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Weltreise 2016 bis 2017

1 Jahr durch die Welt, das ist unser Ziel. Læs mere
  • Unser 200. Tag - Kuching, Bako NP

    22. marts 2017, Malaysia ⋅ ⛅ 24 °C

    Unser Schiff legt pünktlich 7.30 Uhr in Kuching auf Borneo an. Dank Christians Tipp und mit einem Guide der Agentur, für die er damals gearbeitet hat, führt unser Ausflug in den Bako Nationalpark. Achmad holt uns direkt vom Pier ab, wird uns heute begleiten und für uns die Tiere suchen, die wir so gerne sehen wollen 😃. Denn im NP ist die Chance auf Tierbeobachtung groß und außerdem kann man hier nahezu alle Vegetationsformen Borneos sehen. Regenwald, Mangroven, Sümpfe, Felsenbewuchs, Buschwerk ...
    Wenn wir auch nicht alles zu Gesicht bekommen, sind wir doch gespannt auf einen abwechslungsreichen Tag!
    Im Bako Village nehmen wir ein schnelles Boot, das uns in 20 Minuten in den Nationalpark bringt. Das mit den Tieren fängt gut an, denn schon auf der Bootsfahrt sehen wir drei Delfine (und die waren noch nicht mal "eingeplant" 😉)!
    Im Park angekommen, gehts auch gleich weiter: Unser Highlight des Tages sitzt gemütlich auf einem Baum und kaut Blätter: der Proboscis Monkey oder auch Nasenaffe. Er sieht ein bisschen aus wie Gonzo, wirklich ungewöhnlich! Später treffen wir noch mehr Kollegen dieser Art, auch zwei miteinander kämpfende Gruppen hoch oben in den Baumwipfeln.
    Auf einem Plankenweg machen wir uns nun auf, um im dichten Urwald weitere Tiere zu sichten. Wir finden zwei grüne Vipern, Catfische, Schlammspringer, Langschwanz Makaken (leider keine Silberhaubenlanguren - auch eine seltene Affenart), Lizzards, große und sehr große Ameisen und eine traumhafte Vegetetion! Leider treffen wir auch reichlich Menschen - und nicht wenige von unserem Kreuzfahrtschiff. Deren Tour endet allerdings mittags, so dass wir nach dem Lunch die Wege fast für uns alleine haben.
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  • Bako NP

    22. marts 2017, Malaysia ⋅ ⛅ 32 °C

    Wir wandern nun durch Mangrovensumpf und weiter auf einem Pfad, der auf und ab über viele Wurzeln, Steine und Leiterchen entlang der Küste verläuft. Er endet am Tanjung Paku - einem von Felsen umgrenzten kleinen Strand, der sehr zum Bade lockt. Aber so mutig sind wir nicht, denn Salzwasserkrokodile sind hier keine Seltenheit!
    Den gleichen tollen Weg gehts zurück und unterwegs lernen wir noch Einiges über verschiedene Heilpflanzen, die hier am Wegesrand "wie zu Anschauungszwecken" wachsen und von den Dorfbewohnern auch heute noch benutzt werden. Zum Beispiel finden wir eine Pflanze, die gegen Hepatitis A wirkt oder wirken soll - wie genau können wir nicht erfahren und den Namen konnte ich mir auch nicht merken 🙁 - ein Foto hat aber geklappt!
    Zurück an Bord lockt uns der Pool, denn bei deutlich über 30°C und einer gefühlten Luftfeuchtigkeit von 120% müssen wir dringend raus aus den Klamotten und in ein richtiges Wasser eintauchen 😉!
    Danach sind wir wieder fit und da unser Schiff sehr vornehm ist, gehen wir zum Afternoon Tea - very british, aber lecker 😉👍🏼!
    Wieder mal ein richtig toller Tag! Danke nochmal für deine Hilfe, Christian!!!
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  • Brunei Darussalam

    24. marts 2017, Brunei ⋅ ⛅ 29 °C

    Heute sollen es die Highlights von Brunei sein und weil das Land nicht so groß ist, reicht offensichtlich ein halber Tag 😉, denn solch eine Tour wird vom Schiff angeboten und das machen wir mit!
    Das kleine Land liegt auf Borneo und ist eingequetscht zwischen Sarawak (Malaysia) und dem südchinesischen Meer. Es ist nur etwas mehr als 5.000 km2 groß und 450.000 Menschen leben hier, hauptsächlich Moslems. Das ist unser Pech, denn heute ist Freitag und daher sind die Moscheen für Besucher geschlossen. Aber auch wieder Glück, denn die Straßen sind sehr leer.
    Freitag ist wie unser Samstag und kein wirklicher Arbeitstag, die Geschäfte haben erst ab 14.00 Uhr geöffnet und zur Schule muss hier heute auch Keiner. Dafür ist der Samstag ein Arbeitstag und erst am Sonntag ist wieder frei.
    Borneo ist ein reiches Sultanat, all das viele Geld kommt vom Öl und vom Gas (an den Tankstellen sehen wir wie billig das Benzin ist! Autos übrigens auch und daher hat jeder Einwohner durchschnittlich zwei davon!).
    Der Sultan hat vier Frauen und 12 Kinder. Und er "ist ein Guter", denn er gibt von seinem Geld ab: Ausbildung und die komplette medizinische Betreuung inklusive aller Medikamente sind kostenlos. Sogar der Flug nach Singapur sowie die dortige Versorgung wird bezahlt, wenn es notwendig ist (+ einer Begleitperson!). Auch die Wohnhäuser werden subventioniert.
    Alles was wir sehen ist sehr, sehr ordentlich, sauber und gepflegt! Nichts sieht hier wirklich asiatisch aus - uns kommt es sehr arabisch und fast wie aus 1001 Nacht vor.
    Und - das lernen wir schnell: Hier IST alles Gold was glänzt!
    Ein Bus bringt uns in die Hauptstadt Bandar Seri Bagawan und zum ersten Fotostopp: Prime Minister Office Building Complex mit Moschee - ein sehr imposantes Gebäude, wirkt ein bisschen steril und wie ausgestorben, aber auch schön.
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  • Royal Regalia

    24. marts 2017, Brunei ⋅ ⛅ 29 °C

    Das Royal Regalia ist ein Museum und zu sehen sind zuerst einmal etliche Fotos des Königs in jeder Altersstufe und in allen "Lebenslagen" mit und ohne Familie. Interessanter sind die wichtigen Gegenstände für die Krönungszeremonie des Sultans: goldener Thron, goldene Krone, goldene Katze, goldenes Schwert, goldener Schirm und noch so allerlei goldene Dinge. Zum Beispiel eine goldene Hand, auf die der Sultan sein Kinn stützen kann, denn die Krone ist richtig schwer! Benutzt hat er sie allerdings nie.
    Wir sehen noch viele schöne und (auch weniger schöne) Staatsgeschenke - aus Deutschland können wir keins entdecken!
    Unsere Zeit im Museum ist schnell um und Dirk schafft es gerade noch, die goldene Kutsche, mit der der König nach der Krönung durch die Stadt gefahren ist, zu fotografieren! Alles andere durfte sowieso nicht aufs Foto - alle Technik musste am Eingang in eine Box! Übrigens mussten auch unsere Schuhe draußen bleiben.
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  • Water Village

    24. marts 2017, Brunei ⋅ ⛅ 31 °C

    Seit über 1.300 Jahren gibt es am Brunei River ein Wasserdorf. Heute leben hier über 30.000 Menschen in tausenden von Holzbauten unterschiedlicher Art. Es ist eine Ansammlung von Wohnhäusern, Restaurants, Shops, Schulen, Moscheen, Krankenhaus ..., eine richtige Stadt. Miteinander verbunden sind alle Gebäude durch einfachste Holzstege ohne Geländer, Straßen gibt es nicht.
    Leider haben wir auch hier wenig Zeit und können nur ein Mini-Bruchteil anschauen! Wir besuchen eine Familie in ihrem Langhaus und werden freundlich mit Tee und Gebäck bewirtet. Wir dürfen uns umschauen und bestaunen den riesigen Wohnraum (passen zwei Busladungen rein) und die wieder mal einfachste Küche.
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  • Jame'Asr Hassanil Bolklah Moschee

    24. marts 2017, Brunei ⋅ ⛅ 28 °C

    Bruneis größte Moschee ist einfach nur wunderschön!
    Das wir nicht rein dürfen, stört uns nicht. Denn der Anblick von außen, sowie das ganze Gelände sieht aus wie im Märchen! Die Kuppeln sind natürlich aus 24karätigem Gold und sogar die Sterne am "Gartentor"! Was für ein traumhafter Anblick!
    Für einen späten Lunch kehren wir zum Schiff zurück und sind nicht böse darüber! 36°C schaffen selbst uns, die wir ja seit Wochen an hohe Temperaturen gewöhnt sind! Nach dem Essen fallen wir auf eine der gemütlichen Chillareas und brauchen eine Pause.
    Im Hafengebäude schauen wir später noch nach Highlights in der Nähe, denn unser Schiff liegt bis 20.00 Uhr am Pier. Der Strand lockt uns schon, ist aber recht weit zu laufen und für mich ist das Baden in einem muslimischen Land an einem lokalen Strand nicht so einfach, Bikini ist nicht drin! Außerdem sind wir auch ein bisschen zu faul und so entscheiden wir uns für einen entspannten Resttag mit Gourmetessen am Abend an Bord! 😁
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  • Mari Mari Cultural Village

    25. marts 2017, Malaysia ⋅ ⛅ 28 °C

    Heute sind wir wieder in Malaysia, und zwar in Kota Kinabalu (Sabah), immer noch auf Borneo, wo sich der höchste Berg Südostasiens befindet. Die meisten Besucher kommen für eine Besteigung des Mt. Kinabalu (4.095,2 m hoch) hierher. Dafür haben wir leider keine Zeit, denn die Wanderung dauert zwei Tage und wir fahren heute Abend weiter Richtung Hongkong.
    Wir haben uns für einen Besuch im Mari Mari Cultural Village entschieden. Ein Museumsdorf, gelegen in einem wunderschönen Tal. Hier werden die verschiedenen Stämme Sabahs, ihre Geschichte, ihre Traditionen, ihre Lebensweise sehr anschaulich dargestellt. Wi, unsere Guidin, führt uns durch die dargestellte kleine Welt der einzelnen Stämme (Dusun, Rungus, Bajau, Lundayeh, Murut) und somit durchs Dorf und erklärt uns an jedem Stammeshaus die traditionelle Lebensweise, die Bedeutung der Bekleidung (die unterschiedliche Länge der Ärmel (verheiratet oder solo), die räumliche Aufteilung im Langhaus (Single-Mädels immer extra und oben) und die Herstellung verschiedener Lebensmittel, z.B. Fischnetzcake, eine Süßigkeit aus Reismehl, Wasser und Zucker, die durch ein Sieb in heißes Öl gegeben wird (einmal mit dem Uhrzeigersinn und einmal entgegengesetzt drehen, dann in Dreiecksform legen), kurz frittiert wird und sehr lecker schmeckt. Wir lernen, wie in alten Zeiten Honig, Reiswein und Reisschnaps hergestellt wurde und wie Essen in Bananenblättern und Bambus zubereitet und gekocht oder gegrillt wurde. Wir kosten alles - schmeckt prima!
    https://1drv.ms/v/s!AiUv8teodO-roQMRgnR2vhj82faH
    Wir sehen in den Häusern mehrfach Schädel von Menschen und lernen dabei, die Murut waren die letzten von Sabahs Völkern, die die Kopfjagd aufgaben. Ähnlich wie bei den Iban in Sarawak (Bako NP), spielte das Sammeln von Köpfen der Feinde im Glauben der Murut eine große Rolle. Ein Mann konnte zum Beispiel nur heiraten, wenn er der Familie seiner zukünftigen Frau wenigsten einen Kopf vorweisen konnte. Diese Köpfe wurden dann mit schwarzer Magie "behandelt" und häufig als Wächter im Haus, in den Vorratsspeichern oder in getrennten Alarmhäusern aufgehängt. Sie dienten der Abwehr von bösen Geistern und Dieben. Laut Wi soll das funktionieren 🤔.
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  • Im Dorf

    25. marts 2017, Malaysia ⋅ ⛅ 29 °C

    Das Feuermachen war Frauensache und nur wer diese lebenswichtige Kunst beherrschte, durfte auch heiraten. Wir staunen, wie schnell das Feuer brennt und wundern uns, warum es Robinson Crouse nicht gleich hingekriegt hat 😃- sieht recht einfach aus und "Zutaten" aus dem Baumarkt braucht man offensichtlich auch nicht, Natur pur ist genug! https://1drv.ms/v/s!AiUv8teodO-roQIVaInOY-MMn0j6
    In einem anderen Haus probieren wir das traditionelle Trampolin aus, benutzt als "Geldspiel": Wer am höchsten springen kann, bekommt auch die meisten Taler - ist ja klar 😉!
    Das Blasrohr wurde, bestückt mit giftigen Pfeilen, zum Jagen benutzt. Wir kennen das von Schultis Gartenfest 😁und konnten dort auch schon üben, so dass Dirk als einziger unserer Gruppe die Kokosnuss erlegen kann!
    Auf einer Bühne werden überlieferte Tänze aufgeführt: https://1drv.ms/v/s!AiUv8teodO-roQTvUnLmjOsGeXTv
    Und zum Abschluss des Rundgangs wird uns ein Buffet mit lokalen Delikatessen aufgetischt.
    Als Souvenir dürfen wir ein Tatoo mitnehmen. Wir entscheiden uns für handgemalt mit Henna, denn die traditionelle Stechmethode mit den fiesen Dornen erscheint uns wenig verlockend 😳!
    Ein rundum gelungener Ausflug!
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  • Kota Kinabalu

    25. marts 2017, Malaysia ⋅ 🌧 27 °C

    Auf dem Rückweg lassen wir uns in der City absetzen, denn ein bisschen von der Stadt wollen wir noch sehen. Wir laufen entlang der Waterfront, gesäumt von Restaurants, die nicht gerade zum Verweilen einladen, kommen wir zum riesigen halb geöffneten (weil halbfertigen) Shoppingcenter und weiter zum großen Markt, wo es mal wieder alles gibt! Vor einem Obststand vertreiben wir uns die Langeweile mit Leute beobachten (denn wir müssen den Regen abwarten) und werden prompt zu einer unbekannten Frucht eingeladen. Sie heißt übersetzt Schlangenhautfrucht und nachdem man uns gezeigt hat wie man sie isst, schmeckt sie sehr lecker süß-sauer-bitter und die Konsistenz ist ein bisschen wie Litschi. Ihr seht, wir lernen fast täglich dazu und es gibt noch sehr viel zu lernen, wir brauchen also noch Zeit 😃!!!
    Wegen dem unsicheren Wetter verzichten wir auf den Weg zum Signal Hill Observatory, von wo aus man einen schönen Blick über die Stadt und das kleine Wasserdorf in Piernähe haben soll. Dafür statten wir dem Atkinson Clock Tower, einem schönen alten Uhrenturm (1905 gebaut), einen Besuch ab. Er ist einer der wenigen Gebäude, die hier im zweiten Weltkrieg nicht zerstört wurden. Auf dem Weg dorthin können wir mal wieder sehen, wie dicht reich und arm und modern und alt oder besser oll nebeneinander liegen!
    Die Stadt reißt uns nicht vom Hocker, wir gehen zum Schiffchen zurück und beim Kaffee chatten wir ein bisschen nach Deutschland 😊.
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  • Manila, Philippinen

    27. marts 2017, Filippinerne ⋅ ⛅ 30 °C

    Als wir 6.30 Uhr aufwachen, liegt unser Schiff bereits fest am Pier und draußen warten schon viele Menschen, um uns zu begrüßen. Mit traditionellen Instrumenten und Tänzen beginnt so ein heißer Tag in Manila. Die Begrüßung ist einfach nur schön (Für alle die Zeit haben - dauert 12 Minuten - 215 MB): https://1drv.ms/v/s!AiUv8teodO-roQUPtaI5w9IvMqHX
    Manila neu und alt ist das Thema unserer Tour durch die Hauptstadt der Philippinen 🇵🇭. Die Tour haben wir über Viator gebucht und pünktlich 8.30 Uhr holt uns unser Guide vom Kreuzfahrthafen ab. Durch den morgendlichen Verkehr fahren wir zum Sammelpunkt, dem Fairmont Makati Hotel, von dem wir gemeinsam mit zwei Amerikanern und zwei Taiwanesinnen zur Ausfahrt starten. Startpunkt und sozusagen das neue Manila ist Makati, die Business und Shopping City. Dazu erfahren wir, dass nicht mehr Manila City die Hauptstadt ist, sondern Metro Manila, eine Ansammlung von 16 Städten rundherum. In der Stadt Manila leben 1,7 Millionen Menschen, in Metro Manila 11,9 Millionen und sie gilt als die dichtbesiedeltste Stadt der Welt.
    Die Philippinen sind ein Staat und Archipel mit 7.107 Inseln, von denen nur ca. 2.000 bewohnt sind. Sie bilden den fünftgrößten Inselstaat der Welt (nach Indonesien, Madagaskar, Papua-Neuguinea und Japan). Mit 101 Millionen Einwohnern sind die Philippinen bevölkerungsmäßig der zwölftgrößte Staat der Welt. Die Philippinen sind neben Osttimor der einzige asiatische Staat mit katholischer Bevölkerungsmehrheit. Ihren Namen erhielten sie von dem Entdecker Ruy López de Villalobos, der die Inseln zu Ehren des spanischen Infanten Philipp Las Islas Filipinas nannte.
    Makati sieht aus wie alle prosperierenden Großstädte in Asien, Hochhäuser aus Beton und Glas. Im Innern Büros, Geschäfte, Banken, hochpreisige Wohnungen oder Shopping Malls. Viele auch unterirdisch zu erreichen, um den Personenverkehr auf den Straßen zu reduzieren. Damit ist der neue Teil auch fast schon absolviert. Nach kurzer Fahrt erreichen wir das amerikanische Mahnmahl und Friedhof aus dem 2. Weltkrieg. Die Philippinen waren ein zentraler Schauplatz des Pazifikkrieges und auf diesem Friedhof sind 17.000 Soldaten begraben. Über 60.000 werden noch vermisst und deren Namen sind im Mahnmal eingraviert.
    Die Anlage selbst erinnert sehr an den Arlington Friedhof bei Washington. Das wird allein dadurch klar, dass die Anlage von der amerikanischen Botschaft verwaltet wird, der Rasen aus Maryland stammt und die Kreuze und Davidsterne wie marschierende Soldaten ausgerichtet sind.
    Nach 30 Minuten fahren wir über den Rizal-Park (zu Ehren des philippinischen Nationalhelden Dr. Rizal) zum historischen Zentrum Manilas - Intramuros.
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  • Intramuros

    27. marts 2017, Filippinerne ⋅ ⛅ 30 °C

    Intramuros ist das spanische Herz Manilas. Im 16. Jahrhundert eroberten die Spanier die Philippinen, bis dahin waren es drei muslimische Sultanate. Im Zuge dieser Niederlage fielen alle drei Herrscher in die Hände der Spanier und wurden daraufhin zu Gefangenen des spanischen Konquistadors. In der Folge konvertierten die Führer zum römisch-katholischen Glauben. Sie erhielten ihre Privilegien zurück, wurden ins koloniale Herrschaftssystem integriert und regierten fortan unter spanischer Kontrolle. Die Philippinen gelten als katholische Hochburg innerhalb der Länder auf dem asiatischen Kontinent. In keinem anderen Land Asiens leben mehr Christen als hier (85 % Christen, 10 % Moslems, 5 % Andere). Prachtvolle Kirchen zieren das Land und Gottesdienste werden in großer Zahl besucht.
    1571 fiel auch Manila an die Spanier und brannte dabei bis auf die Grundmauern nieder. Im gleichen Jahr gründeten sie mit Hilfe der ehemaligen einheimischen Herrscher einen Stadtrat. An der gleichen Stelle wie die alte Moslemfestung wurde nun die befestigte spanische Altstadt von Manila gebaut, die Intramuros genannt wird und nur für Spanier zugänglich war. Manila wurde am 24. Juni 1571 zur Hauptstadt der neuen philippinischen Kolonie. Den Spaniern diente Manila vor allem als wichtige Handelsstation zwischen China und Mexiko. Die einmal im Jahr verkehrenden Galeonen brachten aus Mexiko hauptsächlich Silberbarren und Münzen, auf der Rückfahrt wurden chinesische Waren, hauptsächlich Seide und andere Textilien, nach Mexiko mitgenommen. Jedes Jahr wurden etwa 50 Tonnen Silber von Acapulco nach Manila verschifft, die als Zahlungsmittel für chinesische Waren ihren Weg nach China fanden. Deshalb wurden Galeonen oft von englischen und niederländischen Freibeutern attackiert, manchmal mit Erfolg.
    Die Herrschaft der Spanier endete Ende des 19. Jahrhunderts im Krieg gegen Amerika. Diese übernahmen fortan die Kontrolle, bildeten eine neue Administration und bildeten die Filipinos in englischer Sprache aus. So ist es nicht verwunderlich, das Englisch die Zweitsprache ist und sich viele Einflüsse der Amerikaner finden.
    Dennoch, Intramuros, nach schwerer Zerstörung im 2. Weltkrieg wiederaufgebaut, ist eindeutig spanisch, bis hin zu den Security-Kräften in der Uniform der Guardia Civil. Alle Neubauten oder Veränderungen müssen diesem Stil entsprechen. Spanisch spricht hier allerdings niemand. Die Spanier sahen die Filipinos als geringwertig und eher als Sklaven, so lehrten sie ihre Sprache nicht.
    Wir schlendern durch das Fort Santiago am Pasig Fluss, das 300 Jahre lang Hauptumschlagplatz des Gewürzhandels war, aber auch Gefängnis und Hinrichtungsstätte der Spanier und im 2. Weltkrieg Hauptquartier, Gefängnis und Folterstätte der Japaner war, werfen einen Blick in die Manila Kathedrale, das Casa Manila (spanisches Kaufmannshaus, wo wir Mittag essen), die San Augustin Kirche (älteste Steinkirche des Landes), wandern auf der Stadtmauer und auf dem Rückweg zum Schiff noch kurz ein Abstecher ins älteste Hotel der Stadt, dem Hotel Manila - sehr edel. Während dieses Spazierganges zeigt sich allerdings auch die unglaubliche Armut auf den Philippinen, denn wir bekommen die selbst gezimmerten Behausungen in Intramuros und am Kanal zu Gesicht. Der Abstand zwischen arm und reich ist hier extrem.
    Bei Ausfahrt des Schiffes werden wir dann noch einmal ganz toll von zwei Marching Bands unterhalten und verabschiedet, eine wirklich tolle Show und bisher einmalig auf unserer Cruise: https://1drv.ms/v/s!AiUv8teodO-roQaqTrn4yrH9nqVm
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  • Kaohsiung, Taiwan

    29. marts 2017, Taiwan ⋅ ⛅ 25 °C

    Heute sind wir für ein paar Stunden in der zweitgrößten Stadt Taiwans. Also gehen wir auf Citytour, erstes Ziel ist das Gebiet rund um den Lotus-See, wo sich in kurzen Abständen mehr als 20 historische Tempel und Pagoden befinden.
    Wir beginnen die Besichtigung mit dem 1976 fertiggestellten Konfuzius Tempel. Es ist der größte Konfuzius Tempel Taiwans und erinnert an dessen Lehren.
    Weiter gehts zum wunderschönen Chiming Tang Tempel. Er ist über zwei Etagen unglaublich reich verziert und wirklich prachtvoll!
    Als nächstes besichtigen wir den Frühling und Herbst Pavillon, wo die Göttin der Barmherzigkeit auf dem Drachen 🐉 reitet und die Drachen und Tiger Pagoden direkt auf dem See, erreichbar über eine Brücke, die im Zickzack verläuft. Das ist sehr wichtig, denn die Chinesen glauben an alles Mögliche und auch an Geister, und die können nun mal nicht um die Ecke kommen - das glauben jedenfalls alle Chinesen! Alle die Pagoden und Pavillons sind unglaublich bunt und sehr chinesisch. Doch schon alleine der See mit seinen herrlichen Lotusblüten ist die Anfahrt wert!
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  • Qijin

    29. marts 2017, Taiwan ⋅ ⛅ 26 °C

    Wir fahren nach Qijin Island, eine kleine vorgelagerte Barriere-Insel, wo die Stadt ihren Ursprung hat. Hier gibt es die imposante Ki-Au Presbyterian Kirche, fertiggestellt erst vor zwei Jahren- leider nicht zu besichtigen. An genau dieser Stelle stand die älteste Kirche der Stadt, welche bei einem Erdbeben komplett zerstört wurde.
    Wir bummeln durch die Old Street, vorbei an kleinen chinesischen Shops und typischen Futterständen. Am Ende der Straße erreichen wir den ältesten Tempel von Kaohsiung, den Tianhou Tempel. Er ist aus dem Jahre 1673.
    Wir haben noch keine Lust auf Rückfahrt, schlendern an die Strandseite der schmalen Insel und weiter Richtung Leuchtturm bis zur Hafeneinfahrt, wo es einen Ausguck gibt. Wir gucken ein bisschen und machen uns dann auf den Weg zur Fähre, die uns wieder zum Festland bringt. Auf dem Weg zum Schiff werfen wir einen kurzen Blick ins Hafenmuseum, wo wir sehen können, wie das Handelsgeschäft in alten Zeiten ablief. Hauptsächlich gehts um den Transport und Weitertransport von Bananen, schließlich heißt unser Pier Bananen-Pier 😉.
    Wieder "zu Hause" wollen wir den Rest des Nachmittags nicht vergeuden, also lassen wir die vornehme Tea-Time nahtlos in Happy Hour übergehen und genießen in der Panorama Bar die Fahrt in den Sonnenuntergang - daran kann man sich wirklich gewöhnen, einfach eine Traumreise!
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  • Hong Kong, China

    30. marts 2017, Hong Kong ⋅ ⛅ 22 °C

    Heute Mittag erreichen wir das Highlight und gleichzeitig das Ziel unserer Kreuzfahrt: Hongkong. Viel ist anfangs nicht zu sehen, Nebel oder Smog oder Beides versperren die Sicht auf die Mega-Stadt. Doch wir tasten uns ran und so nach und nach kommt die aus Film und Fernsehen bekannte Skyline von Hong Kong Island zum Vorschein! Genau gegenüber, am Ocean Terminal, legt unser Käpt'n die Insignia an. Das ist so was von genau an der Habour-City, einem großen Einkaufstempel, den man bei jedem Landgang durchqueren muss, denn einen anderen Weg in die Stadt gibt es nicht!
    Aber das lernen wir als Erstes und sehr schnell: Hong Kong und shoppen gehören zusammen. Hier gibt es Shoppingcenter, riesige Malls, Boutiquen, Geschäfte in allen Varianten und Preisklassen, dazu kommen noch die vielen Märkte, die sich auch in dieser Stadt trotz Moderne und Hochhäusermeer gehalten haben - und zwar wie in Asien üblich Tag und Nacht! Nach Brunei, Manila und Kaohsiung in Taiwan ist Hong Kong praktisch unser viertes Einkaufsparadies in Folge! Allerdings lockt uns das nur bedingt, denn der Rucksack ist noch immer gut gefüllt und unser Geld müssen wir aus bekannten Gründen auch zusammenhalten (aber mal kurz gucken kostet ja nichts 😉😀)!
    Eine Nacht bleibt uns noch auf dem Schiff, so dass wir ganz entspannt einen Bummel durch den Stadtteil Kowloon (bedeutet 9 Drachen) antreten. In Hafennähe reihen sich Einkaufstempel und tausende Geschäfte, Hotels, Bars und Restaurants aneinander. Wir bleiben an der Promenade und sehen so den Uhrenturm, einziges Relikt des einstigen Bahnhofs, und das dahinter liegende altehrwürdige Peninsula Hotel.
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  • Avenue der Stars

    30. marts 2017, Hong Kong ⋅ ⛅ 22 °C

    Nachdem wir eine Weile die Promenade und das Panorama in uns aufgesaugt haben, schlendern wir ein Stück weiter. Auf einem Weg übers Wasser führt eigentlich die Avenue der Stars, wo ähnlich wie auf dem Walk of Fame die bekannten (hier Hongkonger) Filmschauspieler geehrt werden. Leider wird hier gerade alles erneuert. Als Ersatz gibt es einen kleinen Park, den wir natürlich besichtigen.Læs mere

  • Temple Street Night Market

    30. marts 2017, Hong Kong ⋅ ⛅ 22 °C

    Da wir lange keinen Nachtmarkt hatten und Hong Kong nun mal was Besonderes ist, machen wir uns noch auf in die angesagte Temple Street. Vom Oberdeck des Busses beobachten wir das Gewusel in den Straßen und Geschäften und obwohl schon weit nach 20.00 Uhr, ist hier kein einziger Laden, egal ob teuer oder nicht, geschlossen! Das scheint dann wohl überall in Asien gleich zu sein. Übrigens gibt es keinen Unterschied zwischen Wochentagen und Wochenende!
    Der Markt unterscheidet sich nicht von den anderen asiatischen Märkten - man kriegt ALLES! Trotzdem macht das Rumgucken Spaß, denn vieles von diesem knallbunten Zeug gibt es bei uns einfach nicht! Wir haben zwar oft keine Ahnung, wozu man das benutzt, aber lustig ist es schon 🤓! Typisch chinesisch gibt es hier angrenzend einen großen Fressmarkt.
    Wir kaufen für zwei Euro neue Kopfhörer, weil sich meine der Sicht entzogen haben und machen uns für einen Abschiedscocktail auf in Richtung Schiff, in die Horizons-Bar.
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  • Story of Hong Kong

    31. marts 2017, Hong Kong ⋅ 🌧 21 °C

    Ab heute sind wir wieder voll und ganz selbst für uns verantwortlich, denn wir verlassen das Kreuzfahrtschiff - mit einem weinenden und einem lachenden Auge. Auf der einen Seite werden wir die vielen Annehmlichkeiten und die Ruhe sehr vermissen und auf der anderen Seite wird es wieder spannend und Ort und Zeit sind selbstbestimmt. Das beginnt sofort, denn Hongkong erscheint es uns wert, ein paar Tage zu bleiben.
    Da für heute ganztägig Regen angedroht ist, fangen wir unsere Stadterkundung im Museum für Hongkonger Geschichte an. Es soll eines der besten Geschichtsmuseen der Welt sein und das ist für uns gerade gut genug 😉!
    Sehr anschaulich in Bild, Ton und vor allem in Nachbauten lernen wir die verrücke Stadt besser kennen: Angefangen mit der erdgeschichtlichen Entwicklung über die erste Besiedlung vor ca. 5.000 Jahren, die chinesischen Dynastien (Han bis Quing-Dynastie, 2. bis 19. Jahrhundert), die Opiumkriege (19. Jahrhundert), die britische Kolonialzeit (1841 - 1941), die japanische Besetzung (1941 - 1945), die Rückgabe an GB 🇬🇧(1945) bis hin zur Übergabe an China 🇨🇳 und der Einrichtung einer Sonderverwaltungszone 🇭🇰 im Jahre 1997. All das wird uns wirklich spannend dargeboten und wir verbringen hier einige Stunden.
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  • Hong Kong Island

    31. marts 2017, Hong Kong ⋅ 🌧 20 °C

    Unser Hotel befindet sich auf Hongkong Island, nicht weit entfernt vom Central District mit der bekannten Skyline, im Stadtteil Sheung Wan. Mit dem Bus fahren wir durch den Tunnel dorthin. Hier ist trotz vorrückender Hochhäuser noch einiges von der alten Exotik Hongkongs übrig geblieben. Das Warenangebot in diesem Viertel ist faszinierend: Es gibt Dörrfisch, Vogelnester, Ginseng, Antiquitäten ...
    Ganze Straßenzüge haben sich auf eine "Spezialität" festgelegt und heißen dann Herbal Medicine Street, Ginseng Street, Birds Nest Street oder, wie unsere Straße, Dried Seafood Street. Ein Laden neben dem anderen hat Unmengen von diesem getrockneten Fischzeugs - man riecht es auch 😳!
    Zum Glück gibt es normale Lebensmittelgeschäfte und wir finden gleich den Supi 'Welcome' Supermarkt unseres Vertrauens, wo wir nach vielen Wochen (oder sind es schon Monate?) mal wieder unser Frühstück und Abendbrot einkaufen und "zu Hause" essen!
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  • Unser Schiff legt ab

    31. marts 2017, Hong Kong ⋅ 🌧 18 °C

    Der Regen hat nachgelassen und wir beschließen die Gegend zu erkunden und zum Fähranleger zu bummeln, um unser Kreuzfahrtschiff bei der Ausfahrt zu beobachten.
    Gleich in unserer Wohnnähe können wir die historische Backsteinhalle des Western Marktes besichtigen, ein Beweis dafür, dass der Handel in dieser Gegend Tradition hat. 1906 errichtet und einst ein Lebensmittelmarkt, sind hier heute hauptsächlich Kunstgewerbe-, Tuch- und Andenkenhändler eingezogen.
    Am Fährhafen suchen wir uns ein überdachtes Plätzchen und pünktlich 18.00 Uhr legt unsere Insignia vom gegenüberliegenden Ocean Terminal ab. Ein wenig wehmütig winken wir ihr nach.
    Wir nutzen die einbrechende Dunkelheit für ein paar Fotos und machen uns dann auf den Rückweg.
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  • Brücken

    31. marts 2017, Hong Kong ⋅ 🌧 17 °C

    Unser Rückweg führt direkt durch den Central District und sieht so aus: Kilometerweit können wir hier über Brücken spazieren und durch Gebäude (gemeint sind riesige Shopping Paläste) hindurchlaufen, ohne auf das Straßenniveau hinabsteigen zu müssen. Das ist bei Regen mega praktisch und nennt sich All Weather Shopping Link (Allwetter Shopping Verbindung) und so kommen wir trocken ins Hotel zurück!Læs mere

  • Tramway

    1. april 2017, Hong Kong ⋅ ☀️ 17 °C

    Hongkongs öffentliches Verkehrsnetz ist hervorragend ausgebaut und sehr zuverlässig. Mit der Oktopus Card, eine wiederaufladbare Karte, können wir alle Busse und Bahnen bargeldlos und völlig stressfrei benutzen. Heute früh starten wir mit einer Besonderheit, mit der Tramway. Das ist eine doppelstöckige und sehr schmale Straßenbahn, die bereits seit Anfang des 20. Jahrhunderts auf der Nordseite von Hongkong Island von Ost nach West fährt. Auf der 13 km langen Strecke befindet sich aller 250 m eine Haltestelle, meistens mitten auf der Straße. Die hohen Doppelstockwaggongs fungieren als rollende Plakatwände und gelten selbst schon als Sehenswürdigkeit. Sie fahren ca. aller 90 Sekunden und eine Fahrt kostet ungefähr 24 Cent. Wir benutzen sie während unserer Zeit hier sehr oft!
    Unser Plan für heute: Wegen Sonnenschein und guter Sicht wollen wir auf Hongkongs mit 552 m zwar nicht höchsten, aber bekanntesten Berg, auf den Victoria Peak. Eine Standseilbahn soll uns hoch bringen. Leider haben diese Idee noch ganz, ganz viele andere Leute! Wir haben keine Lust auf stundenlanges Anstehen, so dass wir einfach schon heute den Plan für morgen aktivieren und unsere Stadtbesichtigung starten.
    Die beginnt mit dem Besuch der St. Johns Cathedral, 1849 eingeweiht und 1944/45 von den japanischen Besatzungstruppen als Kasino benutzt. Heute ist sie wieder Kirche und verschwindet fast zwischen den Hochhäusern.
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