Vietnam
Tỉnh Quảng Nam

Here you’ll find travel reports about Tỉnh Quảng Nam. Discover travel destinations in Vietnam of travelers writing a travel blog on FindPenguins.

493 travelers at this place:

  • Day9

    Hoi An

    April 19 in Vietnam ⋅ ☀️ 31 °C

    We arrived in Hoi An after such a busy day and checked into the Rose Garden Hotel. I got such a surprise when the staff come out singing Happy Birthday to me with a cake! Was very special. We fished our night with dinner in the Old Quarter of town and a stroll though the lantern lined streets.

  • Day32

    Hoi An 2

    February 28 in Vietnam ⋅ 🌙 24 °C

    Wie geplant, habe ich heute nichts gemacht. Ich bin gleich nach dem Frühstück zum Strand gelaufen und habe es mir mit meinem Kindl unter den Palmen gemütlich gemacht.
    Zur Mittagszeit wurde es am Strand immer voller. Da ich sowieso vermeiden wollte, einen Sonnenbrand zu bekommen, bin ich noch was essen gegangen und habe mich am Nachmittag dann an den Hostel-eigenen Pool in den Schatten gelegt.
    Also ein total entspannter Tag.

    Ich bin übrigens noch an einem Haus vorbeikommen, in dem ein Mann gerade seine Pute (oder was auch immer) gewaschen hat. War eine interessante Szene :-)
    Read more

  • Day78

    Hoi An - Alles anders als geplant.

    December 19, 2018 in Vietnam ⋅ ⛅ 24 °C

    Ralf leuchtet mit der Kopflampe genau in seine Augen. Es sieht aus als würde er uns mit seinem Blick fixieren. "Wollen wir es machen?" fragt mich Ralf als er sich auf dem Fahrrad zu mir umdreht. Nein. Schreit mein Kopf. "JA", sage ich.
    Es ist 22.30 Uhr. Wir stehen mit unseren Fahrrädern mitten im Reisfeld auf einem kleinen Betonweg, der uns über die Felder nach Hause führt. Die einzigen Lichtquellen sind unsere Kopflampen und vor uns steht ein riesiger Wasserbüffell auf dem Weg. Er schaut uns an und frisst sein Gras. Die Reflexion des Lichtes in seinen Augen macht die Situation noch gruseliger. Ich sehe seine Hörner und in meinem Kopf kommen schreckliche Bilder. "Wir machen das!" Und schon treten wir in die Pedale. Irgendwo soll noch ein zweiter stehen, meint Ralf. Und als wir an ihm vorbei fahren, sehe ich ihn. Ein Baby. Er steht ruhig neben seiner Mutter, die kauend ihren Blick von uns abwendet.
    Wir fahren an den beiden vorbei und für einen kurzen Moment trennt uns nicht mal ein Meter von beiden. Die beiden haben sich bestimmt gewundert. Wahrscheinlich sind Ralf und ich mit aufgerissenen Augen und verkrampften Gesicht an ihnen vorbei gefrahren. Ein tolles Bild. Der Mensch, der Herrscher und Zerstörer von allem.
    Wir leben seit 8 Tagen in Hoi An. Und was soll ich sagen: Die Stimmung und das Wetter ist durchwachsen. Hier ist nicht wie geplant Sommer, sondern Winter. Es strömt es 4 Tage am Stück und die Temperaturen klettern von 20 auf 28 Grad und wieder runter. Das führt dazu, dass wir uns zu Beginn unsicher sind, ob wir weiterziehen sollen. Unsere Optionen sind so vielfältig, dass wir total überfordert sind. Luxusprobleme, aber sie sind nunmal da. Irgendwie wollten wir ja auch mal ankommen und es uns gemütlich machen. Also entscheiden wir nach 3 Tagen im strömenden Regen, dass wir bleiben. Wir wollen diesen Ort entdecken. Und davon hält uns jetzt auch nicht der Regen ab. Also beginnen wir eine andere Unterkunft zu suchen. 3 Tage Recherche und einige Besichtigungen führt dazu, dass wir da bleiben wo wir sind. Hier in Hoi An gibt es so viel super gute Auswahl, dass wir auch da wieder überfordert sind. Also bleiben wir im Garden Aroma Homestay. Es ist perfekt. Pool. Tolle Zimmer. Richtig gutes Bad. Jeden Tag frische Bettwäsche. Zimmerreingung und frische Handtücher. Frühstück. Und das für 17 Euro die Nacht. Wir sind versaut vom günstigen Luxus.
    Ich bin total froh, dass unsere Unterkunft über Weihnachten und Silvester unser Zimmer noch frei hat. Es ist seltsam, weil Hoi An eigentlich Hauptsaison hat, aber wir haben Glück. Und buchen weitere 18 Tage bis zum 2. Januar.
    Und dann kommt alles anders.
    Eines Abends fragt uns die Rezeptionistin, wann wir denn morgen auschecken. A-U-S-CHECKEN? WIR? Okay. Da lief gewaltig was schief. Ihre Kollegin hat anstatt 2. Januar immer nur die 2 Finger meiner Hand gesehen und ist von zwei Tagen ausgegangen. Sie spricht fast kein Englisch. Naja und nun erfahren wir, dass wir raus müssen Ende der Woche. Stimmung im Keller und die Suche geht von vorne los.
    Keine feste Unterkunft zu haben fühlt sich zum ersten Mal komisch an.
    Am nächsten Tag machen wir uns vom Co-Working-Space (das ist ein Ort, wo Menschen zusammen arbeiten können. Eine Art öffentliches Büro gegen einen kleinen Mietpreis) auf der Suche nach einer neuen Unterkunft. Durch Zufall entdecke ich ganz in der Nähe eine kleine Villa. Und durch weitere Zufälle haben sie sogar noch ein Zimmer frei. Wir müssen über Weihnachten einmal das Zimmer wechseln und dann wieder zurück wechseln, aber am Ende haben wir eine Unterkunft. Und diese ist fußläufig zum Co-Working-Space. Wo wir uns für 2 Wochen eingemietet haben. Die Leute dort sind toll. Australier, Engländer, Franzosen, Spanier und Deutsche tauschen sich an einem Ort über ihr Leben und ihre Arbeit aus. Sie alle reisen und arbeiten. Einige leben auch seit längerer Zeit in Hoi An.
    Und Hoi An ist wunderschön. Das erkennen wir erst nach den ersten Tagen. Die Altstadt liegt am Fluss und besteht aus vielen kleinen romantischen Gassen. Das Leben hier ist bunt und echt. Die Vietnamesen sind sich treu geblieben, auch wenn der Tourismus hier eine sehr wichtige Rolle spielt. Wir werden sehr freundlich aufgenommen und die Vietnamesen mögen uns. Ich weiß noch nicht warum, aber Deutsche sind sehr beliebt. Wir wären ordentlich und respektvoll.... Das lass ich mal so stehen.
    Mit den Leuten vom Co-Working-Space sprechen wir über ihre Reisen. Mio, meine Freundin aus Deutschland, die wir hier kurz treffen, bevor sie wieder nach Deutschland reist, erzählt uns von ihren vielen Gesprächen mit den Leute, die sie getroffen hat, während sie hier 3 Monate gelebt hat. Wir werden wieder mal überrascht über die unglaublich, gute Außenwirkung von Deutschland. Wortwörtlich wird uns "Deutschland als der Mittelpunkt der Freiheit" beschrieben. In Deutschland könnte man alles sein und alles machen. Ist das jetzt der "German Dream"? Die Innenwahrnehmung und Außenwahrnehmung ist aufjedenfall verschieden.
    Das Leben in Hoi An ist einfach. Doch den Menschen geht es gut. Das merkt man. Während ich mir eine Maniküre und Pediküre gönne, erzählt mir die Besitzerin, dass die Einwohner von Hoi An sehr glücklich sind. Sie lieben ihr einfaches Leben. Sie lieben es mit den Händen zu arbeiten. Sie wären frei. Und irgendwie spürt man das auch.
    In ein paar Tagen ist Weihnachten und wir sind gespannt, wie es hier gefeiert wird. Es soll etwas besonderes hier sein.
    Read more

  • Day151

    Taboo bamboo workshop

    January 26 in Vietnam ⋅ ⛅ 24 °C

    Today we went to a bamboo workshop called taboo. The artisan was a man named Tan. His entire workshop was made out of bamboo including his house, his electric car, his bike, and even the bathroom was made out of bamboo! We made lots of stuff like a toy car/bamboogini (Malcolm), a snail (Malcolm), a sugar shaker (Dale), a salt shaker, a pepper shaker and a holder for the two shakers (Geoff), a bowl with a design (Chloë), and a canister (Lara.) Their were three helpers, two from Hoi An, Vietnam and one from Kathmandu, Nepal! It was really fun!
    Talk to you soon,
    Malcolm
    Read more

  • Day35

    Hoi An 5

    March 3 in Vietnam ⋅ ⛅ 25 °C

    Heute morgen bin ich schon vor dem Frühstück in die Altstadt gelaufen weil ich noch einen Blick auf den "Früh-Markt" der Einheimischen werfen wollte und dachte, dass um 8 Uhr die Straßen noch leer sind und ich ein paar schöne Bilder machen kann.
    Da hatte ich die Rechnung aber ohne die Chinesen gemacht, die sind nämlich auch Frühaufsteher.
    Aber ich konnte mir das Treiben auf dem Markt anschauen. Da ging es teilweise ganz schön laut zur Sache.
    Nach dem Frühstück habe ich dann meine Sachen zusammen gepackt und aus dem Zimmer ausgecheckt. Den Rest des Tages habe ich damit verbracht, durch die "Neustadt" von Hoi An zu spazieren und mir die Zeit zu vertreiben. Dabei habe ich ein tolles veganes Restaurant entdeckt und gleich mal ausprobiert.
    Nach meinem fünfstündigen Spaziergang bin ich zurück ins Hostel, habe noch mal geduscht und jetzt sitze/liege ich wieder in einem Sleeper-Bus und bin auf dem Weg nach Da Lat. Wenn alles nach Plan läuft, dauert die Fahrt 14 Stunden und ich bin morgen Früh ca. 8 Uhr in Da Lat.
    Read more

  • Day53

    11. Kapitel

    February 8 in Vietnam ⋅ ☀️ 29 °C

    Hey

    Erster Bericht aus Vietnam. Nachdem ich einen weiteren Flug erfolgreich hinter mich gebracht hatte, wartete das Zollbüro schon gespannt auf mein Visum. Da ich alles schon im vorhinein online erledigen konnte, ging es bei mir trotz langer Schlange ziemlich zügig voran. Mit einem weiteren Stempel im Pass fuhr ich mit dem Airport Shuttle Bus in die Innenstadt von Ho Chi Minh. Ein echtes Schnäppchen für 90 Rappen wenn man die 30 Minuten Fahrzeit bedenkt. Bei der Fahrt konnte ich zum ersten Mal das Verkehrschaos und die Millionen Roller begutachten die sich ihren Weg durch die Massen suchten. Bangkok war ja in Sachen Verkehr schon eine Grösse aber das war nochmals was ganz anderes. Speziell am Abend sieht man vor lauter Rollern die Strasse nicht mehr. Dementsprechend ist das überqueren am Anfang auch ein richtiges Abenteuer. Spätestens beim dritten Versuch klappt es dann auf Anhieb. Man muss sich langsam und stetig über die Strasse begeben, die Roller erkennen dich und schlängeln sich regelrecht um dich herum. Da ich immernoch ein wenig von den letzten Nächten gerädert war, beschloss ich die nächsten paar Tage mit sightseeing zu verbringen. Schliesslich hat auch dieses Land eine bewegende Geschichte hinter sich und man kann auch jetzt noch an diversen Ecken den französischen und amerikanischen Einfluss spüren. Mein Besuch im War Remnant Museum war dann auch sehr Eindrücklich. Das Museum zeigt die Kriegsgeschichte seit dem Einmarsch der Franzosen auf. Der Fokus der Ausstellung lag vor allem auf den diversen Fotos die von Kriegsfotografen aufgenommen wurden. Die Bilder sind schockierend und ohne irgendwelche Filter geschmückt. Spätestens wenn man die toten Zivilisten, darunter auch Kinder und Säuglinge sieht, wird einem erst richtig bewusst wie schrecklich es zu dieser Zeit sein musste. Nach diesem einschneidenden Ereignis musste ich meine Gedanken bei einem Stadtspaziergang durch Saigon neu ordnen. Bei einem ersten Mittagessen konnte ich dann auch die berühmte Nudelsuppe Pho Ba zum ersten Mal probieren. Das Essen ist auch hier hervorragend und überaus gesund. Meinen letzten Tag in Ho Chi Minh verbrachte ich mit einem Besuch der Cu Chi Tunnel rund eine Stunde ausserhalb der Stadt. Der Ort zeigt heute noch die kleinen Tunnel die von den Guerillas genutzt wurden im Kampf gegen die Amerikaner und der Saigon Armee. Da alle westlichen Touristen aber viel zu Fett für die schmalen Tunnel sind, wurden diese auf das doppelte vergrössert. Man konnte dann auch noch einen rund 100 m langen Tunnel hindurch “kriechen”... bei mir eher ein gehen. 😂 Unser Führer war aber in solch einem Stress, dass wir kaum Zeit hatten die überlaufene Touristenattraktion zu begutachten. Trotzdem war es spannend und eindrücklich wie die Guerillas vorgingen.

    Am vierten Tag hiess es dann auf nach Mui Ne. Eine kleines Touristen Dörfchen an der Ostküste Vietnams und rund 4 Stunden Busfahrt entfernt. Dort hatte ich vier Tage in einem Backpacker Resort am Strand gebucht. Das Hostel verbreitete Gute Laune und Party Stimmung. Die Tage verbrachte ich mit lesen, am Strand liegen, neue Leute kennenlernen oder trinken. 😂 Eine super Abwechslung nach den Grossstädten Bangkok und Saigon. Mui Ne ist ausserdem für die zwei grossen Sanddünen in der Umgebung bekannt. Mit einem Nachmittagsausflug konnte ich auch diese Attraktion noch abhacken. Während meines Aufenthaltes in Mui Ne musste ich auch noch meine weitere Reise planen da das Lunar Neujahr genau auf meine Vietnamreise fiel. Während rund einer Woche nach dem Tet Feiertag ist so ziemlich alles in Vietnam geschlossen. Ich beschloss das Fest in Da Lat, einer kleinen Stadt in den höheren Gebirgen zu verbringen. Leider sind zu dieser Zeit auch alle Buspreise extrem hoch. In Da Lat angekommen, traf ich auf ein paar alte bekannte Gesichter aus Mui Ne und wir beschlossen die Silvesternacht zusammen zu verbringen. Es wurde ein grosses Feuerwerk nähe des Stadtsees angekündigt welches wir uns nicht entgehen lassen wollten. Kurz vor zwölf versammelten wir uns dann auf einem kleinen Platz im Zentrum der Festlichkeiten. Das Feuerwerk war dann auch ein echter Hingucker. Man merkt, dass die Vietnamesen nahe an der Chinesischen Quelle sitzen. 😉 Nach dem Staunen wollten wir uns dann auf den Weg in eine Bar oder Nachtclub begeben um mit dem Volk das neue Jahr gebührend zu feiern. Denkste, das Fest war so schnell vorbei wie es angefangen hat. Nichts mit feiern, alles geschlossen und die Vietnamesen gingen sofort nach Hause zur Familie. ☺️ Somit war auch unser Durst gestillt. Am nächsten Tag fanden wir dann noch eine tolle Bar die aus einem Labyrinth Bestand. Mann musste seinen Weg zur Bar erst verdienen. War toll gemacht, nur leider war im Keller alles nass und es roch nach Pisse. 🙈 Zum Glück lag die Bar im Obergeschoss.

    Nach zwei Tagen Da Lat buchte ich einen Nachtbus nach Hoi An. Eine kleine schmucke Stadt an der Vietnamesischen Ostküste. Die Busfahrt war leider nicht sehr angenehm und war geprägt von den kurvigen Manövern unseres Busfahrers. In Hoi An angekommen musste ich mich dann auch gleich übergeben… was aber eher an einer am Vorabend verzehrten Pizza lag. Da auch meine australischer Weggefährte diese Genoss verbrachten wir den ersten Tag im Hostel. Trotzdem bin ich schon sehr gespannt auf die Stadt mit den vielen französischen Bauten und dem guten Essen. Mehr dazu dann im nächsten Bericht.

    Sili
    Read more

  • Day86

    Hoi An - Weihnachten

    December 27, 2018 in Vietnam ⋅ 🌧 26 °C

    "Ich kann dieses asiatische Essen nicht mehr sehen. Ja, lass uns zum Inder gehen. Das ist wie zu Hause." sagt Ralf zu mir als er sich aufs Bett schmeißt. Und ich bekomme einen Lachanfall. Okay also ab zum Inder am ersten Weihnachtsfeiertag.

    Die Tage vor Weihnachten verbringen wir im Coworking Space. Zwischendurch machen wir unsere Pausen am Strand oder radeln über die Reisfelder. Das Wetter bessert sich für 5 Tage und wir bekommen 27 Grad, Sonne und blauen Himmel.
    In der Albstadt tummeln sich die Touris. Für 7 Tage ist hier nun Hochsaison. Menschen aus aller Welt strömen in die Altstadt um sich die bunten Gassen anzuschauen.
    Und am Abend gehen wir mit den Leuten vom Coworking Space in die Bars. Hier werden Luftballons mit Lachgas verteilt, die wir dankend ablehnen. Uns reicht Wein, den wir gefühlt eine Ewigkeit nicht getrunken haben.

    Dann rückt Ralfs Geburtstag näher. Ich finde heraus, dass es im Delikatessen-Laden "Dingo Deli" glutenfreie Leckereien gibt und bestelle 4 glutenfreie Schoko-Cupcakes, die uns am 23. geliefert werden sollen. Mein Plan: ein Überraschungsfrühstück.
    Ralf soll nichts davon erfahren. Am nächsten Morgen soll das Frühstück mit Cupcakes schon auf dem Tisch stehen.
    Also gehe ich zur Rezeption und erkläre dem Herren, der ungefähr in meinem Alter sein müsste: Morgen 9 Uhr eine Lieferung von Dingo Deli.
    Außerdem schreibe ich ihm alles sorgfältig auf. Auch welche Leckereien sie für uns vorbereiten können. Und ich erkläre ihm, dass er wenn er fragen hat aufjedenfall mit mir und nicht mit Ralf sprechen muss. Weil es sein Geburtstag ist. "Yes only you!" sagt er und schüttelt, wie ein Hündchen seinen Kopf und bestätigt mir alles. Super! Das hat geklappt. Er hat mich verstanden. Denke ich ...
    Dann gehe ich wieder aufs Zimmer und wir bereiten uns für den Abend vor. Wie sind verabredet mit Freunden, die ich Anfang des Jahres in Berlin bei einer Veranstaltung kennengelernt habe.
    Als wir auf dem Weg nach draußen sind kommt uns der Rezeptionist hinterher. Ralf steht direkt neben mir und der Rezeptionist fragt: "For tomorrow, Dingo deli at 9 for delivery. Right? And you want the breakfast." Am liebsten wäre ich ihm an die Gurgel gesprungen. Jaaa das habe ich dir alles vor einer Stunde gesagt. Die Asiaten haben die Angewohnheit alles nochmal zu wiederholen um garkeinen Fehler zu machen. Und eigentlich ist das auch total liebenswürdig, nur diesmal geht's in die Hose. Und Ralf weiß Bescheid. Die Cupcakes sind am Ende super lecker, kommen aber total zerdrückt bei uns an. Naja und wir haben was zu lachen.

    Am ersten Weihnachtsfeiertag gehen wir zum Brunch ins Coworking Space. Es ist perfekt. Und wir essen seit langem mal wieder Käse und Brot, sogar glutenfreies. Weihnachtliche Stimmung kommt dann auf als wir Julklapp spielen. Wir verschenken eine kleine Tasche, Sonnencreme und Mückenspray. Ralf und ich können uns fast nicht halten, als auch noch der Weißeste von uns allen die Sonnencreme auspackt. Das perfekte Geschenk, obwohl ich nicht sicher bin, ob er das auch so sieht.
    Weihnachten ist nicht, wie zu Hause. Und mir wird mal wieder klar, wie sehr ich Weinachten mag. Trotzdem haben wir hier viele tolle Momente. Und die Menschen hier sind wundervoll.
    Und Hoi An ist ein wirklich toller Ort. Die Vietnamesen sind so unglaublich freundlich, dass wir uns sehr wohl fühlen.
    Heute waren wir beim Schneider. Denn Hoi An ist bekannt für seine vielen Schneider. Und es sind viele. Unglaublich viele. Durch Empfehlung landen wir bei einer sehr herzlichen Schneiderin, die uns Raum gibt und nichts andreht. Trotzdem geraten wir in einen Rausch. Und können es am Ende nicht fassen, dass 3 Hosen und 3 Oberteile komplett geschneidert insgesamt nur 100 Euro kosten. Morgen sehen wir, wie alles sitzt. Ein tolles Weihnachtsgeschenk an uns selbst und irgendwie sagt mir mein Gefühl, dass es nicht dabei bleiben wird...
    Read more

  • Day107

    Hoi An - Unser Alltag

    January 17 in Vietnam ⋅ 🌧 21 °C

    Nach 10 Tagen schreiben wir Mister Hung über Facebook an. In Hoi An läuft alles über Facebook. Du kannst Essen als Lieferung bestellen, deiner Schneiderin ein weiteres Bild schicken oder eben dein Visum anfragen.
    Mister Hung reagiert sofort. "Kein Problem, Abholung heute um 15 Uhr." Und dann haben wir wirklich unsere Papiere und sind 200 Dollar ärmer. Alles sieht echt aus. Offizieller Stempel von Hon Chi Minh City. Genauso laufen hier die Dinge. Wir können bleiben bis 6. Februar. Und da wir gerne auch ein Visum für 2 Monate für Thailand hätten, behält Mister Hung inkl. Fotos unsere Pässe gleich. Wir entscheiden uns für den einfacheren Weg. Ansonsten müssten wir nach Malaysia - Penang fliegen und dort ins Konsulat gehen um ein längeres Visum für Thailand zu beantragen. Bei Mister Hung alles kein Problem. Für 70 Dollar pro Person lässt er unsere Träume wahr werden. Und er meint: Wir sollen uns jedes Mal bei ihm melden, wenn wir ein Visum an der Grenze brauchen. Meint er damit auch, wenn wir in einem anderen Land sind? Keine Ahnung. Aber wir probieren es einfach aus. Fragen über Facebook kostet ja nichts.
    Die Tage verlaufen recht ähnlich. Wir arbeiten ab 10 Uhr im Coworking Space und lassen den Stift vor 18 Uhr nicht fallen und das 6 Tage die Woche. Meistens arbeiten wir länger. Ralf und ich sind super im Arbeitsmodus. Wir schaffen so viel, dass ich für Januar ausgebucht bin mit Kunden und Erstgesprächen. Ein tolles Gefühl. Trotzdem sind wir gespannt, wie es läuft, wenn wir wieder reisen.
    Am Wochenende gehen wir an den Strand und ich verbrennen mich unvorbereitet. Das Wetter ist schwer einzuschätzen. Es wechselt von Sonnenschein und 27 Grad auf Regen und 21 Grad. Für uns die absolute Kälte.
    Frühstück bekommen wir in der Unterkunft serviert, für das Mittag und Abendessen gehen wir in die Stadt. Wir haben einige Lieblingsgerichte und Lokale von denen ich ein anderes mal berichte.
    Wäsche geben wir für 1 Euro pro Kilo ab und unser Zimmer ist geputzt, wenn wir abends zurück kommen. Luxus pur. Noch genießen wir das sehr.
    Trotzdem platze ich vor Freude als ich an einem Wochenende im coworking space den Kochlöffel schwingen darf. Nicht meine beste Leistung, aber ich durfte endlich mal wieder hinterm Herd stehen und Sarah, der Besitzerin, zuhören. Die mir viel über ihre letzten zwei Jahre hier erzählt.
    Sie ist Deutsche und kommt aus der Nähe von Hamburg. Vor 2 Jahren entschied sie sich ein coworking space hier zu eröffnen. Also mietete sie ein Grundstück und ließ inkl. Architekten ein Haus bauen. Sie musste viele Hürden überwinden und noch jetzt spürt man ihre Rastlosigkeit, aber sie ist glücklich. Auch, wenn es für die Vietnamesen anfangs schwierig war, dass eine Frau ein Business führt. Das ist hier nach wie vor untypisch, obwohl die Frauen dreimal so viel arbeiten, wie die Männer hier.
    Und das sehen wir auch. Auf der Straße sehen wir Frauen mit bloßen Händen den Beton rühren und Steine klopfen. Meistens beginnen sie am Markt zu arbeiten, wechseln dann als Putzfrauen ins Hotel und entläusen am Abend ihre Pflanzen in der Zucht.
    Das Frauenbild ist hier trotzdem klar: sie putzt, kocht und kümmert sich um die Familie. Nach der Hochzeit wechselt sie in die Familie ihres Mannes und muss sich um diese und ihre eigene kümmern. Und auch das bekommen wir mit. Während unsere Schneiderin mich ausmisst, sagt sie mir, dass sie gleich nach Hause fährt um das Essen vorzubereiten. Für die Vietnamesen absolut normal.
    Sarah hingegen ist angekommen und gut positioniert. Sie wird als Geschäftsfrau akzeptiert und hat einen guten Ruf. Auch, wenn die Vietnamesen immer davon ausgehen: wenn man weiß ist, hat man Geld. Das macht die Verhandlungsbasis manchmal schwierig. Trotzdem ist der Plan, das Space noch für mindestens 10 Jahre zu haben. Sie lebt ihren Traum.
    Für uns ist es schön für einen kurzen Moment ein Teil des Ganzen zu sein und einen Alltag zu haben.
    Und so langsam meldet sich wieder die Abenteuerlust. Wir sind so gespannt auf Thailand und die vielen anderen Orte. Nun sind wir über 100 Tage unterwegs und so langsam kommen wir in unserem neuen Leben an.
    Read more

  • Day31

    Hoi An 1

    February 27 in Vietnam ⋅ 🌙 25 °C

    Mit dem Sleeper-Bus ging es heute weiter Richtung Süden. Nach dreieinhalb Stunden bin ich in Hoi An angekommen.
    Ich muss sagen, die Sleeper-Busse sind wirklich praktisch. Ich habe zwar ein älteres Model erwischt, in dem die Sitze schon sehr abgenutzt waren aber trotzdem ist es schön, wenn man sich lang machen kann.
    In Hoi An angekommen, hatte ich mir vorgenommen den Weg zu meinem Hostel, wie immer zu Fuß zu absolvieren und ich habe es auch geschafft aber mit 6 km war es die bisher weiteste Strecke, die ich mit beiden Rucksäcken zurück gelegt habe und das in der Mittagssonne bei 32 Grad. Aber es war auch schön durch die Reisfelder zu laufen.
    Diesmal habe ich mir für zwei Nächte ein Hostel außerhalb der Stadt gesucht, das sich in unmittelbarer Nähe zum Strand befindet, denn morgen ist erstmal gepflegtes Nichts Tun angesagt.
    Read more

  • Day33

    Hoi An 3

    March 1 in Vietnam ⋅ ⛅ 24 °C

    Heute morgen habe ich erstmal das Hostel gewechselt, um in Laufnähe zur Altstadt zu sein. Ich hatte mich schon auf einen längeren Fußmarsch eingestellt, da die Entfernung zwischen beiden Hostels 6 km beträgt und ich keine Lust habe Geld für Taxis auszugeben. Aber ich hatte Glück. Als ich ausgecheckt habe, fragte mich die Hostelbesitzerin wo ich hin muss. Da Sie auch in die Stadt musste, hat sie mich "for free" auf ihrem Roller mitgenommen und sogar direkt bis vor die Hosteltür gefahren. War super lieb von ihr.
    Anschliesend habe ich mir ein City-Ticket gekauft und den Rest des Tages damit verbracht, mir die Altstadt von Hoi An anzuschauen. Mit dem Ticket kann man sich 5 von 22 Sehenswürdigkeiten in der Stadt anschauen. Neben einem traditionellen alten Wohnhaus, einer Versammlungshalle und einem Tempel, habe ich mir natürlich auch die japanische Brücke angeschaut. Sie ist das Wahrzeichen der Stadt und verbindet das ehemalige chinesische und japanische Stadtviertel miteinander. Diese verschiedenen Einflüsse sieht man auch überall in der Altstadt. Es ist schon ein bisschen komisch, wenn man durch die Straßen geht und sich rechter Hand eine Hausreihe im typischen französischen Kolonialstil befindet und genau gegenüber steht ein chinesischer Tempel und dazwischen Seidenlampions soweit das Auge reicht... Ein bunter Stilmix.

    Schon tagsüber waren sehr, sehr viele Menschen in der Stadt unterwegs aber am Abend war es dann brechend voll. Trotz der vielen Touristen ist die Atmosphäre hier aber total entspannt.
    Read more

You might also know this place by the following names:

Tỉnh Quảng Nam, Tinh Quang Nam

Join us:

FindPenguins for iOS FindPenguins for Android

Sign up now