Vietnam
Hoi An

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682 travelers at this place

  • Day28

    Hoi An

    November 29, 2019 in Vietnam ⋅ 🌧 26 °C

    Nach Motorrad-, Zug- und Busfahrt komme ich in Hoi An im Hostel an.

    Schnell findet sich eine nette Crew für den Abend in der Laternenstadt. Die Tage im Hoi An Love.Ly Hostel sind großartig. Ich verbringe die meiste Zeit mit Erika und Stephen, es gibt ein Family Dinner und abends werden immer Karten gespielt. Wir machen eine Fahrrad Tour und heuern ein Boot an. Wechselhaft und stürmisch ist das Wetter, aber wir haben trotzdem Spaß! Besonders schön war der Ausflug zur Cam Kim Island, wo eine Menge aus Holz in Handarbeit hergestellt wird und weniger Touristen unterwegs sind.
    Hoi An selbst kriegt mich nicht, alles ist voll, jeder will mir was verkaufen, es ist stressig und eine Happy Hour jagt die nächste. Wahrscheinlich warst du mal wunderschön, als es noch wenige wussten...

    Ps: Das beste berühmte Banh Mi gibt es definitiv bei Queen Banh Mi!
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  • Day151

    Hoi An: City of Lanterns

    February 20 in Vietnam ⋅ ⛅ 22 °C

    Wir lassen Hanoi mit all seiner Hektik zurück. Interessante Stadt, vor allem essenstechnisch. Ob wir nochmal zurück kommen würden, bleibt erstmal offen 😉

    Nun wartet Zentral-Vietnam auf uns, genauer gesagt die selbsternannte Laternenhauptstadt, Hoi An.

    Hoi An ist eine kleine, hübsche, touristische Stadt, gesäumt von tausenden Laternen und Lampignons. Unser Reiseleiter Thong legt sich für uns mächtig ins Zeug, denn obwohl wir verspätet landen, gibt es nach dem Check-in im Hotel direkt Programm:
    Spaziergang durch die Altstadt, Besichtigung einer Seidenfabrik inkl. Seidenraupen 🐛, ein Gang über die Japanische Brücke mit anschließender Bootsfahrt im Sonnenuntergang. Wir legen zum gemeinsamen Abendessen in einem schicken Restaurant am Flussufer an und vergessen dabei fast, dass dies ein Reisetag war.

    Tag 2 ist ebenso durch geplant aber genauso schön und abwechslungsreich.
    Morgens halb neun starten wir eine gemeinsame Fahrrad-Tour. Kreuz und quer cruisen wir durch die Altstadt. Zwischen Fußgängern, Mopeds und Bussen schlängeln wir uns durch die Straßen, über den Markt und zu verschiedenen Tempeln.
    Wir verlassen die hektische Stadt und fahren durch grüne Reisfelder bis zum Haus von Herrn Hung. Dort helfen wir bei der Gartenarbeit, graben ein kleines Feld um und pflanzen jungen Spinat 🌱 Danach dürfen wir in die Küche. Zu Sabrinas Freude lernen wir ihr Lieblingsgericht Banh Xeo zuzubereiten - selbst kochen ist einfach toll 🥘

    Wir schließen übrigens noch Freundschaft mit einem grauen Dickhäuter: ein Wasserbüffel spaziert in gemütlichem Schritt umher und trägt uns abwechselnd auf seinem Rücken. Ein wirklich friedliches Gefährt 🐃😍

    Familie Etzroth gönnt sich anschließend noch eine Fussmassage, bevor wir ein gigantisches Mittagessen aufgetischt bekommen und die Völlerei beginnt 🤭😅

    Den Nachmittag haben wir zur freien Verfügung, heißt für uns: Sport, Shopping (maßgefertigtes Papageien-Hemd für Rouven 🦜), Streetfood Snacks, Bierchen und später gemeinsames Abendessen mit Blick auf den Fluss.

    Nach einem Absacker im Hotel fallen wir nach diesem langen Tag todmüde ins Bett.
    Morgen geht es schon weiter nach Saigon ✈️
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  • Day63

    Im Schneiderparadies

    March 2 in Vietnam ⋅ ⛅ 28 °C

    Wie ihr alle wisst, pflegen Tobi und ich einen stets gehobenen Kleidungsstil und tragen nur das Beste vom Besten. 🤠

    Tatsächlich ist es so, dass diese wunderschöne Stadt nicht nur aus tausenden von Lampions, sondern auch aus über 500 Schneiderläden besteht.
    Tag und Nacht müssen hier wahnsinnig viele Menschen arbeiten, die den Touristen maßgeschneiderte Kleidung zu günstigen Preisen in Rekordgeschwindigkeit herstellen. ✂️📍

    Klar, dass wir das auch mal ausprobieren!
    So zogen wir heute stundenlang von Schneiderladen zu Schneiderladen um Qualität, Angebote und Preise zu vergleichen. ❔❕

    Letztendlich haben wir unser Gefühl entscheiden lassen. So kehrten wir in zwei verschiedenen Schneidereien ein und gaben verschiedene Kleidungsstücke in Auftrag.

    Für diese wurden wir ausgiebig vermessen und morgen kehren wir zurück, um sie anzuprobieren und nach Wunsch weiter anzupassen.

    Wir sind sehr gespannt, wie das alles klappen und sitzen wird! 😊
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  • Day66

    Shoppen in Hoi An - Ein voller Erfolg!

    March 5 in Vietnam ⋅ ☁️ 26 °C

    Heute sind wir durch die Stadt gestreift um in allen Schneiderläden (wir haben insgesamt bei fünf verschiedenen bestellt) unsere Maßanfertigungen abzuholen. 🛍️

    So einfach wie es klingt, war es allerdings nicht.
    Wir mussten nämlich aufpassen, dass wir nicht mit der Tasche von Schneider A bei Schneider B oder C am Laden vorbei laufen.
    Schließlich wollten wir niemanden kränken oder beleidigen.
    Somit sind wir ein ständiges Zick Zack gelaufen, um zwischen jedem neuen Schneiderbesuch die vorher abgeholte Tasche in unserer Unterkunft abzulegen 🙈

    Auf jeden Fall hat sich dieses Shopping-Erlebnis gelohnt.
    Wir haben wunderschöne Kleidung bekommen, die wie angegossen sitzt. 🤩

    Und bevor hier womöglich die Vermutung entsteht, Tobi hat außer seinem Anzug nichts bekommen, räume ich das gleich auf:
    Außer seinem schicken Anzug, hat er noch einen schicken Mantel und einen Stapel Hemden eingekauft 👍

    Nur irgendwie hat scheinbar nicht jeder Spaß daran, für ein Foto alles aus- und wieder einzupacken 🤔 😉
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  • Day45

    Der frühe Vogel fängt den Wurm

    January 27 in Vietnam ⋅ 🌧 21 °C

    Von Da Lat aus ging es dann mit einer 16-stündigen Busfahrt voller Hoffnung auf Wärme in Richtung Hoi An.
    Nun etwas wärmer wurde es, die Vorhersage für die kommenden Tage war aber alles andere als vielversprechend.
    Naja, was solls, es ist dann eben wie es ist....

    In Hoi An angekommen wurden unsere Gastgeber von uns aus dem Tiefschlaf gerissen. Nach der Neujahrsfeier (Chinesisches Neujahr) ist man ja auch nicht bereits um 06.00 Uhr top fit.
    Trotzdem, wir hatten eine sehr nette Gastfamilie und eine perfekte Lage um Hoi An zu erkunden. Eine unglaublich schöne Altstadt wo es an jeder Ecke etwas zu sehen gab.
    Die Asiaten feiern Ihr Neujahr nicht nur an einem Tag, sondern nehmen sich eine Woche Zeit und geniessen Ihre freien Tage mit feiern.
    Tagsüber waren also alle eher im Ruhemodus abends wurde dann jeweils ordentlich gefeiert und getrunken.
    Den Rausch schläft man hier auch auf dem Motorrad oder einem grossen Vierbeiner aus.

    In Hue meinte es dann Petrus überhaupt nicht mehr gut, auch er hatte wohl Neujahrs-Urlaub...
    Zu den knapp 20 Grad kam dann noch strömender Regen hinzu. Somit wurde unser Programm etwas gekürzt und wir kennen nun einige Beizli in dem übersichtlichen Hue.
    Alles halb so Schlimm wir sind ja nur kurz hier und Reisen nach einem Tag früh morgens wieder ab.

    Unser Zug verlässt Hue um 6.00 Uhr, der Bahnhof ist ca. 2km entfernt also müssen wir nicht all zu früh aus dem Haus.
    Nuuuuuuur Achtung, wir haben hier nicht an die Neujahrspause gedacht.
    5.15 Checkout und ins Taxi.... welche nicht vorhanden sind!
    Kurze Hektik, den Nachtwächter vom Hotel aus seinem Tiefschlaf gerüttelt und ein Fahrer war gefunden.
    Der arme Kerl noch nicht wirklich aufgewacht und in Flip-Flops fuhr uns mit seinem Roller bei der genannten Witterung und guten 15 Grad wie der Blitz zum Bahnhof.

    Alles noch gut gegangen. Wir haben den Zug erwischt, auf gehts in Richtung Ninh Binh.
    Hoffen wir dass wir da niemanden aus seinem Tiefschlaf zerren müssen.
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  • Day104

    Beauty Hoi An

    January 19 in Vietnam ⋅ ⛅ 25 °C

    Weil es so schön ist entschied ich mich 4 Nächte anstatt nur 2 Nächte hier zu bleiben. Das Hostel war super und bisher eines der freundlichsten und herzlichsten die ich erlebt habe.
    Nachdem ich am Donnerstag erst recht spät im Hostel ankam, nahm ich am Freitag an einer vom Hostel organisieren Fahrradtour teil 😊 Wir fuhren auf eine nahegelegene Insel 'Cam Kim Island' und konnten am Local Life teilhaben. Am Abend saß ich mit noch ein paar anderen im Hostel zusammen und wir gingen später noch in eine Bar.
    Am Samstag suche ich den Weg zum Schneider und entschied mich für ein Kleid. Da wollte es meine super Entscheidungsfreudigkeit aber wissen. Gefühlte 10.000 Modelle und 1000 weiter verschiedene Stoffe und ich. Super Kombi 😅 Aber Ende gut, Kleid gut 😊
    Hoi An ist einfach schön um sich durch die kleinen und grossen Gassen treiben zu lassen, in einem Kaffee zu verweilen oder einfach über die Markt zu schlendern. Am Abend erstrahlt die ganze Promenade und das Old Quarter in einem Laternenmeer. Unzählige Laternen in den verschiedensten Farben, Modellen, Größen und Designs lassen die Stadt bunt werden 😍
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  • Day64

    Die ersten Anproben

    March 3 in Vietnam ⋅ ☀️ 27 °C

    Das erste Fitting fand bereits keine 24 Stunden nach der Bestellung statt.

    So konnte Tobi bereits in seinen tollen Anzug und ich in mein schickes Sommerkleid schlüpfen.
    Weitere Anpassungen und Wünsche werden vorgenommen und markiert.
    Tobi hatte sich nun das Innenfutter für sein Jackett ausgesucht und noch einige Taschen hinzugefügt; ich habe die Länge meines Kleides bestimmt, sowie den Rückenausschnitt noch einmal verändert.
    Am gleichen Abend kehrten wir zurück um uns die neuen Änderungen anzusehen.
    Jetzt folgt der Feinschliff (ein bisschen enger hier, ein wenig weiter dort...) und morgen sollten wir unsere neue Garderobe mitnehmen können ☺️

    Bei einem anderen Schneider verläuft es etwas spannender. Während Tobi dort eine nahe zu perfekt sitzende Herbstjacke erhalten hat, habe ich ein Cocktailkleid bekommen, dass anders aussieht als ich es erwartet habe. 🤔
    Mal sehen, wie es morgen aussehen wird.
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  • Day65

    Weitere Anproben, weitere Einkäufe

    March 4 in Vietnam ⋅ ⛅ 27 °C

    Die nächsten Anproben lassen erahnen, dass jedes Kleidungsstück auf einem guten Weg ist am Ende super zu sitzen und uns sehr gut zu gefallen.

    Da nun weniger zu tun ist, gehen die nächsten Fittings bereits schneller und es liegen immer nur wenige Stunden dazwischen.
    Auch wissen die Verkäuferinnen, dass wir nicht mehr all zu lange in der Stadt sein werden. Da werden die Kleidungen besonders zügig fertig gemacht.

    Allerdings stellen wir schnell fest, dass es auch gar nicht so einfach ist, sich die Kleidung bei Bestellung fertig vorzustellen.
    So wurde ich z.B. von einem persönlichen Änderungswunsch bei einer Jacke überrascht, dass sich durch meinen Wunsch nicht ein, sondern automatisch zwei Details änderten.
    Daran sieht man wohl, dass ich noch keine Schneidererfahrung habe 🤷‍♀️
    Doch da hier alles so schnell geht, ändern wir es eben einfach nochmal 😅🙈

    Morgen können wir alles abholen!
    Und überlegen, wo wir das alles verstauen... 🤔
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  • Day53

    11. Kapitel

    February 8, 2019 in Vietnam ⋅ ☀️ 29 °C

    Hey

    Erster Bericht aus Vietnam. Nachdem ich einen weiteren Flug erfolgreich hinter mich gebracht hatte, wartete das Zollbüro schon gespannt auf mein Visum. Da ich alles schon im vorhinein online erledigen konnte, ging es bei mir trotz langer Schlange ziemlich zügig voran. Mit einem weiteren Stempel im Pass fuhr ich mit dem Airport Shuttle Bus in die Innenstadt von Ho Chi Minh. Ein echtes Schnäppchen für 90 Rappen wenn man die 30 Minuten Fahrzeit bedenkt. Bei der Fahrt konnte ich zum ersten Mal das Verkehrschaos und die Millionen Roller begutachten die sich ihren Weg durch die Massen suchten. Bangkok war ja in Sachen Verkehr schon eine Grösse aber das war nochmals was ganz anderes. Speziell am Abend sieht man vor lauter Rollern die Strasse nicht mehr. Dementsprechend ist das überqueren am Anfang auch ein richtiges Abenteuer. Spätestens beim dritten Versuch klappt es dann auf Anhieb. Man muss sich langsam und stetig über die Strasse begeben, die Roller erkennen dich und schlängeln sich regelrecht um dich herum. Da ich immernoch ein wenig von den letzten Nächten gerädert war, beschloss ich die nächsten paar Tage mit sightseeing zu verbringen. Schliesslich hat auch dieses Land eine bewegende Geschichte hinter sich und man kann auch jetzt noch an diversen Ecken den französischen und amerikanischen Einfluss spüren. Mein Besuch im War Remnant Museum war dann auch sehr Eindrücklich. Das Museum zeigt die Kriegsgeschichte seit dem Einmarsch der Franzosen auf. Der Fokus der Ausstellung lag vor allem auf den diversen Fotos die von Kriegsfotografen aufgenommen wurden. Die Bilder sind schockierend und ohne irgendwelche Filter geschmückt. Spätestens wenn man die toten Zivilisten, darunter auch Kinder und Säuglinge sieht, wird einem erst richtig bewusst wie schrecklich es zu dieser Zeit sein musste. Nach diesem einschneidenden Ereignis musste ich meine Gedanken bei einem Stadtspaziergang durch Saigon neu ordnen. Bei einem ersten Mittagessen konnte ich dann auch die berühmte Nudelsuppe Pho Ba zum ersten Mal probieren. Das Essen ist auch hier hervorragend und überaus gesund. Meinen letzten Tag in Ho Chi Minh verbrachte ich mit einem Besuch der Cu Chi Tunnel rund eine Stunde ausserhalb der Stadt. Der Ort zeigt heute noch die kleinen Tunnel die von den Guerillas genutzt wurden im Kampf gegen die Amerikaner und der Saigon Armee. Da alle westlichen Touristen aber viel zu Fett für die schmalen Tunnel sind, wurden diese auf das doppelte vergrössert. Man konnte dann auch noch einen rund 100 m langen Tunnel hindurch “kriechen”... bei mir eher ein gehen. 😂 Unser Führer war aber in solch einem Stress, dass wir kaum Zeit hatten die überlaufene Touristenattraktion zu begutachten. Trotzdem war es spannend und eindrücklich wie die Guerillas vorgingen.

    Am vierten Tag hiess es dann auf nach Mui Ne. Eine kleines Touristen Dörfchen an der Ostküste Vietnams und rund 4 Stunden Busfahrt entfernt. Dort hatte ich vier Tage in einem Backpacker Resort am Strand gebucht. Das Hostel verbreitete Gute Laune und Party Stimmung. Die Tage verbrachte ich mit lesen, am Strand liegen, neue Leute kennenlernen oder trinken. 😂 Eine super Abwechslung nach den Grossstädten Bangkok und Saigon. Mui Ne ist ausserdem für die zwei grossen Sanddünen in der Umgebung bekannt. Mit einem Nachmittagsausflug konnte ich auch diese Attraktion noch abhacken. Während meines Aufenthaltes in Mui Ne musste ich auch noch meine weitere Reise planen da das Lunar Neujahr genau auf meine Vietnamreise fiel. Während rund einer Woche nach dem Tet Feiertag ist so ziemlich alles in Vietnam geschlossen. Ich beschloss das Fest in Da Lat, einer kleinen Stadt in den höheren Gebirgen zu verbringen. Leider sind zu dieser Zeit auch alle Buspreise extrem hoch. In Da Lat angekommen, traf ich auf ein paar alte bekannte Gesichter aus Mui Ne und wir beschlossen die Silvesternacht zusammen zu verbringen. Es wurde ein grosses Feuerwerk nähe des Stadtsees angekündigt welches wir uns nicht entgehen lassen wollten. Kurz vor zwölf versammelten wir uns dann auf einem kleinen Platz im Zentrum der Festlichkeiten. Das Feuerwerk war dann auch ein echter Hingucker. Man merkt, dass die Vietnamesen nahe an der Chinesischen Quelle sitzen. 😉 Nach dem Staunen wollten wir uns dann auf den Weg in eine Bar oder Nachtclub begeben um mit dem Volk das neue Jahr gebührend zu feiern. Denkste, das Fest war so schnell vorbei wie es angefangen hat. Nichts mit feiern, alles geschlossen und die Vietnamesen gingen sofort nach Hause zur Familie. ☺️ Somit war auch unser Durst gestillt. Am nächsten Tag fanden wir dann noch eine tolle Bar die aus einem Labyrinth Bestand. Mann musste seinen Weg zur Bar erst verdienen. War toll gemacht, nur leider war im Keller alles nass und es roch nach Pisse. 🙈 Zum Glück lag die Bar im Obergeschoss.

    Nach zwei Tagen Da Lat buchte ich einen Nachtbus nach Hoi An. Eine kleine schmucke Stadt an der Vietnamesischen Ostküste. Die Busfahrt war leider nicht sehr angenehm und war geprägt von den kurvigen Manövern unseres Busfahrers. In Hoi An angekommen musste ich mich dann auch gleich übergeben… was aber eher an einer am Vorabend verzehrten Pizza lag. Da auch meine australischer Weggefährte diese Genoss verbrachten wir den ersten Tag im Hostel. Trotzdem bin ich schon sehr gespannt auf die Stadt mit den vielen französischen Bauten und dem guten Essen. Mehr dazu dann im nächsten Bericht.

    Sili
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  • Day86

    Hoi An - Weihnachten

    December 27, 2018 in Vietnam ⋅ 🌧 26 °C

    "Ich kann dieses asiatische Essen nicht mehr sehen. Ja, lass uns zum Inder gehen. Das ist wie zu Hause." sagt Ralf zu mir als er sich aufs Bett schmeißt. Und ich bekomme einen Lachanfall. Okay also ab zum Inder am ersten Weihnachtsfeiertag.

    Die Tage vor Weihnachten verbringen wir im Coworking Space. Zwischendurch machen wir unsere Pausen am Strand oder radeln über die Reisfelder. Das Wetter bessert sich für 5 Tage und wir bekommen 27 Grad, Sonne und blauen Himmel.
    In der Albstadt tummeln sich die Touris. Für 7 Tage ist hier nun Hochsaison. Menschen aus aller Welt strömen in die Altstadt um sich die bunten Gassen anzuschauen.
    Und am Abend gehen wir mit den Leuten vom Coworking Space in die Bars. Hier werden Luftballons mit Lachgas verteilt, die wir dankend ablehnen. Uns reicht Wein, den wir gefühlt eine Ewigkeit nicht getrunken haben.

    Dann rückt Ralfs Geburtstag näher. Ich finde heraus, dass es im Delikatessen-Laden "Dingo Deli" glutenfreie Leckereien gibt und bestelle 4 glutenfreie Schoko-Cupcakes, die uns am 23. geliefert werden sollen. Mein Plan: ein Überraschungsfrühstück.
    Ralf soll nichts davon erfahren. Am nächsten Morgen soll das Frühstück mit Cupcakes schon auf dem Tisch stehen.
    Also gehe ich zur Rezeption und erkläre dem Herren, der ungefähr in meinem Alter sein müsste: Morgen 9 Uhr eine Lieferung von Dingo Deli.
    Außerdem schreibe ich ihm alles sorgfältig auf. Auch welche Leckereien sie für uns vorbereiten können. Und ich erkläre ihm, dass er wenn er fragen hat aufjedenfall mit mir und nicht mit Ralf sprechen muss. Weil es sein Geburtstag ist. "Yes only you!" sagt er und schüttelt, wie ein Hündchen seinen Kopf und bestätigt mir alles. Super! Das hat geklappt. Er hat mich verstanden. Denke ich ...
    Dann gehe ich wieder aufs Zimmer und wir bereiten uns für den Abend vor. Wie sind verabredet mit Freunden, die ich Anfang des Jahres in Berlin bei einer Veranstaltung kennengelernt habe.
    Als wir auf dem Weg nach draußen sind kommt uns der Rezeptionist hinterher. Ralf steht direkt neben mir und der Rezeptionist fragt: "For tomorrow, Dingo deli at 9 for delivery. Right? And you want the breakfast." Am liebsten wäre ich ihm an die Gurgel gesprungen. Jaaa das habe ich dir alles vor einer Stunde gesagt. Die Asiaten haben die Angewohnheit alles nochmal zu wiederholen um garkeinen Fehler zu machen. Und eigentlich ist das auch total liebenswürdig, nur diesmal geht's in die Hose. Und Ralf weiß Bescheid. Die Cupcakes sind am Ende super lecker, kommen aber total zerdrückt bei uns an. Naja und wir haben was zu lachen.

    Am ersten Weihnachtsfeiertag gehen wir zum Brunch ins Coworking Space. Es ist perfekt. Und wir essen seit langem mal wieder Käse und Brot, sogar glutenfreies. Weihnachtliche Stimmung kommt dann auf als wir Julklapp spielen. Wir verschenken eine kleine Tasche, Sonnencreme und Mückenspray. Ralf und ich können uns fast nicht halten, als auch noch der Weißeste von uns allen die Sonnencreme auspackt. Das perfekte Geschenk, obwohl ich nicht sicher bin, ob er das auch so sieht.
    Weihnachten ist nicht, wie zu Hause. Und mir wird mal wieder klar, wie sehr ich Weinachten mag. Trotzdem haben wir hier viele tolle Momente. Und die Menschen hier sind wundervoll.
    Und Hoi An ist ein wirklich toller Ort. Die Vietnamesen sind so unglaublich freundlich, dass wir uns sehr wohl fühlen.
    Heute waren wir beim Schneider. Denn Hoi An ist bekannt für seine vielen Schneider. Und es sind viele. Unglaublich viele. Durch Empfehlung landen wir bei einer sehr herzlichen Schneiderin, die uns Raum gibt und nichts andreht. Trotzdem geraten wir in einen Rausch. Und können es am Ende nicht fassen, dass 3 Hosen und 3 Oberteile komplett geschneidert insgesamt nur 100 Euro kosten. Morgen sehen wir, wie alles sitzt. Ein tolles Weihnachtsgeschenk an uns selbst und irgendwie sagt mir mein Gefühl, dass es nicht dabei bleiben wird...
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You might also know this place by the following names:

Hội An, Hoi An, هوي أن, Hôi An, הוי אן, ホイアン, ჰოი-ანი, 호이안, Hojanas, Хой Ань, होइ एन प्राचीन सहर, Cidade Antiga de Hoi An, Хойан, Хој Ан, ฮอยอัน, Хоян, ہؤئی آن, 會安, 會安市

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