite inkludierte Wanderung auf dem Programm. Nach dem Frühstück brechen wir mit einer kleinen Gruppe auf zum 4.200m hohen Gipfel des Vulkan Pasochoa.

    Wieder sind Gummistiefel gefragt, denn der Weg führt uns zuerst durch den Regenwald und dann über ein genauso matschiges Feld. Es ist zwar wolkig, aber bis wir unser Ziel erreichen, fängt es nicht an zu regnen. Ein bisschen Aussicht ins Land haben wir sogar auch. Der Krater lässt sich allerdings nur erahnen, aber mit den Wolken sieht die Landschaft extrem mystisch aus. Auf dem Rückweg wirds dann nochmal richtig matschig und nass, denn es fängt ordentlich an zu regnen.

    Zurück im Secret Garden lassen wir uns noch ein letztes Mittagessen schmecken und trocknen uns am Feuer. Dann heißt es Abschied nehmen.
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  • Vulkan Cotopaxi

    2022年3月26日, エクアドル ⋅ ☁️ 7 °C

    Heute geht es hoch hinaus. Ziel sind das Basecamp und der Gletscher auf dem Vulkan Cotopaxi. Es besteht die Möglichkeit, dass wir zum ersten Mal über 5.000m kommen.

    Am Morgen haben wir noch eine recht schöne Aussicht, auch wenn der Cotopaxi sich etwas in den Wolken versteckt. Los geht's dann vom Secret Garden mit dem Jeep. Obwohl der Vulkan nicht weit entfernt ist, dauert die Fahrt aufgrund der schlechten Straße etwa 2 Stunden. Am Eingang zum Nationalpark Cotopaxi machen wir einen kurzen Stopp. Schon hier ist die Landschaft atemberaubend. Schließlich erreichen wir den Parkplatz und starten die Wanderung hinauf zum Gletscher. Und dann ist es so weit: zum ersten Mal in unserem Leben überschreiten wir die 5.000m Marke. Inzwischen hat es auch angefangen heftig zu schneien und es ist wirklich verdammt kalt. Nachdem wir einige Zeit am Gletscher verbracht haben, geht es zum Basecamp "José Rivas" auf 4.864m. Hier gibt's eine kleine Stärkung, bevor wir den Rückweg zum Parkplatz antreten. Auf unserem Rückweg sichten wir sogar noch 3 Wölfe, die durch die Landschaft streifen.

    Fazit: Es war zwar keine ausgiebige und anstrengende Wanderung, aber ein lohnenswerter Ausflug zu einem der beeindruckendsten Vulkane in Ecuador. Vielleicht kommen wir irgendwann noch einmal zurück und versuchen uns an einer Wanderung zum Gipfel auf 5.897m!
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  • "Urlaub" im Secret Garden

    2022年3月25日, エクアドル ⋅ 🌧 10 °C

    Für die nächsten drei Tage gönnen wir uns mal was. Von Quito aus geht's in den "Secret Garden Cotopaxi". Dort haben wir eine kleine gemütliche Hütte mit Kamin und Vollverpflegung gebucht. Neben 3 Mahlzeiten gibt es Bananenbrot, Kaffee, Tee und heiße Schokolade all you can eat and drink rund um die Uhr. Nach einer Woche Selbstverpflegung im Airbnb wird das wie ein Kurzurlaub vom Reisen. Mit dem Shuttle und vielen netten Menschen in unserem Alter fahren wir los ins Paradies.

    Neben den Unmengen an Essen sind im Preis auch zwei Touren enthalten. Die Wasserfall-Wanderung startet direkt nach dem Mittagessen und entwickelt sich zu einem heiden Spaß. Zusammen mit unserer Gruppe - die wir während des Mittagessens noch besser kennen lernen konnten - beginnt das Abenteuer. Kurz noch in ein paar Gummistiefel geschlüpft und schon fühlen wir uns wieder wie Kinder. Durch matschigen Regenwald und das Flussbett waten wir zu zwei sehenswerten Wasserfällen unweit der Unterkunft.

    Völlig eingesaut aber mit bester Laune kommen wir wieder im Secret Garden an. Dort gibt's einen Snack und warme Getränke. Danach gehen wir mit ein paar Leuten nochmal raus in die Kälte, denn wer wollte nicht schon immer mal Lamas mit Bananenschalen füttern?
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  • Rucu Pichincha

    2022年3月24日, エクアドル ⋅ ⛅ 12 °C

    Am letzten Tag in Quito nehmen wir uns die Wanderung zum Hausvulkan "Pichincha" der Stadt vor. Unser Ziel ist der 4.696m Gipfel des Rucu Pichincha. Dazu fahren wir mit der Seilbahn zur Bergstation, die der Ausgangspunkt für unsere Wanderung ist. Das Wetter ist der Jahreszeit entsprechend mittelmäßig. Es regnet zwar noch nicht, jedoch versperren uns die Wolken die Sicht über die Stadt und in die Ferne. Von der Bergstation soll es eigentlich möglich sein, die meisten Vulkane Ecuadors zu sehen. Heute ist das nicht der Fall. Was wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht wissen ist, dass wir heute alle Jahreszeiten an einem Tag durchleben werden.

    Wir starten die Wanderung am späten Vormittag. Der Weg führt uns bei herbstlichem Wetter stetig bergauf bis zur "Bärenhöhle", die als Zwischenstopp dient, um den kurzzeitig heftigen Regen vorbeiziehen zu lassen. Danach beginnt allmählich der schwierige Teil der Strecke, denn der Gipfel ist nur über ein steiles Vulkangeröllfeld und mit einigen Klettereinlagen zu erreichen. Als in der Ferne Donnergrollen zu hören ist, denken wir kurz übers Umkehren nach. Da andere Wanderer ihre Tour aber unbeirrt fortsetzen, setzten auch wir den Aufstieg fort. Mit zunehmender Höhe wird es immer kälter und kurzzeitig fängt es an zu schneien, bevor auf einmal die Sonne leicht durch die Wolken kommt.

    Endlich kommen wir am Gipfel an, doch inzwischen ist die Wolkendecke wieder komplett undurchsichtig. Stattdessen erfreuen wir uns an der Zutraulichkeit eines Streifencaracaras, auf den wir am Gipfel treffen. Allzu lange verharren wir hier oben nicht, denn der kalte Wind bläst uns ordentlich um die Ohren. Während des Abstiegs zieht eine neue Wolkenfront in rasendem Tempo herein. Und die bringt einen heftigen Hagelschauer mit sich. Trotz Kapuze spüren wir die Hagelkörner am Kopf, weshalb wir unser Lauftempo nochmal deutlich erhöhen. Weiter unten dann die große Überraschung. Die Wolkendecke öffnet sich, die Sonne kommt heraus und der Blick über Quito ist hervorragend! Damit hatten wir wahrhaftig nicht mehr gerechnet. Jetzt sehen wir auch, wie riesig Quito tatsächlich ist - ein gebührender Abschluss unseres Aufenthaltes hier.
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  • Ausflug nach Mindo

    2022年3月22日, エクアドル ⋅ 🌧 17 °C

    Von Quito aus geht es heute für einen Overnight-Trip nach Mindo. Wir fahren mit dem ersten Bus vom Terminal los und kommen noch am Vormittag in Mindo an. Dort stellen wir ein paar Sachen im Hostel ab und starten direkt eine Wanderung in den Regenwald.

    Das Klima hat sich in den zwei Stunden Busfahrt total verändert. Von knapp 3.000m ging es runter auf 1.300m und damit wird es merklich wärmer, vor allem aber auch deutlich schwüler. Das merken wir schon auf den ersten Metern der Wanderung, denn aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit läuft der Schweiß nur so in Strömen. Im Regenwald peilen wir zuerst eine Art Seilbahn - genannt Tarabita - an, die uns über eine Schlucht bringt. Auf der anderen Seite warten sieben verschiedene Wasserfälle auf uns. Der erste von drei Wegen bringt uns gleich mal zu den ersten fünf. Schnell wird klar, dass jetzt während der Regenzeit ordentlich Wasser in den Flüssen ist. Tosend bahnt sich der Rio Santuarios seinen Weg durch die Schlucht und die Wasserfälle haben eine enorme Kraft. Statt einer idyllischen Landschaft wartet die pure Gewalt des Wassers auf uns. Der braun gefärbte Strom hat in der letzten Zeit offensichtlich einiges an Schaden angerichtet, sodass für uns auch schon vorzeitig am vierten Wasserfall Schluss ist, denn der weitere Weg ist einfach weggespült und nicht mehr zugänglich.

    Der zweite Weg führt uns zum Wasserfall Nambillo im gleichnamigen Fluss. Hier ist das Wasser zwar nicht mehr so dreckig, aber mindestens genauso reißend. Kurz überlegen wir, ob sich der etwas längere Weg zum siebten und letzten Wasserfall noch lohnt, aber da wir sonst nichts anderes zu tun haben, machen wir uns auf zur Cascada Reina. Begleitet von vielfältigem Vogelgezwitscher stapfen wir durch den Regenwald, immer wieder flattern Kolibris und andere Vögel um uns herum. Knapp eine Stunde später stehen wir vor dem wohl imposantesten aller Wasserfälle in dieser Umgebung. Glücklich wandern wir dann zurück bis nach Mindo. Aus unserem "kleinen" Ausflug sind dann inzwischen schon wieder über 20km Strecke geworden.

    Nach einer Verschnaufpause schauen wir uns noch ein wenig im Ort um. In Mindo gibt es weder viel zu entdecken, noch ist der Ort wirklich schön. Unser erster Eindruck, dass sich hier nahezu alles um Tourismus dreht, verfestigt sich immer mehr. Das liegt zum einen daran, dass fast alle Gebäude entweder Hotels, Restaurants oder Souvenirshops sind, zum anderen an den unverhältnismäßig hohen Preisen. Vor allem aber werden wir in negativer Art und Weise an Costa Rica erinnert , denn jeder Wanderweg, jede Aktivität und generell fast alles, was man hier machen kann, kostet ordentlich Eintritt. Eine unschöne Touristenabzocke, die wir aus Ecuador bisher noch nicht kannten, waren doch all unsere Wanderungen etc. bisher kostenlos bzw. sehr günstig.

    Unser Fazit zu Mindo: kann man machen, muss aber nicht sein. Da haben wir während unserer Reise schon viele schönere Orte in ähnlicher Umgebung erleben dürfen.
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  • Latitude 00°00'00"

    2022年3月21日, エクアドル ⋅ ☁️ 16 °C

    Heute besuchen wir den Mittelpunkt der Welt und der liegt etwas nördlich von Quito. Mit dem Bus geht's zur meistbesuchten Touristen-Attraktion in Ecuador, die auch wir uns nicht entgehen lassen. Am Punkt wo Breiten- und Längengrad 0 aufeinander treffen, steht ein Aussichtsturm mit integriertem Museum. Drumherum ist jede Menge für Touristen geboten. Von Restaurants über Souvenirshops bis zu Museen ist alles dabei. Etwas traurig aus unserer Sicht ist alles außerhalb dieser extra erschaffenen Fläche. Denn hier ist alles etwas unterentwickelt und heruntergekommen.

    Nach einem längeren Aufenthalt am Mitad del Mundo fahren wir noch etwas weiter zum Krater des Vulkans Pululahua. Dieser ist etwas besonders, denn im riesigen Krater wird von den Einheimischen Landwirtschaft betrieben. Leider ziehen inzwischen auch dichte Wolkenfelder auf, sodass nach kurzer Zeit nichts mehr zu sehen ist.
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  • Sonntagsspaziergang durch Quito

    2022年3月20日, エクアドル ⋅ ⛅ 16 °C

    Heute starten wir einen kleinen Sonntagsspaziergang durch "Mariscal Sucre" "La Florestina" und "Alameda", drei andere Stadtteile Quitos. Dabei können wir die typisch quitorianische Atmosphäre aufsaugen, denn am Sonntag sind hier viele Straßen für Autos gesperrt und stattdessen fahren massenhaft Radfahrer durch ihre Heimat. In den Parks ist zusätzlich einiges los: Outdoor-Spiele, Grillen, Musik... Die Quitorianer nutzen den freien Tag und das gute Wetter in vollen Zügen. Ansonsten ist es in der Stadt ziemlich ruhig. Es sind nur wenige Autos unterwegs und die meisten Geschäfte bleiben geschlossen. Uns gefällt diese andere Seite der Großstadt ganz gut.もっと詳しく