• Bigna und Dave
  • David Reinhardt
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PANAMERICANA

777-päiväinen seikkaillu — Bigna und & David Lue lisää
  • Fahrt durch die Wachspalmwälder

    6. lokakuuta 2025, Kolumbia ⋅ ☁️ 13 °C

    Gestern Abend sind wir von Salento her bereits in die Bergstrecke Richtung Ibagué gefahren. Wir übernachteten ein wenig unterhalb der höchsten Stelle der Strecke (3378 Höhenmeter) im Wald.
    Am Nachmittag hatte der vom Wetterbericht gemeldete Regen bereits angefangen und es regnete auch in der Nacht immer wieder. Die unbefestigte Strasse verwandelte sich in eine kleine Schlammpiste, jedoch pflügte sich Schlumpf auch ohne einlegen des 4x4 gemütlich im Heckantrieb durch die Strecke.
    Trotz Nebel und immer wiederkehrendem leichtem Regen war das Erlebnis spektakulär. Die mystische Aussicht in den nebligen Wachspalmenwald war phänomenal und das Beste daran war, dass wir hier oben ganz alleine waren. Kein Vergleich zu gestern und genau das was wir gesucht hatten.

    Ab dem Dorf Toche gehen die meissten zurück auf die Hauptstrasse. Da uns die Landschaft hier gefällt entscheiden wir die Bergstrecke entlang des Vulkan Machin, an Thermalwasserbecken vorbei und schlussendlich über eine alte Eisenbahnstrecke und Tunnels bis kurz vor der Stadt Ibagé zu fahren. Die Strecke war spektakulär, Aufregend und hat richtig Spass gemacht ;).
    Da der Campingplatz bei dem wir eigentlich übernachten wollten die Preise für uns aus unerklärlichen Gründen verdoppeln wollte, sind wir nochmals ein Stück gefahren und haben schlussendlich an einer verhältnismässig schönen Tankstelle für Lastwagenchauffeure übernachtet. Das beste daran war, dass es tatsächlich sogar Duschen hatte die wir brauchen durften.
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  • Tatacoa Desert der graue Teil

    7. lokakuuta 2025, Kolumbia ⋅ ☁️ 32 °C

    Heute fuhren wir über eine perfekte Strasse bis vor die bekannte Wüste von Tatacoa im südlichen Teil von Kolumbien. Kurz vor dem eigentlichen Haupteingang zur Wüstenlandschaft biegen wir auf eine Schotterstrasse ab. Wir überqueren den Rio Magdalena zum zigten Mal in dieser Reise über eine alte Eisenbahnbrücke.
    Über eine perfekte Schotterstrasse an Reisfeldern vorbei schiessen wir im dakar Modus Richtung grauer Teil der Tatacoa Wüste. Und ja ihr habt richtig gelesen hier in den Ausläufern der Wüstenlanschaft nahe des Rio Magdalena ist das grösste Reisanbaugebiet von Kolumbien. Dies erklärt auch, warum als Stärkebeilage in traditionellem kolumbianischem Essen oft Reis angeboten wird. Herrlich diese unglaublich diverse Natur hier in Kolumbien!
    Nach dem höllenspass auf der guten Schotterpiste sieht der Schlumpf bereits wieder ein wenig gepudert aus vom feinen Staub der Piste. Die im Anschluss gefahrene kleinere Piste durch den grauen Teil der Tatacoa Wüste hat die Staubschicht nochmals erhöht. Wir kommen an unserem Übernachtungsplatz an mitten in der Wüste an und ich hoffe auf einen freien Himmel für Astrofotografie heute Nacht.
    Leider wechseln sich Sonne und Wolken immer wieder ab, aber es ergeben sich trotzdem wuderbare Lichtspiele im Dunst und schöne Fotos entstehen.
    Als der Himmel in der Nacht dann trotzdem noch aufreisst ist da ein wunderschöner Mond der mit seinem Licht meine Astrofotografiepläne zunichte machen. Was solls die Fotos vom Mond sind auch toll ;).
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  • Tatacoa Desert der rote Teil

    8. lokakuuta 2025, Kolumbia ⋅ ☁️ 30 °C

    Heute fahren wir ein kleines Stück bis zum roten Teil der Tatacoa Wüste. Hie ist es touristischer, erschlossen, und hat eine kleine Infrastruktur für Touristen. Heute ist aber wenig los und da wir am morgen Früh dort sind hat es kaum andere Touristen.
    Die Landschaft erinnert mit seiner tiefroten ockerartigen Farben und den vom Wasser errrodierten sandigen Lehmschicht an einige Orte und Nationalparks in der Usa. Es macht uns richtig Spass durch die Landschaft zu laufen und jeden Winkel und jede Formation zu besichtigen. Natürlich ist die Landschaft und die Farben auch einfach super fotogen, weshalb sie auch bekannt wurden.
    Wir lassen uns die Gelegenheit nicht nehmen und schiessen selbst noch einige tolle Fotos.
    Nach der Besichtigung fahren wir bis fast an die Grenze zu Ecuador nach Mocoa und übernachten an einem schönen Bergbach.
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  • Trampolin de la Muerte

    11.–12. lokak. 2025, Kolumbia ⋅ ☁️ 17 °C

    Die wohl berüchtigste Strasse von Kolumbien heisst Trampolin de la Muerte. Die unbefestigte Strasse führt von El Pepino nach Pasto, wobei der letzte Teil der Strasse bereits geteert wurde.
    Die berüchtigte Bergstrecke schlängelt sich in vielen kurven steil den Berg hoch. Der Name kommt von früher, da die Strasse wohl viele Opfer forderte.
    Doch wie ist es heutzutage? Ist dieser Name noch gerecht?
    Um dieser Frage auf den Grund zu gehen möchten wir die Strasse natürlich fahren.
    Was uns gleich auffällt ist, dass auch grosse Lastwagen die Strecke befahren, was schonmal ein Indiz ist, dass die Strecke nicht so schlimm sein kann.
    Tatsächlich war die Strecke einer der besten Schotterstrassen die wir in Kolumbien befahren haben! So wenig geschüttelt hat es schon lange nicht mehr.
    Viele gefährliche Stellen der Strasse wurden sogar durch Leitplanken abgesichert, jedoch beiben sich einige schmale Stellen auf der Strecke.
    Da es fahrerisch nicht anspruchsvoll wahr blieb umso mehr Zeit zwischen den Nebelschwaden die wunderschöne Aussicht und Natur zu beobachten.
    Die Strecke hat sich auf jeden Fall gelohnt und am Abend können wir an einem schönen Stellplatz direkt am Bergbach wunderbar entspannen.
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  • Reifenunglück in Pasto

    12. lokakuuta 2025, Kolumbia ⋅ 🌧 15 °C

    Nach einer weiteren wunderschönen Bergstrecke runter bis nach Pasto passierte ein unerhoftes Unglück...
    Wir mussten wieder mal in einem grossen Supermarkt ein wenig Vorrat einkaufen gehen. Dafür durchquerten wir die chaotische Stadt.
    Plötzlich bemerke ich, dass der Schlumpf leicht anfängt nach rechts zu ziehen. Ich denke mir nicht viel dabei und fahre noch vor den Supermarkt an den Strassenrand. Beim Einparken merke ich aber, dass ich exremen wiederstand beim einlenken habe und bin mir gleich sicher, dass wir einen Platten haben müssen...
    Wir pumpen den ziemlich flachen Reifen wieder auf und gehen einkaufen um zu schauen wie schnell der Reifen Luft verliert.
    Als wir zurückkommen ist der Reifen leider Platt. Es muss sich also um ein grösseres Leck handeln. Wir pumpen nochmals auf und hören so keine Luft entweichen.
    Komisch, da es sich ja um ein grösseres Leck handeln muss. Mit ein wenig Seifenwasser werden wir auch nicht schlauer und auf der Lauffläche haben wir auch nichts eingefahren.
    Erst als ich den Schlumpf ein wenig ins rollen bringe öffnet sich auf der inneren Flankenseite ein hässlichen grosser Spalt.
    Der Schnitt geht durch die Flanke etwa bis in die hälfte der Reifenhöhe.
    Was das wohl gewesen ist? Um durch einen solche verstärkte dicke Flankenwand eines Offroadreifen zu schneiden benötigt es schon einen wirklich scharfen Gegenstand!
    Tja hilft alles nichts. Reifen demontieren am Strassenrand und Ersatzrad aufziehen.
    Jetzt müssen wir irgendwie einen amerikanischen Reifen in 17 Zoll grösse organisieren, was wirklich schwierig werden könnte (Weltweit ist 16 Zoll Felgengrösse am meissten vertreten).
    Für die Leser die es nicht wissen. Eine Reifenflanke repariert man prinzipiell nicht. Im Notfall habe ich ein Reperaturkit dabei aber, dass ist eher eine Notlösung für abgelegene Gegenden wenn der Ersatzreifen auch noch beschädigt wäre. Da wir noch lange fahren möchten und unsere Sicherheit wenn immer möglich an oberster Stelle steht, werden wir den relativ neuen und teuren Reifen ersetzen.
    Ich habe bereits Kontakt zu jemandem in Ecuador aufgenommen um einen neuen Reifen aufzutreiben. Es wird behauptet, dass es kein Problem ist. Wir fahren also weiter.
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  • Wahlfahrtsort Las Lajas

    13.–17. lokak. 2025, Kolumbia ⋅ ☁️ 17 °C

    Wir fahren in die Grenzstadt von Ipiales und nehmen den Abzweiger Richtung Las Lajas.
    Bei der Bergstation der Seilbahn zur Wahlfahrtskirche können wir auf dem Parkplatz übernachten.
    Wir nehmen die Seilbahn runter zur Kirche und können wegen einem Feiertag der garade ist einen Gottesdienst der Prallgefüllten Kirche miterleben.
    Die Kirche inmitten dieser Schlucht ist wirklich extrem schön und man kann viele Wege rund um die Kirche laufen um alles von unterschiedlichen Winkeln betrachten zu können.
    Der Ort wurde übrigens bekannt durch seine Mariaerscheinung in einer Höhle und zahlreichen Heilungen. Das macht diesen Ort zu einem bekannten Wahlfahrtsort bis zum heutigen Zeitpunkt.
    Wir geniessen den Ort, schlendern umher und lassen die wunderschöne Kirche auf uns wirken.
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  • Reifen auftreiben ein Problem!

    18. lokakuuta 2025, Kolumbia ⋅ ☁️ 13 °C

    Man könnte ja meinen einen Reifen zu bestellen wird kein grosses Hindernis aber leider wurden wir des besseren belehrt...
    Da eine Quelle aus Ecuador mir gesagt hat, dass man den Reifen da einfach bekommen kann habe ich einige Reifenhändler in Ecuador angefragt. Es stellt sich heraus, dass Cooper Tires immer noch Lieferschwierigkeiten hat wie dazumal bei der Reifanbestellung in der Usa! Die Händler haben den Reifen nicht auf Lager und eine Bestellung hätte keinen definierten Liefertermin...
    Der Plan fällt also ins Wasser.
    Ich versuche also einen Reifen in Ipiales zu organisieren, jedoch haben die vielen Reifenhändler der Grenzstadt keinen auf Lager und nur einer behauptet er könne ihn bestellen, jedoch mit langer Lieferfrist und zum über doppeltem Preis als in der Schweiz!!!
    Irgendwie stecken wir mal wieder in der Klemme und benötigen dringend Hilfe.
    In der Not wende ich mich an Alejandro zu dem wir die Schrauben für die Antriebswelle liefern lassen durften. Er ist wie immer überglücklich, dass wir uns melden und auch dieses mal hilft er uns ohne zu zögern.
    Er findet einen online Reifenhändler der den Reifen in richtiger Grösse auf Lager haben sollte. Er telefoniert für uns und kann irgendwie organisieren, dass der Reifen nach Pasto gesendet wird. Nach Ipiales hätte es zwischen 3-5 Tagen länger gedauert weshalb wir beschliessen zurück nach Pasto zu fahren um den Reifen abzuholen.
    Ohne Alejandro hatten wir den Reifen unmöglich organisieren und bestellen können. Fürs Bestellen benötigen wir wieder lokale Id Nummern ect. die wir als Ausländer leider nicht besitzen.
    Schlussendlich klappt alles und der Reifen sollte in 4-5 Tagen in Pasto sein.
    Wir warten also ein wenig ab und fahren dann nach Pasto. Wir besichtigen noch einige heisse Quellen und fahren einige spannende Offroadstrecken, die Schlumpf auch mal kurzzeitig an seine Grenzen bringt.
    Der Reifen soll heute endlich ankommen und wir haben beim Reifenhändler bei dem er ankommen soll einen Termin.
    Als wir dort ankommen haben wir nur ein Problem unser bestellter Reifen lässt sich nicht auffinden, obwohl er nach Tracking abgeliefert wurde...
    Oh jeh was ist denn jetzt wieder schief gelaufen. Dank Alejandro der für uns wild umhertelefoniert findet er heraus, dass der Reifen in einem Zwischeblager liegt und er organisiert, dass er abgeholt wird.
    Statt zu warten lassen wir hier in der saubersten Werkstatt die wir seit langem gesehen haben gleich den Ölwechsel machen. Als der Reifen dann endlich ankommt, wird der noch schnell aufgezogen und wir sind endlich wieder vollwertig unterwegs.
    Hier möchten wir nochmals ein ausserordentlichen Dank an Alejandro aussprechen! Ohne seine grosszügige bedingungslose Hilfe hätten wir wohl heute noch keinen neuen Reifen gehabt. Jeder benötigt einen Freund wie Alejandro.
    Danke nochmals von ganzem Herzen!

    Alejandro ist mittlerweile mit seinem Van den er nach Europa verschifft hat in Deutschland unterwegs und wird Europa in den nächsten Jahren bereisen. Falls ihr also mal einen Renault traffic mit kolumbianischer Autonummer sichtet, richtet ihm einen freundlichen Gruss von uns aus ; ).
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  • Grenzprobleme

    18. lokakuuta 2025, Kolumbia ⋅ ☁️ 14 °C

    Wir sind gestern Abend noch bis kurz vor die Grenze auf den Campingplatz Colibri gefahren. Da es schon spät ist sind wir nicht mehr über die Grenze.

    Was wir euch allen Vorenthalten haben ist, dass es die letzten Wochen zu grossen Ausschreitungen in Ecuador gekommen ist. Die Regierung hat den Dieselpreis um 1$ erhöht auf die Gallone (ca.3.8l). Das ist natürlich relativ viel und die Ureingeborenen haben um sich zu wehren angefangen grosse Aufstände zu machen und alle Hauptverkehrsachsen mit Strassenblockaden zu sperren. Bei einer Ausschreitung mit der Polizei/Armee wurde ein Mitglied der Ureingeborenen getötet, weshalb sich die Situation in der letzten Woche zugespitzt hat.
    Die Infos zu Strassenblockaden ändern sich fast täglich, jedoch ist klar auf der Amazonasseite ist kein Durchkommen und durchs Zentrum von Ibarra über Quito bis nach Ambato ist alles blockiert sogar kleine Nebenstrassen. Solche instabilen politischen Situationen kann es hier in Südamerika in fast jedem Land gebenbund wir verfolgen solche Ereignisse natürlich laufend. Oft sind es verwirrende sich schnell ändernde Situationen und man muss als Reisender gut abwägen, was man in solchen Situationen macht.

    Wir entscheiden uns Morgen über die Grenze zu fahren nach Ibarra zum bekannten Campingplatz Finca Sommerwind. Von dort möchten wir die momentan einzige offene Strasse im Norden nach Esmeraldas fahren und entlang der Küste Richtung Süden.
    Die Strasse entlang der Grenze zwischen Kolumbien und Ecuador gilt nicht als sicherste Gegend und ist jeh nach Land in Risikokarten als Orange bis Rot markiert. Da einige unserer Reisefreunde die Strecke jedoch auch ohne Probleme absolviert haben werden wir es auch versuchen.

    Zu diesem Zeitpunkt wissen wir natürlich noch nicht, dass uns der morgige Tag einiges an unerwartetem bringen wird.
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  • Unerwartet kein Grenzübertritt

    19.–20. lokak. 2025, Kolumbia ⋅ ☁️ 15 °C

    Heute gegen 10 Uhr fahren wir gemütlich los an die sehr naheliegende Grenze von Kolumbien nach Ecuador.
    Als wir an den Grenzposten fahren wollen stehen da schon einige Autos und Lastwagen und alles ist abgesperrt.
    Wir fragen uns nach dem Grund durch und erfahren, dass irgend eine kleinere Lokalwahl ist. In vielen Ländern in Südamerika ist es so, dass Grenzen gesperrt werden, wenn gewählt wird. Heute um 16:00 Uhr soll der Grenzübergang wieder geöffnet werden.

    Tja solche ungeplanten Ereignisse müssen wir einfach hinnehmen und wir kehren zum Campingplatz Colibri zurück.
    Ich erstelle einen Beitrag zu gesperrten Grenze in eine Ecuador und Kolumbien Whatsappgruppe um andere Reisende zu warnen. Nur kurze Zeit später erreicht mich ein Telefon von der Finca Sommerwind aus Ecuador. Heute käme eine deutsche Familie am lokalen Flughafen in Ipiales an und das bestelkte Taxi warte auf der Ecuadorianische Seite. Wir verstehen die Situation und lassen andere Reisende natürlich nicht im Stich.
    Wir fahren also nochmals an die Grenze und suchen nach, nennens wirs beim Wort, Europäern. Erst finden wir niemanden doch plötzlich sieht Bigna ein Taxi hinfahren mit europäisch aussehenden Menschen.
    Wir sprechen sie an und siehe da wir haben Marion, Micha und denzweijährigen Diego gefunden.
    Nach kurzer absprache kehren wir alle zusammen zum Campingplatz zurück.
    Die arme Familie ist seit vielen vielen Stunden unterwegs und obwohl wir nur Nudeln anbieten können (Wir essen vor Grenzübergängen immer alles leer, da Lebensmittel jeh nach Grenzübergang/Regeln schwierig sein können), nehemen sie es sehr gerne an.
    Wir verbringen einen tollen gemeinsamen Nachmittag und können uns viele Tips für Südamerika abholen. Kurz vor 16:00Uhr fahren wir die Familie nochnals an die Grenze. Der Taxifahrer auf Ecuadorianischer Seite hat gewartet und nimmt sie auch in der Nacht noch mit bis auf den Campingplatz der Finca Sommerwind auf der der tolle Toyota Landcriuser der Familie während dem Heimaturlaub stand.

    Uns ist es für den Grenzübertritt zu spät und wir wollen mit den Unruhen im Land lieber aufs Fahren in der Nacht verzichten.
    Auf dem Campingplatz ersetze ich noch unsere vorderen abgefahrwnen Bremsbeläge und entlüfte die Bremsen mit neuer Bremsflüssigkeit. Da es am Ende der Schraubersession anfängt zu regnen werde ich ziemlich nass und mir wird ordentlich kalt.

    Was ich jetzt noch nicht weiss, dass wird Folgen haben.....
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  • Camping Finca Sommerwind

    20.–22. lokak. 2025, Ecuador ⋅ ⛅ 22 °C

    Der heutige Grenzübergang verlief extrem simpel und geschmeidig. Theoretisch hätte es der schnellste Grenzübergang der Reise werden können, doch die Frau für den Temporären Import auf der ecuadorianischen Seite war irgendwie in der Pause oder so und deshalb dauerte es ein wenig über einer Stunde.
    Ecuador begrüsste uns mit gutem Wetter und einer wunderschönen Berglandschaft. Erstaunlich waren die wirklich guten Strassen!
    Wir konnten heute ohne Strassenblockaden bis zum Campingplatz Finca Sommerwind in Ibarra fahren. Die Strassen die nach Ibarra gestern noch gesperrt wurden, wurden durch die Polizei wieder freigeräumt.
    Der Campingplatz Finca Sommerwind ist ein legendärer Overlandcampingplatz welcher es schon einige Zeit gibt. Hier stehen viele Reisefahrzeuge von Reisenden die Haimaturlaub machen und immer etwa 25-30 aktiv reisende Overlander im Monat.
    Wir treffen Marion, Micha und Diego wieder die Familie mit denen wir gestern den Nachmittag verbracht haben. Zusätzlich lernen wir noch eine französische Familie die mit zwei Kindern reist kennen. Am ersten Abend gehen wir im Restaurant des Campings Schnitzel essen und trinken ein deutsches Bier dazu😍.
    Am folgenden Abend grillen wir gemeinsam mit den beiden Familien und geniessen einen tollen Abend.
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  • Umweg entlang der Küste

    23.–24. lokak. 2025, Ecuador ⋅ ☁️ 28 °C

    Die Hauptsehenswürdigkeiten von Ecuador liegen entlang der Hauptroute durch die Hauptstadt Quito. Leider ist noch immer alles gesperrt und noch keine Einigung zwischen den Indigenen und der Regierung in Sicht.
    Wir beschliessen also gezwungenermassen nach Esmeraldas an die Küste zu fahren und über Guayaquil dann einen Abstecher auf die Galapagosinseln zu machen.
    Somit verpassen wir ausser den Galapagosinseln die Hauptsehenswürdigkeiten des Landes.
    Wir fahren einen Tag lang entlang der Grenzstrasse auf der ecuadorianischen Seite und queren vom Landesinneren an die Küste nach Las Peñas. Trotz der angespannten Sicherheitslage und einigen Polizei und Militärkontrollen heute entscheiden wir uns eine Einheimische zu fragen, ob wir vor ihrem Haus direkt am Meer campieren dürfen.
    Die liebe Frau sagt uns gleich, dass wir hier gerne campieren dürfen und, dass es hier sicher sei.

    Heute Abend erfahren wir, dass es eine politische Einigung gab und die Strassensperren der Indigenen im ganzen Land aufgelösst werden.
    Wir überlegen uns die ganzen vielen Kilometer zurückzufahren und den alten Plan wieder aufzunehmen, jedoch entscheiden wir schlussendlich, dass wir lieber entlang der Küste weiterfahren und uns ein wenig mehr Zeit auf den Galapagosinseln gönnen.
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  • Mompiche

    24.–26. lokak. 2025, Ecuador ⋅ ☁️ 26 °C

    Heute sind wir über Esmeraldas bis nach Mompiche gefahren einem Surferort.
    Erst fahren wir ins Dorf und schauen uns nach einem Freistehplatz um. Innerhalb von kürzester Zeit in Dorf werden wir von mehreren Ausländern (Auswanderern) angesprochen, die uns für ihr Restaurant, Camping oder was auch immer abwerben wollen. Das Kaff hier wirkt wie ausgestorben und die Wellensaison startet erst im Dezember.
    Uns gefällt dieses beinahe Aufdringliche Verhalten der Auswanderer hier nicht wirklich und wir flüchten auf einen Campingplatz eines lokalen ein wenig ausserhalb des Dorfes.
    Wir besuchen das Dorf am Abend zu Fuss aber leider ist derart low Season, dass es in der mini Brauerei nicht mal mehr Bier gibt😅.
    Am Folgetag ziehen wir zu Fuss los um den Nachbarsstrand Playa Negra zu besuchen. Der Strand ist wiklich schön mit seinem schearzen Sand und wir geniessen hier einige Stunden.
    Den Abend verbringen wir dann mit Alizée, Guilleaume und den Kindern Marin und Romance, welche wir bereits auf dem Campingplatz der Finca Sommerwind kennengelernt haben. Ein wirklich toller Abend.
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  • Fahrtag an der Pazifikkūste Ecuadors

    26. lokakuuta 2025, Ecuador ⋅ ☁️ 25 °C

    Am nächsten Tag ging es weiter entlang der Pazifikküste. Es standen einige Kilometer fahrt an. Umso schöner dabei die schöne Küstenlandschaft zu beobachten. Wir waren erstaunt, dass es keine guten Wellen gab zum surfen, denn die Pazifikküste von Ecuador ist dafür bekannt. Wir haben aber erfahren, dass wir dafür noch ein wenig zu früh sind und die guten Wellen erst später kommen.
    Wir haben uns einen Stellplatz an einem Felsvorsprung rausgesucht mit direktem Blick aufs Meer.
    Der Weg dorthin war steil und holprig aber Dave hatte alles im Griff.
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  • Auf den Spuren des Panamahutes

    27. lokakuuta 2025, Ecuador ⋅ ☁️ 26 °C

    Bereits in Panama sahen wir die schönen Strohhüte die eigentlich Palmfaserhüte sind. Wenn man mal die Geschichte der Panamahüte googlet sieht man schnell die wirkliche Herkunft. Denn der Ursprung der Hüte ist in Montecristi in Ecuador.
    Das Flechten von Strohhüten in der Region Montecristi in Ecuador lässt sich bis ins 16. Jahrhundert zurückverfolgen.
    Im Jahr 1835 gründete Manuel Alfaro in Montecristi ein Unternehmen, das sich der Herstellung und dem Export von Toquilla-Strohhüten nach Panama widmete, das zu dieser Zeit ein wichtiges Handelszentrum war. Deshalb auch der Name Panamahut. Ecuadorianische Hüte wurden in Panama verkauft, und internationale Käufer brachten sie mit dem Exportland in Verbindung.
    Der entscheidende Moment für die weltweite Bekanntheit war der Besuch von Theodore Roosevelt im Jahr 1906. Ein Foto von ihm, auf dem er während des Baus des Kanals einen dieser Hüte trug, wurde weit verbreitet und löste eine enorme Nachfrage aus, wodurch der Name „Panamahut“ etabliert wurde. Montecristi ist heute nach wie vor die Wiege der feinsten und wertvollsten Toquilla-Strohhüte der Welt.
    Wir hätten gerne gesehen wie so ein Hut hergestellt wird, doch leider war die Stadt heute wie ausgestorben. Nur 2 Läden hatten offen. Dannach fuhren wir nach Manta, einer grösseren Stadt mit Hafen. Wir wollten unbedingt frischen Fisch kaufen, doch leider hat der Fischmarkt nur am Morgen offen. So gings es in für ein Feierabenbier in die lokale Brauerei. Unser Stellplatz für die Nacht war direkt am Hauptplatz und neben dem Hafen am Strand.
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  • Manta

    28. lokakuuta 2025, Ecuador ⋅ ☁️ 26 °C

    Am nächsten Morgen ging es direkt zum Lokalen Fischmarkt. Überall lagen frisch gefangene Fische. Wir wurden von jedem Fischer angesprochen.
    Wir kauften am letzten Stand dann Thunfisch und beim Nachbarsstand Pulpo und gigantische Shrimps. Insgesamt ca 1.5 kg eingekauft für ca. 12 Fr. Unglaublich wie günstig man hier feinen frischen Fisch bekommt.
    Danach gings noch ins Einkaufszentrum um Lebensmittel aufzustocken. Da wir noch genug Zeit haten fuhren wir noch einige Km weiter entlang der Küste. Am Abend gab es dann mit dem frischen Fisch eine bunte Pokebowl von Dave zubereitet.
    Es war so lecker!🤪
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  • Küstenwanderung an der Playa Los Frailes

    29.–31. lokak. 2025, Ecuador ⋅ ☁️ 23 °C

    Auf unserem Weg nach Guayaquil machten wir einen Stopp and der Playa Los Frailes.
    Dieser Starnd gehört zum Machalilla-Nationalparks.
    Dieser Park ermöglicht, dass der Strand seinen natürlichen, sauberen und friedlichen Zustand bewahrt hat.
    Wir wanderten über einen Pfad zu einem Aussichtspunkt, bei dem man eine schöne Übersichert über die Strände hat.
    Danach spazierten wir noch zu den beiden Stränden Playita Negra und La Tortuguita die kleiner aber nicht weniger schön sind.
    Danach fuhren wir einen Stellplatz auf einer Klippe an, um dort hinzugelangen mussten wir über einen lehmigen Weg hinunterfahren.
    Heute war es wieder soweit und es gab eine Outdoordusche.
    Am gleichen Abend lernten wir noch Christian aus der Schweiz und seine ecuadorianische Frau kennen. Er hat uns mit dem Felstecher gesichtet von seinem Anwesen auf dem Nachbarshügel. Er hat sozusagen vor 30 Jahren den ganzen Hügel gekauft, Bungalows darauf gebauen und einen Campingplatz. Wir wurden eingeladen uns am nächsten Tag alles anzuschauen und ein feines Mittagessen geniessen zu kommen.
    Danke für die Besichtigung Christian, es ist echt der Wahnsinn was ihr euch da auf gebaut habt.
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  • Die "gefährliche" Küstenstadt Guayaquil

    1. marraskuuta 2025, Ecuador ⋅ ☁️ 30 °C

    Guayaquil ist eine Hafenstadt in Ecuador und bekannt als Tor zu den Pazifikstränden und den Galapagos-Inseln.
    Guayaquil ist Ecuadors wichtigstes Wirtschafts-, Unterhaltungs- und Finanzzentrum. Guayaquil wird als gefährlich eingestuft, hauptsächlich aufgrund hoher Kriminalitätsraten wie Raub, Entführungen und Morden, die mit der Präsenz von über 22 kriminellen Banden verbunden sind.

    Wie in jedem Land beachten wir die Sicherheithinweise und sind vorsichtig. Jedoch sind wir überzeugt, dass es sich lohnt sich immer ein eigenes Bild davon zu machen. Wir wurden von den Menschen herzlich und hilfsbreit begrüsst.
    Schlumpf brauchte dringend wieder eine Dusche, so fuhren wir zu Lub & Lav. Hier haben wir Amador und seine Crew kennen gelernt. Was für ein herzensguter Mensch. Er wollte uns die Wascheinheit fast schenken und auch noch sonstiger Service umsonst geben. Schlumpf wurde blitzeblank gewaschen und poliert. Er strahlte jetzt wieder in seinem schönen könnigsblau.
    Das wir an diesem Wochenende noch weitere tolle Leute aus Guayaquil kennenlernen werden, erwarteten wir nicht.
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  • La Casa Overlander

    2.–3. marrask. 2025, Ecuador ⋅ ☁️ 31 °C

    Unsere Flüge zu den Galapagos Inseln sind gebucht. Die Vorfreude auf 13 Tage "Ferien" ist gross. Unser Schlumpf brauchte dafür auch eine sichere Unterkunft. Auf unserer Reiseapp IOverlander haben wir die la Casa Overlander gefunden von Roger und seiner Familie. Roger bietet einen seiner Parkplätze kostenlos an, um den Camper dort abzustellen und die Galapagos Inseln zu besuchen. Für uns natrülich perfekt, da wir so die Kosten reduzieren können.
    Für uns war aber klar, dass wir auch etwas zurückgeben wollen. Wir haben mit Roger abgemacht, dass wir am Abend etwas für die ganze Familie kochen. So begann eine tolle neue Freundschaft.

    Roger lebt mit seiner Frau Becky und den 3 Kindern in einem kleinen Haus in einer abgesicherten Wohnsiedlung . Wir wurden herzlich begrüsst und sofort in der Familie aufgenommen. Wir verstanden uns von Anfang an sehr gut. Vorteil war, dass Roger perfekt englisch spricht. Wir kochten für sie Zürcher geschnetzeltes mit Pasta. Am Abend kamen noch seine Schwester und die Mutter vorbei. Es entstanden spannende Gespräche und ein toller kulturellen Austausch. Es war ein geselliger Abend.
    Am nächsten Tag mussten wir unnsere Rucksäcke packen, denn der Flug war schon in einem Tag.
    Am Nachmittag gingen wir mit Becky und den Kinder in den Pool der Wohanlage baden und am Abend kamen Freunde vorbei und es gab eine Karaoke Night.
    Es waren tolle Tage bei Roger und seiner Familie. Wir können es jedem Overlander empfehlen hier einen Stopp einzulegen. Danke Roger und Becky für die Herzlichkeit und tollen Tage bei euch.
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  • Paradiesinsel San Cristobal Galapagos

    3.–4. marrask. 2025, Ecuador ⋅ ☁️ 22 °C

    Heute waren wie ein wenig aufgeregt, da wir wieder mal was komplett anderes als unsere mittlerweile gewohnte tägliche Routine machen werden.
    Wir fliegen auf die Galapagosinseln um genau zu sein auf die Insel San Cristobal.
    Netterweise hat uns Roger bei dem wir unseren Schlumpf stehen lassen können ein vertrauenswürdiges Taxi an den Flughafen organisiert.
    Nur kurze Zeit später sitzen wir bereits im Flieger für nur kurze ca.2h, bevor wir auf San Cristobal landen. Nach einer Gepäckkontrolle machen wir uns gemütlich vom Flughafen zu Fuss auf den Weg zu unserem Hostal für die nächsten Tage. Wir deponieren das Gepäck in unserer einfachen Unterkunft und machen uns gleich auf den Weg um das Dorf zu erkunden.
    Nichts aber auch gar nichts hätte uns auf die Artenvielfalt die wir gleich hier am Strand oder gar auf der Parkbank mitten im Dorf gesichtet haben vorbereiten können. Wir waren wirklich baff und meine Kamera schoss bereits heute die ersten paar hundert Tierbilder😅.
    Wir haben schon gedacht, dass wir die Tiere zumindest ein wenig suchen müssen, jedoch ist es hier so, dass sie dir wortwörtlich über den Weg laufen.
    Ich denke, dass dir jeder so viel erzählen oder in Bildern zeigen kann wie er möchte, was dich hier erwartet kann dir aber niemand wirklich in Worten gerecht erklären.

    Erst ein paar Stunden auf der Insel, hunderte tierbilder auf der Kamera und völlig Baff fallen wir heute ins Bett. Was für ein Erlebnis!
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  • Atemberaubende Unterwasserwelt

    4.–5. marrask. 2025, Ecuador ⋅ ⛅ 23 °C

    Heute gehen wir früh raus mit all unserem Schnorchelequipement im Gepäck. Jep wir haben unseren eigenen Flossen, Taucherbrillen, Schnorchel, Füsslinge und Neopren mitgenommen, damit wir ein wenig Geld auf den teuren Inseln einsparen können und möglichst lange im kalten Wasser verbringen können.
    Wir laufen bis zur "Playa punto corall" und suchen uns am Strand zwischen den vielen Seelöwen einen Platz. Kurze Zeit später tauchen wir ab in eine unglaubliche Unterwasserwelt. Das Wasser ist zwar nicht extrem klar aber wir können die unglaubliche Artenvielfalt unter Wasser trotzdem super bestaunen. Wir sehen hier beim schnorcheln tatsächlich hunderte Schildkröten! Wir wissen nicht ob es hier immer so extrem ist aber so was haben wir bis jetzt noch nirgends anders auf der Welt gesehen!
    Teilweise wussten wir gar nicht wo wir hinschauen sollen zwischen all den tollen Fischen, Schildkröten und Seelöwen.
    Wir schnocheln so lange bis wir völlig ausgekühlt sind, trotz langem Neopren und wärmen uns am Strand auf. Sobald wir wieder aufgewärmt sind gehen wir wieder ins Wasser um nochmals einzutauchen in diese unfassbare Unterwassertierwelt.

    Nach einer weiteren Ewigkeit im Wasser bis zur Erschöpfung und völliger Auskühlung laufen wir über einen kleinen Hügel auf die andere Seite zur Bucht "Muelle Tijeretas".
    Die Bucht hier ist sehr anfängerfreundlich, da sie einen Steg für den Einstieg ins Wasser hat und kaum Wellen in die Bucht gelangen. Das Wasser war hier auch bedeutend klarer, jedoch sahen wir hier bedeutend weniger Tiere unter Wasser. Die Tiere die wir dafür sahen konnten wir dank dem klaren Wasser jedoch sehr gut beobachten.
    Nach einer weiteren langen Schnorchelrunde waren wir langsam aber sicher ziemlich erschöpft.
    Auf dem Rückweg zum Hostal kaufen wir auf dem Markt noch ein herrliches Stück Fischfilet, dass ich uns zum Abendessen in der Hostalküche zubereite.
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  • Abgebrochene Radtour!

    5.–6. marrask. 2025, Ecuador ⋅ ☁️ 23 °C

    Wer auf San Cristobal reist bucht mind. die 360° Tour. Auch wir haben sie empfohlen bekommen. Wir haben einige Anbieter direkt auf der Insel angefragt. Durch die Low Saison gab es nicht viele Touren und wir mussten einen Tag verlängern auf der Insel, damit wir sie buchen konnten. Wir haben uns sogar ein Angebot ergattert für 150$/Person (normal 180-200$) mit einem Tag Fahrrad ausleihen. Unser Plan war es an einen Traumstrand zu fahren und dort schnorcheln zu gehen. Die Strecke betrug ca. 24 km. Wir dachten, dass schaffen wir locker. Was wir nicht gewusst haben das es alles bergauf geht. Also fuhren wie los mit unseren vollen Rucksäcken. Am Anfang ging es stetig gleichmässig hoch, doch mit der Zeit änderte sich die Steigung und es wurde immer mehr. Jetzt wussten wir wieso man uns eine komplette Tour mit Pickup verkaufen wollte. Es führt uns ins Hochland von San Cristobal. Das Wetter wurde immer kälter und der Nebel stärker. Schlussendlich kam Nieselregen dazu. Die Steigung wollte einfach nicht aufhören. Ich (Bigna) stoss mittlerweile das Fahrrad den Berg hoch weil ich keine Kraft mehr hatt. In der Hälfte des Weges entschieden wir uns umzukehren. Runter ging es dann sehr schnell. Wir fuhren an einen anderen Strand und verbrachten den Nachmittag dort, mit Schnorcheln. Wir trafen auch noch Remo & Mady ,die wir am Flughafen kennengelernt hatten. Auch hier gab es Schildkröten, Fischschwärme, Rochen und Seelöwen zu beobachten.Lue lisää

  • 360 Grad Tour um die Insel San Cristobal

    6.–7. marrask. 2025, Ecuador ⋅ 🌬 23 °C

    Heute Morgen ging es früh los auf die Ganztagestour rund um die Insel San Cristobal.
    Ich habe mir schon in der Nacht die ersten Tabletten gegen Reiseübelkeit reingeschmissen, da ich überhaupt nicht Seefest bin ;). Zum Glück habe ich das gemacht, da die kleine Nussschale des Touranbieters in doch rechten Seegang ordentlich schaukelte.
    Der erste Stopp der Tour war am bekannten Kicker Rock einem grossen gespaltenem Felsen der weitdraussen im Meer steht. Dieser Ort ist bekannt dafür unglaublich viele Meerestiere anzuziehen und vor allem die Hammerhaie. Leider war das Wasser heute extrem trüb. Die Sichtweite war nur wenige Meter und wir konnten nur einige Siluetten erkennen aber mehr leider nicht.
    Die Stimmung über dem Wasser und um den Felsen war dafür sehr schön im goldigen Morgenlicht.
    Der nächste Haltwar bei einer Felsspalte durch den man den Kicker Rock optimal fotografieren kann. Auch wir konnten das bekannte Foto durch den Felsbogen schiessen.
    Als nächstes hielten wir Kurs auf den Strand "Bahia Sardina" einem wunderschönem weissen Sandstrand der in einer kleinen Bucht liegt. Wie der Name schon sagt ist die Bucht voller Sardinen und man kann dort anscheinend oft Vögel und Tiere beim Jagen beobachten. Wir haben hier jedoch ausser einiger Schildkröten nichts gesehen. Wir gehen davon aus, dass die fünf Tourboote und ca.60 Menschen (In der Hauptsaison müssen es wohl bedeuten mehr sein) die hier gleichzeitig ankamen wohl auch das letzte Tier in die Flucht geschlagen haben...
    Rund um den" Punta Pitt" dem nördlichsten Punkt der Insel wäre eigentlich Fischen auf dem Programm gestanden, jedoch entschied der Capitän spontan, dass es heute keine guten Bedingungen fürs Fischen sind und das Fischen wurde von der Aktivitätenliste gestrichen. Schade, dass häten wir wirklich gerne gemacht.
    In einer kleinen felsigen Bucht nebenan essen wir dann ein einfaches Mittagessen und beobachen dabei die Rotfusstölpel welche sichin den kargen Büschen zwischen den Felsen verstecken.
    Der letzte Halzder Tour war bei einer Bucht die "Bahia Rosa Blanca" heisst. Man kann hier einen kleinen Pfad laufen zu einer Lagune die Wassertieren oft zum Schlafen oder fressen dient. Wir können hier trotz trübem Wasser die Weissflossenriffhaie sehen, die hier bekanntlicherweise gesichtet werden. Zusätzlich gab es noch zahlreiche Schildkröten zu beobachten.
    Erst am späten Nachmittag kommen wir wieder im Hafen von Baquerizio Moreno an. Nach der vielen Schifffahrerei ind wir glücklich wieder festenBoden unter den Füssen zu haben.
    Um ehrlich zu sein wissen wir nicht so genau, ob wir die Tour nochmals machen würden. Die angeschauten Sehenswürdigkeiten waren zwar alle Toll und sehenswert, jedoch bestand die Tour hauptsächlich aus Bootfahren und nur wenig Zeit an den wirklich sehenswerten spots.
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  • Mit der Fähre nach Isla Isabella

    7. marraskuuta 2025, Ecuador ⋅ ⛅ 23 °C

    Die nächste Insel die wir besuchten ,war Isabela. Isabela ist die grösste und geologisch jüngste Insel der Galapagosinseln. Die Galapagosinseln, entstanden durch die Verschmelzung von sechs Vulkanen (fünf davon aktiv), liegen am Äquator und sind berühmt für ihre vulkanische Artenvielfalt und einzigartige Tierarten wie Galapagos-Pinguine, Meerechsen und Flamingos.

    Zur Isla Isabela kommt man nur mit der Fähre. Dafür muss man aber einen ganzen Tag einplanen, da man um 7 Uhr von San Cristobal mit der Fähre 2h nach Santa Cruz fährt und dann von dort um 15.00 Uhr weitere 2h nach Isabela fährt. Man sieht auf den Bildern, dass mir (Dave) die Reisetabletten ordentlich zugesetzt haben und ich ein wenig betäubt/müde aussehe ;). Mir wurde aber nur halbschlecht auf der Fähre, was ein voller Erfolg ist.
    Mit uns auf der Fähre waren auch Remo und Maddy. So verbrachten wir gemeinsam die Wartezeit auf Santa Cruz. Wir gingen frühstücken und spazierten durch die touristische Stadt.

    Um 17.00 Uhr kamen wir dann auf Isabela an. Gleich bei der Einfahrt in den Hafen merkte man, dass hier die Natur wieder anders ist. Es war viel grüner. Nach diesem langen Tag waren wir sehr müde und wollten nur noch zu unserem Airbnb. Wir hatten ein Zimmer bei einer einheimischen Familie gebucht.
    Wir gingen noch einkaufen. Die Lebensmittel hier waren ziemlich teuer. Auf dem Markt fanden wir aber günstigen frischen Fisch, der Dave, dann unter Aufsicht des Küchenchfs zubereitete.
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  • Isla Isabela

    8. marraskuuta 2025, Ecuador ⋅ ☁️ 22 °C

    Am nächsten Tag spazierten wir mit unserer Schnorchelausrüstung zur Cocha de Perla. Die Lagune ist von Mangroven umgeben und perfekt zum schnorcheln. Das Beste daran? Es ist kostenlos. Deshalb haben wir die Gelegenheit genutzt und den Vormittag mit schnorcheln verbracht. Das Wasser war klarer wie bis anhin. Wir sahen Fische,Seesterne schwimmende iguanas und sogar ein kleiner Pulpo. Als ich einmal auftauchte um mein Taucherbrille zu richten schwamm eine riesige Stachelroche an mir vorbei.
    Das Highlight war aber ein junger Seelöwe der sich ein Spass daraus machte die verängstigten schwimmenden Iguanas beim Schwanz zu packen um damit zu spielen. Das Video vom frechen Kerl ist im Anhang.
    Am Nachmittag spazierten wir an dem wunderschönen weissen Sandstrand entlang. Auf dem Rückweg gingen wir noch an einer weiteren Lagune vorbei, bei der wir Flamingos sichten konnte.
    Am Abend genossen wir noch einen schönen Sonnenuntergang und später trafen wir uns in der lokalen Brauerei mit Remo und Medi auf ein Craftbier made in the Galapagos.
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  • Auf den Spuren der Galapagosschildkröte

    9. marraskuuta 2025, Ecuador ⋅ ⛅ 23 °C

    Heute gehen wir wieder mal früh los auf eine kleine Wanderung entlang der Küste mit diversen Abstechern zu Stränden, Aussichtsplattformen und geschichtsträchtigen Orten.
    Gestern haben wir andere Touristen gefragt, ob wir für die Strecke ein Fahrrad mieten sollen, was uns schwerstens empfohlen wurde. Zum Glück haben uns Remo und Meddy gestern Abend gesagt, dass es zumindest für uns Schweizer ein klaks ist den fast flachen Weg zu Fuss zu laufen und dass es sich lohnt, da man die Galapagosschildkröten beim langsamen laufen besser im Unterholz erspähen kann.
    Tatsächlich waren wir über den Tip der beiden froh, denn wir konnten durchs laufen so einige Tiere erspähen, an denen wir sonst wohl vorbeigefahren wären. Wir konnten einige Galapagosschildkröten gleich am Wegrand beobachten und andere wiederum waren gut versteckt im Unterholz unterwegs.
    Wir besuchten Aussichtsplattformen und die geschichtsträchtige "Mauern der Tränen", die sinnlos zur Bestrafung von Häflingen durch sie erbaut werden musste mitten im Niergendwo ohne Sinn und Zweck.
    Am besten hat uns neben den Schildkröten aber die Mangrovenlandschaft von "El Estero" gefallen. Bei Ebbe sind wir durch die Mangroven zum Strand gelaufen und konnten zahlreiche Vögel bei der Jagd beobachten. Dank der Ebbe konnte ich mit der Kamera auf dem Kopf zu Felsen im Wasser laufen und mich an einige Blaufusstölpel ranpischen um super Fotos zu machen.
    Da ich die Zeit dabei ein wenig vergessen habe und die reinkommende Flut missachtete wurde der Rückweg sagen wir mal abenteuerlich ;).

    Die heutigen Tier- und Naturerlebnisse waren wieder mal überwältigend. Diese Inseln hier sind wirklich besonders schützenswert und zum Glück dürfen nur Einwohner der Galapagos hier Bauen und Touren Anbieten, denn ansonsten wäre hier wohl schon alles Platt und zugebaut von reichen Ausländern und Unternehmen.
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