• Bigna und Dave
  • David Reinhardt
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PANAMERICANA

Petualangan 777-sehari oleh Bigna und & David Baca selengkapnya
  • Übernachten auf dem Salzsee

    30–31 Jan, Argentina ⋅ ☁️ 16 °C

    Nach dem Tanken in Tolar Grande fuhren wir über einen riesigenausgetrockneten Salzsee und hielten beim Cono de Arita. Mitten auf dem Salzsee ragt ein symmetrisch Kegel heraus. Es war en sehr atemberaubendes Bild.
    Hier übernachten wir auf dem Parkplatz. Die Nacht war kalt und klar. Ein wunderschöner Sternenhimmel kam hervor. Perfekt für Astrofotografie.

    Auf der Homepage der Geminde Tolar Grande steht folgendes füber den mysteriösen Kegel im Salzsee:

    Es handelt sich um eine perfekte kegelförmige Vulkanformation von 200 Metern Höhe, die sich auf 3460 Metern über dem Meeresspiegel befindet. Ihr Name stammt aus der Aymara-Sprache und bedeutet „scharf“ oder „spitz“. Weitere Studien haben gezeigt, dass es sich bei dieser Formation um einen Vulkan handelt, der nicht genügend Kraft für einen Ausbruch besaß und daher keinen Krater aufweist. Die umliegende Landschaft besteht aus schwarzem Salz, das durch unterirdisches Magma an die Oberfläche gezogen wurde, und die majestätischen Strukturen des Vulkans, der zu den höchsten der Welt zählt, sind mit bloßem Auge sichtbar.

    Aufgrund der vor Ort gefundenen Überreste wird angenommen, dass es sich um ein Zeremonialzentrum der ersten Bewohner der Region handelt, das vor der Ankunft der Inkas existierte. Die in der Nähe lebende Bevölkerung feiert heute Feste zu Ehren von Pachamama , der Mutter Erde.
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  • Mina la Casualidad

    31 Januari, Argentina ⋅ ☀️ 13 °C

    Am nächsten Tag fuhren wir über einen Berg zur Mina la Casualidad. Dafür fuhren wir über eine schmale Schotterpiste über den Berg.
    Wir hatten eine tolle Aussicht über die bergige Landschaft und mussten sehr aufmerksam sein, denn es gab immer wieder Gunakos, die über den Weg sprangen.

    Auf über 4 000 Metern. Im Mitten vom Nichts. Nur Wind, Staub und dieses Gefühl, am Ende der Welt zu stehen. Genau dort liegt Mina La Casualidad, eine verlassene Minenstadt in der Provinz Salta im Nordwesten Argentiniens, ganz nah an der chilenischen Grenze.

    In ihrer besten Jahre lebten hier rund 2 000 Menschen. Und zwar nicht nur Minenarbeiter, sondern ganze Familien.

    In den 1970er Jahren wurde die Schwefelproduktion wirtschaftlich unrentabel.
    1979 wurde die Mine geschlossen. Die Bewohner mussten gehen. Zurück blieb eine Geisterstadt.

    Wir laufen die Minenstadt ab und bewundertem die Gerätschaften. In der Kirche trafen wir auf 3 Fahrradfahrer, die hier übernachteten. Es ist echt bewundernswert, dass sie diese Herausforderung auf sich genommen haben.
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  • Mina Julia 5200 Höhenmeter mit Schlumpf!

    31 Januari, Argentina ⋅ 🌬 11 °C

    Nach der verlassenen Minenstadt fuhren wir hoch zur eigentlichen Mine der Stadt die Mina Julia heisst und auf 5200 Höhenmeter liegt. Mit einer Seilbahn wurde das Material in die Stadt 1000 Höhenmeter weiter unten befördert.
    Was für ein Anfahrtsweg. Die Zufahrt ist über eine Schotterpiste. Oben windete es so stark, dass man aufpassen musste nicht wegeblasen zu werden. Speziell war hier, dass man direkt auf die chilenische Seite runteraschauen konnte.

    Mina Julia liegt in der Puna unweit von La Casualidad und nahe der chilenischen Grenze. Auch hier wurde Schwefel abgebaut, vor allem für die Industrie.
    Im Gegensatz zu La Casualidad war Mina Julia deutlich kleiner. Es gab keine ausgebaute Siedlung mit kompletter Infrastruktur, sondern hauptsächlich:
    Förderanlagen Werkstätten einfache Unterkünfte für Arbeiter, Materiallager
    Die Mine war funktional aufgebaut und diente primär dem Abbau und der Verarbeitung von Schwefel aus den umliegenden Vulkanregionen.
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  • Antofalla

    1 Februari, Argentina ⋅ ☀️ 14 °C

    Unten wieder angekommen fuhren wir Richtung Laguna Verde. Beim Abzweiger angekommen war diese leider abgesperrt. Auf I Overlander unserer Reiseapp haben wir gelesen, dass ein Touranbieter Geld verlangt. Jedoch war dieser nicht vor Ort und wir mussten weiterfahren. Nun fuhren wir halt direkt nach Antofalla. Ein ehr kleines Mienenarbeiterdorf. Hier gab eine Möglichkeit bei einer privaten Person Benzin zu tanken.
    Auch ein Hostel gab es und dort konnte man sogar gratis warm duschen. Wir gaben aber eine Spende, denn es war sauber und nach so einer langen Zeit wieder mal heiss zu duschen war gold wert.
    Nach einer Pause fuhren wir weiter nach Antofagasta de la Sierra. Die Strecke führte über eine steile felsige Strasse bis auf ein Plateau mit wunderschöner Sicht. Auf der Ebene konnten wir dann wunderbar einige Guanacoherden beobachten und nach Antofagasta über staubige Pisten schiessen.
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  • Antofagasta de la Sierra

    1 Februari, Argentina ⋅ 🌬 20 °C

    In Antofagasta de la Sierra ging es hinter den Sporthalle, dort hatte es einen Wasserhahn um unseren Wassertank zu füllen.
    Danach gingen wir tanken und suchten das Hostel, bei dem man anscheinend Geld tauschen kann, da unser Bargeld leider schneller aufgebraucht war als berechnet mit den hohen Spritpreisen. Leider hatten wir keinen Erfolg und alles war geschlossen.
    Wir entschieden uns hinter der Sporthalle zu übernachten und da es sehr heiss war und Wasser zur Verfügung stand machte Dave noch eine Handwäsche.
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  • Offroad durch El Cañón de Real Grande

    2 Februari, Argentina ⋅ ☀️ 3 °C

    Am nächsten Tag fuhren wir zu einem Canyon. Beim ersten Aussichtspunkt konnten wir in den Canyon schauen. Unten sahen wir Gunakos saftiges grünes Gras der Weide im Canyon abgrasen und oben kreiste ein Kondor. Was für ein toller Ausblick!

    Ab hier geht die Strecke in einen schmalen Canyon. Die Schlüsselstelle ist eine besonders Schmale enge Kurve im Canyon mit einer Verschränkung die das Fahrzeug in ordentliche Schräglage versetzt. Mit der Grösse und Höhe vom Schlumpf war die Stelle keine grosse Herausforderung aber alle Fahrzeuge die ein wenig Höher sind hätten ihre Kabine oder die Seite ihres Vans wohl an den Felsen geknallt.

    Der Canyon war grossartig zu befahren und fahrtechnisch bedeutend anspruchsvoller als immer nur Piste durch die Puna zu fahren. Die Strecke hat uns an einige Canyons der Usa oder Offroadstrecken in den Canyons in Marokko erinnert.
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  • Vulkan Galan

    2 Februari, Argentina ⋅ 🌬 2 °C

    Unser nächstes Ziel war der Vulkan Galan auf einer Höhe von 4750 m. Dort hinzukommen war eine echte Herausforderung. Wir mussten verschiedene Berge bezwinge. Einige waren einfach zu steil und wir mussten an einer Stelle Umkehren, da der Schlumpf auch mit Vollgas und Untersetzung den steilen Kraterrand nicht hochkam. Irgendwie haben wir es den doch über einen Umweg geschafft und stehen auf dem Vulkan. Auch hier herschte ein starker Wind. Hinter einem Stein suchten wir Windschutz und machten unsere Mittagspause.
    Danach ging es steil herunter in den Krater des Vulkans. Ein kurzer Fotostop bei der Laguna Diamantes und weiter über die holprige Piste an vorbeispringeden Gunakos.

    Plötzlich sahen wir den Weg nicht mehr so genau. Wir suchten unseren eigenen Weg den Kraterrand hinauf und schafften es gerade so mit letzer Kraft des Schlumpfs. Oben fanden wir dann zum Glück den Weg wieder. Und es ging weiter zur nächsten Lagune.
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  • Panne an der Laguna Grande

    2 Februari, Argentina ⋅ 🌬 10 °C

    Bei der Laguna Grande gibt es viele Falmingos und Gunakos zu beobachten. Auch eine neugierige Fuchsfamile kam vorbei.
    Egal welche Lagune wir gesehen haben, jede ist anders und es ist einfach schön die Tiere in der Natur beobachten zu können.
    Als wir wieder losfahren wollten, haben wir gemerkt, dass der eine hintere Reifen wieder Luft verliert...
    Wir konnten das Loch finden und es vor Ort reparieren. Ein scharfer Vulkanstein der wie ein Stück Messerklinge war hat sich durchs Profil der Kevlarverstärkten Lauffäche gebohrt.
    Danach fuhren wir nach El Penon und konnten wieder bei einem Herrn tanken, der zum Glück unsere Us-Dollar annahm als Bezahlungsmittel, da unser Bargeld aufgebraucht war. Ohne diese Tankmöglichkeit hätten wir es nur noch knapp auf direktem Weg zur nächsten Tankstelle geschafft und einige der Hauptsehenswürdigkeiten der Region verpasst. Also nochmals Glück gehabt!

    Für unser heutigen Übernachtungsplatz mussten wir wieder aus dem Dorf in die Natur fahren. Vor Sonnenuntergang erreichten wir einen Platz vor den bekannten grossen weissen Dünen. Es war ein langer und inseniver Fahrtag. Wir waren beide müde. Deshalb gab nur ein Abendessen und dann ging es ins Bett.
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  • Dunes Blanca und Piedra Pomes

    3 Februari, Argentina ⋅ ☀️ 12 °C

    Bevor es heute weiter gehen konnte, mussten die Achsmanschetten nochmals gewechselt werden, da die ersetzten aus Peru schon durch sind. Natürlich wie gewohnt am unpassendsten Ort mit feinem Sand und Wind🙃...

    Als Erstes machten wir einen kurzen Stopp bei der grossen weissen Düne bevor es zum Campo de Piedras Pómez ging.
    Die Piedras Pómez ist ein geschütztes Bimssteinfeld in der Puna. Es ist das grösste Bimssteinfeld dieser Erde. Die weissen und rosafarbenen Felsformationen sind aus vulkanischen Ursprung. Es entstand vor tausenden Jahren, nach der Explosion des weissen Vulkans, dessen Lava und Asche erstarrten und vom Wind geformt wurden. Man hatte eine tolle Aussicht wenn man auf die Steine kletterte. Der Eintritt kostete 15K ARS/Person.

    Falls jemand nicht weiss was Bimsstein ist, dass ist der weisse poröse Stein den man gerne dazu braucht um sich die Hornhaut vom Fuss abzuschaben ;).
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  • Aquas Thermals Traumcampspot

    3–4 Feb, Argentina ⋅ ☀️ 17 °C

    Nach dem wunderbaren Besuch an den Piedra Pomez ging es entlang des endlos wirkenden Bimssteinfeldes auf einer holprigen Wellblechpiste.
    Wir mussten eine kleine Düne überwinden um in einen Vulkrankrater fahren zu können und ab fuhren wir in einen schmalen Weg durch die Berge.
    Bei einem Abzweiger ging ein schmalen Weg hinab und wieder hinauf bis wir an einem wunderschönen Campspot in den Bergen ankamen. Das kurze Stück hatte es in sich und ohne Untersetzung und Vollgas hätten wir es hier unmöglich die steilen Hänge hoch und runter geschafft.
    Hier gab es ein Becken mit warmen Thermalwasser. Oberhalb wohnte ein freundlicher Ziegenhirt mit seiner Familie.

    Wir genossen den Abend in der Thermalquelle inmitten der Natur.
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  • Offroadstrecke nach Fiambalá

    4–5 Feb, Argentina ⋅ ☀️ 31 °C

    Heute hatten wir hatten wir eine anspruchsvolle Offroadstrecke vor uns.
    Wir fuhren von den Bergen auf einem schmalen Kieselweg dem Berg entlang ins Tal. Dieser Weg war sehr schmal und man konnte direkt in die Schlucht schauen. Unten angekommen mussen wir weiter durchs Bachbett fahren und die meiste Zeit den Weg selber finden. Wir mussten extrem aufpassen auf hohe Steine. Da wir dem Bachverlauf folgten wirbelten wir uns selbst die Sicht im Bach zu und konnten so sensible Stellen mit grossen Steinen nicht mehr erkennen. Wir versuchten unser bestes aber haben beim teilweise Trialähnlichen Stellen dann doch hin und wieder mal auf einem Stein aufgesetzt. Leider rutschten wir mit dem Reifen an einer relevanten Stelle ab und unsere Felge schrammte deshalb mit vollem Gewicht am Stein. Ein Stück aus unserer Alufelge brach heraus aber zum Glück war der Reifen noch dicht. Aus Sicherheitsgründen entschieden wir uns nach der Strecke den Reifen mit dem Ersatzrad zu tauschen, da die beschädigte Felge auch den reparierten Reifen drauf hat.
    Die Strecke war sehr herausfordernd und anstrengend. Wir könne diese Strecke nur kleinen Fahrzeugen mit grosser Bodenfreiheit empfehlen und fahrern mit guten Offroadkentnissen. Bei Regenfällen könnte der Bach zudem stellenweise stark anschwellen und man könnte nicht aus der Schlucht fliehen. Nach starken Regenfällen kann sich der Bachverlauf verändern und womöglich können Stellen die vor wenigen Tagen noch passierbar waren nicht mehr passiert werden. Wir empfehel die Einheimischen nach der befahrbarkeit der Strecke zu fregen und das Wetter gut im Auge zu behalten.
    Die Strecke zog sich und wir beide waren froh als wir wieder die Strasse erreichten. In Fiambala wollten wir Geld wechseln. Doch viele Geldwechsler die in unsere App eingetragen waren gab es nicht mehr. Eine Frau wollte uns einen Kurs geben der unter der Normalen war, dass machten wir natürlich nicht. Schlussendlich wechselten wir in einem Handyshop zum offiziellen Kurs.
    Wir drehten noch eine Runde auf dem Hauptplatz des Dorfes, kauften Wurst, Käse und Oliven bei Einheimischen. Danach ging es schon zu unserem Campspot.
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  • Entspannen auf dem Campingplatz

    5–7 Feb, Argentina ⋅ ⛅ 30 °C

    Die nächsten Tage waren als Fahrtage geplant, denn es geht jetzt nach Mendoza. Es war wieder Zeit für eine Dusche. Deshalb suchten wir uns auf dieser Strecke einen Campingplatz heraus auf dem man duschen konnte. Es war ein Camping Muncipal, dahher waren die Preise nicht so hoch. Da wir am späteren Nachmittag ankamen stand niemand mehr beim Eingang und wir mussten nichts bezahlen. Der Campingplatz lag direkt an einem Fluss was perfekt war.
    Es war schönes Wetter und deshalb entscheiden wir uns zwei Tage zu bleiben um uns von der Fahrt durch die Puna zu erholen. Wir genossen das Wetter und kühlten uns im Fluss und haben Handwäsche gemacht. Zwei Tage vergingen wie im Flug aber wir freuten uns unglaublich auf Mendoza, weshalb wir weiterziehen wollten.
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  • Über den Berg nach Mendoza

    7–8 Feb, Argentina ⋅ 🌙 26 °C

    Um nach Mendoza zu kommen entschieden wir erst über die Routa 40 zu fahren und dan einen kleinen Abstecher über kleinere Strassen zu fahren. Die Routa 40 ist eine gut betonierte Strasse, weshal wir gut voran kommen. Die Landschaft um uns herum zeigte wieder mal viele schöne Facetten. Rote Felsen, grüne Bäume und hohe Berge konnten wir bestaunen. Diesmal übernachteten wir auf einem verlassenen Dorfcampingplatz. Es war sehr praktisch, da es nur noch 2 Stunden von Mendoza entfernt war. Kurz nach dem wir parkiert hatten kamen auch schon zwei Hunde gesprungen und holten ihre Streicheleinheiten ab. Natürlich gab es auch Futter für die Beiden.
    Am Abend kamen noch Autos mit lauter Musik aber wir waren genug müde um zu schlafen ;).
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  • Mendoza /Ojo de Aguas/Dieter Meier

    9–10 Feb, Argentina ⋅ ☀️ 26 °C

    Wir freuten uns sehr auf Mendoza, besonders auf gutes Fleisch und Wein. Von hier kommt unser Lieblingswein Malbec. Bevor so richtig losging, ging es für Schlumpf in die Waschanlage, denn er hatte es dringend nötig.
    Wir wollten das Weingut Ojo de Agua besuchen. Dies ist das Weingut von schweizer Musiker Dieter Meier. Bekannt war er in der Schweiz mit seiner Band Yello, die als Pioniere der elektronischen Musik galten.
    Dieter Meier war fasziniert von Argentinien und seinen Ressourcen. In Argentinien entdeckte er seine neue Leidenschaft vom ökologischen Landbau. So begann er mit der Produktion von Bio-Weinen, Fleisch- und Naturprodukten. In den 1990er Jahren erwarb er das Anwesen Ojo de Augua mit 2.200 Hektaren im ländlichen Umland von Buenos Aires und später Weinberge in Mendoza und Patagonien.Neben der Herstellung einiger der besten Bio-Weine der Welt ist er ein führender Rinderzüchter in der Pampa und produziert außerdem Walnüsse, Honig und Chiasamen in Patagonien.

    Wir buchten ein 4-Gang Menü mit Weinbegleitung und eine Tour durch das Weingut.
    Es war wunderschön auf die Weinreben zu schauen und man merkte, dass hier nur Bioweine produziert werden, den man konnte viele Insekten und Vögel sehen die sich an den Trauben verköstigt haben.

    Das Essen war einfach super lecker und ein Gaumenschmaus.

    Wir durften hier auf dem Parkplatz des Weingutes übernachten.
    So ging ein wundervoller Tag zuende an dem ein Traum in Erfüllung ging mit dem Besuch auf diesem Weingut.
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  • Medoza/ Wein-und Olivenöltasting

    10–12 Feb, Argentina ⋅ ☀️ 34 °C

    Wer einmal in Mendoza ist muss diese bekannte Weinregion auch richtig auskosten, dazu gehören natürlich verschiedene Tastings.

    1. Bodega Lopez
    Historisches Weingut mit Weinmuseum und Restaurant. Probiert haben wir einen Rosé und einen 10-jährigen im Eichenfass gereiften Rotwein. Sie füllten unsere Gläser gratis ein 2tes mal. Da es so gut war gingen wir am Tag darauf nochmals und probierten einen Schaumwein.

    2. Bodega Vinedos Familia Cecchin
    Die Familie bewirtschaftet ihre Weinberge bereits seit Generationen ohne chemische Düngemittel oder Pestizide, lange bevor „Bio“ ein Trend war. Dort probierten wir 4 ausgezeichnete Weine.

    3.Casa Corbel - Bodega Sillon
    Die Casa Corbel - Bodega Sillón ist ein traditionsreiches Familienprojekt im Herzen von Cruz de Piedra, Maipú, das tief in der Weinbaugeschichte von Mendoza verwurzelt ist. Auch hier machten wir ein Weintesting, dazu gab es ein paar Empanadas.

    Dieser Tag wird noch lange in Erinnerung bleiben. Im Schlumpf dauerte es nicht lange bis ich (Bigna) einschlief ;).

    Am nächsten Tag gingen wir noch zu einem noblem Weingut (Langarde) mit Michelin Stern. Auch ein Olivenöltasting gab es danach noch für uns.

    In Mendoza selber gibt es über 1000 Weingüter. Ein Traum für alle Weinliebhaber.
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  • Grenzposten los Libertadores fast ein Desaster

    12–13 Feb, Chili ⋅ ☀️ 12 °C

    Heute geht es wieder Richtung Grenze Chile. Dafür fuhren wir durch die Berge von Argentinien. An der Grenze war viel los. Wir mussten ca. 1 Stunde in der Schlange warten bis wir ins Grenzgebäude fahren konnten.
    Hier musste man sich zuerst zurecht finden. Eine kurze Einweisung bekamen wir von einem Mann mit Leuchtweste. Wir wussten schon aus unserem Reiseapp, dass dies eine herausfordernde Grenze ist. Am Tag vorher haben wir wieder das online Formular ausgefüllt bezüglich der Lebensmittel Einfuhr.
    Es gibt in der Mitte der Halle verschiedene kleine Häuschen, dort wird man ausgestempelt.Danach muss man zur Fahrzeuginspektion.
    An dieser Grenze haben sie viele Hunde die alle verbotenen Lebensmittel etc. aufspüren sollten.

    Wir sahen schon viele die ihr gesamten Gepäck ausräumen mussten. Ein Beamter sagte uns wir sollen auch alles ausräumen.
    Wir sagten wir haben viel, da wir im Camper Leben weshalb er uns zu einem grossen Parkplatz umparken liess.
    Der junge Grenzbeamte wiederholte sich wir sollen alles ausräumen. Dave sagte wir brauchen dafür mindestens 2h und dann sicherlich nochmals so lange um alles wieder einzuräumen! Dave wurde ein wenig laut ,weil bei jedem Auto ein Hund kam, nur bei uns soll jetzt wirklich alles ausgepackt werden und durch das Röndgengerät gelassen werden. Wir konnten dies nicht verstehen.
    Dave machte im genervtem Impuls eine nicht zu empfehlende Handlung. Ich, Dave verwarf die Hände über dem Kopf und rief laut, warum bei jedem ein Spürhund kontrollieren geht aber genau bei uns muss alles aber auch wirklich alles ausgeräumt werden!
    Zum Glück bekam ein älterer Vorgesetzter Grenzbeamte unser Ärgernis mit über und kam vorbei um nach dem Rechten zu schauen. Wir erklärtem ihm was los ist und dass es uns nichts ausmacht, wenn ein Spürhund durch unseren Camper und Auto gelassen wird. Dazu willigte der Chef dan ein und eine Spürnase kam. Der fühlte sich aber in unserem chaos nicht besonders wohl und gab nur das Hundefutter an welches wir für Strassenhunde dabei haben. Dieses mussten wir dann auch abgeben mit der Begründung, dass es schon geöffnet wurde.

    Wir waren froh, dass wir nicht alles ausladen mussten und, dass Daves impulsives Reagieren nicht zu unangenehmen Folgen geführt hat. Man merke sich besser ruhig bleiben an Grenzen ;)......
    Wichtig ist den argentinische Tip nicht vergessen auszustempeln. Zum Glück gibt es eine gute Beschreibung auf IOverlander wo sich das Büro befindet von der Aduana.
    Wir gingen noch Geld wechseln und dann ging es schon die bekannte Strasse Los Caracoles-Passage herunter mit 29 engen Kurven. Weiter ging es Richtung Santiago de Chile.
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  • Santiago de Chile

    13–15 Feb, Chili ⋅ ☀️ 33 °C

    Heute ging es nach Santiago de Chile. Als erstes besuchten wir in einem Industriequartier eine riesige Outlet Store Mall mit verschiedensten Marken wie Adidas, Puma, Patagonia oder O'Neil. Die Zeit verging sehr schnell. Wir konnten einige Schnäppchen ergattern. Nun ging es weiter zur nächsten Einkaufsmall, denn unsere Vorräte mussten aufgefüllt werden.
    Auf einem Wanderparkplatz haben wir unseren Campspot für die Nacht gefunden. Wir genossen noch die Sonne und ein feines Steak zum Abendessen. Am nächsten Tag ging es dann so richtig in die Stadt. Wir haben auf einem bezahlten Parkplatz parkiert und spazierten zu Fuss ins Zentrum. Vor dem Regierungsgebäude war gerade eine Vorführung des Militärs, die wir uns mitansahen. Wir haben schon viele Grossstädte besucht auf der Reise und deshalb verbringen wir auch keine Stunden mehr um sie zu besichtigen. Wir besuchten noch den Hauptplatz und schauten uns die grosse Kirche an. Für einen kurze Kaffeepause gab es auch noch Zeit. Unser Parkplatz war nur bis 14.00 uhr offen. Das sehenswerte Zentrum von Santiago ist auch nicht so gross.
    Für unser Mittagessen haben wir ein kleines Sushirestaurant herausgesucht, welches weiter entfernt war vom Zentrum als gedacht. Positiv war das rundherum Autoteilhändler waren und Dave während der Wartezeit nach Achsmanschetten suchen konnte. Leider ohne Erfolg. Es gibtin der Stadt noch eine weitere Strasse, beider es viele Autohändler gibt und dort fuhren wir gleich als nächstes hin. Hier hatten wir Glück und konnten unsere Achsmanschetten in passender Übergrösse finden. Danach fuhren wir wieder aus der Stadt raus und fanden einen wunderschönen Campspot in der Natur.
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  • Chillen am Fluss und beim Wasserfall

    15–17 Feb, Chili ⋅ ☀️ 25 °C

    Da bald der Herbst und Wintereinbruch im Süden kommt, geht nun zügig vorwärts. Wir werden mehre Fahrtage haben. Trotzdem besuchen wir kleine Attraktionen. Auf diesen Zwei Fahrtagen haben wir nochmals ein Weingut besucht, denn auch in Chile gibt es guten Wein. Danach sind wir zu einem Fluss gefahren und haben das schöne Wetter direkt genutzt um uns zu duschen. Denn wenn es einen sauberen Fluss gibt muss man es auch nutzen. Am nächsten Tag fuhren wir zu einem grossen Wasserfall. Es war viel los, da noch Ferien waren in Chile. Hier haben wir dann den Nachmittag verbracht. Dave hat es gewagt im kalten Wasser eine Abkühlung zu nehemen doch für mich war es zu kalt.
    Der Wasserfall war sehr schön.
    Wir sind weiter Richtung
    Parque Nacional Radal Siete Tazas gefahren
    Vor dem Park haben wir auf einem Parkplatz geschlafen.
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  • Parque Nacional Siete Tazas

    17–18 Feb, Chili ⋅ ☁️ 20 °C

    Bei fast allen Nationalparks in Chile muss man den Eintritt online buchen. Es gibt auch bei vielen Parks eine definierte Zahl Tickets pro Tag. Am besten also Planen und frühzeitig buchen.

    Heute machten wir zwei Wanderungen. Die erste war zu den Siete Tazas. Es ist ein Rundwanderweg durch den Wald zu den 7 Wasserbecken und einem Aussichtspunkt von dem man einen weiteren Wasserfall sehen kann. Er dauert ca. 45 min.

    Da wir früh dran sind entschieden wir uns für eine zweite Wanderung. Wir laufen hoch zum Pozon Andino einer schlucht mit glasklarem Bergbach. Im Eiskalten Berbach können wir unmöglich schwimmen jedoch reicht es um einige Sekunden die Füsse reinzuhalten.

    Unser heutiger Campspot bei einem Stausee weiter südlich. Auf der Weide waren auch Pferde, die ich mit Karotten versuchte zu bestechen.
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  • Reperatur Laptop/ Temuco 1

    18 Februari, Chili ⋅ ☀️ 18 °C

    Umso mehr wir in den Süden fahren, desto näher kommt auch die Heimreise. Deshalb schauen wie auch immer wieder in die Jobbörsen rein. Per Zufall fand ich ein spannendes Inserat, welches perfekt zu Dave passen würde. Dave entschied sich, sich darauf zu bewerben. Leider wollte sein Laptop nicht mehr starten aufdem all seine Unterlagen darauf waren. Wir haben in Temuco tatsächlich jemanden gefunden der Laptops repariert so vereinbarten wir per WhatsApp das er sich den Laptop anschaute. In Temuco gaben wir gleich auch unsere Wäsche in der Lavanderia ab.
    Es war parktisch, da gerade Wochenende war. So planten wir ausserhalb eine Wanderung ein und am Montag fahren wir zurück um alles abzuholen.

    Am Nachmittagbegeben wir uns an einen wunderschönen und unbekannten Wasserfall in den Bergen. Wir gehen im eiskalten Wasser schwimmen und Grillen am Abend traditionell dicke Rindersteaks.
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  • Rio Blanco

    18–22 Feb, Chili ⋅ ☀️ 19 °C

    Fürs Wochenende fuhren wir wieder ein Stück nördlich. An den Rio Blanco um genau zu sein.
    Das Wetter war super, deshalb wollten wir auch eine Wanderung im nahegelegenen National Park machen. Die Tickets für den National Park musste man online kaufen und es gab nur 500 Tickets pro Tag. Leider waren schon alle weg, da noch Ferienzeit in Chile ist.
    So verbrachten wir das Wochenende am Fluss. Wir grillten und chillten. Dave bekam bereits am Samstag Bescheid das alle Daten von seinem Laptop gerettet werden konnten auf unsere externe Festplatte. Grund für die Beschädigung am Gerät war eindringende Feuchtigkeit welche mehrere Kontakte korrodierte und an mindestens einer Stelle zu einem Kurzschluss führte...
    Der Fluss war kühl aber perfekt für eine Abkühlung bei diesem heissem sommerlichen Wetter. Tolle Entspannung und schöne Tage hier am Fluss.
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  • Temuco 2

    23 Februari, Chili ⋅ ☁️ 19 °C

    Am Montag ging es dann direkt wieder zurück nach Temuco. Wir holten den Laptop und die Wäsche ab. Danach mussten der Kühlschrank wieder gefüllt werden. Zum Mittag gab es wieder mal Sushi. Auf dem Weg zum Parkplatz kamen wir an einer kleinen Pasteleria names Omasbrot vorbei und kauften noch ein feines Stück Maracuja Cheesecake. Unser nächstes Ziel waren die Siete Lagos in Chile.Baca selengkapnya

  • Siete Lagos de Chile

    23–26 Feb, Chili ⋅ ⛅ 20 °C

    Wir möchten in den nächsten Tagen entlang dieser Seen fahren.
    Die „Siete Lagos“ (Sieben Seen) in Chile sind eine malerische Route in der Region Los Ríos, hauptsächlich um die Stadt Panguipulli, die für ihre vulkanische Landschaft, Thermalquellen und Araukarienwälder bekannt ist. Die Seen (Calafquén, Pellaifa, Pullinque, Neltume, Pirihueico, Panguipulli und Riñihue) sind verbunden und fließen in den Pazifik.

    Wir freuen uns das wir gutes Wetter haben und fahren zu unserem ersten Stellplatz.
    Es geht sehr steil hinunter und unten gibt es nicht all zu viel Platz. Auch Einheimische sind hier und geniessen das schöne Wetter.

    Da es so gemütlich ist bleiben wir noch einen Tag hier. Wir lernen Noah aus Holland kennen und ihr Pferd Passion.
    Sie hat Passion hier in Chile gekauft und vor dem Schlachthof gerettet. Sie wandert mit Passion seit zwei Wochen um die Seen.

    Wir verbringen einen tollen Abend und grillieren zusammen.

    Eigentlich wollten wir am Tag darauf weiterziehen, doch Noah ging es nicht gut und wir wollten sie nicht alleine lassen. So blieben wir einen weiteren Tag an diesem schönen Ort.
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  • Termas/Camping San Sebastian

    26–27 Feb, Chili ⋅ ☁️ 15 °C

    Unser nächstes Stopp war bei einem Campingplatz im Wald. Das coole war die Übernactung kostete pro Person ca. 15 Fr. Dafür war die Thermalquelle inklusive und das nutzen wir natürlich aus. Sie haben den Campingplatz super aufgebaut. Es gibt verschiedene Stellplätze mit Grillstellen.
    In der Nähe des Flusses haben sie verschiedene Hotpots gebaut bei denen man die Temperatur selber regulieren kann.
    Wir genossen den ganzen Nachmittag bis Abend in den verschiedenen Hotpots und Becken. Es war einfach herrlich. Auch nach dem Abendessen gönntem wir uns nochmals ein heisses Bad mit Sicjt in den Sternenhimmel.

    Danke Noah für den Tip!
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  • Lithium Batterie kaputt ?

    27 Feb–2 Mar, Chili ⋅ 🌧 15 °C

    Wir fuhren weiter entlang der nächsten Seen.
    Leider war das Wetter überhaupt nicht mehr schön, es regnete, war kalt und nass.
    Deshalb verkrochen wir uns in den Camper wir kochten und chillten. Doch plötzlich flackerte das Licht und wir sassen im Dunkeln. Auch Starlink hatte abegschaltet und das Dachfenster schliesste. Das konnte nur eines bedeuteten, wir haben es geschafft unsere Lithium Batterie leer zu saugen. In einer Nachtaktion wollten wir sie wieder zum Laufen bringen aber der Computer der Batterie (BMS) wollte nicht wieder starten. Das war ein grosses Problem, denn ohne dieses würde die teure Batterie nicht mehr zu gebrauchen sein. Auch am nächsten Tag gelingte es uns nicht das BMS zum Starten zu bringen. Was für ein Frust.
    So schauten wir wo wir eventuell ein neue Batterie kaufe könnten. In der nächste grösseren Stadt wollten wir ein Ladegerät kaufen, doch leider gab es kein richtiges für eine Lithium Batterie.
    An unserem nächsten Übernachtungsplatz versuchten wir die Batterie nochmals über Stunden mit dem Stromkabel aufzuladen. Doch das BMS wollte einfach nicht mehr einschalten. So schauten wir wo wir eine neue Batterie kaufen könnten. Tatsächlich fanden wir ein Geschäft in Puerto Mont. Da dies auf unserem geplanten Weg lag ging es am nächsten Tag auf direktem Weg in diese Richtung.
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