United States
Maine

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Travelers at this place
    • Day 272

      Two Lights State Park

      March 26, 2022 in the United States ⋅ ⛅ 7 °C

      Schon früh sind wir heute auf den Beinen. Bereits um 7.30 Uhr frühstücken wir. 🥚🍳🍞🍯 Um etwa 8.45 Uhr machen wir uns auf den Weg in den Two Lights State Park, denn am Nachmittag soll das Wetter laut Wetterbericht etwas bewölkter werden. ☁️

      Nach einer 30 Minuten 🚘-Fahrt kommen wir im Park an. Es ist wunderschönes Wetter, die Sonne scheint. ☀️ Ein älteres Ehepaar heisst uns fröhlich im Bundesstaat Maine willkommen - soooooo härzig. 🥰
      Anschliessend spazieren wir dem Weg entlang Richtung Meer.
      Eine atemberaubende Aussicht übers Meer sowie wilde 🌊 treffen wir an. Auf dem schieferartigen Gestein im Vordergrund kann man Laufen. Diese speziellen 🪨-Formationen stehen im Einklang mit dem Wasser. Stundenlang könnten wir hier das Aufprallen des wuchtigen Wassers beobachten und fotografisch festhalten.
      Immer wenn die 🌊 auf das Gestein treffen, füllt es die ,Pools' schlagartig. Teilweise rinnen wie kleine Wasserfälle über die Klippen herab - faszinierend.
      Wir schlendern eine Zeit lang dem Ufer entlang. Danach verlassen wir dieses und laufen durch ein exquisites Quartier voller ,Villen'. Ein schöner Anblick. Wir spazieren durch eine ,Privatstrasse'🤫 bis hin zu einem alten Leuchtturm. Dieser sieht in Kombination mit dem Haus im Vordergrund sehr schön aus.

      Danach gehts zurück zum Parkplatz 🅿️. Von dort aus fahren wir zum Fort Williams Park. Auf einem Bänkli geniessen wir unseren Tee und die friedliche und ruhige Stimmung. ☮️ Anschliessend laufen wir näher zum Lighthouse (das älteste von Portland). Dem Cliff Walk entlang marschieren wir zurück zum Auto.
      Eigentlich wollen wir dann im Café Omi (😄) eine braune ☕ trinken. Dieses hat jedoch bereits um 12.00 Uhr geschlossen. 😑
      Also suchen wir weiter. Da nicht wirklich ein härziges Käfeli auf dem Weg zurück zu finden ist, machen wir einen Halt bei Starbucks.

      Dann geht es zurück zur Unterkunft. Dort machen wir einen ,Coiffeur-Jass. ♦️♣️♥️♠️ Diesen gewinnt Müggi.
      Anschliessend gibt es Englischunterricht für Gabi. Da sie aufgrund der Reise auf den Unterricht Zuhause verzichten muss, holen wir hier alles pflichtbewusst nach. 🤓🤓📚
      Auch backen wir Brötli, kochen eine 🎃-Suppe zum Znacht. Während die beiden Damen etwas lesen und relaxen, trifft Müggi noch die letzten Vorbereitungen für Kanada (Einreiseformular + Antigen Tests) .

      Ein abwechslungsreicher Tag neigt sich dem Ende zu. Auch morgen gehts wieder früh aus dem 🏠, obwohl uns diese Nacht eine Stunde gestohlen wird. 🕰
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    • Day 273

      Portland

      March 27, 2022 in the United States ⋅ 🌧 7 °C

      Gestern Abend sind Martina und Gabi schon um 8.00 Uhr so müde, dass die 👀kaum offen bleiben. Beide wollen nur kurz nickerlen ... Das Resultat sieht dann schlussendlich anders aus. 😂

      Wir sind aber schon um 6.00 Uhr wach. Müggitina trainiert 🏋️‍♀️🏋️, während Gabi das Zmorga parat macht - Luxus pur für uns. 🙏
      Gemütlich starten wir also in den Sonntag. Erst heute Morgen merkt Müggi, dass hier die 🕒 gar nicht umgestellt worden sind. Die Zeitumstellung hier passierte bereits am 13. März - gut für uns. 🎊

      Um etwa 9.30 Uhr verlassen wir die Wohnung und fahren eine Viertelstunde nach Portland in die City. Scheinbar ist das Leben in dieser Gegend hier super. Denn die Wohnqualität sowie das Jobangebot sollen hervorragend sein. Deshalb landete diese Stadt letztes Jahr bei einer Umfrage auf dem 10. Rang der lebenswertesten Plätzen des Landes. Dieses Jahr gar auf dem 8. Und wir müssen schon sagen, hier gefällt es uns wirklich gut. Es gibt viele schöne Naturplätze, sehr härzige Quartiere usw.
      In der City angekommen, laufen wir auf einen Hügel (Fort Sumner Park), von welchem man einen tollen Ausblick über die Stadt und Umgebung hat.
      Danach gehts weiter zum alten Hafen (Old Port). Wir schlendern durch die Stadt. Überall hat es Backsteinhäuser, Restaurants und kleine Boutiquen und Shops.
      Wir machen Halt beim Holy 🍩-Shop. Dort kaufen wir einen veganen 🥥-Donut und teilen diesen. Dieser besteht aus lokalen Kartoffeln und Mehl. Eine spezielle KombinatJOHN. Aber schmecken tut er fantastisch. 👌

      Anschliessend spazieren wir zum von Martina herausgesuchten Café. Extra hat sie dieses gewählt, da sie ihrer Schwiegermamma versprochen hat, den nächsten Kaffee aus einer Tasse statt einem 🥤 trinken zu können (nicht, dass es Gabi stören würde, die braune Brühe aus Bechern zu trinken). Wir freuen uns auf einen gemütlichen Sonntags-☕, werden aber vor Ort enttäuscht, da sie zurzeit nur Take Away anbieten. Also laufen wir 20 Minuten zum anderen gegoogelten Café. Auch dort müssen wir jenen draussen trinken (was wir dann halt machen). Leider schmecken die ,Americanos' der beiden Frauen nicht gut. Sie können diese nicht fertig trinken. 😑

      Danach gehts zurück zum 🚘. Wir fahren nach Hause und telefonieren fast 2h mit Martinas Eltern. Danach kochen wir das Znacht (feine Omeletten, Gemüse und Salz🥔).
      Anschliessend spielen wir noch eine Runde Yahzee. 🎲 Danach schauen Müggi und seine Mamma den Film ,Wolkenbruch', Martina liest in ihrem 📗. Dann wird noch gepackt, denn morgen verlassen wir (falls der Covid-Test negativ ist) 🇺🇸 und sagen ,hello 🇨🇦'.
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    • Day 18

      Schöner Platz am See

      June 10, 2022 in the United States ⋅ ⛅ 20 °C

      Auf unserer Reise nach Boston machen wir einen Übernachtungsstop an einem der zahlreichen Seen. Die Abendstimmung ist trotz der zahlreichen Mücken sehr entspannt und wir lauschen dem Konzert der Frösche. Am nächten Morgen ist das Wetter sehr angenehm warm und sonnig. Das nutzen wir zum Wäsche waschen und Marie spielt am Wasser und in den Büschen. Am Nachmittag treten wir dann die Weiterfahrt an.Read more

    • Day 19

      Bar Habour

      June 11, 2022 in the United States ⋅ ⛅ 17 °C

      Wir sind in Bar Habour, die größte Stadt auf Mount Desert Island. Wir parken mit unserem Wohnmobil etwas außerhalb, da in der Stadt keine Wohnmobile parken dürfen und laufen an der Promenade entlang bis zum touristischen Kern. Es ist sehr idyllisch hier. Viele Häuser sind im Kolonialstil gebaut. Grundsätzlich ist hier jedes Haus maximal 3 Etagen hoch. Die Straßen und Parks sind sehr sauber. Heute ist es angenehm warm. Wir setzen uns in einen Park in der Innenstadt mit Blick über die Bucht und beobachten das touristische Treiben um uns herum. Einige Walbeobachtungsboote fahren mit Touristen aufs Meer raus, in der Hoffnung die Meerestiere zu erblicken. Da es aber noch Vorsaison ist, entscheiden wir uns gegen eine Bootsfahrt. Marie krabbelt statt dessen auf der Wiese umher und hat nur Augen für die Hunde, die hier mit ihren Herrchen vorbeikommen. Seitdem sie so schön mit Leo, dem Hund von Bianca und Klaus gespielt hat, ist die von den Vierbeinern fasziniert. Anschließend schlendern wir noch etwas durch das nette Städtchen und steuern einen Spielplatz an, damit sich Marie noch etwas austoben kann.
      Da man hier nicht über Nacht stehen darf, fahren wir weiter und steuern einen Stellplatz an einem Wanderweg an.
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    • Day 9

      4. Tag USA - Ein Strand in Maine

      September 23, 2019 in the United States ⋅ ⛅ 23 °C

      Nach einer entspannten Nacht trotz schaukelndem Bett und Wänden dünn wie Papier ging es schon wieder ans Packen. Ich gönnte mir vor der Abfahrt einen Kaffee auf unserer Zimmerterrasse mit einmaligem Ausblick auf einen Parkplatz und den verwaisten Freizeitpark. Der ganze Ort wirkt ein wenig schäbig und als ob die besten Tage schon ein wenig länger vorbei sind...aber er hat eindeutig Charme.

      Der Strand liegt nur 200m hinter unserem Zimmer und wir machen uns nach dem Check-Out auf den Weg zum einzigen Sandstrand in Maine. Zuvor hatte ich noch ein interessantes Gespräch mit Jeff unserem Zimmervermieter, der mich überzeugen will, dass Maine eindeutig schöner ist als Massachusetts 😉 - hier gibt es viele Lokalpatrioten. Er erzählt, dass das nationale Bild Maines sehr durch seinen berühmtesten Sohn Stephen King mitgeprägt wurde und empfiehlt mir dessen Wohnhaus in Maines Hauptstadt Bangor zu besuchen. Wir bemerken schnell, dass ich mit dem Wissen um King mithalten kann und Jeff findet es beeindruckend, wofür die Leute sich in Deutschland interessieren und das wir tatsächlich ebenfalls Halloween feiern.

      Der Strand ist dann einfach nur phänomenal - mit den alten, teilweise verlassenen Pfahlbauten des Piers von Maine und der Kulisse des Freizeitparkes. Wir haben wahnsinnig tolles Wetter und trauen uns später noch bei fast 30 Grad Lufttemperatur ins Wasser (das dann aber nur gefühlte 17/18 Grad hatte 🥶).

      Am Pier gibt es wieder, typisch amerikanisch, jede Menge Fastfood und ich gönne mir mein erstes Veggie-Dog (vegetarisches HotDog) im Leben. Man gönnt sich ja sonst nix ☺️.
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    • Day 10

      5. Tag USA - Good Morning Portland (ME)

      September 24, 2019 in the United States ⋅ ⛅ 18 °C

      Da wir sehr spät in Portland ankamen, verbrachten wir die Nacht in unserem guten Kumpel „Blue Rogue“. Es war bequemer als gedacht, und wir hatten schon überlegt ihn über AirBnB anzubieten 😂. Irgendwie sind ich und Julia uns einig, dass unser Nissan männlich ist und ein bisschen zickig 😅. Er ist uns schon nach zwei Tagen ans Herz gewachsen, weil er sich wie eine kleine fahrende Heimat anfühlt - klingt seltsam, aber genauso fühlt sich wahrscheinlich ein echter Road-Trip an....! 🇺🇸

      Heute Morgen wurde ich von einer phänomenalen Aussicht geweckt - das Morgenlicht leuchtete über das Schilf an dem See vor dem wir über Nacht geparkt hatten, und ich konnte die Skyline von Süd-Portland sehen. Dabei war der Platz ein Zufallsfund gewesen nach einer chaotischen Fahrt durch die nächtliche Stadt☺️. Wir frühstückten direkt am See in der offenen Kofferraumklappe 🧡.

      Anschließend ging unsere Fahrt weiter in das Herz von Portland. Auf der anderen Seite der Stadt existiert ein altes Hafenviertel mit der Hauptstraße, der „Commercial Street“. Der Ort war hübsch, aber sehr touristisch. Es gab viele Handelsstände an der Straße mit allen möglichen Souvenirs, extra Kreuzfahrten mit nachgebauten Segelschiffen oder Stadtrundfahrten mit kleinen Bussen. Abseits der Hauptstraße kann man noch alte Hafengebäude sehen, die ein eigenes abgelebtes Flair besitzen. Wir hatten einen schönen Nachmittag und machten uns bald auf den Weg den letzten Punkt von Jeffs Empfehlungs-Liste zu besuchen, das kleine Örtchen Camden...
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    • Day 10

      5. Tag USA - Der Himmel von Maine

      September 24, 2019 in the United States ⋅ ☁️ 16 °C

      Bevor wir Camden erreichten, öffnete der Himmel über Maine seine Schleusen und es regnete so stark, dass wir gezwungen waren mehrmals auf der Strecke anzuhalten - wirklich wie in den amerikanischen Filmen, wenn der Regen in Strömen an den Fenstern herunterläuft 😱. Wir waren froh, unseren Plan im Nationalpark zu campen noch etwas nach hinten verschieben zu können.

      Dafür gab es einen sehr leckeren Kaffee im „Camden Deli“ und einen Peanutbutter-Muffin der zu 500% aus Zucker bestand 😦. In dem Café trafen wir eine Gruppe deutscher Teenager aus der Nähe von Bamberg, die sich auf einen Schüleraustausch befanden. Eine Amerikanerin am Nachbartisch freute sich ebenfalls uns anzusprechen, da sie früher in Deutschland gelebt hatte und ihr deutsch üben wollte. So klein ist die Welt... Wir werden öfter auf unsere Herkunft angesprochen und die Menschen hier sind bisher immer respektvoll, höflich und freundlich zu uns gewesen 🧡.

      Wir verlassen Camden im Regen, nachdem wir noch einen kurzen Blick auf den kleinen niedlichen Hafen werfen konnten. Der Regen begleitet uns, aber auch bald die Sonne und ein Regenbogen 🌈. Das Wetter hier ist sehr wechselhaft und auf unserem abendlichen Weg nach Bangor (der Heimatstadt Stephen Kings) sind wir erleichtert endlich unser Inn zu erreichen, weil vor Regen nichts mehr auf der Straße zu sehen war... 😱😳. Aber ein warmes Bad und sehr verrückte Sendungen im amerikanischem TV („Puppy Bowl“ - Wettbewerbe zwischen Hundewelpen 🐶) entschädigen alles 😉.
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    • Day 12

      7.Tag USA - Ich glaub, ich steh im Wald

      September 26, 2019 in the United States ⋅ ⛅ 17 °C

      Unsere 1. Nacht im Zelt war ziemlich kalt...ich habe wie eine Zwiebel mit 4 Schichten geschlafen und leider immer noch gefröstelt 🥶. Wir haben einen tollen Zeltplatz gleich am Anfang der Straße bekommen und die Sanitäranlagen sind auch nicht weit entfernt, aber es war trotzdem eine echte Herausforderung in einer rabenschwarzen Nacht allein auf Toilette zu gehen...
      Da fühlt man sich glatt in archaische Zeiten zurückversetzt 😅 und die Fantasie spielt Streiche bei jedem verdächtigem Knacken im Wald 😳. Wir hatten wirklich etwas Angst echten Elchen und Braunbären zu begegnen und der Zeltplatz ist in kleine separate Nischen aufgeteilt und besitzt absolut keine elektrische Beleuchtung...also „back to the roots“ und die Angst runterschlucken 💪🏻.
      Dafür habe ich auch schon lange nicht mehr so viele Sterne am Himmel sehen können 🌠😍💛.

      Da der Wetterbericht leider für nachmittags Regen vorausgesagt hatte, wollten wir noch den schönen Vormittag bzw. Mittag nutzen, die Küste Acadias etwas kennenzulernen. Wir fuhren über den „Park Loop Drive“ (einer Panorama-Rundstraße durch den Park) zum „Sand Beach“, einem tollen Sandstrand mit riesigen Felsformationen., die zum Erholen oder Klettern einladen.

      Wir entdecken einen völlig entkräfteten Monarchfalter (einem Wanderfalter, der von den USA bis Mexiko zieht) und versuchen ihm zu helfen....hoffentlich hat er noch einige schöne Tage erlebt 😥. Dann bricht der Regen los und wir entschließen uns noch einmal nach Bangor zu fahren...
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    • Day 12

      7.Tag USA - Ein ganz privater Horrortrip

      September 26, 2019 in the United States ⋅ ☁️ 21 °C

      Wir wollten Beide das schlechte Wetter für uns nutzen und haben uns diesen Nachmittag das erste Mal getrennt...Julia besuchte den Friseur im örtlichen Wal-Mart in Bangor um sich ihren Traum von violetten Haaren zu erfüllen, und ich wollte unbedingt „ES 2“ schauen.

      Ich hatte den Film bereits in Deutschland gesehen und wollte ihn nochmal als Originalversion in Stephen Kings Heimatstadt Bangor schauen...hier fand auch die ursprüngliche Filmpremiere statt.
      Das „Westside-Cinema“ hat allerdings seine besten Tage schon längst erlebt, und liegt etwas abseits der Stadt Bangor. Wir hatten wirklich etwas Mühe das Gebäude zu finden 😅. Und ich war tatsächlich die einzige Kinobesucherin an diesem Nachmittag 😳...ein Privatsaal für mich allein, mit alten Kinosesseln und etwas dröhnendem Ton. Nur ich, Pennywise und mein Popcorn (natürlich amerikanisch mit Salz und Butter). Das war schon ein gruseliges Erlebnis, da ich sogar einige Örtlichkeiten im Film in Bangor und der Umgebung von Maine wiedererkannte.

      Nach dem Film hatte ich noch einige nette Gespräche mit den Kinomitarbeitern, da vor der Tür gerade die Welt unterging...so stark regnete es. Wenn es einmal in Maine regnet, dann richtig...genau so wie in den amerikanischen Filmen, wenn das Wasser in Strömen die Scheibe runterläuft. So hatte ich noch Gelegenheit das Kinogebäude kennenzulernen, indem noch sehr viele alte und neue Videospielautomaten standen und im Nachbarraum eine Hüpfburglandschaft...der leider am Abend die Puste genommen wird, sonst hätte ich sie noch ausprobiert 😂. Julia fuhr tapfer allein mit Blue Rogue durch den Regen um mich wieder abzuholen und es ging zurück zum Acadia Nationalpark...mal wieder bei im Dunkeln und bei schlechtem Wetter. Hier lernen wir wirklich Auto fahren 😉.
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    • Day 13

      8. Tag USA - Verloren in Acadia

      September 27, 2019 in the United States ⋅ ☀️ 16 °C

      Unsere zweite Nacht im Zelt war etwas kuschliger als die vergangene 🤗, weil es nicht mehr ganz so kalt wurde. Im Moment findet im Acadia Nationalpark ein „Sky Festival“ statt, mit vielen Angeboten über z.B. Wanderungen oder Vorträgen zu dem örtlichen Sternenhimmel. Wir wollten zunächst an einer nächtlichen Strandwanderung teilnehmen, aber leider hatte ja das Wetter gestern Abend nicht mitgespielt...

      Wir entschließen uns heute, nach soviel Zeit im Auto, einen Nachmittag zum „ Lake Pond“ zu wandern - etwa 4 Meilen (ca. 7 km) von unserem Zelt im Camp „Blackwoods“ entfernt. Am Eingang zu unserem Campingplatz gibt es einen Check-In Schalter und wir fragen nach möglichen Wanderwegen. Aber die Frau von der Parkaufsicht findet unsere Pläne zu laufen wohl ein wenig ungewöhnlich bzw. verrückt 😅, da hier wirklich jeder mit dem Auto zu fährt. Wir machen uns trotzdem auf den Weg und wussten noch nicht welche Odyssee uns erwarten würde...

      Das erste Problem waren die fehlenden Fußwege an den Straßen, so dass wir zunächst am Rand des Highways entlanglaufen mussten. Das zweite Problem war, dass wir nicht wussten, wie heilig den Amerikanern die unberührte Natur ihrer Nationalparks ist...
      Sie verpacken merkwürdigerweise alles in Plastik, fahren riesige SUVs und bauen auch in Naturparks Golfplätze, aber sie verlassen nie die Wege ihrer Parks! „Don‘t do that!“ Das wird uns wohl unser ganzes Leben in Erinnerung bleiben 😅. Wir hatten gerade eine große Wiese mit Flechten und Pilzen neben der Straße entdeckt und wollten sie näher untersuchen (bzw. Julia probeliegen 😂) als sofort ein Parkranger auftauchte: „Hey Guys! What are you doing?“ Wir waren Beide ziemlich erschrocken, aber der Ranger nahm es locker und ließ uns straffrei gehen puhhh 😱. Zum Glück bekam er später nicht mehr mit, das wir leider den beschriebenen Wanderweg nicht fanden und einen nicht sehr offiziellen Weg zum „Lake Pond“ einschlugen, der über einen merkwürdigen Platz mit einer Art Schießständen plötzlich in einem nie enden wollenden Pfad durch den Wald über einen kleinen Bach und mehrere Lichtungen führte. Wir mussten unsere Expedition leider frühzeitig abbrechen, da der Lake einfach nicht zu finden war und wir keine Ahnung mehr hatten, wo wir genau sind 😨. Also ging es nach einem kurzen Picknick im Wald (mit Anspannung ob nicht doch plötzlich ein hungriger Bär oder wütender Ranger auftauchen könnte - und wir nicht wussten was schlimmer wäre...😅).

      Auf dem Rückweg fanden wir dann den richtigen Pfad, der nur mit einem winzigen Holzwegweiser markiert war....leider sind Wegbeschreibungen auch nicht so wirklich Sache der Amerikaner...das läuft eher Nach dem „Trial and Error“- Prinzip bzw. alles elektronisch (Auto-Navi!). Wir waren so platt von unserem Irrweg, das wir am Zeltplatz direkt einschliefen (Julia sogar am Campingtisch 😅).
      Abends brachte uns Blue Rogue noch sicher in nur 15 Minuten zu dem lange gesuchten „Lake Pond“ mit seiner unberührten Uferlandschaft (wir haben Biberspuren an Bäumen entdeckt 🤗) und den charakteristischen Hügeln im Hintergrund mit den lustigen Namen „North Bubble“ und „South Bubble“. Die amerikanischen Bezeichnungen sind meistens lustig oder einfach unkreativ pragmatisch. Der Lake war auf jeden Fall den Besuch trotz der Strapazen wert 😉.
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    You might also know this place by the following names:

    Maine, ME, መይን, مين, ܡܝܢ, ولاية مين, Maine suyu, Men, مِین ایالتی, Штат Мэн, Мейн, মেইন, Мэн, مەین, Μέιν, Majno, مین, Mêne, Mien-yîn, מיין, मेन, Mèn, Մեն, Mën, メイン州, მენის შტატი, 메인 주, مےن, Mayn, Cenomannica, Meinas, Meina, Мејн, മെയ്ൻ, မိန်းပြည်နယ်, मेइन, Méíin Hahoodzo, ਮੇਨ, مینے, Meins, மேய்ன், รัฐเมน, Méané Shitati, Мен, میئن, Meyn, 缅因, Мейин, מעין, 緬因州, 缅因州

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